HomoLepus Teil 28-Ende

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Kapitel 28

Anna war nicht da, was mir auch ganz recht so war, denn ich mochte es gerne alleine zu sein, wenn ich nach Hause kam. Die ersten zwei Stunden gehörten mir. Dann packte ich aus, brachte alles soweit in Ordnung, wie es sein sollte und ging in die Küche. Hier setzte ich mich auf einen Küchenstuhl und sah der Kaffeemaschine dabei zu, wie sie mir ein leckeres Heißgetränk zubereitete. Dann holte ich meine Lieblingstasse und goss mir das tiefschwarze Getränk ein. Nur noch etwas Milch die, dem ganzen eine angenehmere Farbe gab und fertig war das, wonach mir gelüstete.

Dann setzte ich mich wieder an den Tisch und genoss das belebende Getränk, währen ich nach draußen starrte. Bei Tanja tat sich nichts, was in mir die Vermutung weckte, dass sie nicht zuhause war. Also öffnete ich meinen Laptop und schrieb ihr ein paar Zeilen, damit sie in ihrer Mailkiste sehen konnte, dass ich da war. Ansonsten hatte ich nichts zu tun, außer die Scheine zu zählen, die ich mitbekommen hatte.

In diesem Moment war ich mit mir und der Welt zufrieden, besonders als ich mit dem Kaffee fertig war und zum Kühlschrank schritt. Als ich ihn öffnete, fand ich darin alles vorrätig, was ich gerne mochte. So gesehen war ich versorgt und sah dem weiteren Tag genüsslich entgegen. Also stapelte ich mir einige der Köstlichkeiten auf einen Teller, schnappte mir meinen Laptop und verzog mich ins Wohnzimmer um etwas fern zu sehen.

Das Mal wieder nichts in der Kiste kam, war nichts so schlimm, denn ich kümmerte mich sowieso mehr um das, was auf dem Teller war. Der Fernseher lief nur im Hintergrund und erzeugte eine leise, akustische Hintergrundbemalung.

Ich hatte zusätzlich mein Mailprogramm angemacht und dieses mit Ton versehen. So wartete ich jetzt darauf, dass es klingeln würde. Aber das tat es nicht. Zum Glück kam Anna gerade wieder und kam sofort zu mir ins Wohnzimmer. Sie hatte sehr gute Laune und plapperte in einer Tour, obwohl sie genau wusste, dass sie keine Antwort bekommen würde, zumindest nicht verbal. Aber wahrscheinlich wollte sie das auch gar nicht. Also musste ich mir jede Menge anhören von dem, was sie so erlebt hatte. Es ging viel um das Studium und diverse Studenten, die ich nicht kannte. Aber die meisten von ihnen wurden als dumm oder doof bezeichnet. Sie bekamen anscheinend alle ihr Fett weg und es war geradezu anregend für mich zu sehen, wie Anna sich langsam aber sicher in Rage redete. Ihr Temperament kam wie eine Springflut aus ihrem Körper heraus und ergoss sich in den Raum. Wenn es nach ihrer Meinung gegangen wäre, dann wären in den Vorlesungen sehr viele Stühle frei geblieben.

Zum Anfang fragte ich mich noch, warum sie sich so aufregte, aber mit der Zeit wurde es mir klar. Zwei der männlichen Studenten hatten sie wohl angemacht, nur waren sie wohl viel zu primitiv dabei vorgegangen und hatten Anna mehr verärgert als alles andere. Jetzt machte sie ihrem Ärger Luft und ich war es, der alles abbekam. Da ich aber nicht daran schuld war, dass sie so drauf war, amüsierte es mich mehr als alles andere. Anna trieb es sogar so weit, dass ich wirklich lachen musste, so sehr steigerte sie sich in die Sache hinein. Dabei raufte sie sogar ihre Haare und sah nach einigen Minuten eher wie ein wildgewordener Handfeger aus, als die kleine Anna dich ich kannte. Vor mir war eine Furie, die sich natürlich noch mehr aufregte, als sie sah, dass es mich amüsierte. Sie kam zu mir herüber und knuffte mich recht stark, wollte, dass ich damit aufhörte. Aber gerade das konnte ich jetzt überhaupt nicht mehr. Sie sah in ihrer Wut einfach nur zum Schießen aus und ich musste noch so manchen Boxhieb einstecken, bis sie sich beruhigte und mit hängendem Kopf aus dem Wohnzimmer verschwand. Daraufhin hörte ich sie in der Küche rumoren und war recht froh darüber, denn in dem Moment klingelte die Mailkiste.

Ich ging zum Fenster und entdeckte Tanja, die am Fenster stand und einmal zu mir herüber winkte, als sie mich sah. Ich winkte zurück, ging dann aber zurück zum Sofa und öffnete die Mail. Tanja begrüßte mich erst einmal und fragte nach meinem Befinden und allem, wonach man halt fragt, wenn man jemanden wiedertrifft. Erst dann kam sie auf ein anderes Thema, was für mich noch mehr als überraschend werden sollte.

Tanja war neugierig, das konnte man so sagen, ohne mit der Wimper zu zucken und so hatte sie im Internet recherchiert. Sie hatte sich über Hasen informiert aber anscheinend nicht so wie ich. Wie sie es gemacht hatte, war mir nicht einleuchtend aber sie fragte mich, ob ich die Lepusianer kennen würde? Ich antwortete ihr, dass ich noch nie etwas von ihnen gehört oder gelesen hätte. Daraufhin begann Tanja, mich darüber aufzuklären.

Lepus war die lateinische Bezeichnung für einen Hasen, so wie Lupus für einen Wolf. Danach folgten noch andere lateinische Namen je nachdem, um war für eine Art Hase es sich handelte. Sie habe dann damit weiter gesucht und auf eine Seite gestoßen, die von den Lepusianer, also sozusagen den Hasenfreunden ins Leben gerufen worden war. Allerdings ging es bei den Leuten gar nicht nur um Hasen. Wahrscheinlich waren es zum Anfang nur Hasenfreude gewesen, aber mit der Zeit wären auch andere dazu gekommen. Unter diesem Namen versammelten sich nun alle möglichen Menschen, die eines gemeinsam hatten. Sie interessierten sich für Menschen in Tierkostümen.

Dann hätte sie die Seite eingehender studiert, jedenfalls soweit es öffentlich möglich war, denn es gab wie immer einen abgeschlossenen Mitgliederteil, dem man aber nicht so einfach beitreten konnte. Hierfür war es nötig, dass man mindestens zwei Mitglieder kannte, die für einen bürgten.

Doch zuerst hätte sie sich in dem öffentlichen Teil aufgehalten und einmal geschaut, was es dort so gab. Es war unter anderem eine Bildergalerie eingestellt worden, die diverse Aufnahmen beinhaltet hätte. Was sie dabei erstaunt hatte, war, dass dort ein Hase war, der genauso aussah wie ich, wobei die Aufnahmen sehr professionell wirkten. Sie waren sehr gut inszeniert worden und zeugten von Können.

Jetzt war ihr Jagdinstinkt geweckt worden und sie wollte unbedingt wissen, was sich hinter dem abgeschlossenen Teil der Seite verbarg. Ein paar Anrufe bei speziellen Freunden wurden getätigt und die machten sich daran, die Sperre zu knacken. Es soll nicht leicht gewesen sein aber einer von ihnen hatte es dann doch geschafft. Daraufhin bekam Tanja kurzweilig eine Möglichkeit hinter die Kulissen zu schauen. Hier hatte sie sich allerdings nicht alles ansehen können, denn es war einfach zu viel, aber sie konnte einige der Dateien herunterladen, bevor der Vorhang wieder fiel.

Mir wurde auf einmal ganz komisch und ich fragte Tanja zwischendurch, wann das gewesen war und sie antwortete mit dem Zeitpunkt.

Jetzt wurde mir noch seltsamer zumute, denn es war exakt der Zeitraum gewesen, als Sandra aufgeregt und verärgert durch das Haus gelaufen war und etwas von „Hacker“ gesagt hatte.

Daraufhin fragte ich Tanja, was den der Inhalt der Dateien wäre und sie sagte, dass ich es mir selber ansehen sollte, sie wollte dazu nichts sagen.

Mit Herzklopfen wartete ich auf die nächste Mail, und als sie dann da war, war ich mehr als gespannt darauf, was die Dateien zeigten. Die ersten fünf waren einfache Bilddateien die tatsächlich Aufnahmen von mir zeigten, die im Studio gemacht worden waren. Aber das beruhigte mich mehr als ich dachte. Immerhin waren diese ja gemacht worden, um sie irgendwem zu zeigen. Sonst hätten sie keinen Sinn gemacht. Dann kamen noch zwei Bilder, als ich mit dem Aufsitzmäher unterwegs gewesen war. Das sah wirklich lustig aus und ich musste trotz Anspannung grinsen.

Mehrere Bilder folgten, die mich auf der Preisverleihung zeigten und es wurde textlich hervorgehoben, wie ich so war. Es war die Rede von folg- und genügsam, dazu kam, einfache Haltung und Gehorsamkeit.

Na gut, wenn man es so wollte, war das nicht Mal so verkehrt. Somit auch nichts, was ich beanstanden konnte und somit entspannte ich ein wenig. Immerhin war das alles nicht übel.

Zum Schluss blieb nur noch eine Datei übrig, die allerdings keine Bilddatei war, sondern ein Film. Ich klickte diesen an und mir blieb etwas im Hals stecken. Ein dicker Klops setzte sich auf meinen Kehlkopf und ich konnte nicht glauben, was ich dort sah.

Es zeigte mich in der Box, allerdings nicht alleine. Die Aufnahme zeigte Ausschnitte davon, wie ich mit der Häsin zusammen gewesen war. Aus mehreren Perspektiven aufgenommen und fein säuberlich geschnitten lief das Filmchen fünf Minuten über meinen Bildschirm. Doch das war nur die Kurzfassung, denn die letzte Minute zeigte einen Preis, der dafür verlangt wurde, wenn man den ganzen Film ansehen wollte.

Ich blieb einen Moment wie versteinert sitzen und konnte einfach nicht glauben, was ich gerade gesehen hatte. Langsam fügte sich ein Stein auf den anderen. Ich hatte mich ja schon gewundert, dass ich so viel Geld von Sandra bekam, aber mich nicht weiter darum gekümmert. Warum auch, ich hatten nichts auszustehen in dem Sinne und bekam dafür mein Leben finanziert.

Erst langsam erwachte ich aus der Starre und sah mir den Film noch einmal an, allerdings achtete ich nicht auf die beiden Akteure. Ich wusste ja genau, was sie machten, aber ich merkte mir die Kameraeinstellungen und die Winkel, aus denen sie gemacht worden waren.

Eine halbe Stunde später hatte ich mich soweit gefangen, dass ich Tanja wieder mailen konnte, denn sie hatte inzwischen zweimal versucht, mich zu erreichen. Ich tat so, als wenn alles in Ordnung war und wir amüsierten uns über die Menschen, die sich so etwas einfallen ließen.

Dann ging unser Geschreibsel normal weiter. Gott und die Welt standen wieder an und wir schrieben noch eine ganze Weile. Anna ließ sich nicht blicken. Sie wetterte ihren Ärger ab und hielt sich bedeckt.

Am nächsten Morgen, als sich Anna wieder ihrem Studium auf der Uni widmete und Tanja zur Arbeit war, versuchte ich mehr über die Lepusianer heraus zu bekommen. Aber das war gar nicht so einfach. Diese Gemeinschaft hielt sich mehr als bedeckt, und selbst wenn man sich auf ihre Internetseite einloggte, war es wenig hilfreich. Ohne gültiges Passwort sah man eben nur einige normale Bilder, die örtlich unabhängig waren. Nur die von mir waren natürlich im Studio oder auf dem Gut abgelichtet worden.

Eins fiel mir allerdings auf. Es gab regelmäßig Paarbildung auf den Bildern. Mehrere verkleidete waren oft zu zwei zu sehen. So sah ich mehrere Bilder der Häsin mit dem Wolf, der mich im Spiegelsaal angeknurrt hatte. Auch als ich ihn ein weiteres Mal sah, war er anscheinend über meine Anwesenheit nicht sonderlich erfreut gewesen. Anscheinend hatten die beiden etwas miteinander und es gefiel ihm gar nicht, dass ich etwas mit der Häsin hatte. Vielleicht eine Art Eifersucht.

Noch eines fiel mir bei den Bildern auf. Ich war nie abgelichtet, wenn ich auf dem Heuboden war. Nicht ein Bild davon, selbst nicht von denen, die Sandra mit meinem Wissen gemacht hatte. Jeder andere Ort war in irgendeiner Art abgelichtet, wobei es nicht darauf ankam, ob in Rosa oder natürlich. Ich lief immer unter dem gleichen Namen. Levraut! Zumindest hatten sie mich keiner Lächerlichkeit preisgegeben und mich Hoppel, Klopfer, Bugs Bunny oder Rudi Rammler genannt. Ich war damit zufrieden, besonders als ich nachsah und feststellte, dass es aus dem Französischen kam und „junger Hase“ hieß. Das war wenigstens etwas.

Dann wurde es doch noch interessant. Hatte ich mich natürlich zuerst auf die Bilder konzentriert, sah ich mir zum Schluss noch das Impressum an. Dort war eine Sandra K. als Betreiberin der Seite aufgeführt gefolgt von einer Carola W., die als Teilhaberin benannt war. Die beiden waren also zumindest auf geschäftlicher Basis miteinander verwoben, wobei ich trotzdem eines nicht verstand. Sandra hatte bei dem Fest bei sich zuhause Carola angegiftet. Aber vielleicht hatte das gar nichts zu sagen und die beiden hatten sich nur angezickt. Soll ja vorkommen.

Zwei Tage später erhielt ich meine nächste Einladung für das Wochenende, an dem Anna sowieso nicht da sein würde, denn sie hatte ebenfalls etwas vor. Ich war schon gespannt darauf, was ich Neues entdecken würde, wenn ich auf dem Gutshof war. Meine Neugierde war auf dem absoluten Höhepunkt und wollte befriedigt werden. Seltsamerweise war ich nicht sauer auf die beiden. Auf der einen Seite war ich wohl etwas mehr als naiv gewesen, wirklich zu glauben so viel Geld für nichts zu bekommen und auf der anderen Seite war es ja meistens nicht unangenehm für mich. Im Gegenteil. Ich freute mich immer wieder darauf, denn es versprach fast immer, etwas Neues zu geben.

Kapitel 29

Als ich abgeholt wurde, war es diesmal wieder der Transporter, der mich schon zu der Tierschau gebracht hatte und ich wusste sofort, dass es weiter weggehen würde. Ich verstaute meine Tasche neben einigen anderen Dingen, die mit auf die Fahrt kamen, und setzte mich schon mehr als gespannt auf meinen Sitz.

Die Fahrt ging länger als zuvor und ich schlief sogar einmal kurz ein. Trotzdem verkürzte es die Fahrt nicht sonderlich. Es wurde langweilig und ich wusste nicht, was ich machen sollte. Aber als die Langeweile fast nicht mehr zum Aushalten war, hielt der Wagen an und der Motor wurde ausgestellt. Wenig später kletterte ich aus dem Wagen und war erstaunt, dass wir weder vor noch in einem großen Gebäude waren, sondern vor einer eher kleineren Halle. Sie hatte von außen den Anschein einer Lagerhalle und sah nicht so aus, als wenn etwas Interessantes in ihr sein könnte. Trotzdem gingen wir darauf zu und wenig später standen wir in ihrem Inneren.

Es ist erstaunlich, wie klein etwas von außen aussieht und wenn man darin ist, sich vergrößert. Auch hier hatte der äußerliche Anschein getrügt.

In der Halle waren wiederum Käfige aufgebaut worden, die allerdings größer waren als die, die ich kannte, dafür waren es weniger. Ich konnte sie nicht zählen, dafür fehlte mir die Übersicht, aber ich schätzte einmal, dass es sich um vielleicht vierzig bis fünfzig handelte.

Wie schon auf der anderen Ausstellung ging Sandra vor und fand wenig später meine Behausung für die nächsten Stunden. Dann sah ich auch, warum die Käfige größer waren, denn sie waren so unterteilt, dass sie nur zu einer Hälfte einsehbar waren. Die andere Hälfte war mit einem blickdichten, schwarzen Vorhang abgetrennt.

Sandra öffnete die Tür und ich ging hinter ihr hinein. Meine Tasche und eine andere von ihr wurden in die abgetrennte Seite gebracht und sie zeigte mir an, dass ich das natürlich wirkende Fell anziehen sollte. Was mich allerdings wunderte, war, dass sie anscheinend jenes nicht mithatte, was mir den großen Erfolg auf der ersten Ausstellung gebracht hatte. Dann ging Sandra aus dem abgetrennten Teil und ich zog mich um. So gesehen war es keine schlechte Sache, wenn man so etwas hatte.

Wenig später stand ich wieder am Gitter und sah heraus. Sandra stand vor dem Käfig und unterhielt sich schon mit jemandem, den ich nicht kannte. Es war ein Mann, der mal zu mir und dann wieder zu Sandra schaute. Doch ihre Unterhaltung war nur von kurzer Dauer und ich bekam wie fast immer nichts davon mit.

Die Halle füllte sich langsam mit mehr Leuten, allerdings wurde es lange nicht so voll, wie ich dachte. Stattdessen waren die Leute die kamen wesentlich interessierter, denn Sandra war fast immer in irgendein Gespräch verwickelt, was zu meinem Leidwesen war, denn ich musste mich andauernd umziehen. War ich in Rosa zu sehen, kam garantiert sofort einer, der genau das andere sehen wollte. Irgendwann zählte ich nicht mehr mit, aber am Ende waren es sicher fünfundzwanzig bis dreißig Mal, dass ich das Fell wechselte.

Mehrere Stunden dauerte das Ganze und ich glaubte bald, dass es ein Ende nehmen würde, denn die Zuschauer wurden weniger. Dafür wurden aber die Gespräche von Sandra mit den Leuten länger. Ich fragte mich schon lange, wie Sandra das machte. Sie sprach fast die ganze Zeit und trank nur ab und zu einen Schluck Wasser aus einer Flasche, die bei meinem Käfig stand.

Wenn sich dann die Leute verabschiedeten, übergab Sandra des Öfteren eine Art Visitenkarte, die allerdings größer war, als normal. Sie hatte fast Postkartengröße und zeigte anscheinend mich auf der Vorderseite. Zumindest glaubte ich, das zu erkennen.

Irgendwann tat sich in der Halle etwas. Eine Glocke wurde geläutet und es kam Bewegung in die Zuschauer. Hatte ich zuerst gedacht, dass es die Schlussglocke oder etwas Ähnliches gewesen wäre, hatte ich mich zu früh getäuscht. Stattdessen drehte sich Sandra zu mir um, stelle sich vor das Gitter und zeigte mir etwas an, was ich zuerst nicht wirklich verstand. Doch als ich zu den anderen Käfigen sah, wusste ich es sofort. Auch in die anderen verkleideten Menschen war Bewegung gekommen. Alle, die ich sehen konnte, entkleideten sich bis auf den Kopf.

Jetzt waren mir Sandras Zeichen klar. Zuerst hatte ich noch etwas Hemmung allerdings sagte mir mein Gehirn sofort, dass mich der Kopf schützen würde. Also zog auch ich mich aus und Sandra sah es mit einer gewissen Erleichterung. Was allerdings passiert wäre, wenn ich es nicht getan hätte, konnte ich nicht sagen.

Das Publikum stand jetzt länger als zuvor vor dem Käfig und sah mich länger an. Doch das störte mich nicht. Der Kopf war, wie immer meine Grenze welcher wie ein Schutzsc***d wirkte. So kam nichts an mich heran, was ich nicht wollte.

Einen entscheidenden Vorteil hatte das Ganze sogar noch. Noch fünf Mal musste ich meine Identität wechseln und das ging jetzt schnell und einfach. Ich musste nur den anderen Kopf aufsetzen und war schon fertig. So trat ich dann wieder ins Freie und ließ mich wieder von dem jetzt meist weiblichem Publikum betrachten.

Bei der letzten Dame vor dem Gitter kam Sandra sogar in den Käfig und holte ihre Tasche heraus. Als sie wieder draußen stand, öffnete sie die Tasche und holte das seltsame Fell heraus, welches ich schon im Bad gesehen hatte. Sie öffnete es und erklärte der Frau anscheinend etwas, woraufhin noch zwei andere Damen stehen blieben und es mit ansahen. Alle drei bekamen eine der Visitenkarten und das Fell verschwand wieder in der Tasche. Dann war endlich Schluss.

Sandra kam wieder in den Käfig herein, betrachtete mich einmal von oben bis unten zeigte mir an, mich wieder anzuziehen. Wenig später verließen wir beide die Halle.

Den Rückweg verschlief ich zum größten Teil und war erstaunt, als wir fast plötzlich anhielten. Schon bevor ich ausstieg roch ich die frische Luft, die ich inzwischen schätzte. Wir waren am Gutshof angekommen und ich stieg erleichtert aus. Ich hatte inzwischen Hunger und hoffte gleich etwas zu bekommen.

Schon als ich durch das Erdgeschoss lief, entdeckte ich das Essen auf dem Tisch. Also brachte ich meine Tasche so schnell wie möglich nach oben und war schon wenige Minuten später wieder unten. Sandra saß inzwischen schon am Tisch und aß einen Happen. Wie immer lächelte sie mich an, wenn ich mich setzte, wobei ich diesmal den Eindruck hatte, dass ihr Lächeln noch freundlicher war als zuvor, vielleicht auch zufrieden. Das konnte ich aber nicht sagen und schon gar nicht unterscheiden.

Während ich aß, machte ich mir noch einige Gedanken über die vergangene Veranstaltung, allerdings nicht lange, denn eine andere Sache drängte sich in den Vordergrund. Ich wollte unbedingt in die Scheune und mich dort einmal genauer umsehen. Immerhin hatte ich mir ja genau gemerkt, aus welcher Richtung gefilmt worden war und ich war schon gespannt darauf, was ich vorfinden würde. Nur musste ich es so einrichten, dass es keinem auffiel. Ich musste also den richtigen Zeitpunkt erwischen.

Zum Glück schien Sandra sehr müde zu sein und den Fahrer hatte ich noch gar nicht gesehen. Er war anscheinend gar nicht da, hatte vielleicht seinen freien Tag. Und so dauerte es nicht mehr lange und Sandra stand gähnend auf und ging nach oben. Dann hörte ich noch eine Tür zugehen, die sicher ihre Schlafzimmertür gewesen war.

Dann wartete ich noch eine halbe Stunde, in der ich mir noch die allerletzten Kleinigkeiten zwischen die Zähne schob. Nicht einen Laut hörte ich mehr und hoffte insgeheim, dass Sandra inzwischen schlief. Also schlich ich mich so leise wie möglich in das Nebengebäude und stand wenig später in der Scheune.

Was ich allerdings nicht bedacht hatte, war, dass ich kein Licht hatte. Um die Umgebung genauer zu erkunden, war das aber von Nöten. Also suchte ich nach einer Lampe oder etwas Ähnlichem, fand aber nichts. Also ging ich zurück und suchte im Haupthaus danach. Das Einzige was ich fand war ein Feuerzeug, welches neben einer Kerze lag.

Besser als nichts und zurück in die Scheune. Hier ging ich gleich zu der Box, in der ich gefilmt worden war. Kaum stand ich darin, drehte ich mich in die Richtung, in der die Kamera sein müsste, sah aber auf Anhieb nichts, was mich auch nicht verwunderte. Wenn es so gewesen wäre, hätte ich sie auch zuvor schon gesehen. Also ging ich darauf zu und schaute in die obere Ecke, in der eine der Kameras hätte sein müssen, falls sie nicht inzwischen abgebaut worden wäre. Dann machte ich das Feuerzeug an und sah es mir genauer an.

In einem von Astlöchern durchzogenen Balken entdeckte ich sie dann, als das Glas der Linse im Licht aufblitzte. Sie war klein, sehr klein und man sah sie nur, wenn man wusste, wo sie war, zumal die vielen Astlöcher eine weitere Tarnung ergaben. Dann entdeckte ich die Zweite, ebenfalls in den Balken eingelassen und an der Stelle, die ich mir ebenfalls gemerkt hatte.

Zwei leicht verbrannte Finger später hatte ich insgesamt fünf von den Dingern entdeckt und war mir nicht sicher, ob es schon alle gewesen waren. Von vieren hatte ich gewusst, die Fünfte sah ich nur durch Zufall.

Jetzt war mein Jagdtrieb geweckt. Ich verließ die Box und ging in die daneben. Wenn man wusste, worauf man achten musste, war es fast leicht sie zu entdecken. Auch hier waren mehrere angebracht. Überhaupt stellte ich fest, dass in jeder Box welche waren.

Dann fragte ich mich, ob die Kameras nur hier waren oder auch noch woanders. Also ging ich zum Heuboden hinauf und sah mich um. Hier hatte ich dann wirklich ein Problem. Der Raum war so groß und es gab so viele Möglichkeiten etwas zu verstecken. Selbst wenn die Kameras doppelt oder mehrfach so groß gewesen wären, hätte ich sie unter Umständen nicht gesehen. Trotzdem machte ich mich auf die Suche. Doch so lang ich auch suchte, ich fand nichts. Das Einzige was sich bemerkbar machte waren meine Finger denn wieder verbrannte ich mich mehrfach an dem heiß werdenden Feuerzeug.

Nachdem ich wirklich nichts fand, stieg ich wieder hinab und dachte die ganze Zeit darüber nach, was ich noch machen konnte. Immerhin war meine Neugierde noch nicht gestillt. Ich wusste innerlich, dass es noch mehr gab, als das, denn das konnte es einfach noch nicht gewesen sein. Kameras waren eine Sache, aber diese mussten irgendwo angeschlossen sein. Es musste so etwas wie eine Zentrale geben, zumindest ein Gerät, was aufzeichnete. Vielleicht ein Computer oder Ähnliches, obwohl ich so etwa in dem Haus noch nie gesehen hatte.

Da ich aber die meisten Räume des Hauses noch nie betreten hatte, war es nicht leicht herauszufinden, wohin all die Aufnahmen gingen. Ich vermutete, dass es nicht im Haupthaus war, sondern im Nebengebäude. Also ging ich auf den Flur des Nebengebäudes und sah mir die sechs Türen an, die davon abzweigten. Fünf ließen sich einfach öffnen und es war für mich fast enttäuschend, was dahinter war. Zwei waren so etwas wie Abstellräume, in denen diverse Dekorationsstücke standen, mit denen ich nichts anfangen konnte. Vielleicht eine Art Fundus für die Fotoaufnahmen die Sandra machte. Drei Räume waren vollkommen leer. Also blieb nur noch der Sechste übrig, der anscheinend auch der größte von allen war.

Als wenn ich es geahnt hätte, war der Raum verschlossen. Die Tür machte keine Anstalt sich zu öffnen denn sie war mit einem Zahlenschloss gesichert. Dieser kleine unscheinbare Kasten hing an der Zarge und schein mich zu verhöhnen. Besonders als ich das erste Mal wahllos Zahlen eingab. Als ich dann auf Enter drückte, leuchtete sofort eine rote Lampe auf. Ansonsten geschah nichts. Zumindest ging kein Alarm los. Doch das hieß nicht, dass es bei dem X-ten Versuch auch noch so blieb.

Also begann ich darüber nachzudenken, welche Zahl hier wohl passen konnte, obwohl ich nicht einmal wusste, aus wie vielen Ziffern diese Zahl bestand. Im Allgemeinen waren vier bis sechs üblich.

Da meistens die vorgegebene Zahlenkombination die mehrfache Null war, versuchte ich diese einmal, denn viele Menschen beließen es bei der Voreinstellung. Das brachte auch nichts. Allerdings hätte es mich bei Sandra auch gewundert. Die nächste Wahl war die eins aufsteigend in Reihenfolge.

Wie vermutete blieb mir auch hier der Erfolg verwehrt. Also stand ich da und überlegte weiter, welche Kombinationen noch einfielen. Dann kam mir eine Idee. Als ich mir das Impressum der Internetseite angeschaut hatte, war mir das Geburtsdatum von Sandra aufgefallen, denn sie war auf den Tag genau zwanzig Jahre älter als ich.

Ich tippte das Datum ohne die neunzehn ein, so wie ich es machen würde und ein Grinsen ging über meine Lippen, als eine grüne Lampe aufleuchtete und es hörbar im Schloss klickte. Sandra war also doch nicht so schlau gewesen, wie ich vermutete, allerdings hatte sie sicher auch nicht damit gerechnet, dass es einer versuchen würde.

Langsam schob ich die Tür auf und ging vorsichtig hinein, denn es gab kein Fenster, durch wenigstens das Licht der Nacht eindringen konnte. Ich zog die Tür hinter mir so weit heran, dass sie angelehnt war, und machte dann das Feuerzeug wieder an. Ich sah schon einiges, drehte mich aber noch einmal um und suchte nach einem Lichtschalter, den es geben musste.

Grelles Neonlicht strahlte von der Decke und ich musste einen Moment meine Augen schließen, denn ich wurde leicht geblendet. Dann sah ich mich um.

An der einen Wand stand ein langer Tisch, auf dem mehrere Bildschirme aufgebaut waren. Daneben waren auf einem mehrstöckigen Regal mehrere Aufzeichungsgeräte angebracht, die nicht in Betrieb waren. Zumindest vermutete ich das, denn sie kein Lämpchen leuchte in den Displays. Auf der anderen Seite des Raums war ein Fotolabor aufgebaut, was mich aber nicht so sehr interessierte. Ich ging zu den Bildschirmen und machte sie an. Dann sah ich mich unter dem Tisch um und fand einen Computer, den ich ebenfalls anmachte.

Da man nicht davon ausging, dass jemand in den Raum kam, der dort nichts zu suchen hatte, war der Computer nicht verschlüsselt und ich war wieder einmal darüber froh, dass viele Programme selbsterklärend waren. Schon nach wenigen Minuten hatte ich in Grundzügen heraus, wie man die einzelnen Kameras ansteuerte, und sah es mir genau an.

Was mich dann überraschte war, dass einige der Kameras sogar infrarotfähig waren. Selbst bei Dunkelheit sah man noch etwas und so konnte ich jeden Raum identifizieren. Es waren nicht nur die Boxen, die ich ansteuern konnte, denn es gab noch mehr Kameras. Der große Saal hatte vier, das Kissenzimmer ebenfalls und auch im Spiegelraum war in jeder oberen Ecke eine. Sie mussten in den schwarzen Fugen zwischen den Spiegeln sitzen, die oben etwas breiter waren als an den Wänden. Dazu kam allerdings noch ein Raum, den ich nicht kannte. Er sah aus wie ein Wohnzimmer, aber ich konnte mir nicht vorstellen, wo dieser Raum sein sollte. Wenn musste er hinter einer der Türen im Haupthaus sein, die ich noch nicht kannte.

Mehr Räume konnte ich dann nicht mehr ansteuern, nicht einmal den Heuboden. Das waren wohl alle, also genau die, die ich kannte. Nur mein Bad war ausgenommen worden, was mich ein wenig beruhigte. Also kannte keiner mein Gesicht und das war mir innerlich mehr als wichtig. Bei allem blieb ich anonym und wahrte mein Wirkliches ich.

Mit diesen Gedanken im Kopf machte ich alle Geräte wieder aus und versicherte mich mehrmals, dass auch wirklich alle aus waren. Dann ging ich zur Tür zurück, machte das Licht aus und schloss sie von außen. Hier wartete ich noch einen Augenblick und war mehr als beruhigt, als das Lämpchen an dem Schloss ebenfalls ausging.

Dann ging ich in Gedanken versunken zum Haupthaus und in die erste Etage. Dort schlenderte ich ins Kissenzimmer und ließ mich in diese fallen. Dann sah ich an die Decke, und obwohl ich die Kameras nicht sah, wusste ich doch, dass sie da waren. Ein seltsames Gefühl, obwohl sie nicht an waren. Doch sie konnten jederzeit angemacht werden, konnten aufzeichnen, auch wenn ich nichts davon wusste. So konnte ich mir jetzt gut vorstellen, was man auf der Internetseite sehen konnte, wenn man das Passwort dazu hatte. Dabei kam mir allerdings wieder die Frage in den Kopf, warum auf dem Heuboden keine Kamera angebracht war. Aber auch die Frage würde ich noch lösen können so, wie noch mehr, die sich in meinem Kopf angehäuft hatten.

Noch lange dachte ich darüber nach, dann fielen mir doch die Augen zu und ich schlief eine unruhige Nacht, denn ich wachte mehrmals wieder auf. Als es dann Tag wurde, hatte ich wenigstens einen Vorteil. Man sah es mir äußerlich nicht an. Mir klebten die Augen förmlich zusammen und ich war einfach zu faul aufzustehen. Dann rappelte ich mich aber doch hoch und ging ins Bad um eine erfrischende Dusche zu nehmen.

Ein wenig munterer als zuvor kam ich unter der Brause hervor, trocknete mich ab und wollte gerade ein neues Fell aus meiner Tasche holen, als ich bemerkte, dass sie nicht mehr da waren. Verdutzt sah ich mich um und sah in jede Ecke, obwohl ich mir sehr sicher gewesen war, wohin ich sie gestellt hatte. Mein jetziges Fell wollte ich eigentlich nicht mehr anziehen, aber es blieb mir nichts anders übrig, denn außer dem seltsamen mit den zwei Kopföffnungen, hatte ich jetzt keines mehr zum Wechseln. Also schlüpfte ich in das Alte, obwohl ich mich dabei nicht gerade wohlfühlte, denn ehrlich gesagt muffelte es etwas.

Es war wohl noch etwas früh, als ich unten ankam. Es war noch nicht gedeckt und Sandra war ebenfalls noch nicht zu entdecken. Also dachte ich mir einen Spaziergang in der morgendlichen, frischen Luft zu machen, um die Müdigkeit aus den Knochen zu vertreiben.

Ich ging nach draußen und nahm wie immer denselben Weg. Schon eine viertel Stunde später stand ich am Rand der Wiese. Weiter ging ich allerdings nicht, denn das Gras war noch mehr als feucht und ich hätte mir in kürzester Zeit nasse Beine geholt. In der Hinsicht, dass ich keine Wechselsachen mehr hatte, war das nicht gut. Ich wollte nicht stundenlang mit nassem und feuchtem Fell durch die Gegend laufen. Also sah ich nur einmal über die Wiese, konnte aber nichts entdeckten, was mich interessiert hätte. Ich hatte insgeheim darauf gehofft die Häsin zu sehen, war dann aber auch nicht enttäuscht, als ich sie nicht sah. Es wäre auch seltsam gewesen. Also schlenderte ich den Weg langsam zurück, sog dabei die herrliche Luft ein und erfreute mich an der erwachenden Natur.

Wieder im Haus angekommen, war für mich gedeckt worden. Ansonsten ließ sich aber niemand blicken. Sandra war entweder noch nicht aufgestanden oder hatte Besseres zu tun. Vielleicht war sie auch gar nicht mehr im Haus, denn als ich bei der Wiese gewesen war, hatte ich das brummen eines Autos gehört. Also nahm ich mein Frühstück alleine ein und stand wenig später wieder vor dem Problem, dass mir langweilig wurde. Als sah ich nach dem Rasen und entdecke, wie lange er schon wieder geworden war. Dann verbrachte ich die nächste Stunde damit, den Aufsitzmäher über den Rasen zu scheuchen. Doch auch das brachte mich nicht über den Vormittag. Dann kam mir der Gedanke, mir von Anna eine dieser portablen Spielekonsolen besorgen zu lassen. Damit konnte ich mich auch ohne Fernseher beschäftigen. Doch leider brachte mich das jetzt auch nicht weiter. Also setzte ich mich auf die Terrasse und sah gelangweilt in die Gegend. Doch leider konnte das auch nicht lange machen, denn es fing auf einmal an, zu regnen. Alles schien sich gegen mich verschworen zu haben und ich wusste nicht, warum man mich so strafte.

Der Vormittag kroch dahin und der Nachmittag wurde auch nicht besser. Sandra war immer noch nicht zugegen und ich hatte langsam den Eindruck, als wenn ich das letzte Lebewesen auf der Welt war. Erst am frühen Abend kam Sandra wieder. Sie war wirklich weg gewesen und ich war heilfroh, als ich sie sah. Sie war nicht alleine gekommen, denn ich hatte zwei Wagen gehört und hinter ihr kam eine Frau herein, die ich schon irgendwo einmal gesehen hatte. Sie musste in Sandras Alter sein und sah recht sportlich aus. Zumindest suggerierte das ihre Kurzhaarfrisur. Dazu war sie größer als Sandra aber genauso schlank, was bei ihrer Größe schon fast als dünn zu betrachten war. Es verteilte sich halt besser.

Ich stand in der Halle, als sie hereinkamen, und sah ihnen entgegen. Die beiden redeten sehr angeregt miteinander und sahen mich erst aktiv an, als sie kurz vor mir waren. Sandra nur kurz, die andere schon länger. Dabei kam sie mir bekannt vor, als wenn ich sie schon einmal gesehen hatte.

Und richtig, als ich darüber nachdachte, war es noch gar nicht so lange her gewesen. Sie war eine der drei Frauen, die bei Sandra gestanden hatten, als ich nur mit dem Kopf bekleidet in dem Käfig gestanden hatte. Zuerst war es mir etwas peinlich, aber das verging in dem Moment, als ich darüber nachdachte, dass sie mich nicht kannte. Außerdem sah sie mich jetzt wieder interessiert an und ein mehr als nettes Lächeln machte sich in ihrem Gesicht breit. Sie sah mich die ganze Zeit an, selbst als sie sich an den Tisch setzte.

Sandra holte einen kleinen Wagen hervor, der mehrere Flaschen und Gläser trug. Dann setzte sie sich mit an den Tisch. Dann machte sie mir Zeichen, mich mit an den Tisch zu setzen. Kaum saß ich, öffnete Sandra eine Sektflasche goss uns einen davon ein und stellte die Flasche in einen großen, silbernen Kühler, den sie mit auf den Tisch stellte. Dann prostete sie der Frau und mir zu und wir tranken von dem herrlich kühlen und prickelnden Getränk. Gut, durch einen Strohhalm schmeckt es nicht so gut wie sonst, aber immerhin war der Schaumwein nach meinem Geschmack. Vielleicht ein wenig zu süß, aber sonst gut zu trinken.

Dann unterhielten sich die beiden, wobei die andere Frau mich immer wieder fixierte. Leider konnte ich nichts von dem Gespräch verfolgen, denn sie sprachen nicht in Deutsch. Englisch hätte ich ja noch verstanden, französisch auch, aber es war keine der indogermanischen Sprachen, die sich zumindest etwas ähnelten. Es musste etwas aus dem Osten sein, denn es gab nicht ein Wort, was mir bekannt vorkam. Es kam mir nur seltsam vor, dass Sandra diese Sprache kannte. Ich hatte bei ihr keinen Akzent feststellen können. Also hatte sie noch versteckte Fähigkeiten, die ich nicht kannte. Das hieß vorsichtig sein. Hinter ihr war mehr verborgen, als es den Anschein hatte und ich entwickelte noch mehr Respekt vor ihr, als ich schon hatte.

Eine halbe Stunde später stand Sandra auf und wollte gerade etwas holen, als ihr Arm an die Flasche im Kühler anstieß und sich sowohl der Sekt als auch das Eiswasser, in einem Schall über den Tisch ergoss. Das Dumme war nur, dass es genau auf meinem Schoß landete und es wurde auf einmal mehr als kalt und nass. Ich sprang geradezu auf, konnte es aber nicht mehr verhindern, dass sich das Fell mit dem kalten Nass vollsaugte.

Ich sah an mir herunter und konnte sehen, wie sich ein riesiger, dunkler Fleck über meinen Unterleib ausgebreitet hatte, als wenn ich mir in die Hose gemacht hatte. Es sah fürchterlich aus, doch Sandra und die andere Frau schienen sich darüber zu amüsieren. Sie lachten aus voller Kehle. Klar, wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Das hatte ich jetzt davon, sah aus wie ein begossener Pudel und nicht mehr zum Wechseln dabei. Also schlich ich mit den Lachern im Rücken nach oben und hoffte, dass meine Tasche wieder da wäre. Sie war es natürlich nicht, also blieb mir nichts anderes übrig, als das komische Ding anzuziehen, was dort immer noch über dem Stuhl hing.

Ich passte wirklich zweimal hinein und es hing an mir herunter, dass es zum Heulen war. Wenn ich in den Spiegel sah, warf es weiche Wellen auf meinen Bauch und die zweite Halsöffnung zeigte einen Teil meiner Brust. Na toll, dachte ich nur und eigentlich wollte ich mich unten nicht mehr sehen lassen. Aber es wäre wohl unhöflich gewesen. Also ging ich doch wieder nach unten, wo die beiden Frauen dabei waren, den Rest aus der Flasche zu vernichten, der übrig geblieben war.

War der Lacher zuvor schon nicht schön gewesen, so war der nächste auch nicht besser, denn als ich herunterkam, setzte sie wieder dazu an. Es musste für die beiden wirklich komisch ausgesehen haben. Das Fell hing mir vom Körper herab und selbst das Unterteil sah so aus, wie bei den jungen Leuten, denen die Hosen seit letzter Zeit in den Kniekehlen hängen. Ich habe mich schon lange gefragt, wie sich das anfühlte. Jetzt konnte ich es nachempfinden. Wirklich nicht mein Ding. Man hatte den Eindruck, als wenn man gleich die Hose verlor, obwohl das bei mir ja nicht passieren konnte.

Unter dem Gelächter der beiden setzte ich mich an den Tisch zurück und bekam von Sandra ein neues Glas voller Blubberzeugs. Aus Frust zog ich es so schnell durch den Strohhalm, dass es mir zur Nase wieder heraus wollte. Das wiederum passte zum ganzen Tag. Ich spuckte das Zeugs fast wieder aus und musste mehr als einmal niesen. Das wiederum heizte die Stimmung noch mehr an und die beiden bogen sich vor Lachen. Erst spät beruhigten sie sich wieder und unterhielten sich normal weiter, sahen mich aber beide immer wieder mit einem breiten Grinsen an.

Irgendwann deutet mir Sandra an, dass ich mich verziehen konnte und ich tat es mehr als schnell. Ich hatte genug von diesem verunglückten Tag und schlich mich von dannen. Wenig später war ich im Kissenzimmer, kuschelte mich in einen großen Haufen ein und schloss die Augen. Langeweile war anscheinend genauso einschläfernd wie arbeiten, denn ich schlief fast gleich ein.

Ich kann nicht mehr sagen, wie spät es war, als ich plötzlich aufwachte. Zumindest war noch Nacht, denn es war stockdunkel und ich konnte die Hand nicht vor Augen sehen. Was ich allerdings bemerkte war, dass sich jemand an den Reißverschluss zu schaffen machte, der auf der Bauchseite des Fells eingelassen war. Vielleicht war ich davon aufgewacht, dass auf mich auf einmal kühlere Luft traf, vielleicht auch deswegen, weil das öffnen etwas ungeschickt vonstattenging. Der Reißverschluss war noch sehr neu und ich hatte zuvor schon bemerkt, dass er etwas klemmte. Von daher war es nicht weiter verwunderlich, dass auch jemand anderes damit Schwierigkeiten bekam.

Auf alle Fälle bekam ich noch mit, wie er komplett geöffnet wurde und das Fell ein wenig beiseite fiel. So lag fast mein gesamter Rumpf vom Ansatz des Halses bis zum Anfang der Beine frei. Sofort kamen zwei feinfühlige Hände zum Einsatz, die leicht über meine noch warme Haut strichen. Sie glitten über meinen Bauch und an den Seiten entlang, ertasteten die feine Oberfläche. Doch nicht lange. Der zu den Armen gehörige Körper lag neben mir und kam in nun in Bewegung.

Leider konnte ich nichts sehen, spürte aber auf einmal, wie ein Fuß an meinem linken Bein entlang glitt und sich mit in das Fellbein schob, bis dieser Fuß meinen fast berührte. Dann rutschte das Bein auf die Innenseite von meinem und stützte sich auf die Unterlage auf. Jetzt kam noch mehr Bewegung in den Körper. Ich spürte auf einmal eine größere Wärme auf meinem Bauch und konnte erahnen, dass dieser jetzt über mir sein musste. Zugleich schob sich auch an meinem rechten Bein ein Fuß entlang.

Als dieser ebenfalls seinen Platz gefunden hatte, wurde es mehr als angenehm. Zuerst spürte ich einige Haare auf meiner Brust, die dann etwas höher wanderten. Dann hielt ich die Luft an, als es noch wärmer an meinem Körper wurde, und hätte fast aufgestöhnt, als sich fast heiße Haut auf die meine legte.

Dieses intensive Gefühl hatte ich schon so lange nicht mehr gespürt, als sich ein langer, schmaler und zugleich leichter Körper auf den meinen legte. Zuerst legte sich der Unterleib auf Meinen, dann der Bauch und zum Schluss ein sich fast knochig anfühlender Oberkörper, an dem zwei kleine, aber feste Brüste hingen. Dabei konnte ich genau spüren, wie sich die beiden bereits verhärteten Kirschen in meinen Brustkorb drückten. Zum Schluss legte sich noch ein Kopf neben Meinen und zwei Arme neben meinen Körper. Doch nicht lange, denn dann versuchte eine der Arme oder besser gesagt eine der Hände den Reißverschluss wieder zu schließen.

Doch sie konnte es nicht ganz schaffen, denn es war wie, als wenn man sich auf dem Rücken kratzen wollte. Ab einer bestimmten Stelle kam man einfach nicht mehr weiter. Trotzdem waren wir jetzt in dem Fell so gut wie vereint und sie blieb eine ganze Zeit so liegen.

Es war nicht nur für sie herrlich, denn ich genoss es genauso. Ihr Körper war so leicht und fühlte sich so warm an. Zusätzlich tat sich natürlich auch etwas bei mir, denn die Situation brachte es einfach mit sich. Immerhin lag ein vollkommen nackter Frauenkörper auf meinem und war sicher nicht nur bei mir ins Fell geklettert, um die Beschaffenheit meines Leibes zu erkunden.

Dies wurde dann noch verstärkt, als sie ihre Beine nacheinander anhob und über diese hinweg auf die Außenseite brachte. Jetzt waren ihre Beine wesentlich weiter gespreizt und was das bedeutete, darüber musste ich keine Mutmaßungen anstellen.

Ich fand, dass es jetzt an der Zeit war, ihr zu zeigen, dass ich nicht mehr schlief. Ich hob eine meiner Arme und griff mit den Fingern an den Reißverschluss. Dann zog ich ihn sehr langsam und mit viel Gefühl nach oben. Sie hielt in diesem Moment inne und konnte in der Stille des Raumes sicher hören, wie er sich langsam schloss.

Wenig später war das Fell vollkommen geschossen und nur noch ihr Kopf schaute aus der zweiten Öffnung heraus. Jetzt war mir klar, wofür das Fell gemacht worden war und ein seltsames Gefühl stieg in mir auf. Jetzt war die Frau, bei der es sicher um die Dame von Nachmittag handelte mit mir im Fell gefangen. Sie hatte keine Chance zu entkommen, denn der Reißverschluss konnte nur noch von mir wieder geöffnet werden.

Jetzt fuhr ich mit beiden Händen über die Hülle, die uns beide zusammen umschloss, glitt an ihrem Körper entlang und spürte es durch diese hindurch, während sie sich vollkommen still verhielt. So ertastete ich sie der Länge nach, zumindest soweit es ging und es endete kurz unter ihrem ebenfalls kleinen, aber kuppelförmigen Hintern. Er streckte sich etwas in die Höhe und ich konnte nicht anders, als meine Hände darauf zu legen und ihn zu kneten.

Es war ein seltsames Gefühl. Ich spürte auf der einen Seite etwas durch das Fell, was uns beide umgab, und konnte zugleich ihre Nacktheit direkt auf meiner Haut spüren, denn ihr Unterleib drückte sich dementsprechend gegen mich.

Mein kleiner Freund war inzwischen nicht mehr klein, sondern hatte sich zur vollen Größe erhoben und legte sich nun gegen ihren Schritt. Er stand steil nach oben, während ich ihre Wärme an ihm entlang spüren konnte. Doch sie tat nichts in der Richtung. Sie lag nur auf mir und nahm meine Zärtlichkeiten entgegen.

Ich verließ mit den Händen ihren Körper und wanderte mit diesen ihren Leib hinauf. Dann bekam sie eine kleine Rückenmassage, die sie ebenfalls entgegen nahm, ohne sich dazu zu äußern. Aber das brauchte sie auch nicht, denn ich konnte ihren harten Herzschlag fühlen, der sich in den letzten Minuten verstärkt hatte. Er war nicht wesentlich schneller geworden, aber dafür meinte ich, ihn härter zu spüren.

Dann wanderten meine Hände noch weiter nach oben und erreichten ihren Kopf. Hier wurde ich mir dann sicher, dass sie es war, denn die kurzen Haare ihrer Frisur gaben meiner Vermutung recht. Ich fuhr mit einer Hand durch ihre Haare und begann ihre Kopfhaut zu streicheln. Daraufhin wurde ihr Herzschlag schneller und sie gab ihren ersten Laut von sich.

Das hatte ich auch noch nicht gehabt. Sie schien an ihrem Kopf sehr empfindlich zu sein und das wollte ich jetzt näher erkunden. Um es zu verstärken, nahm ich auch noch meine zweite Hand dazu und begann ihr die Kopfhaut zu massieren.

Sofort kam eine Reaktion in ihren Körper. Ihr Leib begann sich auf meinem zu winden und rutschte darauf hin und her. Dies war dann nicht weiter schwer, denn es war inzwischen recht warm in dem Fell geworden. Die Hitze staute sich darin und eine kleine, feuchte Schicht hatte sich zwischen unseren Leibern gebildet.

Es dauerte nicht lange und ich konnte ihre Reaktionen recht gut steuern. Sie reagierte auf die Massage am Kopf, war aber auch nicht dagegen abgeneigt, wenn ich meine Fingernägel darüber kratzen ließ. Nur zu kräftig durfte ich nicht werden, das hatte dann den gegenteiligen Effekt. Ansonsten war es fast egal, was ich machte. Es griff sofort auf ihren Körper über und dieser wand sich immer intensiver auf mir. Gleichzeitig schien dieser Körper immer heißer zu werden, was ich sogar an meinem steifen Stamm fühlen konnte. Er drückte inzwischen stark gegen ihre Scham und konnte an der Außenseite nicht nur ihre Hitze fühlen, sondern wurde sogar langsam aber sicher nass. Sie gab immer mehr Feuchtigkeit ab und es dauerte nicht lange, bis diese auf meine Haut oberhalb der Wurzel tropfte. Hier hielt sie sich einen Augenblick, lief dann aber weiter und zwischen meinen Beinen entlang nach unten.

Als Nächstes kümmere ich mich um ihre Schläfen. Mit jeweils zwei Fingern drückte ich sanft darauf und begann mit kreisenden Bewegungen. Dies schien sie zu beruhigen, denn ihre Bewegungen wurden langsamer, stoppten aber nicht. Jetzt schien sie auf einem Level zu bleiben, kühlte nicht ab, wurde aber auch nicht heißer davon.

So blieb es einige Minuten, bis ich mich von den Schläfen verabschiedete und mein Werk hinter den Ohren fortsetzte. Ihre Bewegungen wurden wieder schneller aber hielten sich noch in Grenzen. Erst als ich dann meine Finger weiter gleiten ließ und sie massierend auf die Verbindungsstelle zwischen Kopf und Hals legte, begann sie sich zu steigern. Ein leises Stöhnen kam von ihr und ihr restlicher Körper fuhr auf meinem hoch und runter, verlangte nach mehr.

Also legte ich meine eine Hand an den hinteren Teil ihres Halses und wickelte die Finger darum, soweit es ging, während die andere Hand ihren Hinterkopf umfasste und die Finger rhythmisch zusammendrückte. Ein tiefes Stöhnen kam aus ihrem Mund, während ich weiter machte, und spürte ihre harten Kirschen, wie sie in meinen Brustkorb stachen.

So etwas hatte ich bei einer Frau noch nie erlebt. Für sie musste jeder Friseurbesuch ein Erlebnis sein oder ein Fluch, je nachdem wie man es sah. Eigentlich konnte sie nur nach Geschäftsschluss oder privat bedient werden, denn sie hatte sonst ein Problem auf dem Stuhl. Aber das war mir im Moment nur recht. Zumal sie jetzt mehr als bereit war. Ich ließ ihren Hals los und griff ihr an die Seite. Während ich jetzt ihren Unterleib hochdrückte, wobei sie mich unterstützte, geriet mein Steifer genau an die richtige Stelle. Ich ließ los und legte jetzt auch diese Hand an ihren Hinterkopf. Langsam senkte sich ihr Unterleib ab und ich drang in die heiße Enge ein, die mich sofort umschloss und schnell weiter hinein ließ. Fast zu schnell stecke ich ganz in ihr und ein Stöhnen ihrerseits zeigte mir an, wie es um sie stand. Es brodelte bereits wie in einem Vulkan in ihr. Sie war mehr als heiß und ich verstärkte es jetzt noch dadurch, dass ich mich so intensiv wie möglich nicht nur um ihren Hinterkopf kümmerte. Ich spreizte meine Hände so weit auseinander, wie es ging, und umgab damit fast den ganzen oberen Teil ihres Schädels. Dann drückte ich die Fingerkuppen dagegen und ließ die Kopfhaut über den Knochen rutschen.

Sie explodierte ohne voriges Anzeichen. Sie wurde einfach nur steif auf mir, erstarrte in der Bewegung und blieb einfach nur liegen. Doch in ihr war es vollkommen anders. Ich konnte genau spüren sie ihr Unterleib an meinem Steifen sog. Er versuchte mich so weit in sich zu ziehen, wie es nur ging. Zugleich gingen wellenartige Bewegungen von der Wurzel an zur Spitze entlang. Dann erzitterte ihr ganzer Leib und sämtliche zuvor aufgebaute Spannung verließ ihre Muskeln. Vollkommen schlaff lag sie auf mir und hauchte ihren Höhepunkt aus, während ich nur noch leicht durch ihre Haare strich.

Es dauerte lange, sehr lange, bis sie wieder in diese Welt fand. Erst als sie sich wieder regte, wurde mir das klar. Langsam drehten wir uns, bis ich auf ihr lag, während ich immer noch in ihr steckte.

Während ich mich jetzt auf meine Ellbogen abstützte, schob ich ihr meine Hände unter den Kopf und machte dort weiter, wo ich aufgehört hatte. Sie war allerdings auch nicht untätig. Jetzt konnte sie ebenfalls ihre Hände benutzen und wühlte sich unter dem Fell so weit nach oben vor, bis sie diese auf meine Hinterbacken legen konnte.

Ihr Atem ging sofort schneller, als ich mich wieder in ihr zu bewegen begann und gleichzeitig meine Hände an ihrem Kopf ins Spiel brachte. Genauso wie ihre Hände mich zu kneten begannen und später mir den scharfen Fingernägeln über meinen Rücken kratzten.

Bei mir war dieser leichte bis mittlere Schmerz in etwa das Gleiche wie bei ihr das streicheln ihres Kopfes. Ich liebte es und kam meinem eigenen Höhepunkt immer näher, der von ihr anscheinend gewünscht wurde.

Immer wieder stieß ich zu und wir schwitzten inzwischen so stark, dass wir mehr als feucht waren. Unser Stöhnen war sowohl ein Ausdruck unserer Leidenschaft als auch der Hitze, die uns umgab. Trotzdem machen wir weiter, vereinten uns schneller und intensiver als zuvor. Ich erkundete ihren Schoß, während sie mich gewähren ließ. Ich fand alles mehr als gut vorbereitet und setzte zum Endspurt an. Zum Schluss krallte ich mich geradezu an ihrem Kopf fest, während sie ihre Fingernägel in meinen Rücken bohrte.

Wir schrien beide auf, als es uns gleichzeitig kam. Es war nicht so gelenkt worden, trotzdem klappte es und ich ergoss mich in einen wieder versteiften Körper, dessen Durst von mir gelöscht wurde.

Dann brach ich fast auf ihr zusammen und unsere klatschnassen Körper verbanden sich wieder zu einem. Fest pressten wir uns aufeinander, nahmen die Atemzüge und Herzschläge des anderen wahr.

Langsam kühlten unsere Körper ab und ich rutschte aus ihrem heraus. Sofort wurde es noch feuchter in unserer Hülle und zugleich unangenehm für beide. Kalter feuchter Schweiß umgab uns und klebte an unseren Körpern. So war es nicht zum Aushalten. Also öffnete ich den Reißverschluss und sie verstand sofort war ich wollte. Beide schlüpften wir aus der Ummantelung und standen auf. Dann schnappte ich mir das Fell und ihre Hand. Mit ihr im Schlepptau erreichten wir mein Bad.

Ich ließ das Licht aus und fand ertastend die Dusche. Dann drehte ich sie auf und ließ der Frau den Vortritt. Während sie in der vollkommenen Dunkelheit darunter stand, schnappte ich mir das Duschgel, öffnete es, ließ ein wenig davon in meine Hände tropfen und begann sie genüsslich abzuseifen.

Nicht eine Stelle ihres Körpers ließ ich aus, verweilte nur ab und zu etwas länger um die Oberfläche genauer erkunden zu können. Allerdings dauerte es nicht lange und sie zog mich mit unter die Dusche. Zum Glück war der Innenraum für uns beide groß genug und sie hatte genug Raum, um sich bei mir zu betätigen. Dabei war sie allerdings mehr an dem interessiert war zwischen meinen Beinen hing, als an dem Rest. Während sie mich dort also mehr als gründlich wusch, versorgte ich den Rest.

Sie schaffte es in kürzester Zeit, mich wieder kampfbereit zu machen. Schon stand mein stolzer Stamm wieder hart und lang von mir ab. Daraufhin drehte sie mir ihren Rücken zu und drückte ihren Hintern gegen meine Lende. Ihr Po passte sich sehr gut bei mir ein und der Stamm rieb sich zwischen ihren Backen. Ich umklammerte mit einer Hand ihren Bauch und zog sie ganz unter den Wasserstrahl. Sofort begann ich mit einer Hand ihre Haare zu waschen, während ich mit der anderen nach dem Shampoo griff. Öffnen und auf den Kopf geben war eine Bewegung. Nachdem ich die Flasche schnell wieder weggestellt hatte, konnte ich mich jetzt der Haarwäsche vollends zuwenden. Sie stöhnte sofort auf und rieb sich stärker an mir, trieb ihren Po gegen mich.

Ein Kurzes von mir weichen, ein Leiten meines Harten in das Ziel, reichte vollkommen, um mich wieder in sie zu schieben. Langsam trieb ich mich in die weiche Höhle, die mich so zart umschlossen hielt, während ich den Waschgang ihrer Haare fortsetzte. Es wurde eine intensive Wäsche, denn ich spülte sie nicht nur einmal aus, um sie wieder mit neuem Shampoo zu versehen. Zwei Mal musste ich sie an mich gezogen festhalten, damit sie nicht zu Boden sank. Zum Schluss brachte ich noch eine Pflegespülung auf und massierte sie in ihr Haar ein. Sie konnte sich kaum noch auf den Beinen halten, aber ich ließ es nicht zu, dass sie die Spülung in den Haaren ließ. Ich hielt ihren Kopf wieder einmal unter die Brause und ließ das Wasser darüber laufen. Gleichzeitig rammte ich mich jetzt von hinten in ihren Unterleib und hielt sie dabei an den Schultern fest. Mit letzter Kraft versenkte ich mich ein letztes Mal in sie und gab, was ich noch in mir hatte.

Wenig später wusch ich ihr den Rest der Spülung aus dem Haar und freute mich darüber, wie seidig weich es jetzt war.

Als wir aus der Dusche stiegen, leitete ich sie zu dem Stuhl, auf dem zuvor das Fell gelegen hatte. Hier ließ ich sie sich hinsetzen und holte den kleinen Föhn, den ich auf Anhieb fand. Als ich ihn anstellte, war er die einzige Lichtquelle im Bad, denn seine Heizspulen begannen rot zu leuchten, als ich auf warm stellte.

Mit der weichsten Bürste, die ich hatte, begann ich ihr Haar in Form zu bringen, während der warme Luftstrom dazwischen fuhr. Dabei hörte ich von ihr eine Art zufriedenes Brummen, was ab und zu von einem leichten Stöhnen unterbrochen wurde.

Eine halbe Stunde später war ich fertig, was in keinem Verhältnis zu ihrer Haarlänge stand. Aber es hatte mir einfach Spaß gemacht, mich um ihre Haare zu kümmern. Ich hatte schließlich von den Fellen her eine Art Vorbildung und kannte mich damit aus. Jetzt konnte ich es gut anwenden und war sehr zufrieden damit, dass es funktionierte.

Da ich auf einem anderen Weg den Föhn zurückbrachte, als ich ihn geholt hatte, stieß ich auf einmal gegen einen Gegenstand, den ich sofort als meine vermisste Tasche identifizierte. Wie sie inzwischen dorthin gekommen war, war mir nicht ganz klar, aber da so etwas in diesem Haus öfters passierte, wunderte ich mich auch nicht mehr darüber. Allerdings war ich darüber froh, hatte ich doch jetzt eine Möglichkeit mich wieder anzuziehen. Als ich mich bückte, um die Tasche aufzuheben, hörte ich auf einmal tappende Schritte und hörte, wie die Tür aufging. Dann wurde sie wieder geschlossen und ich wusste, dass ich alleine war.

Ich zog mir ein anderes Fell an und trat aus dem Bad. Im Kissenzimmer war ich dann alleine und machte es mir bequem. Kaum hatte ich die Augen geschlossen, war ich auch schon eingeschlafen.

Die Nacht war nur noch kurz, trotzdem war ich am Morgen nur etwas gerädert. Ich stand auf, ging nach unten und direkt nach draußen. Ich wollte etwas frische Luft schnappen und stellte mich direkt in die Strahlen der aufgehenden Sonne. Hier streckte und reckte ich mich einen Moment und erlebte dann, wie der Tag erwachte.

Dann ging ich zurück in die Halle, denn wie immer meistens war der Tisch bereits gedeckt und zu meiner Überraschung saß die Frau schon daran und sah mir entgegen. Sie lächelte mich zufrieden an und ich setzte mich ebenfalls an den Tisch um das knurren meines Magens abzustellen.

Sandra ließ sich nicht blicken. Sie blieb wie so oft verschwunden und wir beide aßen alleine.

Ich war noch nicht fertig mit essen, als ich draußen einen Wagen vorfahren hörte. Ich glaubte nicht, dass es Sandra war, denn sie war sicher noch im Haus. Also war ich schon gespannt darauf, wer es war. Die Frau ging zur Tür und öffnete sie für eine andere, die mit einer Tasche hereinkam. Die beiden begrüßten sich recht herzlich, also konnte ich davon ausgehen, dass sie sich gut kannten. Dann kamen sie auf mich zu und die Frau der Nacht nahm mich an die Hand. Dann zog sie mich vom Sitz, obwohl ich eigentlich noch gar nicht fertig gegessen hatte. Aber das machte mir nichts, denn ich war viel zu neugierig darauf, was kommen würde.

Wir gingen nach oben und die Frau zog mich mit in das Spiegelzimmer. Mitten im Raum drückte sie mich auf den Boden und ich legte mich auf den harten und kalten Untergrund. Ohne großes Zögern stieg sie aus ihrer Hose, die sie anhatte und ich war davon überrascht, dass sie keine Unterwäsche trug. Sie streifte die Hose ab und stand wenig später ab dem Bauch herunter nackt vor mir. Nur ihre Schuhe zog sie wieder an, denn der Boden war anscheinend zu kalt für ihre Füße.

Sofort stieg sie mit einem Bein über mich und setzte sich dann auf meinen Unterleib. Sie verzichtete auf jede Zärtlichkeit, sondern begann sich sofort, auf mir zu reiben. Allerdings auch das nicht lange. Sie hob sich etwas an und fand die Klappe, die sie sofort öffnete. Sie brauchte nicht zu suchen, was sie begehrte, denn es sprang ihr förmlich entgegen. Es bedurfte nur einer kleinen Korrektur ihres Unterleibs und sie ließ sich auf mich sinken und spießte sich sogleich auf.

Nur Sekunden später steckte ich ganz in ihr und war verwundert darüber, wie feucht sie schon war. Jedenfalls glitt ich ohne Mühe hinein und war schnell tief in ihr verankert.

Jetzt kam die andere Frau dazu. Sie hatte die ganze Zeit schon mit im Raum gestanden und sich alles angeschaut. Doch jetzt stellte sie die Tasche auf den Boden, öffnete sie und kramte ein wenig darin herum. Während sich die Frau auf mir zu bewegen begann, holte sie eine Schere und einen Kamm aus dem Koffer und stellte sich jetzt ebenfalls mit gespreizten Beinen hinter die Frau auf mir.

War ihr Haar in der Nacht von mir zwar trocken geföhnt worden, so saß es sicher nicht so, wie die Frau es gewohnt war. Das wurde jetzt nachgeholt. Während sie jetzt ihre Frisur gerichtet bekam und die Schere hier, und da winzige Stücke der Haare abschnitten, kam sie auf mir immer mehr in Fahrt.

Kreiste sie zuerst nur mit dem Unterleib, wurde sie immer wilder auf mir und die Friseurin hinter ihr hatte mehr als Mühe weiter zu machen. Zum Schluss konnte sie nur noch ein wenig kämmen, mehr war nicht möglich, denn die Schere hätte nur daneben schneiden können. Dann explodierte sie ein weiteres Mal. Sie schrie auf und hielt still wie schon in der Nacht.

Endlich hatte die Friseurin die Möglichkeit weiter zu machen, denn endlich hielt der Kopf still. Hier und da ein paar kleine Schnitte, die eigentlich kaum etwas bewirkten. Dann ging sie zu ihrem Koffer zurück, holte diverse Flaschen mit Haarspray heraus sowie einige Rundbürsten und andere Utensilien. Als sie damit die Frisur endlich in Form brachte und die Bürsten benutzte, wusste ich, dass das nicht gut gehen konnte. Und richtig, sie wurde wieder wild, hüpfte zum Schluss geradezu auf mir herum und kam ein weiteres Mal. Dann hielt sie für den Rest der Behandlung still, saß nur noch erschöpft auf mir und massierte mit ihrem Inneren meinen Stamm. Doch das reichte nicht, um ihn dazu zu überreden, ein weiteres Mal zu opfern. Aber das interessierte sie auch nicht mehr. Die Frisur saß und sie stieg von mir herunter. Dann zog sie sich an und verließ den Raum, während die Friseurin ihre Sachen wieder einpackte und ebenfalls das Zimmer, ohne mich zu beachten, verließ.

Da lag ich nur und konnte nichts anders machen, als mich wieder zu bedecken. Gleichzeitig sah ich mir aus dem Augenwinkel die Fugen zwischen den Spiegeln an. Die Kameras entdeckte man nur, wenn man wusste, dass sie da waren. Ob sie allerdings an waren, konnte ich nicht sagen, denn es war aus verständlichen Gründen keine Lämpchen daran, dass es mir anzeigte.

Müde war ich, sehnte mich danach ein Nickerchen zu machen. Also verließ ich den Spiegelraum, ging ins Kissenzimmer und blieb dort die nächsten Stunden liegen. Ein wohliger Schlaf überkam mich und ich ruhte ohne Zwischenfälle. Das hatte ich mir auch verdient, da war ich mir sicher.

Kapitel 30

Gegen Abend, die Sonne war noch nicht untergegangen, wurde ich wieder munter und ging nach unten. Ich fühlte mich ein wenig steif denn ich hatte falsch gelegen. Also beschloss ich einen abendlichen Spaziergang zu machen und war schon wenige Minuten später auf dem Weg zur Lichtung angekommen.

Obwohl ich keine große Hoffnung hatte, der Häsin zu begegnen, ging ich trotzdem sehr leise weiter. Vor der letzten Biegung, die mich vom Anblick der Wiese trennte, ging ich sogar gebückt. Ich wollte nicht gleich zu sehen sein, sollte sie doch in der Nähe sein.

Also bog ich um die Kurve und blieb auf einmal stehen. Sie war da, stand mit dem Rücken zu mir mitten auf der Wiese und rührte sich nicht. Anscheinend ließ sie sich die Strahlen der untergehenden Sonne auf den Bauch scheinen und hatte dabei ihre Umgebung vergessen. Vielleich dachte sie aber auch nicht daran, dass um diese Zeit noch irgendwer hier herumschleichen würde.

All das gereichte mir zum Vorteil, denn ich konnte mich ihr vorsichtig und langsam nähern. Ich wollte einfach nicht, dass sie mich zu früh sah, denn dass sie schnell war, war mir ja bekannt.

Meter um Meter kam ich näher heran, setzte einen Fuß vor den anderen und passte darauf auf, keine Geräusche zu machen. Doch es konnte einfach nicht gut gehen, einmal davon abgesehen, dass ich gar nicht wusste, was ich machen sollte, wenn ich sie erreicht hatte.

Wer auch immer diesen kleinen Ast mitten auf die Wiese geschleppt hatte um ihn ausgerechnet in meinen Weg zu legen kann ich nicht sagen, aber er hatte einen etwas seltsamen Sinn für Humor. Es war nur ein Leichtes, leises Knacken, das unter meinem Fuß ertönte, aber es reichte in der Stille des windlosen Abends vollkommen, um sehr deutlich wahrgenommen werden zu können.

Die Häsin drehte sich wie der Wind um und sah mich an. Jetzt hätte ich zu gerne das Gesicht darunter gesehen, hätte zu gerne die Reaktion auf mich darauf abgelesen, aber der Kopf kannte keine Mimik. Trotzdem meinte ich etwas darin zu sehen, was aber nicht nach Angst oder etwas Ähnlichem aussah. Sie stand nur da und legte langsam den Kopf leicht zur Seite.

Es war eine wirklich seltsame Situation. Ich war dort, wo ich sein wollte, aber wusste nicht im Geringsten, was ich jetzt machen sollte. Es war mir auch nie in den Sinn gekommen, drüber einmal nachzudenken. Ich hatte darauf vertraut es zu wissen, wenn es soweit wäre. So stand ich jetzt da und konnte mich nicht rühren. Überhaupt wusste ich gar nichts mehr. Mein Gehirn hatte mehr als auf Sparflamme geschaltet und ich konnte mich nicht mehr bewegen.

Es wäre einfacher gewesen, wenn sie sich jetzt umgedreht hätte und weggelaufen wäre, dann hätte ich hinterher laufen können. Aber sie tat es nicht.

Ich weiß, es gab nichts Dümmeres, als das was ich dann tat, aber ich wusste einfach nicht weiter. Ich hob einen Arm und winkte ihr aus fünf Metern Entfernung zu. Zu meinem Erstaunen hob sie ebenfalls ihren Arm und winkte zurück.

Toll, jetzt war ich auch nicht weiter. Ich konnte doch nicht stundenlang so dastehen und winken.

Aber das brauchte ich auch nicht. Sie ließ ihren Arm sinken und kam auf mich zu. Nur einen halben Meter vor mir nahm sie meine noch immer winkende Hand in die ihre. Dann drehte sie sich um und zog mich sanft in ihre Laufrichtung. Endlich erwachte ich aus meiner halben Erstarrung und ging wenig später neben ihr her. Die Richtung war mir sehr bekannt, denn wir betraten den Weg zum Blockhaus und gingen wenig später darauf zu. Kurz vor der Tür zog sie aus einer Art Tasche, die man in dem Fell so nicht sehen, konnte ein kleines Ding heraus, worauf sie drückte. Ein leises Summen war zu hören und wir konnten durch die Tür eintreten.

Innen drinnen war es sehr gemütlich. Das Blockhaus war wirklich so gebaut worden, wie es von außen aussah. Im Inneren waren die Wände ebenfalls aus Holz und ein Großteil der Einrichtung ebenfalls. Es fiel jedenfalls sofort auf, dass es so gut wie keine anderen Materialien gab. Nur noch Stein und hier und da etwas Metall war verbaut worden sonst nichts. Materialien der neueren Generation wie alle Arten von Kunststoff gab es einfach nicht.

Wir gingen durch eine Art Flur und die Häsin leitete mich weiter in das Haus hinein, ging durch eine Tür und wir standen in so etwas wie einem Wohnzimmer.

Obwohl ich noch nie dort gewesen war, erkannte ich es auf Anhieb, denn ich hatte es schon einmal gesehen. Irgendwo in den Ecken mussten Kameras stecken, denn es war das Wohnzimmer gewesen, welches ich auf einem der Bildschirme gesehen hatte.

Die Häsin ging auf ein Sofa zu und zeigte mir an, mich zu setzten. Als ich dann saß, verschwand sie irgendwo im Haus und wenig später konnte ich am Geruch erkennen, wohin sie entschwunden war. Ein feiner Duft von Kaffee drang an meine Nase und ich konnte ahnen, wohin sie gegangen war. Wenige Minuten später erschien sie mit einem Tablett, auf dem sich zwei Tassen, eine Kanne und eine kleine Schüssel mit Keksen befanden.

Sie stellte das Tablett auf den kleinen Tisch vor uns und setzte sich dann neben mich. Dann fordert sie mich dazu auf, vom Kaffee und den Keksen zu nehmen, was ich mir nicht zweimal sagen ließ. Dafür duftete das Getränk viel zu verführerisch und die Kekse sahen einfach nur lecker aus.

Wir ließen es uns schmecken, während wir uns immer wieder von der Seite aus betrachteten. Sie sah genauso aus, wie ich sie in Erinnerung hatte und mir wurde ums Herz herum warm. Ich konnte es selber nicht erklären, aber ich wusste insgeheim genau, dass unter dem Fell jemand steckte, der mir mehr als sympathisch war. Vielleicht passten unsere Wellen zusammen oder wie auch immer, einen physikalischen Beweis gab es dafür sicher nicht. Eben ein Gefühl, welches ich nicht erklären konnte.

Während wir also weiter mit einer Hand die Kekse knabberten, fanden die anderen Hände von alleine zusammen. Sie berührten sich nur leicht, erforschen sich dann aber intensiver. Zum Schluss hielten wir Händchen und tranken dazu Kaffee.

Es muss komisch ausgesehen haben, aber ich empfand es als eine zarte Annäherung, die in mir etwas wie Vertrautheit auslöste, ein Zusammengehörigkeitsgefühl erzeugte, in dem ich schwelgte.

Selbst als wir die Kekse gefuttert und die Kanne leer war, saßen wir uns gegenüber und hielten uns einfach an den Händen. Es war still, sehr still und nur ab und zu kam ein knackendes Geräusch von dem Holz, welches uns umgab. Dann drehten wir uns fast gleichzeitig zueinander und begannen mit den Händen über das Fell des anderen zu streicheln. Es waren keine Berührungen, die auf ein bestimmtes Ziel hinaus wollten. Sie waren planlos, folgten keinem bestimmten Muster.

Über Beine wurde gestrichen, Arme wurden berührt und man suchte Kontakt zum Rumpf des anderen. Wir erforschten in der Ruhe unser Gegenüber und schufen eine innere Landkarte des anderen Körpers.

Irgendwann fuhren meine Hände über ihre Brüste und erforschen diese festen Hügel unter dem Fell, welche sich so unendlich weich zwischen den Fingern anfühlten.

Sie ließ es geschehen und nahm meinen Streicheleinheiten hin, hielt dabei selber vollkommen ruhig, ermutigte mich sogar dazu, indem sie ihren Brustkorb nach vorne schob. So konnte ich sie noch besser ertasten und war davon überzeugt, dass ich sie jetzt schon mochte, obwohl ich sie noch nie gesehen hatte.

Während ich sie also weiter massierte, konnte sie nicht an sich halten und ihre Hände drängten an meinen Bauch, blieben dort aber nur Sekunden lang haften und bewegten sich dann weiter nach unten. In meinem Schoß angekommen, tasteten sie nach meiner Männlichkeit und fand diese in einem recht aufrechten Zustand. Die Finger legten sich darum und hielten sie zuerst nur fest. Doch dann bewegten sie sich daran herauf und herunter, rutschten hin und her.

Aber dies durch das Fell zu tun war ihr nicht genug. Sie wusste um die Klappe und schon wenig später war sie offen. Sie brauchte sich keine Sorgen darum machen, ob sie fand, was sie suchte, denn es sprang ihr sofort entgegen.

Warme, zartfühlende Finger legten sich um den Stamm, der es kaum abwarten konnte, von diesen berührt zu werden. Sie fuhren wieder an ihm herauf und herab wie zuvor, nur ohne die Ummantelung des Fells.

Es war nicht zu vergleichen. Haut auf Haut ohne trennende Schicht konnte einfach die schönsten Gefühle auslösen, die es gab. Sie vermittelten wärmen und Geborgenheit, drängten aber zugleich nach mehr.

Diesmal machte ich den Anfang. Ich trennte mich nur schwer von ihren wohltuenden Händen und stand auf. Dann zog ich fast unendlich langsam den Reißverschluss herunter und schälte mich zögernd aus dem Fell, welches bedächtig auf den Boden sank und mich so präsentierte, wie ich unter dem Fell aussah.

Die Häsin sah mir dabei starr zu, wendete nicht ein einziges Mal ihren Blick ab und atmete einmal stark aus, als das Fell auf dem Boden zu liegen kam. Dann stand ich einen Augenblick vor ihr und präsentierte meinen Leib mit steif von mir stehendem Stamm.

Nachdem sie mich noch einen Moment betrachtet hatte, stand sie ebenfalls auf und begann jetzt ihren Reißverschluss zu öffnen. Jetzt war ich es, der auf der Beobachtungsseite stand, und war mehr als gespannt. Es konnte sich nichts anders zeigen, als ich vermutete und wo war es dann auch. Ein eher junger, straffer und durchtrainierte Körper kam zum vorscheinen, der mich noch mehr in den Bann zog, als zuvor. Es war schwer, nicht gleich über sie herzufallen. Ich musste mich sehr zusammenreißen, was aber die Vorfreude umso mehr steigerte, was sich daran zeigte, dass mein Stamm einmal aufzuckte. Dies war dann ein Signal für sie, denn sie kam auf mich zu.

Wieder legte sie ihre Hände um den Steifen, während meine sich wieder ihren Brüsten näherten. Steif stachen die Kirschen in meine Handfläche, forderten mich auf sie zwischen die Finger zu nehmen und leicht zu drücken, sie zu drehen und streicheln. Doch wir konnten so nicht lange voneinander getrennt stehen. Die Häsin ließ mich los und trat auch noch den letzten trennenden Schritt vor. Unsere Leiber berührten sich an der gesamten vorderen Fläche, während mein steifer Speer zwischen diesen eingeklemmt wurde. Sofort umklammerten wir uns, hielten uns gegenseitig fest und spürten die Nähe des anderen.

Minutenlang hielten wir uns fast bewegungslos fest und wiegten uns nur etwas hin und her, bis sie ihren Kopf von meiner Brust nahm. Sie legte ihn weit nach hinten und sah mir von unten in die Augen.

Wie von selbst griff ich ihr an die Seite und sie mir an den Hals, als ich sie langsam hochhob. Ihr Körper rutschte an meinem entlang, bis sie ihre Beine spreizte und diese um meine Taille legte, während der Steife in die Freiheit entlassen wurde und wippend in der Luft zum Stehen kam.

Jetzt griff ich mit einer Hand unter ihren Po und mit der anderen an meine schon gespannt wartende Männlichkeit. Diese drückte ich dann nach oben und ließ den an mir klebenden Körper langsam herunter.

Die erste Berührung der Spitze mit ihr ging mir wie ein Elektroschock durch den Körper und sowohl ich als auch sie begannen, schneller zu atmen. Wir wussten was kommen würde, sehnten uns danach, wollten den anderen spüren. So kam es, dass ihre festhalten Arme an meinem Hals sich lockerten und meine Hand unter ihrem Po nachgab.

Sanft drang ich in ihre heiße und enge Weiblichkeit ein, die mich sofort fest umschlungen hielt und weiter hinein drängte. Beide Körper warteten gespannt darauf, dass wir uns ganz vereinigten, und stöhnten auf, als es dann soweit war. Mit einem letzten Ruck versank ich ganz in ihr und wir genossen uns gegenseitig. Doch nicht lange, denn sie begann sich an mir zu bewegen, zog sich an mir hoch, ließ ihren Unterleib hin und her schwingen und kam wieder zurück in die vorige Position.

Alles war möglich und es fiel und nicht einmal schwer. Sie war leichter als ich es vermutet hatte und ich stand fest auf dem Boden, wie ein alter Baum an dem ein übergroßer Ast hin und her schwang. Inzwischen lagen meine beiden Hände um ihren Hintern und unterstützten ihren Bewegungen, die immer stärker und verlangender wurden. Also lehnten wir uns beide fast gleichzeitig zurück und hatten mehr Spielraum, den wir zugleich ausnutzten. Jetzt konnten wir uns härter und wilder vereinigen. Immer wenn wir aufeinander schlugen, vernahmen wir ein klatschendes Geräusch, welches gedämpft an unsere Ohren drang. Dazu kam jetzt ein hecheln, welches von der Anstrengung und der Erregung von uns beiden kam. Wir waren im Taumel der Gefühle gefangen und verlangten alles voneinander. Wir wollten dem anderen geben, was er wollte, wollten sogleich auch eins werden.

Ihre Bewegungen wurden eckiger, waren nicht mehr so rund wie zuvor, kündeten davon an, was kommen wollte. So dauerte es nicht mehr lange und sie verging in starken Zuckungen, während ich sie an mich gepresst festhielt. Sie starb an mir den kleinen Tod, während ich tief in ihr steckte.

Doch auch ich war nicht mehr weit davon entfernt, und während ihre letzten Zuckungen durch ihren Leib rannen, ging ich mit zwei Schritten auf das Sofa zu, beugte mich herunter und legte sie dort ab.

Ihre Hände ließen los und ich ihren Hintern. Dann hielt ich ihre Beine weit gespreizt fest und begann mich in sie zu schieben. Ich glitt immer wieder tief hinein, zog mich dann aber so weit wieder heraus, dass ich die pralle, dunkelrote Spitze sehen konnte. Erst dann stieß ich wieder zu, nahm sie so tief ich konnte.

In mir war der Druck gewaltig gestiegen und schrie nach Entspannung. So trieb ich mich immer fester in sie hinein, bis ich sie in einem wilden Staccato rammte. Ich stöhnte immer stärker, während sie spitze Schreie von sich gab. Sie klangen immer dann abgehackt, wenn ich in sie fuhr und eine Erschütterung durch ihren Leib ging, wenn ich auf sie prallte.

Dann war es endlich soweit. Ich schrie auf, drängte mich ein letztes Mal in sie hinein, pflügte ihr Innerstes auseinander und presste mich in ihren Unterleib.

Alles zuckte an mir, als ich explodierte. Ein langer Schrei fuhr aus meiner Kehle, während ich sie überschwemmte. Ich entlud mich in ihr und sie kam ein zweites Mal, klammerte sich mit ihren Beinen an mir fest und saugte mich leer. Dann fiel ich förmlich nach vorne und begrub ihren zarten Körper unter mir.

Beide fühlten wir das aufgeregte Trommeln unserer Herzen, die jetzt aneinander lagen und nur durch unsere Hüllen voneinander getrennt waren. Es wäre unser höchstes Glück gewesen, wenn sie sich verbunden hätten.

Doch auch so kosteten wir uns gegenseitig aus und zumindest ich wusste, dass uns etwas ganz besonders miteinander verband, was nicht nur etwas mit dem Äußeren zu tun hatte.

Wir schaffen es zusammen, auf dem Sofa zu liegen. Dazu erhob ich mich und legte mich hinter die Häsin. Sie drehte mir ihren Rücken zu und kuschelte sich rückwärts an mich heran.

Es war unbeschreiblich schön, wie ihr Körper sich an meinen anpasste und genau in meine Rundung passte. Sie fühlte sich so weich und warm an und es war eine Wonne so zu liegen und sie an mir zu spüren, aber das konnte nicht lange gut gehen. Ihr Körper veranlasste meinen dazu, sich auf einen weiteren Gang einzustellen, besonders als sich ihr Hintern gegen mich zu bewegen begann. Sie reizte mich und wusste genau, dass ich dieser Verlockung nicht widerstehen konnte. Dazu schob ich sie etwas weiter von mir weg und drückte mich zugleich etwa zurück gegen die Sofalehne. Dann fand meine Männlichkeit die nasse Stelle die dazu einlud hinein zu tauchen.

Schnell drängten wir uns wieder aneinander und vereinten uns zugleich ein weiteres Mal. Doch diesmal hatten wir mehr Zeit, genossen die Nähe des anderen und verfolgten nur gemächlich unser Ziel. Immer wieder rutschte ich in sie hinein und wieder heraus, ohne eine Steigerung der Spannung zu fühlen. Es war einfach nur schön und hatte fast nichts Sexuelles an sich. Es war eher ein vertrauensvolles Geben und Nehmen.

Sicher eine halbe Stunde lagen wir so da und fühlten den anderen. Wir machten uns gegenseitig noch vertrauter miteinander, als wir es schon waren, bis wir beide, Lust nach mehr verspürten. Wir wollten beide noch einmal auf der Welle reiten, die uns noch stärker aneinander binden würde, das wussten wir beide genau und genau das wollten wir auch.

Stärker und schneller trieb ich mich in sie, während sie mir entgegen kam, um von mir ausgefüllt zu werden. Sie wusste, dass sie sich bei mir fallen lassen konnte, wusste, dass sie in guten Händen war, welche sich jetzt auf den Weg machten, ihre Brüste zu verwöhnen.

Sie keuchte auf und presste ihre Hände auf die meinen, veranlasste mich dazu, sie härter zu behandeln, nicht zu zärtlich zu sein. Ich kam ihrer Aufforderung nach und machte so weiter, wie sie es mit zeigte.

Ihr Keuchen wurde lauter und ein Zittern ging durch ihren Körper hindurch welches ich an sogar an meinem Stamm spüren konnte. Die Häsin war mehr als gereizt. Sie wartete darauf, dass ich sie nahm, sie noch stärker reizte, um ihrem Höhepunkt entgegen katapultiert zu werden.

Doch dafür war meine Bewegungsfreiheit zu gering. Also verließ ich sie für einen Moment und kniete mich auf das Sofa, dann zog ich ihren Körper vor mir ebenfalls auf die Knie und drang von hinten in sie ein.

Ein Lustschrei löste sich von ihren Lippen und hing zitternd in der Luft, während ich mich jetzt sofort mit hoher Energie in sie rammte. Wieder höre ich sie, wobei ihre Laute in eine Art gurgeln überging, welches sich weiter verstärkte. Sie war kurz davor, das konnte ich an mir genau spüren denn ich hatte den Eindruck, dass sie enger und heißer wurde. Dann sah ich an mir herunter, denn ich wollte das Schauspiel sehen, wie mein Kolben in sie fuhr.

Mein Blick fiel auf ein vor Nässe glänzendes Stück Speer, welche sich rhythmisch in ihren Leib bohrte. Meine Augen sahen das erregende Schauspiel der Lust, was sich zwischen der Häsin und mir abspiele, aber sie sahen noch mehr. Während ich mich mit letzter Kraft in sie stieß, um uns den letzten Schubs zu verpassen, sah ich auf Backe die zuvor unten gelegen hatte ein herzförmiges Muttermal.

Nicht gleich wissend, wo ich es schon einmal gesehen hatte, rammte ich mich ein letztes Mal in die Häsin und wir kamen beide im gleichen Moment. Keuchend ergoss ich mich in diesen aufnahmebereiten Körper, der sich gegen mich presste und alles aufnahm war ich zu geben vermochte.

Während meine letzten Zuckungen in dem Körper vor mir vergingen, kamen langsam aber sicher meine Gedanken wieder. Während wir uns wieder auf das Sofa legten, sah ich wieder das Muttermal vor meinen Augen, was jetzt unter ihr verborgen war. Ich hatte es schon einmal gesehen und das war noch gar nicht so lange her. Siedend heiß überkam es mich. Vor mir lang niemand anders als Anna.

Ich war mir sicher. Es konnte nicht anders sein. Es sah genauso aus, wie ich es in Erinnerung hatte, und saß auch an der gleichen Stelle. Je länger ich darüber nachdachte, umso sicherer war ich und mich überkamen viele Fragen ohne Antworten und ich fragte mich, was sie mit all dem zu tun hatte.

Aber vor allem fragte ich mich eins. Tat sie alles meinetwillen oder wurde sie genauso bezahlt wie ich. Je länger ich darüber nachdachte umso deutlicher wurde es.

Sie war aufgetaucht, als es für mich darum ging, Hase bleiben zu können und dieses auszuleben. Sie nahm mir alles ab, was mich daran gehindert hätte, weiterhin so zu sei, wie ich war. Früher oder später hätte ich das Kostüm ablegen müssen, zumindest zeitweise, denn ich musste irgendwann nach draußen, wenn niemand da war, der alles für mich erledigte.

So konnte ich das bleiben, was ich war, wurde immer mehr zu dem, was ich sein wollte, konnte mich in meiner Hülle verstecken und verborgen bleiben. Das wiederum spielte Sandra in die Hände, denn sie war die große Nutznießerin des Ganzen. Sie verdiente sicher eine Menge Geld mit den Bildern und Filmen von mir. Außerdem waren auf dem Heuboden keine Kameras angebracht. Dies konnte eigentlich nur bedeuten, dass die Menschen dafür bezahlten, dass ich selber und direkt zur Verfügung stand. Was das einbrachte, war sicher auch nicht wenig. Billig war ich sicher nicht, immerhin war ich ein preisgekrönter Hase. Das brachte sicher noch ein paar Scheine extra.

Was mich allerdings wunderte, war die Tatsache, dass es mir alles gar nicht schlimm vorkam. Ich bekam, was ich wollte, konnte bleiben, was ich war, und hatte auch noch jede Menge Spaß dabei. Einmal abgesehen davon, dass es Anna anscheinend nichts ausmachte, wenn Sandra mich brauche. Wo hatte man so etwas schon. Je länger ich darüber nachdachte, umso mehr Vorteile bildeten sich heraus.

Ich blieb noch eine Woche bei Anna, bis ich in meine Wohnung fuhr. Wenig später kam Anna und ich schrieb ihr auf, dass ich die Wohnung aufgeben würde, um woanders hinzuziehen. Wie erwartete war ihre Reaktion recht flach darüber. Wusste sie doch, wohin ich ziehen würde. In den nächsten Tagen löste ich die Wohnung auf und zog in das Blockhaus mit ein. Was ich mitbrachte, war eine große Tasche mit Kostümen und meinen Laptop, denn hier draußen gab es tatsächlich Internet.

So hielt ich noch ein wenig Kontakt an die Außenwelt, allerdings nicht mehr viel und selbst der zu Tanja schlief letztendlich ein. Eine Woche später hatte ich mich eingelebt und Anna war anscheinend damit genauso zufrieden wie ich. Nur ein Geheimnis behielt ich für mich. Ich wusste, wie sie aussah, sie aber nicht!

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