Bruder Hilf!

Bei Beginn sexueller Handlungen sind alle Beteiligten 18 Jahre alt.

Wie alles begann

Penelope war zwölf Jahre alt, als sie unerwartet Besuch bekam. Sie hatte leichte Bauchschmerzen an besagtem Morgen, sich aber nichts dabei gedacht. Gut, ihre Mutter hatte sie vorgewarnt, aber wer rechnet denn damit, dass die erste Menstruation mitten in der Mathestunde beginnt?

Neben ihr saß Kurt der Nerd, dem konnte sie sich schlecht anvertrauen und auch Lehrer Schulze schied definitiv aus. Penelope hatte keine Binden mit, das wusste sie sicher. Mama hatte ihr zwar schon vor Monaten welche aufs Bett gelegt, aber Penny hatte sie achtlos in den Kleiderschrank entsorgt.

‚Da liegen sie gut! Verdammt!‘

Tempo? Nur ein vollgerotztes. Auch keine wahre Hilfe. In ihrer Not schrieb sie einen Zettel und steckte ihn der Neuen hinter ihr zu.

‚Hab meine Tage! Hilf!‘, stand unmissverständlich darauf.

Hilde, die Neue in der Klasse, war ein Jahr älter als Penny und hatte neulich dick damit angegeben, schon fruchtbar zu sein. Penny fand den Ausdruck fürchterlich und hatte Hilde zur Strafe in ihre Angeberschublade für Asoziale gepackt. Eine sitzen gebliebene Hartze halt, die sich einbildete, weil sie mehr Busen hatte, auch gleich die Obertussie zu sein. Nicht bei Penny.

Doch Penelope konnte, wenn nötig, auch kleine Brötchen backen. Hauptsache für sie sprang etwas dabei heraus. In diesem Fall eine Damenbinde oder irgendetwas anderes, was sie sich statt dessen zwischen die Beine stecken konnte. Stroh oder ein Flokati vielleicht.

„Herr Schulze?“

„Ja, Hilde?“

„Ich glaube, ich hab meine Tage bekommen, kann ich mal kurz zur Toilette?“

Eines musste man Hilde lassen, überflüssiges Schamgefühl kannte sie nicht. Die ganze Klasse giffelte vor sich hin und der arme Schulli lief rot an.

„Aber natürlich Hilde“, brachte er hustend heraus.

Hilde griff eine kleine Damentasche und machte sich auf den Weg. Nicht ohne frech in die Klasse zu grinsen.

„Herr Schulze?“

„Ja, Penelope?“, kam es ungeduldig zurück.

„Kann ich auch mal zur Toilette?“

Normalerweise war es untersagt zu zweit zu verschwinden, aber aufgrund der Peinlichkeit, die noch in der Luft lag, wollte Lehrer Schulze jetzt keine Rückfragen stellen.

„Ausnahmsweise einmal. Aber komm direkt wieder zurück, hörst Du?“

„Ja, klar.“

Penny flitzte Hilde hinterher, in der Hoffnung, dass ihre Jeans noch keine dunkle Flecken aufwies. Hilde wartete schon grinsend auf dem stinkenden Schulklo.

„Biste jetzt auch soweit?“, fragte sie freundlich.

„Sieht so aus“, murmelte die Gefragte mit rotem Kopf, teils, weil sie sich wirklich schämte, teils, weil sie so gelaufen war.

Penny stürmte in eine Kabine und wollte abschließen, doch Hilde hatte den Fuß dazwischen.

„Hey, was soll das denn?“, fauchte Penelope ärgerlich.

„Warte gefälligst. Ich muss dir ja erst mal was geben, oder? Und schau mal nach, ob dein Slip noch brauchbar ist. Wenn nicht, ich habe sogar Ersatz dabei.“

Hilde blieb stur in der Klotür stehen und grinste ihre Klassenkameradin an. Penny überlegte, ob sie sich wirklich vor Hilde ausziehen sollte. In der Schuldusche sahen sich die Mädchen zwar auch nackt, das war nicht das Problem. Sie hatte nur keine Lust Hilde ihre versaute Unterhose unter die Nase zu halten.

„Mach dir keine Sorgen“, unterbrach Hilde ihre Gedankengänge. „Ich habe mich beim ersten Mal auch nass gemacht. Ich weiß, wie’n roter Slip aussieht.“

Mit diesen Worten hielt sie Penny eine Binde und einen etwas zu großen Slip hin, doch Penny hatte halbwegs Glück. Als sie achselzuckend ihre Jeans auf den Knöcheln hatte und in ihr Höschen schaute, war der Slip zwar eingesaut, aber die Soße noch nicht durch. Hilde schaute sich mit erfahrenem Blick die Bescherung an und befahl:

„Warte, ich hole dir Papier. Damit kannst du dich erst Mal abwischen. Wieso bist du eigentlich nicht rasiert? Das macht doch jede jetzt.“

Penny hatte keine Ahnung, wieso sie sich da unten rasieren sollte und seit wann das jede so machte. Unter der Dusche konnte sie Hildes Behauptung jedenfalls nicht bestätigen. In deren Kreisen mochte es vielleicht so sein. Um keinen Streit von Zaun zu brechen oder womöglich als hinter dem Mond dazustehen, verzichtete sie auf eine Antwort. Sie fragte sich eh, wozu das Papier gut sein sollte? Klopapier gab es doch hier genug. Aber Hilde kam mit feuchten Papierhandtüchern zurück, die sie am Waschbecken eingeweicht hatte.

„Hier. Das geht besser als das billige Scheißhauspapier. Das flust nicht so und du hast nicht die ganze Fotze vollgesaut mit Papierkügelchen.“

Penny gefiel zwar die Sprache nicht, aber sachlich konnte man nichts gegen Hildes Argumentation einwenden.

Sie nahm nicht nur Hildes Hilfe dankbar an, in der Folge wurden die beiden auch beste Freundinnen. Als sechs Jahre später die Sache mit den Jungs losging, musste Penny zugeben, damals eine kluge Entscheidung getroffen zu haben. Sie war klar die Hübschere der beiden, dafür hatte Hilde die größere Klappe. Baggerte sie einen Jungen an, war der fast immer an Penny interessiert. Hilde stank das Ganze zwar gewaltig, aber da konnte Penny ja schließlich nichts dafür. Diese hormongesteuerten Testosteronbündel beachteten zu ihrem Glück reine Äußerlichkeiten. Dass Hilde eine gute Freundin sein konnte, die zwar eine sehr direkte Sprache ihr eigen nannte, mit der man aber ganze Pferdeherden stehlen konnte, ahnten nur wenige Jungs.

Penny hatte sich inzwischen die Haare wachsen lassen und trug die blonden Locken schulterlang. Ihr Unschuldsblick und die sinnlichen Lippen waren ein einziges erotisches Versprechen. Die birnenförmigen Brüste mit den dunklen nach oben gerichteten Warzen füllten B-Körbchen ganz gut aus. Eine schlanke Taille betonte das schmale Becken. Ihren hübschen Beinen hatte sie bewusst einen aufreizenden Schlenkergang beigebracht. Sie genoss die Aufmerksamkeit ihrer männlichen Mitschüler, war aber ansonsten eher der zurückhaltende Typ. Gucken lassen ja, begrapschen eher nein. Die Angst vor dem Unbekannten war noch größer als die Neugierde.

Hilde dagegen hatte ihr rundes Gesicht inzwischen mit einer Kurzhaarfrisur versehen. Ihre Sommersprossen bestätigten, dass ihre roten Haare echt waren. Im Brustumfang stand sie Penny in nichts nach, auch wenn sie eher der apfelförmige Typ mit sehr hellen Warzen war. Von Taille konnte bei ihr allerdings keine Rede sein. Ihre untere Hälfte war, wohlwollend ausgedrückt, wesentlich ausgeprägter und stämmiger als bei Penny. Hilde hätte nichts dagegen gehabt, wenn die Jungs bei ihr mal nachgefasst hätten, aber bisher war sie über die Theorie nicht hinaus gekommen.

Im Laufe ihrer Freundschaft war es üblich geworden, dass Hilde so einmal im Monat bei Penny übernachtete. Den umgekehrten Besuch ließ Hildes Mutter nicht zu; sie fand ihre Wohnung nicht angemessen. Hildes Kommentar dazu: In den Saustall kannste auch keinen reinlassen. Dass sie selbst daran nicht unerheblichen Anteil hatte, übersah sie zweckmäßigerweise.

Bei diesen Übernachtungen ging es gewöhnlich sittsam zu. Sie hatten sich von Anfang an angewöhnt sich voreinander umzuziehen. Warum auch nicht? Schließlich waren sie gleichen Geschlechtes und würden sich schon gegenseitig nichts wegschauen. Beide trugen ihre Nachthemdchen im gemeinsamen Bett und gelegentliche nächtliche Umarmungen wurden giffelnd mit erotischen Träumen abgetan. Bis … ja bis Hilde auf dem Smartphone ihres Bruders durch Zufall die Homepage eines Pornoproviders fand und sich die Adresse merkte.

Penny hatte schon den ganzen Abend den Verdacht, dass Hilde etwas verheimlichte. Schon mehrfach hatte sie nachgefragt, was Hilde im Sc***de führte, aber nur ausweichende Antworten erhalten.

Ihr dauerndes „Warts ab!“ ließ Penelope vermuten, das Hilde einen Freund verheimlichte. So fragte sie denn auch, als sich beide bettfein machten und die Nachthemden überwarfen:

„Haste ’nen Freund?“

„Schön wär’s. Diese dauernde Selbstbefummelung nervt.“

So genau wollte Penny es eigentlich gar nicht wissen. Gut, auch sie legte gelegentlich Hand an sich, aber das war doch kein Thema, mit dem man sich öffentlich befasste.

„Aber Hilde!“

„Was, aber Hilde? Sag bloß, du schrubbst dir nie die Möse?“

Auch wenn Hilde ihre beste Freundin war, was ging sie das an?

„Ich glaube, das ist kein Thema, dass ich mit dir besprechen möchte.“

„Also ja. Hätte mich auch gewundert. Alle machen es, da wette ich mit dir. Sogar die fette Linda. Und die Jungs bestimmt noch mehr. Oder willst du behaupten, du seist die einzige, die es nicht tut?“

So in die Ecke gedrängt, wurde Penelope doch etwas rot. Ein Nein hätte bedeutet, doch etwas rückständig oder gar kindisch zu sein, ein Ja war allerdings peinlich. Allerdings war Hilde manchmal durch und durch peinlich, also konnte sie es auch zugeben, oder?

„Doch natürlich, aber …“, begann sie schüchtern wie gewohnt, als sie direkt unterbrochen wurde.

„Na also. Ich brauch das auch. Und du tu nicht so etepete oder wie das heißt.“

„Etepetete.“

„Auch egal. Und jetzt komm her. Du platzt ja schon den ganzen Abend vor Neugierde.“

Die beiden legten sich die Kopfkissen zurecht und schmiegten sich unter das Bettzeug. Hilde kurbelte ihr Smarty an und tippte die Seite ein, die sie sich gemerkt hatte. Das Bild eines nackten Mannes erschien, dessen bestes Stück im Mund einer drallen Blondine verschwand.

„Wo hast du denn DAS her?“, rief Penny mehr entsetzt als erstaunt.

Seit ihren Kindertagen, als sie noch gemeinsam mit ihrem Bruder gebadet wurde, hatte sie keinen nackten Mann mehr gesehen. Gut, im Fernsehen tauchte ja ab und zu mal ein kleines Schwänzchen im Bild auf, aber so gut wie nie in Natura. Meist handelte es sich dabei um altgriechische oder römische Statuen und ob die die wahren Größenverhältnisse zeigten mochte der Himmel wissen. Sie verdächtigte die Bildhauer sogar absichtlich zu untertreiben, damit das Ding nicht abgeschlagen wurde, wie so manche Arme. Denn nach allem, was sie so gehört hatte, musste sie mit mindestens 20 Zentimetern rechnen, auch wenn Hilde behauptete, das seien haltlose Übertreibungen pubertierender Jungs. Aber der hier auf dem Smartphone hatte wirklich mehr als nur ein kleines Schwänzchen. Penny hätte nicht gedacht, dass es diese Konfektionsgröße überhaupt geben würde. Klar, beim Tanzen hatte sie schon mal etwas Ähnliches an ihrem Oberschenkel gespürt, aber immer geglaubt (und gehofft) es mit einem Angeber zu tun zu haben, der sich mit Socken oder einem Schlüsselbund aufplusterte.

„Gefällt dir, was?“, schaute Hilde in Pennys weit aufgerissene Augen.

„Na ja“, gab Penny zu, „gut gebaut ist er ja.“

Jetzt bloß die Unerfahrenheit nicht zugeben.

„Dann schau mal hier. Ich hab noch mehr so Schweinereien.“

Systematisch durchforschte Hilde die Seite. Die Flatrate machte sich an diesem Abend gründlich bezahlt. Penny lernte an diesem Abend mehr über zwischenmenschliche Beziehungen als ihr ganzes Leben zuvor. Beim Anblick zweier Männer, die sich gegenseitig einen bliesen, rief Hilde plötzlich:

„So eine Verschwendung. Die beiden wären doch genau das richtige für uns, oder? Mir juckt ganz fürchterlich die Pflaume.“

„Aber Hilde!“

„Dir etwa nicht?“

„Doch schon“, gab Penny peinlich berührt zu. „Wenn Du nicht hier wärst …“, entfuhr ihr dann und sie wurde knallrot, wie lange nicht mehr.

„Was dann? Du würdest dir dein Pfläumchen schrubben, stimmst?“

„Vermutlich“, war alles was Penny sich getraute zuzugeben.

Die Bilder hatten sie heiß gemacht und innerlich hatte sie keinerlei Zweifel, dass sie sich befriedigen würde, sobald Hilde außer Reichweite war. Selbst wenn sie aufs Klo ging, würde sie die Zeit nutzen. Im Notfall musste sie halt Druck auf der Blase vortäuschen.

„Ich tu’s“, drang plötzlich Hildes Stimme in ihre Überlegungen.

„Was tust du?“

„Ich tu’s. Ich halt’s so nicht mehr aus, du verstehst? Ich brauch ’nen ordentlichen Abgang.“

„Untersteh dich! Du kannst doch hier nicht onanieren, wo ich dabei bin!“

Doch damit war sie bei Hilde an der falschen Adresse. Im Gegenteil, Penelopes Verbot stachelte sie regelrecht an.

„Was dann? Willst du mich nackt rausschmeißen? Also stell dich nicht so an, mach mit. Das wird bestimmt lustig. Außerdem, du weißt doch: Onanie, verlass mich nie.“

Penelope kannte den Spruch zwar nicht, grinste aber trotzdem schief. In der Zwischenzeit hatte Hilde eine Hand zwischen ihre Schenkel geschoben und erkundete ihr Feuchtbiotop.

„Hier halt mal“, brummte sie dabei und hielt Penny das Smartphone hin auf dessen Display gerade ein zwei Minuten langes Video ablief bei dem der Stecher von zwei Grazien geblasen wurde.

„Natürlich kann ich dich nicht vor die Tür setzen“, seufzte Penny ergeben. „Wollen wir nicht wenigstens das Licht ausmachen?“

„Wieso? Du bist ein Mädchen, ich bin ein Mädchen, was soll ich da passieren?“, antwortete Hilde verständnislos.

Der Begriff Intimität schien ihr völlig fremd zu sein. Penny kannte ihre Freundin gut genug, um zu erkennen, wann Widerspruch zwecklos war. Zugegeben, sie war selbst mehr als geil, aber hier in Hildes Anwesenheit Hand an sich zu legen? Sich die Brüste zu streicheln oder sogar zwischen den Beinen? Womöglich sich auch noch gehen lassen und laut zu stöhnen? Hilde schien da weniger Probleme mit zu haben. Mit gemischten Gefühlen schaute Penny ihr zu, wie sie genau das tat, wie sich ihr Gesicht rötete, sich die Augen verschleierten und Hilde leise zu stöhnen begann. Obwohl sich Hilde unter der Bettdecke verbarg, konnte sich Penny genau vorstellen, was sie da veranstaltete.

‚Die macht es sich wirklich!‘, dachte sie noch, als sie plötzlich feststellte, dass sich auch ihre Finger selbstständig gemacht hatten und den Klingelknopf am Paradies bearbeiteten. Ergeben aufseufzend legte sie das Handy zur Seite, dessen Film eh abgelaufen war, drehte sie sich auf den Rücken, schloss die Augen und ließ sich ebenfalls gehen. So bekam sie nicht mit, dass Hilde vorsichtig die Bettdecke weggezogen hatte und sie genau beobachtete, wie sie ihre Nippel streichelte, mit der flachen Hand ihren Schamhügel liebkoste, dann mit dem Mittelfinger durch die Furche zwischen den Schamlippen glitt. Sie sah, wie Pennys Fingerkuppe in die feuchte Öffnung glitt, um dann den Kitzler zu umkreisen. Hilde fand es unglaublich geil, einem anderen Mädchen dabei zuzusehen und nicht wie sonst sich selbst im Spiegel. Sie brauchte nicht lange, dann presste sie heftig ihre Brüste zusammen und entfachte in ihrem Schoß einen wirbelnden Tornado. Kurz nachdem Hilde ihren Orgasmus lauthals heraus gebrüllt hatte, dass die Wände wackelten, kam auch Penny mit einem dezenten „Aaaaah“.

„Na, wie war’s?“, wurde sie angegrinst.

‚Das kann doch nicht wahr sein!‘, schämte sich Penny.

Das Luder hatte sie doch tatsächlich beobachtet. Beim Masturbieren! Penny lief knallrot an.

„Du …“, drohte sie ärgerlich mit erhobener Stimme, kam aber nicht weit.

„Reg dich ab“, wurde sie direkt von Hilde unterbrochen, „du sahst richtig süß aus“, murmelte Hilde noch und zu Pennys Überraschung bekam sie einen kurzen Kuss auf den Mund.

Völlig verwirrt lag sie noch lange wach und lauschte dem leisen Schnarchen Hildes.

‚Sind wir jetzt lesbisch?‘, überlegte sie bis tief in die Nacht.

Am Frühstückstisch lernte Hilde Pennys Bruder Olaf kennen, einen schüchternen jungen Mann, der, obwohl er zwei Jahre älter als seine Schwester war, seine Pubertätspickel immer noch zur Schau trug. Hildes spontane Bemerkung „Oh, gibt es Streuselkuchen zum Frühstück?“ legte direkt das Verhältnis von Olaf zu ihr fest: Grundtiefe Abneigung.

Hilde dagegen hatte nichts gegen Olaf. Er war groß, schlank, sportlich, genau das, was sich ein junges Mädchen gut für kalte Winterabende vorstellen kann. Und für seine Akne konnte er schließlich nichts. Doch die Bemerkung war einmal raus und eine Entschuldigung kam für sie nicht infrage. Wenn er so völlig humorlos war, sein Problem. Als Hilde gegangen war, nahm Olaf seine Schwester bei Seite.

„Was habt ihr zwei denn gestern Abend gemacht?“, grinste er sie an.

„Wieso?“, fragte sie unsicher zurück.

Sollte er etwas gemerkt haben?

„Wenn ihr schon an euch rumspielt, dann seid dabei gefälligst etwas leiser. Bei mir sind die CD’s aus dem Regal gefallen.“

„Wir haben nicht an uns rumgespielt“, fauchte Penny ihn an.

„Ja, schon gut. Und Obama ist der Kaiser von China. Ich hab ja nichts dagegen, aber ihr solltet wirklich etwas leiser sein. Sonst kommt Mutter noch dahinter, dass sie eine Lesbe großzieht.“

„Du bist gemein! Ich bin keine Lesbe!“

Mit Tränen der Wut in den Augen stapfte Penny davon. In der Schule nahm sie Hilde beiseite und erzählte ihr von dem unerfreulichen Gespräch, doch die lachte nur.

„Na und? Soll er uns doch hören. Dann hat er wenigstens was für seine Fantas.“

„Hä?“

„Fantas. Na, wenn sich Männer nackte Frauen vorstellen, wie heißt das?“

„Fantasie.“

„Sag ich doch! Oder denkst du, der wichst sich nie einen ab?“

Penny schaute Hilde nur groß an. Wie konnte man nur so verdorben sein. Sie hatte sich nie darüber Gedanken gemacht, ob ihr Bruder auch … äh … an sich herumspielte.

Gut, ein-, zweimal vielleicht.

Pro Abend.

Aber nur, wenn sie es sich selbst besorgte.

„Aber das ist doch egal“, versuchte Penny das Thema wieder auf ihr eigentliches Anliegen zu bringen. „Du bist zu laut. Meine Mutter könnte dich hören, sich sonst was denken und dich rausschmeißen, verstehst du?“

Der flehende Tonfall ließ Hilde aufhorchen. Misstrauisch sah sie Penny groß an.

„Und das wäre schlimm, ja?“

„Ja!“

„Hör mal“, versuchte Hilde den aufkeimenden Verdacht direkt zu ersticken, „wir haben zusammen onaniert, ja?“

Penny nickte, nachdem sie sich umgeschaut hatte, ob auch ja niemand ihr Gespräch belauschen konnte.

„Aber deswegen sind wir noch lange kein Paar. Ich steh immer noch auf Männer, damit das von Anfang an klar ist.“

Erleichterung zeigte sich in Pennys Gesicht.

„Dann sind wir keine Lesben?“

„Sag mal, bist du blöde? Natürlich nicht! Wir haben ein bisschen Spaß zusammen gehabt, das ist alles!“

„Gut. Dann kommst du nächste Woche also wieder zu mir? Ganz normal?“

Hilde war sich zwar nicht sicher, was Penny mit ganz normal meinte, sagte aber zu. Vorsichtshalber ließ sie an besagtem Abend ihr Smartphone aus, aber natürlich lagen sie kaum in ihrer Nachtwäsche im Bett, als das Gespräch trotzdem auf Sex kam.

„Deinen Bruder würde ich auch nicht von der Bettkante schubsen“, begann Hilde.

„Wieso? Ich denke, du kannst ihn nicht leiden?“

„Er kann mich nicht leiden, das ist was anderes. Er sieht gut aus, von den Pickeln mal abgesehen. Hat er eigentlich ordentlich was in der Hose?“

„Woher soll ich das wissen?“, fragte Penelope entrüstet.

„Na immerhin bist du seine Schwester. Seht ihr euch etwa nie nackt?“

„Natürlich nicht. Und wenn es doch passieren würde, würde ich doch da nicht hinschauen!“

Zuzugeben, dass es gerade erst zwei Tage her war, dass sie Olaf zufällig unbekleidet gesehen hatte, kam nicht infrage. Zumal sie sehr genau hingeschaut hatte. Was stellt der Depp sich auch so blöd hin, dass sie im Spiegel alles sehen kann?

„Willst Du mich verarschen? Du hast einen strammen Kerl im Haus und schaust Dir seine Möhre nicht an?“

„Er ist immerhin mein Bruder.“

„Er ist immerhin ein Mann! Sag bloß, er schaut dir nicht auf die Titten?“

„Kann er doch gar nicht. Glaubst du etwa, ich zeige mich ihm unbekleidet?“

„Du meine Güte! Männer glotzen auch angezogene Weiber an und stellen sie sich dann nackt vor. Glaubst du etwa, dein Brüderchen tut das nicht?“

Im Gegensatz zu Penny betonte Hilde das ‚du‘ extrem. Es klang wie duuuh.

„Doch, ich denke schon.“

„Du denkst, ja? Schaut er nun oder nicht?“

„Ja, verdammt. Und er hat auch ordentlich was in der Hose! Zufrieden?“

„Geht doch“, grinste Hilde.

„Aber mehr nicht! Wir sind immerhin Geschwister!“

„Mehr hat ja auch niemand behauptet. Krieg dich mal wieder ein.“
Um des lieben Friedens willens legte Hilde eine Hand auf Pennys Schulter.

„Würdest du etwa mit ihm bumsen wollen?“, fragte Penny, die die fremde Hand ganz angenehm fand und sich schon wieder fragte, ob sie nicht doch lesbische Neigungen hatte.

„Klar, warum nicht?“

„Ich weiß nicht. Er ist so schüchtern.“

„Wegen seiner Akne?“

„Ja, vermutlich. Und unerfahren.“

„Das bin ich auch“, lachte Hilde. „Das ist kein Grund.“

„Aber er mag dich nicht.“

„Das kann man ändern. Hoffe ich jedenfalls.“

„Wie denn?“, fragte Penny naiv, die sich irgendwie ihren Bruder auf Hilde nicht vorstellen mochte.

„So zum Beispiel“, erwiderte Hilde und küsste Penny spontan auf den Mund.

Der kurze Schmatzer reichte, um Penny zurückzucken zu lassen.

„Das soll reichen?“, zweifelte sie, sich den Mund abwischend.

Hilde nahm ihr die Reaktion nicht übel, im Gegenteil, innerlich grinste sie über Pennys Unerfahrenheit. Gut, sie hatte da auch nicht mehr vorzuweisen, ging die ganze Sache aber wesentlich forscher an.

„Natürlich nicht“, antwortete sie, „ich zeig dir mal, wie ich mir das vorstelle.“

Hildes Hand landete erneut auf Pennys Schulter, während ihr zweiter Schmatzer auf Pennys Mund in einen feuchten Zungenkuss mündete. Es dauerte eine Weile, bis Penny den Trick raus hatte, doch dann machte sie begeistert mit. Sie hatte nicht registriert, dass ihre Brustwarzen sich an denen Hildes rieben und ihr das Unterbewusstsein einen Streich spielte. Zwischen ihren Beinen hatte es angefangen zu kribbeln, eine körperliche Reaktion, die sie nur zu gut aus dunklen Abenden mit den Fingern unter der Bettdecke kannte.

„Meinst du, das würde bei deinem Bruder funktionieren?“, fragte Hilde schließlich atemlos.

„Ich denke schon“, grinste Penny zurück und wunderte sich über Hildes nächste Frage.

„Glaubst du, deren Brustwarzen sind auch so empfindlich?“

„Wessen?“, wusste Penny erst nicht, was Hilde meinte.

„Na von den Kerlen. So wie bei uns.“

Erst jetzt ging Penelope auf, was passiert war.

„Keine Ahnung“, gab sie knallrot werdend zu.

„Wenn nicht, haben sie echt was verpasst“, stellte Hilde mit Genugtuung fest. „Mir ist jedenfalls echt heiß geworden bei unserer Knutscherei. Dir etwa nicht?“

Dem neugierigen Blick hielt Penny nicht stand.

„Doch, schon“, erwiderte sie matt.

„Lass mich mal an deine Titten. Ich will was ausprobieren“, forderte Hilde.

„Bist du verrückt?“, erwiderte Penny geschockt.

„Stell dich nicht so an. Ich bin schließlich auch ein Mädchen.“

Was das jetzt damit zu tun haben sollte, dass ihr jemand an die Möpse wollte, erschloss sich Penny nicht so ganz.

„Ja schon, aber …“

„Nun komm schon. Ich will dich ja nicht entjungfern, sondern nur was ausprobieren.“

Während Penny ein zaghaftes „Das wäre ja noch schöner“ murmelte, schob Hilde ihr einfach das Nachthemd hoch und ließ ihre Finger über Pennys erogene Zone gleiten.

„Wusste ich es doch!“, triumphierte sie dann.

„Was?“

„Deine sind auch ganz steif. Wie meine Nippel.“

„Aber das ist doch normal“, zweifelte Penny am Geisteszustand ihrer Freundin.

„Sicher? Meine Mom hat immer gesagt, das kommt davon, wenn einem die Milch einschießt und ich aufpassen soll, nicht weich in der Birne zu werden.“

Jetzt musste Penny doch herzhaft lachen.

„Entweder hat deine Mom keine Ahnung oder sie wollte dich verarschen.“

„Glaubst du?“

„Klar. Das ist der gleiche Quatsch, der den Jungs eingeredet wird, damit sie nicht so viel an sich rumspielen.“

„Woher weißt du das denn?“

„Keine Ahnung. Gelesen vielleicht. Und jetzt nimm deine Pfoten wieder weg.“

„Stört es dich? Oder mach ich dich an?“, grinste Hilde unverschämt, machte aber keine Anstalten Pennys Wunsch nachzukommen.

Im Gegenteil, statt dessen gab sie der überraschten Penny einen Kuss auf den steifen Nippel.

„Hey, was soll das?“, beschwerte die sich prompt.

Statt zu antworten, zog sich Hilde ihr eigenes Nachthemd hoch und hielt Penny eine Brustwarze vor den Mund.

„Jetzt ich“, forderte sie.

„Du bist bescheuert“, klärte Penny sie auf, kam der Forderung aber dennoch lachend nach.

Irgendwie machte es ja Spaß und was sollte schon passieren? Auch als Hilde ihr die andere Brust küsste revanchierte sie sich naiv. Schließlich legte sich Hilde vorsichtig auf Penny, küsste sie und rieb ihre Brustwarzen an Pennys. Dann senkte sich plötzlich ihr Unterleib herab und sie begann ihre Scham auf Penelopes Scham zu reiben.

„Hey, was machst du?“, fragte Penny schwach.

In ihrem Unterleib wurde gerade ein Feuer entfacht und sie fühlte sich nicht stark genug, dem Einhalt zu gebieten. Hilde machte da Sachen, die sich nicht gehörten, aber einfach nur schön waren. Sie schloss die Augen und genoss die Berührungen ihrer Freundin, die immer forscher wurde. Sie spürte, wie ihre Nippel erneut geküsst wurden, ja wie sie sogar daran saugte.

„Uuiih“, rief Penelope, als sie einen kleinen Orgasmus verspürte.

Sie öffnete die Augen wieder und blickte in Hildes grinsendes Gesicht. Offensichtlich hatte sie gemerkt, was gerade passiert war. Doch Penny schämte sich nicht, wie sie es vielleicht noch vor wenigen Tagen getan hätte, im Gegenteil.

„Das war schön“, flüsterte sie.

„Soll ich weitermachen?“

Penny hatte keine Ahnung, was Hilde vorhatte, aber das Ganze fühlte sich zu gut an, um hier einfach abzubrechen.

„Ja“, hauchte sie daher.

Ihre Freundin glitt langsam auf ihrem Bauch herab, leckte über jede Stelle, stopfte ihre Zunge in Pennys Bauchnabel, gelangte schließlich an deren Scham. Mit den Fingern wühlte sie durch die Haare und dann glitt schließlich ein Finger in die feuchte Spalte.

„Mach die Beine breit“, flüsterte Hilde und die scheue Penny gehorchte.

Hilde spreizte ihr die Schamlippen, streichelte sie ausgiebig, glitt über den Kitzler und wieder nach unten. Gerade, als sie sich neue Feuchtigkeit holte und überlegte, ob sie Penny die Muschi küssen sollte, sah sie, wie deren Finger sich plötzlich auf ihren Kitzler pressten, als wollte sie ihn versenken.

„Ja, ja, jaaaah“, schrie Penny ihrer Freundin ins Ohr.

„Nicht so laut“, mahnte Hilde, „sonst beschwert sich Olaf wieder.“

Trotz ihres Orgasmus musste Penny lachen.

„Soll er doch.“

Hilde kam hoch, legte eine Hand wieder auf Pennys Brüste, spreizte dabei einladend ihre Beine. Ihre Freundin verstand den Wink und während sie sich weiter küssten, spürte Hilde fremde Finger in die eigene Spalte gleiten. Sanft erforschten sie sie, umsorgten ihren Kitzler und spaltete ihre Schamlippen. Finger versorgten sich mit der Nässe vom Eingang und wanderten wieder über die harte Lustperle.

„Schön“, stöhnte Hilde. „So schön. Mach langsam. Ich will noch nicht kommen.“

Penny wurde erst jetzt bewusst, was sie da eigentlich tat. Sie streichelte nicht nur einen anderen Menschen, nein, sie war auf dem besten Wege ihrer Freundin einen Orgasmus zu bescheren. In den Schreck mischte sich Stolz und der Ehrgeiz, es ihr so gut wie möglich zu machen. Hilde sollte diese Erfahrung nie vergessen, genauso wenig, wie sie selbst.

Ihre Finger verließen Hildes Klitoris, wandten sich mehr den dicken Schamlippen zu, spielten mit den Haaren auf den äußeren Lippen, die immer mehr anschwollen und suchten sich wieder den Weg zur Nektarquelle. Mit der Fingerkuppe drang sie leicht ein, drückte der immer hektischer stöhnenden Hilde aufs Pipiloch und glitt hinunter in den Bereich zwischen Scheide und Anus. Hilde fing an zu bocken, suchte mit ihrem Becken nach Erlösung durch Pennys Hand.

„Wieso rasierst du dich eigentlich nicht mehr?“, fragte Penny plötzlich.

„Für wen denn? Stell keine blöden Fragen, mach lieber weiter.“

„Willst du etwa kommen?“, legte Penny soviel Naivität in ihre Stimme, wie sie noch aufbringen konnte.

„Jaaa“, stöhnte Hilde.

„Soll ich es dir besorgen?“

„Jaaa, verdammt! Mach endlich!“

Penny jedoch wollte Hildes Fantasie noch ein wenig ankurbeln.

„Willst du etwa auch mit meinem Bruder ficken?“

„Jaaa, ich will seinen verdammten Schwanz haben.“

„Ja? Den dicken Schwanz meines Bruders, ja? In deiner nassen Jungmädchenmöse, ja? Seinen dicken, harten Männerschwanz? Das geht nicht, Hilde, er ist nicht da, ich bin es nur. Komm, lass dich von seiner Schwester verwöhnen.“

Damit nahm sie eine Brust Hildes in den Mund, kreiste mit ihren Lippen über die Warze, saugte hart daran und entzündete dabei mit ihren Fingern zwischen Hildes Beinen ein Feuerwerk. Nicht ganz so laut wie beim letzten mal (auch Hilde war lernfähig) schrie die ihren Orgasmus heraus.

„Verdammte Scheiße“, fluchte Hilde undamenhaft, als sie wieder zu Atem gekommen war.

„Hä?“, fragte Penny verständnislos nach, die eigentlich eine andere Reaktion erwartet hatte.

„So hart bin ich schon lange nicht mehr gekommen. Danke!“

Zufrieden mit ihrer Leistung legte sich grinsend Penny zurück. In den folgenden Wochen entdeckten die jungen Frauen die Freuden des Cunnilingus und entjungferten sich gegenseitig mit einer Banane. Nur mit Olaf kam Hilde effektiv nicht weiter. Er weigerte sich standhaft, sie auch nur anzusehen und übernachtete, wenn möglich, bei einem Freund, wenn Hilde sich angesagt hatte. Langsam bekamen die beiden den Eindruck, Olaf hätte das Ufer gewechselt.

Holland in Not

Hendrick fiel ihnen bei einer dieser beschissenen Halloween-Partys in die Arme. Über Stunden hatten sich Penelope und Hilde als blutrünstige Krankenschwestern verkleidet, nur um festzustellen das 50% der anderen Discomäuse auf die gleiche Idee gekommen waren. Die Getränke waren überteuert, die Musik zu laut und der Diskjockey stand kurz davor Prügel zu beziehen. Seiner Ansicht nach gehörten zu Halloween auch horrormäßig schlechte Lalla.

„Lass uns abhauen!“, brüllte Penny Hilde ins Ohr, die mit Freuden zustimmte.

„Muss noch pissen!“, schrie sie daher zurück und stiefelte zum Klo.

Penny schüttelte über Hildes Wortwahl einmal mehr den Kopf und wartete ergeben. Aus fünf Minuten wurden zehn, aus zehn fünfzehn. Sie wollte sich gerade auf den Weg machen, den Discjockey zu bitten eine Durchsage zu starten:

„Die kleine Hilde wird gebeten sich bei Ihrer Mama zu melden.“,

da stürmte Hilde heran, einen blutverschmierten, leicht schwankenden jungen Arzt hinter sich her schleifend.

„Hab ihn auf dem Pisspott getroffen“, erläuterte Hilde.

„Wieso auf dem Klo? Was macht der denn auf der Damentoilette?“

„Nicht bei uns. Ich war bei den Kerlen. Die Schlange bei uns war so lang, da hätte ich es gleich in die Schuhe laufen lassen können.“

Der Arzt neben ihr grinste dümmlich, murmelte was von „Wie beim Bund!“ und Penny fragte sich, ob sie jetzt zwei Übergeschnappte zu betreuen hätte. Etwas ratlos, wie es weitergehen sollte, suchte sie den Weg durch die schwitzende Menge zum Ausgang.

„Und jetzt?“, fragte sie, endlich vor der Tür angekommen.

„Nächste Disco“, schlug der Typ vor.

„Wie heißt du eigentlich?“, fragte Penny statt einer Antwort.

„Hendrick.“

„Ach du Scheiße“, entfuhr es Hilde. „Ein Kääskopp!“

Hendrick sammelte erste Pluspunkte, indem er es ihr nicht übel nahm.

„Oranje ole!“, brüllte er satt dessen. „Und wir haben den besten Stoff!“

„Haste was bei?“, wollte Hilde in bestem Hochdeutsch wissen.

„Na klar.“

„Warum gehen wir dann nicht zu dir?“, lud Hilde sich selbst ein.

„Geht nicht. Meine Kumpels und ich sind mit dem Wohnwagen da und ich hab keinen Schlüssel.“

„Was sonst?“, brummte Hilde, als Penny sich einmischte.

„Was hast du vor? Du willst doch nicht etwa sein Zeug rauchen? Du weißt doch gar nicht, was er da untergemischt hat.“

„Nur beste Ware, ehrlich“, erwiderte Hendrick entrüstet.

„Vergesst es“, bestimmte Penny, „ich lade euch ins Sonnenschein ein.“

Das Sonnensschein war zwar mehr für die Generation vor Hilde und Penny, doch hier gefiel es den dreien schon etwas besser. Penny war 60 Euro Eintritt losgeworden und die ergatterten Wertmarken wurden nach und nach in Alkohol investiert. Hendrick entpuppte sich als leidlich guter Tänzer, der seine Gunst gerecht zwischen beiden aufteilte. Was anderes blieb ihm auch nicht übrig, da Hilde seine Tendenz zu Penelope geschickt unterlief, indem sie ihn jedes Mal, wenn er ihre Freundin auffordern wollte, am Arm packte und zur Tanzfläche schleifte.

Zu Beginn schmunzelte Penny noch über Hildes Gehabe, doch im Laufe der Nacht wurde sie zunehmend sauer. Sie hatte sich ein wenig in den verkleideten Arzt verguckt und hätte gerne die Nacht mit ihm verbracht. Und das betrachtete sie als ihr gutes Recht, hatte sie doch mit Hilde keine feste Beziehung (so war es jedenfalls ausgemacht) und auch noch den Eintritt bezahlt. Die zwei amüsierten sich hier auf ihre Kosten.

Da blieb nur eins: die Flucht nach vorn. Beim nächsten Titel forderte sie Hendrick zum Tanz und fragte ihn direkt:

„Hast du Lust noch mit zu mir zu kommen?“

Hendrick sah alle seine Träume erfüllt und nickte eifrig. Der anschließende Kuss war ein taktischer Fehler, der Hilde darauf aufmerksam machte, dass da etwas im Gange war. Prompt ließ sie sich nicht abschütteln, als Penelope zum Aufbruch blies. Hendrick fühlte sich im Taxi sichtlich wohl zwischen den beiden Grazien und hatte nichts gegen eine kleine Zugabe einzuwenden. Typisch Mann war seine Devise: Was geht über einen guten Fick mit einer Frau?

Richtig!

Ein noch besserer Fick mit zwei Frauen!

Penny war klar, dass sie Hilde nicht los wurde, wollte sie nicht die Freundschaft riskieren. Da würde sie vermutlich teilen müssen. Sie hoffte nur, das Hendrick potent genug für sie beide war. Zu Hause angekommen ging sie zuerst ins Bad, um sich frisch zu machen und wunderte sich kein bisschen, dass Hendricks Pfoten in Hildes Bluse steckten, als sie wieder herauskam.

„Musst du dich nicht auch frisch machen?“, fragte sie Hilde mit erzwungener Freundlichkeit.

Die streckte ihr die Zunge raus, verschwand aber murrend. Penny verlor keine Zeit. Ihre Zunge in Hendricks Hals steckend, versuchte sie mit einer Hand seinen Hosenstall zu öffnen. Auch wenn sie noch nie einen Schwanz an sich herangelassen hatte, hier war keine Zeit zu verlieren. Scheiß auf die Romantik, zumal sie ja durch ihr Verhältnis mit Hilde schon einiges an Erfahrung vorweisen konnte. So grundsätzlich verschieden zu einer Banane konnte ein Männerschwanz jetzt auch nicht sein. Außer der Essbarkeit, vielleicht. Und das sich die Pelle nicht komplett abziehen ließ.

Auf Basis einer Grundschulung durch verschiedene Homepages rief sie ihr Fachwissen über die Grundzüge der zwischenmenschlichen Beziehungen ab:

1. Das schlappe Anhängsel steif bekommen.

Aufgrund eines etwas heftigen Geruchs nach alten Fischstäbchen nahm sie vom Einsatz ihrer Lippen, wie sie es eigentlich vorgehabt hatte, wieder Abstand. Ihre Hand musste reichen. Sollte Hilde sich doch den Magen verderben, wenn sie schnell genug zurückkam.

2. Möse nass machen.

Kein Problem. Erstens war sie rattig und scharf auf einen Schwanz und zweitens hatte sie vorsichtshalber noch mit der Gleitcreme nachgeholfen, die sonst für den Bananenmissbrauch reserviert war.

3. Den Schniedel vorsichtig in die vorgesehene Öffnung einführen und sich dabei keine Härchen ausreißen.

Penny zog Hendrick noch schnell die Jeans aus und war gerade im Begriff ihren Oberkörper auf seine steil in die Höhe ragende Lanze abzusenken, als Hilde wieder hereinkam. Nackt, mit ihren Klamotten auf dem Arm.

„Oh, ihr habt schon ohne mich angefangen“, kommentierte sie nur, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt. „Wieso riecht es hier nach vergammeltem Hering?“

Suchend sah sie sich um, schmiss dann ihre Klamotten einfach in die Ecke, kletterte auf Hendrick und setzte sich auf sein Gesicht, ganz so, wie sie es von ihren Erfahrungen mit Penny gewohnt war.

Hendrick fühlte sich wie im siebten Mösenhimmel und ließ seiner Zunge freien Lauf. Da seine Arme eingeklemmt waren, versuchte er die Muschilippen mit seiner Zunge zu öffnen und da ihm das auch im zehnten Versuch nicht gelang, half Hilde aus reinem Eigeninteresse nach. Penny hatte sich derweil seinen Schweif einverleibt und hatte plötzlich verstanden, warum ein männliches Glied Möhrchen und nicht Gurke hieß. Trotzdem machte sie ihre Sache nach Hendricks Meinung recht ordentlich. Sie war nicht zu schnell und nicht zu langsam, nutzte dabei seine volle Länge, ohne das er auch nur einmal rausflutschte. Hilde bot ihm währenddessen eine fantastische Aussicht auf frische Mädchenpflaume, sodass für ihn die Nacht nicht besser zu Ende gehen konnte. Hinzu kam, dass die rosa Spalte vor ihm mit den dicken Schamlippen nicht nur geil aussah, sie schmeckte auch noch gut.

Penny genoss gleichfalls das ungewohnte Gefühl eines warmen Liebesknochens in ihrem Unterleib. Zuerst wunderte sie sich über das komische Geräusch, als würde jemand mit nassen Füßen in Matsche treten, dann merkte sie, dass der Rhythmus mit ihrem Gehopse übereinstimmte. Grinsend registrierte sie, dass es ihre Möse war, die diese unmöglichen Laute verursachte. Sie streichelte sich ihre Brüste und als Hilde ihr an ihre kleine Dienerin der Lust fasste, wusste sie, dass sie in wenigen Augenblicken kommen würde.

Nur Hilde war noch nicht so recht zufrieden. Zum einen konnte Penny besser Muschilecken – wahre Liebe gibt es halt nur unter Frauen – zum anderen wollte sie ebenfalls so schnell wie möglich diesen verdammten Schwengel drin haben. Doch zu ihrer Enttäuschung stöhnten die beiden anderen plötzlich nacheinander auf, wobei Penny den Anfang machte. Schweißgebadet zeigte sie Hilde ihr Orgasmusgesicht, geil und überhaupt nicht die reservierte Penelope, die sie sonst immer markierte. Hilde liebte dieses Gesicht, zeigte es doch, dass sie wieder einmal mit Erfolg ihrer Freundin etwas Gutes getan hatte.

Doch dann stöhnte unter ihr auch Hendrick laut auf und aus Pennys Muschis drang weißer Schleim. So eine Gemeinheit! Wo sie doch auch noch Hoppehoppereiter spielen wollte. Frustriert löste sie sich von Hendricks Mund, ihn verständnislos zurücklassend. Er war sich sicher, dass Hilde noch nicht gekommen war und die haute einfach ab? Was war das denn für eine?

Auch Penny wunderte sich, doch ein Blick in Hildes Gesicht reichte und sie wusste, was los war. Dafür kannten sich die beiden jetzt lange genug. Penelope machte kurzen Prozess.

„Komm her“, forderte sie die verdutzte Hilde auf und schmiss sie einfach aufs Kreuz.

„Halt sie fest“, rief sie Hendrick zu, der zwar nichts begriff, aber dennoch schnell Hildes Arme fand und sich auf sie kniete.

Sein Lederbeutel baumelte in Hildes Gesicht und er hoffte, dass sie jetzt nicht zubiss. Penny hatte es sich derweil zwischen Hildes Schenkeln bequem gemacht und setzte Hendricks Bemühungen fort. Natürlich kannte sie Hildes Bedürfnisse besser und nach wenigen Minuten war auch die zu ihrem Recht gekommen und hatte dies laut stöhnend kundgetan.

„Hat dir die Vorstellung gefallen?“, fragte Penny danach Hendrick sarkastisch, sich dabei den Mund abwischend.

Hendrick nickte beeindruckt. Aus seinem Schwanz quoll ein letzter Spermatropfen, den er heimlich in Hildes Frisur wischte.

„Dann kannst du meine Freundin ja jetzt wieder freigeben.“

„Ach so. Ja. Natürlich“, stotterte er und verschwand im Bad.

„Das war trotzdem unfair“, beschwerte sich Hilde leise, als er weg war.

„Ich weiß“, versuchte Penny ihre Freundin zu beruhigen, „aber was blieb mir anderes übrig? Du hättest ihn sonst zuschanden geritten.“

„So hast du es getan“, maulte Hilde weiter, „und ich war so geil. Du hättest mir ja wenigstens noch etwas übrig lassen können.“

„Vielleicht kann er ja noch mal?“, sinnierte Penny.

Hildes Augen begannen zu leuchten.

„Meinst du?“

„Das haben wir doch oft genug gesehen.“

„Du meinst in diesen dänischen Kulturfilmen? Das ist doch eh alles geschwindelt.“

„Ja, schon, aber einmal wird ja wohl noch drin sein.“

Obwohl – wenn Penny sich das so richtig überlegte, dann hätte sie dieses eine Mal dann auch lieber wieder selbst genossen. Hendrick mit hierher zu nehmen war ihre Idee gewesen. Auch wenn Hilde ihn aufgerissen hatte, sollte sie doch zusehen, wo sie blieb! Sie konnte ja nach nebenan gehen und Olaf vögeln! Olaf? Mensch, der war ja auch noch da! Sie hatte eine Idee – entschlossen stiefelte sie aus dem Raum.
„Hey, wo willst du hin?“, rief Hilde ihr hinterher, wurde aber keiner Antwort gewürdigt.

Bruder hilf!

„Du musst mir helfen“, rief Penelope im Zimmer ihres Bruders, nachdem sie ohne anzuklopfen die Tür aufgerissen hatte.

Olaf saß an seinem Schreibtisch und schloss gerade ein Fenster seines Computers, auf dem Penny nackte Weiber zu sehen glaubte. Sie hielt sich einen Arm vor die Brüste und eine Hand vor die Scham.

„So nackt wie du bist, kann das nur eins bedeuten“, flachste er, „du hast nichts anzuziehen und willst dir was ausleihen.“

Gott sei Dank hatte er sie kommen hören und noch schnell seinen Harten verstaut. Er hatte sie seit Jahren nicht mehr unbekleidet gesehen und wunderte sich, welch tolle Figur sie inzwischen bekommen hatte. Die goldenen Haare über den Schultern, (Blick nach unten) die langen Beine (Augen wieder hoch), das erhitzte Gesicht (die hatte wohl gerade ihren Spaß gehabt, oder?). Ihre Brüste mussten erste Sahne sein, nach dem was da herausschaute und …

„Glotz nicht so, Blödmann. Ich hab ’nen Kerl da drüben …“

„Schön für dich, aber was soll ich denn dabei? Brauchst du Hilfe? Ist er Bi?“

„Kannst du mal die Klappe halten? Ich wusste gar nicht, dass du auf Kerle stehst. Seit wann bist du denn schwul?“, grinste sie dann, wurde aber sofort wieder ernst. „Nein, das Problem ist, Hilde ist auch da.“

Olafs Gesicht verschloss sich augenblicklich. Selbst der Inhalt seiner Hose, der beim Anblick seiner Schwester überhaupt nicht eingesehen hatte, dass die Beule peinlich war, schrumpfte rapide auf Normalmaß.

„Welch ein Horror“, murmelte er.

„Jetzt komm, mach nicht so ein Gesicht. Sie will unbedingt mitmachen, so geil wie sie gerade ist, aber ich hab keine Lust zu teilen. Ich will Hendrick für mich alleine.“

„Ich dachte, Hilde ist deine beste Freundin? Da teilt man doch alles“, grinste Olaf frech.

„Aber doch keine Kerle! Komm schon, gib dir einen Ruck. Ich weiß, dass du auf Hilde scharf bist.“

„Sag mal spinnst du? Was reimst du dir denn da für einen Quatsch zusammen?“, fragte er verblüfft.

Das konnte sie nicht wissen. Er hatte sich damals in Hilde verknallt, als Penny mit ihr ankam, ja, die dralle Figur und die freche Schnauze gefielen ihm, aber dann hatte sie ihn als Streuselkuchen verunglimpft. So etwas ließ sich kein Mann gefallen. Und dann fing die Geschichte zwischen Hilde und Penny so richtig an und er hatte sie für eine blöde Lesbe gehalten. Und als ob das noch nicht genug gewesen wäre, er hätte seiner Schwester nie die Frau ausgespannt. Gut, in seinen Träumen hatte er auch schon mal Sex mit Hilde, während Penny zuschaute, aber dabei kam er sich selbst schizophren vor.

„Meinst du, ich hab mir keine Gedanken gemacht, warum du immer abhaust, wenn Hilde kommt? Zuerst dachte ich, du kannst sie wirklich nicht leiden, aber du müsstest mal deine schmachtenden Blicke sehen, wenn du ihr doch mal begegnet bist.“

„Ich schmachte nicht“, behauptete er, „vor allem nicht nach der fetten Hilde.“

Das musste jetzt sein. Wenn er ein Streuselkuchen war, dann war sie fett, verdammt noch mal.

„Hilde ist nicht fett“, verteidigte Penny sie prompt, „höchstens stabil gebaut. Jetzt komm endlich. Ich friere langsam, wenn ich hier noch weiter blöd herumstehe. Und was sollen die anderen denken?“

Letzteres machte ihr weniger Probleme, als die Sorge, was die beiden wohl in der Zwischenzeit anstellen würden. Doch zu ihrem Glück hatten die beiden die Plätze getauscht: Hendrick war alleine im Raum und Hilde zur Toilette, als Penny mit ihrem Bruder am langen Arm angerauscht kam.

„Hendrick, das ist mein Bruder Olaf, Olaf, darf ich vorstellen, Hendrick, ein, äh, Bekannter aus der Disco.“

Die Vorstellung lief etwas förmlich ab, wenn man bedenkt, das der Niederländer ohne Klamotten auf der Couch saß. Olaf kam sich ziemlich overdressed vor, besonders als auch noch Hilde unbekleidet in den Raum stürmte.

„Du, bei Olaf steht die Tür auf, aber da … ach hier bist du“, rief sie verwundert.

Sie machte keinerlei Anstalten ihre Blößen zu bedecken und Olaf musste zugeben, dass Hilde besser aussah, als er sich in seinen Fantasien ausgemalt hatte. Natürlich hatte sie nicht Pennys Modellmaße, aber die dicken Titten und der dichte rote Busch gefielen ihm sogar besser. Diese rasierten Jungmädchenmösen, bei denen man sofort alles erkennen kann, waren einfach langweilig. So eine Blüte, die man nach und nach entblätterte, war doch viel interessanter.

„Ja, ich hatte Olaf um Unterstützung gebeten, damit der arme Hendrick sich nicht ganz verausgaben muss“, gab Penny unumwunden zu.

„Willst du mich jetzt etwa mit Olaf verkuppeln?“, fragte Hilde ärgerlich.

Die Aussicht an Olaf abgeschoben zu werden ließen sie einen Arm vor ihre Brüste und die andere Hand vor ihre Scham heben. Wieso hatte sie das eigentlich nicht gleich getan?

„Mit wem denn sonst? Ich kann ja schlecht mit meinem Bruder ins Bett gehen, nur damit du mit Hendrick vögeln kannst.“

„Och wegen mir …“, fing Hendrick an.

Offensichtlich wäre die Konstellation für ihn durchaus akzeptabel gewesen.

„Das hast du dir ja fein ausgedacht“, fauchte Hilde erbost zurück.

Ihre Deckung vergessend, stemmte sie beide Arme in die Hüften.

„Nun warte doch mal!“, mischte sich Olaf grinsend ein. „Wir müssen ja nicht gleich vögeln.“

„Ach, ich bin dir wohl nicht gut genug?“, war Hilde kaum noch zu beruhigen.

„Das hab ich nicht gesagt!“

„Nein, er hat gesagt, dass er scharf auf dich ist“, behauptete Penny einfach, den roten Kopf Olafs ignorierend. „Und ich weiß von dir, dass du ihn auch nicht von der Bettkante schubsen würdest. Also was soll der Krach?“

„Du bist eine gemeine Petze“, fluchte Hilde, sich langsam wieder beruhigend.

Schnell ging sie in Gedanken ihre Optionen durch. Anziehen und abhauen, wäre die eine Möglichkeit. Die schlechteste, gab sie zu, denn sie mündete unweigerlich in ermüdender Masturbation.

Penny KO-hauen und Hendrick vergewaltigen die zweite. Das hätte den Vorteil, dass Olaf der Depp eventuell als zweiter Bock ebenso zur Verfügung stand. Aber das konnte sie ihrer Freundin nicht antun.

Andererseits hatte Penny ja recht. Olaf war zwar ein Pickelmonster, sah aber sonst gar nicht mal so übel aus. Wenn er jetzt noch genauso viel in der Hose hatte, wie Hendrick …

„Petze“, wiederholte sie ratlos.

„Stimmt“, gab Penny freimütig zu. „Und eine hinterhältige Kupplerin dazu. Wenn ihr beide uns jetzt entschuldigen würdet?“

Unverblümt setzte sich Penelope auf Hendricks Schoß und schlang die Arme um seinen Nacken. Ohne sich um die anderen zu kümmern, schob sie ihre Zunge in Hendricks Mund und fing an, ihn hemmungslos zu knutschen. Mit offenen Mündern starrten die anderen beiden sie an. Penny ließ sich nicht stören, sondern begann ihre Hand über Hendricks Brustpelz langsam nach unten gleiten zu lassen. Als sie seine Rute gekonnt umschloss und anfing ihn zu reiben, drehte sie sich um und fragte mit treuherzigem Augenaufschlag:

„Ach, seid ihr immer noch da? Wolltet ihr nicht zu Olaf aufs Zimmer gehen?“

Dabei rutschte sie von Hendricks Schoß und kniete sich zwischen seine Beine. Gekonnt nahm sie dessen Stange zwischen ihre Lippen und ließ die Zunge über die Eichel gleiten. Es schien sie absolut nicht zu stören, dass ihr Bruder und ihre Freundin ihr beim Blasen zusahen.

Hilde schaute zweifelnd zwischen Penny und ihrem Bruder hin und her. Aber auch Olaf machte nicht den Eindruck, als sei ihm die Situation peinlich. Dafür grinste er sie zu offen an.

„Was grinst du so?“, fragte sie daher, immer noch halb verärgert.

„Soll ich etwa nicht grinsen? Bei dem Anblick? Welcher Bruder kann schon seiner geilen Schwester beim Blasen zusehen?“

„Und?“, fragte Hilde leicht pikiert, weil sie keinerlei Beachtung fand, obwohl sie völlig unbekleidet neben Olaf stand. „Macht dich das an?“

„Dich etwa nicht?“

„Nein“, behauptete sie spontan, um sich direkt zu korrigieren. „Na ja, etwas.“

„Bist du nicht eifersüchtig?“

„Warum sollte ich?“

„Weil sie schließlich deine Freundin ist.“

„Na und? Das war eh nur eine Notlösung. Wir haben uns keine Treue geschworen und immer gesagt, wenn mal ein Kerl kommt …“

„Könnt ihr mal aufhören zu quatschen und verschwinden?“, mischte Penny sich mit vollem Mund ein.

„Komm, wir gehen zu mir“, forderte Olaf unromantisch.

„Was bleibt uns sonst übrig? Hier sind wir ja wohl überflüssig“, resignierte Hilde und griff nach ihren Klamotten.

In Olafs Zimmer begann sie sich wieder anzuziehen und hatte den Slip schon an, als Olaf sich meldete.

„Warte“, sagte er so leise, dass sie ihn kaum verstand.

„Was ist?“, fragte Hilde und griff nach ihrem BH.

Olaf räusperte sich und erläuterte etwas klarer:

„Was hast du vor? Ein Taxi bekommst du heute eh nicht, nicht bei dem, was da draußen in der Stadt los ist. Du wirst schon hier schlafen müssen und da willst du doch nicht in deinen ganzen Klamotten …“

Olaf wusste nicht mehr weiter. Verdammt! Wieso musste die blöde Kuh auch so scharf aussehen?

„Und wo soll ich hier schlafen?“, sah Hilde sich um und schloss ihren BH. „In deinem Bett etwa?“

„Wo sonst? Ich rücke auch zur Seite.“

Hilde sah ihn skeptisch an. Der letzte Bus war eh lange abgefahren und mit dem Taxi hatte er recht. Auch wenn dieses Pickelgesicht keine Anstalten machte, mit ihr bumsen zu wollen, ein Bett brauchte sie trotzdem.

„Gut“, brummte sie, „aber wehe, du schnarchst.“

Damit mummelte sie sich in seine Bettdecke ein und sah Olaf an, der unschlüssig herumstand.

„Was ist?“, fragte sie. „Willst du nicht in Dein Bett?“

„Doch, doch“, murmelte er verlegen und begann sich bis auf seine Unterhose auszuziehen.

Vorsichtig krabbelte er neben Hilde unter die Decke, möglichst jede Berührung vermeidend.

„Gute Nacht“, küsste ihn Hilde dafür grinsend auf die Stirn.

Dann drehte sie ihm den Rücken zu und rückte dabei etwas näher an ihn heran. Wenn Olaf nicht aus dem Bett fallen wollte, musste er sich in Löffelchenstellung an sie schmiegen. Das hatte allerdings zwei Probleme für ihn parat: Wohin mit seiner Hand und vor allem, wohin mit seinem Schwanz, der immer größer wurde?

„Was ist?“, fragte Hilde schadenfroh, die genau gemerkt hatte, was los war.

„Vielleicht sollte ich auf dem Boden schlafen?“

„Ja, warum nicht?“

„Ich hab aber keine zweite Bettdecke.“

„Dann nicht.“

Sie rutschte unauffällig noch näher an ihn heran, aber nicht unauffällig genug.

„Hey, mach Platz.“

„Geht nicht.“

„Gut, aber beschwere dich nicht, ich hätte dich sexuell belästigt.“

Damit rückte Olaf so eng wie möglich an Hilde, presste ihr seinen Harten zwischen die Hinterbacken und hielt sich knapp unter ihren Brüsten fest.

„Warum sollte ich mich beschweren? Es ist doch noch gar nichts passiert.“

„Was soll das denn heißen?“

„Das, was ich sage. Du belästigt mich nicht.“

Verdammt, musste sie diesem schüchternen Jüngling denn alles sagen? Konnte er sich nicht denken, dass sie geil war? Sie war gekommen, um mit Hendrick zu vögeln, und jetzt lag sie hier bei ihm im Bett. War der so blöd? Warum ergriff er nicht die Gelegenheit?

Ihre Hand presste sich zwischen sie beide und suchte seinen Schwanz.

„So sieht Belästigung aus“, erklärte sie. „Willst du mich jetzt anzeigen?“

„Ich glaube nicht“, erwiderte Olaf. „Jedenfalls noch nicht. Es ist ja noch nichts passiert, wie du so schön gesagt hast.“

„Willst du das nicht endlich ändern?“

Doch anstatt ihre Brüste zu kraulen, wie sie erwartet hatte, kletterte Olaf aus dem Bett.

„Dreh dich um“, befahl er und zog sich dabei den Slip aus.

Als wäre es das Selbstverständlichste der Welt, stellte er sich vor Hilde und hielt ihr seinen Lutscher ins Gesicht. Hilde war sich nicht sicher, ob das nun frech oder unerfahren war, aber für eine Diskussion darüber war es definitiv der falsche Zeitpunkt. Sanft glitten ihre Lippen über seine Eichel, doch statt sich von ihr einen blasen zu lassen, worauf sie sich eingestellt hatte, fing Olaf an, sie vorsichtig in den Mund zu ficken.

Hilde hielt verblüfft still, erst recht, als sie merkte, dass Olaf sich bemühte an ihre Mitte zu kommen, sich wie ein Fragezeichen krümmte, bis seine Finger über ihre Klit glitten. Sie wusste nicht, was sie denken sollte. Einerseits fühlte sie sich benutzt, ihren Mund missbraucht. Sie würde ihm ja gerne einen blasen, aber in den Mund gefickt zu werden war da schon etwas anderes … aber andererseits war es trotzdem geil. Verdammt!

‚Und schließlich bemüht er sich ja auch um mein Wohlbefinden‘, überlegte sie dann und versuchte dabei ihre Zunge besser ins Spiel zu bringen. Einerseits um ihn etwas zurückzudrängen, andererseits um ihm zu zeigen, was eine aktive Zunge so alles kann.

Olafs Lieblingspornos handelten zwar von Deep Throat, aber da er von Penny wusste, das Hilde ebenfalls unerfahren war, bleib er vorsichtig. Zudem wollte er auch noch nicht abspritzen, sondern erst Hildes Möse näher kennenlernen. Als er merkte, dass er nicht mehr lange durchhalten würde, entzog er Hilde ihren Lutscher und kniete sich stattdessen zwischen deren Schenkel.

Seine Hände glitten über ihre Oberschenkel aufwärts, und ohne sich großartig mit Vorspiel aufzuhalten, griffen seine Finger in dem roten Vlies nach ihren Schamlippen. Er zog sie sanft auseinander und leckte über ihren Schwellkörper. Ein wohliges „Mmmmh“ dankte es ihm. Er saugte kurz an ihrem Eingang, ihre Feuchtigkeit in sich aufnehmend. Dann glitt er mit dem Daumen in sie hinein und fickte sie kurz.

Ohne Vorwarnung ersetzte er den Daumen durch zwei Finger und steckte ihr den feuchten Daumen in den Arsch.

„Hey!“, protestierte Hilde kurz, ließ sich dann die Behandlung aber gefallen. Es war zwar nicht angenehm (noch nicht?), aber auch nicht so unangenehm, wie sie befürchtet hatte. Im Gegenteil, wenn Olaf so weitermachte, würde sie gleich das Haus zusammen schreien. Doch Olaf machte nicht so weiter. Statt dessen setzte er noch einen drauf und saugte an ihrer Klitoris. Seine Lippen schlossen sich um ihre Perle, seine Zunge tupfte nur zart an der Knospe und …

Hilde schrie. Von wegen Orgasmus, das hier war besser. Sie zuckte, bebte, krampfte, presste sich selbst Olafs Hand und Mund entgegen nur um verzweifelt von ihm wegzuwollen. Doch Olaf ließ sie nicht. Er fickte weiter ihren Hintern, ihre Möse, leckte sie fest und heftig bis Hilde nur noch wimmerte.

„Aufhören! Ich kann nicht mehr!“

Jemand riss die Tür auf.

„Was ist denn hier los?“, rief Penny und schaute sich mit Panik in den Augen um.

Wo war das Untier, dass Hilde fraß?

„Sorry, haben wir euch geweckt?“, fragte ihr Bruder unschuldig.

„Ich hätte es mir denken können“, seufzte Penelope. „Hilde, kannst du nicht ein bisschen leiser sein?“

Bevor die arme Hilde antworten konnte, schloss sie die Tür von außen.

„Du hast es gehört“, gab Olaf seiner Schwester recht, „bevor die Bullen kommen und uns wegen unzüchtiger Handlungen verhaften.“

„Unzüchtige Handlung ist gut. Was hattest du überhaupt in meinem Hintern zu suchen?“

„Ich hab mal gelesen, Rothaarige stehen auf Analverkehr.“

„Olaf, du bist bescheuert“, erwiderte Hilde voller Überzeugung.

Doch Olaf war noch nicht gekommen und hatte keine Lust auf längere Diskussionen über seinen Geisteszustand. Lieber wollte er Hilde seinen Dödel zwischen die Beine stecken. Er schob sich auf sie und drückte ihren Oberkörper nach hinten. Hilde dagegen hielt grinsend die Beine fest geschlossen.

„Ich hab mal gelesen, ohne die drei berühmten Worte läuft da nichts“, gab sie Kontra.

„Ich will bumsen!“

„Okay, akzeptiert.“

Sie spreizte die Schenkel und zog vorsichtshalber ihre Schamlippen auseinander. Bei stürmischen jungen Männern konnte man nie wissen. Doch Olaf fand sein Ziel ohne GPS. Kaum in der Höhle seines Vertrauens angekommen, stockte er.

„Nimmst Du die Pille?“

„Lass mal überlegen“, foppte sie ihn.

„Also ja.“

Damit begann er Hilde mit langen Stößen durchzuziehen, eine Hand zum Abstützen auf dem Bett, die andere an ihren Brüsten. Hilde fing gerade an, den Eindringling zu genießen, da stöhnte Olaf auch schon auf und ergoss sich in ihre warme Spalte.

‚Schade‘, dachte sie und schloss blitzschnell ihre Beine um seine Hüften, als sie merkte, dass er abhauen wollte.

„Hey, so nicht!“, beschwerte sie sich. „Mich erst abfüllen und dann die Flucht ergreifen! Hier geblieben, jetzt wird erst geschmust!“

Olaf bleib nichts anderes übrig, als sich in sein Schicksal zu fügen, und so unangenehm war es ja auch nicht. Er lag weich, warm, konnte knutschen, ein Paar hübsche Möpse bearbeiten und spürte so langsam seine Lebensgeister wieder zurückkehren.

Auch Hilde fühlte sich ausgesprochen wohl unter Olaf. Gut, seine Akne strahlte sie an, aber sonst war er ganz in Ordnung. Küssen konnte er, seine Hände auf ihren Brüsten waren mehr als angenehm, sein After Shave roch gut und zwischen ihren Beinen in ihrer Möse …

‚In meiner Möse?! Verdammt! Der hat mich gefickt und mir ist noch nicht mal aufgefallen, dass es mein erster Kerl war!‘

Sie lachte laut auf.

„Was ist los?“, fragte Olaf irritiert.

„Nichts“, log Hilde.

Dass sie mit Penny schon ungefähr eine Kiste Bananen durchgevögelt hatte, musste Olaf nicht wissen. Was ging es ihn an, dass ihr Sexualleben bisher ziemlich vegan gewesen war?

„Aber du hast doch was?“, gab Olaf nicht auf.

„Nein, schon gut, mach weiter.“

Diese Art Ablenkung funktioniert immer. Auch bei Olaf.

Der rieb sein Schamhaar an ihrem, wartete auf Rückmeldung seines kleines Olafs, ‚Hallo, kannst loslegen, bin bereit‘. Als genügend Blut vom Hirn in seinen Appendix geflossen war, schaltete er um auf Instinktmodus. Mit kraftvollen Stößen glitt er in Hilde ein und aus, nagelte sie auf das Bettlaken, sah die aufkommende Lust in Hildes Augen, die ihm mit ebenso kraftvollen Beckenstößen entgegenkam.

Zu Beginn gab es noch die typischen Kommunikationsprobleme, Olaf war schneller wieder draußen als drinnen und musste wieder einfädeln. Doch schnell hatten sie einen gemeinsamen Rhythmus gefunden und Hildes Lustschreie halten durch die Wohnung. Olaf machte das einzig Richtige und verschloss ihren Mund mit seinem, kraulte dabei weiter ihre Brüste.

„Lass mich nach oben“, murrte Hilde, die kaum noch Luft bekam.

„Nur, wenn du nicht so schreist“, sorgte sich Olaf.

„Ja, ja, schon gut.“

Hilde sah selbst ein, dass sie nicht für die Aufklärung der Nachbarskinder zuständig war, aber mach mal was dagegen, wenn der Gaul mit dir durchgeht! Sie führte sich Olafs Mast ein, ritt mit einer Hand an der Klit und der anderen vor dem Mund. Anfangs blieb Olaf fast unbeteiligt liegen, überließ ihr die Führung und bewegte sein Becken nur minimal. Wie auf Kommando wechselten sie die Aktiv/Passiv-Rolle: Hilde blieb in halbhoher Stellung wie eine stecken gebliebene Seilbahn und Olaf versuchte von unten die armen Passagiere zu befreien, indem er seine Leiter bis zum Muttermund hineinstieß.

„Ja, so, besorg’s mir, ja, gut, soooo“, kommentierte Hilde gedämpft aber immer noch laut genug, dass Penny erneut vorbeischaute, um zu sehen, was los war. Kopfschüttelnd ging sie wieder, ohne bemerkt worden zu sein. Sie sah nicht mehr, wie Hilde sich erschöpft zur Seite fallen ließ und Olaf von hinten in sie hinein stieß und ihr den nächsten Orgasmus bescherte.

„Aaaaarrrgh!“

Es hörte sich an, als würde Hilde das Kissen verschlingen und so wundert es nicht, dass Olaf fragte:

„Lebst du noch?“, als Hilde jede Bewegung einstellte und wie tot liegen blieb.

„Weiß nicht.“

Stöhnend rappelte sie sich auf und legte ihren Kopf auf Olafs Oberschenkel. Mit der Zunge leckte sie schwer atmend über Olafs Sack, ihm dabei sanft die Stange reibend. Schmunzelnd sah Olaf ihr zu.

„Grins nicht so, Blödmann“, beschwerte sich Hilde, leckte aber dennoch über die Unterseite seiner Möhre Richtung Spitze.

Wie ein Eis umspielte ihre Zunge minutenlang seine Eichel und als ihr Mund sich über seine Penisspitze stülpte, schloss Olaf seine Augen und stöhnte laut auf. Sein Sperma schoss in ihren Mund und Hilde ließ die Eruption wieder hinauslaufen. Weiße Schleimspuren liefen an Olafs Mast herunter und fingen sich in seinen Schamhaaren.
„Hast du Zewa wichs und weg?“, fragte Hilde, sich die Sauerei interessiert betrachtend.

„Ist alle“, fiel Olaf nach längerer angestrengter Überlegung ein, „hol ein Handtuch.“

„Sonst noch was?“, murrte Hilde, die eigentlich keine Lust hatte, die warme Bettstatt zu verlassen.

Dennoch stiefelte sie los. Als sie an Penolopes Zimmertür vorbei kam, hörte sie von drinnen verdächtige Geräusche. Neugierig öffnete sie vorsichtig die Tür, lugte hinein, sah wie Penny gerade von hinten gevögelt wurde und ging grinsend wieder zu Olaf.

Mit den Worten: „Deine Schwester hat auch gerade ihren Spaß“, warf sie ihm das Handtuch achtlos hin. „Hendrick vögelt sie ordentlich von hinten durch.“

„Na und? Gönne es ihr doch.“

Hilde ließ sich keine Zeit mit einer Antwort.

„Tu ich, keine Bange“, sagte sie, „aber ich hab selbst soviel Spaß mit Penny gehabt, dass ich hoffe, es ist jetzt nicht Knall auf Fall vorbei. Ich würde ungern auf ihre Künste verzichten. Oder bist du jetzt eifersüchtig?“

Olaf dachte etwas länger nach.

„Nein. Aber nur, weil sie meine Schwester ist. Bei jedem Anderen hätte ich Probleme.“

„Kann ich nachvollziehen“, stimmte Hilde zu.

Sie war sich nicht sicher, ob sie Olaf je würde treu sein können, selbst dieser Hendrick war zum Beispiel schon eine Sünde wert, aber versuchen konnte man es ja mal.

„Weißt du was, Pickelgesicht?“, fragte sie und fuhr fort, bevor Olaf aufbrausen konnte, „Du darfst mich Rotfuchs nennen.“

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