Die erste Nacht

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Das Zimmer war dunkel und etwas Warmes und Schweres ruhte auf ihrem Schenkel. Sie fühlte sich desorientiert, fragte sich, wo sie war und warum sie sich so verdammt gut fühlte. Sie bewegte ihre Hüfte und das Gewicht auf ihrem Schenkel rutschte, verharrte ein bisschen weiter unten. Sie wunderte sich, was es war und was es in ihrem Bett machte. Sie öffnete ihre Augen, schloss sie wieder mit einem zufriedenen Lächeln. Sein Arm. Der Arm des Herrn war über den Körper seiner Sub drapiert.

Sie runzelte ihre Stirn. Etwas Weiches und Pelziges lag unter ihrem Kinn geschmiegt und vibrierte. Sie öffnete erneut ihre Augen und starrte Wanda böse an. Sie verstärkte ihr Schnurren um ein Dezibel und ließ ihren Kopf besitzergreifend auf ihre Schulter ruhen. Sie schubste sie mit ihrem Kinn aus dem Weg und beanspruchte diese erstklassige Position für sich selbst. Es war seltsam, ihren Herrn so zu sehen, aus solcher Nähe – schlafend, sorglos, seine kraftvollen Pheromone ausströmend, die seine Sub schwindlig machten.

Mehrere Minuten lang studierte sie ihren Herrn. Er sah so anders aus, schlafend und aus so großer, intimer Nähe. Erstens sah er viel jünger aus. Ohne die Aura der Stärke, die ihn normalerweise umgab,ohne sein typisches Hemd, ohne seine Brille … er sah zufrieden aus und besaß eine raue, intensiv maskuline Schönheit, die sie anmachte.

Sie presste ihre Lippen sanft gegen seine Schulter, genoss das Gefühl des nackten Fleisches unter ihren Lippen. Ihr striemenbewährter Hintern schmerzte und ihre Brustwarzen waren wund, doch sie hatte sich nie in ihrem ganzen Leben entspannter gefühlt. Irgendwie fühlte sie sich diesen Morgen wohler. Wieder küsste sie seine Schulter und grübelte über die Veränderung nach. Sie fühlte sich … glücklich. Nein, es war mehr als das, es war etwas viel Tiefgreifenderes.

Eine Welle des Friedens und des Glanzes durchspülte sie, als sie sich an die vergangene Nacht erinnerte. Sie erinnerte sich an ihre konstante Entkräftung, ganz zu schweigen von ihrer Paranoia und ihrem Misstrauen. Sie winselte, als sie sich die zahllosen Gelegenheiten ins Gedächtnis rief. Und trotzdem war er hier, solide, unbeweglich, wie der sprichwörtliche Felsen.

Er war immer hier gewesen, hatte sie aufgefangen, wenn sie fiel, hatte nach ihr aufgeräumt und, ja, sie auch diszipliniert, wenn sie es gebraucht hatte. Es war, als ob er sie verstand, auf eine Art, wie es niemand anderer je getan hatte oder konnte. Sie erinnerte sich, ihn einmal ihr Lichtzeichen in der Nacht genannt zu haben – damals hatte sie es scherzhaft gemeint. Sie hätte nie gedacht, welche Bedeutung diese Worte eines Tages für sie haben würden.

Die Hand auf ihrem Schenkel bewegte sich und er murmelte etwas im Schlaf. Sie rutschte näher und presste ihren Körper gegen den ihres Herrns, als ob sie mit ihm verschmelzen wollte. Sie konnte Wandas weiche, pelzige Anwesenheit zwischen ihnen spüren, sie alle drei warm, nahe, schläfrig.

Normalerweise war das der Moment, wo sie weglief. Sie hatte es mehrere Jahre lang geschafft, Liebe und Sex recht fröhlich zu trennen. Das hatte sie nicht gewollt. Sie war noch immer nicht völlig sicher, wie das passiert war. Sie hatte nach dem extremen Thrill gesucht, einem Weg, ein sexuelles Verlangen zu befriedigen, das nicht verschwinden würde, und hatte stattdessen dies gefunden. Letzte Nacht war das erste Mal gewesen, dass sie jemals mit einem Mann Liebe gemacht hatte. Liebe. Liebe im Gegensatz zu Sex. Liebe im Gegensatz zum Überlassen ihres Körpers der Empfindung, der Benutzung und Misshandlung, um den Höhenflug zu erreichen, nach dem sie sich sehnte. Und es war gut gewesen.

Zitternd vergrub sie ihren Kopf in seiner warmen Brust, wimmerte leise in sich hinein. Sie hatte Angst, wie sehr sie das wollte, wie vollkommen sie sich in so kurzer Zeit in ihren Herrn das unendliche Vertrauen gesetzt hatte. Indem er ihr ihre Freiheit ließ, hatte er sie effektiv gezwungen, lange genug zu bleiben, um sich zu sorgen. Und, noch wichtiger, versorgt zu werden. Sie war an das Gefühl nicht gewöhnt. Ein Teil von ihr wollte weg rennen, während ein anderer Teil – einer, den sie seit langem verleugnet hatte, ihren Kopf für immer auf seine Schulter legen und niemals ihres Herrns Seite verlassen wollte.

Sie war so in Gedanken versunken, dass sie erschrocken zusammenzuckte, als sie aufblickte und ihres Herrns Augen offen fand, sein Starren auf seine Sub fixiert.
„Aufgewacht, Kleines?“ Er küsste ihr Haar.
„Ja“, lächelte sie und streichelte mit einer Hand über ihres Herrns Schenkel.
„Und hart am Grübeln, wie ich sehe.“
Er zog sie in den Ring seiner warmen, starken Arme und hielt sie fest.
„Jaah“, zuckte sie ihre Schultern.
„Worüber?“
Sie zögerte, sah dann in seine Augen auf.
„Ich hätte nie gedacht, dass ich an all dem emotionalen Mist interessiert bin“, vertraute sie ihm an.
„Aber?“ ermutigte er.
„Heute bin ich glücklich aufgewacht, Herr, zum ersten Mal“, flüsterte sie.
„Gut“, grinste er.
„Nein, Sie verstehen nicht.“ Wieder blickte sie hoch. „Ich erwachte glücklich zum allerersten Mal, seit ich mich erinnern kann. Normalerweise erwache ich jeden Morgen mit der selben Angst, ich zu sein, mein Leben zu leben, wie ich es tue. Ich wache auf, denke Scheiße, wieder ein Tag. Heute … erwachte ich mit dem Gedanken, dass ich zu sein zur Abwechslung erfreulich sein könnte …“
„Das ist gut.“ Seine Hand lief ihren Rücken auf und ab.
„… und ich wollte davonlaufen“, endete sie.

Seine Hände fanden ihre striemenüberzogenen Hinterbacken und stoppten, pressten hart gegen das wunde Fleisch, ließen sie sich winden.
„Tja, das ist keine Option, Sub“, knurrte er. „Du gehörst mir und die Strafe für Weglaufen ist keine, die du bezahlen willst.“
Ihre Augen leuchteten neugierig. Er schaffte das immer bei ihr.
„Was würden Sie tun, Herr?“ erkundigte sie sich mit zauderndem Tonfall.

Sein Ausdruck verhärtete sich und seine Augen wurden todernst, als er antwortete: „Ich würde dich aufspüren, dich hierher zurückschleppen und dich fürchterlich auspeitschen“, versprach er.
„Oh.“ Sie war nicht sicher, wieso sie das beruhigend fand.
„Und wenn ich fertig bin, deine Haut zu röten, halte ich dich nieder, halte dich verdammt fest und behalte dich da, bis du mir sagst, warum du weggelaufen bist. Ich würde dir nicht erlauben, unehrlich zu sein oder respektlos“ informierte er sie.
Sie dachte einen Moment darüber nach, küsste dann zärtlich des Mannes Lippen.
„Ich danke Ihnen, Herr“, flüsterte sie.

Sie drifteten davon, dösten eine Weile. Dann – ohne Warnung – schob er ihre Knie vorwärts und zog ihren Körper darüber, sodass ihr Hintern ein bisschen in die Luft gehoben wurde. Danach stieß der große Mann einen Finger in ihren Körper. Sie stöhnte und wand sich, akzeptierte den Finger, öffnete sich unter der Liebkosung. Ein weiterer Finger folgte. Seine andere Hand kam mit einer schnellen, fließenden Bewegung auf ihen Rücken runter, nagelte sie am Bett fest, hielt sie dort bewegungslos. Noch ein Finger schloss sich denen an, die bereits in ihrem Arsch forschten.

„Wurdest du jemals gefistet, Kleines?“ erkundigte er sich in dem tiefen, kehligen Tonfall.
„Nein, Herr“, wimmerte sie, ihre Rektalmuskeln verkrampften sich als Reaktion auf diese entsetzliche Frage, hielten seine Finger in ihrem Körper gefangen.
Er lachte. „Nicht heute, Kleines, nicht heute“, beruhigte er, „aber bald.“

Er ließ seine ganze Hand in ihren Körper gleiten, hielt seine Finger gerade. Es tat nicht weh – ein Teil von ihr mochte das Gefühl, irgendeinen Teil seines Körpers in ihrem eigenen zu akzeptieren. Das schien der ultimative Ausdruck seiner Macht und Autorität über sie zu sein. Ein anderer Teil von ihr blieb vor Angst erstarrt bei der bloßen Erwähnung des Wortes Fisten. Er hatte zwar keine großen Hände und sie war sicher, sie würden sehr tüchtige, sehr große Fäuste abgeben. Sie wagte nicht, darüber nachzudenken.

„Angst, Kleines?“ fragte er, eine Hand streichelte ihren zitternden Körper, während die andere beharrlich ihr Inneres liebkoste.
„Ja, Herr“, antwortete sie.
Er lachte und küsste ihren Nacken, knabberte daran wie eine Löwin ihr Junges am Nackenfell aufnimmt.
„Gut“, meinte er in diesem leisen, sexy Knurren.
„Herr, darf ich kommen?“ bat sie, wand sich, presste ihre feuchtnasse Möse gegen die Matratze.
„Nein. Ich dachte, ich habe das klar gemacht“, gab er zurück. „Außer ich sage dir etwas anderes, darfst du nur mit meiner Erlaubnis kommen, Kleines. Du erfährst Befriedigung ausschließlich nach meiner Entscheidung.“
„Ja, Herr.“

Ihr Körper kribbelte bei seinen Worten und Tonfall. Sie spürte seine Zunge an ihren Hinterbacken, die Striemen verfolgend, die dort am Vortag verursacht worden waren, und sie wand sich stöhnend.
„Halt still“, wies er ihr an. „Ich bin in Spiellaune – das ist eine der Konsequenzen, aufzuwachen und meine nackte Sub in meinem Bett vorzufinden.
„Ja, Her“, keuchte sie, dachte bei sich, dass als Spielzeug benutzt zu werden kaum eine Abschreckung war, darum zu bitten, eine Nacht von den Armen ihres Meisters umschlungen zu verbringen.

Er streichelte leichte, sanfte Kreise über ihre Hinterbacken, drückte dann stärker. Seine Finger massierten ihren wunden Arsch, ließen sie aufschreien. Er rutschte im Bett hinunter und nahm ihren Körper unter seinem gefangen, bedeckte sie mit einem schweren Schenkel und seiner Brust. Sie lag leblos da, versuchte sich ans Atmen zu erinnern.

Wieder spürte sie seine Zunge an ihrem Arsch, dann zog er ihre Hinterbacken auseinander und sie stieß ein Quietschen des puren Entzückens aus, als die sensiblen Nervenenden ihres Arschloches auf seine nasse Liebkosung reagierten.
„Wurdest du je zuvor gerimmt, Kleines?“ fragte er, seine Stimme gedämpft durch die Bettdecke und seine Nähe zu ihren Hinterbacken.
„Nein, Herr“, keuchte sie, packte mit einer Hand eine Faustvoll Laken und ließ die andere hinunter gleiten, um ihre feuchte Möse zu streicheln.

„Hand wieder hinauf.“
Er klatschte hart auf ihren Hintern und sie gehorchte ihm rasch, errötete.
„Okay – ich denke, wir müssen eine neue Regel einführen, Sub. Von nun an ist die einzige Zeit, in der du dich berührst, wenn du das Bad benutzt. Davon abgesehen ist sie für dich verboten. Sie gehört mir und ich bestimme, wann – und falls – sie irgendeine Aufmerksamkeit erhält. Falls ich dich beim Berühren erwische, kann die Bestrafung unverzüglich erfolgen und schmerzhaft sein. Verstanden?“
„Ja … Herr …“, nickte sie, wand sich, als er seinen Kopf wieder senkte, seine Sub weiter rimmte.

Ihr Meister hörte niemals auf, sie in Erstaunen zu versetzen. Falls sie nach der letzten Nacht angenommen hatte, dass sie irgendwelche Rechte oder neue Privilegien hatte, dann hatte er sie rasch von dieser Meinung abgebracht. Letzte Nacht hatte er sie vielleicht wie eine Geliebte behandelt, doch diesen Morgen war sie ganz klar wieder eine Sub.

Seine Hände massierten und kneteten ihre wunden Hinterbacken, gleichzeitig leckte er geschickt ihre empfindliche Öffnung, überlud ihr Nervensystem auf eine Art mit der zweifachen Empfindung aus Vergnügen und Qual, die drohte, sie ohnmächtig werden zu lassen. Sie schnappte nach Luft und begann, rhythmisch im Takt des Knetens und Leckens gegen das Bett zu stoßen, bis sie sicher war, sie könnte es nicht länger ertragen.
„Bitte, lassen Sie mich kommen, Herr“, bettelte sie.
„Nein“, kam die unvermeidliche Antwort. „Denkst du ernsthaft, die Sub sollte vor dem Meister kommen? Denkst du das, Kleines?“
Wieder schlug er auf ihren Hintern und sie jaulte auf.
„Nein, Herr … es tut mir leid!“ schrie sie.

Er kehrte zu seiner Arbeit zurück und sie ertrug die köstliche Folter, bis ihr ganzer Körper schweißüberströmt war und sie nicht mehr zusammenhängend denken konnte. Sie hielt sich auf dem Zahnfleisch vom Kommen ab. Sie sehnte sich danach, dass es aufhören und für immer weitergehen sollte, alles zur selben Zeit.

Endlich kam es zu einem Ende und sein Kopf erschien neben ihr auf dem Kissen.
„Ich bin hart – reite mich“, orderte er.
Sie schluckte und nickte, versuchte, sich lange genug zusammenzureißen, um zu gehorchen. Sie erhob sich, zog die Decken weg und fand ihres Herrn harten Schwanz gerade hochstehen. Sie fischte ein Kondom aus dem Nachttisch und strich es ehrfurchtsvoll über ihres Herrn Schwanz, nahm ihn dann in die Hand und setzte sich rittlings auf ihren Herrn, Gesicht zu ihm. Sie konzentrierte sich einen Moment darauf, ihren Körper zu öffnen, dann glitt der Schwanz in Position an ihren Eingang, bevor sie sich auf der harten Länge pfählte, sie in ihren Körper einließ, daran den ganzen Weg hinunter glitt, bis sie vollkommen in ihr Inneres passte. Sie erstarrte, der Schweiß lief ihr Gesicht hinunter.

Er packte ihre Hüften.
„Hart – und schnell“, orderte er und sie begann, rhythmisch zu schaukeln, nahm ihres Herrn Penis tief in ihrer Möse auf, glitt dann wieder den soliden Schaft hinauf, auf und ab, immer und immer wieder. Sie warf ihren Kopf zurück, ihr Stöhnen wurde imemr lauter.
„Gutes Mädchen …“, murmelte er. „Oh, das ist gut … mach weiter, …“

Seine Hände streichelten ihre Schenkel und sein Körper stieß heftig hinauf, begegnete ihrer Bewegungen. Im gleichen Moment, als er an der Grenze zum Höhepunkt stand, griff er plötzlich nach ihrem Kitzler und fing ihn an zu reiben. Sie spürte sich augenblicklich verkrampfen, und das war genug, um ihn fertig zu machen. Er kam mit einem schaudernden Seufzen der Zufriedenheit, rieb dann ihren Kitzler weiter.
„Wie lange kannst du durchhalten?“ grinste er, ließ seine Hand unter ihr liegen, rieb und zwirbelte die Knospe immer weiter.
„Nicht viel länger, wenn Sie das machen, Herr … annnhhh!“ schrie sie vor Entzücken und Verlangen, ihr Körper protestierte, dass sie es nicht länger ertragen konnte, ihr Geist und ihr Herr bestanden darauf, dass sie es tat.
„Willst du meine Reitgerte auf deinem Arsch spüren, Sub?“ fragte er. „Falls du kommst, wird das geschehen.“
„Bitte, Herr … nicht … ich kann nicht …“, bettelte sie hilflos.

Sie konnte seinen Schwanz in ihrem Körper weich werden spüren, sogar während seine Finger ihren Kitzler weiter rieb.
„Das ist nicht fair …“, wimmerte sie, ihr Körper schlaff, ausgewrungen durch die Anstrengung. „Wie kann ich durchhalten … wenn Sie das tun …?“ beklagte sie sich.
„Du musst es lernen. Denk an etwas anderes“, grinste er, setzte seine Liebkosung fort. „Komm und ich bestrafe dich.“

Sie bemühte sich, an die Arbeit zu denken, an Waten durch Abwasserkanäle und durch Wälder Rennen. In ihrer Verzweiflung dachte sie sogar an Fussball, aber nichts funktionierte. Immer noch konnte sie seinen erdigen Duft riechen, seinen halbnackten Körper sehen, ihn in ihrer Möse spüren …

„Komm!“
Er sprach das Wort genau in dem Moment aus, als sie es nicht mehr aushalten konnte.
„Entschuldigung, Herr.“
„Wofür? Du bist auf Befehl gekommen. Das ist gut“, grinste er. „Jetzt geh und stell die Dusche an – ich denke, es ist Zeit, dass wir uns bewegen.

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