Fahrt ins Glück

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Ich kann mich gut erinnern, als wäre es gestern passiert:

Samstagmorgen stand ich früh auf, da ich eine Lampe bei Ikea umtauschen wollte. Ich war damals 24 und erst seit ein paar Wochen in meiner ersten eigenen Wohnung. Ich bin ein Spätzünder. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch keine Freundin und hatte auch noch keinerlei sexuelle Erfahrungen, obwohl ich mich schon in viele Mädchen verguckt hatte. Mir fehlte der Mut und mein Äußeres – obwohl sportlich – schien auch nicht der Blickfang für Frauen (gewesen) zu sein.
Nun stand mir also am besagten Samstagvormittag die lange U-Bahnfahrt quer durch Hamburg bevor.
Ein Glück, dass die damalige Linie U3 an meiner Haltestelle begann und ich somit beim Einstieg den Platz aussuchen konnte.
Ich setzte mich mit Blick entgegen der Fahrtrichtung in die hintere leere Sitzreihe, um so ungestört meinen Politthriller von Frederick Forsyth weiterzulesen.

Im Laufe Fahrt wechselten sich meine Sitznachbarn ab. Ich nahm aber kaum Kenntnis davon, so sehr war ich in die „Akte Odessa“ vertieft. Hauptbahnhof stiegen viele Mitfahrer aus und viele neue kamen in den Wagon.
Ich hatte Pech, da drei Damen mittleren Alters sich in meine letzte Reihe setzten. Sie müssen wohl vom Shopping gekommen sein, jedenfalls waren alle drei vollbepackt mit Einkaufstüten.
Sie unterhielten sich so laut, dass meine Konzentration auf die spannenden Zeilen gestört wurde. Meine Neugierde besiegte einen Moment meine Schüchternheit. Ich wagte also den Blick nur ganz kurz von meinem Buch zu nehmen und schaute kurz hoch.
Die drei Frauen waren alle so zwischen 35 und 40 Jahre alt. Modisch gekleidet. Ich weiss noch, dass alle drei einen Rock mit Strumpfhosen darunter trugen. Zwei Blondinen und eine Schwarzhaarige, die ich ich aber nur schemenhaft erkennen konnte, da sie direkt neben mir saß.

Ich fühlte mich sehr beengt. Die Einkaufstüten standen zwischen unseren Beinen . Die dunkelhaarige Frau saß sehr dicht neben mir, jedenfalls berührten sich unsere Oberschenkel. Ich ruckte intuitiv sofort noch weiter zum Fenster – weg von ihr.
Im Gegensatz zu mir, schienen die drei Schönheiten keinerlei Notiz von mir zu nehmen. Sie quatschten weiter irgendwas über eine bevorstehende Party.
Ich versteckte mich hinter meinem Buch und tat so, als ob ich weiter angestrengt lese, doch nicht einmal das einfachste gelesene Wort erreichte mein Gehirn.
Ich wagte nicht mehr hochzuschauen. Ich spürte plötzlich die Blicke der beiden blonden Damen, die mir gegenüber saßen. Sie musterten mich, redeten aber belanglos weiter.

Die Frau direkt gegenüber, braune hohe Stiefel, dunkle Nylon-Strumpfhosen, schwarzer kurzer Lederrock, schlug ihre Beine übereinander. Dabei stieß sie mich kurz an und entschuldigte sich. Ich schaute kurz hoch und sah ganz kurz in ein wunderschönes Gesicht. Mittelkurze Haare, dezent geschminkt und blaue Augen, glasklarere habe ich bis heute nicht gesehen.
Die Frauen müssen schon längst meine Unsicherheit bemerkt haben und schienen Spaß zu haben, Ihr Opfer ein wenig „zu quälen“.
Denn was zwischen den Haltestellen Hauptbahnhof und Rathaus passierte, war eindeutig und vielleicht höchstens in den Köpfen von pubertierenden Jungs real, die sich bei diesen Gedanken selbstbefriedigen.

Kaum fuhr die U3 in den Tunnel ein, rutschte die dunkelhaarige Frau enger an mich heran. Willkürlich suchte ich Rettung und drängelte mich ans Fenster. Doch die schlanken Beine, die im Gegensatz zu der Dame mir gegenüber nicht schwarz, sondern schwarz-weiß geringelt waren, ließen mich nicht entkommen.
Ich war in der Falle.
Ich spürte den Stoff an meiner Jeans und was noch „schlimmer“ war, die rechte Hand der Lady. Sie wanderte von ihrem rechten Oberschenkel auf meinen Linken.
Zeitgleich stellte die dritte Frau ihre Tüten jetzt auf den freier werdenden Platz neben ihrer Freundin, so dass die Tüten quasi zu einem Sichtschutz umfunktioniert wurden.

Es war vielleicht nicht das erste Mal, dass die Drei, jungen Männern das Lesen unmöglich machten.

Geschützt von den Blicken der anderen Passagiere umfasste die kleine rechte Hand meinen Oberschenkel fest. Sie suchte und war auf Erkundungstour. Nach kurzen Augenblicken fand sie , was sie suchte. Ich spürte nur, wie ihre warme Hand in meine Hosentasche glitt und nun nur noch durch einen dünnen Stoff von meiner Haut getrennt war.
Die zwei Freundinnen gegenüber unterhielten sich mit der „Täterin“ scheinbar unbeteiligt weiter, aber schauten den Bewegungen dieser Hand unauffällig zu.
Diese lockerte den Griff und streichelte meine Innenseite des Schenkels. Ich spürte wie sich die Finger meinen Hoden näherten. Ich konnte meine Erregtheit nicht zurückhalten bzw. gar verbergen. Jedenfalls wurde ich hart. Erst recht, als die langen Fingernägel sich durch den Seitenbund meiner Unterhose zu dem empfindlichen kleinen Bällchen vorkämpfte und das linke Ei sanft massierte.
Die U3 fuhr in die Haltestelle Mönkebergstraße ein. Eine Flucht wäre zwar jetzt möglich gewesen, aber ich schien gefesselt: no point of return.

Die Bahn fuhr wieder an. Die fremde Hand in meiner Tasche schien alles genau zu betasten zu wollen, kam aber dann nicht weiter , konnte den großen Fang aufgrund der begrenzen Taschen-Freiheit meiner Wrangler nicht an Land ziehen.
Während die U-Bahn ihre maximale Geschwindigkeit im Tunnel erreichte und die Frauen leiser redeten und gezielter beobachteten, entglitt die zarte Hand der Hosentasche , aber ehe ich Zeit zum Aufatmen hätte, knöpften jetzt beide Hände meine Hose auf. Die rechte Hand glitt in die Wrangler, von oben in meine Unterhose und umfasste meinen dicken Penis.
Dieses Gefühl werde ich nie vergessen. Mit dem Daumen und Zeigefinger umfasste sie meine Eichel und schob die Vorhaut zurück. Ich muss mittlerweile schon einige Lusttröpfchen produziert haben, jedenfalls gelang das Zurückziehen sehr schnell und ohne Schmerzen. Meine Eichel war frei. Was für eine wohlige Wärme jetzt ihre Hand verströmte, die immer schneller meine glitschige Eichel auf und ab bewegte.
Die Metro fuhr in die Haltestelle Rathaus ein. Die blonde Schönheit mir gegenüber berührte mit ihrem Stiefel meine Hoden. Die zarte Hand meiner direkten Sitznachbarin vollende ihr Werk. Mein Saft schoss heraus. Ich spürte wie diese zauberhafte Hand mein Sperma auffing und Schlimmeres verhinderte.
Dann zog sich die Hand zurück, ich spürte noch einen Kuss auf meiner Wange. Ehe ich mich versah, erhoben sich die Freundinnen und stiegen aus der U-Bahn.

Sie hinterließen mich, überwältigt vom „Ersten Mal“, aber immerhin noch in der Lage das Wesentliche zu verbergen. Gut, dass ich noch meinen Rucksack mit der Lampe hatte…
Bei IKEA suchte ich jedoch als erstes das Besucher-WC auf.

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