Immer mit dem Wind Teil 2

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Teil 2

Erst noch zwei Bier für Richard und ein Whiskey für mich und wir verabschiedeten uns von Marie. Ich steckte ihr noch einen kleineren Schein zu, denn sie hatte es verdient. Sie lächelte uns nach als wir die Kneipe verließen.

Nicht lange und wir waren wieder an Bord. Morgen in der Frühe sollte es wieder weiter gehen. Wir gingen unter Deck, legten uns in unserer Kojen und schliefen befriedigt und mit einem Lächeln auf den Lippen ein.

Früh, viel zu früh wurden wir wieder aus den Kojen geworfen. Es sollte weiter gehen und wir kamen viel zu müde auf Deck an. Nach meinem Geschmack war es noch viel zu früh und mit der Meinung war ich nicht alleine. Überall sah ich nur unwillige, müde Gesichter, besonders bei denen, die genauso weg gegangen waren wie wir. Bei einigen kam es mir sogar so vor, als wenn sie noch nicht nüchtern waren, jedenfalls kam das schwanken nicht, vom nicht vorhandenen Seegang.

Der Alte stand am Ruder und beobachtete uns sehr genau. Was er dabei allerdings dachte, konnte man an seinem Gesicht nicht ablesen. Wie immer stand er nur da und war zu keiner äußeren Regung fähig. Nur seine Augen ließen erkennen, dass er überhaupt lebte. Sie sahen sehr interessiert in jede Richtung und nahmen alles auf was für ihn von Wichtigkeit war. Dabei war er nicht einmal sehr beeindruckend. Wohl einen halben Kopf kleiner als ich mit blonden, kurzen Haaren und eisblauen Augen. Wenn er vor mir stand und mir Anweisungen gab, ging mir immer ein frösteln durch den Körper. Noch schlimmer wurde es dann, wenn er sauer wurde. Es kam eigentlich nicht vor, nur einmal hatte ich es erlebt. Zum Glück war nicht ich es auf den er stinkig war. Jedenfalls bekam ich es mit und es war ein seltsamer Anblick als er vor einem der Matrosen stand der meine Größe hatte. Man konnte genau sehen wie seine Augen die des anderen Mannes fixierten und sich sein Kopf langsam und sicher vorschob. Dazu schwollen die Adern an seinem Hals an und er wirkte wie ein Raubvogel kurz vor dem Beute schlagen. Sofort wusste ich, das nicht gut Kirschen essen mit ihm war, wenn etwas passierte was ihm gar nicht gefiel. Also hieß es aufpassen, schließlich war er der Kapitän, also alles in einem vereinigt, was Macht bedeutet.

Ansonsten waren es eher der Bootsmann oder der Erste die sich mit uns abgaben. Der Alte lebte für sich und war einfach nicht nahbar. Aber das war mir dann auch vollkommen egal. Ich hatte mehr mit dem Rest der Mannschaft zu tun. Wobei ich betonen muss, dass diese Mannschaft sehr angenehm war. Es gab nur ab und zu die normalen Streitigkeiten. So wie es vorkam, dass der eine oder andere mal die Treppe herunter fiel oder geradewegs gegen eine Wand lief. Bei Wellengang gab es eben so einiges, was sich damit erklären ließ. Einmal hatte einer ein Veilchen. Das war schon schwieriger zu erklären, doch er meinte er wäre mit dem Kopf auf einen Belegnagel gefallen. Ich fand die Erklärung etwas flach, aber da ich nichts damit zu tun hatte, war es mir dann auch egal.

Weiter ging die Fahrt. Immer noch gen Süden. Also fuhren wir Richtung Afrika. Ich hätte nicht gedacht, dass der Schoner auf dem ich angeheuert hatte, so weit fahren würde, aber es war mir vollkommen recht. Wo ich an Deck arbeitete war mir egal, ob unter tropischer Sonne oder dem Nordlicht. Alles hatte etwas für sich obwohl mir die Wärme lieber war. Doch zwei Tage später richteten wir unseren Kurs Richtung Backbord und wir ahnten, wohin es ging.

Und richtig, nur wenige Tage später war Gibraltar voraus. Lange war ich nicht mehr hier gewesen, das Tor zum Mittelmeer lag vor uns und wir warteten nur noch darauf, dass die Tide umschlug. Gegen die Ebbe anzufahren wäre dumm gewesen und so ließen wir für drei Stunden die Segel herunter und warten darauf, dass die Flut wieder einsetzte. Da das Wetter schön war, lagen wir faul auf dem Deck uns ließen es uns gut gehen. Hatte ich doch gerade meine Freiwache und genoss die warmen Strahlen auf der Haut, die sich langsam wieder braun färbte.

Dann kam der Befehl zum Segel setzen und alle Mann rissen sie wieder hoch, wobei sich dann leider die Gaffel des Großsegels verklemmte und der Erste fast ausflippte, weil es so lange dauerte bis der Schaden behoben war. Durch diesen Fehler hätten wir beinah die Tide verpasst und wieder zwölf Stunden warten müssen. Zeit ist Geld und das war bei uns nicht anders. Aber wir schaffen es dann doch als so viele von uns am Fall zogen, wie es ging und zwei auf der Gaffel standen und darauf herum hüpften. Da löste sie sich auf einmal und die beiden darauf wurden ein wenig in die Luft geschleudert. Sie hatten sich aber zum Glück vorher gut festgehalten und es ging alles gut. Auf alle Fälle schafften wir es, als eines der letzten Schiffe durch die Meerenge zu kommen.

Es war nicht das erste Mal das ich hindurch fuhr, aber genauso beeindruckend wie beim ersten Mal. Steuerbord Afrika und Backbord Europa. Und das ganz so nah beieinander, dass man glauben konnte von einem Kontinent zum anderen schwimmen zu können. Doch nicht lange und wir waren hindurch und Europa verschwand langsam aus der Sicht. Afrika zog an Steuerbord vorbei und wir segelten Tagelang an unbewohntem Land vorbei. Man meinte wirklich, dass nicht ein Mensch dort wohnte. Nur nachts sah man ab und zu mal ein Licht. Lagerfeuer am Stand, errichtet von Fischern oder anderen Menschen die dort waren. Da wir sie nie sahen, konnte ich es nicht sagen. Am Tage sah man höchstens mal ein kleines Fischerboot. Sonst wirkte es wie ausgestorben.

Keiner von uns konnte wirklich sagen wie weit wir schon gekommen waren, denn wenn wir die Küste sahen, waren keine erkennbaren Landmarken zu sehen. So waren wir schon gespannt darauf, wo wir landen würden.

Einige Tage später wussten wir es dann. Vor uns bekam das Wasser auf einmal eine andere Farbe. War es noch vor einer halben Stunde vollkommen blau gewesen, so wurde es jetzt bräunlich und bevor wir es sehen konnten, wussten wir sofort wo wir waren. Das konnte nur bedeuten, dass das Nildelta nicht mehr weit war und sich steuerbord voraus befand. Und richtig. Bei günstigem Wind fuhren wir acht Stunden später in den Hafen von Alexandria ein. Hier warfen wir erst einmal im Reedehafen den Anker und machten klar Schiff. Alles wurde sorgfältig verpackt und festgezurrt. Nichts sollte liegen bleiben, denn es war bekannt, das gerade hier im Hafen schnell etwas Beine bekam. Sogar unsere Glocke wurde demontiert und unter Deck gebracht. Somit wusste keiner mehr wirklich wie spät es war, aber das störte uns auch wieder nicht.

Der Alte bestieg ein Rettungsboot und wurde an Land gerudert. Er machte sicher die Anmeldung beim Hafenmeister und solange durften wir das Schiff nicht verlassen. Dabei war ich schon so gespannt auf Alexandria. Eine ganz andere Welt als die meine und ich liebte den arabischen Raum. Dass wir hier waren konnte man sofort sehen. Thronte nicht auf einem Hügel eine weiße Moschee die über den Hafen zu schauen schien? Hörte man nicht regelmäßig zu bestimmten Zeiten das Rufen welches zum Gebet rief?

Außerdem war im Hafen so viel los wie fast sonst nirgendwo. Viele kleine Boote schoben sich zwischen den Großen hindurch um entweder Ladung an Bord zu nehmen oder Waren zu verkaufen. Ob Früchte oder anderes, es gab eigentlich nichts was man kaufen konnte, was nicht auch zu einem kommen konnte. Gut, Kamele waren eher ungewöhnlich, aber was sollte man damit auch an Bord. Ansonsten war alles zu bekommen. Wir kauften uns sogleich einige zuckersüße Melonen und Datteln die wir mit Genuss aßen. Endlich wieder etwas Obst welches wir schon etwas länger vermissten. Blutrot war das Fleisch der Melone und der kühle Saft rann süß durch unsere Kehlen. Es belebte die Lebensgeister und machte einen Neugierig auf mehr. Ich hoffte nur von Bord kommen zu können.

Drei Stunden später kam der Kapitän wieder und wir bekamen die Auskunft, dass wir noch zwei Tage hier liegen müssten und erst dann zum Löschen der Ladung kamen. Jedoch könnte jeder der Freiwache hätte das Schiff mit dem Rettungsboot verlassen soweit seine Dienste nicht gebraucht wurden.

Richard und ich ließe uns allerdings zur ersten Nachtwache einteilen nachdem es klar war, dass wir noch länger hier bleiben würden. Gegen zwanzig Uhr traten wir dann unseren Dienst an welcher sehr kurzweilig wurde, denn dieser Hafen schlief nie. War nachts nicht so viel los wie tagsüber, war es immer noch mehr als woanders am Tage. Und so patrollierten wir die ganze Nacht über Deck ohne besondere Vorkommnisse. Allerdings waren wir dann doch froh, als der erste Gebetsruf das Ende der Nachtwache ankündigte. Jetzt übernahmen andere und wir konnten unter Deck eine Mütze schlaf nehmen. Doch nur wenige Stunden später waren wir wieder an Deck. Erstens wurde es mit vorlaufender Tageszeit immer wärmer unter den Planken und zweitens lockte die Stadt mit ihren exotischen Angeboten. So schwangen Richard und ich uns ins Rettungsboot und wurden von einem der anderen Männer an Land gebracht. Hier angekommen sog ich erst einmal die Luft ein und entdeckte unbekannte Aromen darin. Eine Stadt, so quirlig wie Alexandria war immer wieder eine Entdeckungsreise wert und wir waren darauf gespannt sie zu entdecken.

Gut, das mit der Kirche in der Mitte der Stadt konnten wir vergessen. Und wahrscheinlich auch den Rest den wir gewohnt waren, aber es gab ja auch noch andere Dinge zu sehen. Zuerst liefen wir nur so im Hafen herum um uns einen Überblick zu verschaffen, fragten dann aber einen Hafenarbeiter wie wir zum nächsten Basar kommen könnten. Und wieder bewahrheitere es sich. Jeder, wirklich jeder Hafenarbeiter kann Englisch. Das war hier so und überall auf der Welt. Also bekamen wir die entsprechende Antwort und richteten unsere Tour nach den Angaben des freundlichen Herrn.

Und richtig, nur zwanzig Minuten später wussten wir, dass wir auf dem richtigen Weg waren. Das sagte uns schon unsere Nase, denn wir betraten den Basar direkt in der Gewürzecke. Starke exotische Gerüche überlasteten geradezu unserer Geruchsnerven und es dauerte einen Moment, bis man sie auseinander halten konnte. Wenn ich auch nur selten wusste was es war was dort in kleinen Körben aufgeschichtet war, so roch es einfach nur verführerisch. Mal scharf, dann wieder süß und später berauschend. Dazu kamen die verschiedenen Farben die von blassen zu überaus kräftigen wechselten um dann wieder zurück zu schwenken. So lustwandelten wir weiter und überließen unsere Sinne den Eindrücken. Es gab so viel zu sehen. Selbst in Ecken wo ich es nicht vermutet hatte. Noch nie in meinem Leben habe ich so viel verschiedene Hülsenfrüchte gesehen. Viele verschiedene Arten von Linsen, Erbsen und Bohnen. Dazu einige Dinge die ich gar nicht zuordnen konnte.

Zum Schluss schlenderten wir zwischen Fruchtständen hin und her. Zum Glück hatten wir etwas Geld getauscht und konnten uns nun die eine oder andere Frucht kaufen. Ich für meinen Teil musste unbedingt einen Granatapfel probieren, von dem ich schon so viel gehört hatte. Und was soll ich sagen, die Explosion von Süße und Geschmack werde ich nicht mehr vergessen. Das dumme daran war nur, das mir der Saft am Mundwinkel entlang lief und ich ihn mit einer Hand weg wischte. Das gab eine solch große Sauerei, dass ich an einem Brunnen lange brauchte, bis zumindest mein Gesicht wieder normal aussah. Meine Hand dagegen blieb blass rosa und ich hatte dann keine Lust mehr es zu ändern.

Richard sah mir dabei belustig zu und stopfte sich stattdessen lieber eine reife Dattel zwischen die Zähne. Dabei verdrehte er genießerisch seine Augen und schmatzte genussvoll.

So verging die Zeit im Fluge und wir gingen wenig später wieder in Richtung Hafen, oder zumindest in die Richtung in der wir dachten, dass er war. Nach einiger Zeit ging uns aber auf, dass dem nicht so war, denn dann hätten wir schon längst da sein müssen. Irgendwie hatten wir die Orientierung verloren und wussten nicht mehr wo wir waren. Dafür sahen sich die uns umgebenen Gassen einfach zu ähnlich. So peilten wir nüchtern die Lage und kamen zu dem Ergebnis, das wir einfach nur Richtung Norden gehen müssten und schon würden wir irgendwann wieder am Wasser herauskommen. Gesagt, getan und wir liefen und liefen bis uns die Füße weh taten. Wir hätten doch nach dem Weg fragen sollen, aber wir fanden unsere Methode einfacher und hatten nicht damit gerechnet, dass sie so kläglich versagte. Außerdem, seit wann fragen Männer nach dem Weg, wenn sie selber wissen, wo es lang geht?

Die Gegend war jedenfalls weniger stark bebaut als zuvor und somit wussten wir zumindest, dass wir uns nicht mehr im Stadtkern aufhielten. Gut, das brachte uns auch nicht weiter, aber wir waren wenigstens eine Runde schlauer. Da wir an Bord noch nicht zurückerwartete wurden, würde man sich auch keine Sorgen machen, einmal davon abgesehen könnten sie gar nicht nach uns suchen. Wo sollten sie damit anfangen, schließlich hatten wir nicht gesagt wohin wir wollten. Aber selbst dann wäre es ein Ding der Unmöglichkeit gewesen. So blieb uns nichts anderes übrig als weiter zu gehen.

Endlich hatten wir uns durchgerungen und wollten doch einmal jemanden fragen, aber egal wen wir ansprachen, eine Antwort bekamen wir nicht. Wieder diese dumme Sache mit den Sprachen. Jetzt wussten wir genau was die Menschen in Babylon angerichtet hatten. Dummer Turm!

Die Sonne begann schon zu versinken und es wurde immer ruhiger um uns herum. Kaum noch ein Mensch war zu sehen und es wurde einsam um uns herum. Doch plötzlich durchschnitt ein Schrei die Stille. Es klang männlich und schien aus höchster Not heraus geboren zu sein. Richard und ich sahen uns nur kurz an und sprinteten dann in die Richtung, aus der weitere Schreie kamen. Wir schossen um eine Ecke und sahen einen jungen Mann, umringt von drei anderen. Diese drei sahen nicht so aus als wenn sie die besten Freunde von dem einen wären und es war schnell klar, was dort ablief. Egal wo in der Welt man sich aufhielt. Das berühmte Spiel drei gegen einen wurde überall gespielt. Doch wir, Richard und ich, hatten vor die Spielregeln etwas zu verändern. Und so rannten wir den vieren entgegen. Wie schon gesagt war Richard nicht gerade von kleiner Statur und als wir angerannt kamen bemerkten uns die drei recht schnell. Nun war es allerdings so, dass sie die Spielregeln nicht mehr so wichtig fanden als Richard angewalzt kam und gaben das Spiel verloren, bevor es für uns richtig angefangen hatte. Sie drehten sich schnell um und rannten in entgegengesetzter Richtung davon. Sie flitzen schneller davon als ich es je gesehen hatte. Sie kannten sich hier sicher aus und so war es Sinnlos sie zu verfolgen. Zumal Richard wenn schon denn schon einen kurzen Sprint zustande brachte, aber kein Langläufer war, dafür war seine Masse einfach zu hoch. Und selbst wenn wir sie noch erreicht hätten, was dann? Also blieben wir ein wenig keuchend bei dem einen stehen der uns erstaunt ansah, als wenn wir von einem anderen Stern kamen. Na gut, es kommt sicher nicht oft vor, dass zwei Europäer, dazu noch aus dem Norden in Alexandria um die Ecke gerannt kommen um einem zu helfen. Aber in diesem Moment schien es dem jungen Mann vollkommen egal zu sein wer oder was wir waren. Er sah einfach nur erleichtert aus, denn wenn wir nicht gekommen wären, was hätte ihm dann passieren können. Die drei hatten jedenfalls nicht so ausgesehen, als wenn sie ihn nach dem Weg fragen wollen. Doch wir wollen den Weg wissen. Noch einmal versuchten wir unser Glück und zu unserer Überraschung bekamen wir in einem glasklaren Englisch eine Antwort. Und die war niederschmetternd. Wir hatten uns kilometerweit vom Hafen entfernt und würden es nicht mehr schaffen vor der Dunkelheit dort anzukommen.

Aber der junge Mann meinte, dass es nichts ausmachen würde, denn er würde dafür sorgen, dass wir dort zu gegebener Zeit ankämen. Er lud uns zu sich ein und da wir nichts weiter vor hatten, gingen wir auf die Einladung ein. Was sollten wir auch sonst tun. Er wollte sich bei uns bedanken und wir nahmen danken an. Nun gingen wir zu dritt durch die einsetzende Dunkelheit und wir bekamen heraus, dass sein Name Hassan war. Weiter klärte er uns aber nicht auf.

Wir bogen um eine Ecke und gingen an einem langen Zaun entlang der gar nicht mehr aufhören wollte. Wohl dreihundert Meter weiter kamen wir an ein Tor, welches von einem Uniformierten bewacht wurde. Dieser hielt uns allerdings nicht auf als Hassan durch das Tor schritt, im Gegenteil, er öffnete es für uns und deutete dabei eine Verbeugung an. Schon davon ergriffen blieben wir wie angewurzelt stehen, als wir vor einem Haus im viktorianischen Stil standen. Wobei das Wort Haus es nicht im Geringsten traf, was wir sahen. Selbst der Begriff Villa hätte nicht ausgereicht. Palast wäre angemessen gewesen.

Hassan ging weiter auf das Anwesen zu und wir hinterher. Weißer Marmor kam unter unsere Füße als wir den Eingang betraten. Wieder wurde die Tür von einem Mann in Uniform geöffnet und wir traten ein. Es würde zu lange dauern alles aufzuzählen was wir sahen, nur so viel sollte reichen, dass wir mehr Gold sahen, als wir es aus den Kirchen im Süden unseres Landes kannten. Und es war echt, davon war ich überzeugt. Gold und Rot dominierte die Farbwahl und dazu das kühle Weiß des Marmors der immer wieder dazwischen aufleuchtete.

Von so etwas hatte ich bis jetzt nicht einmal zu träumen gewagt, oder jemals daran gedacht es je zu sehen. Hatte ich doch vor Jahren 1001 und eine Nacht gelesen. Hier war es keine Geschichte, wir war es Realität.

Hassan wiederum schien es nicht zu beeindrucken und so liefen wir schneller durch das Haus als uns lieb war. Zu viele Eindrücke prasselten auf uns ein und hatten wir sie gerade halbwegs verdaut, schon gab es etwas Neues zu sehen.

Wir gingen ein Stockwerk höher und Hassan öffnete eine Tür. Hier stand ein großer Schreibtisch direkt in der Mitte an dem ein weißhaariger, älterer Mann saß, der seinen Kopf hob als wir eintraten. Er sah zumindest Richard und mich ein wenig verwirrt an aber sein Gesicht wurde umso freundlicher, je mehr Hassan auf ihn einredete.

Ich kann auch hier nicht mehr alles wiedergeben was gesagt wurde, doch wir bekamen es dann doch mit was passiert war. Der ältere Mann war sein Vater, ein äußerst angesehener Kaufmann der sein Vermögen mit allem möglichen gemacht hatte. Nun war Hassan mit einem Leibwächter unterwegs gewesen um wichtige Nachrichten persönlich zu überbringen. Was er nicht wusste war, dass sein Leibwächter inzwischen die Seite gewechselt hatte. So warteten zwei anderen auf die beiden um Hassan die Nachrichten zu entwenden. Sie waren für die Konkurrenz Gold wert und sie wollten sie unbedingt haben, egal was dabei mit Hassan passierte. So wendete sich dann sein Leibwächter gegen ihn und sie waren gerade dabei ihn zumindest zu berauben, als wir Hassan zur Hilfe kamen.

Nun gut, wir hatten eigentlich nichts erwartet, denn unsere Hilfe war nur menschlich gewesen, aber wenn etwas dabei heraussprang, dann war das sicher auch nicht schlecht.

Dann erzählte Hassan noch wer wir waren und wir vernahmen die Namen unseres Schiffes. Mehr bekamen wir nicht mit. Wenig später wurde ein Bediensteter gerufen, der einen Auftrag bekam, der etwas mit unserem Schiff zu tun hatte, denn wieder fiel der Name. Wie wir später mitbekamen, wurde unserem Kapitän mitgeteilt, wo wir uns aufhielten. Ebenso wurde in Erfahrung gebracht, wann wir wieder ausliefen um uns nicht zu spät wieder abzuliefern. Somit war alles geregelt und wir waren schon gespannt darauf, aus was unsere Belohnung bestand.

Um es schon einmal vorweg zu sagen. Hassan war kein Kind von Traurigkeit und mit einem Vater, dessen einziger Sohn man war, ließ es sich leben. Besonders wenn man sich um Geld keine Sorgen machen musste. Es war einfach da.

Da unser äußeres nicht dem entsprach was Hassan sich vorstellte, wurde uns jedem erst einmal ein Zimmer zur Verfügung gestellt in dem wir saubere, neue Kleidung vorfanden. Diese nahmen wir und gingen zurück zu Hassan, denn er hatte uns gesagt, dass er uns dann erwartete. Wir gingen in einen anderen Teil des Gebäudes und fanden uns in einem Bad wieder. Wir staunten nicht schlecht, aber einen Pool im Haus hatten wir noch nie gesehen und dazu noch mehrere Nebenräume. Einer dieser Nebenräume beherbergte vier übergroße Badewannen. In Dreien von ihnen war schon wohltemperiertes Wasser eingelassen worden.

Hatten wir doch schon lange nicht mehr richtig gebadet und wo war es uns inzwischen klar, was Hassan damit meinte, als er unsere Körperdüfte etwas bemängelte. So waren wir schnell aus den Klamotten und stiegen ins wohltuende Wasser. Wir stöhnten vor Lust, als das Wasser unsere Körper umgab und wir darin fast schwebten. Kaum hatte ich mich etwas daran gewöhnt klatschte Hassan zweimal in seine Hände und aus einer versteckt liegenden Tür traten drei schlanke Frauen. Zumindest glaubte ich, dass es Frauen waren, denn ihre Körper deuteten darauf hin, nur waren ihre Gesichter hinter undurchsichtigen Schleiern verborgen, so dass man sie nicht sehen konnte.

Überrascht sah ich sie an als sie zu uns kamen. Dann sah ich zu Hassan herüber um zu erkennen, was ich machen sollte, denn sie schienen auf etwas zu warten. Genauso ging es Richard. Er saß genauso verdattert in seiner Wanne und wusste nicht so recht wie er mit der Situation umgehen sollte.

Aber das klärte sich schnell auf. Hassan stand auf einmal nackt wie er war auf und stand in seiner Wanne. Sofort nahm die bei ihm stehende Frau einen nassen Schwamm zur Hand, ließ eine Flüssigkeit aus einer Flasche darauf tropfen und begann Hassan damit einzureiben. Gut, wen es so war, dann wollte ich nicht hintenan stehen. Ohne zögern stellte ich mich auch hin und die Frau an meiner Seite begann auch bei mir damit.

Ich konnte die Flüssigkeit riechen die sie auf den Schwamm tropfte. Sie roch unheimlich stark und süß und erinnerte mich an den Duft von Rosen. Und damit war das Rätsel schon gelüftet. Mein Körper wurde mit Rosenwasser gewaschen. Hatte man sowas schon gehört. Ich wurde wahnsinnig. Hatte ich so etwas doch nicht für möglich gehalten.

Zuerst wusch sie meinen Rücken und es war sehr angenehm den weichen Schwamm auf der Haut zu spüren. Er fuhr auf und ab benetzte die Haut mit Duftstoffen und reinigte mich zugleich. Dann glitt er über meinen Hintern und ich zuckte einmal zusammen. Trotzdem war es sehr angenehm. Zuletzt kamen die Beine dran. Dann wurde es Zeit sich umzudrehen.

Noch einmal sah ich zu Hassan herüber. Bei ihm war die Frau schon weiter und es überraschte mich dann nicht mehr als ich sah, wie er dastand und es genoss. Sein dabei erigierter Penis schien niemanden zu stören. Weder ihn noch die Frau vor ihm, die ihn weiter einrieb. Er stand nur mit geschlossenen Augen da und genoss die Berührungen. Das konnte ich auch. Jetzt entschlossener drehte ich mich ebenso um. Mein treuer Freund war schon aufgewacht und hing nicht mehr so schlaff herunter wie noch vor wenigen Minuten. Er begann sich dann richtig aufzurichten, als die Frau mit ihrem Schwamm über meine Brustwarzen fuhr und sie ein wenig reizte. Ich machte es wie Hassan. Ich schloss die Augen und genoss die Berührungen, verfolgte den Weg, den der Schwamm nahm und konzentrierte mich nur noch darauf.

Er glitt von meiner Brust weiter nach unten und wischte über meinen Bauch. Selbst mein Unterleib wurde nicht ausgelassen, nur ganz knapp vor meinem besten Freund endeten die Berührungen. Sie setzten aus bis ich sie an meinen Beinen wieder spürte. Dabei fiel mir ein, dass die Frau sich jetzt bücken musste um an meine Beine zu kommen, also war ihr Kopf nicht weit von meinem Steifen entfernt. Alleine die Vorstellung ließ ihn mehrmals genussvoll aufzucken. Ich sah aber nicht hin, denn ich wollte das Bild in meinem Kopf nicht zerstören. Doch dann hörten die Berührungen an meinen Beinen auf.

Gespannt wartete ich was kommen würde und mein Körper erschauderte von neuem, als ich den Schwamm jetzt an meinen Schwanz spürte. Er wischte nur ganz leicht aber merkbar darüber. Ließ keine Stelle aus. Dann hörte es aber auf einmal auf und ich wollte schon fast protestieren, als ich merkte, wie auf einmal eine Flüssigkeit auf meinen Schwanz tropfte und der Geruch noch intensiver wurde. Ich meinte eine etwas ölige Flüssigkeit zu spüren und ich ahnte was es war. War es zuvor noch Rosenwasser gewesen, so war es jetzt Rosenöl. Eine der teuersten Essenzen, die es gab und diese tropfte gerade reichhaltig auf meinen Dicken. Nur hielt ich es in diesem kurzen Moment für eine Verschwendung. Würde sie doch daran abgleiten und im Wasser verschwinden. Doch ich hatte mit meiner Vermutung falsch gelegen, denn plötzlich merkte ich, wie sich feingliedrige Finger um meinen Schwanz schlossen und damit begannen, das Öl einzumassieren. Es war der reinste Wahnsinn. Sie glitten vom Öl gut geschmiert an der harten Stange entlang und meine Begierde nach Berührung wurde mehr als gestillt. Mein Stamm glitt jetzt ohne Hindernis durch die ihn umschließenden Finger und rieb sich zugleich daran. Dabei konzentrierte ich mich vollkommen auf die Gefühle die meinen Körper überspülte. Es dauerte wirklich nicht lange und die Finger wurden schneller. Meine Erregung wurde immer stärker und ich wusste genau, dass es nicht mehr lange dauern würde, dafür hatte ich schon zu lange nicht mehr. Dann traf es mich wie ein Blitz, als eine andere gut geölte Hand meine Eier umschloss und sie leicht zusammen drückte. Das war dann zu viel. Ich konnte den Schrei kaum unterdrücken der mir entfuhr, als ich kam. Sofort entfernten sich die Finger an meinen Sack, aber das machte auch nichts mehr. Ich schoss ab und ein Strahl nach dem anderen verließ mich unter hohem Druck. Dabei öffnete ich nur einmal kurz meine Augen, da ich sehen wollte was vor sich ging. Dabei wurde mir klar, warum die eine Hand verschwunden war. Sie hielt ein kleines Gefäß in dem sich Schubweise meine Manneskraft sammelte. Kein Tropfen ging daneben und flog ist Wasser unter mir. Nur die mich massierende Hand wurde etwas langsamer um nichts danebengehen zu lassen. Zum Schluss rieb einer der Finger unterhalb meines Schwanzes auch noch den letzen Tropfen heraus. Dann war alles vorbei, viel zu schnell vorbei.

Die Frau ließ mich jetzt endlich los, und ich sackte wieder ins warme Wasser zurück. Genauso wie Hassan und Richard die anscheinend schon fertig waren und mich belustigt angrinsten. Irgendwie peinlich, aber dann auch egal. Schließlich war es ihnen sicher auch nicht anderes ergangen. So lagen wir noch ein klein wenig weiter im Wasser, bis es langsam aber sicher zu kalt wurde.

Als erster erhob sich Hassan und wir taten es ihm nach. Ein Tuch oder etwas Ähnliches, um unsere Blöße zu bedecken, war nicht vorhanden und so gingen wir, wie wir waren in einen anderen Raum. In ihm waren mehrere erhöhte Steinbänke im Raum verteilt. Sie waren wie fast alles mit weißem Marmor verkleidet und sahen sehr kalt aus. Aber als Hassan sich auf einen dieser Bänke legte, taten wir es ihm trotzdem nach. Es war wirklich überraschend, aber die Bänke wurden irgendwie von innen beheizt und waren daher angenehm warm, vielleicht sogar etwas zu warm für meinen Geschmack.

Wieder klatschte Hassan in die Hände und ich sah mich sofort um. Wollte ich doch sehen wer jetzt erschien. Hatte ich doch schon beim letzten Mal eine Überraschung erlebt, so wurde sie diesmal noch etwas größer. Es kamen nicht wie gehofft die Frauen wieder, sondern im Gegenteil drei etwas dickliche aber sehr kräftig gebaute Männer in den Raum. Schon vollkommen enttäuscht ließ ich meinen Kopf wieder auf den Stein stinken und konnte mir gar nicht vorstellen wofür sie da waren. Das bekam ich aber recht schnell zu spüren.

Da ich auf dem Bauch lag wie die beiden anderen auch, spürte ich auf einmal zwei kräftige Hände die mich am Rücken zu massieren begannen. Sie kneteten mich durch wie ich es vorher noch nie erlebt hatte. Es war so stark, dass es fast weh tat, aber auf der anderen Seite die Muskulatur lockerte. Je länger sie also dabei waren, umso besser gefiel es mir. Sie walkten meinen ganzen Körper durch und ich genoss es immer mehr. Doch sie blieben nicht beim Rücken. Sie wandten sich dann dem Rest des Körpers zu und machten nicht einmal vor meinem Hintern halt. Kein Quadratzentimeter wurde ausgelassen.

An den Beinen angekommen wurden sie nicht nur massiert. Sie wurden gebeugt, gestreckt und zwischendurch immer wieder kräftig gewalkt und je länger sie es machten, umso besser gefiel es mir.

Dann drehte er mich auf den Rücken. Jetzt von unten die Wärme rekelte ich mich wohlig ein wenig Hin und Her. Es war mir gar nicht mehr peinlich so vollkommen nackt da zu liegen und empfing in der nächsten halben Stunde die Massage meiner Vorderseite, die sich allerdings fast nur auf meine Beine und die Schultern beschränkte, was mir allerdings auch recht war. Zum Schluss wurde ich noch einmal mit einem betörend riechenden Öl eingerieben, was ein prickelndes, leicht kühlendes Gefühl auf der Haut hinterließ. Dann verschwanden die Männer wieder und wir lagen, wie in einen Kokon eingeschlossen, noch einem Moment in der Ruhe und Wärme.

Erste dann quälten wir uns hoch und fühlten uns wie in einem Zustand des Erwachens. Wir gingen wieder aus dem Raum und fanden in einem anderen, welcher anscheinend als eine Art Garderobe diente, die uns geliehenen Sachen. Es waren feinste Seidenstoffe in kräftigen Farben, welche sich angenehm warm an unsere Haut schmiegte. Dabei waren sie aber sehr weit geschnitten und ließen viel Luft an den Körper. Unterwäsche oder ähnliches gab es nicht, nur eine Art Pumphose und dazu ein Hemd, welches man über den Kopf zog. Das war schon alles.

Richard und ich sahen uns gegenseitig an und mussten Grinsen. Irgendwie sah es an uns komisch aus, aber es dauerte nicht lange und wir gewöhnten uns schneller daran, als wir dachten.

Wieder ging Hassan voraus und wir folgten ihm schon gespannt darauf, was er noch für uns hatte. Hier jagte eine Überraschung die nächste, zumindest für uns, denn irgendwie hatte ich das Gefühl, als wenn es für Hassan Alltag war. So konnte man auch seinen Tag verbringen, nicht jeden, aber so ab und zu konnte ich es mir auch gefallen lassen. Müßiggang in Reinkultur.

Wir gingen diesmal eine ganze Weile durch das Haus und Hassan öffnete dann eine Tür die wir dann durchschritten. Der ganze Raum war in Rot und Gold gehalten, mit einigen wenigen kräftig Blauen Streifen, dazu waren zwei große, bunte Fenster in der Außenwand die mehr oder weniger Licht hinein ließen. Durch die dunklere Färbung des Glases war es eher etwas gedämpft und so ergab es eine seltsame Stimmung. Dazu stieg und der betörend starke Duft von Weihrauch und anderem Räucherwerk in die Nase. Es war für meine Nase zuerst etwas zu kräftig, aber es dauerte nicht lange und ich nahm es gar nicht mehr so stark war.

Die Ausstattung war in dem Sinne sehr einfach gehalten. Dutzende große Kissen lagen an der gegenüberliegenden Wand kreuz und quer durcheinander herum. Davor ein gemauerter, sehr niedriger Tisch, der seinen Namen kaum verdiente, es war eher eine Art erhobene Platte, die sich vielleicht zehn Zentimeter vom Boden absetzte. Darauf eine große Wasserpfeife und mehrere Töpfchen und Tiegel. Mehr war nicht vorhanden.

Hassan ging auf die vielen Kissen zu und ließ sich einfach hinein plumpsen. Mit weit ausgestreckten Armen lud er uns ein es ihm gleich zu tun und wir ließen uns nicht zweimal bitten. So versanken wir in einem Meer von flauschig weichen Kissen und lagen von der vorigen Massage noch mitgenommen einfach nur so da und wären sicher eingedöst, wenn nicht auf einmal die Tür wieder aufgegangen wäre. Diesmal musste Hassan nicht klatschen damit etwas passierte, aber es war auch so genauso interessant.

Herein kamen mehrere Frauen, alle in ähnlichen Gewändern wie wir und brachten einige Schüsseln, Teller und Krüge auf denen sich köstlich aussehende Sachen befanden oder etwas zu trinken war. Erst jetzt, wo ich es zu sehen bekam, fiel mir ein, dass ich schon lange nichts mehr gegessen hatte und augenblicklich begann mein Magen zu knurren.

Alles was man sich wünschen konnte wurde aufgestellt. Zumindest wenn es darum ging das es süß sein sollte. Kandierte Früchte in aller Form, dazu Gebäck unserem Blätterteig gleich mit einer Menge Zucker zubereitet. So etwas wie unser Brot mit Wurst wurde nicht gereicht. Entweder war es nicht an der Zeit oder das gab es einfach nicht. Aber das war mir in dem Moment auch vollkommen egal. Ich bohrte mich geradezu durch die Köstlichkeiten und nur wenig später war ich voll bis oben hin. Das viele süße Zeugs erzeugte sehr schnell ein Gefühl der Völle. Trotzdem passte immer wieder ein kleines Stück hinein. Dazu gab es Fruchtsaft.

Zu meiner Freude hatte sich jemand die Mühe gemacht und wohl dutzende Granatäpfel entsaftet, denn ein ganzer Krug der tiefroten Flüssigkeit stand da und ich genoss es wie noch nie irgendwas, diesen leicht gekühlten, schweren und unheimlich geschmackvollen Saft durch den Hals laufen zu lassen.

Irgendwann war unserer Fressorgie zu Ende und wie durch Zauberhand wurde es wieder von den Damen abgeräumt, allerdings nicht ohne etwas neues, aber wesentlich weniger davon hinzustellen. Dazu brachten sie eine Schale aus der ein leichter Rauchfaden stieg. Als sie dann wieder aus dem Raum waren, beugte Hassan sich vor, entnahm dem Gefäß ein kleines Stückchen glühende Kohle und legte sie auf den Tabakbehälter oberhalb der Wasserpfeife. Sofort stieg ein etwas dickerer Rauchfaden auf und der Geruch von brennendem Tabak stieg in unsere Nasen. Dann schnappte sich Hassan eine der Schläuche, ließ sich zurücksinken und sog vollkommen entspannt am Schlauch. Nur da blubbernde Geräusch war zu hören und Richard und ich wollten nicht nachstehen. Jeder von uns nahm auch einen der Schläuche und wir nuckelten ebenso wie Hassan daran, obwohl wir vorher noch nie geraucht hatten. Da es aber nicht inhaliert wurde, war es seltsamer Weise ein Genuss für uns und es machte mir unheimliche Freude zuzusehen, wenn in der Flasche die Blasen aufstiegen und blubbernde Geräusche machte.

Nach wenigen Minuten beugte Hassan sich wieder vor, nahm das Stückchen Kohle mit einer Zange wieder heraus griff in eine der Döschen die daneben standen. Er holte ein kleines Stückchen schwarzbräunliches, klebriges Etwas heraus, was ich nicht kannte. Dann legte er es mit auf den Tabak und das Kohlestückchen wieder darauf.

Sofort kam uns ein schwerer, süßlicher, noch nie gerochener Duft entgegen. Er war schwer zu beschreiben, eben einmalig.

Hassan ließ sich wieder zurücksinken und sog an seinem Mundstück und Richard und ich taten es ihm gleich. Der Duft aus dem Etwas stieg jetzt mit in den Rauch, den wir im Mundraum hatten und er schmeckte anders als zuvor. Ebenso wurde mir langsam aber sicher etwas komisch. Es war nicht als wenn man Alkohol trank, aber kam vielleicht in die Richtung. Man wurde etwas dumpf im Kopf und fühlte sich leichter. Es war eine Art schweben ohne dabei ganz wach zu sein, aber auch nicht schlief. Eher etwas dazwischen. Aber in dem Sinne nicht schlecht. Auf alle Fälle verlor man die Kontrolle über die Zeit. Ich kann nicht sagen wie lange wir einfach nur so dalagen und gar nichts anders wollten.

Doch irgendwann ging die Tür wieder auf und mehrere Frauen kamen in den Raum. Drei von ihnen trugen Musikinstrumente mit sich. Sechs andre waren nur leicht bekleidet. Sie trugen die unvermeidlichen Pumphosen, nur ihre Oberbekleidung war sehr kurz gehalten und ließ zumindest den Bauch frei. Auch ihre Gesichter waren so mit einem kleinen Schleier verhüllt, das nur die Augen darüber schauen konnten. Allerdings waren die Haare offen gehalten und fielen in langen, dunklen Wellen auf ihre Schultern und darüber hinaus.

Die drei mit den Instrumenten gingen in eine Ecke, setzten sich auf mitgebrachte Hocker und begannen leise auf den Saiteninstrumenten zu zupfen und obwohl es nur im Hintergrund war, wurde es durch den Rauch den wir eingeatmet hatten intensiver, als es sicher war. Wir nahmen es einfach besser auf und es klang irgendwie berauschend.

Aber das war in vollkommen egal, besonders als die Frauen sich vor den Tisch stellten und sich nach den Tönen zu bewegen begannen. Wir verfolgten die Darbietung mit glasigen Augen. Jede Bewegung, jede noch so kleine Veränderung wurde in veränderter Aufmerksamkeit wahrgenommen und je schneller sich die Frauen zu bewegen begannen, umso mehr hatten wir den Eindruck, als wenn alles ineinander verschwamm. Trotzdem konnte ich es noch auseinander halten, obwohl es mir manchmal schwer fiel Bein und Arme richtig zuzuordnen.

Auf alle Fälle tanzten sie einen Bauchtanz, der sich in immer verrücktere Bewegungen steigerte. Zuerst nur schön anzusehen, dann immer erotischer werdend. Hüften würden kreisend bewegt und dann Stoßartig nach vorne geschleudert. Oberkörper wiegten sich von vorne nach hinten und wieder zurück. Drei der Körper drehten sich wie wild im Kreis und fielen dann einfach zu Boden, als wenn auf einmal die Kraft aus ihnen gefahren wäre. Doch nicht lange, schon kamen sie auf alle viere und krochen wie geschmeidige Katzen auf uns zu. Immer näher kamen sie und berührten schon die ersten Kissen zu unseren Füssen, während jede von ihnen einen von uns mit den fast schwarzen Augen fixierte.

Die erste erreichte zuerst mich, denn ich lag am nächsten an ihnen dran. Sie stellte mir, ohne dass ich es verhindern konnte, die Beine hoch und ließ sie dann auseinander klaffen. Dann kroch sie mit dem Oberkörper dazwischen und fixierte dabei mit ihren Augen, immer noch die meinen.

Hier angekommen schob sie eine Hand unter meinen Hintern und zog meinen Unterkörper nach oben und ich folge ihrem tun. Sofort ließ sie mich los und ich hielt diese Position. So leicht von den Kissen erhoben griff sie an die Seiten meiner Hose und zog sie mir so weit weg, dass sie bis zu meinen Knien rutschte, was durch die weite der Hose kein Problem war.

Im Normalfall wäre ich jetzt rot geworden, immerhin lag ich unten herum vollkommen nackig vor einer Frau die ich nicht kannte, aber es war mir in dieser Stimmung vollkommen einerlei. Ich verfolge nur mit Interesse ihr tun und überließ mich ihrer Führung.

Während der ganzen Zeit tanzten die anderen Frauen weiter, nur nicht mehr so ekstatisch, sondern standen oder knieten da und bewegten sich eher langsam, aber dafür sehr animierend was sich zumindest auf mich auswirkte. Die Kombination aus Reizen verfehlte seine Wirkung nicht. Es dauerte zwar länger als sonst, aber mein wackerer Freund begann zu wachsen. Besonders schnell, als die Frau vor mir unter meiner hoch hängenden Hose tauchte und ihr jetzt frei nach unten hängender Schleier über meine Eichel strich. Sofort löste ich wieder meinen Blick von den tanzenden und sah zwischen meine Beine, wo mich zwei Kohlenstücke anschauten die langsam nach unten tauchten.

Mein Schwanz war hinter dem Schleier immer weniger zu sehen und verschwand Stück für Stück dahinter, bis der Stoff meinen Unterleib berührte und ich ihn gar nicht mehr erblickte. Stattdessen spürte ich auf einmal einen heißen Atemzug auf der nackten Haut.

Beinah hätte ich aufgeschrien, als sich zarte Lippen über meinen Penis schoben. Sie setzten zuerst nur ganz leicht auf der Spitze auf und schoben sich dann langsam aber unaufhaltsam weiter darüber. Ich weiß nicht ob es an dem Rauch lag, aber so intensiv hatte ich es noch nie erlebt. Ich konnte jeden Zentimeter fühlen der in diese nasse und heiße Höhle rutschte und konnte es kaum erwarten, bis die Eichel ganz darin war. Aber alles ging nur quälend langsam und ich quälte mich selber, denn ich bewegte mich nicht ein bischen, sondern ließ es einfach mit mir geschehen. Dabei schaute ich dann immer wieder auf die Darbietung vor uns, die sich genauso steigerte wie die an mir.

Die tanzenden, oder besser gesagt, sich bewegenden Frauen vor uns knieten jetzt alle und zogen sich langsam aus. Als erstes verschwanden die Oberteile, aber so, dass es in Reihenfolge passierte. Nicht alle gleichzeitig. Die Spannung blieb so länger erhalten. Und so erblickte ich, was das Herz eines jeden Mannes höher schlagen ließ. Jede von ihnen war anders gebaut, obwohl sie in etwa die gleiche Größe hatten. Für jeden Geschmack war etwas dabei. Eine mit Brüsten wie Bienenstichen und eine mit welchen, die ich für viel zu groß hielt. Die anderen dazwischen. Dazu war ihre Haut in einer Farbe welche denen von Nüssen gleichkam. So sah ich mir praktisch nur noch jene an, die meinen wünschen entsprach, während an meinem Schwanz langsam ein Feuerwerk an Gefühlen ausbrach.

Sie war so tief angekommen wie es ging und schon begann sie mich zu verwöhnen. Nur langsam wischte ihre Zunge an mir entlang aber fand immer die richtige Stelle. Doch sie schaffte es mich in der Weise zu reizen, dass es nie übermäßig wurde. Mal brachte sie mich weiter und hielt dann wieder fast still um meine Erregung wieder abklingen zu lassen. So lag ich auf der einen Seite entspannt auf den Kissen, aber zugleich auch erwartungsvoll was meine körperlichen Reaktionen anging.

Diejenige die ich die ganze Zeit ansah schien zu merken wie sehr ich mich für sie interessierte. Sie stand auf, löste ich von der kleinen Gruppe und stellte sich vor mich hin. Dabei berührte sie fast den liegenden Körper der anderen. Dann begann sie mit einer Vorstellung, die nur für mich zu sein schien.

Sie steigerte sich wieder in einen ekstatischen Tanz und wirbelte herum, warf ihre langen Haare dabei hin und her und sah nach einiger Zeit wie eine wildgewordenen Furie aus. Doch eine Furie mit einer a****lischen Ausstrahlung. Es reizte mich immer mehr sie zu sehen und so musste mich jene zwischen meinen Beinen kaum noch reizen, um meine Erregung auf gleicher Höhe zu halten.

Dann drehte sie sich auf einmal in einem wirbelnden Kreis vor mir und griff sich an die Taille. Sie löste ein Band und wie von Zauberhand viel die Pumphose förmlich auseinander. Wie es funktionierte hatte ich leider nicht erkennen können. Sie stand plötzlich fast vollkommen nackt vor mir, nur ihre Schleier und eine kleines Stückchen dreieckigen Stoffs trennte sie von der vollkommenen Blöße.

Es war zuvor schon zu erkennen, dass sie einen wunderschönen Körper hatte und jetzt sah ich ihn vor mir. Vollkommen ebenmäßige Bräune bedeckte ihre Haut, welche vollkommen rein und glatt aussah. Dazu war darauf nicht ein einziges Härchen zu erkennen und so störte nichts den Genuss des Sehens. Ein wahres Fest für die Augen und so tastete ich diesen makellosen Leib mit diesen ab, konnte aber bei bestem Willen nichts entdecken, was mich störte.

Während der ganzen Zeit hatten die Liebkosungen an meinem Schwanz aufgehört ich spürte nur die heiße Nässe und eine sich daran geschmiegte Zunge. Das Gesehene reichte vollkommen aus um mich weiter zum Gipfel der Erlösung zu bringen und es wurde noch besser.

Mit wiegendem Schritt kam die vor mir tanzende auf mich zu und stieg zu meiner rechten Seite auf die Kissen. Dabei hatte ich den Eindruck, als wenn ihre Füße kaum die Kissen berührte und wo war es fast nicht zu spüren. An meiner Seite angekommen sah sie auf mich herab und hob ein Bein. Langsam stieg sie über mich hinweg und stand dann mit kreisenden Hüftbewegungen über mir.

Doch nur wenige Sekunden währte der Anblick, denn sie griff sich mit den Händen an die Seite wo sich die dünnen Fäden befanden, die das noch an ihr haftende Dreieck in Position hielten.

Jetzt geschahen zwei Dinge auf einmal. Mit einem Ruck riss sie sich die Fäden seitlich vom Leib und sie zerrissen leicht, gleichzeitig warf sie ihren Kopf in den Nacken. Sofort konzentrierte sich mein Blick auf ihren Unterleib und auch hier verdeckte kein Haar die Sicht. Mir stockte der Atem und es zuckte einmal in meinem besten Stück.

Die Frau zwischen meinen Beinen hatte inzwischen an die Fesseln der über mir stehend gegriffen und ich glaubte, dass sie sich daran festhielt, warum auch immer, aber dem war nicht so. Ich verstand es erst zwei Minuten später, denn plötzlich begann sie wieder an mir zu lecken. War ich zuvor schon weit gekommen, so steigerte es sich jetzt in rasendem Tempo, wobei der Rauch die Empfindungen um ein mehrfaches steigerte. Ich hätte am liebsten geschrien, so intensiv durchströmten die Gefühle meine Glieder und mein Leib bereitete sich darauf vor, zu explodieren.

Jetzt hatte ich auch nicht mehr den Eindruck als wenn es aufgehalten werden sollte, denn die Bemühungen zwischen meinen Beinen nahm nicht mehr ab, im Gegenteil. Sie nahmen zu und ich wusste genau, dass es nicht mehr lange dauern würde. Mein Herz begann zu hämmern und meine Muskulatur geriet in einen Zustand der vollkommen entspannten Spannung.

Jetzt flog der Kopf an mir geradezu hoch und runter während ich auf den Schoß starrte der über mir stand. So nah und doch so fern, denn aus irgendeinem Grund konnte ich mich nicht mehr bewegen. Bewegungslos lag ich da und ließ es mit mir geschehen und es war gewiss nicht unangenehm.

Es zuckte einmal in mir und ich spürte ein kleines wenig Saft in mir aufsteigen. Nur ein paar kleine Tropfen, aber dieses worden sofort wahrgenommen. Sie wurden aus mir herausgesaugt um nach mehr zu fordern welchem ich gerne nachkam. Endlich merkte ich wie sich das gesammelte Sperma anschickte auf die Reise zu gehen und es zuckte noch einmal in mir. Diesmal heftiger als zuvor und ich war der Erlösung so nah.

Dann ging alles sehr schnell. Ich stöhnte einmal auf und merkte meinen Saft aufsteigen. Gleichzeitig hob sich der an mir saugende Kopf hoch und verließ unheimlich schnell seine Position. Noch während er sich zurückzog, drückten die Hände an den Fesseln zu, welches ein Signal für die über mir stehende war. Sie kam mit einer unheimlichen Geschwindigkeit zu mir herunter und hockte über mir, während ich jetzt die Hände der anderen an meinem Schwanz fühlte. Sie richtete ihn geradewegs nach oben aus, so dass er wie ein Dorn nach oben stand. Und er stach zu. Traf die Öffnung die zuvor noch meinen Blick versüßt hatte und drang ohne wiederstand sofort tief ein. Ich glitt einfach in den sich mir zuvor anbietenden Körper und dränge die heiße Enge beiseite. Das war dann der Auslöser für mich und ich schoss ab. Ihr Unterleib auf den meinen gepresst jagte ich meinen ganzen Liebessaft in den mich umschließenden Leib und pumpte so viel aus mir heraus wie ich nur konnte. Wie heiße Lava dränge es aus mir heraus und wurde von einem aufnahmebereiten Schoß aufgefangen.

Ich glaube, dass ich aus Leibeskräften schrie als ich mich ergoss. Die mich überschwemmenden Gefühle waren so intensiv, dass ich es einfach nicht mehr aushielt. Ich schloss nur meine Augen und war in einer anderen Welt aus der ich erst wieder erwachte, als alles vorbei war. Immer noch lag ich auf den Kissen, genauso wie Hassan und Gerhard, aber war wieder angezogen und nur noch die Musik spielte weiter. Außerdem war niemand mehr zu sehen. Also schloss ich vollkommen befriedigt wieder meine Augen und schlief wieder ein.

Erst spät wachte ich wieder auf und wurde in mein Zimmer geleitet. Dort angekommen ließ ich mich auf das Bett fallen und schlief weiter bis zum nächsten Morgen.

Frisch und ausgeruht erwachte ich und es dauerte nicht lange bis ich zu einem ausgiebigen Frühstück abgeholt wurde. Es gab alles was ich mochte, besonders einen wohlschmeckenden, tiefschwarzen Kaffee, der meinen Körper erst richtig wach machte. Richard schien es ebenfalls so zu gehen, denn er speiste ausgiebig und reckte sich dann immer wieder um den Schlaf aus den Knochen zu vertreiben.

Irgendwann frage ich dann Hassan, ob er etwas von unserem Schiff gehört hatte. Er meinte nur, dass wir uns darüber keine Sorgen machen sollten, es würde ohne uns nicht weiter fahren. Dafür hätte sein Vater schon gesorgt.

Was immer das auch zu bedeuten hatte wusste ich nicht, aber es klang sehr positiv. Daraufhin bot sich Hassan an uns ein wenig die Stadt zu zeigen, da er im Moment nicht sehr viel zu tun hätte. Wobei ich mich wirklich frage, ob er überhaupt so etwas wie arbeiten kannte, aber ich wollte ihn nicht verärgern und so fragte ich nicht danach. Mir war es auch vollkommen egal. Es gingen mir und Richard besser als jemals im Leben, warum sollten wir es zerstören.

So fuhren wir dann mit einer Kusche in die Stadtmitte und Hassan zeigte uns alles möglich was uns für uns von Interesse sein könnte. Und es war beeindruckend. Die Architektur der Gebäude war für mich einmalig und ich staunte immer wieder über alles was ich sah.

Dann fuhren wir ans Wasser und Hassan zeigte uns die Stelle an der einmal der Leuchtturm gestanden haben sollte. Mir lief ein Schauer über den Rücken, denn obwohl man eigentlich gar nichts sehen konnte, kannte ich doch die Geschichte über den Leuchtturm, eines der sieben Weltwunder der Antike. Genauso erging es mir, als er mir erzählte, dass unser Schiff wohl über den ehemaligen Palast der Cleopatra gefahren wäre, der jetzt versunken im Hafen liegen würde. Ich wollte es ihm zuerst nicht glauben, aber als er erzählte, dass er vor vielen Jahren dort getaucht habe und dann in der Tiefe Statuen gesehen haben glaubte, da war ich mir nicht mehr so sicher.

Irgendwann fuhren wir dann zurück zum Anwesen und wir aßen zu Abend. Es gab viel kaltes Fleisch und nicht zu vergessen die überaus süßen Naschwerke. Hinterher saßen wir zusammen und ein Bediensteter goss uns immer wieder heißen, zuckersüßen schwarzen Tee ein. Dabei Erzählten Richard und ich Hassan, was wir auf unseren Fahrten so alles erlebt hatten und so vergingen die Stunden. Er hörte uns aufmerksam zu, stellte ab und zu einmal eine Frage, aber im Großen und Ganzen hörte er nur zu. Dabei sah er verträumt in die Gegend. Wir wunderten uns ein wenig darüber, aber bekamen schnell die Erklärung, denn es war ihm versagt auf Reise zu gehen. Er war das einzige Kind seines Vaters, also zugleich auch der einzige Erbe und als solcher wurde er sehr behütet. Eine Reise und dazu eine eventuell gefährliche, würde schon gar nicht infrage kommen.

So konnte ich ihn und seinen Lebenswandel recht gut verstehen. Auf der einen Seite reich bis an die Fußspitzen, aber zugleich ein gefangener des Willens seines Vaters. Somit erklärte sich auch, dass er solch gewaltige Freiheiten hatte und tat was ihm Spaß machte solange es unter einer gewissen Aufsicht war. Solange er im Haus war, war alles in Ordnung. Nach draußen ging er nie alleine. Mit uns beiden war es kein Problem gewesen, schließlich hatten wir unsere Loyalität schon bewiesen. Nur ohne uns bekam er jetzt immer zwei Wächter dazu. Eine Panne wie die Letzte sollte nicht mehr passieren, dafür hatte sein Vater jetzt gesorgt.

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