Paradiesfick

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Wir kamen mit dem Bus von Bonifacio. Irgend jemand hatte mir vom schönsten Strand Europas erzählt.
An der Abzweigung einer Schotterstraße ein Gehöft. C’est là-bas, bonne route.
Die Rucksäcke auf und zu Fuß weiter. Die Dinger waren schwer, aber das nahe Meer beschleunigte unsere Schritte.
Septemberluft des frühen Nachmittages, der Geruch von Macchia und Kuhdung.
Vor uns „le Lion“, ein roter Sandsteinbrocken, der tatsächlich wie ein liegender Löwe aussah.
Das Paradies war nah.
Am Ende des Weges ein paar Camper, Zelte und der übliche Müll des vergangenen Sommers. Das konnte nicht sein. Der schönste Strand Europas? War vollkommen übertrieben. Anhalterlatein eben. Die Enttäuschung stand uns ins Gesicht geschrieben.
Bleiben oder wieder zurück? Erst mal die Karte raus, der nächste Ort wäre Propriano. Aber jetzt fährt sicher kein Bus mehr. Also trampen. Kann dunkel werden. Besser erst mal da bleiben.
Jenseits des Löwen liegt der nächste Strand. Wir beschlossen, uns den noch anzusehen, also die Rucksäcke wieder auf und los, den Berg hoch.
Oben mussten wir klettern, aber dann sahen wir ihn. Den richtigen, den schönsten Strand Europas. Keine Camper, in der Ferne ganz am anderen Ende ein kleines Zelt, sonst keine Menschen. Der Strand musste einen Kilometer lang sein, gelber Sand und hellblaues glitzerndes Wasser. Wir konnten es kaum fassen.
Unten angekommen, rannten wir, warfen die Rucksäcke ab und die verschwitzten Klamotten. Sie bestand auf einem Bikini. Braucht keiner. Aber, wenn uns jemand sieht. Wer soll uns sehen? Das Wasser war noch sommerwarm. Danach saßen wir nebeneinander, die Beine angezogen, schnieften das Salz raus und schauten in die Wellen.
Meine Erektion war nicht zu verbergen. Es war mir peinlich, sie hatte einen Bikini an und ich einen Ständer. Ich lehnte mich an sie. Küss sie, schrie es in mir. Meine Hand wanderte zu ihren Brüsten. Wenn jemand kommt. Kommt keiner.
Kleine weiche Hügel, die Warzen schon hart, wahrscheinlich das Wasser. Ich fahre unter den Stoff, meine Lippen auf ihrer Schulter, dem Hals, in ihren Haaren. Noch ein Zurückweichen. Ichstreife das Oberteil ab. Jetzt lehnt sie sich zurück. Die Hand in ihrer Hose, meine Lippen auf ihren Brüsten. Ich fühle das nasse Schamhaar, üppig, ihre Spalte. Sie ist plötzlich feucht. Ich fahre zwischen die weichen Lefzen, über die Klitoris. Ich reibe fester mit der ganzen Hand, weil ich weiß, dass sie das liebt. Unsere Zungen umkreisen sich als ihre Hand meinen Schwanz auf und ab gleitet, bis hinunter zu meinen Eiern…
Alles geht jetzt sehr schnell. Ich ziehe die Hose über ihre Beine herunter, greife zwischen ihre Schenkel und ziehe sie auf mich, dringe in Sie ein und erlebe das Gefühl meines Lebens, warm und elektrisierend. Ich stöhne tief unten als sie sich zu bewegen beginnt. Eine Welle züngelt zwischen unsere Beine, lässt meine Sackhaut zusammenzucken. Mit beiden Händen umfasse ich ihre Pobacken, spüre die feinen Härchen. Sie hasst ihren behaarten Hintern, aber mich macht es an, wenn ich ihre feuchte Möse in die runden beflaumten Pobacken münden sehe.
Wir ficken schneller, heftig atmend, keuchend, als die nächste Welle mich mitreißt. Von den Füßen aufsteigend durchfährt es mich, packt meine Eier und stoßend und stöhnend überschwemme ich uns. Sich aufrichtend drückt sie noch kräftiger zu, zuckt mit schließenden Beinen und lässt sich auf mich fallen. Ihre Arme um meinen Hals geschlungen rollen wir zur Seite. Wir liegen Bauch an Bauch, verschränken die Beine ineinander und lassen die nächste Welle über unsere Hintern kräuseln.
Wir haben das Paradies gefunden.

So stelle ich es mir zumindest immer vor. Denn so war es nicht. Bis zum Bikini und der Erektion stimmt die Geschichte. Dann hat uns der Mut verlassen. Wenn dann doch einer gekommen wäre. Heute wäre es mir egal, aber wir waren so jung. Also haben wir es auf den Abend im Zelt verschoben und auch da immer ängstlich auf jedes Geräusch geachtet. Damit uns bloß keiner hört.
Auf den Paradiesfick warte ich noch immer.

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