Nina oder Sonia? Teil 3

Leben und Lieben

Die Côte d’Azur im Frühling ist herrlich, der Wind weht lau vom Meer und ich sonne mich nackt auf der Terrasse des Hauses, in dem wir zu Gast sind. Zofia hat uns spontan eingeladen, sie hat Andre direkt gefragt, ob sie mit mir schlafen kann, er sieht sehr glücklich aus, wenn wir es in seiner Anwesenheit miteinander machen, es erregt ihn sehr , seine Geliebte in den Armen einer attraktiven Frau von Ende vierzig zu sehen, denn schlussendlich hatte ich von ihm, bei einem unserer langen Gespräche, gefordert, meine Liebe zu Frauen zu tolerieren, denn ich werde immer seine Geliebte sein, wem immer ich mich auch zwischendurch hingebe und Andre akzeptiert es, ja, er fickt mich, nachdem ich durch „fremde“ Hände gegangen bin, umso heftiger. Überhaupt, ficken, Andre ist darin ein Könner, besonders, wenn er mir den Arsch aufreißt. Wo andere brutal zur Sache gehen, zeigt er in seiner Heftigkeit, echte Klasse und ich halte ihm gerne meinen Po hin, um mich begatten zu lassen.

Zofia kniet sich neben mich auf den Boden und küsst meinen eingeölten Körper, schiebt ihre lange Zunge weit in meine klaffende Fotze, die, seit ich meine Schenkel für sie weit geöffnet habe, vollkommen offen vor ihr liegt. Sie ölt sich ihren rechten Arm ein und schiebt ihre schmale Hand in meine Rosette, die sich leicht dafür öffnet, Zofia ist eine begnadete „Fisterin“ und hat mich wieder, nach der „Kühlen aus dem Norden“ auf den Geschmack gebracht, es ist unglaublich, was sie damit an Lust und Gefühlen aus mir herausholt. Auch Andre findet es schön, mich anschließend in die Finger zu bekommen, ich bin dann dermaßen aufgeheizt, das er mich nach Belieben durchnudeln kann, bis ich schreiend und brüllend abdrehe und im hohen Bogen meinen Saft abpisse, spätesten dann hockt Zofia wieder, mit weit geöffnetem Mund über mir, um mich auszutrinken. Wir alle lieben diese Spiele zu dritt und Zofia ist Andre dankbar, dass er nicht darauf besteht, sie zu ficken, denn in dieser Beziehung ist sie ihrem Mann Jean treu!

Ich winde mich wie ein Aal, ihr Arm gleitet in mich und ihr Mund hat sich auf meine Klit gelegt und saugt mich zum Wahnsinn. Ich habe es ihr beigebracht, wie sie mit dieser „Technik“ mich jedes Mal zur Weißglut bringen kann. Ihre Hand hat sie zur Faust geballt, zwingt meine Rosette, sich zu öffnen, ich schreie auf, bin kurz davor zu explodieren, da küsst mich ein männlicher Mund, Andre ist zu uns getreten, mein Brüllen hat ihn gerufen, alles ist perfekt! Meine Rosette kann sich nicht mehr weiter dehnen, der Arschschmerz breitet sich aus, aber diesmal forciert Zofia mich noch mehr, sie steckt noch immer in mir und öffnet ihre Faust in Mitten meines Schließmuskels. Was jetzt abgeht ist irre, in meinen Mund hat sich nun Andres Schwanz geschoben und fickt mich, er hält dazu meinen Kopf fest und der Schmerz in meinem Arsch bringt mich fast um, Zofias Arm schiebt sich aber unvermittelt wieder tief in meinen Darm. Ich kann nur grunzen, mehr kommt nicht mehr aus mir heraus, ihre Faust schieb sich nun wie ein Kolben durch mich, ihre Zähne greifen fest nach dem Ring an meiner Klit, sie zieht sie daran lang und länger. Ich will brüllen, kann aber nicht, der Schwanz lässt mir keine Möglichkeit dazu und ich raste nun komplett aus, dann schießt Andres Sperma in meinen Mund und läuft durch den Rachen in mein inneres Depot, gleichzeitig lässt Zofia meine Klit los und reißt ihren Arm aus meinem Darm. Ich schlage um mich und brülle alles aus mir heraus und Zofia und Andre stehen über mir und pissen mich gemeinsam an, dann gehen bei mir die Lampen aus.

Zofia und ich haben uns bei Andre eingehakt, meine Haut hat wieder den bronzeton angenommen, den ich so liebe und meine Kleidung ist hier im Süden extrem knapp. „Underboobs“ ist das Zauberwort, mein Hemdchen ist abgeschnitten und bedeckt noch gerade die Nippel meiner festen, großen und knackigen Brüste, der Flatterrock endet in Höhe meiner Fotze und mein halber Po und mein winziger, weißer „Thong“ liegen frei. Die hochhackigen Riemchensandaletten lassen meinen Po und die Titten wippen, dieser Anblick muss alle raschelig machen. Zofia, für ihr Alter unglaublich knackig, ist nur ein wenig „entschärft“, auch sie zeigt viel, aber nicht wie ich Alles und Andre präsentiert uns stolz den Passanten. So frisch gefickt gehe ich am liebsten unter die Leute, finde es geil, wenn noch ein wenig Saft aus meiner Pussie oder der Rosette an meinen Schenkeln herunter läuft. Es gibt mir einen unglaublichen Kick und ich nehme gerne, unter den ungläubigen Blicken, den Schleim mit den Fingern auf und lecke ihn ab, spätestens dann hassen mich alle! Wir flanieren, flirten und Zofia und ich ficken uns fast im Stehen, dabei küssen wir uns nur in mitten der Menschen um uns herum, die glücklicherweise nicht in unsere Köpfe sehen können und damit in die Abgründe unserer perversen Fantasien.

Ich muss nach Hause, es wird mir alles zu viel, ich drohe wieder in das „Dunkel“ abzudriften, habe schon zu viel zugelassen. Andre muss ein paar Tage in Bordeaux verbringen, eine Erbschaftssache, ich nutze die Zeit, mich einmal wieder in meinem Chalet blicken zu lassen und der TGV bringt mich zurück, wir wollen uns in Paris treffen, wenn wir alles erledigt haben.

Es ist schön, wieder ein Abstand zu gewinnen, nach allem, was in der letzten Zeit abgegangen ist, es hat diese Sehnsucht wieder in mir zum Vorschein gebracht, die ich eigentlich ruhen lassen wollte. Der See liegt dunkel unter mir, die Lichter von Montreux verlöschen langsam, der Morgen graut und ich stehe wieder einmal an meinem Panoramafenster und sehe ins Nirgendwo. Wieder habe ich keinen Schlaf bekommen, ich bekomme die Vergangenheit einfach nicht aus meinem Kopf, es martert mich, zehrt an mir, bin ich reif für die Klapse? Ich friere, nackt stehe ich schon seit Stunden hier, habe ich das Gefühl, nun ist es genug, ein heißes Bad, einer der „Granatenjoints“, dann, hoffentlich, werde ich schlafen können. Ich drehe mich um und gehe in mein Bad, warum bin ich nur so allein?

Von hier oben sieht der See winzig aus, ich habe den Roadster genommen und mit irrwitzigem Tempo über die schmalen Serpentinenstraßen in die Berge geheizt. Die Luft ist angenehm, mein Kleidchen bedeckt kaum etwas von meinem Körper, wenn ich schon meine Fetische nicht ausleben darf, so will ich wenigsten „zeigen“, Exhibitionismus hat mir noch nie geschadet! Hinter mir ertönt vielfaches Motorengeräusch, eine Bikergruppe stellt ihre Maschinen ab und gesellt sich zu mir, ich bedecke mich nicht weiter, es ist mir egal, ob sie meine Titten und Fotze sehen oder nicht. Der „Chef“ tritt an mich heran, er kommt mir seltsam bekannt vor. „Wie geht es dir, Baby, wir haben dich ganz schön zugerichtet, zu Weihnachten“. OMG, mein „Filmriss“ holt mich ein, hier, mitten in der Einsamkeit. „Du wolltest es so, hast uns angeschrien und gebettelt, dich zu vergewaltigen, zu schlagen, zu foltern, weil du es so sehr brauchst. Dann hast du angefangen uns zu beschimpfen und wir haben dich mit K.O. Tropfen ruhig gestellt und in der Bar im Keller des Hauses eingesperrt. Du hast alle von uns gehabt, du verlangtest ständig nach „mehr“ und wir gaben dir alles, was du haben wolltest. Nach drei Tagen warst du fertig, konntest nicht mehr und hast uns gebeten, dich umzubringen, ja, wir sollten dich töten, du hast es wieder und wieder gefordert. Wir haben dich dann noch einmal mit den Tropfen betäubt und in der Hütte abgelegt“.

Er spricht ruhig und leise mit mir, seine Kumpels halten sich von uns fern, ich sehe sie verstohlen an, haben sie mich wirklich alle gehabt? „Dein Handy, Geld und dein Schmuck hat der Wirt damals, sicherheitshalber, zu Aufbewahrung an sich genommen, du solltest es dir wiederholen“. Ich nicke abwesend, weine leise und er nimmt mich in den Arm. „Baby, glaube mir, wir waren damals alle ein wenig aus der Spur und dann kamst du in diese Bar und hast dich als unsere Sexsklavin, ja, so hast du dich selbst bezeichnet, angeboten um mit uns „Spaß“ zu haben, da haben wir eben zugegriffen“. Ich sehe ihn an, seine Augen liegen sanft auf mir, sehen mich fast zärtlich an und nicke.

„Jetzt weiß ich endlich, was in dieser Zeit passiert ist, es hat mich wahnsinnig gemacht, nichts mehr zu wissen. Danke, für deine Ehrlichkeit, obwohl sie mich gerade in die Finsternis zurückgestoßen hat“. Er hebt die Augenbrauen, versteht nicht. „Ich habe mein Leben voller Sex, d**gs, Schmerz und Folter, Peitschen und Gehorsam hinter mich gebracht, ich hatte Männer, Frauen, Hunde, Pferde, Dildos, Fickmaschinen und was du dir noch nicht einmal vorstellen kannst, in meinen Löchern, war gepierct, verschlossen, als Eigentum einer Domina gebrandmarkt, wurde als Hure angeboten und Asylanten wochenlang als Fickobjekt ausgeliefert, habe als Pet mit fest angepassten Hufen an meinen Füßen Kutschen, Pflüge, Eggen und Sähwagen gezogen, kannte keinerlei Kleidung mehr, war ein Stück Fleisch, Dreck, Abschaum, das man treten und anpissen konnte und war zum Schluss so dauergeil, das ich sogar Begrenzungspfähle bestiegen und mit kleinen Jungs und Mädchen gefickt habe“.

Er sieht mich entsetzt an. „Ich hatte dann diesen Todeswunsch, gehörte mir aber schon lange nicht mehr selbst, hatte keinerlei Rechte mehr an mir und auch keine Papiere, die belegten, dass ich überhaupt existiere, denn ich hatte mich einer harten Domina übergeben und dann erst gemerkt, dass ich dem ein Ende bereiten musste, so oder so! Ich habe dann den Absprung geschafft, mich von Allem gelöst und weit weg verkrochen, wo mich niemand kennt, um damit abzuschließen, aber es hat nur einen Funken gebraucht, um die Flamme in mir wieder zum lodern zu bringen. Kannst du verstehen, wie ich mich jetzt fühle“?

Er küsst mich „väterlich“ auf die Stirn. „Du weißt, wo du uns findest, wenn du Hilfe, wirkliche Hilfe, brauchst, Baby“. Er gibt das Zeichen zum Aufbruch und kurze Zeit später bin ich wieder allein und alle meine Schleusen brechen auf, ich heule und kotze gleichzeitig und fühle mich jämmerlich, wie das Stück Abschaum zu dem ich mich einst selbst gemacht habe. Traurig und wütend über mich selbst steige ich in den Roadster, der mir plötzlich keinen Spaß mehr macht und fahre weinend nach Hause.

Giselle steht neben meinem zerwühlten Bett und sieht mich mit gerunzelter Stirn an. Ich fühle mich wie ausgekotzt, seit drei Wochen habe ich keinen Schritt vor die Tür gemacht, kaum gegessen und getrunken. Meine Klamotten sind im ganzen Haus verstreut, in der Küche stapeln sich die dreckigen Fastfoodbehälter der Lieferdienste, ich „rieche“ ein wenig und mein Haar ist völlig verfilzt. Ich habe mich gehen lassen, meine Zugehfrau in „Urlaub“ geschickt und mich im Bett verkrochen. Giselle hatte mich versucht anzurufen, sie war aus den Ferien mit ihrer Familie zurück und wunderte sich, dass mein Telefon nicht mehr funktionierte, nun steht sie neben mir. „Baby, was ist los mit dir? Was ist passiert“? Stockend, immer wieder von Heulkrämpfen unterbrochen erzähle ich ihr Dinge, die sie eigentlich nie erfahren sollte! Sie streicht mir sanft über mein Haar, dann steht sie auf und lässt Badewasser für mich ein und telefoniert ein wenig. Eine halbe Stunde später rumort es, meine Zugehfrau ist wieder im Haus, während meine liebe Giselle mich badet und mir die Haare wäscht. Mein Bett ist frisch gemacht, die Fleischsuppe dampft und ich löffle tapfer mein erstes „warmes“ Essen seit Wochen in mich, spüre, wie die Kraft zurückkommt. Es läutet, ein Herr betritt mein Schlafzimmer, Giselle stellt mir ihren Hausarzt vor, lässt mich mit ihm allein. Auf seine Frage hin, was er für mich tun kann, bricht wieder einmal alles aus mir heraus!

Das Sanatorium am Ufer der Loire hat wieder einen Menschen aus mir gemacht. Dick eingemummelt sitze ich im Zug nach Paris, der The****ut hat mir geraten, zu Andre zurückzukehren, um nicht allein zu sein, denn Weihnachten, das für mich immer so schicksalhafte Fest, steht vor der Tür. Ich freue mich auf den Grandseigneur, den ich so sehr in mein Herz geschlossen habe.

Die Gespräche mit dem Arzt haben mich davon überzeugt, dass ich kein „Abschaum“ bin, nur weil ich das Leben, die Lust und den Sex liebe, mein Problem ist meine Maßlosigkeit, die Quantität, sie lässt mich immer wieder in die „Hölle“ abdriften, ich muss lernen, sie zu bezwingen. Als kleine Hilfe habe ich in eine Hypnosetherapie eingewilligt, ich klammere mich an jeden Strohhalm, um endlich meine Vergangenheit hinter mir zu lassen, ob sie mir hilft, alles zu verarbeiten wird die Zeit zeigen.

Ich liege in Andres Armen, er hält mich fest, ich zittere vor Freude am ganzen Körper und küsse ihn, wie ein Blitz schießt die Lust in mich, ich habe seit Monaten keine Lippen mehr geküsst, geschweige denn mit jemanden geschlafen, jetzt merke ich, das ich wieder da bin, hungrig auf das Leben und ich explodiere förmlich, als ich wieder nackt auf seinem Chaiselongue liege, er das erste Mal vorsichtig in mich eindringt!

Er holt mir die Sterne vom Himmel, um mich „vergessen“ zu lassen, Paris zu Weihnachten ist eine andere Welt, voller Licht und Poesie. Alles was Rang und Namen hat, ist in der Stadt versammelt, trifft sich in Theatern, der Oper, Cafés und Restaurants. Ich werde ausgeführt und gefickt, Andre nimmt mich immer und überall, ich will es so, nur wenn ich mich meinem Vorleben stelle, kann ich es besiegen! Die Zeit wird zeigen, ob ich erfolgreich damit bin. Auf meine Bitte hin räumt er mir „Freiraum“ ein, ich wohne bei ihm, gehe aber nun auch meine eigenen Wege, nicht nur Ivette und Jeanne kreuzen sie, ich lerne neue Mädchen kennen und schlafe mit ihnen, aber Andre ist der Ruhepol in meinem Leben, ich kehre immer wieder zu ihm zurück und bin glücklich, wieder in seinem Arm zu liegen und seinen Schwanz in mir zu spüren.

Nach Silvester fahre ich wieder nach Hause, ich möchte versuchen, in Montreux mein Leben wieder aufzunehmen und zu genießen, Andre winkt mir lange nach, als der TGV aus der Bahnhofshalle rollt. Mein Haus ist leer und kalt, die Zugehfrau hat sich zwar um alles gekümmert, für die Leere und Kälte kann sie aber nun mal nicht. Der Schnee bedeckt noch alles Meterhoch, ich ziehe mich dick an und starte das Quad, ich will Spaß, ich geb Gas!

Giselle ist nicht mehr da, sie ist mit ihrem Freund nach Paris gezogen, studiert dort weiter, hätte ich es gewusst, ich war ihr so nah …! Ich muss mich wieder mehr um mein Umfeld kümmern, aber ich stelle fest, dass ich alle Menschen nur flüchtig kenne und außer Andre, Ivette und Jeanne keine „Freunde“ mehr besitze und sie sind weit weg. Der Zufall kommt mir zu Hilfe, bei einer meiner Touren durch den Schnee stoße ich auf einen SUV, der sich festgefahren hat, die Fahrerin ist froh, dass ich helfen kann, sie hat dort kein „Netz“ und ihr Telefon funzt nicht. Wir lassen ihr Auto in der Schneewehe stehen und ich fahr mit ihr zu mir, um zu telefonieren. 10 Minuten später aalen wir uns gemeinsam in der Badewanne, einen halbe Stunde später schlafen wir miteinander.

Der Weg zu ihrem Haus ist nicht weit, aber ihr Mann ist auf „Geschäftsreise“, sie ist, wie ich allein und wir sitzen eingemummelt vor dem Kamin, rauchen und reden. Sie ist mit ihrem Mann ein Jahr vor mir in die Region gekommen, er hat sich als Anwalt niedergelassen, eine verwaiste Kanzlei übernommen, Luisa hat sich in einen Kosmetiksalon eingekauft. Ihr „Freundeskreis“ ist, wie mein Eigener, eher spärlich und besteht nur aus „Kollegen und deren Familien“, eine echte BFF hat Luisa noch nicht gefunden, es geht ihr wie mir, geteiltes Leid … !

Ich habe ihre Narben entdeckt, feine Linien überziehen ihren knackigen Po, Luisa zieht verschämt die Decke über ihren Körper, ich küsse ihre Tränen weg, dann reden wir und therapieren uns. Wie zwei Ertrinkende klammern wir uns aneinander, helfen uns gegenseitig besser, als es die Doktoren der Klinik vermochten. Luisa verspürte den Schmerz aus purer Gewalt heraus, ich erlebte ihn aus Lust, wir wissen beide, wovon wir sprechen und fühlen das Verständnis des Anderen. Als die Sonne über den Bergen aufgeht, ist alles anders, klarer, reiner, das Leben hat uns wieder, was so eine Nacht mit dem richtigen Menschen an der Seite bewirken kann!

Wir sind unzertrennlich, ihr Mann ist eifersüchtig auf mich, als er mich kennenlernt, beruhigt ihm mein Anblick überhaupt nicht, im Gegenteil, er hasst mich wie die Pest, weil „Lu“ so viel Zeit mit mir verbringt. „Was macht ihr „Weiber“ nur den ganzen Tag, soviel zum Shoppen gibt’s doch gar nicht“, wenn er wüsste! Wir ergänzen uns vollkommen, Lu kommt und geht bei mir, wann sie will, eigentlich leben wir schon zusammen, obwohl sie doch verheiratet ist. Als ich sie mit nach Paris nehme, ist Andre von ihr angetan und wir schlafen zu dritt miteinander. Ich habe Lu vorher gefragt, sie hat eingewilligt und Andres Pillen wirken prächtig! Da er nun zwei Geliebte hat, wird seine Wohnung zu klein, er verspricht uns, sich darum zu kümmern, dass wir es beim nächsten Besuch von uns, bequemer haben!

Lu küsst göttlich, wir haben unsere Bedenken über Bord geworfen und „zeigen“ uns jetzt auch in Montreux gemeinsam. Ihr Gatte kocht auf kleiner Flamme vor sich hin, uns stört das nicht und wir sitzen entspannt in einem kleinen Cafe am See und lassen uns von der Frühlingssonne verwöhnen. Nach kurzer Zeit haben sich einige Ladys zu uns gesellt, Kundinnen des Salons, die „neugierig“ auf uns sind und eifersüchtig dazu, denn wir stehen plötzlich im Fokus, eine „lesbische, öffentliche Liebe“, ist die Sensation. Es schert uns nicht und Lu küsst mich vor Allen am Tisch, jegliches Gespräch verstummt und die Frauen starren uns wie Aliens an.

Er hat mich allein gelassen, Andre ist gegangen, nie wieder wird mich sein harter Schwanz ficken, nie wieder werde ich ihn, als seine junge Geliebte, ins Theater oder die Oper begleiten, nie wieder wird er mir den Rock in einem zugigen, dunklen Hausflur hochschieben, um mich zur Schau zu stellen und seinen Schwanz in mir versenken. Seine Witwe steht mit mir zusammen am Grab, sie ist es, die mich in die erste Reihe der Trauernden geschoben hat, ich war in den letzten Jahren ihm näher als sie! Zwei einzelne Rosen fallen auf den Sarg, eine Weiße, eine Rote, die Frauen, die ihn, jede auf ihre Art liebten, nehmen Abschied. Ich nicke ihr zu, sie drückt mich an sich, das war es dann!
Warum? Warum gehen alle meine Lieben von mir und lassen mich allein? Bin ich dem Leben nicht würdig genug, das es mich immer wieder so hart trifft? Lu hat mich fest im Arm, küsst mich zärtlich, ich heule wie ein Schlosshund, bin völlig fertig, Andre war ein Stück von mir! Sie versucht alles, aber selbst ihre lange Zunge, die tief in mir steckt, bringt mich nicht auf andere Gedanken, ich schiebe sie weg von mir, zu viel habe ich mit meinem „Grand Seigneur“ durchlebt, verkrieche mich wieder heulend in meinem Bett. Sie lässt mich jetzt trauern und geht, ich liebe sie dafür!

„4 Avenue Emile Pouvillon“ ist die Adresse der Eckwohnung, die er mir hinterlassen hat, der Gute hat sein Wort gehalten, wollte es mir oder besser „uns“ bequem machen und die Wohnung, auf meinen Namen gekauft und angemeldet, ich besitze jetzt eine Zweitwohnung in Paris, der Stadt der Liebe! Bei der Testamentseröffnung treffe ich wieder auf Andre´s Witwe, die mir anbietet, die leere Wohnung aus Andre´s „Museum“ zu möblieren. Ich danke ihr, sie wird die Wohnung auflösen und hat für die Teile keinen Platz mehr und auch kein Interesse daran. Ich betrete mit ihr noch ein letztes Mal die Räume, in denen ich so prächtig gefickt worden bin. Unverschämt suche ich mir die besten Stücke heraus, nehme „unser“ großes Bett mit, die Schränke und Kommoden, die mich weiter an ihn erinnern werden und mein gesamtes Equipment und meine Bekleidung, das alles noch nicht ausgeräumt ist. Sie lässt mich großzügig zuschlagen, es ist ihr ganz recht, umso schneller wird hier alles „abgewickelt“ und sie kann wieder in den Süden zurück. „Ich traue meinem jungen Lover, den ich zurück gelassen habe, keine 10 Meter über den Weg“, verrät sie mir. Die Möbelpacker machen ihren Job, schnell ist alles verpackt, Andre ist nur noch Geschichte!

Der TGV bringt mich wieder nach Hause, Lu holt mich ab, hängt sich bei mir ein und küsst mich zärtlich. „Ich bin schwanger“ sagt sie leise und fängt an zu weinen, „ich gehe zu meinem Mann zurück und verlasse dich“! In mir ist alles leer, wie in Trance steige ich in ein Taxi und lasse mich in mein Haus fahren, warum nur?

Matilde, Andre´s Witwe holt mich nach Wochen der Lethargie wieder ans Licht, sie ist wieder im Süden und hat mich eingeladen. Mit gemischten Gefühlen fahre ich zu ihr, was will sie von mir, ich habe schließlich lange mit ihrem Gatten geschlafen. Aber ich habe mit umsonst Sorgen gemacht, sie kann das Kapitel „Andre“ nicht schließen, ohne dass wir uns ausgesprochen haben und mir geht es wohl genauso. Sie hat einen neuen, noch jüngeren Lover, ein halbes Kind noch und da ist da noch Michelle, ihre Nichte, wohl im gleichen Alter wie ich. Matilde möchte von mir hören, wie es Andre mit mir zusammen ergangen ist, ich lasse nicht aus und sie ist zufrieden, das er noch „gute“ letzte Jahre mit mir hatte, das er krank war, erfahre ich erst jetzt, nun wird mir auch sein Hunger auf „Leben“ klar. Die Gespräche schweißen uns zusammen, ich habe wohl einen „mütterliche Freundin“ gefunden und erleichtere mein Herz von dem ganzen Schmerz, der noch in mir steckt.

Mit Michelle habe ich kaum Kontakt, sie ist zwar ein Kind des Südens, das Anwesen ist der alte Familienbesitz und gehört jetzt Matilde und Michelle, nach dem Tod deren Eltern, gemeinsam, aber sie ist so ganz anders, wie das laute Völkchen vom Mittelmeer. Sie ist still, zart, leise, musisch begabt bis unter die Schädeldecke, schreibt, malt, spielt virtuos Klavier und hält sich von mir fern. Ich spreche Matilde darauf an, sie lächelt mich nur an. „So ist sie nun mal, warte ab, sie braucht ein wenig länger, dann wirst du aber eine Freundin fürs Leben haben“, also lasse ich sie in Ruhe und relaxe. Mathildes Lover, mehr „Bubi“ und Poolreiniger, als „Mann“ entpuppt auch sich als „Personaltrainer“ und motiviert mich, etwas für meinen Körper zu tun, „Sport ist Mord“ war immer mein Motto, der Boy schafft es, das ich meine „Kiste“ hochbekomme und „trainiere“. Mein Körper dankt es mir, der innere „Schweinehund“ ist verbannt, verscheucht und mein Körper „definiert“ sich unglaublich, Matilde und auch Michelle registrieren es und machen dann mit, „Jane Fonda“ lässt grüßen, wir „Weiber“ fühlen uns unglaublich gut!

Mein Anwalt und Notar verlangt nach mir, auch die Bank in Deutschland, bei der noch immer Gelder von mir lagern, hat schon „Bedarf“ bei mir angemeldet, ich packe meine Sachen und fliege doch noch einmal in die Stadt, in der meine persönliche Katastrophe begann.

Der junge Mann an der Rezeption des „Parkhotels“ mustert mich, überreicht mir die Schlüsselkarte und wünscht mir einen schönen Aufenthalt, dann erkenne ich ihn, vor drei Jahren habe ich ihm, damals noch als Page, die „Unschuld“ genommen, er ist erwachsen geworden und schiebt mir seine Karte mit über den Tresen, ich stecke sie lächelnd ein, ja, ich werde mit ihm schlafen und freue mich sogar darauf.

Auf High-Heels und in meinem kurzen, schwingenden Sommerkleid mit Petticoat gehe ich zu Fuß in die City, der Weg ist nicht weit und ich habe Zeit. Der Eisverkäufer in der Bahnhofspassage ist noch immer derselbe, wir kennen uns schon lange, breit grinsend überreicht er mir die Waffel mit der Kugel Eis. „Geht aufs Haus“, sagt er lächelnd und ich werfe ihm eine Kusshand zu. Die beiden Hotels am Bahnhofseingang sind neu, ich kann mich dunkel an die Baugruben erinnern, verschönert ist der Bahnhofsplatz nicht dadurch. Die „Mühle am Wall“ dreht ihre Flügel zu meiner Begrüßung, Momente des puren Glücks durchfahren mich, aber sie ziehen vorbei. Mein Anwalt hat die Schriftsätze schon vorbereitet, ich überfliege sie kurz, dann noch meine Unterschrift und für die nächsten Jahre ist wieder alles geregelt. Ich verabschiede mich von ihm, schlendere weiter in die Innenstadt. Es zieht mich magisch zu dem Ledergeschäft und bekomme eine unglaubliche Lust mich von dem älteren Herren noch einmal ficken zu lassen. Andre war der letzte, seitdem habe ich mich nicht mehr von einem Mann anfassen lassen.

Der Laden ist leer, ich ziehe die Türjalusie herunter und schließe ab, als ich mich umdrehe steht er schon vor mir und hält mir seinen nackten Schwanz hin. Mein Kleid ist schon gefallen, ein Höschen habe ich nicht angezogen, ich knie vor ihm und sein Schwanz fährt tief in meinen Mund. „Ahhhh, ja, das habe ich gebraucht“, flüstere ich zwischendurch, dann halte ich ihm meinen Arsch hin und mit brachialer Gewalt brettert der harte Schwanz in mich. Ich stöhne, schreie vor Lustschmerz, OMG, wie sehr habe ich mich danach gesehnt! Er füllt mich schnell auf und ich blase ihn wieder hart, dann fickt er mich fast besinnungslos zusammen, bis ich selbst im hohen Bogen abschieße und alles auf den Fußboden kleckert. Schnell lecke ich den Boden wieder sauber, bevor ich „mecker“ von dem Alten bekomme und schlucke alles herunter, klettere auf den Zuschneidetisch und lasse mich von der begnadeten Zunge trockenlegen. „Du hast dich sehr verändert, Baby, sehe ich dich wieder“? Ich zucke mit den Schultern, küsse ihn flüchtig auf den Mund und gehe, ich fühle mich nicht schuldig, wie ich es doch so sehr befürchtet habe, die Schatten der Vergangenheit sind besiegt!

Der Bankfuzzi hat alles vorbereitet und auch hier muss ich einiges Unterschreiben, meine Gelder entwickeln sich prächtig und beschwingt gehe ich an die Schlachte, um im „CC“ zu „kaffeesieren“. Leni flitzt noch immer hier herum, sie stutzt, als sie mich sieht und fällt mir mit „Indianergeheul“ um meinen Hals. Sie lacht und heult gleichzeitig, küsst mich stürmisch, bindet ihre Schürze ab und lässt Gäste, Gäste sein. Ich erzähle von mir, meinen Problemen, meinem Leben und meinen Lieben, dann ist sie an der Reihe und ich erfahre, wie es hier weitergegangen ist. Es dreht mir fast den Magen um, ich will das alles plötzlich nicht mehr hören und erfinde einen Ausrede, um verschwinden zu können, den Termin für ein „Wiedersehen“ werde ich bestimmt nicht einhalten!

Der Joint tut gut, ich denke über das nach, was mir Leni gerade erzählt hat, ich wundere mich über mich selbst, das alles an mir abperlt, wie Wasser von einem Lotusblatt und ich beziehe mich nicht mehr mit ein, habe kein schlechtes Gewissen, mir selbst gegenüber mehr. Meine Fotze fühlt sich, so frisch gefickt, wunderbar an, meine Rosette brennt wie Feuer, beide schreien nach „mehr“, sie sollen es auch bekommen, dafür werde ich sorgen und ich fühle die „postmortalen“ Striemen und die Sucht, sie zu erwerben nicht mehr, ich bin frei! Endlich, jetzt bin ich bereit für die Liebe und bin sicher, mir wieder einen Lover zu suchen, der mich, wie Andre es getan hat, verwöhnt. Michelle wird auch nicht ungeschoren davonkommen, ich werde sie verführen, dessen bin ich mir jetzt sicher!

Leni sieht mich entsetzt an, als ich den Termin mit ihr streiche und es ihr sage, sie hat sich so sehr darauf gefreut, aber ich habe mich wieder im Griff und kann darauf verzichten, ich küsse sie noch einmal, dann gehe ich. „Ja, ich bin morgen im Geschäft“, verspricht mir der Alte im Lederladen, mein morgiger Fick ist gesichert!

Das mir Lily bei Gosch über den Weg läuft habe ich nicht erwartet, sie sieht umwerfend aus, ist jetzt „Verkaufsassistentin“ erzählt sie mir Stolz, denn sie redet wieder mit mir und sie ist verlobt! Ich freue mich mit ihr, dann muss sie gehen, die Firma ruft nach ihr, ich sehe ihr nach, sie war die einzige meiner „Freunde“ die mich damals verstanden und mir die Stirn geboten hat, dafür werde ich sie immer lieben!

Felix sieht so männlich aus, als er mich zärtlich zur Begrüßung küsst, was ist aus dem Boy nur geworden. Er führt mich zum Abendessen ins „Enchilada“, hat aber nicht mehr reservieren können. Ich schaffe das Problem aus der Welt, als „stiller Teilhaber“ steht mir hier noch alles offen und der beste Tisch gehört uns. Felix staunt, wieviel Einfluss ich habe, er wusste nur, dass ich über ein gewisses Vermögen verfügen musste, das entnahm er meiner Kreditkarte, aber auch mehr nicht. „Ich werde mit dir die Nacht verbringen“, sage ich ihm, er nickt, „Es ist alles bereit dafür“, ich habe nichts anderes erwartet.

Er hat sich, im Bett, ebenfalls weiterentwickelt, meine „Schule“ hat Spuren hinterlassen, seine Zunge schleckt mich in den hintersten Winkeln aus und meine „Saugtechnik“ lässt meine Klit aufjubeln, schließlich fickt er mich, er weiß noch immer nicht, was er tut, aber er tut es wieder die ganze Nacht, das Privileg der Jugend. Völlig ausgevögelt lädt mich das Taxi vor dem Hotel am frühen Morgen ab, das Frühstück bestelle ich auf mein Zimmer, verschlafe noch den halben Tag.

Der ältere Mann aus dem Lederladen fickt meine schon wunde Fotze „Krankenhausreif“, reiß mir den Arsch wie nie zuvor auf, er weiß wohl, dass er mich nie wieder ficken wird, dann fährt ein Riemen über meinen Po, OMG, wieso macht er das, warum kann ich mich nicht wehren? Meine Fingernägel brechen reihenweise ab, als ich mich brüllend in die Holzplatte kralle, OGM, geht das nie vorbei, warum nur! Meine Lampen gehen aus, ich rutsche vom Tisch, als ich wieder aufwache, liege ich, wie ein Stück Müll, im Hinterhof. Heulend rappel ich mich auf, stecke mir mit zitternden Händen einen Joint an. „Komm, Süße, komm hoch, ich helfe dir“. Ich sehe hoch, ich kenne die Frau nicht, die mich in einen Eingang führt, mich stützt. „Wieviel waren es, haben sie dich nur zusammengeschlagen oder auch vergewaltigt“? Ich bleibe stumm, liege auf einem schäbigen Sofa in einer Art Büro und drifte wieder ins Nirwana ab. Ich fühle eine Flasche Wasser in meiner Hand. „Trink, Süße, du musst trinken“. Dann wäscht sie mich, reicht mir eine neue Jeans und ein T-Shirt. Ich sehe an mir herunter, das Kleid hängt in Fetzen, aber Schuhe und Tasche sind noch da. „Danke“. „Wir müssen die Polizei holen“. Ich schüttele den Kopf. „Keine Polizei, es geht schon, ich habe selbst schuld daran“. Ich stehe auf, gehe wackelig ein paar Schritte, renoviere mich vor dem halbblinden Spiegel. Ich reiche ihr einen Hunderter für die Klamotten und meine Karte. „Ich stehe in deiner Schuld, wenn ich einmal helfen kann“, dann gehe ich.

Er liegt K.O. auf dem Boden seines Ladens, die Lippe ist blutiger Matsch, seine Augen geschlossen und blau umrändert, seinen Schwanz wird er vermutlich nicht mehr gebrauchen können, ich habe ihn fast getötet, im meiner Wut, seine Eichel ist von den Tritten auf sie, jedenfalls Brei, ich ziehe meine Hosen herunter und pisse ihn an!
Der Flieger landet pünktlich, Matilde holt mich ab und ich küsse sie liebevoll auf ihren Mund. Verstohlen wischt sie sich mit der Hand über ihre Lippen. „Hebe dir das für Michelle auf, sie ist reif für dich, hat mich nur noch nach dir gefragt, es wird Zeit, dass du mit ihr zusammenkommst“! Wenn Matilde das meint, wird sie wohl recht haben. Sie kommt auf mich zugerannt, so offen war sie nie mir gegenüber und ich küsse sie einfach, eine halbe Stunde später liegt sie nackt und ermattet auf meinem Bett. „Machst du das noch einmal mit mir“, fragt sie mich mit großen Augen, Sekunden später dringt ihr Lustgeschrei wieder durch das große Haus, Matilde sitzt grinsend am Pool und pfeift ihren Boy zu sich, … !

„Wer war das“, fragt sie mich entsetzt und streicht mir vorsichtig über die Striemen auf meinem Po. „Ich wurde geschändet, als ich einmal nicht aufgepasst habe. Traue niemanden, Baby, das habe ich daraus gelernt, denn ich kannte ihn gut, vielleicht zu gut“! „Aber warum hat er dir das angetan“? „Weil er wusste, dass ich das letzte Mal mit ihm zusammen war, er wollte es nicht wahr haben, darum hat er mich geschlagen, als ich es nicht erwartet habe. Es ist mir eine Lehre, denn das erste Mal habe ich Schmerz erfahren müssen, die nicht der Lust entspringt“, . Ich küsse Michelle und gleite in den Pool, sie folgt mir und nebeneinander hängen wir am Poolrand und sehen auf das unter uns liegende, in der Sonne glitzernde Mittelmeer. Michelle ist mir in kurzer Zeit völlig verfallen, sie hat sich in eine lustvolle, begehrenswerte junge Frau verwandelt, die in mich und das Leben verliebt ist. Im Gegensatz zu Zofia, mit der ich den letzten Sommer hier im Süden verbracht habe, geilen wir uns nicht aneinander auf, wir „lieben“ uns einfach, es ist wunderschön und Matilde ist überglücklich darüber.

Matilde hat verfügt hier im Süden über „gewisse“ Kontakte, die sie jetzt spielen lässt, es hagelt Einladungen. Ich habe mit ihr geredet und sie direkt gefragt, ob sie mir nicht wieder einen „Grandseigneur“, wie es Andre war, „vermitteln“ könnte. „Möchtest du dich wirklich wieder mit einem älteren Herrn abgeben, mein Kind, es gibt doch so viele junge Hüpfer“! „Ich stehe nun mal auf „Ältere“, Theater, Oper Bälle, das ist meine Welt, und zum Glück gibt es die blauen Pillen“! „ Und was wird aus Michelle, wirst du sie dann verlassen“? „Nein, wir haben darüber geredet, sie weiß, dass ich sie immer lieben werde, nur brauche ich einfach den lebendigen Schwanz in mir, du weist selbst, wovon ich spreche“! Matilde grinst mich an und „vermittelt“.

Ich habe viele Dates in den nächsten Wochen, alle Witwer und Junggesellen in dem „passenden Alter“ stellt sie mir vor, die sie erreichen kann, nur wenige kommen vielleicht in Frage, lieben kann ich keinen von ihnen und geschlafen habe ich auch mit niemandem, es ist frustrierend und mir verhagelt langsam die Laune, wenn Michelle mich nicht immer wieder aufrichten würde, denn sie weiß natürlich von meinen Bemühungen, einen Lover zu finden.

Die Yacht ist ein „Klassiker“, Holz, Messing, technisch auf dem neusten Stand, optisch ein „Oldtimer“, sein Besitzer ist „Luis“, ein angehender „Grandseigneur“, Anfang 50, groß, sportlich, gewandt und ein vermögender Witwer. Wir sind uns bei verschiedenen „Gelegenheiten“ über den Weg gelaufen, ich habe mich von meiner besten Seite gezeigt und bin ihm sehr zugetan. Heute hat er mich auf seinen kleinen Schoner zum „Diner“ geladen, ich weiß, dass wir allein sein werden und style mich dementsprechend. Nur ein hautenges, saukurzes Tankdress habe ich angezogen, dazu hohe Riemchensandaletten und ein wenig echten Schmuck. Das Taxi bringt mich zu dem Liegeplatz in der „Marina“, er hilft mir galant über die Stelling und ich betrete barfuß das Boot, um das Holz des Decks mit den Pfennigabsätzen nicht zu beschädigen. Wir haben uns noch nie geküsst, ich hole das schnell nach und versinke in seiner Zärtlichkeit. An Deck ist gedeckt, kalte Languste, frisches Brot, guter Wein, die Nacht ist lau, die Grillen zirpen von weit her, das Wasser ist still!

Wir essen, sehen uns tief in die Augen und reden über das, was uns bewegt. Dann streife ich mein Kleid ab, sitze plötzlich nackt vor ihm, lasse seine Augen über meinen so geilen, durchtrainierten Körper fahren, öffne meine Schenkel leicht und unterhalte mich mit ihm weiter, als wenn nichts passiert wäre. „Warum bist du so offen zu mir“? „Du gefällst mir sehr, bist im richtigen Alter, aufmerksam und galant. Es wird Zeit, dass du mich endlich einmal fickst und mir zeigst, was mich bei dir erwartet. Ich möchte, das du alles mit mir machst, wonach dir ist, ich werde dich an nichts hindern und später daraus meine Schlüsse ziehen. Was meinst du, schlafen wir jetzt miteinander“?

Er macht keine Anstalten, mich zu nehmen, aber er fordert mich auf, vor ihm selbst zu befriedigen. Wenn er wüsste, wie geil er mich damit macht. Ich spreize meine Schenkel, lasse sie über die Lehen des Korbsessels gleiten und öffne langsam und sanft meine Schamlippen. Mein Zeigefinger massiert meine Klit, die Nippel stehen hart und weit ab, ich lasse meine Finger in mir verschwinden und ziehe sie wieder nass aus der Tiefe. Meine Zunge schleckt jeden Finger einzeln genüsslich ab, dann streiche ich über meine Titten, knie mich hin, drehe mich und ziehe auf den Decksplanken meinen Po weit auseinander. Er reagiert noch immer nicht, lässt mich schmoren, dann krieche ich zu ihm, und öffne seine Hose. Nach langem Suchen finde ich seinen winzigen Schwanz und versuche, an ihm zu saugen, um ihn aus seinem Versteck zu locken, umsonst.

Er sieht mich mit verkniffenem Blick an, als ich mir das Kleid wieder überstreife und ein Taxi rufe, das Gespräch ist schon lange zum Erliegen gekommen, warum hat er nicht gesagt? Als ich ihn am nächsten Tag an Bord besuchen möchte, ist die Yacht weg, „Ausgelaufen, heute Morgen, wohl in die Karibik“, verrät der Hafenmeister. Ich nicke, wieder zurück im Haus packe ich meine Sachen und verschwinde in mein Chalet, es ist langsam an der Zeit, Michelle nehme ich mit mir!

Sie arbeitet an ihrem Roman, jetzt, wo ich ihr „Pseudonym“ kenne, weiß ich, wen ich in Michelle an meiner Seite habe, eine bekannte Nachwuchsautorin, die schon einiges veröffentlich hat, das ich sogar gelesen habe. Wir lieben uns und sie arbeitet dann wieder ein wenig, immer im Wechsel, wobei das „Lieben“ eindeutig die Oberhand hat. Auch jetzt liegen wir erschöpft nebeneinander, die Hände ineinander verschränkt und ruhen aus, Michelle ist unglaublich, was in dieser jungen Frau alles steckt, hätte ich niemals für möglich gehalten und sie überrascht mich jeden Tag mir ein wenig mehr!

Es ist noch sehr warm am See, obwohl es schon Anfang Oktober ist, das mediterrane Klima macht das möglich und wir spazieren in unseren Sommerkleidern am Ufer entlang und ziehen die Blicke der Herren auf uns. Michelle ist auch in Punkto Bekleidung aus sich herausgekommen, wagt etwas, die Exhibitionistin in ihr, die wohl in jeder Frau steckt, zeigt sich. Auch heute „zeigen“ wir wieder viel, lange, gebräunte Beine auf High-Heels, Titten, Rücken, Po, alles was wir haben wird zu Schau gestellt. Michelles schulterblattlanges, dunkles Haar weht im leichten Wind, und verdeckt einen Teil ihres tiefen Rückenausschnitts, ich streife es zur Seite und küsse ihre nachte Haut, ich liebe sie!

Der Maître hat uns einen schönen Tisch vor dem Cafe freigeräumt und wir lassen die Seele baumeln. Oben, im Haus, stehen schon unsere Koffer bereit, die Ballsaison in Paris beginnt in zwei Wochen, ich habe uns Premierenkarten für die erste Opernaufführung besorgt, bald beziehen wir meine Wohnung unmittelbar am Eiffelturm und geben uns der Muse und den Männern hin. Einen faden Beigeschmack hat es allerdings für mich, Andre ist nicht mehr an meiner Seite, er wird mir fehlen.

Paris, endlich! Die Herren umschwirren uns, wie Motten das Licht und wir stehen schnell auf allen wichtigen Einladungen und Gästelisten der Stadt, Provinz ade, die Welt hat uns wieder. Die Wohnung hat sich in ein Blumenmeer verwandelt, nach jedem Ball, Theater oder Opernbesuch werden es mehr, Blumen und Herren! Mitte November verlässt mich Michelle, sie hat wohl ihren „Seelenverwandten“ gefunden, aber besucht mich oft, um mit mir zu schlafen. Nun bleiben alle Männer für mich, aber keiner ist gut genug für mich, um mit ihm zu schlafen, ich bin wählerisch geworden, verschenke meine Gunst und meine Fotze nicht so leicht, wie früher, daran ändern auch Blumen und Geschenke nichts!

Das „Chez Gégène“ ist wieder gut besucht, die „Tanztees“ und „Tanzcafés“ sind wieder in Mode gekommen und ich liebe die Atmosphäre hier. Ich bin hier inzwischen „bekannt“, werde immer zum Tanzen von den „Grandseigneurs“ aufgefordert und mit Komplimenten überhäuft, eine Frau braucht das eben! Mein dunkelgrünes, wadenlanges, hautenges und tiefdekoltiertes Strickkleid schmeichelt meiner Sanduhrfigur, das kastanienrot meiner Haare schimmert in Licht der vielen Kerzen, die High-Heels habe ich gegen Tanzpumps getauscht und ich genieße! Der Herr, der auf mich zukommt, hat mich schon länger gemustert, jetzt wagt er es, „Tango Argentino“ wird gespielt und er fordert mich mit einem Kopfnicken auf.

Auch ich habe ihn schon länger im Visier, ein „Sean Connery“-Typ, im, für mich „richtigen Alter“, groß, schlank, sehr gut gekleidet, eisgrauer, gestutzter Vollbart. Seine gepflegten Hände nehmen mich in den Arm und er führt mich auf die Tanzfläche. „Tango Argentino“, einer meiner Lieblingstänze, er führt mich, ohne zu dominieren, ich spüre seine Schritte, kontere, schnell sind wir eins und „laufen“ zur Musik. Er hält immer Spannung, führt mich in die Mitte der Fläche, die den „Könnern“ vorbehalten ist, wir beide gehören eindeutig dazu! Zu schnell ist das Stück zuende und er bringt mich wieder an meinen Tisch zurück. „Eindeutig „Sean Connery“ in „Sag niemals nie““, denke ich noch, fühle mich kurz wie „Kim Basinger“, dann ist er schon wieder verschwunden, schade, ich hätte gerne noch weiter mit ihm getanzt!

Zwei Gläser Champagner serviert der Kellner an meinem Tisch. „Darf ich mich zu ihnen setzen“? „Gerne“! „Sie sind unglaublich, darf ich mich vorstellen, „Henri““. „Angenehm, ich bin ….“. „Sie sind die legendäre „Nina-Marie“, ganz Paris spricht über sie, von ihnen. Sie glauben doch nicht im Ernst, das ich sie jemals wieder frei laufen lasse“? „Oh, ich lasse mich nicht einsperren, ich bin eine junge, unabhängige Frau, die Zeit der Sklavenhaltung ist wohl schon lange vorbei“! Er lacht mich an, prostet mir zu. „Sie sind mir bei unserem Tanz gerade, so nahe gewesen, ich kann sie unmöglich wieder loslassen, versuchen sie mich zu verstehen, sie sind wie ein Wunder“! Er gibt mir Feuer, wedelt einen Fussel von seiner Hose, wir schweigen, sehen uns tief in die Augen und haben uns dennoch so viel zu sagen. Ich will ihn, unbedingt!

Henri hat mich zum Essen ausgeführt und anschließend mich zu sich gebeten. Ich trete auf den Balkon seiner Wohnung, sehe auf den glitzernden, blinkenden Turm nicht weit von hier und spüre seine Nähe. Er küsst zärtlich meine nackte Schulter und reicht mir ein Glas Champagner, das Leben ist schön!

Fortsetzung folgt …

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