Das große Mädchen, Teil 1

Was allgemeines vorab…wen es nicht interessiert, kann gern mit dem zweiten Absatz weiterlesen: Ich hoffe nicht, dass durch meine bisherigen Storys der Eindruck entsteht, dass ich der megaerfolgreiche Aufreißer wäre, der permanent alle Frauen bekommt. Alle (wahren) Ereignisse verteilen sich im Prinzip auf die letzten 4 Jahre. Wenn ich das hochrechne, komme ich maximal auf 4-6 außereheliche Abenteuerchen pro Jahr, ich bin dabei weder ein junger, durchtrainierter Hengst, noch ein schöner Adonis. Ich würde mich eher als durchschnittlich bezeichnen. Was ich aber kann, ist: Reden, schreiben, Respekt und Aufmerksamkeit zeigen. Das scheinen in dieser Welt unschlagbar attraktive Attribute zu sein. Vielleicht ein Rat an Singles und Suchende hier und in der Realität: die Frau sollte sich jederzeit respektiert fühlen. Und das bringt man nicht mit „Ey, ficken?“ zum Ausdruck. Und der Rat an die Ehemänner: keine der verheirateten Frauen, mit denen ich Sex hatte, wäre dazu bereit gewesen, wenn sie sich zuhause noch begehrt gefühlt hätte. Diese lange Vorrede soll deutlich machen, dass es für ein Abenteuerchen zwingend notwendig ist, dass viele Zufälle zusammenkommen, wenn man kein Hengst und Adonis ist. Dafür sind zufällig zusammenkommende Dinge nötig, damit die Frau ihre natürlichen Schutzmechanismen fallen lässt. Denn sie hat mehr zu verlieren als der Mann: Gefahr von Schwangerschaft, Vergewaltigung, Geschlechtskrankheiten, Stalking und am Ende auch das Auffliegen und als Schlampe dazustehen.

Nun führten Zufälle zu folgender Situation und vermutlich zu meiner ersten Fortsetzungsgeschichte, da ich auf mehr hoffe.
Das geschah gestern, an einem Dienstag im Januar: ich musste auf dem Heimweg noch im Supermarkt einkaufen gehen. Ich stellte das Auto auf dem Parkplatz ab und holte einen Einkaufswagen. Beim Weg über den Parkplatz fiel mir eine junge Frau auf, die gerade aus ihrem Auto ausstieg. Im Vorbeigehen schlug bei mir so eine Art Radar an, irgendetwas fing meine Aufmerksamkeit ein. Ein sehr junges, hübsches Gesicht, lange dunkelblonde Haare zum Pferdeschwanz gebunden, Winterjacke und dazu eine enge Lauf- oder Sporthose. Sie war erstaunlich groß, das fiel mir auf. Sicher größer als meine 1,82 m. Sie war kräftig gebaut, aber eher auf eine sportliche Art. Also keine dürren Beine, sondern eher muskulös mit ordentlich Substanz, aber ohne maskulin zu wirken. Dazu trugen die ewig langen Beine, eher breite Hüften und ein griffiger Po bei. Das alles Schoß mir durch den Kopf und ich starrte sie wohl ein paar entscheidend zu lange Sekunden an. Jedenfalls begegneten sich unsere Blicke, als ich nach oben schaute, um weiter zu gehen. Und sie lächelte. Ich mag da zu viel hinein interpretieren, aber es war das Lächeln derjenigen, die sich freuen, wenn sie mal Beachtung finden. Das Lächeln der etwas zu großen Mädchen, die sonst keine Priorität bei den Dummen Jungs ihres Alters finden, die nur auf die perfekten kleinen Tussis stehen und deren mangelndes männliches Selbstbewusstsein dazu führt, dass sie sich lieber einen schwächeren weiblichen Partner suchen. Das alles ging wie ein plötzlicher Sturm durch mein Hirn und ich wäre fast vor ein vorbeifahrendes Auto gelaufen. Also konzentrierte ich mich auf den Einkauf und ging vermutlich knallrot im Gesicht weiter und holte einen Wagen. Damit erreichte ich ohne weitere Peinlichkeiten den Discounter und schob ihn den ersten Gang hinauf. Als ich den ersten Gang fast geschafft hatte, ging die Schiebetür wieder auf und sie kam rein, ebenfalls mit einem Einkaufswagen und folgte den Gang hinauf. Ganz verstohlen schaute ich immer wieder, aber das sah sie nicht und ich bekam deshalb auch keinen Blick von ihr zurück. Erst im zweiten Gang kamen wir wieder näher aneinander vorbei. Ich dachte, dass ich sicher diskret gucken kann, weil sie mich vermutlich schon vergessen hatte. Das schien auch zuerst so und ich konnte sie immer wieder vorsichtig anschauen. Ihre Beine und ihr Arsch fesselten mich und ich feierte im Kopf den Erfinder der engen Laufhosen. Ihre klobigen Turnschuhe an recht großen Füßen verstärkten das muskulös-grazile ihrer langen Beine. Es war mein Starren zusammen mit der Menge an Obst und Gemüse, die ich einkaufen musste, die dazu führten, dass sie mich bald einholte. Ich merkte es erst, als sie ziemlich nah war und wir nach den gleichen Bananen griffen. Ich zuckte zurück, sie aber auch, und hatte ein bezauberndes Lächeln für mich. Ich entschuldigte mich und griff mir ein anderes Päckchen. Nun schoben wir beide die Wagen weiter aber ich achtete darauf, mich immer etwas zurückfallen zu lassen, weil ich so lange wie möglich den Anblick ihres Po vor mir genießen wollte. Stück für Stück schritt unser beider Einkauf voran und ich hatte inzwischen eine ordentliche Latte in der Hose. Immer mal wieder kam ein schüchterner Blick von ihr und dann ein Grinsen, vermutlich, weil ich immer noch glotzte. Ich bildete mir ein, dass es sie sicher schmeichelte, sonst würde sie sicher nicht in Zeitlupe vor mir herfahren.
Nun war ich etwas zurückgefallen, da ich beim Tiefkühlfleisch viel mehr als sie in den Wagen laden musste. Ich dachte schon, jetzt hätte ich sie verloren. Aber weiter Richtung Kasse wartete sie, offensichtlich nachdenkend. Und dann blickte sie hoch, erschrak etwas, dass ich so nah war und bückte sich dann unnötig sexy nach unten zum Mehl. Die Beine durchgestreckt und den Po weit in die Höhe. Bevor ich aber bei ihr war, schien es so, als hätte sie der Mut verlassen und schneller als nötig war sie zur Kasse verschwunden. Ich war auch fertig und schob meinen Wagen hinter ihr in die Schlange, zwischen uns noch eine ältere Dame. Sie drehte sich nicht mehr um, sodass ich gefahrlos ihren prachtvollen Po betrachten könnte. Inzwischen drückte sich das obere Bündchen eines Tangas durch, die Erklärung, warum man sonst keinen Slip sah. Offensichtlich lächelte sie sehr breit, was ich leider nur von der Seite sah.
„14,55“ sagte die Kassiererin zu ihr. Plötzlich wühlte sie sehr hektisch in ihren Jackentaschen und wurde puterrot im Gesicht. Sie erklärte der Kassiererin, dass sie ihren Geldbeutel im Fitnessstudio vergessen hatte und dass es ihr sehr peinlich sei. Sie meinte, sie müsste alles wieder zurückbringen. Bevor die Kassiererin reagieren konnte, ergriff ich die Chance, den Ritter zu spielen und bot an, ihren Einkauf schnell mitzubezahlen. Ich könnte ihr ja meine Kontonummer geben und sie könnte es überweisen. Sie strahlte mich dankbar an, protestierte aber zuerst noch und stellt klar, wie peinlich ihr das sei. Erst als die Kassiererin ungeduldig wurde, ließ sie mich die EC-Karte reinschieben. Sie wartete dann hinter den Kassen, bis auch die ältere Dame und schließlich ich bezahlt hatten. Ich ging zu ihr und sie bedankte sich wirklich überschwänglich. Stellte sich als Frauke vor. Wir hatten beide nichts zu schreiben dabei und sie hatte ihr Handy ebenfalls beim Geldbeutel im Spint vergessen. Also tippte sie ihre Nummer ins Adressbuch meines Handys und schickte sich dann auch selbst direkt eine Nachricht per WhatsApp von meinem Handy aus zu.
Wir verabschiedeten uns – aber nicht ohne dass sie sich noch tausendmal bedankte. Ich fuhr nach Hause, schaute aber an der nächsten Ampel nach, was sie sich da gesendet hatte. Da stand „Danke, mein Retter. Ich mach das wieder gut.“ Nun war ich erst recht aufgeregt und wieder (oder immer noch) leicht erregt. Ich tippte schnell „Mach Dir keine Gedanken, hat mich gefreut, Dir zu helfen. Bin gerne auch mal ritterlich.“
Zuhause angekommen, verging der Abend recht schnell und ich vergaß dann auch, nochmal auf das Handy zu schauen. Erst am nächsten Morgen fand ich dann Ihre Nachricht: „Das ist lieb von Dir. Kann ich Dir das Geld morgen irgendwann geben? Also vorbeibringen oder so? Möchte mich noch bedanken. Ein „Kaffee“ als Belohnung darf doch auch ein Ritter annehmen?“ Ja, sie hatte „Kaffee“ in Anführungszeichen geschrieben. Warum? Was will sie mir damit sagen? Ich war zu feige, sie das direkt zu fragen, aber da es bei mir zuhause eher ungünstig wäre, gab sie mir ihre Adresse und bot mir an, dass ich am Donnerstagabend ja kurz vorbeikommen könnte. Jetzt ist Mittwochabend und ich kann es nicht erwarten.

Comments

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published. Required fields are marked *