Vorzüge am Straßenrand : Einleitung

Für eine Frau gibt es zwei Dinge, die auf der „Muss-Frau-machen-Liste“ ganz oben stehen, wenn man
alleine drei Wochen Urlaub an der Côte d’Azur macht.

Man muss wenigstens einmal bei einem französischen Friseur gewesen sein und man muss mindestens
ein Paar französische Schuhe gekauft habe.

Wohlgelaunt stelle ich mich vor dem Friseurladen noch einmal vor das Schaufenster und betrachte
im Glas meine neue, wirklich gelungene Frisur.

Meine braunen Haare reichen mir jetzt bis zur Halsansatz und der Style entspricht dem neusten
französischen Trend, die linke vordere Seite etwas länger ins Gesicht fallend, als die rechte
Seite.

Ich finde sie passt perfekt zu meinem luftigen, schwarzen Sommerkleid mit den orangefarbenen
Punkten drauf.

Und dieses hübsche Kleid, was ich mir rein zufällig, gestern, mit meinen neuen Schuhen, hier in
der Stadt gekauft habe, betont auf wundersame Weise meine Figur.

„Eine Frau ist halt nur eine Frau, wenn sie auch weiß ihre Vorzüge einzusetzen.“ denke ich
gerade lachend selbstverliebt, als ich immer noch mein Spiegelbild in der Schaufensterscheibe
betrachte.

Selbst meine großen Brüste gefallen mir so, wie sie ohne BH in dem luftigen Dekolleté des
Kleides liegen.

„Definitiv, Du bist eine sexy Frau.“ spreche ich aus, was ich denke und gehe dann die Straße
weiter.

An diesem Morgen ist auf den Straßen und in den Geschäften noch relativ wenig los, da die
Urlaubssaison erst morgen beginnt und die Urlauber, die schon da sind, um diese Zeit erstmal den
Strand genießen.

Ich bin gerade am überlegen, ob ich anschließend jetzt auch gleich runter zum Strand gehe oder
mich noch in ein kleines Bistro setze.

Obwohl, mir fällt wieder dieser tolle Badeanzug ein, der an der Seite zwei lange, offene
Schlitze hat, den ich gestern in einem Geschäft in der Nähe gesehen hatte.

„Und jetzt mit der neuen Frisur, steht er mir bestimmt noch besser.“ bekräftige ich meinen eben
gewonnenen Kaufentschluss.

Nach dreißig Metern verlasse ich die Hauptstraße und gehe in eine kleine Seitenstraße, von der
ich glaube, das sie mich nach rund 300 Metern auf die Straße bringt, wo das Geschäft für meinen
nächsten Kaufrausch liegt.

Auch hier ist wenig los und um es genauer zu sagen, eigentlich gar nichts. Nur ein Auto steht
in der Mitte der Straße am Straßenrand.

Das Auto zieht meinen Blick automatisch an, ist es doch ein echter Protzschlitten. Einzig die
braune Farbe gefällt mir nicht.

Am Lenkrad sitzt ein Mann in einem weißen, leichten Sweatshirt, vielleicht um die 40 Jahre alt,
der anscheinend mit seinem Handy telefoniert und dabei mit der anderen Hand gestenreich in der
Luft gestikuliert.

Ich muss grinsen und denke: „Typisch, sicher ein waschechter Franzose.“

Als ich an seinem Wagen vorbeigehen will, hat er gerade das Telefongespräch beendet und legt das
Handy auf den Beifahrersitz.

Er sieht verdammt gut aus. Braungebrannter Körper mit schwarzen Haaren die gepflegt und gestylt
erscheinen. Er wirkt zudem durchtrainiert.

Eigentlich genau mein Beuteschema, zu Mal er auch in etwa mein Alter haben dürfte.

„Mademoiselle, pardon, pourriez-vous me dire comment aller à ….“ spricht er mich plötzlich an
und lächelt mich dabei an.

Vorzüge am Straßenrand

Ich falle ihm in den Satz, da ich leider nur Bruchstücke der Sprache beherrsche: „Désolé,…
pas… ähmmm… de français.“

„Allemand ? Espagnol ?“ fragt er nach.

„Oui, Allemand.“ gebe ich zu erkennen, das ich Deutsche bin.

„Oh, so was Schönes bin ich aus Deutschland gar nicht gewöhnt. In meiner Jugend habe ich in
München studiert. Ich bin aus Belgien.“ erklärt er in einem einwandfreien Deutsch.

„Aha… und wie kann ich Ihnen helfen.“ frage ich.

„Nun… Sie sind mir gleich aufgefallen, als Sie die Straße entlang kamen und ihre Frisur
sieht einfach nur atemberaubend aus.

Tatsächlich atmet der Unbekannte auch gleich etwas schneller.

Bevor ich was erwidern kann, fährt er auch schon fort: „Und dieses Kleid…. es hat meinen
Blick förmlich gefangen genommen.“

Mir wird schon klar, das er damit meine großen Brüste meint und ehrlich gesagt überlege
ich gerade, ob ich ihn wortlos stehenlasse oder ihn wüst beschimpfe.

Stattdessen wähle ich die dritte Möglichkeit und gehe etwas näher an das Auto ran und
betone meine Brüste indem ich meine Schultern nach hinten strecke.

Ich will gerade einen vernichtenden Spruch ziehen, da sehe ich, das der Kerl mit nackten
Beinen und ohne Hose da sitzt und sich seinen steifen Schwanz wichst.

„Oh mein Gott.“ denke ich gerade geschockt und doch irgendwie fasziniert.

Ich gehe noch einen Schritt näher und stehe direkt am Auto. Meine linke Hand lege ich
auf Rahmen seines offenen Fensters und die andere Hand auf das Dach.

Mein Kopf und mein Brustausschnitt sind jetzt für ihn durch das offene Fenster sichtbar,
als wenn jemand auf einen Bildschirm starrt.

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