Sara Teil 1

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Rebecca war genau die Art Frau, die ich mir immer gewünscht hatte. Jeden Tag gut gelaunt, fröhlich, ein Mensch zum Pferde stehlen. Ich lernte sie kennen, als ich in einem neuen Fitnesscenter Mitglied wurde. Mein Körper hatte über die Jahre gelitten, war von den verlockenden Genüssen der Nahrungsmittelindustrie dazu verleitet worden, sich nicht mehr in den Bahnen zu bewegen, in den ich ihn gerne gesehen hätte. Ergo, Ernährungsumstellung und Bewegung. Beides war nicht gerade das, was ich mir vorgestellt hatte, aber wer das eine will, muss das andere wollen.

Rebecca fiel mir schnell auf, war der Typ von Mensch, den ich gesucht, nie gefunden hatte. Ihr roter Schopf mit den jadegrünen Augen, den vielen Sommersprossen um die zierliche Nase, entsprach genau meiner Vorliebe. Saß ich zuhause vor dem Bildschirm, sah mir Filmchen an, andere hätten Pornos gesagt, stellte ich den Filter entsprechend ein, damit ähnliche Bilder dabei erschienen. Ich mochte es besonders gerne, wenn die Damen nicht zu braun waren, bleiche Haut bot einen besonders schönen Kontrast zu den Haaren, sowohl oben als auch unten. Auch andere Attribute kamen deutlicher hervor, die ich liebte, meine Blicke anzogen.

Stundenlang konnte ich sie mir ansehen, wünschte mir eine Frau wie sie, leider selten auf dem freien Beziehungsmarkt zu bekommen, besonders wenn sie echt sein sollten. Gefärbt gab es mehr als gedacht, das stellte ich mit der Zeit fest. Auch wenn ich selten dazu Gelegenheit hatte.
Ich war nicht der Typ, auf den die Frauen gleich flogen, zu lieb, kein Hans Dampf in allen Gassen, eher zurückhaltend, beobachtend.

Genauso ging es mir bei Rebecca. Normalerweise kam ich früh morgens in das Center, spulte meine Routine ab, hauptsächlich Cardio unterstützt durch ein paar Maschinen. Eisen war nicht mein Ding. Ich fühlte mich in meinem körperlichen Zustand, bei den aufgepumpten Körpern der Bodybuilder, nicht wohl. Das soll nicht heißen, dass ich sie nicht mochte, mir war es egal, jeder dem seinen.
Wenn ich mich umgezogen hatte, als Erstes auf dem Liegefahrrad saß und mich abstrampelte, kam immer zur selben Zeit, Rebecca vorbei. Sie ging mit schnellen Schritten in Richtung der Abteilung für Frauen, sah weder nach links noch nach rechts, verschwand hinter der Tür, die für mich eine Grenze war. Ich bewunderte sie aus dem Augenwinkel, betrachtete ihren Körper, der in der eng anliegenden Leggins, sowie dem männlich wirkenden Unterhemd, als Top, herausmodelliert wurde. Ihr Leib war nicht weiblich in dem Sinne, schien in die Länge gezogen zu sein, war schmal. Trotzdem reizte es mich, schmeichelte meinen Augen und besonders meiner Vorstellung.

Rebecca blieb nie lange in der speziellen Abteilung, ging danach auf ein Laufband, das nicht weit von mir entfernt stand, erst recht nicht, wenn ich meinen Aufenthaltsort wechselte, mich für eine halbe Stunde auf dem Crosstrainer abrackerte. Er stand direkt hinter ihr und ich hatte einen wunderbaren Ausblick auf sie, ohne dass sie mich sehen konnte, dachte ich zumindest. Jetzt hatte ich Muse sie eingehend zu betrachten, bis sie ging.

Dieser Vorgang wiederholte sich einige Male und irgendwann war es soweit. Als sie ging, nickte sie mir freundlich zu, setzte ein leichtes Lächeln auf. Ich beantwortete ihre Freundlichkeit mit derselben Geste. Ab diesem Zeitpunkt verlief es jeden Tag in derselben Art und Weise. Wir begrüßten uns, wenn wir uns sahen, ohne ein Wort zu wechseln, einfach eine nette Geste, nichts mehr.

Zwei Wochen später überlegte ich mir etwas anderes, wusste genau, wann sie kam. Daher stellte ich mich auf das Laufband neben dem, welches sie nutzte. Es hatte den Vorteil, im Einzugsbereich eines Deckenventilators zu sein, genauso wie der Crosstrainer den ich nahm. Ein leicht kühlender Strom von frischer Luft umströmte meinen Körper, kühlte den Schweißfilm auf meiner Haut.
Rebecca war sichtlich überrascht, als sie mich sah. Sie stutzte kurz, schien sich nicht schlüssig darüber zu sein, warum ich auf dem Laufband war. Vorher hatte sie es nie gesehen.

Sie nahm es hin, stieg neben mir auf ihr Gerät und riss ihre Kilometer ab. Wir verabschiedeten uns wie die Tage zuvor, nickten uns freundlich zu, unser Lächeln wurde dabei breiter.

Rebecca tat mir gut. Sie war der Grund, warum ich meinen inneren Schweinehund überwinden konnte, früh morgens aufstand. Sie war der Motor, der mich am Laufen hielt und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Zuhause konnte ich es kaum erwarten sie wiederzusehen, dachte unentwegt an sie, fragte mich, ob ich es wagen sollte, sie anzusprechen. Bis jetzt war alles reine Freundlichkeit gewesen, eine nette Geste, nicht mehr. Ich wollte diese zarte Bekanntschaft nicht durch unüberlegtes Handeln kaputtmachen, fürchtete sie zu verärgern. Auf der anderen Seite, wenn ich nichts tat, es schleifen ließ, war die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es im Sande verlaufen würde. Dabei musste ich mich fragen, worauf ich überhaupt hinaus wollte. Sie war das, was ich mir gut an meiner Seite vorstellen konnte, ging davon aus, dass sie keinen Partner hatte. Sicher sagen konnte ich es nicht, Frauen, die alleine herumliefen, waren nicht zwangsläufig Freiwild. Im Gegenteil, sie waren oft selbstbewusst, wussten, was sie wollten, waren selbst in Partnerschaften selbstständig. Genau das, was ich mochte. Ich wünschte mir ein Individuum, kein Anhängsel, dass zu allem Ja und Amen sagte. Rebecca machte auf mich den Eindruck, als wenn sie eine solche Frau und Partnerin sein könnte. Mir gefiel die Vorstellung.

Sah ich mir nun Filmchen an, war es in meiner Fantasie Rebecca, die dort agierte, ich der Mann, der sie verwöhnte. Diese Bilder nahm ich mit in den Tag, die Nacht, sah sie vor mir, als wenn sie Realität waren. Manchmal war es derart intensiv, dass ich glaubte, sie spüren zu können, obwohl ich es selber war, der mich verwöhnte. In meiner Vorstellung führte sie meine Hand, sie war es die mich streichelte, meine Haut berührte. Sanft fuhren ihre Finger über mich hinweg, kein Hindernis hielt sie davon ab mich zu erforschen. Mit geschlossenen Augen konnte ich verfolgen, wie Rebecca mich erkundete, vorsichtig jeden Quadratzentimeter eroberte, keine Stelle ausließ. Sie bereitete mich gefühlvoll darauf vor, bevor sie sich um das Zentrum meiner Lust kümmerte. Diese zeigte ihr längst an, wie es um mich stand, wie sehr ich ihre Zuneigung genoss.

Zart legten sich ihre Finger um meinen aufrecht stehenden Stamm, begannen ihn gefühlvoll zu streicheln, ließen los, fuhren mit den Fingerkuppen die aufgepumpten Adern am Schaft entlang bis zur Wurzel, kamen zurück bis an den Rand der Eichel, strichen einmal herum. Hier neckte sie mich, kniff mir gefühlvoll in die pralle Kugel und ich zuckte zusammen, sie lachte in meiner Fantasie, beobachtete das Spiel, wie es auf mich wirkte, wie mein Körper darauf reagierte.

Dieser geriet in Brand, wollte mehr und Rebecca tat mit den Gefallen, als wenn sie meine Gedanken lesen konnte. Sie umschloss erneut meinen Stamm, begann ihn schneller und härter zu reiben, zog die Vorhaut weit herunter, betrachtete die straffe, dunkelrote Kugel, auf deren Spitze sich das kleine Löchlein geöffnete hatte, erste milchige Flüssigkeit austrat. Für sie war es ein faszinierender Anblick, sie genoss es zu sehen, wie stark ich auf sie reagierte, welche Macht sie über mich, meine Lust hatte. Daher beschleunigte sie, packte mich härter an. Ich kam ihr entgegen, hob mein Unterleib an, versuchte mich in ihrer Hand zu reizen, doch sie wich aus, quälte mich, hörte sogar auf. Sie wollte entscheiden, mein Wille war nicht entscheidend. Also legte ich mich zurück, überließ ihr den Zeitpunkt, mich in den Himmel steigen zu lassen. Rebecca konnte es selber kaum aushalten, zeigte es mir schnell an. Mit erneut einsetzenden, schnellen Bewegungen brachte sie mich an den Rand der Ekstase, überschritt sie und stöhnte laut, als mich mein Höhepunkt erreichte. Sie konnte es in ihrer Hand spüren, wenn er sich final aufpumpte, pulsierend das Sperma ausspuckte und in die Luft spritzte. Hier machte es einen Bogen und klatschte auf meinen Bauch. Warm lief es an mir herunter auf die Bettdecke.

In diesem Moment öffnete ich meine Augen, sah meine Hand, in der ich meinen schrumpfenden Schwanz hielt. Die Vorstellung war intensiv gewesen, fühlte sich fast real an. Leider war sie ein Trugbild und ich vermutete, dass es dabei bleiben würde.

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