Der Tagesverlauf

Eine junge Frau und ich schreiben gemeinsam an einer Geschichte. Hier eine Passage, die sich als heraus gelöste Single eines Albums anbietet.
Unser Schreibstil ist sehr unterschiedlich und ich habe bewusst nur wenig Änderungen am Original vorgenommen. Die Diversität kommt so nach meinem Gefühl besser heraus.


von Johanna:

Mein liebster Alter!!

Jetzt setze ich mich mal gerade hin, eigentlich habe ich gar keine Zeit dafür, und versuche etwas mich in unsere Welt zu versenken. Doch ich weiß nicht wirklich wie. Es ist gerade so „paradox“ bei mir. Einerseits spüre ich dich, spüre ich uns, täglich und permanent. Ich wache morgens auf, und Du als Fremder mir so innig Vertrauter bist schon da. Liegst neben mir, im Bett, ich küsse dich wach, mal sanft romantisch herzlich und zärtlich, mal gierig und stürmisch lustvoll, ich versinke in deinen Küssen und in deinem Gemächt, das ich suchend finde und wenn es nicht schon prall bereit ist, dann küsse ich dienen alten Schwengel, mit den Düften deiner Männlichkeit gesegnet, so lange bis ich ihn richtig hart und prall in mir saugend einverleibe, ich sauge deine Eier, deinen Hintern, wenn du auf dem Bauch liegst, ich drehe dich auf den Rücken und pflanze mich, so wie wir noch beide im Schlummer verkrochen sind, auf deinen Pfahl drauf und spüre wie er in mir erwacht und mich mit deinem warmen fruchtbaren Sperma erfüllt, dann stehe ich auf, artig gehorsam dem Wecker folgend, spüre noch deine Küsse, deine Hände, dein Fleisch in mir und dein Sperma, nicht selten habe ich real das Gefühl das dein wirkliches Sperma in mir glüht, dann mache ich momentan sogar etwas Sport, ich jogge am Ufer entlang, versuche es sogar für eine Stunde durchzuhalten, habe einen Stöpsel im Ohr, höre unsere Musik, Karen Souza, denke dabei an uns und formuliere im Geiste meine Geschichten für uns, dann komme ich nach Hause, ich dusche mich, creme mich gründlich ein, du weist ja, mit dieser japanischen Hormoncreme, und wieder wandern meine Hände, wie schon unter der Dusche, als wären es die deinen Hände, über meinen nackten ausgehungerten prallen sinnlichen Leib, dann mache mich fertig, für den Tag, für das Büro, für dich, wenn ich am Abend zurück komme und mein Vater mich zuhause wieder empfangen wird, ich schminke mich für dich und das Büro, ich suche die Dessous aus für dich und meinen Style, ich ziehe mir, die Strapse an, oder die Halterlosen, oder wenn ich ein besonders gewagtes kurzes Kleidchen wählen auch die Collants ouvert Strumpfhosen, erst darüber den Slip, den ich täglich für dich aussuche, manchmal ziehe ich einen getragenen Slip wieder an, ich rieche an ihm und reiche dich und mich und deine und meine Säfte, ich bereite das Frühstück, meistens nur im Kimono, darunter die Dessous, dann ziehe ich mich an, natürlich bist du dabei, aber auch schon die Arbeit, die Projekte, die Familie, mein Sissymännchenmädchen und die gesellschaftlichen Verpflichtungen. Aber auch immer du. Dann im Büro, in den Meetings, in den Konferenzen, im Atelier und so weiter bin ich ganz die strenge Business Johanna, und doch spüre ich mich begleitet, von dir, begleitet, umgarnt, und so wie ich es liebe immer dabei auch heimlich bedrängt und nur für mich einzig bemerkbar verfolgt. Ich spüre deine frechen übergriffigen Hände die mich abgreifen, meistens dann wenn es am wenigsten passt. So verfliegt die Zeit, und dann ist es wieder Abend, ich komme nach Hause, oft aus Verpflichtungen heraus und ich gönne mir noch einen Rotwein und eine Zigarette auf dem Balkon. Ich lehne mich nach vorne, strecke mich ins Hohlkreuz und dir meinen prallen Arsch heraus, bis du dich hinter mich begibst und mich sowohl zärtlich als auch hart und brutal einfach so im stehen nimmst. Und dann irgendwann versinke ich in einen traumvollen schlaf. Und ich habe es nicht geschafft, wirklich, auf xHamster zu gehen, dir etwas zu schreiben, mich mit dir in Echtzeit schreibend zu verbinden. Dann hoffe ich auf den nächsten Tag und nehme mir fest vor heute nehme ich mir zeit für dich, doch die erste Welt ergreift mich wieder und spült mich fort zu anderen Ufern, fern von dir und doch weis ich du bist da. Naja das wollte ich dir nur mal schreiben, damit du weist, das ich auch wenn ich nicht schrieben kann in Echtzeit dich mit dir in unserer Welt vereinen kann, du doch immer da bist. Ganz nah und tief. Deine Johanna

Der Hunter:
Wie schön hast Du das wieder geschrieben… Fast eine Liebeserklärung! Ich freu mich darüber und schreibe Dir zurück:
Wenn ich in der Früh aufwache, weiß ich nicht, ob nicht schon mein Körper sich mit Dir unterhält. Immer, und es ist wirklich so! immer wach ich mit einem erigierten Glied auf. Mein erstes Tasten geht zu Dir. Ich fühle Deine Wärme des Körpers, manchmal die Kühle Deiner unbedeckten Brüste und immer die Hitze Deines Schoßes, der mich als Mann begrüßt und ruft: ‚Streichle mich!‘
Deine Brüste erheben sich und einer Mimose gleich reagieren sie, streicheln meine Finger und strecken sich nach Zärtlichkeit. Deine Brüste haben einen eigenen Duft nach Frau, nach Weib und ein zarter Duft von Schweiß. Ist es der vom gestrigen Abend, als wir miteinander stritten, wer wohl als erster die Linie des Orgasmus überschreitet und es ist doch immer unser gemeinsamer Kampf, der uns atemlos und satt in die Kissen zurück fallen lässt. Oder ist es die Hitze der Nacht, Deiner Träume, die den Schweiß aus den Poren treibt. Manchmal wartest Du auf mich, möchtest bestiegen werden und begattet und besamt und tief in Dir meine Männlichkeit spüren.
Manchmal schwingst Du Dich in den Sattel meines Schoßes und reitest einer Amazone gleich den Stachel in Dir und erwartest sein Zucken im Leben Deines Schoßes. Die Blüte Deines Schoßes lockt mit Nektar in Hülle und Fülle und Deine Lippen der Scham schmatzen beim Genuss der Bewegungen. Manchmal benutzt Du meinen Riemen wie eine Schiene, auf der Du vor und zurück gleitest… Dann weiß ich, dass Du ihn Dir gleich einverleibst, wenn die Lust am größten ist. Du nimmst meinen Stiel zum Rühren in den Tiefen Deiner Vagina und gewährst mir Zutritt zu Deiner Gebärmutter. Dein Brüste schaukeln und sind zum Greifen nah und auch dazu bestimmt. Sie sind so empfindlich, vertagen doch so viel: Kneten, saugen, streicheln, schlagen, zwirbeln…grenzenlos schön sind die strammen und doch weichen Hügel Deiner Weiblichkeit.
Dann, irgendwann ist die Morgenröte in Deinem Gesicht zu sehen und Du entfernst Dich, verlässt mich, gleitest in Deine andere Welt. Und doch bin ich bei Dir mit den gefühlten Küssen, dem Brennen Deiner Lippen, meinem Samen in Dir, der sorgfältig die Haut Deiner Vagina einbalsamiert.
Immer, wenn Du ein leichtes Ziehen spürst, eine Feuchtigkeit in Deinem Slip, weißt Du, dass ich bei Dir und in Dir war.
Nach dem Frühstück setze ich mich an den Schreibtisch und schreibe. Ich schreibe an geschäftliche und private Kontakte, schreibe und verdiene Geld, das ich nicht brauche, erhalte Anerkennung die mich langweilt und denke an Dich und Erotik zieht in mein Gehirn ein, verbündet sich mit meinem Genital. Und ich zähle die Stunden. Das Knirschen des Kieses unter den Pneus Deine Wagens ist Signal zum Aufbruch, bereit wieder zu Dir zu finden, mit dir Orte zu betreten, die vertraut und wärmend sind. Die kommenden Stunden gehören uns und unsren Körpern. Wir verschmelzen und ein neuer Stoff entsteht.
Morgen werde ich wieder schreiben, meine Muse küsst mich und ich tauche ein in Buchstaben, die sich zu Worten aneinander reihen… Viele Worte geben einen Satz, die wiederum einen Absatz und Zeile um Zeile gebiert mein Computer, gefingert mit meinen durcherotisierten Fingern eine Geschichte… Immer ein bisschen unsere Geschichte, eine Variation eines Stückes mit unterschiedlichsten Sequenzen.
Wir besiegeln den Vertrag, in dem ich mit meinem Griffel auf Deinem und in Deinen Po meine Sehnsucht nach Dir buchstabiere.
Besonders schön ist es auf dem Balkon, wenn Du scheinbar teilnahmslos sichtbar für Nachbarn mich empfängst und sich Deine Lust in die Lüfte erhebt und zu den Wolken hoch steigt. Ausgefüllt bist Du von mir und meine Verbundenheit manifestiert sich im Stecken in Dir. Die geschwollene Eichel benötigt kein anderes Heim als Deine Vagina, Dein Kitzler keine andere Behandlung als meine Zunge, meine Hände und mein Glied.
Und ich brauche nur Dich!

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