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Späte Erleuchtung – Vorsicht, Indianer!

1. Vorsicht, Indianer!

In unserer Straße lag ein seit Jahren brach liegendes, unbebautes Grundstück, das sich die Natur inzwischen teilweise zurück erobert hatte. Wilde Sträucher und hohes Gras wucherten; sogar ein paar junge Bäume standen dort schon wieder. Scheinbar wollte es niemand haben, um ein Haus darauf zu setzen. In dieser Zeit hatte ich drei beste Freunde: Lutz (von dem ich in den nächsten Kapiteln noch mehr erzähle), Matthias, den wir alle nur Matze nannten, und Ludwig. Wir gingen alle in eine Klasse, und wohnten auch nicht weit voneinander entfernt. So oft es nur möglich war, hingen wir zusammen, erkundeten die Umgebung und ließen uns ständig neue Abenteuer einfallen. Das Gelände war nicht eingezäunt; nur ein einsames, schon etwas verwittertes Sc***d wies darauf hin, dass man das Grundstück nicht betreten durfte. Doch alles, was verboten war, reizte uns natürlich erst recht. Also mussten wir uns das Ganze doch mal ein wenig genauer anschauen. Wir trafen uns nach der Schule bei mir, und los ging’s.
Eine kleine, verfallene Steintreppe lag vor uns. Erst zögerten wir – sehr einladend sah das nicht gerade aus. Dann packte uns doch die Neugier, und wir gingen vorsichtig die Stufen hinauf. „Da kommen wir durch!“ rief Matze, und deutete auf eine Stelle, an der die Sträucher bereits abgeknickt waren und sich eine Art kleiner `Trampelpfad` gebildet hatte. Wir waren also beileibe nicht die Ersten hier… Vorsichtig, aber ebenso wissbegierig wie groß das Gelände wohl ist und was uns noch alles erwartet, gingen wir hinein. „Buuh!“ Wir zuckten zusammen. Eine Gruppe älterer Jungs saß dort, rauchte und trank Bier. Einer von ihnen stand nun drohend vor uns. „Hier geht’s nicht weiter – haut ab!“ Wir sahen uns an, zuckten mit den Schultern, und trotteten davon. Die Großen lachten nur. `Wir kommen wieder! Das nehmt ihr uns nicht weg!´ dachte ich nur – und ich glaube, die Anderen dachten genauso.
Schon am nächsten Tag trafen wir uns wieder, wir wollten noch einmal auf das Gelände gehen; insgeheim hofften wir, dass die Großen nicht auch da sind. Wir hatten Glück – ganz in Ruhe konnten wir diesmal das Grundstück erforschen. „Hey, hier könnte man doch prima Indianer spielen!“ rief Ludwig. In unserer Klasse waren gerade die Bücher von Karl May ein großes Thema – wir verschlangen sie geradezu (besonders natürlich Winnetou!), und fühlten uns selbst wie Indianerhäuptlinge. „Tolle Idee!“ meinte Lutz. „Ich habe noch einen Federschmuck vom letzten Fasching!“ erinnerte sich Matze. „Und ich bringe Farbe mit! Wir brauchen doch Kriegsbemalung!“ trumpfte Ludwig auf. „Meine Mutter arbeitet doch beim Theater!“ Als Matze vom Federschmuck und Fasching sprach, fiel mir unsere Kostümtruhe zuhause ein, und dass meine Mom mir mal vor ein paar Jahren aus einer Wolldecke einen Lendenschurz und ein dazu passendes Stirnband für eine Faschingsparty gebastelt hatte. Aber ich sagte erstmal nichts – die Sachen waren bestimmt noch irgendwo…
Meine Mom suchte für mich – und wurde fündig. Sie fand nicht nur meine Sachen, sondern auch den Rest der alten Decke. Schmunzelnd gab sie sie mir dazu noch eine Rolle Kordel und eine Schere. Ich grinste bis an die Ohren. „Danke Mama – die werden staunen!“ Bei unserem nächsten Treffen sahen mich die drei nur staunend und verwirrt an –ich hatte eine kaputte, graue Wolldecke, eine Rolle Kordel und eine Schere bei mir. „Was wird das denn?“ fragten die Anderen. „Das werdet ihr gleich sehen!“ Ich setzte mich auf den Boden, wickelte meinen alten Lendenschurz aus der Decke, legte ihn an eine der Kanten, und schnitt daran entlang. „Booah, klasse!!“ staunten meine Freunde. Schnell hatte Ludwig mit seinem Taschenmesser Löcher in die Stoffstücke gebohrt, ein Stück Kordel durchgezogen und so jeweils zwei Teile miteinander verbunden, während ich weiter mit dem Schneiden beschäftigt war. Zum Schluss trennte ich noch für Lutz und Ludwig je einen längeren Streifen vom Rest der Decke ab, und band sie jeweils zum Ring zusammen. Matze zog für jeden von uns eine Feder aus seinem Kopfschmuck. Noch Hemd und Jeans ausziehen – nur in Unterhosen und barfuss standen wir jetzt da. Schnell waren die selbstgebauten Lendenschurze übergezogen, die Stirnbänder über den Kopf gestreift und die Federn hineingesteckt. Zu unserer Überraschung grinste Matze uns auf einmal an, und zog unter dem Lendenschurz seine Unterhose herunter. Ich tat es ihm nach – seit der Ferienfreizeit war es für mich ja nichts Ungewöhnliches mehr, nackt zu sein. Lutz uns Ludwig taten sich schwer – sie behielten ihre Schlüpfer an. Ludwig hatte rote und gelbe Theaterschminke mitgebracht; mit den Fingern bemalten wir uns gegenseitig im Gesicht und am Oberkörper. Wir waren auf dem Kriegspfad! Matze war natürlich unser Häuptling. Richtig gefährlich sahen wir aus. Aus Stöcken bastelten wir uns Speere, die wir drohend hin- und her schwangen, während wir einen wilden Kriegstanz aufführten. Furchtbar stark fühlten wir uns jetzt –sollten die „Großen“ doch kommen… Matze, unser Häuptling, kletterte in eine Astgabelung, um – seinem Rang entsprechend – höher zu stehen als wir. Unter den zwei kleinen Stückchen Stoff, die er nun nur noch um seine Hüften trug, war alles deutlich zu erkennen. Ich spürte, wie sich bei mir etwas regte…. Mein Lendenschurz wölbte sich nach vorne…
Genau so schnell, wie es begann, ging die Wölbung aber auch wieder zurück. Wer kam, war die Polizei. Eine Nachbarin fühlte sich durch unser Indianergeheul gestört; außerdem hatten wir ja auf dem Grundstück nichts verloren. Au weia – das sollte bestimmt mächtig Ärger geben! Doch die beiden Polizisten mussten erstmal schmunzeln, als sie uns so sahen, mit unseren selbst gebastelten Lendenschurzen, der „Kriegsbemalung“ und den Federn auf dem Kopf. Wir standen nur da wie begossene Pudel, und trauten uns nicht, etwas zu sagen. Einer der Polizisten zwinkerte uns zu und meinte: „Wenn ihr Euch jetzt sofort anzieht und verschwindet, und ihr versprecht, dass ich Euch hier nicht noch einmal sehe, fahren wir wieder und Eure Eltern erfahren nichts davon!“ Sofort nickten wir eifrig, und beeilten uns, aus den Indianern wieder normale Jungs zu machen. Dann verließen wir schnell das Grundstück. Puh, noch mal Glück gehabt! Denkste! Genau in diesem Moment bog mein Vater in unsere Straße ein, sah uns und die Polizei… Eine ganze Woche lang hatte ich Hausarrest. So ein Mist!

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