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Der Garten Hasurims TEIL 2:

Der nächste Tag verging enttäuschend ereignislos. Durrah, Firyal und Esim waren bereits weg, als Amani erwachte und sie traf auch keine der drei den Tag über. Nicht einmal Schirkuh lief sie über den Weg. Zwar wurden ihr mehrfach neugierige oder verstohlene Blicke zugeworfen, aber Amani achtete nicht darauf. Nach dem was sie gestern mit Esim erlebt hatte, kam ihr das nackt herumlaufen geradezu lächerlich und unbedeutend vor. Sie wollte nur Esim sehen, ihr nah sein, wurde aber enttäuscht. Am Abend ging sie wieder zu den Waschräumen und danach in ihr Zimmer. Durrah und Esim waren noch nicht da, Firyal aber saß am Tisch und schaute sich ein kunstvoll bebildertes Buch an. Mit merklich amüsiertem Blick sah sie Amani an. „Gut geschlafen, also letzte Nacht?“ Amani errötete augenblicklich und senke verlegen den Blick. „Nicht doch. Setzt dich zu mir. Und erzähle.“ Amani setzte sich zu Firyal, hob aber nicht den Blick. „Was soll ich denn erzählen?“ „Zum Beispiel, ob es dir gefallen hat?“ Wieder errötete Amani. „So gut also?“ Scherzte Firyal. „Es war wunderschön. Esim ist die tollste Frau der Welt.“ „Naja, urteile nicht vorschnell. Sie war halt die Erste.“ „Doch, sie ist großartig.“ Beharrte Amani. „Schon gut. Ich will das junge Glück nicht trüben.“ Sagte sie mit sanftem Spott in der Stimme. Sie stand auf, ging zu Amani und beugte sich zu ihr herab. Während sie die überraschte Amani umarmte, raunte sie: „Ich freu mich für dich.“ Dann ging sie zu ihrem Stuhl und vertiefte sie sich wieder in ihr Buch.
Auch der Abend verging langweilig. Durrah und Esim tauchten nicht mehr auf, bis Amani enttäuscht schlafen ging.
Am nächsten Mittag traf Amani Firyal im Garten. Sie ging auf die Ältere zu, aber anstatt ein, zwei Schritte vor ihr stehen zubleiben, warf sie sich Firyal in die Arme und begann zu schluchzen. „Ich habe Esim immer noch nicht gesehen. Zwei Tage sind es jetzt fast. Wo ist sie nur?“ Firyal erwiderte die unerwartete Umarmung. „Aber mach dir doch keine Sorgen. Ich weiß, wo die beiden stecken.“ Amani löste sich schnell aus der Umarmung und blickte gespannt zu Firyal. Deren Züge umspielte ein gut gemeintes Lächeln. „Insaf, die 4. Hauptfrau des Sultans, begleitet seine Majestät bei einem Jagdausflug. In deren Gefolge befinden sich Durrah und Esim. Sie werden den Sultan zwar kaum persönlich treffen, dennoch ist es eine große Ehre, besonders für Durrah.“ Amani guckte erleichtert und enttäuscht zugleich. „Und wann werden sie wieder im Harem sein. „Weißt du Amani, der Sultan sagt selten den Haremsdamen Bescheid, wann es ihm beliebt denn Palast zu verlassen oder zu betreten. Du wirst dich gedulden müssen. Ich schätze zwei Wochen, aber was weiß ich?“ „Zwei Wochen?“ Echote Amani geschockt. Firyal lächelte wieder. „Das wird schon. Und nun komm. Dort hinten spielt gleich eine Gruppe Lautenspieler. Ich kenne sie schon, möchte ihnen aber gerne lauschen. Begleite mich!“ Da Amani nicht Besseres zu tun hatte, ging sie mit Firyal, obwohl ihr die Lautenspieler herzlich egal waren.

Die Vormittage mit den Lektionen und die müßigen Nachmittage vergingen quälend langsam, die Nächte einsam und dunkel. Abends aß sie mit Firyal, die ihr kleine Einführungen ins höfische Leben gab. Amani hörte gelangweilt zu, musste aber zugeben, dass hilfreiche Ratschläge dabei waren. „Ist dir schon mal aufgefallen, dass die Dienerinnen, Damen und sogar Hauptfrauen allen möglichen Kulturen entstammen? Milchweiße Schönheiten aus dem Frankenland? Schlitzäugige Perlen aus Asien, Araberinnen ebenso wie nachtschwarze Afrikanerinnen?“ „Ja. Durchaus. Der Sultan liebt die Vielfalt.“ „Aber! Die Sklavinnen sind alle samt Nichtaraberinnen. Oder eher, nicht Muslimas.“ „Ist das so?“ „Ja, denn das Gesetzt verbietet es, Glaubensschwestern zu versklaven. Grüße Sklavinnen also niemals, hörst du? Das würde bedeuten, du stellst sie auf deine Stufe. Um im Umkehrschluss sinkst du auf deren Niveau. Wird das erst mal bekannt, ist dein Aufstieg im Harem auf ewig verbaut.“ „Gut. Habe ich verstanden.“ „Weißt du wie viele Hauptfrauen der Sultan neben der Kadin hat? Wie heißen sie? Sehen sie aus? Welche hat bereits Kinder?“
Firyal brachte Amani Abend für Abend etwas bei, konnte die junge Frau aber nicht aus ihrem Trübsal reißen.

6 Tage nach Amanis Nacht mit Esim, die beiden Frauen aßen gerade Jogurt mit Mangos, erschien erneut Rawadin im Gelass. „Die Valide Sultan wünscht euch beiden zu sehen.“ Wieder stellte er eine Sanduhr neben die Tür und verließ das Zimmer. Firyal sprang auf, Amani blickte unsicher umher. „Und jetzt?“ „Jetzt gehen wir uns waschen, ausgiebig, dann legen wir uns unsere schönster Kleider an, schmücken uns mit allen Geschmeide das uns gehört, legen das beste Parfüm auf und werden dann abgeholt. Auf, auf!“ Firyal schob Amani förmlich vor ihr her in Richtung Waschräume.
Exakt eine Stunde später standen die beiden Frauen gebadet und wohlgekleidet im Zimmer und warteten. Amani trug ein blaues Kleid, ihre Schulter waren frei, der Rest aber sittsam verhüllt. Firyal trug ein beigefarbenes Kleid, mit tiefem Ausschnitt und rückenfrei. Sie hatte goldene Spangen im Haar, goldene Ringe um die Armgelenke und ein Diamantanhänger um den Hals. Amani guckte neidisch und auch leicht bewundernd. Sie trug als Zierde nur eine schlichte, vergoldete Kette. Zum ersten Mal betrachtete sie Firyal durch die Augen einer Frau, die bereits um die Liebe mit einer anderen Frau wusste. Firyal war wirklich hübsch und wohl proportioniert. Und dennoch, ihr fehlten Esims elegante Bewegungen, ihre liebliche Stimme und ihr traumhaftes Lachen. Noch immer im gedanklichen Vergleich, öffnete sich wieder die Tür und Rawadin trat ein. Er nahm die abgelaufene Sanduhr. „Folgt mir!“ Die beiden Frauen eilten dem Hünen hinterher, der sie mit großen Schritten durch schier endlose Gänge führte. Viele Minuten vergingen, Amani fürchtete bald aus der Puste zu kommen und verschwitzt und schnaufend vor die Valide Sultan treten zu müssen. Dann aber erreichen sie einen riesigen Saal. Ihnen gegenüber stand ein thronähnlicher Stuhl, darauf ihre Majestät, die Valide Sultan. Die Königin war mit ihren 40 Jahren eine alterslose Schönheit. Sie trug ein fast durchsichtiges, an den Rändern golddurchwirktes Kleid. Eine schlichte Krone lag auf ihrem Haupt, ansonsten war sie bar jedes Tands. An den Wänden standen Dutzende schwarzer Eunuchen. 20 Dienerinnen umschwirrten die Königinmutter. Die Wände und Böden waren mit kostbaren Teppichen versehen, überall standen kristallene Vasen mit Blumen aller Arten. Der Luxus der gesamten Einrichtung beeindruckte Amani zutiefst. Selbst der Diwan ihres Vaters, des ehemaligen Wesirs von Mosul, konnte diesem Prunk nicht das Wasser reichen. Und dann erkannte Amani die beiden anderen Frauen, die kniend, die Stirn auf den Teppichboden, vor der Sultanin verharrten. Amani konnte sie nur von hinten sehen, aber diesen Po, da war sie sich sicher, würde sie unter tausenden wieder erkennen: Esim. Und daneben, das könnte Durrah sein. Amanis Herz machte einen Sprung. Arg musste sie sich beherrschen, um nicht auf Esim zu zurennen. Amani und Firyal wurden von Rawadin bis zu den anderen beiden geführt. Dann zog sich der Obereunuch zurück. Firyal kniete sofort nieder und legte die Stirn zu Boden und Amani machte es ihr nach. Aber die Bewegung war ungewohnt. Was bei Firyal eine einzig flüssige Bewegung war, geriet bei Amani zu einer Farce. Und zu allem Überfluss rutsche ihr Kleid fast bis zu den Knien herauf. Mit entblößten Waden und zittrigen Händen kniete sie nun, das Gesicht zum Boden. Sie konnte praktisch nichts sehen, wurde sich aber bewusst, dass, so wie sie eben Esims hübschen Po erblicken konnte, nun 50 Eunuchen und mindestens ein Dutzend Zofen ihren in die Höhe gereckten Po begutachten konnten. Amanis Unsicherheit wuchs. „Wieso hatte ihr Firyal nichts hierüber erzählt?“ Dachte sie verärgert. Endlose Momente verstrichen, Amani verkrampfte zusehends. Dann endlich hob eine Frau die Stimme: „Durrah, Firyal, Esim, Amani aus dem Gelass der Wolken, zu eurem Wohlfallen, eure königliche Majestät.“ Amani glaubte die Stimme der ersten Zofe der Valide Sultan, Massarah, zu erkennen. „Dank dir Massarah, meine Liebe. Ihr dürft knien.“ Antwortete eine andere Frau, zweifellos die Sultanin. Amani wusste erst nicht, wer gemeint war, dann sah sie aus den Augenwinkeln, dass Esim und Firyal sich aufrichteten. Auch sie richtete sich umständlich auf, blickte dabei aber zu Esim. Die faltete die Hände vor dem Bauch, hielt den Blick aber gesenkt. Amani tat es ihr nach. „Jeder im Raum kann sehen, dass ich keine Ahnung habe, was ich tun soll. Was werden die von mir denken? Was wird die Valide Sultan denken?“ Amani verzweifelte mehr und mehr. Ihre Hände, obwohl gefaltet, zitterten, ihr Mund war staubtrocken und ihre Wangen glühten.
„Aus dem Gelass der Wolken drangen seltsame Nachrichten zu mir. Ein Mädchen turnt am helllichten Tag gänzlich unbekleidet durch die Gärten. Ein Mädchen versagt mir ihren Besuch, weil ihr Gesicht in Mitleidenschaft gezogen wurde. Des Nachts erfüllen Lustschreie eines Mädchens den Palast.“ Die Sultanin sprach mit emotionsloser Stimme. Keine Regung ihrer Gefühle ließ sich erkennen. „Durrah, Älteste deines Gelasses, erklär mir das?“ „Verzeiht edle Königin. Weshalb Amani, ganz zu eurer königlichen Linken, entschieden hatte, dass es angebracht ist, nackt durch euren Garten zu laufen, vermag ich nicht zu sagen. Als ich sie am Abend auf diese Ruchlosigkeit ansprechen wollte, wurde sie ausnehmend frech, obwohl es mir als Älteste doch zusteht, ja es sogar meine Pflicht ist, dem nachzukommen. Ich wollte ihr eine Ohrfeige verpassen, aber anstatt die verdiente Strafe entgegen zunehmen, beging sie gleich den zweiten Ungehorsam. Sie drehte den Kopf weg, sodass ich sie unglücklich am Auge traf. Später in der Nacht konnten Firyal und ich nicht schlafen und entschlossen uns, einen Spaziergang zu machen, etwas kühle, frische Nachtluft zu schnappen. Dass der Lärm aus unserem Gelass kam, bemerkten wir erst auf dem Rückweg und dann war es zu spät dem entgegen zu wirken. Eigentlich wollte ich Amani am nächsten Tag auf beide Vorfälle noch mal ansprechen, aber wir wurden freundlicherweise, wie ihre Majestät zweifellos weiß, der Jagdgesellschaft zugeteilt. Seitdem habe ich Amani nicht mehr gesehen.“ Amani verschnürte es während Durrahs Vortrag regelrecht die Kehle. „Ich habe Durrah für etwas einfältig gehalten. Wie verschlagen sie doch ist.“ Brütete sie vor sich hin, bis Durrah ihren Bericht zu Ende gebracht hatte. „Es sei dir für deine ausführlichen Worte gedankt. Esim, als ältere der beiden im Gemach, was hast du zu den nächtlichen Vorfällen zusagen?“ „Meine Königin, es stimmt. Durrah und Firyal verließen unser Zimmer. Amani war am Boden zerstört, weil sie eurer Einladung nicht Folge leisten konnte. Zumal sie an diesem Tag schon einmal gedemütigt wurde. Ich kümmerte mich um sie und entschied, dass ihre Einführung in die Welt der Liebe für die damalige Nacht passend erschien. Ich kuschelte mich an sie, und als ich spürte, dass ihr Körper mich willkommen heißen würde, begann ich sie liebkosen. Darüber vergaß ich die Welt, wie ich eingestehen muss. Die Lautstärke tut mir außerordentlich leid, aber das arme Mädchen tat mir so leid, dass ich ihr diese Freude nicht versagen sollte. Amani trifft keine Schuld.“ Amani war zutiefst beeindruckt. Wie Esim hier, vor 50 Männern, 2 Dutzend Zofen und nicht zuletzt vor der Königin, so offen über die Liebe zwischen zwei Frauen sprach, beeindruckte sie ungemein. Eigentlich hätte sie zutiefst verschämt im Boden versinken müssen, aber etwas von Esims Souveränität schwappte zu ihr rüber. Das erste Mal seit sie den Saal betreten hatte, fühlte sie sich nicht mehr unwohl. „Jawohl, es dürfen alle wissen. Ich habe eine wundervolle Nacht mit Esim erlebt!“ Dachte sie. Trotz regte sich in ihr. Und die Wut auf Durrah stieg wieder an. „Dir war die Aufgabe aufgetragen, Amani die körperliche Liebe zu zeigen. So sei dir verziehen. Aber zukünftig erwarte ich Diskretion. Was soll der Sultan denken, wenn er durch SEINEN Palast wandert und die ekstatischen Schreie SEINER Damen zu hören bekommt? Aber eines verlangt mich noch zu wissen. Wieso du Amani gleich in der zweiten Nacht im Harem in dein Bett geführt hast?“ „Edle Königin. Zum einen war es ein schrecklicher Tag für Amani. Ich wollte einfach lieb zu ihr sein. Zum anderen aber ist Amani eine außergewöhnliche Schönheit. Das ist sie jetzt, trotz ihres leicht mädchenhaften Körpers, vor allem aber wird sie schon bald den Körper einer engelsgleichen Schönheit haben. Ich bin überzeugt, dass es nicht mehr lange dauert, bis unser geliebter Sultan sie zu sich bitten wird. Und dafür sollte sie bereit sein. Sie muss wissen, was sie erwartet und wissen was sie zu tun hat. Sonst wird sie dem Sultan kaum ein Wohlgefallen sein können.“ „Du spricht wohl überlegt und klug. Und du hast einen guten Charakter. Neidlos erkennst du Amanis Potential an, beschützt sie und verzichtest darauf, anderen einen Strick zu drehen. Das bewundere ich. Amani darf sich glücklich schätzen, dich als erste Lehrmeisterin gehabt haben zu dürfen.“ Amani atmete erleichtert aus. Esim hatte sich für sie eingesetzt, vor dem Hof des Harems gepriesen und dafür Lob erhalten. Nur irgendetwas störte sie am letzten Satz der Sultanin. „Esim, eine Frau wie du eignet sich für das Bett des Sultans ebenso sehr wie für ihn seine Kinder zur Welt zu bringen. Ich möchte dich um mich wissen. Ab sofort bist du Teil meiner persönlichen Dienerschaft. Schon heute Nacht wirst du dein neues Quartier beziehen. Dir stehen nun selbst zwei Dienerinnen und zwei Sklavinnen zur Verfügung.“ Jetzt wusste Amani, was es war. -Gehabt haben zu dürfen-. Die Sultanin nahm ihr Esim weg. „Ihr seid gütig und weise, edle Herrin und seht mich in tiefer Dankbarkeit.“ „Eine Sache ist da noch. Durrah, als Älteste deines Gelasses obliegt es dir, für Amanis weitere Lektionen zu sorgen. Ein neues Mädchen für euer Gelass wird noch heute zu euch gebracht.“ „Jawohl Herrin.“ Sagte Durrah unterwürfig. „Die Königin zieht sich zurück!“ Sagte Massarah mit feierlicher Stimme. Sofort gingen alle Frauen auf die Knie und pressten wieder die Stirn auf den Teppich. Nur die Eunuchen wachten stumm weiter. Schritte entfernten sich, dann bemerkte Amani Bewegungen und sah auf. Die Königin samt Zofen war enteilt, zurück blieben nur sie vier und Rawadin. „Ich bringe euch in euer Gelass. Folgt mir. Wieder eilte Rawadin von dannen und die vier Frauen hinterher. Amani war wie in Trance. „Esim verlässt mich.“ Wieder und wieder geisterte dieser Satz durch ihren Kopf. Sie kamen im Zimmer an. Durrah, Firyal und Esim setzten sich an den Tisch. Amani blieb hilflos im Zimmer stehen. „Du gehst? Du willst mich verlassen?“ Sagte sie. Ein Schluchzen entfuhr ihr. Firyal und Esim standen zeitgleich auf und umarmten Amani, Esim von vorne und Firyal von hinten. Amani begann loszuheulen. All die Enttäuschung der letzten Tage, das endlose Warten auf Esim, vor allem aber die Vorstellungen, nie wieder mit Esim das Lager zu teilen, brachen aus ihr raus. Lange hielten die beiden Amani in Armen. Endlich legte sich ihr Weinen. Die beiden setzten sich mit Amani in der Mitte auf deren Bett. Firyal legte einen Arm um Amanis Rücken, Esim um ihre Hüfte. „Ich verlass dich nicht einfach. Die Valide Sultan hat mich zu sich gerufen. Und ja, es freut mich. Dennoch bleibt es ein Befehl.“ Amani schniefte. „Sehe ich dich wieder?“ „Das kann ich dir nicht sagen, Amani.“ „Und außerdem bin ich ja auch noch da.“ Ergänzte Firyal und drückte Amani etwas zu sich und damit ganz leicht weg von Esim. „Ich bin nicht Esim, keine ist wie Esim, aber ich verspreche dir, ich geb mir alle Mühe.“ „Das ist schön. Dank dir Firyal.“ Sagte Esim. „Du wirst sehen, es wird alles gut. Firyal ist jetzt für dich da. Und vielleicht habt ihr Glück und die Neue ist auch eine Liebe. Vielleicht ist sie sogar jünger als du, Amani, und du wirst dich um sie kümmern müssen.“ Amani blickte unsicher zwischen den beiden hin und her. „Du solltest jetzt deine Sachen packen. Höhere Aufgaben warten!“ Mischte sich Durrah vom Tisch aus ein. Ihr Tonfall war giftig. „So leid es mir tut Amani, sie hat Recht.“ Sagte Esim traurig. Durrah blickte ehrlich überrascht, schwieg aber. Firyal zog Amani eng an sich, während sich Esim löste und ihre wenigen Habseligkeiten in ihre Truhe räumte. Amani weinte wieder leise, während Firyal sie sanft wog. Dann war alles fertig gepackt. Esim stand unschlüssig im Zimmer, Amani lehnte an Firyals Schulter und Durrah bemühte sich teilnahmslos zu wirken. „Ein paar letzte Worte zum Abschied, liebe Esim?“ Giftete sie. „Firyal, Amani, ihr werdet mir wahnsinnig fehlen. So oft ich kann, werde ich euch Nachricht schicken oder euch besuchen, so es mir erlaubt ist. Ihr werdet mir fehlen.“ Sagte Esim, als ob Durrahs Worte ernst gemeint gewesen wären. Firyal hob den Kopf, lächelte Esim an und sagte: „Du mir auch. Wir hatten eine gute Zeit, und ein paar ganz besondere Stunden miteinander. Du wirst dem Sultan schon bald einen Sohn schenken und zu einer Hauptfrau werden. Ganz bestimmt.“ Esim lächelte dankbar. Amani hielt den Kopf gesenkt. Esim ging zu ihr, gab ihr einen Kuss auf die Stirn, und verließ das Zimmer. Hätte Amani aufgesehen, wären ihr die Tränen in Esims Augenwinkeln aufgefallen. Esim öffnete die Tür, draußen wartete bereits ein Wächter. Der kam herein, packte Esims Truhe und schloss die Tür. Dann war Esim weg.
Die drei Frauen warteten schweigend. Kurze Zeit später ging die Tür wieder auf. Ein Wächter trat ein, legte eine Truhe neben die Tür und schob eine Frau hinter sich herein. Wortlos zog er die Tür hinter sich zu. Amani, in stillem Kummer an Firyal gelehnt, linste zur Neuen rüber. Sie war knapp 1,70m, hatte blondes Haar, helle Haut und blaue Augen. Ihr Körper war, wie der der meisten Frauen im Harem, gut gebaut. Sie war zweifelsohne aus dem Abendland und sie war hübsch. Dennoch wirkten ihre Augen etwas träge. Das Gesicht, der vermutlich kaum 20 Jahre zum Trotz, hatte etwas subtil Schlaffes. Dann hellte sich das Antlitz auf. „Durrah? Ja du bist es. Was bin ich froh.“ Durrah hob den Blick, auch sie begann zu strahlen und lief der Blonden entgegen. Sie umarmten sich. Firyal stöhnte kaum merklich. „Setzt dich, wir haben noch etwas Dattelwein.“ Lud Durrah die Neue ein. Das da drüben sind Firyal und Amani, zwei Unruhestifterinnen.“ Sagte sie verächtlich. Die Blonde guckte kurz rüber, missachtete sie aber dann. „Und du bist? Fragte Firyal eisig. „Das ist Wilhelmina. Eine gute Freundin. Wir haben schon einmal zwei Jahre das Zimmer geteilt.“ Sagte Durrah an Wilhelminas statt. Dann vertieften sich die beiden in ein Gespräch über die alten Zeiten. Amani hörte nicht zu. Zwei Stunden vergingen, Durrah und Wilhelmina hatten fast zwei Flaschen Dattelwein intus, als Firyal aufstand, zu ihrem und Durrahs Bett hinüber ging und ihr Zeug packte. Gerade als sie es zu Amani rüber tragen wollte, erhob sich Durrah und fragte aggressiv: „Was wird das denn?“ „Ich schlafe ab jetzt bei Amani.“ Entgegnete Firyal unbeeindruckt. „Wer wo schläft, entscheide allein ich!“ Giftete Durrah. Firyal legte ein süffisantes Grinsen auf: „Das heißt, du willst weiter mit mir das Lager teilen, oder mit Amani, anstatt mit deiner guten Freundin Willa?“ Durrah schaute betröppelt drein. Dann loderte wieder die Verachtung hoch. „Genau das soll es heißen. Amani schläft ab heute bei mir.“ Jetzt guckte Firyal entgeistert. Amani verfolgte das Geschehen. Bisher war ihr alles egal, aber zu erfahren, dass sie nun mit Durrah in einem Bett schlafen sollte, gefiel ihr gar nicht. „Tu was, Firyal!“ Betete sie innerlich. Die aber ließ die Schultern hängen. „Willst du es uns so schwer machen, Durrah? Ich bin gern bei Amani und du magst doch Wilhelmina. Wieso also nicht diese Aufteilung?“ Durrah guckte böse. „Weil mir die Valide Sultan aufgetragen hat, mich um unseren aufleuchtenden Stern zu kümmern!“ Ätzte sie. „Durrah, komm schon. Sie sagte, du sollst dafür sorgen. Also, übertrag mir die Aufgabe. Amani wird schnell lernen und die Valide Sultan zufrieden mit unserem Gelass sein, und damit auch mit dir. Siehst du das nicht ein?“ Durrah überlegte, aber bevor sie womöglich auf Firyals Argumente eingehen konnte, mischte sie Wilhelmina ein. „So werden also die Anweisungen der Ältesten befolgt? Ich muss mich doch schon sehr wundern.“ Jetzt war es an Durrah, ihre Position zu verteidigen. „Es wird so gemacht, wie ich es gesagt habe. Amani kommt zu mir rüber.“ Amani war bestürzt. „Konnte es denn noch schlimmer kommen?“ Fragte sie sich heimlich. Kurze Zeit später wurde ihr diese Frage beantwortet. „Zeit fürs Bett!“ Sagte Durrah mit vom Wein gelähmter Stimme. Wilhelmina erhob sich, leicht schwankend, und legte sich in Firyals Bett. Die geleitete Amani die paar Schritte zu Durrahs Bett, strich ihr kurz über die Wange, dann ging sie zurück. Durrah stand neben Amani. „Ich muss dir ja was beibringen. Also, zieh dich aus und ab ins Bett! Mach schon!“ Sie lallte bereits merklich. „Durrah, muss denn…“ Kam es von Firyal herüber, doch Durrah unterbrach sie schroff: „Letzte Warnung, Firyal. Ich warne dich.“ Nuschelte sie mehr als das sie sprach. Dennoch verstand Firyal. Amani sah nochmal hilfesuchen zu Firyal, die aber schwieg. Durrah funkelte sie an: „Entweder du legst das Kleid ab, oder ich zerreiße es. Was ist dir lieber?“ Amani hatte Angst. Sie wollte sich nicht ausziehen, aber sie konnte auch nicht ihr einziges Kleid riskieren. Wiederwillig zog sie es über den Kopf. Kaum lag das Kleid auf dem Bett, griff Durrah ihr an die Hüfte und löste das Lendentuch. Amani war völlig überrumpelt und konnte so auch nichts dagegen machen, dass Durrah auch ihr Brusttuch entfernte. Nackt stand sie nun vor Durrah. Nur eine Öllampe spendete Licht. Firyal hat sich zur Wand gedreht, Wilhelmina beobachtete die nackte Amani offen interessiert. Auch Durrah musterte Amani. Ihr Blick wanderte von Amanis kleinen Busen herab, über den flachen Bauch zur Scham. Ihr Blick wurde finster, böse. Unvermittelt griff sie in Amanis dichtes, krauses Schamhaar. Amani schrie erschrocken auf. Der Griff war unangenehm, schmerzte sogar leicht. Dennoch war sie unfähig sich zu rühren. Sie spürte Wilhelmias Blick im Rücken, auf ihrem nackten Po. „Was soll denn das?“ Blaffte Durrah sie an. „Wie soll ich dir denn die Kunst der Liebe zeigen, wenn dein Höhle zugewuchert ist?“ Amani blickte beschämt zu Boden. Sie kämpfe gegen Drang wegzulaufen, zu weinen oder Durrah eine zu verpassen, was ohnehin kaum erfolgsversprechen gewesen wäre. Durrah zog heftig an Amanis Schamhaaren. So stolperte sie auf Durrah zu, die aber packte sie und stieß sie grob aufs Bett. „Und jetzt?“ Fragte Durrah in Richtung der Blonden. „Augenblick, ich komme.“ Amani lag rücklings auf dem Bett, sah wie Firyal hochschreckte, sich dann aber wieder abwandte und beobachtete ängstlich, wie die Blonde zum Bett kam. Unterwegs griff sie sich eine Kerze. Wilhelmina stand jetzt mit Durrah vor dem Bett und hielt die Kerze demonstrativ vor sich. „Lektion 4 heißt, das Tier mit den zwei Pforten.“ Beide Frauen grinsten. Amani war wie versteinert. Sie rückte etwas weg von den beiden, aber hinter ihr war nur noch die Wand. Dann sah sie Firyal aufstehen und schöpfte neuen Mut. Die beiden Frauen drehten sich gleichzeitig um, doch Firyal kam nicht auf sie zu, sondern warf Amani nur noch einen mitleidigen Blick zu und verließ das Zimmer. „Amani komm zu uns!“ Amani starrte die Kerze an und bekam eine fürchterliche Ahnung. „Nein, das dürft ihr nicht! Nur der Sultan darf etwas in meine Scheide stecken! Das dürft ihr nicht!“ Aber sie schrie nicht. Sie stammelte nur vor sich hin. „Komm zu uns!“ Wiederholte Durrah Wilhelminas Worte. Amani gehorchte, obwohl sie nicht wollte. Sie saß jetzt auf der Bettkannte, direkt vor den beiden Frauen. Durrah kletterte jetzt hinter sie, sodass Amani nun zischen ihren geöffneten Schenkel saß. Sie umfasste Amanis Arme, fast zärtlich und drückte sie an den schlanken Frauenkörper. Amani hatte furchtbare Angst. Die Kerze war riesig. Bestimmt 20 Zentimeter lang, und gute 5 im Durchmesser. Wenn die beiden Frauen ihr die in die Scheide steckten, würde der Sultan es merken. Was dann geschah, wollte sie sich lieber nicht ausmalen. Mina legte die Kerze aufs Bett. Hob dann bedächtig Amanis Brust- und Lendentuch auf. Amani wollte die Hände bewegen, doch Durrah hielt sie wie in einem Schraubstock gefangen. Mina knüllte das Lendentuch zusammen und schob es abrupt in Amanis Mund. Bevor es ganz drinnen war, schloss Amani den Mund, doch Mina hielt ihr die Nase zu und kurz darauf musste Amani Luft holen. Sie öffnete den Mund erneut und brutal presste Mina den Rest des Tuches rein. Amani rang um Atem. Dann ließ Mina ihre Nase los, hielt aber immer noch Amanis Mund zu. Mit geübten Bewegungen band Mina das Brusttuch um Amanis Kopf. Der Knebel saß. Noch immer hielt Durrah Amani fest. Amani würgte, rang wieder nach Atem, bekam Luft durch die Nase und bemerkte den eigentümlichen Geruch des Tuches in ihrem Mund. Zusammen legten sie Amani auf den Rücken, an Gegenwehr war bei den größeren und viel stärkeren Frauen nicht zu denken. Durrah hielt sie weiter fest, während Mina sich enkleidete. „Oh Gott, was kommt jetzt?“ Fragte sich Amani bang. Die Angst schien sie zu übermannen. Dann kam Mina zurück, drückte ihren Kopf auf das Bett und kniete sich, mit dem Gesicht Richtung Amanis Füße über deren Kopf. Danach wurden ihre Beine nach oben gehoben und Mina hielt ihre Knöchel. Amani konnte außer ein paar blonden Schamhaaren nichts sehen, roch das Geschlecht der blonden Frau aber unangenehm deutlich. Durrah kniete ebenfalls, vor Amanis geöffneter Scham. „Die meinen es ernst.“ Durchfuhr es Amani. In Panik strampelte sie, doch gegen Kraft und Gewicht der beiden Frauen war nicht anzukommen. Sie spürte Durrahs Hände an ihrem Po. So hoch gehoben wie ihre Beine waren, fiel es der anderen Frau nicht schwer, ihre Hände in Amanis Pobacken zu versenken. Während Esims Berührungen aber zärtlich und schön waren, krallte sich Durrah schmerzhaft in Amanis zartes Fleisch. Sie schrie auf, doch der Knebel verschluckte alles. Wieder und wieder kniff Durrah ihren Po. Amani weinte und flehte, doch der Knebel tat seinen Dienst. „Überraschung!“ Tönte Mina plötzlich und setzte sich auf Amanis Gesicht. Wild ruderte Amani mit dem Kopf hin und her, sodass wenigstens ihre Nase freikam um zu atmen. Doch auch Mina bewegte ihr Becken, rieb ihre nackte Spalte an Amanis hilflosem Gesicht. Ganz feucht war Amanis Gesicht. Sie erinnerte sich dumpf an die Nacht mit Esim. Auch ihre Lusthöhle war ganz feucht gewesen, aber nur, weil Esims Berührungen sie erregt hatten. „Konnte es sein, dass Mina erregt war? Gefällt es ihr, mir weh zu tun?“ Fragte sich Amani kurz und ihr Gesicht kämpfte weiter gegen Minas Becken. Der Geschmack in ihrem Mund, der Geruch der Spalte auf ihrem Gesicht, ließen sie immer wieder würgen. Dann aber spürte sie etwas Fremdartiges an ihrem Po. Es strich die Backen entlang und näherte sich unaufhörlich ihrer Scheideneingang. „Die Kerze.“ Amani brüllte in Pein und Angst. Doch die Kerze strich über ihre Lusthöhle entlang und näherte sich ihre zweiten Öffnung. Eigentlich hätte sie erleichtert sein sollen, dass die Frauen es wohl nicht auf ihre, dem Sultan vorbehaltene Weiblichkeit, abgesehen hatten, aber die Vorstellung der riesigen Kerze in ihr drin flößte ihr unglaubliche Angst ein. Dann verharrte die Kerze direkt vor ihrem Poloch. „Lektion 4. Das Tier mit den zwei Pforten. Merke, der Sultan spielt gern mit seinen Bettgefährtinnen. Wonach auch immer es ihm beliebt, die Frau hat es zu tun. Also, was wir jetzt tun, ist dasselbe was der Sultan mit dir machen wird. Nur wirst du bei ihm Freude vorgeben können, da du es ja schon kennst.“ Durrahs Stimme war kalt. Dann durchzuckte Amani ein grauenvoller Schmerz. Durrah schob die Kerze unbarmherzig in den kleinen Po. Amani schrie und weinte, heulte und bettelte. Aber Durrah war unerbittlich. Mina bewegte sich leicht rhythmisch auf Amanis Gesicht, fast als würde sie reiten. Amani schnappte nach Luft und schrie weiter in den Knebel. Immer tiefer drang die Kerze. Amani heulte in Agonie, während Mina offensichtlich ihren Spaß hatte. Immer feuchter wurde Amanis Gesicht. Amani heulte wieder auf. Irgendwas brannte unsagbar in ihrem Po. Sie hatte das Gefühl, zur Hälfte von der Kerze aufgespießt worden zu sein. Sie spürte Nässe auf ihrem Gesicht. Mina musste auch ausgelaufen sein. Deren Bewegungen erschlafften schnell, was Amani das Atmen aber nicht erleichterte. Dann bewegte sich die Kerze brutal in ihr und die Schmerzen wurden übermächtig. Sie glaubte noch das schadenfrohe Gelächter von Mina und Durrah zu hören, dann umfing sie gnädige Ohnmacht.

Amani erwachte und das Erste, was sie spürte, war der Schmerz. Tief im Unterleib saß er und strahlte bis in den Bauch. Keine Regung war ihr möglich. Und dann dieser widerliche Geruch. Ihr Gesicht war verklebt und stank. Mühsam drehte sich auf die Seite. Kurz drohte der Schmerz sie zu übermannen, dann lag sie wieder still. Das Zimmer war leer, doch die Öllampe brannte noch. Sie hörte Schritte, fürchtete das Durrah und Mina zurückkommen würden, sah dann aber Firyals Gesicht im Türrahmen auftauchen. Sie flog auf Amani zu, doch die blickte ihr wütend entgegen. „Verschwinde. Du hast mich im Stich gelassen. Ich werde nie wieder mit dir reden!“ Firyal blieb wie angewurzelt stehen. Ihr Gesicht war bleich, die Augen gerötet. „Ich hatte keine Wahl, glaub mir.“ Verteidigte sie sich flehend. „Zu zweit hätten die beiden uns zwar besiegt, aber sie hätten wohl kaum das machen können, was sie mit mir gemacht haben.“ Spie Amani verächtlich. Firyal blickte sie aus unendlich traurigen Augen an. „Verschwinde!“ Zischte Amani erneut. Firyals Augen füllten sich mit Tränen, dann aber drehte sie sich um und verließ das Zimmer. Amani rollte wieder unter Schmerzen auf den Rücken. Sie spürte Feuchtigkeit unter sich. Sie war angewidert, aber viel zu erschöpft, um sich aus der Lage zu befreien. Kurz darauf schlief sie ein.

Als Amani erneut erwachte war der Vormittag bereits durch. Noch immer waren die Schmerzen kaum erträglich, aber diesmal kämpfte sie dagegen an. Wälzte sich auf die andere Seite, mit dem Gesicht zum Zimmer und erblickte ein junges Mädchen, von höchstens 14 Jahren. Sie war in ein einteiliges, einfaches braunes Kleid gehüllt und hatte schulterlange braune Haare, die zu zwei Zöpfen geflochten waren. Am auffälligsten aber waren ihre geschlitzten Augen und die seltsam bräunlich, ockerfarbene Haut. Amani kannte das Mädchen nicht, aber als diese bemerkte, dass Amani wach war, flitzte sie hinaus und rief noch: „Ich geh die Herrin holen.“ Amani blieb verwirrt zurück. Wer war die Kleine? Wer war die Herrin? Und wieso hatte man sie schlafen lassen? Sie hätte schon längst beim Unterricht sein müssen. „Naja, heute kannst du wohl schwerlich tanzen, singen und lesen lernen.“ Dämmerte es ihr. Noch immer fragte sie sich, was das alles zu bedeuten hatte, als die Tür erneut aufging und Esim herein gestürzt kam. Wie Firyal vor ihr, flog sie auf Amani, die mittlerweile auf der Bettkannte saß, zu, kniete nieder und schloss sie in die Arme. Amani wusste gar nicht wie ihr geschah, doch dann merkte sie, dass Esim weinte. Fest drückte Esim Amani an sich. Amani konnte nicht anders und begann ebenfalls zu weinen. „Es tut mir so leid. Ich wusste das nicht. Bitte glaube mir.“ Heulte Esim. Amani brachte kein Wort heraus, drückte Esim nur noch fester an sich. Viele Augenblicke verstrichen, bis sich die beiden Frauen beruhigten. Dann war es Amani, die Esim etwas von sich schob. „Warum bist du hier? Müsstest du nicht der Valide Sultan dienen?“ Esim guckte sie aus verheulten Augen an. „Firyal kam heute Nacht zu mir. Ich wollte sofort zu dir, aber die Wachen ließen mich nicht. Erst vor zwei Stunden kam ich dort weg. Ich hab dir Jini geschickt, dass sie mir sagt, wenn du wach bist. Ich konnte nicht hier bei dir wachen.“ Wieder weinte Esim. Obwohl Amani alles weh tat, war sie es nun, die Esim an sich drückte. Minuten verstrichen. „Ich habe dich für den Unterricht entschuldigt.“ Amani schob Esim wieder etwas von sich weg. „Wie das?“ Fragte Amani erstaunt. „Ich bin eine persönliche Zofe der Valide Sultan. Wer würde es wagen, nachzufragen?“ Der Stolz, der bei diesen Worten hätte mitklingen sollen, ging in Esims Trauer unter. „Firyal sagte, sie hätten dir großes Leid angetan. Sag mir, meine süße, kleine Amani, was haben sie gemacht?“ Amani blickte verschämt zur Seite. „Du brauchst dich nicht zu schämen! Sag es mir, bitte.“ Amani sammelte sich. „Diese Blonde hat sich auf mein Gesicht gesetzt und meine Füße hochgehalten, während Durrah mir diese…“ Amani suchte nach der Kerze, fand aber nichts. „… so eine große, rote Kerze, du weißt schon, in den…,naja, in, also hinten rein, weißt du?“ Esims Gesicht wurde rot vor Wut. Wieder hatte Amani das Gefühl, Esim trösten zu müssen, dann aber erinnerte sie sich daran, wie Firyal mit gesenktem Blick das Zimmer und damit sie verlassen hatte und musste wieder weinen. Lange Zeit trösteten sich die beiden gegenseitig. Bruchstückhaft erzählte Amani, was alles passiert war. „Du musst furchtbare Schmerzen haben.“ Sagte Esim daraufhin. „Es tut ungemein weh. Ich kann mich kaum bewegen.“ Gab Amani zu. „Du kommst in mein Gemach!“ Bestimmte Esim. „Geht das denn?“ Fragte Amani zaghaft. „Ich hab eigenes Gemach. Ich hab auch zwei Wachen. Ich schicke Jini, die beiden holen.“ Amani guckte Esim nachdenklich an. „Was hast du denn?“ Fragte die Ältere. „ Ich wollte es dir schon gestern sagen. Ich glaube, ich liebe dich.“ Amani sagte es still. Ernsthaft. „Du bist mein Augapfel. Und bevor du nicht die Kadin höchst selbst bist, lass ich dich nicht mehr aus den Augen. Jini!“ Entgegnete Esim liebevoll. Das Mädchen erschien in der Tür und nahm Esims Weisung entgegen. Kurz darauf erschienen die Wächter, nahmen Amanis Hab und Gut und trugen es samt Amani, die nun in ein schlichtes Kleid gehüllt war, in Esims Gemach. Dort angekommen verließen die Eunuchen das Zimmer, aber nicht ohne eine Verbeugung Richtung Esim zu machen. Das Zimmer war größer als Amanis bisheriges Viererzimmer. Ein großes Bett, zwei Schränke, Regale und mehrere Truhen gab es neben einem Sofa mit niedrigem Tisch und zusätzlichen Schemeln. Das Fenster war groß und nach Osten ausgerichtet. „Ich hab einen eigenen Waschraum, gleich hinter der Tür. Nilsu, Ofra!“ Zwei Frauen, beide kaum älter als Amani, lösten sich aus dem Schatten, geleiteten Amani in den Waschraum und zum Zuber. „Jini, folge mir!“ Sagte Esim. Gemeinsam gingen sie in den Waschraum. Die beiden Dienerinnen, zogen Amani das Kleid aus und halfen ihr in den Zuber. Das Wasser war angenehm warm. Danach zogen sich die Dienerinnen zurück. Amani, die der Weg in Esims Gemach ebenso wie der Gang zum Bad erschöpft hatten, ließ sich genüsslich ins Wasser gleiten. „Jini, zieh dich aus, nimm Seife und Schwamm und geh zu Amani in den Zuber.“ Das Mädchen tat wie ihr geheißen. Amani hatte die Augen bereits geschlossen als sie nochmal Esims Stimme vernahm. „Ich dachte, dir ist es lieber, wenn eine Jüngere dich jetzt wäscht und versorgt. Ich kann aber auch bleiben, wenn du magst.“ Amani stockte kurz. „Nein Esim. So ist es wirklich besser, hab vielen Dank.“ Esim verließ das Bad.
30 Minuten später lag Amani frisch gebadet auf Esims großen, weichen Bett. Sie war in Badetücher gewickelt. Nur Esim und Jini waren anwesend. „Amani, meine Liebste, dreh dich doch bitte auf den Bauch. Jini, hol die Salbe!“ Amani war verwundert, drehte sich aber auf den Bauch. Esim schlug die Tücher auf, sodass Amanis Po unbedeckt war. „Was tust du, Esim?“ Fragte Amani besorgt. „Jini wird dir jetzt etwas lindernde Salbe auf deine Poöffnung machen. Mehr können wir leider nicht tun. Oder ist es dir lieber, wenn ich das mache?“ „Stimmt es, dass der Sultan auch da, also dahinten, rein will?“ Fragte Amani verschämt. Esim guckte verdutzt. „Ich weiß es nicht genau, aber möglich ist es. Wieso fragst du?“ „Nur so. Macht es dir denn etwas aus?“ Esim beugte sich rasch zu Amani und küsste sie auf die Stirn. „Ich tue alles, wirklich alles, damit es dir besser geht!“ Amani überlegte kurz. „Dann mach du es. Du bist die Einzige, bei der es mir nichts ausmachst, überall berührt zu werden.“ Wieder küsste Esim Amani und schickte Jini ist Dienerinnenzimmer. Dann nahm sie die Paste und verteilte sie nach und nach. Sanft strich sie um Amanis Poöffnung herum. Ganz behutsam cremte sie die geschundene Stelle ein. Immer wieder sog Amani die Luft scharf ein, die Salbe brannte, aber sie hielt tapfer durch. Dann schlug Esim wieder die Tücher über sie. „Das war es. Heute Abend mache ich das wieder und die ganzen nächsten Tage. Bis wieder alles gut ist.“ Amani blickte zu Esim empor und flüsterte: “Danke, Esim. Legst du dich zu mir?“ „Nichts täte ich lieber.“ Esim legte sich auf den Rücken neben Amani. Nicht lange, und Amani schob ihren Oberkörper auf Esim und bettete ihren Kopf zwischen Esims weichen Brüsten. Dann schlief sie wieder ein.

Amani erwachte gegen Abend. Ihr Bett war verwaist, von Esim keine Spur. Jini lümmelte auf dem Sofa. „Jini, wo ist Esim?“ „Ihr seid wach, Herrin. Wie schön. Esim dient der Königin. Aber ich bin da. Braucht ihr was?“ „Wann kommt Esim denn wieder?“ „Das weiß ich nicht, Herrin.“ Amani war enttäuscht. Sie wollte Esim bei sich haben. „Geh und such sie. Sag ihr, Amani will sie sehen.“ Jini nickte und huschte hinaus. Amani blieb lange allein. Aber sie konnte nicht mehr schlafen. Sie grübelte und fragte sich, wie es nun weiterging, mit ihr, mit Esim. Erst spät in der Nacht kamen Esim und Jini zurück. Esim schickte Jini sofort ins Dienerinnenzimmer, dann ließ sie sich neben Amani aufs Bett sinken. „Verzeih mir, aber die Valide Sultan ist eine Nachteule.“ „Hauptsache du bist jetzt da.“ Sagte Amani verständnisvoll. Esim sah geschafft aus. Dann erhob sie sich, entkleidete sich gänzlich, holte Amanis Salbe und setzte zu ihr. „Bereit?“ Fragte sie. „Ja.“ Wieder versorgte Esim Amani und letztere stellte erleichtert fest, dass sowohl die Schmerzen als auch das Brennen bereits nachgelassen hatten. Anschließend legte sich Esim wieder neben Amani und die robbte sofort auf Esim. Ihr Gesicht vergrub sie tief zwischen Esims nacktem Busen. Dann aber musste sie die Frage stellen, die sie schon den ganzen Abend quälte: „Muss ich zurück zu Durrah?“ „Das ist der vorgesehene Weg. Es gäbe aber einen Ausweg.“ Amani wurde hellhörig. „Und wie?“ „Jini ist noch jung. Aber ich könnte dich zu meiner Dienerin machen. Jini bleibt, bis sie alt genug ist, dann muss eine von euch gehen.“ „Und wie lang wäre das?“ „Etwa 2 Jahre.“ „Das ist ja großartig.“ Amani frohlockte. „Du musst aber wissen, dass du als meine Dienerin kaum Chancen hast, vom Sultan erwählt zu werden. Die Valide Sultan, wird dafür sorgen.“ „Das ist mir einerlei. In zwei Jahren bin ich erst 20. Genug Zeit um dem Sultan nahe zu kommen.“ „Und was ist mit Firyal?“ „Was ist mit Firyal?“ Fragte Amani kühl zurück. „Sei nicht böse mit ihr. Sie konnte nichts tun. Im Gegenteil. Durrah und diese Blonde hätten das so oder so mit dir gemacht.“ „Woher willst du das wissen?“ „Weil sie auf Geheiß einer anderen gehandelt haben.“ „Was soll das heißen? Esim? Ich versteht das nicht.“ „Wer glaubst du, hat dafür gesorgt, dass ausgerechnet diese blonde Hexe zu euch ins Zimmer kam? Firyal hat mir erzählt, wie sie Durrah beeinflusst hat.“ Amani guckte immer noch ratlos. „Die Valide Sultan lobt mich vor versammelter Entourage. Sie wiederspricht mir nicht, als ich dich durch die Blume als kommende Hauptfrau bezeichnet habe. Wer glaubst du, könnte sich daran stören?“ Amani ahnte es, wollte es aber nicht wahrhaben. „Natürlich Gülbahar, die Frühlingsblume.“ „Die Kadin höchst selbst?“ „Wer sonst? Von den hunderten von Frauen scheinst du ihr als größte Bedrohung aufzufallen.“ „Aber warum lässt sie mir Gewalt antun.“ „Genau deshalb. Sie weiß, dass du alles tun wirst, um von Durrah und Wilhelmina wegzukommen. Wirst du jetzt meine Dienerin, wirft dich das um Jahre zurück. Bis dahin hat Gülbahar ihre Macht gefestigt.“ „Die einzige die dich schützen kann, ist die Valide Sultan. Aber ich bin ganz neu. Ich weiß nicht, ob sie mir ihr Ohr leiht, geschweigen denn meinen Rat befolgt.“ „Was soll ich tun, Esim? Ich möchte bei dir sein. Jede Nacht. Und nie mehr mit Durrah einen Raum teilen. Aber ich möchte auch Frau des Sultans werden. Ihm einen Sohn schenken. Dafür sind wir doch hier.“ „Amani hör mir zu. Ich kann dir keinen Rat erteilen. Bitte frage mich nicht. Alles was ich dir sagen könnte, entstammte meiner Begierde. Natürlich, wenn du meine Dienerin wärst, könnte ich dich jede Nacht in mein Bett bitten. So oft wir wollten, könnten wir das Lager teilen. Aber es geht um deine Zukunft. Ich kann dir nicht raten, meine Dienerin zu werden, denn das wäre egoistisch. Aber ich kann dir auch nicht raten bei Durrah zu bleiben, denn ich weiß nicht, was sie dir im Auftrag der Kadin antun wird und vor allem, es zerrisse mein Herz. Du musst wählen. Schlaf eine Nacht darüber!“ „Ich weiß die Antwort schon. Aber ich warte bis Morgen.“ Wieder das Gesicht in Esims Busen vergraben, schlief sie ein.

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