Das Vampirimperium 1.2.4: Unterwerfung

Das Vampirimperium 1.2.4: Unterwerfung

Richard hatte schon seit fast zehn Stunden die Dokumente auf dem Chip analysiert und dabei nur gelegentlich kurze Pausen gemacht, um zu essen und seine gefesselte Selene zu streicheln. Erst als er auf die Uhr sah, wurde ihm klar, dass Selene seit genauso langer Zeit von einem Orgasmus in den Nächsten getrieben wurde. Er sollte sie befreien und fressen lassen.

Richard stellte mit Bedauern fest, dass die Aufzeichnungen ergaben, dass Selene keinen Orgasmus bekommen hatte, sondern sie lediglich zwischen heiß und kurz vor dem Orgasmus hin und her gependelt war. Er würde sie also noch mehr erregen müssen, damit sie alles tat, was er wollte.

Selene bemerkte mit Erleichterung aber auch Bedauern, wie der Vibrator entfernt und ihr auch die Maske abgenommen wurde. Sie sah in Richards Gesicht und lächelte ihn an. Selene war sich sicher, dass er der richtige Mann für sie war. Noch nie hatte einer ihrer Liebhaber darauf verzichtet, in sie eindringen zu können, sondern war nur an der Befriedigung ihrer Lust interessiert. Ganz ohne sie zu berühren, hatte er ihr den besten Sex ihres Lebens verschafft.

Richard konnte Selenes Haarpracht sehen. Ihre Haare waren genauso schulterlang wie vor wenigen Stunden, als er sie ihr geschoren hatte. „Wie hast du das gemacht?“, fragte er sie und strich ihr durchs Haar.

„Du meinst meine Haare? Ich kann das Haarwachstum willentlich steuern. Und so gefallen sie mir besser. Wenn du willst, kann ich sie aber auch noch länger wachsen lassen.“, erklärte Selene. Die Option kahl zu bleiben oder die Farbe zu wechseln, lies sie ihm nicht.

„Die Frisur ist perfekt für dich. Bleib einfach so. Hast du Hunger?“, fragte er sie lächelnd und streichelte ihren Kopf.

„Ja. Aber was wichtiger ist: Kannst du mir helfen?“

„Das kann ich. Aber es wird dir nicht gefallen. Ich mach dich erst mal los und du kannst dich frischmachen. Im Bad liegt ein neuer Catsuit für dich in deiner Größe. Wenn du angekleidet bist, besprechen wir deine Behandlung.“ Richard löste ihre Fesseln und zeigte ihr dann den Weg zur Dusche.

* * *

„Setz dich.“, sagte Richard zu Selene, als sie wenige Minuten später in ihren frischen Catsuit gekleidet aus dem Bad zurückkam. Das neue Korsett war enger als das, was sie mitgebracht hatte, aber weiter als das vom Absprung aus dem Flugzeug. Sie bekam genug Luft, musste aber etwas flacher atmen als normal. Sie hatte lange kein Korsett mehr selber schnüren müssen, aber gelenkig genug war sie. Die Stiefel waren eng und mit ziemlich dünnen zehn-Zentimeter Absätzen, aber es war kein Problem für sie darin zu laufen.

Selene musste beim Anblick des Stuhls lächeln. „Du hast immer noch Angst, dass ich dir wehtue?“, sagte sie, und öffnete ihren Schrittreißverschluss bevor sie sich setzte. Beide in den Stuhl integrierten Dildos drangen in sie ein und zwangen sie, sich genau in die Mitte des Stuhls zu setzen. Nachdem sie saß, spürte sie, wie beide Dildos deutlich an Größe gewannen und sie ziemlich ausfüllten. Sie hoffte auf Vibratoren, aber darauf musste sie wohl verzichten.

Richard fixierte Selene auf dem Stuhl indem er wieder ihre Oberschenkel und Unterschenkel einzeln festschnallte und auch ihre Arme genauso an der Armlehne festmachte. Zur abschließenden Sicherung kam ein Bauchgurt, einer oberhalb ihrer Brust sowie ein Halsreif und Stirnreif hinzu. „Ich will nur sicher gehen, dass du mich nicht anfällst, falls dir die vorgeschlagene Behandlung nicht gefallen sollte. Außerdem siehst du in Fesseln heiß aus.“

„Danke für das Kompliment. Deine Fesseln sind aber auch toll. Und dass ich auf Atemkontrolle stehe, hast du gut geraten, soweit wie vorhin bin ich aber noch nie gegangen. Lass aber bitte die Vibratoren aus, sonst kann ich mich nicht konzentrieren. Vorhin auf der Liege bin ich ziemlich abgegangen. Besonders wenn man bedenkt, dass ich vorher noch nie gefesselt war. Wenn du mich immer so verwöhnst, darfst du mich gerne öfter fesseln.“, sagte Selene mit einem glücklichen Lächeln. Er hatte es geschafft, dass sie ihn liebte. Auch wenn sie gerne frei war, würde sie sich von ihm jederzeit wieder fesseln und verwöhnen lassen. Er war ziemlich zärtlich und wusste, wie er ihren Lustknopf bedienen musste.

„Meinst du das ernst? Wie stark war deiner Meinung nach der Orgasmus auf einer Skala von eins bis zehn, wobei zehn dein bester Orgasmus aller Zeiten war?“, fragte Richard. Er hatte die Daten der Sensoren ausgewertet und keine Anzeichen für einen Orgasmus gefunden. Lust ja. Sogar viel Lust, aber keinen echten Höhepunkt. Nur die kurzzeitige Entspannung zwischendurch.

Selene hätte dem Ganzen locker eine zwölf gegeben. Rund hundert Mal. Und auf der Liege hatte sie zudem mehr davon bekommen, als sonst in einem Monat. Noch nie zuvor war ihr Orgasmus so intensiv gewesen. Selbst nicht, wenn sie mit mehreren Zofen gleichzeitig im Bett war. Aber sie wollte nicht ständig gefesselt sein. Sie wollte sich nicht von ihrer Lust beherrschen lassen, da sie fürchtete eine Sklavin zu werden. „Ich würde sagen eine acht bis neun.“, untertrieb sie also.

„Das macht deine Behandlung nicht leichter. Alle Daten von dir zeigen ganz klar, dass du keinen Orgasmus hattest. Nur Lust. Viel Lust sogar, aber keinen Höhepunkt. Aber ein Orgasmus ist eine zwingende Voraussetzung dafür, dass du schwanger wirst. Mit ein wenig Glück gibt sich das aber, wenn wir deine Fehlernährung korrigieren.“, sagte Richard.

„Ich bin mir völlig sicher, dass ich sogar mehrfach gekommen bin! Und um ehrlich zu sein, war der schwächste eine acht, aber der stärkste sicher eine zwölf. Möglicherweise funktioniert mein Körper anders als der von Menschen. Ich denke ich kenne mich damit besser aus als du. Und was meinst du mit Fehlernährung? Ich bin ein Vampir und ich trinke Menschenblut. Was könnte daran falsch sein?“, sagte Selene wütend und zerrte an ihren Fesseln. Es klirrte und quietschte, aber die Fesseln hielten. Zu seinem Glück hatte er welche genommen, die mit sehr viel Stahl verstärkt waren.

„Und du fragst dich, warum ich auf Fesseln bestehe! Dabei habe ich dir noch gar nicht erklärt, was ich mit dir vorhabe. Und ich denke, ich kenne deinen Körper besser als du selbst.“ Er zeigte ihr Aufnahmen aus ihrem Inneren und zeigte ihr die Stacheln im Vaginal- und Enddarmbereich, mit dem sie einen Penis beißen konnte und Blut und Sperma wahlweise in ihren Magen oder die Gebärmutter leiten konnte. „Du hast die Fähigkeit vaginal oder anal zu trinken. Und ich denke, solange du kein Sperma zu dir nimmst, kann dein Körper nicht seinen vollen Funktionsumfang nutzen. Also vor allem nicht schwanger werden.“

Selene kannte und nutzte zwar ihre Vaginalzähne, aber die in ihrem Po hatte sie noch nie bemerkt. Bisher steckte in ihrem Po ja auch nichts, was man hätte anbeißen können. Vorsichtig spannte sie ihre Pomuskulatur an, bis sie die richtige Stelle gefunden hatte und biss zu. Sofort platzte der Dildo in ihrem Po und erzeugte einen gedämpften Knall. „Ich fürchte du hast Recht. Du kennst mich besser, als ich mich selbst. Heißt das, ich muss nur etwas Sperma trinken und dann bin ich fruchtbar?“ Selene fand schon den Geschmack von Sperma in ihrer Vagina ekelhaft, sich davon zu ernähren würde sie einiges an Überwindung kosten.

„So ähnlich. Du musst etwa hundert Liter trinken. Du kannst dir aber aussuchen, ob oral, vaginal, oder anal. Dann sollte dein Körper genug haben, damit du deine Speicher aufgefüllt hast und du fruchtbar bist. Du musst nur darauf achten, dass das Sperma in deinem Blut landet, wo es hingehört und nicht in deinem Magen landet. Deine Magen kann es zwar verdauen und dich von Sperma ernähren, aber ein paar wichtige Nährstoffe würden zerstört werden, daher musst du es in dein Blut lenken.“

Richard zeigte ihr auf den Aufnahmen von ihr Abzweigungen von ihren Zähnen in allen drei Eingängen, die die aufgenommene Flüssigkeit in ihr eigenes Blut leiten konnten. Er unterließ es aber ihr zu erklären, was das Sperma in ihrem Blut genau sollte. Das hob er sich für später auf. Er wollte ihr noch nicht beibringen, dass die Spermien in ihr schwimmen würden und die Blutzellen sie in sich integrieren würden. „Die zweite Komponente, die deinem Körper noch nicht ausreichend zur Verfügung steht ist Latex.“

Hundert Liter! Selbst wenn sie nichts anderes mehr machen würde als Männer zu befriedigen, würde es Jahre dauern, so viel Sperma zu sammeln. „Muss ich das Latex auch trinken?“, fragte Selene. Latex zu schmecken fand sie erregend, aber sie konnte sich nicht vorstellen es auch als Nahrung zu verwenden. Er erwartete doch nicht wirklich, dass sie auch intim mit Gummibäumen wurde, und es direkt von der Quelle trank? Aber sie schmeckte Latex zumindest lieber als Sperma.

„Sei nicht albern. Du musst nur deutlich mehr tragen und nicht halb nackt wie jetzt rumlaufen.“, sagte Richard.

„Viel mehr als einen Catsuit kann ich ja nicht tragen. Nur mein Kopf ist noch frei. Aber gegen mehr Latex habe ich nichts. Was genau stellst du dir vor?“, fragte Selene. Endlich sprach er einen Punkt an, den sie auch erregend fand.

„Gut. Du musst in Zukunft nämlich Kleidung tragen, die noch passgenauer ist. Und auch dein Kopf und alle deine Körperöffnungen werde ich mit Latex dauerhaft be- und auskleiden müssen. Aber das hat noch ein wenig Zeit. Erst musst du lernen deine Sexualität auszuleben und auch Orgasmen zu bekommen. Du musst lernen, alle deine Öffnungen so einzusetzen, dass du einen Orgasmus bekommst.“, erklärte Richard weiter.

„Gut. Ich lass mich von dir in Latex verpacken und in alle Löcher vögeln, bis ich es so sehr mag, dass ich Orgasmen bekomme. Nebenbei trinke ich so viel Sperma wie möglich. Und dann werde ich schwanger?“, fragte Selene. Langsam wurde sie ungeduldig. Und die Dildos in ihr störten langsam ihre Konzentration. Könnte er sie nicht einfach so fesseln, dass er dabei in sie eindringen konnte? Auch wenn sie vorhin keinen Orgasmus hatte, verlangte ihr Körper nach Wiederholung.

* * *

„Dann bist du fruchtbar. Um dich fortzupflanzen muss deine Eizelle von menschlichen Sperma und dem Blut einer Artgenossin befruchtet werden. Genauer gesagt von einem ihrer haploiden weißen Blutkörperchen. Einer Fresszelle, welche vorher eine andere Spermazelle gefressen hat. Wenn du und sie dabei einen Orgasmus habt, wirst du schwanger. Ich hoffe du hast nichts gegen einen flotten Dreier einzuwenden?“

Sex mit Frauen gefiel ihr sogar noch besser als mit Männern, obwohl er sich alle Mühe gegeben hatte. In ihren Sexfantasien kamen Frauen bedeutend öfter als Männer vor. „Ich habe auch schon von Frauen getrunken und sie dabei befriedigt. Wenn du darauf bestehst, werde ich auch lernen es zu mögen und einen Dreier mit dir haben. Aber ich fürchte ich bin die einzige meiner Art. Können wir nicht mein eigenes Blut zur Befruchtung verwenden?“

„Das geht leider nicht. Sonst gäbe es ja Inzucht. Aber ich kann das Virus rekonstruieren, was dich damals 1908 befallen hat. Ich schätze du kannst dich an nichts davor erinnern, zumindest scheinen alle deine Erinnerungen an die Zeit davor weg zu sein.“ Richard brauchte natürlich nichts zu rekonstruieren, weil er es in der Kapsel gefunden hatte, aber er wollte wissen, wie richtig er mit 1908 lag.

„Du bist talentierter als ich dachte. Du hast Recht, ich kann mich an nichts erinnern, was vor Tunguska passiert ist. Offenbar hat der Komet ein Virus dabeigehabt, welches mich infiziert hat aber der Komet hat mir dabei auch meine Vergangenheit genommen, als er auf mich fiel.“, sagte Selene mit Bedauern. Sie hatte schon lange nicht mehr über ihre Vergangenheit nachgedacht. Aus einem ihr unbegreiflichen Grund hatte sie es sehr schnell akzeptiert keine Artgenossen und keine Vergangenheit zu haben.

Richard glaubte eher, dass der Komet nicht auf Selene gefallen war, sondern sie der Komet gewesen war, der runtergefallen war. Kein Wunder, dass nie irgendwelche Überreste gefunden wurden. Er konnte sich nicht vorstellen, wie ein Virus einen Informationsspeicher in Selenes Kopf hätte wachsen lassen können, der zudem voller Erfindungen war, welche erst in der Zukunft gemacht werden würden. Er hielt sie eindeutig für eine Zeitreisende. Ob in dieser Zukunft alle Frauen so hübsch waren oder nur diese eine, um ihn zu verführen? Er würde es wohl nie erfahren. Die Technologien waren der aktuellen Technik sicher um Jahrhunderte voraus.

„Es gibt noch eine Kleinigkeit: ich muss an dir noch ein paar genetische Veränderungen durchführen, damit du kompatibel für menschliche Samen wirst. Aber das ist harmlos und macht dich ansonsten nur etwas stärker. Es gibt aber auch einen Preis, den du zahlen musst, wenn du von mir behandelt werden willst.“, forderte Richard.

* * *

„Wenn du mich schon fruchtbar machen sollst, dann hast du natürlich auch das Recht mich zu schwängern. Und von mir sooft sexuell verwöhnt zu werden wie du willst. Ich verstehe, dass wir es häufig miteinander versuchen müssen, damit ich schwanger werde. Und ich verstehe auch, dass du mich erst mal zu deinen Fetischen bekehren musst, damit ich begehrenswerter für dich werde. Wenn du darauf bestehst kannst du mich gerne auch für alle Zeit in einen Käfig stecken, wenn dich das antörnt. Was schwebt dir vor?“, versprach Selene. Sie war immer noch total geil durch die stundenlange Lustfolter. Sie würde Richard alles gewähren was er verlangte. Wenn sie Glück hatte, würde er sie dauerhaft fesseln und dabei verwöhnen.

„Gut, das hatte ich eh vor. Aber du wirst mich abgesehen von Sex auch mit Geld bezahlen müssen. Ich denke so hundert Milliarden Dollar müssten reichen.“, sagte Richard wissend, dass niemand so viel zahlen konnte. Nur ein paar sehr alte Männer besaßen etwas mehr aber keine einzige Frau. Trotzdem würde er das Geld brauchen, um all die Sachen zu bauen, welche auf den Chip zu finden waren. Wahrscheinlich würde er aber noch viel mehr brauchen, denn er sah sich genötigt die Menschheit zu retten.

„Bist du verrückt? So viel Geld habe ich nicht. Niemand hat so viel. Und was soll daran eigentlich so teuer sein?“, fragte Selene wütend. Sie war noch nicht bereit ihm all ihr Vermögen zu überlassen. Sie liebte ihn und seine Fesseltechnik, aber sie würde sich nicht gänzlich unterwerfen. Sicher ahnte er nicht, dass sie mehr als die dreifache Summe besaß.

„Ich schätze mal, das aufwendigste wird es sein, dir beizubringen, Orgasmen zu haben. Du wehrst dich ja immer noch entschieden dagegen, dass es dir gefällt, gefesselt zu sein. Ich schätze mal so zwei Jahre wird es dauern dich zu einer devoten Sklavin abzurichten. Und wenn ich meine Firma in der Zeit nicht mit voller Kraft leite, wird sie wesentlich langsamer wachsen und das dürfte am Ende meines Lebens einen Unterschied in etwa von den hundert Milliarden sein. Aber wenn du willst, kannst du mich auch in Raten bezahlen. Du könntest beispielsweise oben im Bordell deinen Spermabedarf decken und deine Einnahmen an mich abtreten, bis du alles abgezahlt hast. Und für den Anfang nehme ich deine zwei Milliarden als Anzahlung.“

Selene hatte offiziell nur etwa fünfzig Millionen. Zumindest ihre aktuelle Identität Selene Hold. Entsprechend hatte er einiges von ihrem Vermögen gefunden, was sie versteckt hielt. Es war nur ein halbes Prozent und sie hätte es durch Zinsen, Gewinne und Sklavenarbeit in sechs Wochen zurück verdient. Aber sie war sich nicht sicher, was er alles von ihrem Vermögen gefunden hatte. Sie würde ihm das Geld geben, aber sie musste erfahren, was er wusste.

Selene lächelte ihn an. Sie vermutete, er wollte sie nur dauerhaft als seine Sklavin und hatte den Preis daher so hoch angesetzt. Sie ahnte nicht, dass Richard das Geld verwenden wollte, um all die Technologien von dem Chip zu bauen. Von dem Chip ahnte sie ja nichts. Oder ihrer Vergangenheit in der fernen Zukunft. Dementsprechend erwähnte sie auch nicht, dass sie schon genug zusammen hatte um die geforderte Summe sofort zu bezahlen.

„Einverstanden. Ich werde für dich arbeiten, bis ich meine Schulden abgezahlt habe. Aber ich will, dass du derjenige bist, der mich schwängert. Du bekommst auch mein ganzes Vermögen, verrate mir aber, woher du weißt, wie reich ich wirklich bin. Ich hatte gehofft, es wäre besser getarnt.“

Selene war seit über hundert Jahren immer der aktive dominante Partner beim Sex gewesen. Doch nur ein Tag mit Richard hatte genügt, damit sie einwilligte sich zu einer devoten Sklavin abrichten zu lassen. Und das Schlimmste dabei war, dass sie sogar glaubte der Sex würde dadurch für sie schöner. Möglicherweise hatte er Recht und sie sollte beim Sex auch mal die Kontrolle abgeben und sich fallen lassen. Zumindest seine Fesseln törnten sie an.

„Dass dir das Hochhaus gehört, in dessen Penthouse du wohnst, war leicht zu erraten. Dass dir die Schule gehört, in der du aufgewachsen zu sein vorgibst, war schwerer. Aber nachdem ich wusste, wie alt du bist, brauchte ich nur der Spur der Verschleierung folgen. Die Stiftungen, die als Eigentümer der Schule auftreten sind ziemlich breit aufgestellt und haben viele Investments.“, erklärte Richard.

Selene dachte intensiv darüber nach, was er wirklich wusste und ob er noch mehr finden könnte. Sie war sich sicher, dass ihre restlichen Identitäten und Stiftungen besser von Selene Hold getrennt waren. Er würde es nicht finden. Aber sie sollte ihm noch etwas anbieten, damit er ihr vertraute. Ihre Modekette hier in der Stadt war nicht zu groß und hing nur mit einer Stiftung zusammen, die nicht viel mehr besaß. Gesamtwert nochmal rund dreihundert Millionen. Eine Latexbekleidungsfirma war ein gutes Geschenk für ihn.

Selene sah ihn konzentriert an, um seine Gedanken erraten zu können. Seine Firma war profitabel und hatte genügend Rücklagen. Trotzdem sah sie ihm an, dass er wirklich mehr Geld für ein Projekt benötigte und ihr nicht verraten würde, was es war. Dass sie selber das Projekt war, war offensichtlich, aber nicht wie viel Geld er tatsächlich brauchte. Sie erwog wie viel sie ihm insgesamt anbieten sollte und welche Identitäten er miteinander verbinden konnte, nun da er wusste, dass sie Identitäten wechselte. Sie würde ihm fünf Milliarden zeigen und sehen, ob sie etwas behalten durfte. Etwas, was er zu Geld machen konnte.

„Dann hast du also nicht gemerkt, dass die Universität, an der ich studiert habe zu einer Krankenhauskette gehört, welche weltweit verzweigt ist und rund hundert Kliniken besitzt. Keine offizielle Kette, damit es unauffällig ist, aber profitabel und mit Zugang zu Blutbanken auf der ganzen Welt. Und auch meine kleine Modefirma scheinst du übersehen zu haben. Hätte gedacht, dass du merkst, dass mir LatexQueens und damit auch RubberWhores gehört, da deine Bordelle da gute Kunden sind. Selbst der Catsuit den ich gerade von dir geschenkt bekommen habe, ist von der Firma.“

Selene sah ihn bei der Auflistung ihres Vermögens tief in die Augen, um seine Gedanken zu erraten. Sie wollte ihm nicht alles geben, was sie besaß, aber sie wollte sichergehen, dass er ihr vertraute, nicht mehr zu besitzen. Er schien es zu glauben, also fuhr sie fort.

„Ich schätze du willst die Firma und die Stiftung dahinter auch haben. Die Klinikkette kannst du haben, von mir aus auch die Barmittel von LatexQueens. Aber bitte lasse mir die Modefirma. Ich habe sie gegründet, damit ich gute hochwertige Kleidung bekomme. Und ich will nicht, dass ich völlig mittellos bin, solltest du meiner überdrüssig sein. Wenn du mir einen Stift gibst überschreibe ich dir den Rest. Sollte einen Marktwert von um die fünf Milliarden haben, wenn du geschickt beim Verkauf bist.“, gestand Selene.

„Danke und betrachte dich als enteignet. Und ich werde dir auch LatexQueens nehmen. Aber die Firma behalte ich, statt sie zu verkaufen, wenn es dich glücklich macht deren Sachen zu tragen. Die machen wirklich gute Kleidung für meine Sklavinnen. Aber du musst nichts unterschreiben. Zumindest nicht, wenn du meine letzte Bedingung erfüllst. Ich hoffe, du bist einverstanden meine willenlose Sklavin zu sein? Als solcher steht dir kein Privatbesitz zu und daher kannst du nichts behalten.“

„Ich verspreche dir, dass ich dich stets so verwöhnen werde, dass du jede andere Frau vergisst. Aber ich werde bestimmt nicht deine Sklavin. Und schon gar nicht willenlos.“, sagte Selene mit fester Stimme. Sie liebte ihn, aber sie würde sicher nicht seine Sklavin werden. Sie hatte geahnt, dass er ihr alles nehmen würde, aber noch mehr wollte sie sich nicht unterwerfen.

* * *

„Ich habe mich unklar ausgedrückt. Keine Frau, die dieses Gebäude je betreten und mir gefallen hat, durfte je wieder gehen. Du bist bereits meine Sklavin und die Fesseln verhindern Dummheiten von dir. Was ich dir vorschlage ist: Bitte mich dich zu unterwerfen und sei gefügig. Dann helfe ich dir. Wenn du nicht kooperierst bekommst du nichts, musst mir aber trotzdem als Sexsklavin dienen und wirst von mir enteignet.“, sagte Richard streng und strich über Selenes Haar.

Selene war sauer und zerrte für einen Moment an ihren Fesseln. Zu stark für sie. Er hatte sie gefangen und es gab nichts was sie dagegen tun konnte. „Mistkerl!“ Es war ein Fehler gewesen, ihn nicht erst völlig unter Kontrolle zu bringen. Und noch schlimmer war es, sich leichtfertig in ihn zu verlieben. Selene schloss die Augen und atmete tief durch. Es gab keinen Ausweg. Sie musste sich fügen. Sie atmete noch zweimal tief durch und zwang ihre Wut zu verschwinden. Sie war nicht gekommen um frei zu sein. Oder glücklich. Sondern um Kinder zu bekommen. Vielleicht half es eine Sklavin zu werden, hatte sie schließlich noch nie versucht.

Bis jetzt war er ein guter Liebhaber gewesen und hatte sie dichter an an einen echten Orgasmus gebracht als jeder zuvor. Vielleicht lag es ja wirklich daran, dass sie gefesselt war. Sie entschied sich für ihre Zukunft als Mutter und gegen ihre Freiheit. Sie öffnete wieder ihre Augen und lächelte ihn an. Sie hatte sich entschieden. Dafür ihn zu lieben. Vielleicht würde er sie sogar glücklich machen.

Ihre Versklavung war ja auch nur vorübergehend. Nicht viel mehr als eine lange Session. Wenn es gut lief, würde er vielleicht zehn Jahre an ihrer Seite überleben. Doch bis jetzt hatte kein Mann sie länger als zwei Jahre begleiten können, bevor er an einer Überdosis Sex starb. Sie würde versuchen es zu genießen, solange sie seine Sklavin spielte.

„Du hast Recht Richard, ich möchte deine Sklavin werden. Bitte richte mich zu deiner willenlosen Sexsklavin ab.“, bat Selene. „Es gibt in mir aber noch immer den Drang frei zu sein. Wenn es nötig ist, brich mich oder sperr mich dauerhaft ein. Ich will alles machen was nötig ist, um dir zu gefallen. Aber es wird mir nicht leicht fallen. Bitte sei sanft und mach es mir nicht so schwer mich zu unterwerfen. Der Vibrator vorhin war ein guter Anfang.“ Sie hatte sich entschieden es wirklich zu wollen. Sie hatte beschlossen ihn zu lieben und er wollte eine gefügige Sklavin. Also würde sie lernen zu gehorchen und sich zu unterwerfen. Oder zumindest so tun als ob.

„Geht doch! Hab keine Angst, ich werde dir nicht unnötig wehtun. Ich stehe auf gefesselte Frauen, nicht darauf ihnen wehzutun oder sie zu verletzen. Solange du artig bist, musst du also nichts befürchten.“, sagte Richard sanft und strich über ihre frisch gewachsene Haarmähne.

* * *

„Ich werde jetzt deine Fesseln lösen. Wenn du einverstanden bist, lege ich dir einen Keuschheitsgürtel an und entferne dafür den Rest deiner Fesseln. Ich denke, wenn du seltener vaginal stimuliert wirst, staut sich deine Lust auf. Dann kann ich dich leichter befriedigen und dir deinen ersten Orgasmus schenken. Du kannst dich ansonsten frei bewegen, musst aber herkommen, wenn du einen Orgasmus willst. Einverstanden?“

„Vertraust du mir nicht, oder törnt dich das an?“, fragte Selene gespielt wütend. Nach zehn Stunden Dauererregung konnte sie nicht wütend sein. Aber sie wollte ihren Besitzer in sich spüren.

„Beides, aber darum geht es nicht. Auch nicht darum, dass ich dich so als mein Eigentum kennzeichne. Du musst ziemlich erniedrigende Dinge über dich ergehen lassen, wenn du Nachwuchs willst. Und ein Teil davon ist, dass du dich völlig fallenlässt beim Sex. Du musst trainieren nur noch dann Lust zu haben, wenn du gefesselt bist und es dir erlaubt wird. Oder genauer: wenn es dir befohlen wird. Dann wird es dir auch leichter fallen zum Orgasmus zu kommen. Du hast aber etwa einen Monat Zeit es zu lernen, denn solange brauchen meine Vorbereitungen.“, erklärte Richard.

„Wenn du mir versprichst mich nicht zu foltern indem du mich auf Sexentzug setzt, sondern so lieb verwöhnst wie heute wenn ich darum bettele, dann gehöre ich dir. Mach mit mir, was du für richtig hältst.“, stimmte Selene zu.

„Genau dafür ist der Einschluss da. Wenn ich dir permanent eine Erleichterung verwehre, dürfte sich deine Lust aufstauen. Sobald ich dich dann in einem Monat aufmache, sollte ich dir problemlos einen richtigen Höhepunkt verschaffen können.“, sagte Richard.

Richard löste ihre Fesseln um Bauch und beide Oberschenkel. Anschließend ließ er den Vaginaldildo und den geplatzten Analdildo nach unten fahren, damit Selene ihren Po anheben konnte. Er legte ihr nun den massiven Keuschheitsgürtel aus Stahl an. Weder ihre Spalte noch ihr Po waren zugänglich. Außer natürlich für ihn, da er den Schlüssel besaß. Nachdem er sicher war, dass sie sich auch nicht selbst befriedigen konnte, schloss er den Reißverschluss des Catsuits und verbarg die Stahlunterwäsche.

Als Selene spürte, wie das kalte Metall ihre Scham bedeckte, fragte sie sich, warum man nicht so was verwendete, um Ehen zu schließen. Sie glaubte Richard nicht, dass ihre Keuschheit notwendig war um schwanger zu werden, aber sie akzeptierte, dass er sie für sich allein wollte. Besonders, wenn sie in seinem Bordell arbeiten sollte, war dieser Schutz absolut notwendig. Es wunderte sie aber, dass er die Gelegenheit nicht nutzte, in sie eindringen zu können. Wenn Treue die Bedingung war, unter der er sie heiratete, dann würde sie einwilligen. Das kalte Metall half ihr, sich in die devotere Rolle zu fügen, die er von ihr verlangte.

„Ich werde dich losmachen, wenn du mir versprichst bei Tagesanbruch wieder hier zu sein und dich fesseln zu lassen. Und du musst versprechen mich nicht zu beißen.“, verlangte er.

„Noch habe ich mich unter Kontrolle, aber in etwa zwei Stunden habe ich bestimmt nicht mehr genug Kontrolle, um dich nicht anzufallen.“, antwortete Selene, während er die restlichen Fesseln von ihr löste.

Sie besah und betastete ihr Gefängnis für ihre Lust. Ziemlich massiv gebaut und doch behinderte es nicht ihre Bewegungen. Sie drehte sich vor ihm und wackelte mit dem Po um ihren Spielraum zu erforschen. Auch wenn ihr klar war, dass sie mit ihren Fingern nicht zwischen sich und ihren Tugendwächter kam, probierte sie es. Sie wollte, dass er sehen konnte, dass es sicher war, falls ihre erzwungene Keuschheit ihn antörnte.

Das Gefängnis saß so gut, dass ihr klar war, dass es extra für sie gefertigt war. Wahrscheinlich hatte er hier auch irgendwo einen 3D-Drucker für Sklavinnenzubehör. Die Stellen, die ihre Haut berührten, waren mit Gummi gepolstert. Vom Design war es relativ schlicht, ein Reif um ihre Hüfte, ein Schrittblech, welches alle wichtigen Stellen einsperrte. Hinten wurde es durch einen Metallstreifen gesichert, welches ihre Poritze abdeckte.

Es war gut konstruiert und erlaubte kein Eindringen unter das Blech, hinderte sie aber auch nicht daran, sich zu bewegen. Der Gürtel war auch so eng, dass er nicht rutschen und entsprechend auch nicht scheuern konnte. Das Sieb am Frontsc***d und das Sieb an ihrem Hintereingang bedeutete wohl, dass sie beliebig lange eingesperrt bleiben konnte. Sie konnte auch lesen, was auf den Reif um ihre Hüfte eingraviert war. „Eigentum von Richard Baxter“ zusammen mit seinem Firmenlogo darunter. Sie hatte sich noch nie einem Mann unterworfen und sich erst Recht nicht so als sein Eigentum kennzeichnen lassen. Eigentlich sollte sie das Teil sofort loswerden und ihn seine Stellung als Sklave von ihr klarmachen. Sie sollte verhindern, dass es ihm gelang sie zu seiner Sklavin abzurichten, bevor es zu spät war.

„Dir ist schon klar, dass ich dich überwältigen könnte, um mir den Schlüssel zu nehmen oder mir passendes Werkzeug besorgen könnte, um frei zu kommen?“, fragte Selene gespielt wütend.

„Das hat mir Alicia auch gesagt als sie das erste Mal verschlossen wurde. Aber sie hat akzeptiert, dass es dazu gehört wenn sie mich nicht verlieren will. Und auch du weißt, dass du mich nicht zwingen kannst, dein medizinisches Problem zu lösen. Nur solange du dich fügst, werde ich daran arbeiten, dich zur Mutter meiner Kinder zu machen. Und abgesehen davon steht es dir. Unter deinem Catsuit zeichnet es sich auch gut ab.“, sagte Richard ruhig. Er wusste das der erste Tag im Keuschheitsgürtel immer der Härteste war. Aber jede seiner Sklavinnen hatte sich irgendwann damit arrangiert und begonnen sich als seine Sklavin zu betrachten.

Selene wurden in dem Moment mehrere Dinge klar. Zum einen liebte er Alicia und würde sie in einen Vampir verwandeln. Und da er Alicia schon wesentlich länger liebte als sie, stand zu befürchten, dass er sie bevorzugen würde. Und auch wenn ihm dass offenbar nicht klar war, würde es keinen Dreier geben. Zumindest nicht zur Fortpflanzung. Sie brauchten zwei Portionen Sperma und natürlich von unterschiedlichen Männern.

Er würde Alicia mit Sperma füllen und sie selbst nur für seine Lust verwenden. Gut möglich, dass Selene das restliche Sperma von einem Freier oben im Bordell bekam und Richard ihn auswählte und sie an ihn verkaufte. Und ihr wurde klar, dass sie sich fügen würde. Er würde ihr helfen und sie lieben, aber nicht so sehr wie Alicia. Hoffentlich würde er sie überhaupt für einen Dreier verwenden. Es würde neu sein für sie, nur die Nummer Zwei bei einem Mann zu sein.

„Na gut Richard, ich füge mich. Du hast einen Monat, in der ich deine Sklavin spiele, aber wenn du dann keine Resultate hast, wirst du es bereuen.“, drohte Selene. Sie hoffte, dass er sie bis dahin noch nicht so gut unter Kontrolle hatte, dass ihre Drohung auch etwas bewirkte. Es war aber durchaus denkbar, dass er sie bis dahin zu einer richtigen Sklavin gemacht hatte und ihren Drang nach Freiheit kuriert hatte.

„Keine Sorge Selene, das wird schon. Wenn du magst, darfst du auch jederzeit oben einen Freier suchen und mit ihm spielen. Du wirst bestimmt noch mehr Wege finden, sie so gefügig zu machen, dass sie dir Blut überlassen. Es sollte oben auch frische Latexkleidung geben, falls deine schmutzig wird und es gibt auch Duschen. Du kannst dich also die ganze Nacht amüsieren. Die Außenwelt ist für dich aber Tabu. Man wird mich informieren, wenn du versuchst abzuhauen und das wird Strafen nach sich ziehen. Und sei spätestens vier Uhr morgens wieder hier unten, falls ich dich für weitere Tests brauche.“, sagte Richard in strengerem Tonfall.

„Zu Befehl, mein Meister.“, säuselte Selene und schmiegte sich an ihn. Sie streichelte sein Gesicht mit ihren schwarzen Gummihandschuhen und rieb ihre verschlossene Scham an seiner, bis sie seine Schwellung bemerkte. Lächelnd drehte sie sich um und ging zur Tür. Sie würde ihn schon dazu kriegen mit ihr zu schlafen. Dann würde sie ihm eine unvergessliche Nacht bieten und er würde nie wieder versuchen sie einzusperren.

Er sah ihr nach. Sie sah nackt verdammt gut aus. Völlig makellose Haut. Aber in diesem Latexcatsuit gefiel sie ihm eindeutig besser. Es würde hart werden sie so lange nicht aufzuschließen, aber er musste sie abrichten, wenn sie ihm auf Dauer gehören sollte. Er brauchte jetzt erst Mal eine kalte Dusche. Vielleicht sollte er sich doch zur Sicherheit einen Keuschheitsgürtel anlegen.

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