Die Marionette

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Die Geschichte stammt aus meiner Zeit in der Rollenspielgruppe Abupain, in der ich meine Rolle als mittelalterlicher Sklavenjäger Abuqual eines Forts in Nordafrika, etwa im heutigen Libyen spielte.

SJ 041

Die Puppenspielerin!

Als meine Sklavin Christiane mir meldete, dass der Direktor einer spanischen Puppenspielertruppe mich sprechen wolle, war ich ziemlich erstaunt, aber auch neugierig und befahl Christiane deshalb, den Mann einzulassen.
Bei seinem Eintreten war ich angenehm überrascht. Der Direktor wirkte noch ziemlich jung, passte gar nicht in das Bild, das ich von dem Leiter einer fahrenden Truppe hatte. Sein Aussehen, seine Haltung, seine feurigen Augen ließen sofort den Gedanken in mir aufblitzen, dass dieser Mann auf Frauen eine gewaltige Wirkung ausüben musste. Er verbeugte sich formvollendet und stellte sich vor:
„Verzeiht, Senor Abuqual, dass ich Eure Zeit in Anspruch nehme! Mein Name ist Don Ricardo de Santangelo! Der Herr des Wüstenforts wies mich an Euch. Ich leite eine Puppenspielertruppe. Nun bin ich in der Verlegenheit, dass meine Hauptdarstellerin wegen Krankheit ausgefallen ist und ersetzt werden muss. Ich erhielt von Eurem Herrn zwar die Erlaubnis, im Wüstenfort Vorstellungen zu geben, aber ohne Protagonistin fehlt die Hauptattraktion. Er meinte, Ihr könntet mir sicher aus der Verlegenheit helfen!“ Seine Stimme entsprach ganz dem ersten Eindruck: männlich, kräftig und doch einnehmend, beinahe einschmeichelnd. Die Härte seiner Muttersprache machte sich nur durch die Andeutung eines Akzentes bemerkbar. Der Mann machte einen angenehmen Eindruck auf mich, aber der Sinn seiner Rede blieb mir verborgen. Deshalb fragte ich nach:
„Don Ricardo, es freut mich Eure Bekanntschaft zu machen, aber ich weise Euch darauf hin, dass ich nicht mit Puppen, sondern mit Sklaven handle!“ Er griff sich verzweifelt an die Stirn und sprudelte mit südländischem Temperament los:
„Verzeiht, Herr Abuqual! Wie konnte ich nur vergessen, dass Ihr nicht wissen könnt, dass wir die einzige Puppenspielertruppe sind, die neben Puppen in Lebensgröße eine Hauptdarstellerin aus Fleisch und Blut spielen lässt, die aber wie eine Puppe alles mit sich geschehen lassen muss. Ihr versteht, dass etwas Derartiges schon in Europa für Furore sorgt, wie viel mehr aber hier im Orient. Eine nackte Frau als Spielball grausamer Puppen! Wie die Römer in vergangener Zeit die unmenschlichen Instinkte der Zuschauer durch ihre Gladiatorenkämpfe und Christenverfolgungen in den Arenen befriedigten, versuche ich ein Gleiches in verfeinerter Form mit meiner Truppe!“ Er blickte mich ängstlich und forschend an, unsicher, wie ich seine Eröffnungen aufnehmen würde.
„Ihr braucht Euch keine weiteren Sorgen zu machen, Don Ricardo! Ich habe, was Ihr braucht!
Die perfekte Sklavin für Eure Bedürfnisse. Sie heißt Dita. Ich kaufte sie vor kurzem einem Seeräuber ab, der sie als Prise von einem gekaperten Schiff geholt hatte und drauf und dran war, sie zu vergewaltigen und zuschanden zu ficken. Sie ist mir dankbar. Zwar ist sie meine Sklavin, aber sie weiß, dass ihre Talente mir wert sind und ich sie deshalb nicht vor die Hunde gehen lassen werde! Dita war Tänzerin, ist sehr gelehrig und gelenkig, daher bestens für Eure Truppe geeignet!“ Don Ricardos Züge entspannten sich zusehends, sein Blick wurde hoffnungsvoll und schließlich freudig erregt. Vorsichtig fragte er:
„Herr! Ihr treibt keinen Scherz mit mir?“
„So etwas käme mir nie in den Sinn, Don Ricardo! Ich meine es durchaus ernst!“ Erfreut meinte er:
„Herr, wie soll ich Euch danken? Darf ich die Sklavin sehen? Würdet Ihr sie mir verkaufen? Ich zahle jeden Preis, den Ihr billigerweise verlangen könnt, nein, verzeiht dieses einschränkende Wort, das mir unbedachterweise entschlüpft ist. Ihr seid keiner der orientalischen Halsabschneider. Wenn die Sklavin Euren Worten entspricht, bin ich bereit, jeden verlangten Preis zu zahlen!“
„Beruhigt Euch, Don Ricardo! Ihr sollt die Sklavin sehen! Danach reden wir weiter!“ Ich gab Christiane einen Wink, den sie sofort verstand. Sie erhob sich und eilte aus dem Raum. Verwundert sah Don Ricardo ihr nach.
„Ist das auch eine Sklavin, Herr Abuqual?“, fragte er. Schmunzelnd erklärte ich ihm:
„Hm, allerdings! Es ist meine Lieblingssklavin Christiane, eine ungarische Gräfin, die ich zusammen mit ihrer Kammerfrau Emma auf einem Sklavenmarkt von einem befreundeten Händler erwarb und in das Wüstenfort mitbrachte. Sie war, entsprechend ihrem magyarischen Temperament, eine Wildkatze, die ich billig erwerben konnte, weil sie meinem Freund durch ihre unbezähmte Wildheit alle Kunden vergraulte! Ich zähmte sie zuerst mit Brutalität, dann aber noch mehr durch Güte!
Aber seht: hier bringt Christiane Eure Dita!“ Mit großen Augen blickte Don Ricardo zum Eingang, wo Dita und Christiane sich breitbeinig hinknieten, die Hände im Nacken verschränkten und den Blick gesenkt hielten. Voll Verwunderung wanderte sein Blick von den beiden nackten Sklavinnen zu mir und wieder zurück. Schmunzelnd forderte ich ihn auf:
„Prüft Dita nach Eurem Belieben. Danach sagt mir, ob ich Euch zu viel versprach!“ Er wandte sich von mir ab und wollte zu den Sklavinnen gehen.
„Halt, Don Ricardo!“, rief ich schnell. Solche Unsitten durfte ich in meinem Haus nicht einreißen lassen! „Befehlt ihr herzukommen!“ Ein wenig verwirrt blickte er mich an, schüttelte den Kopf, befahl aber dann doch:
„Dita! Komm her!“ Sie gehorchte, indem sie auf den Knien zu uns rutschte, dabei aber den Oberkörper gerade und den Blick gesenkt hielt. Auch die Hände blieben im Nacken verschränkt. Dabei wackelten ihre nicht besonders großen, aber wohlgeformten Brüste auf betörende Weise und die gespreizten Schenkel gaben den Blick auf die erzitternden, runzeligen Schamlippen frei.
Don Ricardo kam aus dem Kopfschütteln nicht heraus. Immerhin schaffte er es, sich den ungewohnten Verhältnissen anzupassen und forderte Dita auf:
„Steh auf, Dita!“ Ein wenig mühsam, aber doch geschmeidig, schaffte sie es sich aufzurichten. Don Ricardo nahm einen ihrer Arme, streckte ihn zur Seite und winkelte ihn ab. Er wollte dann die Finger richten, merkte aber, dass Dita sie bereits in die bestmögliche Stellung gebracht hatte. Er brauchte den anderen Arm nur leicht zu senken und abzuspreizen. Schon folgte er wie von selbst und nahm die richtige, stimmige Position ein. Das ging so leicht und selbstverständlich vor sich, dass es ein Vergnügen war. Don Ricardo berührte die Schenkelinnenseite sanft. Dita schwang das Bein zur Seite, winkelte das Knie ab und stand auf dem anderen Bein. Don Ricardo merkte begeistert, dass er in Dita die vollkommene Olympia, den Inbegriff der lebenden Puppe, gefunden hatte. Leise berührte er ihre Schulter. Sie ging ins Knie. Scheinbar mühelos und ohne zu zittern hielt sie diese schwierige Stellung. Don Ricardo griff ihr in den Schritt. Sie erschauerte und erzitterte, weil sie ja kein Kostüm an hatte, aber sie hob sich auf die Zehenspitzen. In voller Anmut stand sie vor uns. Keine Spur von Anstrengung war sichtbar. Sehr zufrieden befahl Ricardo:
„Sieh mich an und mach’ es nach!“ In rascher Folge nahm er die unterschiedlichsten Tanzstellungen ein. Mühelos gelang es Dita sie nachzustellen und zu halten, obwohl sie alles spiegelbildlich nachahmen musste. Danach spielte er mit ihr zuerst einfache, dann immer kompliziertere Bewegungsabläufe durch. Auch dabei folgte sie ihm mit spielerischer Leichtigkeit. Don Ricardos Züge strahlten vor Begeisterung, als er sich mir zuwendete:
„Don Abuqual, diese Dita ist eine Perle. Sie würde auf jeder Bühne Europas brillieren und für Furore sorgen. Aber wir spielen auch sehr intime Liebesszenen!“ Bei diesen Worten umwölkte sich seine Miene, sein Ausdruck wurde zweiflerisch. „Glaubt Ihr, dass sie auch dabei in ähnlicher Weise mitspielen würde?“
„Ich weiß es, Don Ricardo! Ich nehme sogar an, dass es ihr Spaß machen würde. Und vor allem: Vergesst nicht, dass sie eine Sklavin ist! Sie müsste, selbst wenn sie nicht wollte! Aber überzeugt Euch doch selbst! Probiert es aus!“ Er blickte mich fassungslos an! War da nicht auch ein Anflug von Rot auf seinen Wangen? Mit heiserer Stimme fragte er:
„Ihr meint? Aber dazu würde ich Musik brauchen!“
„Kein Problem, Don Ricardo! Christiane wird Euch auf ihrer Laute feurige spanische Weisen, einschmeichelnde italienische Lieder und betörende orientalische Musik vorspielen!“, erwiderte ich. Christiane war meinen Worten aufmerksam gefolgt, sofort aufgesprungen und kehrte im Nu mit ihrem Instrument zurück. Sie setzte sich bequem hin, stimmte kurz und begann zu spielen. Eine nackte Tänzerin, ein elegant gekleideter Tänzer, eine nackte Lautenspielerin und natürlich ich als höchst interessierter Zuschauer. So eine Zusammenstellung hatte ich noch nie erlebt! Christiane spielte zunächst eine sehr skandierte Melodie. Es war faszinierend zu sehen, wie rasch Don Ricardo und Dita in Harmonie gelangten. Sie verständigten sich mit feurigen Blicken. Mit abgehackten Bewegungen, wie Puppen eben, tanzten sie aufeinander zu, umkreisten einander, entfernten sich, spielten ein Wechselspiel von Anziehung und Ablehnung, von Liebe und Stolz, von Besitzenwollen und Widerstreben. Schließlich zähmte er die Widerspenstige und zwang sie brutal zu gehorchen. Sie musste schmerzhafte und obszöne Stellungen einnehmen und halten, musste sich demütigen lassen und seinem Willen unterordnen. Manche der Verrenkungen, zu denen er sie zwang sahen derart brutal und qualvoll aus, dass mein bestes Stück sich erwartungsvoll aufrichtete. Christiane stimmte aber italienische Lieder an, die sanfter klangen als die spanischen Rhythmen. Doch zur Ruhe kam mein Schwanz trotzdem nicht, denn nun erkundeten die Hände Don Ricardos jeden Zoll von Ditas Körper, die sich genüsslich schnurrend in seine Arme schmiegte, dann wieder erschrocken aufbäumte und wand, bis sie zu den Klängen einer Tarantella sich ihm atemlos entzog, floh, wieder einfangen ließ und erstarrte wie aus Marmor gemeißelt, als seine Hand fordernd in ihre Grotte eindrang. Christianes Laute schwieg, qualvolle Sekunden vergingen, ehe Dita sich von Don Ricardo löste und zu den Klängen orientalischer Musik einen sinnlichen, verführerischen Tanz vorführte, in dem sie uns Zuschauern ihren Körper und vor allem ihre weiblichen Attribute zur Schau stellte und anbot, langsam, träge und ungeheuer obszön in seiner Eindeutigkeit, dann wieder schnell, leichtfüßig und flüchtig, bis sie vor Don Ricardo stand, sich zum Crescendo der Musik mit gespreizten Beinen mit allem, das an ihr beweglich war, wackelnd, schlingend, sich nach hinten bog. Die Laute schwieg. Langsam, ganz langsam, mit einer anmutigen, schwebenden Bewegung berührten ihre Fingerspitzen den Boden. Sie bildete eine Brücke mit ihrem Körper, bot Don Ricardo ihren Schoß dar. Voll Faszination beugte dieser sich hinunter, seine Finger teilten mühelos die feuchten, vom Saft der Erregung feuchten Schamlippen, glitten wie von selbst hinein in die Grotte. Er schloss die Augen, fühlte wie ihre Muskeln mit seiner Hand spielten, dehnte seinerseits die Scheide bis sie vor Entzücken leise Schreie ausstieß und sich ergoss. In seinem Kopf überschlugen sich die Bilder und Fantasien, welch ein Genuss es sein musste, dieses Weib in seinem Bett zu haben, zu besitzen. Er fasste sich aber schnell, reichte der vor Erregung und Erschöpfung zitternden Dita die Hand und richtete sie auf. Dann wandte er sich an mich:
„Herr Abuqual! Diese Sklavin Dita ist ein Phänomen! Sie übertrifft meine bisherige Hauptdarstellerin bei Weitem! Erlaubt Ihr, dass ich noch eine letzte Prüfung mit ihr durchführe? Ich muss wissen, wie sie auf Schmerz reagiert! Keine Angst, Herr! Ich verwende eine Peitsche, die wunderschön klatscht, heftige Schmerzen verursacht, aber keine Schäden hinterlässt!“
Lächelnd erwiderte ich:
„Don Ricardo! Ich habe keine Zweifel! Ihr werdet sicher nicht Euer wichtigstes Werkzeug zuschanden schlagen. Prüft! Ihr werdet zufrieden sein!“ Verlegen bat er:
„Herr! Ich benötige dazu Fesseln oder zusätzliche Leute, die die Sklavin halten!“
„Ihr sollt beides haben, Don Ricardo!“, erwiderte ich und warf Christiane einen auffordernden Blick zu. Er traf nur mehr ihren Rücken. Binnen kürzester Zeit war sie zurück, brachte Hanfseile und Emma, Sharada und Taurus mit. Während des Wartens meinte ich:
„Nicht, dass ich die Fesselung für notwendig erachte, Don Ricardo, denn Dita ist eine perfekt ausgebildete Sklavin und würde Euch auch ohne die Stricke bis zur Selbstaufgabe gehorchen und zur Verfügung stehen, aber ein gefesseltes Weib ist immer ein höchst anregender Anblick und verschafft dem Publikum lustvolle Illusionen. Auch Dita wird es schätzen, dass sie sich nicht
konzentrieren muss, sondern sich einfach gehen lassen kann!“ Don Ricardo machte ein ungläubiges Gesicht:
„Ihr meint, Dita würde das Auspeitschen ohne gefesselt zu sein über sich ergehen lassen?“
„Wenn Ihr es befehlt: Selbstverständlich!“ Er schüttelte wieder den Kopf. „Aber hier bringt Christiane, was Ihr verlangtet!“
Don Ricardo nahm Christiane die Seile ab und schlang sie gekonnt an Ditas Hand- und Fußgelenke, dass sie fest saßen und trotzdem nicht einschnürten. Dann blickte er uns ein wenig verunsichert an und fragte:
„Da Ihr so viel Hilfspersonal angefordert habt, Herr Abuqual, nehme ich an, dass Ihr Dita nicht anbinden, sondern selbst halten wollt!“ Lachend sagte ich:
„Da habt Ihr Recht, Don Ricardo! Eine straffe Fesselung auf diesen Tisch hier zum Beispiel ist zwar unerbittlicher und sicher sehr effizient, aber weitaus lustvoller ist doch der Kampf gegen das sich im Schmerz aufbäumende, nackte Weib, besonders, wenn der Kampf ein so ungleicher ist, wie in unserem Fall, vier gegen eine: aussichtslos, würde ich meinen!“ und wandte mich an Dita:
„Trotz dieser Aussichtslosigkeit wirst du uns aber die Freude machen, dich zu wehren, so sehr du kannst, Sklavin! Verstanden?“
„Wie Ihr wünscht, Herr! Ihr werdet zufrieden sein, wie immer! Euer Vergnügen ist mein Vergnügen, Herr!“ Diesmal schüttelte Don Ricardo nicht mehr den Kopf, sondern hob nur noch die Augenbrauen. Schön langsam wurde er mit dem Umgangston zwischen mir und meinen Sklaven doch ein wenig vertraut.
„Zuerst möchte ich die Sklavin bäuchlings ausgestreckt auf diesem Tisch haben!“, verlangte Don Ricardo. Sofort kletterte Dita auf den Tisch, legte sich hin und streckte Arme und Beine von sich. Wir brauchten nur noch nach den losen Enden der Stricke zu greifen und unser Opfer hilflos auszuspannen. Ich beeilte mich an das linke Bein zu kommen, Christiane packte das rechte Bein. Es geht doch nichts über den Blick zwischen die gespreizten Beine eines hilflosen Opfers, das sich unter den beißenden Hieben einer Peitsche aufbäumt und windet. Emma und Taurus zerrten Ditas Arme auseinander, Sharada kniete sich vor Dita hin und riss an den Haaren ihren Kopf hoch, damit neben den körperlichen Qualen, die seelischen, die sich in ihren Augen und ihren Zügen widerspiegelten, nicht unbeobachtet blieben. Don Ricardo stellte sich neben Sharada, dass Dita ihm ins Gesicht blicken musste und sagte, wobei er die Peitsche vor ihren Augen schwang:
„Dieses Leder wird sich in Kürze in deine Haut fressen, dir höllische Qualen bereiten, deinen Körper mit unzähligen, brennenden Striemen kreuz und quer überziehen, dir aber keine anhaltenden Schäden zufügen. Wie du gehört hast, ist es willkommen, wenn du deinen Empfindungen durch heftige Gegenwehr Ausdruck verleihst. Du darfst auch schreien so viel du willst, aber je später du schreist, desto mehr werde ich dich wert schätzen! Wenn ich alles, das dein Herr gesagt hat und was ich bisher von dir gesehen habe, richtig einschätze, wirst du selbst den besten Zeitpunkt mit dem Schreien zu beginnen finden! So heftig wie jetzt, werde ich dich wahrscheinlich nie wieder peitschen. Bei den meisten Vorführungen geht es wesentlich sanfter zu! Betrachte deine heutigen Leiden einfach als Test!“
Dann legte er unvermutet los. Wir hatten kaum Zeit die Stricke zu spannen. Das Leder klatschte böse auf Ditas Hinterteil. Sie bäumte sich wild auf, sie wollte einen schrillen Schrei loslassen, aber Sharada war aufmerksam und riss ihr den Kopf so brutal in den Nacken, dass der Schrei in ihrer Kehle stecken blieb. Sie versteifte sich vor Entsetzen, wollte die Beine unwillkürlich schließen. Christiane und ich rissen sie mit all unserer Kraft auseinander. Ihre Oberschenkelmuskeln zitterten unkontrolliert, die Schamspalte klaffte verführerisch vor unseren Augen. Hieb auf Hieb klatschte unbarmherzig auf Rücken, Po und Schenkel. Die Haut rötete sich, Striemen, zuerst weiß, dann rot, dann blau, überzogen bald kreuz und quer ihre Kehrseite. Dita biss die Zähne eisern zusammen, dass sie knirschten, aber sie wand sich und bäumte sich auf in irrsinniger Qual. Wir hatten zu viert alle Mühe, sie auf dem Tisch zu halten. Mein Schwanz pulsierte eisenhart unter meiner Kleidung und ich musste darauf achten, dass ich ihn bei den Bemühungen Dita zu spreizen nicht unsanft gegen den Tisch stieß. Schließlich schien kein Platz mehr für weitere Striemen zu sein. Don Ricardo bat uns, sein Opfer umzudrehen, mit dem wunden Rücken hinzulegen. Dita zischte vor Schmerz, als sie mit der wundgepeitschten Rückfront auf die Tischplatte zu liegen kam. Ihr Kopf baumelte über die Tischkante. Wir zerrten ihr wieder die Glieder auseinander. Beim ersten Hieb über die Brüste entfuhr ihr ein jammernder Laut. Sharada erstickte ihn rasch mit ihrem Schoß, den sie über Ditas Mund und Nase stülpte. Das verklärte Gesicht, das Sharada zog, sprach Bände. Ditas Kräfte ließen sichtlich nach. Wir hatten weniger Mühe sie still zu halten, sie konnte nicht mehr so hemmungslos toben und herumschnellen. Dafür verspannt sie sich in der Erwartung oder Befürchtung, dass Don Ricardo auch ihren Schoß nicht verschonen würde. Als sich der erste Hieb der Peitsche zwischen ihren Beinen in das allerempfindlichste Fleisch fraß, bäumte sie sich noch ein Mal auf, riss ihren Kopf aus Sharadas Umklammerung und schrie gellend auf. Sharada bemühte sich die Schreie zu ersticken, aber Dita biss wild um sich zwischen den Schreien, dass Sharada erschrocken zurück sprang. Dita schrie wie von Sinnen, schnellte hoch wie ein Fisch auf dem Trockenen. Wir mussten wieder alle unsere Kraft einsetzen ihre Glieder ausgespannt zu halten, damit Don Ricardo gut auf ihre Fotze zielen konnte. Dita musste Höllenqualen erdulden, schließlich sackte sie zusammen und jammerte nur vor sich hin. Don Ricardo warf die Peitsche beiseite, sprang hin, hob Dita vom Tisch, nahm die Schluchzende in die Arme und wiegte sie hin und her. Ich tippte ihn an und bat ihn mir zu folgen. Wir gingen ins Bad, wo Christiane bereits für das regenerierende Wasser gesorgt hatte. Ricardo ließ Dita hinein gleiten. Sofort entspannten sich ihre Züge und sie begann zu lächeln. Sie blickte in die Runde, um zu sehen, welchen Eindruck ihre Vorstellung bei uns hinterlassen hatte.
Don Ricardo setzte sich an den Rand des Beckens, fischte nach einer Hand Ditas und behielt sie in der seinen. Er strich ihr die Haarsträhnen aus der schweißnassen Stirn und sagte bewundernd:
„Eine Frau wie dich habe ich noch nie kennen gelernt! Dein Verhalten geht über meine Begriffe! Wie schaffst du das?“ Sie senkte den Blick und antwortete mit leiser Stimme:
„Mein Herr, Abuqual, hat mir beigebracht, alle Wünsche eines Herrn bedingungslos zu erfüllen, Don Ricardo!“ Dieser blickte ängstlich zu mir und fragte:
„Was verlangt Ihr für diese Sklavin, Herr?“
„Wie Ihr selbst schon sagtet, Don Ricardo, ist diese Sklavin unbezahlbar. Sie ist deshalb auch nicht verkäuflich!“ Bei diesen Worten verfinsterte sich die Miene von Don Ricardo und von Dita war ein lautes Schluchzen der Enttäuschung zu vernehmen. Also fuhr ich, nachdem ich diese Reaktionen zur Genüge genossen hatte, fort:
„Deshalb bin ich zu meinem Leidwesen gezwungen sie Euch zu schenken!“ Über Don Ricardos Gesicht zog ein Strahlen und Dita sprang gar aus dem Wasser und warf in überquellender Freude ihre triefenden Arme um mich, nur um sofort mit einem gehauchten:
“Verzeiht, Herr! Ich verdiene Strafe!“ in die Knie zu sinken. Ich beutelte die Tropfen von mir und meinte:
„Allerdings stelle ich drei Bedingungen:“ Sofort verfinsterten sich Don Ricardos und Ditas Mienen wieder. Gespannt blickten sie mich an.
„Erstens bekommen wir hier in meinem Haus eine unentgeltliche Privatvorstellung!
Zweitens bekommen alle Wüstenfortbewohner ebenfalls eine unentgeltliche Vorstellung in der Arena und drittens, und das ist mir die wichtigste Bedingung, verpflichtet Ihr, Don Ricardo, Euch, die Sklavin Dita spätestens nach fünf Jahren frei zu geben. Bis zu diesem Zeitpunkt hat sie Euch in allem zu gehorchen, Ihr aber verpflichtet Euch, sie während dieser Zeit so zu halten, dass ihr nach der Freilassung ein bürgerliches Leben in Eurer Heimat möglich ist!“ Schluchzend vor Dankbarkeit rutschte Dita zu mir her und umfing meine Knie, wodurch ich überhaupt nichts Trockenes mehr an mir hatte, dann rutschte sie zu Don Ricardo und umfing auch dessen Knie. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute!

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