Fahrt ins Ungewisse

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Du sagst mir, ich soll heute Abend nur meinen langen schwarzen Mantel tragen und die High Heels aus schwarzem Leder.
Um 18 Uhr erwartest du mich vor meiner Tür.
Ich schäme mich etwas, als sähe mir jeder an, dass ich nichts drunter trage.
Mit einem Lächeln im Gesicht, erwartest du mich, küsst galant meine Hand und führst mich zu deinem Wagen.
Ich frage dich, was du mit mir vor hast, doch du lächelst mich nur an und sagst kein Wort.
Aus deinem Handschuhfach holst du einen schwarzen Schal und verbindest mir die Augen.
Oh Gott was hast du nur vor mit mir, warum darf ich nichts sehen.
Der Motor startet und wir fahren los.
In meinem Kopf, geht alles durcheinander. Wo fahren wir hin?
Hoffentlich wird mir mit verbundenen Augen nicht schlecht. Meine Hände werden feucht und ich von Minute zu Minute nervöser.
Ich weiß ich kann dir vertrauen, das habe ich bisher immer gekonnt.
Du biegst ab und ich merke dass wir uns auf keiner Straße mehr befinden.
Was wird das? Wo willst du bloß hin?
Nur wenige Minuten später stoppt das Auto. Du steigst aus und kommst auf meine Seite.
Du öffnest die Tür und hilfst mir heraus. Ich möchte die Augenbinde abnehmen, doch du verbietest es mir.
Oh man ist das holprig, ich bin froh dass du mich hälst. Wir bleiben stehen und du öffnest quietschend eine Tür.
Du führst mich in einen Raum, es ist kühl und riecht feucht. Ich habe keine Ahnung wo wir hier sind.
„Zieh deinen Mantel aus“, sagst du und ich folge deiner Anweisung zögerlich.
Du führst mich und drehst mich einmal, dann schiebst du mich rückwärts.
Kaltes raues Gemäuer ist nun hinter meinem Rücken. Du hebst meine Arme und fixierst sie seitlich an der Wand. Ebenso spreizt du meine Schenkel und ich spüre wie sie mit kaltem Metall fixiert werden.
Erwartungsvoll, leicht zitternd stehe ich nun dort und versuche zu lauschen was nun kommt.
Was? Das kann doch nicht sein!
Ich höre wie sich deine Schritte entfernen und die quietschend die Tür hinter dir zufällt.
Stille…. Nichts als Stille um mich herum.
Irgendwo raschelt etwas, doch ich weiß nicht was es ist.
Hast du mich wirklich hier alleine gelassen? Ist hier noch jemand? Oder vielleicht irgend ein Tier?
Unruhig versuche ich mich zu bewegen. Die rauen Steine scheuern dabei empfindlich an meinem Rücken. Ich versuche meine Arme aus den Fesseln zu lösen, doch ich tu mir damit nur selbst weh, es ist aussichtslos.
Ebenso mit meinen Füßen, die fest an ihrem Platz sind. Je mehr ich mich bewege um so mehr spüre ich das Metall und die Mauer in meinem Rücken und an meinem Po.
„Hallo…… Hallo, ist hier wer?…… Mein Herr, bist du da?“
Doch wieder nichts als Stille.
Da war es doch wieder, dieses rascheln. Was mag das nur sein?
Da höre ich Schritte, ich bin nicht allein.
„Mein Herr bist du da?“ Doch es bleibt still.
Hier ist jemand, ich höre das. Ist er es oder wer ist hier im Raum?
Was hat er nur mit mir vor? Was erwartet er von mir?
Ich spüre das jemand vor mir steht, doch warum spricht er nicht?
Eine Hand berührt meine Brust. Ich habe keine Ahnung wer vor mir steht.
Da spüre ich, wie kaltes Metall über meine Brust streicht und eh ich mich versehe schließt sich eine Klemme fest um meinen Nippel.
Ich weiß nicht wer da steht, doch ich weiß, was immer jetzt kommt ich habe keine andere Wahl.
Ich sollte vielleicht Angst haben, doch ich weiß dass mein Herr mich niemals in Gefahr bringen würde.
Eine Woge der Lust geht durch meinen Körper und ich kann es nicht verhindern.
Die zweite Klemme hat ihren Platz gefunden und als an der Kette daran gezogen wird, endringt sich mir ein leises Stöhnen.
Das Spiel aus Schmerz und Lust hat wieder mal begonnen.
An seinem Ende werden mir die Binden abgenommen und ich schaue in deine Augen.
“ Hast du geglaubt, ich hätte dich auch nur einen Moment aus den Augen gelassen,“ sagst du und küsst mich.

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