Hardcore am Badesee I

Carina nahm den Einkaufskorb, in den sie ihre Badesachen gepackt hatte vom Gepäckträger und schloss ihr Fahrrad ab. Schon seit sie am Abend zuvor auf die Idee gekommen war, hatte sie sich auf den See gefreut und jetzt waren es nur noch wenige Minuten zu Fuß, bis sie in der Abgeschiedenheit des Badesees ein paar Stunden alleine genießen konnte.

Normalerweise wurde der See von ganzen Scharen junger Leute und Familien mit Kindern belagert. Aber unter der Woche, morgens um zehn Uhr, war Carina praktisch alleine und an diesem Tag nahm sie sich Zeit für ihr liebstes Hobby. Hinter Schilf versteckt, hatte sie direkt am Ufer des Sees ein Plätzchen entdeckt, an dem man sich optimal sonnen konnte und von niemand gesehen wurde. Es sei denn, es wäre jemand über den See geschwommen und ausgerechnet an dieser Stelle ans Ufer gekommen.

In freudiger Erwartung stellte sie ihren Korb ab und reckte sich wohlig. Sie beglückwünschte sich. »Alles okay. Ich krieg mindestens fünf. Was für ein geiler Tag.«, waren ihre Gedanken. Es war bereits angenehm warm und so breitete sie ihr Badetuch aus und schlüpfte aus ihren Kleidern. Carina setzte sich, griff zum Sonnenspray, sprühte Gesicht, Arme und Beine ein und verteilte den Sonnenschutz auf ihrer Haut. Besonders intensiv massierte sie das Öl auf ihren Brüsten und zwischen ihren Beinen ein. Dass sie davon geil und feucht wurde, war durchaus gewollt.

Carina hatte nicht vor sich nur zu sonnen und ab und zu ein kühles Bad zu nehmen. Im Gegenteil, es sollte heiß werden. Besser gesagt, scharf. Sie war eine Leseratte, bevorzugte eBooks und hatte ihren Reader dabei. Schnell rollte sie ein Handtuch zur Nackenrolle und machte es sich auf ihrem Badetuch bequem. Schon der Titel des eBooks erregte sie und sie spürte das Kribbeln im Unterleib, dem sie sich noch nie hatte widersetzen können. ‚Geschändet – Teil 1: Ausgeliefert‘ lautete der Titel und das Titelbild trieb Carina die Nässe in den Unterleib.

Sie wurde atemlos vor Geilheit, als sie den Klappentext las: ‚Maria sehnt den Termin herbei, der sie auf der Karriereleiter weit nach oben und in ganz andere Gehaltsklassen zu katapultieren verspricht. Doch statt bei einem erfolgreichen Headhunter mit einem unablehnbaren Jobangebot, landet sie in den Klauen von Perversen, deren abartigen Phantasien sie wehrlos ausgeliefert ist.
Schonungslos offen und ohne jegliche Tabus wendet sich dieser Roman an Liebhaber von Hardcore-Erotik. Mit jeder Menge BDSM-Elemente deckt er das ganze Spektrum menschlicher Triebe ab. Dieses eBook ist für Kinder und Jugendliche keinesfalls geeignet. Es darf nur von Erwachsenen ab mindestens achtzehn Jahren gelesen werden.‘

Das Kribbeln verstärkte sich und Carina legte den Reader aus der Hand. Sie genoss es sich vom Klappentext inspirieren zu lassen und sich auszudenken, was die Hauptfigur im Roman über sich ergehen lassen musste. Carina räkelte sich auf ihrem Badetuch und sie genoss die Sonne auf ihrer nackten Haut. Doch nicht nur der Stern im Zentrum unseres Planetensystems heizte ihr ein.

Es erhöhte für sie den Reiz und sie wurde scharf, wenn sie beim Lesen ihre Ideen zum Thema mit den Ideen des Autors verglich. Es erregte sie außerdem in besonderem Maße, wenn ihre eigenen Ideen den Inhalt des Lesestoffs in Sachen Verdorbenheit übertrafen.
Noch mehr als sich verdorbene Sexpraktiken vorzustellen, erregten sie allerdings ihre Finger. Sie spalteten während ihrer Überlegungen ihre Schamlippen, sie suchte, fand und stimulierte ihren Kitzler. Als sie gedanklich bei der Frage angekommen war, ob Maria bei den Sexpraktiken, denen sie ausgesetzt wurde, auch eine Gruppenvergewaltigung erleben würde, erreichte ihre Geilheit ein Maß, das mit ihren Fingern alleine nicht mehr befriedigt werden konnte.

Doch darauf war sie vorbereitet. Sie wühlte sich durch ihren Einkaufskorb und griff zum Vibrator. Carina liebte diesen geilen Massagestab, der sie zuverlässig zum Orgasmus brachte. Es kostete manchmal etwas Mühe den fünf Zentimeter dicken Kopf zwischen ihre Schamlippen zu pressen, doch am Badesee gelang es problemlos. Ihre Scheide umklammerte den Frauenbeglücker und Carina begann den Hardcore zu lesen.

Sie überschlug die ersten Seiten. Warum die Hauptfigur den Termin vereinbart hatte und welche Hoffnungen damit verbunden waren, interessierte Carina, entschuldigen sie die Ausdrucksweise, einen ‚feuchten Scheiß‘, wie sie sagen würde. Aber in Kapitel drei wurde es interessant. „Du geile Hure hast doch nicht tatsächlich geglaubt, dass Dich eine goldene Zukunft erwartet.“, las sie. „Dich erwartet eine Zukunft, in der Du Schwänze beglückst. Ich sage Dir, was ich mit Dir machen werde. Ich mache Dich zu meinem Fickfleisch. Du wirst es mir und anderen Männern besorgen und ich erwarte, dass Du tust, was ich verlange.“

Carinas Augen leuchteten »Wie geil ist das denn? Fickfleisch, damit wirst du reduziert auf deine fickbaren Körperöffnungen. Was hat der Stecher mit Maria vor? Macht er sie zu seiner Nutte, seiner Sexsklavin, zwingt er sie mit anderen Männern zu vögeln und bumst sie um den Verstand?« Carinas Erregungslevel stieg und stieg, während sie las. »Boah, jetzt muss sie ihm den Arsch küssen, ihm das hintere Loch sauber lecken.«

„Noch nicht“, stöhnte Carina. »Ich will noch keinen Orgasmus. Nicht jetzt schon«, dachte sie, aber ihre vom Hardcore angeheizte Phantasie und der brummende Vibrator an ihrem Kitzler übernahmen das Kommando. Carina wurde durchgeschüttelt. Ihre Muschi bebte und zuckte konvulsivisch. Ihr gesamter Körper war in Aufruhr und bescherte ihr die Gefühle, die sie sich erhofft hatte.

Carina nahm sich Zeit den Höhepunkt auszukosten. Atemlos wand sie sich völlig nackt auf dem Badetuch. Der Reader war ihr aus der Hand gefallen und langsam kehrte sie aus ihrer geilen Phantasiewelt in die Realität zurück. »Was für eine Sauerei.«, schimpfte sie mit sich selbst. »Kannst Du nicht normal kommen wie andere Frauen? Musst Du immer überlaufen, wenn Du einen Orgasmus hast? – Wenigstens kann ich die verräterischen Spuren im See problemlos abwaschen.«

Sie stürzte sich ins Wasser, tauchte unter, schwamm eine Runde, wusch sich ab und kehrte herrlich erfrischt zu ihrem Badetuch zurück. Während sie sich abtrocknete und das rubbelnde Handtuch zwischen ihren Beinen ihre Begierde erneut anheizte, schaute sie sich um. »Wo ist denn mein Reader?« Leichte Panikstimmung kam auf. Ohne den Reader war es unmöglich ihren Plan umzusetzen. Fünf Höhepunkte hatte sie sich vorgenommen, aber dazu brauchte sie das eBook, musste weiter lesen, um ihre Phantasie anzuregen.

Das Problem war nur, dass der Reader nicht zu finden war. »Habe ich ihn in die Tasche gelegt?« Sie leerte den Korb, aber der Reader fiel nicht heraus. »Vielleicht ist er unters Badetuch gerutscht.« Aber da war er auch nicht. »Ganz ruhig, Carina. Du hast gelesen, hattest den Vibrator drin, es ist Dir gekommen, enorm gekommen. – Der Vibrator ist da, dann kann der Reader nicht weit sein. Wahrscheinlich ist er ins Schilf gefallen, als es mich durchgeschüttelt hat.« Nach einer halben Stunde brach Carina ihre intensive Suche ab. Sie hatte im Umkreis von mindestens fünf Metern um ihr Badetuch alles abgesucht, der Reader war unauffindbar.

Frustriert packte sie ihre Sachen in den Korb, zog das Shirt über, das ihr bis zur Mitte ihrer Schenkel reichte und ging zu ihrem Fahrrad zurück. »Wenigstens ist das Rad noch da.«, fuhr ihr durch den Kopf. »Moment mal, was ist das?« Als sie ihren Korb auf den Gepäckträger klemmen wollte, sah sie das Blatt Papier. ‚Wenn Du nicht willst, dass die ganze Welt erfährt, was Du perverses Loch liest, dann bist Du heute Abend um zweiundzwanzig Uhr auf dem P+R am Bahnhof. Wir treffen uns hinter dem Imbiss.‘, las Corinna.

Ihr wurde übel. Sie hatte ihre bevorzugte Lektüre geheim gehalten, um nicht zu sagen gehütet wie ihren Augapfel. Irgendein Schwein musste ihr den Reader gestohlen haben, als sie im Wasser war und erpresste sie nun. Für einen kurzen Moment dachte Carina daran zur Polizei zu gehen und Anzeige zu erstatten. »Ich bin ja nicht blöd«, sagte sie sich, »das gibt viel zu viel Aufsehen, wenn bekannt wird, dass ich Bücher ab achtzehn jetzt schon lese.«

Sie war nur in den Besitz des Downloads gekommen, weil ihr Vater zu nachlässig mit seinem Onlineshopping-Account umging. „Laut Klappentext ist es i*****l, wenn ich das eBook lese. Ich wollte aber das Vierteljahr bis zu meinem Geburtstag nicht mehr warten. Polizei scheidet damit aus.« Wütend fuhr sie nach Hause und versuchte sich zu beruhigen.

Zweiundzwanzig Uhr fünfzehn.
Carina war nichts eingefallen, wie sie das erzwungene Treffen auf dem P+R-Parkplatz verhindern konnte. Mit weichen Knien und dem Gefühl sich übergeben zu müssen, stand sie seit einer halben Stunde am angegebenen Treffpunkt. Sie fühlte sich als würde ihr Leben im Zeitlupentempo verlaufen. »Er muss sich hier auskennen. Hinter diesem Imbisswagen ist der einzige Platz auf diesem P+R, an dem man nicht von Weitem gesehen wird. Ist das ein Serientäter? Mit wieviel Frauen hat er sich schon den zweifelhaften Spaß erlaubt, sie zu erpressen? Wie viele mussten es ihm gegen ihren Willen machen? Hat er sie gefesselt, damit sie sich nicht wehren konnten, als sie gevögelt wurden?«, ging ihr durch den Kopf.

Plötzlich legten sich ein Arm um ihren Oberkörper und eine Hand presste sich auf ihren Mund. „Wenn Du schreist, geht es Dir dreckig.“ Carina schüttelte den Kopf um zu zeigen, dass sie verstanden hatte und nicht schreien würde. „So sieht also eine Fotze aus, die sich daran aufgeilt, perverse Hardcores zu lesen.“ Erneut schüttelte Carina den Kopf. „Lüg mich nicht an. Natürlich liest du das Zeug. Du hättest die Bildschirmsperre am Reader aktivieren sollen, aber Gott sei Dank warst Du zu dumm dafür. Ich kenne jetzt alles was Du liest und das macht mich scharf. Was hältst Du von der Idee, dass Du mir einiges vorliest?“

Carina zuckte mit den Schultern. „Ich will nur die besonders schweinischen Passagen hören und ich will, dass Du nackt bist, wenn Du sie mir vorliest. So wie am Badesee. Splitternackt, das Sextoy in der Fotze und vorlesen. Klar, dass ich Dich dann ficken werde und drei Mal darfst Du raten wie. Ich habe übrigens eine rege Phantasie, wenn es darum geht einen weiblichen Körper zu benutzen. Darum freue ich mich sehr darauf, dass Du mir meine Wünsche erfüllst. Alle meine Wünsche.“

In der Hoffnung, dass er sie loslassen, oder zumindest ihr nicht mehr den Mund zuhalten würde, nickte Carina. „Wenn Du einverstanden bist mir Vergnügen zu bereiten, dann ziehst Du die Jeans runter und zeigst mir Deine Fotze.“ Carina hatte viel zu viel Angst, um sich zu widersetzen. Sie öffnete die Jeans, schob sie nach unten und zog ihren Slip zur Seite. Ihre Hoffnung bestand darin, dass er nichts sehen konnte, solange er hinter ihr stand. „Mach es mir. Hol ihn raus und wichse mich.“, sagte er.

Sie tastete nach hinten, fand den Reißverschluss seiner Hose, öffnete ihn und griff hinein. „Bist Du geil auf meinen Schwanz?“ Während sie sein bestes Stück in die Hand nahm, nickte sie .„Dann hol mir einen runter.“ Carina nahm ihn heraus und gab sich Mühe. Mit zitternden Fingern versuchte sie ihn zum Abspritzen zu bringen. „Genug, er ist hart. Jetzt ficke ich Dich von hinten.“ Carina setzte alles auf eine Karte, trat nach hinten aus und wand sich aus der Umklammerung.

„Ich habe eine bessere Idee, die ist richtig geil.“, sprudelte aus ihr heraus. »Komisch, das denke ich wirklich« „Was meinst Du?“ „Im Roman muss Maria doch zusehen, wie eine Frau es sich besorgt hat und wurde dabei selbst gefickt.“ „Willst Du mich verarschen?“ „Nein, aber wenn es Dich scharf macht, dann lass mich Deine Maria sein. Ein Blowjob wäre doch zum Beispiel ein guter Anfang. Muss ja nicht dabei bleiben.“

Er war offensichtlich irritiert und wusste nicht richtig, wie er mit ihrer Reaktion umgehen sollte. „Ich sage Dir, was Du mit mir machen sollst. Du machst mich zu Deinem Fickfleisch.“, zitierte sie ihn aus dem Gedächtnis. „Ich werde es Dir und anderen Männern besorgen und tun, was von mir verlangt wird.“ Carinas Phantasie ging mit ihr durch. So tierisch genervt sie war, weil sie mit ihrem Reader erpresst wurde, so geil war sie. Die Vorstellung die Szenen des Hardcores nicht nur in ihrer Phantasie zu erleben und dabei zu masturbieren, raubte ihr fast den Verstand.

Wenn sie sich ihrem Erpresser hingab, dann bekam sie nicht nur ihren Reader zurück, dann hatte sie auch die einmalige Chance real zu erleben, was sich der Autor des Romans ausgedacht hatte und sie konnte die abartigen Handlungen mit ihren eigenen Ideen ausschmücken. Ein Glücksgefühl berauschte Carina. Sie ging auf die Knie streichelte den Schwanz, der aus der Hose stand und bat: „Lass mich bitte Deine Maria sein. Muss ich jetzt Deinen Schwanz lutschen?“

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