Appetithappen – Fahrradkurier

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Eigentlich nehme ich ja nicht den Aufzug. Treppensteigen ist gesünder. Außerdem passe ich mit meinem Rucksack sowieso nicht gut hinein. Aber an diesem Tag war ich spät dran mit der Lieferung und die Türen gingen gerade auf, als ich in die Halle des Gebäudes kam. Meist war er voll mit allen möglichen Schlipsträgern, aber diesmal nicht. Drei Typen in Anzügen stiegen aus und hinterließen eine leere, teilverspiegelte Kabine. Ich ergriff die Gelegenheit und schlüpfte hinein, bevor sich die Tür mit einem Ping schloss.
Ich drückte auf die Taste mit meinem Stockwerk und schaute mich um. Der Fahrstuhl setzte sich in Bewegung. Nach ein paar Sekunden öffnete er sich schon wieder. Im ersten Stock stiegen ein paar Leute ein. Vielleicht war es doch keine so gute Idee, ich nahm Platz für zwei Personen ein; aber statt auszusteigen ließ ich mich tiefer hineindrängen. Schon beim zweiten Halt stiegen sie wieder aus. Was für Penner, da hätten sie schneller die Treppe nehmen können – naja, ich auch. Ich grinste und blieb stehen. Es waren noch zwei Leute im Fahrstuhl, die ich glaube ich schon gesehen hatte.
Vielleicht arbeiteten sie im Stockwerk, in das ich musste, das würde es erklären. Ich beobachtete sie. Sie verhielten sich wie man sich im Fahrstuhl verhält. Sie standen still da und starrten geradeaus auf die Fahrstuhltür. Der Mann war ein typischer Schlipsträger, nur seine Frisur war etwas anders, daher meinte ich ihn zu erkennen. Er stand mit dem Rücken zu mir. Die Frau schräg vor mir neben ihm. Also, bei ihr war ich ziemlich sicher, dass ich sie schon gesehen hatte; so ein Rasseweib fiel auf. Ich sah mir das Leckerli von oben bis unten an. Ihre langen gewellten brünetten Haare trug sie offen. Das Kostüm war dunkel, anthrazit nannte man das wohl, sehr schlicht ohne Applikationen oder sonst etwas Auffälliges. Ihre Figur war schon auffällig genug. Ihre Brüste, ihre Taille und ihre Hüfte formten so anmutige Kurven, dass mir das Wasser im Mund zusammenlief. Der knackige runde Hintern und die Oberschenkel, die eng am Stoff lagen, dass sie sicher keine großen Schritte machen konnte. Ich war bei ihren Waden angelangt, die lecker wie Hähnchenschenkel goldbraun glänzten. Unter den schmalen Fesseln waren – Sneakers. Ich musste grinsen. Natürlich hätte ich hochhackige Pumps erwartet, vielleicht sogar Stilettos, die die Form ihrer Beine und ihres Arsches definierten, da sie damit nicht entspannt laufen konnte. Das verlangte mir weiteren Respekt ab, dass sie in ihrem Rock so appetitlich aussah. Der Fahrstuhl pingte wieder. Der Typ nickte unauffällig zur Seite und stieg aus. Ich trat langsam einen Schritt vor, als sich die Tür wieder schloss.
Wir waren unter uns. Nur wir zwei. Es begann in dem kleinen Raum zu knistern. Ich atmete etwas schwerer, obwohl ich von der Radtour durch Downtown nicht erhitzt war; es war allein sie, die mich in Wallung versetzte. Ich starrte auf die Stockwerkanzeige. Eine Schweißperle rann von meiner Stirn. Sie kam auf mich zu, gab vor, eine Taste drücken zu müssen. Sie hob eine Hand. Griff sie in meinen Schritt? Was für einen absurden Gedanken hatte ich da? Sie hatte einen Finger nahe der Zahl des Stockwerks unter meinem Ziel. Sie drückte ihn. Ich fragte mich warum? ich war sicher, dass sie im gleichen arbeitete, in den ich auch musste, fast jeden Tag. ich hatte keine Ahnung, was die täglich brauchten. Bürobedarf ergab keinen Sinn, da hat man in so einem Bürogebäude sicher ein ganzes Stockwerk. Ihre Hand zitterte leicht. Er verharrte an der Stelle. Erst langsam bewegte sie ihn zu dem orangenen Hebel, der den Nothalt auslöste. Mein Herz pochte bis in meinen Hals. Nun mach schon, dachte ich. Sie traute sich nicht. Ich griff zu und legte den Hebel um. Mit einem Ruck stoppte der Fahrstuhl, eine Klingel läutete Alarm. Die Frau sah mich mit ihren rehbraunen Augen an, oberhalb umrahmt von geschwungenen Augenbrauen, rote volle Lippen, die sich leicht öffneten und einen lasziven Säufzer aus ihrem Mund kommen ließ.
Wie bescheuert war das. Innerhalb von Minuten wäre der Wartungsdienst hier … also keine Sekunde verlieren. Ich riss der Frau den Rock zwischen den Beinen hoch, sie krallte ihre Nägel in das Revers meiner Dienstjacke und riss sie weit auf. Das war nicht zielführend, aber vielleicht dachte sie, ich wäre unter meiner Jacke nackt wie sie unter ihrem Rock. Was für ein versauten Stück Fleisch. Ihr unrasierter Busch lag an meiner Hand. Ich fuhr hindurch bis zu ihrem Eingang. Hinter dem Dschungel lag also ein Feuchtbiotop. Ich hörte den Ruf der Papageien, während sie meine Hose aufknöpfte. Das gar nicht so leicht war, da ihr von der einen Seite mein Arm im Weg war, und von der anderen Seite mein Schwanz entgegendrückte, der herausspringen wollte. Unendliche Sekunden später hatte sie es geschafft und sprang auf meine Hüften. Ich fing sie mit den Händen an ihren Oberschenkeln auf und machte einen Schritt vorwärts, um sie als die verspiegelte Wand zu drücken. So konnte ich sie fixieren, von unten zwischen ihre Beine fassen und meinen Schwanz einführen, der es in dieser Stellung von allein nie geschafft hätte. Ich hörte im Ohr quasi das Gespräch der Leute am Monitor der Aufzugsfirma, die in der Zentrale das Video sahen, als es aus dem Lautsprecher knarzte. ‚Bleiben Sie ruhig. Wir sind gleich bei Ihnen.‘ Das war keine Live-Stimme, wir wurden nicht zu einem Dialog oder Erklärungen aufgefordert.
‚Fick mich, schnell‘ pustete die Frau, die sich um mich gewickelt hatte. Ich lief zu Höchstform auf. Ich stieß so tief und fest, dass der Spiegel hinter uns knirschte, als würde er gleich bersten. ‚Härter, du geiler Stecher‘ stachelte sie mich weiter an. Ich legte ihre Beine auf meine Schultern und fühlte mit einer Hand ihren Unterbauch. Da spritzte sie ab. Ein heißer Strahl traf meine Hand, ohne dass mein Schwanz aus ihrer Möse gedrückt wurde. Alles lief an meinen Beinen herab und ich rammelte weiter. Die Hand hob ich an ihren Mund und sie schleckte ihre Pisse von meinen Fingern.
Der Aufzug ruckte. ‚Scheiße, mach schnell‘ keuchte sie. Ich trat einen Schritt zurück. Gerade rechtzeitig schlang sie ihre Arme um meinen Hals, sonst wäre sie rücklings runtergefallen. So aber konnte sie an mir heruntergleiten und vor mir hockend meinen Schwanz in den Mund nehmen, der in dem Moment seine Ladung herausschleuderte. Sie konnte nicht alles aufnehmen, aber abwischen wäre noch auffälliger gewesen, weil dann ihr Lippenstift verwischt wäre. Sekunden später hatte ich meine von ihr vollgepisste Hose wieder hochgezogen und sie ihren Rock herunter. Sie sah abgesehen von den Spermaflecken im Gesicht besser aus als ich mit durchnässter Hose. Es pingte und die Fahrstuhltür öffnete sich in der vorletzten Etage. Fassungslose Gesichter starrten uns an. Die Frau hatte ein Tuch aus ihrem Blazer gezogen und hielt es vor ihr Gesicht. ich stürmte hinaus und lief zur Treppe. Die letzte Etage wollte ich zu Fuß bewältigen.

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