Ein Berufsschulsommer – Report Teil 2

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Die Zeit bis zum Nächsten Berufsschultag kam mir wie eine halbe Ewigkeit vor. Ich musste immer an Hannah und vor allem an Maren denken, an das, was sie mir da so heimlich ins Ohr flüsterte. Und ja, ich muss auch zugeben, dass mir die beiden in der Zwischenzeit als gute Wichsvorlagen gedient haben.

Donnerstag war ich spät dran. Verschlafen. Das passierte mir bisher eigentlich nie. Heiß und sommerlich war es immer noch. So schnell ich konnte machte ich mich auf den Weg zur Schule. Fand noch einen Parkplatz vor dem Gebäude. Da sah ich wie vor mir ein grauer Golf 6 GTI vorfährt. Mein absolutes Lieblingsauto, da musste ich einfach gucken…Zeitdruck egal! Zu meiner Verwunderung stiegen Maren und Hannah aus dem Wagen. Hannah saß am Steuer und Maren daneben.

Seit Montag hatte ich anscheinend nicht viel dazugelernt, denn ich stieß nur ein kurzes „Guten Morgen!“ aus mir heraus. Hannah und Maren dagegen konterten ohne Punkt und Komma: „Hey Alex! Alles klar bei dir? Du bist ja genau so spät dran wie wir. Wohnst du weiter weg?“ Ich musterte die beiden von Kopf bis Fuß und dachte bei mir: „Alter, die beiden sehen heute noch geiler aus, als am Montag. Ich glaub ich bin im Paradies.“ Tatsächlich trugen beide heute einen Minirock und äußerst knappe Oberteile. Hannah hatte eine Bluse aus fein kariertem rotem Stoff. Dort drunter ein passender roter BH . Maren trug eine Bluse aus festem Jeansstoff. Tittenalarm. Und da war sie auch wieder: Meine Latte. Verbergen konnte ich sie nicht. „Ääähm nee, ich hab nur verschlafen“, antwortete ich. „Geile Karre. Du fährst mein Lieblingsauto!“, versuchte ich abzulenken. „Danke, die hab ich mir von meinem eigenen Geld gekauft. Hab lange dafür sparen müssen.“

Wir gingen zusammen ins Gebäude und hielten zusammen noch etwas Smalltalk und gingen pünktlich in die Klasse. Unser Lehrer war noch nicht da. „Ihr kennt euch, oder?“, fragte ich Maren und Hannah; warum würden die beiden sonst zusammen zur Schule fahren?!

„Ja, wir sind beste Freundinnen und kennen uns schon lange. Waren zusammen auf einer anderen Schule und mussten diesen aufgrund einiger Differenzen dort wechseln.“, fing Hannah an zu reden.

In diesem Moment kam unser Lehrer in die Klasse und wir alle setzten uns an unsere Plätze. Maren und ich gingen nach hinten. Zunächst folgte ich dem Unterricht. Dann aber musste ich an den vergangenen Montag und den letzten Satz von Maren denken. Ich fasste all meinen Mut zusammen und flüsterte Maren zu: „Du, wie genau hast du das eigentlich mit dem Kompliment gemeint?“

Maren blickte mich mit ihrem bezaubernden Lächeln an und flüsterte zurück: „Naja, so wie ich es gesagt habe. Du siehst gut aus und die Latte in deiner Hose hat mich richtig geil gemacht. Hannah ist da übrigens der gleichen Meinung wie ich!“

„Hannah?“, ich musste husten.

„Ja, Hannah. Wir finden dich beide sehr…interessant!“

Dann schob Maren mir einen kleinen Zettel zu. Darauf stand: „1. große Pause, Damen-WC, 3 OG“
Unfassbar was dort stand, schaute ich Maren an. Mir wurde rot im Gesicht und mein Atem stockte mir. Blutsturz. Dann kochte ich wieder und ich bekam eine Mega-Latte. Ich ließ die Botschaft einen Moment auf mich wirken. Tausende Gedanken schossen mir durch den Kopf: „Okay, die beiden wollen es tatsächlich auf dem Klo mit dir treiben. Die beiden sind mega geil; so etwas kann man nicht ablehnen. Ich bin der glücklichste Mensch auf Erden. Ja, ich mach’s!“

Als es zur Pause läutete verschwanden die beiden so schnell, dass ich es überhaupt nicht mitbekam. 20 Minuten hatte ich Zeit. 20 Minuten ab jetzt. Ich verließ den Klassenraum, machte mich durch das verwinkelte Treppenhaus auf den Weg ins dritte Obergeschoss. Dort suchte ich die Damentoilette. Ich wusste nicht, dass es dort überhaupt ein WC gab. Der Gedanke an Sex auf dem Klo sorgte bei mir für Unbehagen, denn Hygiene und ein ordentliches Maß an Sauberkeit sind mir äußert wichtig.

Ich fand das WC und stellte fest, dass sich niemand hier aufhielt und auch sonst wirkte die Örtlichkeit wie frisch geputzt. Vorsichtig betrag ich den Raum und wurde unvorbereitet in eine WC-Kabine gezogen….

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