Schwules Internat 06-08

[Gesamt:1    Durchschnitt: 4/5]

Mit einem langgezogenen „aaaaaaaaaaaahhhhhhhhh“ pumpte er seinen Bubensaft in Karim. Das brachte Karim über die Kante. Er wichste Michael fester und schoss seinerseits in Michaels Hintern ab. Der kam gleichzeitig und spritzte seine Sahne vor sich auf den Boden.
Die drei lösten sich voneinander und Karim meinte „so, das war jetzt die dritte und letzte Runde für heute. Wir haben uns abgewechselt, jeder war mal vorne. Jetzt sind wir leergespritzt.“
Die beiden anderen stimmten zu.
Lakis verkündete „wenn es hier bei Euch nicht so kalt wäre, könnte ich mir glatt vorstellen hier zu bleiben. Der heutige Abend war einfach klasse mit den beiden.“
„Kommst Du zurück in meine Wohnung zum Schlafen? Fragte ich Lakis.
„Nee, Michael und Karim haben mir angeboten, dass ich mit einem von Ihnen zusammen im Bett schlafen könnte und das möchte ich gerne, wenn Du nichts dagegen hast.
Ich hatte nicht dagegen und ging wieder in meine Wohnung. Christos hatte sich verabschiedet und wollte im Gewächshaus übernachten, zusammen mit Lorenz.
Die beiden waren in der letzten Zeit richtig erwachsen geworden. Ich nahm mir vor am nächsten Tag mal im Gewächshaus vorbeizuschauen.
Am Abend genehmigte ich mir einen guten Schluck cyprischen Rotwein. Den hatte ich aus einem kleinen Dorf am Fuße des Trodos-Gebirges bei einem Privatwinzer erstanden. Der hatte mir zwei Flaschen aus seiner Ton-Amphore abgefüllt. Dieser Wein floss wie Öl aus der Flasche und schmeckte mir hervorragend. Da kam mir eine Idee, die wollte ich am nächsten Tag umsetzen.
Am nächsten Tag erledigte ich zuerst die normalen Arbeiten und rief Luca an „Hallo wie läuft es bei Euch“ wollte ich wissen.
„Alles im grünen Bereich, außer, dass es hier richtig kalt geworden ist, es sind nur noch 18 Grad.“
Da musste ich jetzt doch lachen „plus oder minus“ fragte ich Luca.“
„Plus natürlich!“
„Na dann, hier bei uns sind es heute Morgen 6 Grad Minus und leichter Schneefall.“
„Brrrrrrr“ machte Luca nur.
„Luca Du kannst Dich doch an unseren Ausflug ins Trodos-Gebirge erinnern und an das kleine Dorf mit den engen Straßen.“
„Ja? Was ist damit.“
„Wir hatten dort Wein gekauft“
„Stimmt, dieses süffige Getränk aus den Tongefäßen.“
„Meinst Du, Du findest den Ort wieder? Ich glaube er hieß Gialia.“
„Bestimmt finde ich das Dorf wieder, was soll ich dort?“
„Frag mal den Winzer wie viel er von seinem Wein in ordentlichen Weinflaschen und nicht in irgendwelchen Cognac-Flaschen verkaufen kann und zu welchem Preis.“
„Wird ich gleich in Angriff nehmen. Melde mich heute Abend.“
Damit war meine Idee von gestern Abend abgearbeitet und ich machte mich auf den Weg zum Gewächshaus von Christos.
Dort war richtig Betrieb. Fünfzehn Studentinnen und Studenten turnten dort herum und Lorenz und Christos dirigierten das Ganze. Ein etwas älterer Herr, bestimmt der Professor kam auf mich zu „Was möchten Sie?“
Ich stellte mich vor „Peter Moorbach, einer der Mitbesitzer dieser Anlage.“
Der Prof. wurde vor Verlegenheit rot im Gesicht „Entschuldigung, aber das wusste ich nicht.“
„Macht nichts, besser einmal zu viel als zu wenig gefragt. Ich wollte nur meinen Neffen Christos und seinen Freud besuchen. Wusste nicht, dass hier heute so viele Leute sind.“
„Wir haben heute einen praktischen Tag in Bodenbearbeitung angesetzt. Die jungen Leute verblöden sonst vor lauter Theorie und da wir von Ihnen freundlicher Weise die Genehmigung haben hier zu wirken, können wir so was auch im Winter machen. Aber eins muss ich sagen, so wie sich Christos reinhängt schafft er seine Prüfungen im Handumdrehen.“
„Freut mich zu hören, denn er soll wenn er fertig ist in seiner Heimat eine mittelgroße Citrus- und Olivenplantage übernehmen.“
„Aha, jetzt verstehe ich seinen Eifer.“
Ich ging weiter zu Christos. Der freute sich über meinen Besuch genau wie Lorenz. Beide waren verschwitzt und arbeiteten mit freiem Oberkörper. Meine Güte hatten die Muskeln bekommen. Lorenz war schon vorher kräftig gewesen, aber jetzt sah er aus wie ein Bodybuilder. Seine gebräunte Haut glänzte seiden. Der flache Bauch endete kurz über dem Hosenbund in einem schönen „V“ und seine Hose war an entscheidender Stelle mächtig ausgebeult. Das meinte auch „klein Peter“ und richtete sich auf.
Als Lorenz mich sah, kam er auf mich zu uns umarmte mich heftig und drückte dabei sein dickes Paket an meine wachsende Beule.
„Ich glaube ich muss heute Abend mal bei Dir vorbeikommen“ flüsterte er mir ins Ohr.
„Gerne und bring Christos mit.“
„Der kann nicht, muss heute Abend noch einen Vortrag in der Uni halten. Ich glaube das wird ein richtiger Vorzeigestudent.“
Dann kam Christos dazu „was habt Ihr zwei zu tuscheln?“ wollte er wissen.
„Ich werde heute Abend Peter besuchen“ klärte ihn Lorenz auf.
„Tu das, ich war gestern bei ihm, als Du mit Deinem Projekt beschäftigt warst. War himmlisch. Wirst staunen wie Peter jetzt aussieht.“
Dann nahm er mich bei der Hand und erklärte mir stolz „jetzt werde ich Dir mal meine Neuigkeiten zeigen.
Wir kamen in einen abgetrennten Bereich, der nur von Christos und Lorenz bearbeitet wurde.
Als ich sah, was die beiden geschafft hatten, konnte ich den Stolz verstehen. In Reih und Glied wuchsen alle möglichen Sorten Salat, Kräuter und Tomaten unter Wärmelampen. Eine automatische Bewässerung sorgte für erstklassiges Klima.
„Das ist jetzt die vierte Ernte in diesem Herbst. Das geht alles in die Internatsküche. Die brauchen nicht mehr zuzukaufen.“
Jetzt konnte ich den Stolz der beiden verstehen.
Ich verabschiedete mich von den beiden und sagte zu Lorenz „19:00 Uhr bei mir“
Der nickte und die beiden gingen wieder an ihre Arbeit.
Kaum war ich im Büro rief Luca an „Ich war mit Ilias bei dem Weinhändler. Er war sehr freundlich und meinte, dass er bestimmt hundert Flaschen füllen könnte und wenn er seine Nachbarn fragt auch mehr.“
„Und der Preis?“ wollte ich wissen.
„Er hat uns gefragt, ob 10 € zu teuer wäre. Ich hab ihm gesagt, dass ich mit Dir reden wollte und ihn dann anrufe.“
„Das war gut so, für 10 € nehme ich alles was er beschaffen kann. Er soll versuchen einen Teil der Flaschen umgehend abzufüllen. Die schickst du dann per Luftfracht in den nächsten Tagen zu mir. Dazu besorgst Du bitte von KEO 20 Flaschen Recomandata und schickst sie mit.“
„Werde ich gleich tun“ versprach Luca „ich gebe Dir Bescheid, ob es klappt.“
Es dauerte keine 30 Minuten, da rief Luca schon zurück „er hat zugestimmt und ist in der Lage bis morgen Nachmittag einhundert Flaschen abzufüllen und in den Tagen danach noch einmal zweihundert Stück, nur Etiketten hat er keine für die Flaschen.“
„Klasse, hol bitte die Flaschen umgehend ab, wenn sie fertig sind und bring sie zum Flughafen zusammen mit dem Likörwein. Für Etiketten sorge ich schon.“
Das waren gute Nachrichten. Ich versuchte Jo… La… telefonisch zu erreichen und hatte das Glück, dass ich ihn erreichte. Ich fragte ihn „wann hatten Sie vor wegen dem Weihnachtsessen zu kommen?“
„Ich wollte zwei Tage vorher vorbeikommen und schon mal Vorbereiten und mir die Örtlichkeiten anzusehen“ war die Antwort.
„Wie wäre es wenn Sie einen Tag länger einplanen würden, ich hätte da ein paar Überraschungen für Sie.“
„Kein Problem, ich habe Freizeit und für Überraschungen bin ich immer zu haben. Dann komme ich also am 11.12.“
Damit war das auch geregelt und ich ging Duschen um mich für den Abend fertig zu machen.
Zur vereinbarten Zeit kam Lorenz frisch geduscht und gestylt. Er nahm mich sofort in seine starken Arme und gab mir einen Kuss auf die Wange „Ich hab mich so gefreut Dich wieder zu sehen.“

Fortsetzung folgt.
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