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Späte Erleuchtung – Unsere Baustelle

2. Unsere Baustelle

Auch ich hatte eigentlich eine Freundin – wenn man das überhaupt schon so nennen kann. Claudia und ich lernten uns in der 1. Klasse kennen, und auch im Gymnasium waren wir noch zusammen und hingen wie die Kletten aneinander. Genau genommen war sie eigentlich mehr ein Junge als ein Mädchen, denn im Gegensatz zu ihren Schwestern sah man sie viel öfter in ihrer kurzen roten Lederhose auf einem Baum sitzend, als im Rock oder Kleidchen, und mit Puppen spielend. Sie wohnte mit ihren Eltern und ihren beiden Schwestern in einem alten Haus am Berghang, unter dem sich sogar noch ehemalige Bunkeranlagen befanden. Doch dort trauten wir uns nicht hinein, es war feucht und dunkel; außerdem hatte ihr Vater es uns strengstens verboten.
Aber neben dem Haus ihrer Eltern entstand gerade ein Neubau; natürlich wurde das schnell unser Lieblings- Spielplatz! Klar wussten wir, dass ein Rohbau kein geeigneter Platz für uns war – überall standen ja die Sc***der: `Betreten der Baustelle verboten! Eltern haften für ihre Kinder!´ Rundum waren Bauzäune aufgestellt worden – nur zum Grundstück von ihren Eltern nicht. Die einzige Trennung war eine kleine Mauer, die selbst von uns leicht überwunden werden konnte. Es war ein herrlicher Sommertag, und wir spielten mit ein paar weiteren Freunden mal wieder verbotenerweise in der Baustelle „Räuber und Gendarm“. Wie wild liefen wir über die drei Etagen des Rohbaus hintereinander her und versuchten, uns zu fangen. Doch schlagartig wurde unsere Jagd unterbrochen: „Wo ist Matze?“ Schweigen – niemand wusste eine Antwort. Matze (Matthias) war verschwunden; also teilten wir uns auf und suchten jeden Zentimeter der Baustelle ab – bis einer von uns ihn endlich entdeckte: Matze war den Baukran hinaufgeklettert, saß gemütlich in der Kabine und winkte uns zu. „Sag mal, bist Du noch gesund?“ fauchte ich ihn an, als er wieder die Leiter hinunter gestiegen war und den Kran verlassen hatte. Matze grinste mich nur blöde an und zuckte mit den Schultern. Danach wagte sich niemand mehr auf den Kran.
Irgendwann wurde das Nachlaufen uns zu langweilig und wir mussten auch erstmal Luft schnappen. Nach zehn Minuten hatten wir uns dann wieder einigermaßen berappelt. „Und was machen wir jetzt?“ fragte ich. Prompt erhielt ich die –eigentlich blöde- Antwort: „Wir ziehen uns aus und spielen mit den Klamotten“. Nach einem kurzen Zögern schauten wir uns nur an und grinsten; wir waren uns einig.
Wir Jungs hatten uns ja schon nackt gesehen, beim Duschen nach dem Sportunterricht, und erst vor ein paar Tagen beim „Indianerspielen“ – Claudia machte es aber erstaunlicherweise auch nichts aus (immerhin war sie das einzige Mädchen). Gesagt – getan: Ruckzuck waren wir aus den Kleidern (viel hatten wir eh nicht an), und standen uns nun gegenüber, wie der liebe Gott uns geschaffen hatte – nur unsere Sandalen hatten wir noch angelassen (wegen des Drecks auf dem Boden des Rohbaus). Wir waren 14, und fingen jetzt so richtig an, uns zu entwickeln; das war auch schnell bei uns allen recht deutlich sichtbar. Bei Claudia richteten sich die Brustwarzen an ihren kleinen Hügeln auf; auch bei uns Jungs zeigte sich eine deutliche Reaktion – unsere „Pipimacher“ wurden auf einmal größer und standen vom Körper ab. Schon damals schaute ich mehr darauf, was bei den Jungs geschah, als auf die Nippel meiner Freundin, die wiederum bei den Anderen Interesse erweckten. Einen besonderen Nervenkitzel verschaffte es uns, dass uns jemand so entdecken könnte – auf einer Baustelle, auf der wir eigentlich nichts zu suchen hatten und dann auch noch alle nackt – aber das machte es noch prickelnder. Inzwischen hatten wir uns endgültig wieder einigermaßen erholt; Atmung und Puls waren halbwegs im „Normalzustand“.
Plötzlich tippte einer meiner Freunde wieder an meinen Arm und rief: „Du bist!“ Dann liefen alle los; er hatte Blickkontakt zu ihnen aufgenommen, ohne dass es mir bewusst geworden war. Das Spiel ging also von vorne los. Nachdem ich minutenlang vergeblich versuchte, einen von ihnen zu erwischen, stand endlich mein bester Freund Lutz neben mir; scheinbar hatte er für einen Moment nicht aufgepasst. Doch anstatt ihn nur anzutippen und meinerseits „Du bist!“ zu rufen, umfasste ich ihn von hinten mit den Armen und hielt ihn fest. Ein Blitz durchschlug mich, als unsere nackten Körper sich berührten. Er reagierte gar nicht, zuckte nur ganz kurz zusammen und wartete dann ruhig, bis ich ihn wieder losgelassen hatte. Dann drehte er sich zu mir um und schaute mir für den Bruchteil einer Sekunde tief in die Augen…. sollte es ihm gefallen haben? Fühlt er etwa wie ich? Es prickelte überall in meinem Körper – ist es das, was man „schwul“ nennt“? Ist das Liebe? Ich war verwirrt….
Doch schon war ich zurück in der Realität, drehte mich um und lief wieder los – genau vor eine Wand. Ich fiel hin und lag für eine Minute da wie eine Sc***dkröte, die auf dem Panzer gelandet war. Meine Freunde standen um mich herum und lachten – doch Lutz fasste mich unter die Arme und zog mich hoch. Da war ganz kurz wieder dieser Blick…. und die wilde Jagd durch den Neubau ging weiter. Immer wieder versuchte ich, Lutz hinterherzulaufen – was mir aber nicht mehr gelang, denn er hielt scheinbar besonders viel Abstand von mir, wenn ich gerade der Jäger war. Also lief ich hinter den Anderen her, bis ich einen von ihnen erwischen konnte. „Du bist!“ rief ich nur, und rannte dann schnell davon. An diesem Tag passierte weiter nichts – Lutz war mir entkommen, und ich hatte keine Möglichkeit, ihn im Laufe unserer wilden Verfolgungsjagd noch einmal zu fangen. Es wurde Zeit, uns zu trennen – Abendessenzeit – und so verabredeten wir uns für den nächsten Tag, uns vor der Schule zu treffen.
Der nächste Tag war ein Sonntag, und wir wollten auf unseren Fahrrädern die Gegend unsicher machen. Warum auch immer, erschien niemand – nur Lutz war pünktlich zur verabredeten Zeit vor dem Schultor. Mir war es sehr recht…. „Wo wollen wir hin?“ fragte er mich. „Keine Ahnung, lass uns einfach mal losfahren“. Es verschlug uns in den nahe gelegenen Wald (schließlich hatten wir ja Mountainbikes, und die sollten nun zeigen, was sie können!). Nach einer wilden Verfolgungsjagd stoppten wir an einem kleinen Bach, zogen die Schuhe und Strümpfe aus und wateten hinein. Wir schauten uns an – und konnten die Blicke fast nicht mehr voneinander lösen. Plötzlich duckte er sich und schaufelte eine Handvoll Wasser in meine Richtung – und traf! Natürlich revanchierte ich mich sofort – gleich mit beiden Händen. Lachend machten wir weiter, bis wir beide nass bis auf die Haut waren. Eins war klar: so konnten wir nicht nach Hause kommen; die Klamotten mussten erstmal wieder trocken werden. Was also war zu tun? Wir schauten uns um: weit und breit war niemand zu sehen; hier gab es nur sehr wenige Spaziergänger. Also Klamotten aus und aufhängen zum Trocknen. Nur in Unterhosen saßen wir nun am Ufer und warteten, bis unsere Hosen und Shirts, die wir über den Ast eines Baumes gelegt hatten, wieder trocken wurden. Lutz wollte aufstehen, taumelte und fiel – aus Versehen oder mit Absicht? – irgendwie auf mich.
Da war wieder dieser Blitz, als er mich berührte…. und Lutz machte auch keinerlei Anstalten, erneut aufzustehen, sondern drehte sich nur ein wenig, so dass er nicht mehr direkt auf mir lag; aber noch immer lagen wir Körper gegen Körper. Er begann, mir erst mit den Fingerspitzen, dann mit der ganzen Hand über den Rücken zu streichen und schaute mich dabei genau an, als ob er mich studiert. Keiner von uns kam auf die Idee, den Anderen zu küssen – aber wir streichelten uns, und die Slips wurden eng. Als er –wieder versehentlich oder absichtlich? – die Innenseite meines Oberschenkels berührte, glaubte ich für einen Moment, aus dem Höschen zu platzen. Mir an oder sogar in die Unterhose zu fassen traute er sich aber nicht, und auch ich hätte es nicht gewagt. Also lagen wir nur da im Gras, ganz eng nebeneinander, schauten in den Himmel und auf das fließende Wasser des Baches, und warteten, bis sich die Erregung wieder gelegt hatte. Dann zogen wir unsere (immer noch nicht ganz trockenen) Klamotten wieder an, setzten uns auf die Räder und fuhren im Höllentempo durch den Wald nach Hause.

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