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Macht Geld glücklich? Teil 1

Teil 1

Zurückblickend frage ich mich immer wieder, ob Geld glücklich macht. Diese Frage haben sich schon viele Menschen gestellt und sind zu keinem eindeutigen Ergebnis gekommen. Sicher beruhigt es, zumindest meistens, aber irgendwann fragt man sich, was man mit Geld nicht kaufen kann.

In meiner langjährigen Erfahrung ist mir dazu nur eine einzige Sache eingefallen. Das Einzige was man sich für alles Geld der Welt nicht kaufen kann ist: Den Hass von Kindern, den kann man sich nicht kaufen. Klar, viele würden jetzt sagen, Liebe kann man nicht kaufen. Na klar, was sonst.

So gesehen kann man das nicht, aber ehrlich gesagt, ist es demjenigen vollkommen egal, solange er weiß, warum jemand bei ihm ist. Da stellt sich dann nur die Frage, was man will.

Die gut aussehende Frau an meiner Seite, die zwar nur wegen des Geldes bei mir ist, aber alles tut, was ich will. Oder die Frau, die mich trotz meines durchschnittlichen Aussehens genommen hat, aber eben selber nicht unbedingt aus der Kategorie kommt, die ich gerne hätte.

Oder anders gesagt, ich würde mich nicht auf eine Frau stürzen, die nicht meinem Ideal entspricht, weil ich der Meinung bin, sie könnte einen tollen Charakter haben. Wer das wirklich meint, den halte ich für einen Lügner. Männer sind Jäger, sie jagen das Wild, was sie möchten, nicht unbedingt das, was ihnen gerade vor die Füße rennt. Es sei denn, sie sind gerade am Verhungern.

Also, was will der Mann? Das Karnickel oder die Gazelle. Ich muss jedenfalls nicht lange darüber nachdenken. Das Dumme daran war nur, dass ich eben nicht das Aussehen hatte, um Gazellen zu erlegen, aber selbst Karnickel waren nur selten gesät. Für mich blieben immer nur die Hoppelviecher übrig, die keiner mehr haben wollte. Entweder schon sehr abgegriffen oder mit Hinkebein und Knick im Ohr.

Ich weiß, all das klingt jetzt unheimlich gemein und ich höre schon mehr als laut die Pfiffe aus den Reihen der Frauen. „Wie kann der Mann das nur so schreiben oder vielleicht sogar auch noch meinen?“ Aber mal ganz ehrlich wehrte Damen und Hand aufs Herz, ein gewisser Herr Bred Pitt regt auch mehr dazu an hinzusehen, als ein Herr Danny de Vito. Auf der anderen Seite rate ich noch ein wenig weiter zu lesen, denn vieles kommt anders, als man denkt, bzw. schreibt.

Die Geschichte, die ich erzählen will, fing eigentlich zu einer Zeit an, als ich so um die zwanzig Jahre Alt war. Eigentlich ein Alter, welches dazu bestimmt ist, mit wachem Blick in die Welt zu gehen und diese für sich zu entdecken. Ich war frei und unabhängig, denn mein damaliger Job war zwar nicht übermäßig bezahlt, aber ich konnte mir trotzdem einiges leisten. Die Mark war noch etwas Wert, und da ich nur eine kleine Einzimmerwohnung hatte, blieb genug übrig, um öfters weggehen zu können. Die ganze Sache hatte nur einen Haken. Ich war halt nicht Adonis und dazu auch noch schüchtern. Zwei Dinge, die nicht gerade dazu führen, dass man jeden Morgen mit jemand anderem im Bett aufwachte. Bei mir sah das in etwa so aus:

Fünf Tage arbeiten und sich aufs Wochenende freuen. Dann am Freitag den anderen Menschen vom Fenster aus zuschauen, wie sie gut gelaunt durch die Straße liefen, denn zwei Tage ausgehen war finanziell gesehen, dann doch nicht drin. Man sah also eher Fern oder hörte Musik. Computer gab es schon, aber das Internet steckte noch in den Kinderschuhen.

Freunde hatte ich in dem Sinne nicht, da ich immer schon ein Eigenbrötler und Einzelgänger war. Also saß man bis zum frühen Morgen vor dem Fernseher und sah Sendungen, die man gar nicht sehen wollte. Aber egal. Der nächste Tag war der Samstag und da würde man endlich die Sau rauslassen. Oder zumindest nahm ich mir das vor. So wie jede Woche für den Samstag.

So, dann war er also da, der Samstag. Morgens lange schlafen, schließlich war man erst spät ins Bett gegangen und musste für den entscheidenden Tag der Woche fit sein. Dann kamen die wenigen Dinge des Tages, die man erledigen musste. Das wiederum war schnell erledigt, denn bei einer Einzimmerwohnung, brauchte man nicht viel Zeit zum Aufräumen. Das Bett verschwand im Schrank und das Durchsaugen war ebenfalls schnell erledigt. Dann noch ein wenig aufräumen und schon war ich fertig.

Die noch nötigen Einkäufe waren ebenfalls schnell getätigt und schon war wieder Freizeit angesagt. Diese bestand daraus, dass man eigentlich auf den Abend wartete. Langweilig! Also doch wieder Fernsehen bis mindestens zehn Uhr abends. Tja, und dann kam endlich, worauf man die ganze Woche gewartet hatte.

Unter die Dusche, ein wenig besser anziehen als sonst, ein wenig Duftwasser auf den Körper und unter die Arme, ein reichlich gefülltes Portemonnaie in die Gesäßtasche und fertig war man für den Generalangriff auf die Menschheit. Dann noch eben den Schlüssel einstecken und schon stand ich vor dem Haus. Hier einmal nach links geschaut, dann nach rechts und was tat man dann?

Das Gleiche wie immer. Die Kneipe um die Ecke war nicht weit und man konnte unter Umständen auf den Brustwarzen nach Hause kriechen. Oh wie praktisch. Also machte man das, was man immer tat. Die Beine bewegten sich fast von selber dahin, denn die Strecke war ihnen so bekannt, dass ich mein Gehirn hätte ausschalten können. Angekommen wäre ich auf alle Fälle.

Nur noch wenige Schritte, dann die altersschwache, etwas schwergängige Tür geöffnet und die erste dicke Schwade von Zigarettenrauch, kam einem als Dunstiges etwas entgegen. Zwei weitere Schritte vorwärts und man stand in diesem, gelinde gesagt, leicht verkommenen Etablissement. Dieses hatte auch schon bessere Zeiten gesehen, obwohl die sich darin befindlichen Menschen genau dort hinpassten. Man kam durch die Tür, mehrere Köpfe drehten sich zu einem um. Aber wahrscheinlich nur, weil etwas frische Luft, die dicke Suppe in Wallung brachte, in der sie saßen. Doch kaum wurde man erkannt, war es schon uninteressant geworden und die Köpfe drehten sich wieder, in ihre vorige Richtung.

Eigentlich sah man immer dieselben Menschen zur selben Zeit. Diese hatten wie alle ihre Angewohnheiten und ich hätte schon vorher sagen können, welcher von ihnen auf welchem Hocker sitzen würde. Doch das hatte auch sein Gutes. Meiner war nämlich frei.

Also ging ich zu diesem, setzte mich darauf und schon wenige Sekunden später hatte ich meinen Lieblingsdrink vor der Nase stehen, ohne ihn bestellt zu haben. Die Frau hinter dem Tresen kannte ihre Pappenheimer und wusste genau, was diese wollten.

So brauchte man kein Wort verlieren und hätte eigentlich stumm sein können. Keiner wäre verdurstet.

Tja, und dann kam das lange warten. Worauf konnte ich gar nicht sagen. Es kam mir nur immer so vor, als wenn es so war. Währenddessen verkürzte man sich die Zeit mit einem neuen Drink, denn die Luft war so trocken, dass der Inhalt eines eben gefüllten Glases im Nu verdunstet war.

Aber zum Glück war man nicht nur am Trinken. Zu der Zeit war es üblich, zwischendurch ein paar Pfeile zu werfen. E-Darts war gerade der Renner und so verbrachte man einen Teil seiner Zeit damit, den Automaten zu füttern. Dazu hatte man natürlich schon die ganze Woche größere Mengen an Münzen gesammelt, denn wie immer, hatte die Wirtin, hinter dem Tresen, kein Kleingeld.

Mit den Wochen hatte man zum Glück einiges gelernt und an Routine dazubekommen und wusste, wer wie gut spielte und ob es Sinn machte, um eine Runde Drinks zu spielen. Man wollte schließlich nicht immer nur bezahlen.

Der Nachteil an dem Spiel war die Tatsache, dass spätestens nach dem vierten Drink die Pfeile nicht mehr dorthin flogen, wohin man sie gerne gehabt hätte. Gut, das hatten sie zuvor auch nicht gemacht, aber waren wenigstens meistens in die ungefähre Richtung geflogen. Wenn man dann zum zwanzigsten Mal versuchte die doppelte eins zu treffen, wusste man, das Ende war gekommen. Jetzt war es Zeit, damit aufzuhören. Mit dem Dartsspielen, nicht mit dem Trinken.

Also schlenderte man zu seinem Hocker zurück, verstaute seine inzwischen selber gekauften Pfeile in die, über den Hocker gelegte Jacke und pflanzte sich wieder darauf. Diesen verließ man jetzt nur noch dann, wenn Mutter Natur einen dazu aufforderte, ihr Recht zu bekommen.

Gut, das man dann schon recht weit auf der Leiter der Promille gestiegen war, dann kam einem der stechende Geruch von Urin und Pinkelsteinen, nicht mehr so penetrant vor.

Und dann saß man wieder da. Einige Leute gingen und wurden durch andere ersetzt. Kein neues Gesicht ließ sich sehen. Das war dann jener Augenblick, an dem man sich fragte, warum man eigentlich seinen Fuß in die Kneipe gesetzt hatte. Was hatte man erwartet oder hatte man überhaupt etwas erwartet. Was sollte schon Tolles kommen? Glaubte ich wirklich, dass ausgerechnet hier, in dieser versumpften Tropfsteinhöhle von einer Schluckhalle, würde die Tür aufgehen und ein Engel hereinkommen?

Glaubte man dann wirklich, dieser Engel hätte nichts Besseres zu tun, als sich auf den freien Hocker neben einen zu setzen, um sich ausgerechnet für einen interessieren?

Das gab es nicht, nie und nimmer. Nicht hier, nicht dort, nicht irgendwo. Dann kam einem die Welt so trübe vor, dass man schon fast froh darüber war, dass man hier saß, denn die Drinks trösteten einen darüber hinweg. So folgte ein Schluck dem anderen und man wunderte sich jedes Mal wieder, wie sich die Menschen um einen herum veränderten.

In diesem Stadium des Trinkens wurde einem auf einmal bewusst, dass die wenigen Frauen, die sich im Raum befanden, gar nicht so schlecht aussahen. Vielleicht hatten sie nicht mein Alter und sie wären mir auf der Straße nie aufgefallen, aber sie hatten etwas. Was genau konnte ich nicht sagen, immerhin hingen sie ja auch fast jeden Samstag hier herum, aber sie verwandelten sich mit der Zeit und wurden vor allem ansehnlicher.

Selbst Cornelia, die fast immer hinter dem Tresen stand und von allen nur Conny gerufen wurde, sah man mit anderen Augen an. Sie sah aus, als wenn sie auf dem besten Weg war, das halbe Jahrhundert zu vollenden, bekam aber um diese Zeit eine andere Ausstrahlung. Besonders wenn sich gegen zwei oder drei Uhr morgens die Kneipe leerte und man sich mit ihr unterhalten konnte. Zuvor war das nicht möglich gewesen, denn jedes längere Gespräch wäre sofort von Bestellungen unterbrochen worden.

Da ich selbst um diese Zeit noch ein guter Kunde, will heißen, zahlender Kunde war, hielt sie es noch eine Zeit lang mit mir aus, selbst wenn wir dann nur noch zu zweit waren. Dann kam es vor, dass ich meinen müden Leib vom Hocker hob und mir ein Handtuch schnappte. Dann standen wir zusammen hinter dem Tresen und trockneten die vielen Gläser ab, die sich im Laufe des Abends angesammelt hatten. So schlug Conny zwei Fliegen mit einer Klappe. Sie brauche zum Aufräumen weniger Zeit und ich trank dazu noch mindestens zwei Drinks. Gut, einen davon gab sie meistens aus.

So standen wir noch mindestens eine Stunde hinter dem Tresen und quatschte miteinander über dies und das, nichts Bestimmtes.

Dabei kam es vor, dass ich Conny eine Weile betrachtete und mir auffiel, dass sie für ihr Alter noch sehr gut in Schuss war. Wie war fast genauso groß wie ich, hatte dunkle, fast schwarze Haare und einen wärmenden Blick. Auch ihre Figur konnte sich sehen lassen, wenn auch in der Hüfte etwas zu breit für meinen Geschmack. Dazu hatte sie immer einen lockeren Spruch auf den Lippen und ihr Lachen schallte oftmals durch den Raum.

Wenn wir dann fertig waren, kam es vor, dass ich noch Hunger hatte und sie fragte, ob sie noch mitkommen würde, etwas zu essen. Sie sagte dann oft zu, denn es wartete niemand auf sie. Als Frau in einer Kneipe zu arbeiten war Gift für jede Beziehung, zumindest sagte sie es immer und hatte damit wohl auch recht.

Also riefen wir noch ein Taxi an und dieses fuhr uns dann, um vier Uhr morgens, in ein bei uns bekanntes Frühstückslokal. Lokal war eigentlich übertrieben zu sagen. Es war eher eine größere Kneipe mit Küche. Dafür gab es hier aber das beste Bauernfrühstück weit und breit. Ich hingegen genoss das Fischerfrühstück mit vielen, angeblich frischen Krabben. Allerdings hätte ich nicht meine Hand darauf verwettet, dass sie wirklich frisch waren, denn meine Geschmacksnerven waren um diese Zeit schon ein wenig angegriffen. Aber das machte nichts. Die Bratkartoffeln, das Rührei und die sauren Gurken dazu waren genau das, was man nach einer durchzechten Nacht brauchte.

So wurde das Essen mit Heißhunger verschlungen und mit einem kühlen Blonden herunter gespült. Erst eine Stunde später verließe wir dann das Lokal, schwangen uns in das nächste Taxi, was vorbei kam, und fuhren wieder zurück. Wir hielten vor dem Haus, in dem sie wohnte und ich stieg mit aus, denn meine Wohnung lag nur wenige Hundert Meter weiter weg.

Dann verabschiedeten wir und beide und ich lief leichte schwankend, aber mit vollem Bauch nach Hause. Hier angekommen schleppte man sich noch die Treppen hoch, schloss nach mehreren Versuchen das Schloss zu treffen auf und war schon wenig später dabei, das Bett auszuklappen. Noch eben aus den Klamotten heraus und eine Flasche Mineralwasser ans Bett gestellt. Dann noch einmal in die Küche ein Glas Leitungswasser holen, um damit vorsorglich eine von den Tabletten zu schlucken, die einem das Erwachen erträglicher machten. Auch wenn es den Körper zusätzlich belastete, Kopfschmerzen wollte ich keine haben. Dann noch schnell die Vorhänge zu und hinlegen, um zu hoffen, nicht Karussell zu fahren. Wenn nicht, dann gut, wenn doch, dann warten, bis man trotzdem vor Müdigkeit einschlief.

Irgendwann gegen frühen Nachmittag wachte man dann auf und fühlte sich nicht gut. Der Ausdruck schrecklich hätte besser dazu gepasst und man fragte sich wirklich, ob man irgendwann in der Nacht eine, schon lange tote Ratte verschluckt hätte. Zumindest vermutete man das, denn der Geschmack im Mund musste daher stammen. Aber man hatte ja die Flasche Mineralwasser und damit konnte man zumindest spülen.

Dann tappte man ins Bad, putzte sich die Zähne und vermied es dabei, in den Spiegel zu schauen. Das Grauen, was einen dort erwartete, war nicht zu ertragen und ich hatte mir vor Langem geschworen, Sonntag nachmittags dort nicht mehr hineinzuschauen.

Die Küche blieb kalt. Nach Essen war einem sowieso nicht, denn das Fischerfrühstück lag noch wie ein Stein im Magen. Also wieder auf das Bett, Fernseher an und den Rest des Tages verschlummern. Abends dann nicht einschlafen können und den nächsten Morgen, wenn der Wecker um fünf Uhr morgens klingelte, verfluchen.

Wieder war ein Wochenende vorbei und es war nichts passiert. Doch man schwor sich, dass es beim nächsten Mal anders werden würde.

Diese nächsten Male gingen immer wieder ins Land und es änderte sich nichts. Keine andere Betätigung, keine andere Kneipe, kein Engel. Eigentlich traurig, aber selber so gewählt.

Die Woche, die folgte, war so wie immer. Am Montagmorgen war noch so viel Woche übrig, dass man meinte, diese würde nie vergehen. Fünf Tage arbeiten und davon gerade einmal zwei Stunden vergangen. Nur noch 38 übrig. Die Hölle auf Erden.

Dies ging die nächsten Wochen so weiter und nur der Gedanke daran, dass auch irgendwann einmal mein Urlaub vor der Tür stehen würde, hielt mich am Leben. Aber bis dahin waren noch so viele Wochen, dass man sie gar nicht zählen mochte. Es würde einen nur deprimieren.

Dann war es doch endlich wieder soweit. Wochenende, und man wird es kaum für möglich halten, Samstag, pünktlich um elf Uhr abends, saß ich wieder auf meinem Hocker in der Kneipe und flößte mir einen Drink, nach dem anderen ein.

Der Alkohol machte es einem wenigstens nicht so schwer und schon wenig später, fühlte man sich nicht mehr so trübe. Zumindest mir ging es immer so.

Gegen drei Uhr morgens, es war wieder einmal niemand mehr da, setzte Conny sich neben mir auf den freien Hocker und wir unterhielten uns eine Weile miteinander. Vollkommen belangloses Zeugs, nur davon unterbrochen, dass Conny mir noch zwei Drinks spendierte und diese hinter dem Tresen hervorzauberte.

Irgendwie kann mir das etwas seltsam vor, denn sie hatte noch nie neben mir gesessen. Aber darüber machte ich mir keine Gedanken, denn warum sollte sie das nicht tun. Immerhin hatte sie im Moment nichts mehr zu tun, außer sich um mich zu kümmern.

Nach einer halben Stunde wurde ihr Redeschwall anders, sie druckste ein wenig herum und schien etwa auf der Zunge liegen zu haben, was nicht heraus wollte. Doch dann gab sie sich innerlich einen Ruck und fragte mich: „ Michael, ich habe da mal eine Frage an dich. Ich weiß nicht genau, wie ich es sagen soll, aber ich bin zurzeit finanziell ein wenig Klamm in der Kasse. Ich tue es ja nicht gerne, aber könntest du mir aushelfen? Ich weiß, das ist sicher viel zu viel verlangt, aber es würde mir sehr helfen!“

Ich sah sie mit etwas schwammigen Augen an, trotzdem arbeite mein Gehirn auf relativ hohem Niveau.

„Hmmm, um welche Summe geht es denn?“, fragte ich sie jetzt mit ruhiger und verständlicher Stimme.

„Es wären eintausend Mark, damit würde ich es schaffen. Ich verstehe natürlich vollkommen, wenn du Nein sagst. Immerhin bin ich für dich niemand Wichtiges!“

„Och, so würde ich das nicht sagen. Immerhin komme ich hier jedes Wochenende her und du bist da. Nervst mich nicht, ich bekomme zu trinken, was ich möchte, und kann mich mit dir gut unterhalten. Von daher schon nicht unwichtig!“

Ich dachte, während ich antwortete, ein wenig darüber nach. Immerhin waren eintausend Mark nicht wenig, könnte es mir aber erlauben, obwohl dann mein Notgroschen ziemlich abnahm. Arm machte es mich aber nicht.

Sicher schneller als von Conny gedachte sagte ich: „Also gut, ich glaube, dass ich mir das erlauben kann. Wann brauchst du es denn?“

„Eigentlich so schnell wie möglich. Ich bin wirklich etwas in der Klemme und muss einige Verpflichtungen endlich bezahlen. Wäre gut, wenn noch diese Woche!“

„Das soll nicht das Problem sein“, antwortete ich schnell, „Allerdings behalte ich mir vor, eine schriftliche Zahlungsvereinbarung mit dir zu treffen. Ich könnte es dir schon Morgen vorbei bringen!“

„Das wäre ja super!“ Conny beugte sich vor und gab mir ein Küsschen auf die Wange. „Vielen Dank dafür schon einmal im Voraus. Hier noch einen Drink für dich!“

Dieser wurde mehr als groß und ich genoss es fürchterlich, einmal auf der gönnerhaften Seite stehen zu können. Wann kam man schon einmal dazu, dieses Gefühl zu haben.

Schon am frühen Abend des Montags war ich kurz in der Kneipe und gab Conny das Geld. Sie unterschrieb mein selbst gefertigtes Schriftstück, obwohl sie es kaum gelesen hatte. Eigentlich sehr unvorsichtig, immerhin hätte ich alles reinschreiben können. Ihr kam es nur auf das Geld an, was sie schon wenige Minuten später in den Händen hielt und sofort verschwinden ließ.

Wie fast immer bei solchen Aktionen wurde man schon wenig später schlauer. Klar war Conny eine nette Frau, warum auch nicht, aber mit der vereinbarten Rückzahlung hielt sie es nicht so genau. Die ersten zwei Wochen schon, aber dann begann es, zu hapern. Unregelmäßigkeiten, die mit Ausflüchten begründet wurden. Ich hätte es besser wissen müssen.

Also musste eine andere Lösung dafür her. Die Zahlungen wurden ausgesetzt, stattdessen konnte ich, wenn ich kam, so viel trinken, wie ich wollte. Dies wurde dann zusammengezogen und von der Restschuld abgezogen.

Das wiederum hatte den Nachteil für Conny, dass sie an mir nichts mehr verdiente und ich war kein Mensch, der wenig Geld dort ließ. Anscheinend war sie auf diese Einnahmen sehr angewiesen, denn auch von dieser Vereinbarung, musste sie drei Wochen später wieder Abstand nehmen.

Jetzt war guter Rat teuer. Kein Geld, kein freies Trinken mehr.

„Wie willst du es denn sonst noch bezahlen?“, fragte ich sie frei heraus. „Ich will mein Geld doch nicht einfach in den Wind schießen. Immerhin habe ich dafür arbeiten müssen und hätte mir etwas Schönes dafür kaufen können!“

Conny sah mich mit einem Dackelblick an, den sie wirklich gut drauf hatte und wischte dabei verlegen mit einem Tuch über den Tresen.

„Ich weis es auch nicht!“, sagte sie leise und es hörte sich wirklich so an, als wenn sie deswegen verlegen wäre. Sie sah mich dabei nicht an, sondern starrte auf das Tuch, welches sich auf dem Tresen hin und her bewegte. Dieser war inzwischen mehr als sauber, bedurfte keiner Reinigung mehr.

„Ich habe einfach nichts, was ich dir geben könnte. Was soll ich denn machen?“

Verzweiflung stand in ihrem Gesicht geschrieben, wobei ich inzwischen nicht mehr wusste, ob echt oder gespielt. Conny war dafür einfach zu wandelbar. Das hatte ich schon bemerkt. Also war guter Rat teuer.

Von den eintausend Mark waren erst ca. zweihundert direkt oder indirekt zurückgezahlt. Eigentlich fast nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Es herrschte schweigen im Walde. Nicht nur ich dachte darüber nach, wie wir die Angelegenheit aus der Welt schaffen könnten. Doch dann machte Conny den ersten Schritt.

Wie schon öfters kam sie um den Tresen herum. Allerdings diesmal mit Bewegungen, die ich zuvor an ihr nicht gesehen hatte. Eher katzenartig, mit einem nicht zu übersehenden Hüftschwung. Dabei hatte sie ein Lächeln aufgesetzt, welches mir einen Schauer über den Rücken laufen ließ.

Wenige Sekunden später stand sie so nah an meiner Seite, dass ich ihre Wärme an meinem Arm fühlen konnte. Dazu roch ich den leichten Geruch von Zigarettenrauch und einem dezenten Parfüm, welches sie immer trug, aber nur aus nächster Nähe wahrzunehmen war.

Conny rauchte gerne, hatte eigentlich fast ständig irgendwo eine Zigarette liegen oder zwischen den Lippen. Doch durch ihren Job schaffte sie es kaum jemals, einen der Glimmstängel aufzurauchen. Ständig lösten sie sich in Rauch auf, ohne ihrem Bestimmungszweck gedient zu haben.

Auch jetzt hatte sie einen dieser Sargnägel zwischen den Fingern. Sie nahm noch einen tiefen Zug und stieß den bläulichen Rauch wieder aus. Daraufhin drückte sie die Zigarette im Aschenbecher aus und kam mit ihrem Kopf näher, an mein linkes Ohr heran.

Da die Musikbox nicht gefüttert worden war, klangen ihre fast geflüsterten Worte um einiges lauter, als sie wirklich waren. Dabei glaubte ich so etwas wie ein Zittern, in der Stimme zu hören, die wahrscheinlich vom vielen Rauchen, rau geworden war.

„Wir können es auch noch anders regeln. Was wäre, wenn ich es dir in, sagen wir einmal, in Dienstleistungen zurückbezahle? Dabei müssten wir uns nur auf Preise einigen!“

Ich muss ehrlich sagen, mir lief Gänsehaut über den Körper und ich wusste mit dem Angebot nicht gleich etwas anzufangen. Ich brauchte einige Augenblicke, bis ich begriff, was Conny damit meinte. Dies wurde mir erst recht bewusst, als sich plötzlich eine ihrer Hände auf mein Bein legte.

Warm fühlte es sich durch den Stoff der Hose an und ich konnte anhand des Drucks und dem wandernden Temperaturunterschied sehr genau fühlen, wie sich die Hand immer weiter meinem Schritt näherte. Langsam aber zielstrebig kam sie dem Ort näher, der inzwischen in Wallung geraten war. Meine Männlichkeit hatte schneller als der Rest meines Körpers realisiert, was Conny damit gemeint hatte und war inzwischen gewachsen. Schnell hatte mein Schwanz den Raum ausgefüllt, der ihm zur Verfügung gestanden hatte und drückte gegen den unnachgiebigen Stoff.

So eingeengt wartete er darauf, was weiter geschehen würde und sendete bereits unmissverständliche Signale an mein Gehirn. Immerhin hatte ich schon länger nicht mehr und immer nur Handbetrieb waren auf die Dauer auch nicht das Wahre. Oder anders gesagt vermittelte er mir, dass ich nehmen sollte, was ich bekommen konnte. So ein Angebot würde ich so schnell nicht wiederbekommen. Immerhin hatte ich dafür schon bezahlt. Teurer konnte es nicht mehr werden.

Connys Mund kam noch näher und ihre Zunge leckte einmal über mein Ohrläppchen, während ihre Hand die Beule erreichte, die nach ihrer Berührung gierte.

Ohne Zögern glitt die Hand auf die Ausbuchtung und blieb dort für einen Moment vollkommen still liegen. Gleichzeitig fuhr Connys Zunge einmal die gesamte Ohrmuschelinnenfläche entlang, um dann ins Zentrum vorzustoßen. Hier bohrte sie die Spitze ein wenig hinein und übermittelte ein seltsames Gefühl, was ich nicht als unangenehm empfand. Eher das Gegenteil war der Fall, was sich aber mit den Gefühlen mischte, welche ihre Hand jetzt an meinem Genitalien verursachte. Die Finger begannen sich um das Harte zu kümmern, welcher unter dem straff gespannten Stoff war. Sie drückten ihn leicht, ließen dann aber sofort wieder los. Dann lag nur noch die Handfläche darauf und vollführte kreisende Bewegungen.

Auch ihr Mund blieb nicht dort, wo er war. Conny zog ihre Zunge wieder aus meinem Gehörgang und ihre Lippen formten die nächsten leisen Worte.

„Wie wäre es, wenn ich das was ich jetzt mache auch noch woanders tun würde? Ich glaube, es würde dir gefallen?“

Kaum ausgesprochen, wanderten ihre Lippen wieder zu meinem Ohrläppchen und wurde von diesen in den Mund gesaugt. Hier begann ihre Zunge damit zu spielen, schlängelte sich darum und verwöhnte es mit einem sanften Spiel.

Um dies noch zu unterstreichen, begann ihre Hand meinen Schwanz wieder zu kneten. Dieser war inzwischen so steif geworden, dass es in seinem engen Gefängnis zu wenig Platz gab. Er schrie geradezu in mich hinein, endlich daraus befreit zu werden. Und er hatte recht, es tat schon weh, war kaum noch zum Aushalten.

Conny entließ mein Ohrläppchen aus ihrem Mund. „Ich denke, es sollte dir fünfzig Mark Wert sein. Du hast doch schon lange kein Mädchen mehr gehabt und wirst es sicher nötig haben. Also lass die Conny das Mal für dich machen. Sie wird auch ganz nett zu dir sein!“

Was sollte ich jetzt noch machen. Ohne es direkt zu steuern, nickte mein Kopf einfach. Mein Körper hatte die Kontrolle übernommen und es gab kein zurück mehr.

Connys Hand verließ ihren Ort und packte stattdessen, unterstützt von der Zweiten, den oberen Teil des Barhockers. Dieser war drehbar und schon wenig später saß ich mit dem Rücken zum Tresen.

Ich lehnte mich so weit zurück, dass ich das harte Holz an meinem Rücken fühlte, und legte meinen Ellenbogen seitlich auf die Arbeitsfläche. So saß ich leicht zurückgelehnt da und wartete darauf, was Conny weiter tat.

Ihr verheißungsvolles Lächeln war nicht verschwunden, sondern verstärkte sich noch, als ihre Finger damit begannen, meinen Gürtel zu öffnen. Dies war in wenigen Sekunden geschehen und schon folgte Knopf und Reißverschluss. Als sie diesen langsam aufzog, klang es in der Stille der Kneipe fast überlaut. Im Hintergrund war kaum etwas zu vernehmen. Nur ab und zu hörte man ein Auto, was in der Stille des frühen Morgens, an dem Haus vorbei fuhr.

Dann packte Conny meine Hose am oberen Rand und zog sie mir langsam herunter. Ich hob dabei meinen Unterleib ein wenig an, damit es leichter ging.

Es war eine wirkliche Wohltat, als mein Schwanz aus dem engen Gefängnis befreit wurde. Nur noch der dehnfähige Stoff meiner Unterhose lag darüber, ließ mir aber die nötige Freiheit, die ich brauchte.

Conny zog die Hose so weit herunter, wie sie es für nötig hielt. Dann sagte sie mit ihrer rauen Stimme: „Na, dann wollen wir doch mal sehen, was du zu bieten hast. So wie es aussieht, ist es nicht wenig. Genau richtig für mich!“

Jetzt hakte sie ihre Finger seitlich in das Gummi ein, welches meine Unterhose an der Stelle hielt, wo sie war. Mit einer langsamen und gleichmäßigen Geschwindigkeit zog und hob sie die Ummantelung meines Schwanzes weg. Dieser bäumte sich auf und war schon wenige Sekunden später vollkommen befreit. Dick und ansehnlich stellte er sich zur Schau. Die Eichel war inzwischen fast vollkommen von der Vorhaut befreit und präsentierte sich mit straff gespannter, dunkelroter Haut, die leicht glänzte.

Er war bereit, das konnte man ihm sofort ansehen und zuckte vor Vorfreude einmal auf.

„Oh, der gefällt mir aber gut. Mal sehen, ob er so gut schmeckt, wie er aussieht!“

Kaum hatte Conny die Worte ausgesprochen, leckte ihre Zunge über die vollen Lippen und ihr Kopf kam weiter herunter.

Kurz vorher blieb sie noch einmal für einen Moment stehen, doch dann senkte sich ihr Kopf ab und ich spürte ihre warmen, weichen Lippen. Sie legten sich auf die Spitze und gaben dieser einen ersten Kuss. Sofort ging ein Zucken durch meinen Körper wie nach einem Stromschlag, doch ich beruhigte mich schon Sekunden später wieder, um mir mehr davon zu holen.

Schon waren Connys Lippen wieder an mir und ich fühlte, wie sie sich langsam über die Eichel schoben. Sie hielt sich nicht lange damit auf herumzuspielen und so dauerte es nur wenige Wimpernschläge, bis ich fühlte, wie sich ihre Lippen hinter der Eichel, fest um den Stamm legten.

Hitze umgab mich und ich konnte nicht anders als einmal aufzustöhnen. Wenn ich jetzt an mir heruntersah, konnte ich Conny auf den Hinterkopf schauen, konnte aber nicht sehen, was sie gerade machte. Also griff ich herunter und wischte ihre Haare beiseite, die mir die vollständige Sicht nahmen. Ich wollte alles genau mitbekommen, wollte mit jedem Sinn genießen, welchen ich daran beteiligen konnte.

Leider hatte ich dadurch noch immer nicht die richtige Sicht. Also legte ich meine Hände auf ihre Schulter und drückte sie weiter nach unten. Jetzt knickte sie in den Knien ein und ging so weit herunter, bis sie vor mir hockte. Für sie sicher unbequemer als zuvor, für mich umso schöner. Jetzt konnte ich zusätzlich zu den Gefühlen, die sie mir gab, auch noch sehen, wie sie es machte. Der Winkel, in dem ich jetzt in ihrem Mund steckte, war jetzt anders, aber genauso gut wie zuvor. Dazu kam, dass jetzt ihre Zähne vom Oberkiefer, so manches Mal über die überaus empfindliche Haut kratzte. Dies gab einen leichten Schmerz ab, den ich aber irgendwie genoss.

Conny bemerkte es genau und nahm sie schnell mit in ihr Repertoire auf, mich zu reizen. Während ich jetzt langsam hinein und wieder hinausglitt, biss sie gelegentlich leicht zu. Mal spürte ich jetzt ihre Zähne am Stamm, mal gruben sie sich leicht in die Eichel. Ließen sie dann wieder von mir ab, war die folgende Sanftheit umso angenehmer. Ähnlich wie bei warmem Wasser, welches einem nach einer kalten Dusche, umso wärmer vorkam.

Connys Bemühungen an mir reizten mich immer mehr, immerhin hatte ich wirklich schon lange nicht mehr und ich konnte bereits spüren, wie sich mein Saft sammelte.

Nicht mehr lange und ich legte meine Hände seitlich an Connys Kopf, um diesen in der Geschwindigkeit und tiefe steuern zu können, die ich wollte. Zuerst schüttelte Conny ihren Kopf, als wenn sie es nicht wollte, doch ich war derjenige, der jetzt die Regeln machte. Immerhin bezahlte ich genaugenommen dafür.

Jetzt bekam ich den ersten Eindruck davon, was die Macht des Geldes bedeutete. Ich war es der steuerte, ich machte die Regeln und diese Überlegenheit gefiel mir mehr, als ich es zugeben wollte. Immer wieder drückte ich Connys Kopf herunter, genoss das tiefe Eindringen, bis sie es nicht mehr konnte. Dann ließ ich ihrem Kopf so viel Freiheit, dass sie ein kleines Stück wieder davon wegkam. Doch hier hielt ich sie fest, genoss die enge und tiefe, die mich fest umschlossen hielt. Doch auch diesen Moment konnte ich nicht wirklich genießen, denn ich wollte endlich alles. Dazu ließ ich jetzt Connys Kopf immer schneller vor und zurückkommen. Sie merkte sicher, wie weit ich war und was kommen würde, denn auch mein Atem wurde schneller. Er zeigte an, wie es um mich stand und mein Ausbruch nur noch wenige Augenblicke weit weg war.

Zwei Zuckungen gingen durch mich hindurch und übertrugen sich auf meinen Schwanz, der sich in Connys Mund aufzubäumen versuchte.

Noch einmal ließ ich Connys Kopf schnell vor und zurückgehen, schob mich in diesen Mund hinein, in dem ich mich reiben konnte. Ihre Zunge flog währenddessen um den Stamm herum und schlängelte sich geradezu daran entlang. So konnte ich es nicht mehr aushalten und als sich Connys Zähne ein nächstes Mal in die Spitze bohrten, während ich mich fast aus ihr zurückzog, war es soweit.

Während ich ihren Kopf wieder an mich heranzog, zuckte es wieder in mir. Diesmal war das Zucken aber keine Ankündigung mehr, sondern das Finale selber. Ich hielt ihren Kopf so fest ich konnte. Es war ihr nicht mehr möglich auszuweichen und ich spritze meinen heißen Samen in ihren Mund.

Stöhnend entlud ich meine ganze Lust, unter so hohem Druck und so gewaltiger, angestauter Menge hinein, dass es ihr aus dem Mundwinkel heraus lief. Doch nicht alles, zumindest einen großen Teil schluckte sie herunter, saugte mich zum Schluss noch leer. Erst daraufhin ließ ich ihren Kopf los.

Conny schnappte sofort nach Atem, als sie sich von mir löste. Dann versuchte sie aufzustehen, was ihr nach dem langen Hocken, gar nicht so einfach gelang. Sie hatte sichtlich Schmerzen in den Knien, aber das war mir in dem Moment egal. Ich hing, mehr als ich saß, ausgelutscht auf meinem Hocker und genoss die befriedigte Ermattung.

Wenig später und wieder angezogen, bekam Conny ihre Quittung über fünfzig Mark. Ich fand, es war gut angelegtes Geld gewesen, besonders in der Hinsicht, dass noch mehr als siebenhundert offen waren. Alleine bei dem Gedanken tat sich wieder etwas in meiner Hose. Doch ich wollte erst einmal darüber nachdenken, was ich dafür haben wollte. Dieses erste Mal war ich geradezu überrumpelt worden, das sollte mir nicht noch einmal passieren.

Man könnte wirklich sagen, dass die nächsten Wochenenden befriedigend für mich waren. Schon am nächsten Wochenende war ich wieder in der Kneipe, und während ich Conny dabei zusah, wie sie Gläser polierte, überlegte ich mir etwas für später. Immerhin war ich nicht nur wegen der Drinks hier, wobei ich mich fragte, was Conny gerade dachte. Äußerlich war nichts zu erkennen, sie sah aus wie immer, lächelte jede ohne Ausnahme an und ging ganz normal ihrer Tätigkeit nach. Alles sah aus wie immer.

Bei mir was das sicherlich nicht anders. Zumindest äußerlich war nichts zu erkennen, einmal davon abgesehen, dass ich die meiste Zeit nicht hätte aufstehen können. Doch in mir brodelte es gewaltig. Jeder Gast, der jetzt ging, war ein guter Gast, jeder der kam, ein schlechter.

Es dauerte noch eine ganze Weile, bis nur noch Conny und ich übrig geblieben waren. Jetzt hatten wir wieder Zeit, uns zu unterhalten.

Conny räumte noch etwas auf, während ich dasaß, an meinem Drink nuckelte und mir dabei Conny genauer ansah. Ich betrachtete sie allerdings aus einem anderen Blickwinkel als früher. Jetzt scannte ich sie förmlich und beurteilte innerlich jeden ihrer Körperteile. Nichts ließ ich aus, begann wirklich mit den Füßen und ging langsam aber sicher weiter nach oben. Das, was ich zu sehen bekam, entsprach in etwa meinen Vorlieben, wenn ich mir auch dies oder das etwas anders gewünscht hätte. Aber man konnte nicht alles bekommen.

Immer wenn sie sich mir abwand, sah ich mit großem Interesse auf ihren ausladenden Hintern. Er war breiter als die, die ich bis jetzt mit Sex in Verbindung gebracht hatte, aber warum nicht. Immerhin hatten weder Conny noch ich irgendetwas davon gesagt, dass es beim Mündlichen bleiben musste. Sicher auch eine Frage des Preises.

So gesehen bekam alles wieder eine andere Qualität und in mir begann es, sich wieder zu regen. Doch nicht nur in mir, auch an mir waren meine Gedanken angekommen und es wurde wieder eng in meiner Hose.

Fünf Minuten später konnte ich merken, dass Conny nervös wurde. Immerhin war alles so weit für den nächsten Tag wiederhergestellt, dass es nichts mehr für sie zu tun gab.

Wie gewohnt steckte sie sich eine Zigarette an und kam zu mir herüber, wobei ich meinte, dass ihre Finger, die den Glimmstängel hielten, leicht zitterten. Erst jetzt fiel mir auf, dass ihre Fingernägel fast grell rot lackiert waren und fast an Krallen erinnerten.

Auf der anderen Seite des Tresens angekommen, stützte sie sich mit ihren Ellbogen hinter dem Tresen auf der Arbeitsfläche ab und legte ihren Kopf auf die Hände. Jetzt musste sie aufpassen, dass ihre Haaren nicht mit der Zigarette in Kontakt kamen, aber das gelang ihr sehr gut. Es war sicher nicht das erste Mal, dass sie so stand.

Dann stand sie mehr oder weniger heruntergebeugt vor mir und ich konnte ihr, von schräg oben, ein wenig in den Ausschnitt der Bluse schauen. Da aber alle Knöpfe geschlossen waren, kam mein Blick nicht weit, blieb am Ende ihres Halses hängen.

Conny nahm eine Hand kurzweilig unter ihrem Kopf weg und zog noch einmal an ihrer Zigarette. Den tief inhalierend, stieß sie diesen nur noch langsam wieder aus und so hing eine kleine Rauchwolke mehrere Sekunden um ihren Kopf herum. Nur langsam stieg er dann von ihrem Kopf hoch und löste sich auf, bevor er die Decke erreichte.

Mit leiser, tiefer und rauer Stimme und einem Augenaufschlag, der mich geradezu anmachte, sagte sie auf einmal: „Na junger Mann, wäre hier etwas, was ihnen gefallen könnte?“

Während sie diese verheißungsvollen Worte aussprach, wackelte sie etwas mit ihrem Hintern hin und her, um dann an ihre Bluse zu greifen, um die zwei obersten Knöpfe zu öffnen.

Jetzt konnte mein Blick weiter vorstoßen und die Ansätze ihrer Brüste erkennen, die in einem größeren Büstenhalten eingesperrt waren, der sie kaum fassen konnte. Am oberen Rand quoll schon ein wenig des weichen Gewebtes heraus und gab dem Ganzen, einen mehr als interessanten Anblick.

Wieder zog Conny an ihrem Glimmstängel und sah mich danach, mit einem fast lüsternen Blicke an. Ihre Augen glänzten und ihre roten Fingernägel leuchteten wieder auf. Dann verfolge ich die Zigarette, die sie jetzt ohne darauf zu schauen, neben sich im Aschenbecher ausdrückte.

„Ich wäre soweit!“ kam wieder ihre rauchige Stimme an mein Ohr. Dann hob sie ihren Oberkörper hoch und stand einen winzigen Augenblick hoch aufgerichtet vor mir.

Sofort wanderten ihre Finger zu ihrem Hosenansatz und öffneten diese. Ohne große Umstände war diese geöffnet und rutschte so weit herunter, dass ich sie über den Tresen hinweg nicht mehr sehen konnte.

Jetzt hing der Saum ihrer Bluse darüber und verdeckte die Stelle, die mich am meisten interessiert hätte.

Conny beugte sich wieder herunter, stellte sich wie zuvor hin und wackelte erneut mit ihrem Hintern.

„Hundert Mark und du kannst machen, was du willst. Ich glaube, du hast etwas, was du mir zu gerne reinstecken möchtest. Also ich würde nicht zu lange warten, sonst überlege ich es mir noch anders!“

„Fünfzig!“, presste ich zwischen meinen Lippen hervor, bevor ich meine Beherrschung vollkommen verlor.

Connys Gesichtsausdruck wurde kurzweilig härter. Man konnte geradezu sehen, wie es hinter ihrer Stirn am Arbeiten war. Die Geschäftsfrau in ihr hatte sich gemeldet und ließ sie nachdenken.

„Achtzig!“, kam zurück und ihre Stimme hatte etwas von dem anheimelnden Charakter verloren, den sie zuvor noch gehabt hatte.

„Siebzig und kein Pfennig mehr!“, kam mehr als überzeugend von mir, obwohl es mich kaum noch auf dem Stuhl hielt. Hier war vor mir ein Happen, den ich mir nicht entgehen lassen wollte und eigentlich hätte ich mehr als hundert bezahlt. Doch mein Gehirn war noch nicht vollkommen abgeschaltet und von daher ungünstig für Conny.

Conny überlegte nicht mehr lange. Sie nickte nur einmal, ein ganz wenig mit dem Kopf und die Weichheit kam wieder in ihr Gesicht zurück. Nicht nur das, sie leckte sich langsam über ihren Lippen und hinterließ ein feuchtes Glänzen. So hielt es mich nicht mehr auf meinem Hocker. Leicht gebeugt und mit zittrigen Beinen, umrundete ich den Tresen und stand schon wenig später hinter ihr.

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