Lust auf Sommer

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Ich stehe an der Terrassentür und schaue mir das Naturschauspiel an. Helle Blitze zucken am schwarzen Himmel, kurz danach scheint die Erde zu beben. Mal Donnert es in der Ferne, mal Donnert es kurz nach einem hellen Blitz. Regen prasselt auf die Erde, es riecht nach verbrannten Ozon. Kein Vogel ist zu hören, nur der Wind der sich in den Blättern der Bäume verfängt. Ich ziehe mir das Shirt über den Kopf und werfe es achtlos hinter mich. Meine Finger suchen das Bündchen der Jogginghose, ich ziehe sie mir samt Shorts über den Hintern und steige ganz aus der Hose. Nackt stehe ich nun in der Terrassentür, der Wind umspielt meinen Körper.

Wieder zuckt ein Blitz, es wird hell. Ich mache einen Schritt über die Schwelle und stehe auf meiner Terrasse. Der Dachüberstand fängt noch den Regen auf, ich sehe wie Tropfen für Tropfen auf den Gehweg Tropft. Kleine Bäche fließen den Gehweg entlang, sie Bilden kleine Seen am Rande des Gehwegs. Erneut Blitz es, kurz darauf ein lauter Knall. Nackt stehe ich im Regen, kalte Tropfen tropfen auf meinen Körper. Ich hebe die Arme, in Sekundenschnelle bin ich Nass. Langsam lege ich meinen Kopf in den Nacken, die Tropfen treffen hart auf mein Gesicht. Ich öffne meinen Mund, köstliches Nass tropft in mich hinein. Meine Augen sind geschlossen und trotzdem erkenne ich die Helligkeit der Natur. Kurz darauf ein Donner, ein tiefes Grollen rollt mit Schallgeschwindigkeit durch mich hindurch.

Der Wind ist nicht gleichmäßig, mal zerrt er kräftig an mir, mal ist er fast zärtlich. Mit der rechten Hand suche ich meine Mitte, feucht und warm liegt er in meiner Hand. Sanft massiere ich mich, ein leichtes Kribbeln geht durch meinen Körper. Meine Beine öffnen sich ein wenig, ich wachse durch die Berührung meiner Finger. Wasser läuft über meinen Körper, es tropft an manchen Stellen an mir herunter. Eine Bö zerrt an mir, ich bleibe standhaft, trotze der Natur. Mit der linken Hand berühre ich meine Hüfte, wandere weiter nach hinten, weiter nach unten. Ich weiß, dass man von der Straße aus meine Terrasse sehen kann, es fühlt sich erregend an. Mein Po fühlt sich gut an, ich nehme meine Backe in die Hand und drücke zu.

Das Gewitter zieht langsam weiter, nur noch der Regen fällt unaufhörlich auf mich herab. Eine kühle Bö lässt meine Brustwarzen hart werden, langsam geht meine rechte Hand vor und zurück. Meine Hoden sind rund, ich berühre sie, sie sind feucht und kühl. Die Wärme meiner Hand geht durch sie hindurch, ich mag das. Der Regen wird weniger, nur noch vereinzelt treffen mich kühle feuchte Tropfen. Vereinzelt höre ich wieder Vögel zwitschern, sie suchen nach Würmern die aus der Erde gekrochen kamen und nun Schutzlos sind. Auch ich bin Schutzlos, meiner eigenen Lust ausgeliefert. Steil steht er von mir ab, ich sehe es nicht, ich fühle es. Meine Augen sind noch immer geschlossen, ich höre ein Auto auf nassen Asphalt.

Wie gut es plötzlich riecht, vernehme ich Rosenduft? Ob mich die Nachbarn von gegenüber sehen? Einige können es wenn sie im ersten Stock ihrer Häuser aus dem Fenster schauen. Aus weiter Ferne höre ich es Grollen, über meine Lippen kommt ein heißes tiefes Stöhnen. Meine Brust hebt und senkt sich, in mir fängt es an zu brodeln, wie ein Vulkan. Bloß nicht schneller werden, gleichmäßig, vor und zurück, auf und ab, herrlich. Meine Spitze ist geschwollen, ich nehme sie in meine Hand. Die Wärme in meiner Hand wird noch wärmer, die Lust in mir steigt und steigt. Die Muskeln in meinen Oberschenkeln spannen sich an, ich lasse mich los. Die Wolkendecke reißt auf, ein Sonnenstrahl wärmt meinen erhitzten Körper. Tropfen fallen von meinem Brusthaar, es ist schön erregt zu sein. Erscheint ein Regenbogen am Himmel, ist er über mir, hinter mir? Stehe ich nackt unter einem Regenbogen, zwischen Sonne und Regen?

Der Wind weht nur noch mäßig, zärtlich verfängt er sich in meinem Brusthaar. Meine Hand wandert wieder nach unten, er ist nicht mehr ganz so hart. Er fühlt sich gut an, es fühlt sich gut an, in mir wächst ein Wunsch. Kommt eine neue Gewitterfront? Ich spüre die Sonne und höre Gewittergrollen näher kommen. Es ist ein Kommen und Gehen, die Natur fragt nicht, sie macht einfach. Bin ich nicht auch ein Teil von dem ganzen? Aus Ei und Samen wird Leben. Meine Augen sind noch immer geschlossen, ich sehe und spüre mit all meinen Sinnen. Hinter meinen Augenlidern wird es finster, erste Tropfen befeuchten mich erneut. Sieht mich jemand, kann mich jemand sehen? Ich sehe mich, ich spüre mich, ich höre mich. Meine Hand verreibt kühle Tropfen auf samtweicher Haut, er ist feucht, ich bin erregt.

Aus mir kommt ein Grollen, genau in dem Moment wo ein Blitz am Himmel zuckt. Ich sehe die Helligkeit durch geschlossene Augen, mein Körper zuckt, in mir wird der Druck immer größer. Man kann sich selbst quälen, sich selbst die Erlösung verweigern. Doch kommt nicht nach einer großen Qual die süße Erlösung? Wenn schmerzen vergehen, kann man danach nicht freier Atmen? Wie lange halte ich es aus, ich kämpfe gegen mich selbst. Mein Becken geht nach vorne, mit der Hand wandere ich zur Wurzel allen Übels. Das Gewitter rückt näher, der Wind nimmt zu, der Regen prasselt ungefragt auf meine nackte Haut. Meine Hände gleiten über meinen Bauch, meine Brust, meinen Po. Überall ist Feuchtigkeit, darunter meine Haut, meine warme erregte Haut. Alles in mir schreit nach Zärtlichkeit, nach Berührungen, nach dem ganz großen Finale.

Soll ich? Kann ich es hier tun, hier draußen? Ich öffne meine Augen und ziehe einen Terrassenstuhl neben mich. Ich tue es, ich will es. Ich stelle meinen linken Fuß auf den Stuhl, gehe etwas in die Hocke und öffne meine Schenkel. Meine linke Hand wandert nach hinten, ich fühle die Feuchtigkeit in meiner Pofalte, Immer näher kommt das Gewitter, immer näher kommt mein Finger. Regen prasselt auf meinen Rücken, ich beiße mir auf die Unterlippe. Wenn mich jetzt jemand sieht, was wird er denken? Mit dem Zeigefinger streichele ich mein Hintertürchen, die Berührung ist sehr intim, sehr erregend. Ich führe mir den Finger ein, ganz langsam, Stück für Stück. Manchmal habe ich Lust auf meinen eigenen Körper, so wie jetzt.

Die Berührung zieht bis in meine Spitze, ich richte mich ein wenig auf und nehme ihn in die andere Hand. Wenn ich mich hinhocke kann ich mich besser berühren. Ich nehme meinen Fuß vom Stuhl und hocke mich mit weit gespreizten Schenkeln hin. Der Regen, der Wind, das Grollen, alles wird zur Nebensache. Nur ich zähle, meine Lust, meine Hände, mein Stöhnen. Noch einmal halte ich meinen Höhepunkt zurück, der Wunsch nach Erlösung ist wahnsinnig groß. Es fühlt sich so gut an, ich möchte meine Lust heraus schreien. Warum nicht? Die Natur ist gerade ziemlich laut, der Wind in den Blättern, der Regen, das Grollen.

Die Lunte der Erlösung ist fest in meiner Hand, ich beschleunige es mit dem Finger in meinem Po. Ich keuche ein lautes „Jaaaaaaaa“ hervor, doch dieses Ja ist mir noch zu leise. Mein Blick wandert über das nasse Brusthaar, ich sehe meine Lust, meine reibende Hand. Ich werde lauter, kündige mein Kommen an wie ein wildes Tier. Alles in mir ist Angespannt, ich sehe die Muskeln meiner Oberschenkel, die Schwellung zwischen meinen Fingern. Im Moment meines Kommens zuckt ein Blitz am Himmel, Mutter Natur schießt wohl ein Foto von mir. Mein heißer Samen vermischt sich mit dem kühlen Regen, beides klatscht auf meine Brust, meinen Bauch, meine Finger. Sogleich nimmt der Regen meinen Samen mit, es rinnt über mich und Tropft auf den Boden. Ich bin erschöpft, noch außer Atem und zitternd entferne ich den Finger aus meinem Po und setze mich in eine Pfütze aus Sperma und Wasser.

Nackt sitze ich auf der Terrasse, die Hände auf meinen Knien. Ich sehe kleine Bäche den Gehweg entlang laufen, hier und da entstehen kleine Seen. Tief hole ich Luft, es riecht schon wieder nach verbrannten Ozon. Der Regen nimmt die letzten Spermatropfen von meiner Spitze mit, ich nehme einen Tropfen meiner Lust mit dem Finger auf und stecke ihn mir in den Mund. Es kribbelt auf meiner Zunge, ich schmecke mich. Erschöpft sitze ich einfach nur da, den Blick in die Weite des Himmels gerichtet. Wolken ziehen vorbei, der Regen fällt leicht schräg zur Erde und auf mich. Mir wird kalt, eine leichte Gänsehaut überzieht teile meines Körpers. Die Hitze in mir erlischt, doch sie wird wieder kommen, irgendwann, der Sommer ist ja noch lang.

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