Murphy´S Law – Teil 26 – Je später der Abend

Plötzlich hörten wir die Tür. Dies konnten ja nur Alois und Karl sein, da ansonsten keiner einen Schlüssel hatte. Den 1. Kerl, den wir jedoch zu Gesicht bekamen, war jedoch keiner von Ihnen. Es war: Marco, der Hauptmann.

Alois hielt Marcos Hände auf dem Rücken verschränkt und Karl hatte ihn im Schwitzkasten. Erschrocken setzten wir uns auf.

„Schaut mal, wen wir vor der Tür ertappt haben!“ – „Er hat Euch wohl vom Fenster aus beobachtet und sich einen gewichst, wie Ihr hier drin gevögelt habt.“ Marco sah total durchgefroren aus und hatte leicht blaue Lippen. Josef stand auf und befahl den beiden ihn loszulassen. „Jetzt bringt ihn erst mal zum Feuer, damit er sich aufwärmen kann.“ Ich stand ebenfalls auf und legte meine Decke um ihn. „Tee wäre jetzt bestimmt gut“ – „Ja und vorher einen Schnaps!“

Der Hauptmann leistete keinen Widerstand und setzte sich zitternd vor den Kamin und sagte kein Wort. „Schleicht Euch, ich denke ich muss mit ihm alleine sprechen.“ hörte ich Josef sagen, als ich mit einem Tablett aus der Küche kam. Ich stellte das Tablett vor den Kamin und fragte: „Soll ich auch gehen?“ – Der Soldat schüttelte den Kopf und Josef nahm mich in den Arm. „Nein, mein Schatz, Du bleibst natürlich hier. Du hast auch ein Anrecht darauf, zu erfahren was unser Freund hier getan hat.“

Marco blickte an uns herauf und trotz seiner Verfrorenheit schaute er unverfroren auf unsere Schwänze. „Und jetzt mal raus mit der Sprache, warum machst Du hier einen auf Spanner?“ doch Josef erhielt keine Antwort. „Ich finde Du schuldest uns schon eine Erklärung. Schließlich hast Du doch am Freitag hier Deinen Spaß gehabt, also warum suchst Du Dir keinen Kerl, sondern beobachtest andere beim Sex?“

„Weil, weil… ich seit Freitag nicht mehr schlafen kann und weil mich Eure Sexparty total umgehauen hat. Ich bin nur noch geil und will andere Kerle ficken, dabei bin ich doch gar nicht schwul.“ – Josef grinste: „Soso, Du bist gar nicht schwul. Das wusste ich noch gar nicht, dass Heten jetzt reihenweise andere Kerle in den Arsch ficken und dann noch andere beim Sex beobachten und sich dabei einen runterholen!“ – Marco schwieg.

„Marco, so heißt Du doch, oder? Du hast eine neue Erfahrung gemacht und Du wirst damit nicht fertig. Das ist jedem von uns, der früher einmal was mit Frauen hatte, so ergangen. Am Anfang denkst Du, das kann doch gar nicht sein. Ich doch nicht, ich steh doch eigentlich auf Frauen, will heiraten, Kinder kriegen und das ganze Zeugs. Das kann ja auch sein. Aber eine Bi-Ader steckt in Dir. Ich kann Dich beruhigen. Es gibt viele Bi-Kerle, die sich gerne mal einen von einem anderen Mann blasen lassen oder die ihr Rohr gerne mal in Körperöffnungen stecken, von denen die Frauen nicht so begeistert sind. Wenn das Dein alleiniger Wunsch ist, dann kann ich Dir garantieren, dass Du „nur“ bi bist. Wie Du dann dein ganzes Leben dies vor deiner Frau geheim halten willst, ist dein Bier. Aber das was Du heute bei uns gesehen hast, waren nicht die 08/15 Stellungen die Bi-Typen üblicherweise beim Sex machen. Hier war ne Menge Gefühl und Liebe im Spiel und wenn Du dabei trotzdem so geil geworden bist, dass Du Dir bei den Temperaturen einen keulen musstest, dann befürchte ich, dass Du auch verzaubert bist und dies nur der Anfang ist.

Marco bekam große Augen „Meinst Du etwa wirklich ich bin auch schwul?“ – „Was ich meine und was wirklich mit Dir ist, kann ich nur erahnen, das kannst nur Du uns sagen. Du sagst selber, Du bist nur noch geil und willst Kerle ficken. Welche Praktiken gehen Dir denn da durch den Kopf?“ – „Ja, das was wir Freitagnacht alle gemacht haben. Kerle so richtig geil durchnudeln und natürlich einen geblasen zu bekommen und dann auch im Maul abspritzen.“ – „Mehr nicht?“ – „Äh, nee, außer vielleicht…“ er machte eine lange Pause, die wir nicht unterbrachen. „ und vielleicht auch mal einen Schwanz zu lutschen.“ – „Dacht ich ´s mir doch, also Marco, das sind alles keine Garantien, Du musst es selber herausfinden, aber großes Tuntenehrenwort, es würde mich arg wundern, wenn Du nicht bald Stammgast auf unseren Partys bist!“ Marco schaute erstaunt. „Wieso gerade ich?“ – „Mensch, Kerle, weil Du nicht gerade übel aussiehst, einen ansehnlichen Body hast und weil aktive Stecher zumeist Mangelware sind, DARUM! Ist Dir was wärmer?“ – „Geht so.“ – „Ja dann komm raus aus den Klamotten, wir gehen in den Whirlpool.“ Zögerlich ging Marco mit uns in den Keller, aber als er uns im Pool sah, entschloss er sich doch sich seiner Kleider zu entledigen und kletterte zu uns ins warme Wasser. Wir tranken ein Bier und machten ein wenig Small-Talk. Das warme Wasser tat gut und auch wenn ich Josefs Körper hoffnungslos verfallen war, so musste ich mir doch eingestehen, dass unser Hauptmann hier auch nicht von schlechten Eltern war.

Plötzlich ging die Tür auf und Alois und Karl kamen im Adams Kostüm in den Poolraum und begrüßten uns mit lautem Hallo. „Na, dann habt Ihr ja die gleiche Idee wie wir gehabt. Ist aber wohl ein bisschen eng für uns alle.“ Sie setzten sich links und rechts von Marco auf den Rand, so dass dieser einen guten Blick auf ihre Freudenspender hatte. „Josef, ich glaube, wir räumen hier das Feld und überlassen den anderen den Pool!“ – Josef willigte ein und stieg aus dem Pool. „Ach ja, zeigt unserem neuen Familienmitglied doch mal womit man zu dritt so alles Spaß haben kann.“ – „Das brauchst Du uns nicht 2 x zu sagen!“ und schon rutschte Alois neben ihn und griff gehörig zu. Auch Karl tat es ihm gleich und Marco schien ganz schön überfordert zu sein, dass gleich 2 Kerle sich an ihm zu schaffen machten.

Josef und ich gingen die Treppe rauf, als er mich fragte: „Und was machen wir 2 Hübschen mit dem angebrochenen Abend noch?“ – „ich wüsste da schon was…!“ – „Ach ja, was denn?“ – „Hol Du schon mal das Öl und gib mir ne Viertelstunde im Bad und dann schauen wir Mal ob wir den heutigen Abend in vertauschten Rollen noch toppen können.“ – „Mit Dir war bisher jeder Abend top, mein Schatz.“ – „Aber jetzt gehören wir zusammen, das will ich auch sexuell noch mal feiern!“ – „Dein Wunsch ist mir Befehl!“

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