In vollen Zügen

Genießen Sie die Fahrt in vollen Zügen. Der Zug bediente alle Klischees. Ein IC, zum Bersten voll. Voll, wie die Mitreisenden im Großraumwagen. Kegelclubs auf Rückreise von der Weinlese an der Mosel. Helge konnte seine Platzreservierung vermutlich getrost in die Tonne kloppen. Er drängelte sich trotzdem durch die betrunkenen meist weiblichen Massen auf der Suche nach seinem Platz.

‚Scheiß besoffene Fotzen‘, lästerte er in Gedanken. ‚Alkbirnen, die sich einmal im Jahr die Trockenpflaume füllen lassen!‘ Irgendwie hatte Helge gerade richtig gute Laune.

Wie gewohnt machten ihm fast alle bereitwillig Platz, was er seinem Körperbau zu verdanken hatte: 1m92 groß, gute 100 kg Muskelmasse. Ein Kreuz wie ein Möbelpacker. Sein kantiges Gesicht und die kurzen Haare taten ein Übriges, um ihn als Respektsperson auszuweisen, dem man besser aus dem Weg ging.

Seine dunkelbraunen wütenden Augen weiteten sich: Ausgerechnet auf seinem reservierten Sitz saß die einzige Augenweide des Waggons und irgendwie kam sie ihm bekannt vor. Mitte dreißig, lange blonde Haare, mittelgroß. Eine geile Stupsnase über dem roten Kussmund. Sie zeigte ihren Freundinnen gerade, wie man ein Würstchen richtig ist: Mit Senf aus der Tube bestreichen und gaaaaanz langsam einführen. Bis hinters Zäpfchen. Sie holte das Würstchen wieder ans Licht und siehe da: Am Ende fehlten zwei Zentimeter Senf, der Rest war noch unversehrt. Entsprechend lautstark war das Gejohle ihrer Begleitung.

‚Keine schlechte Show‘, dachte er, ‚da möchte ich auch mal mein Würstchen tunken. Aber woher kenne ich das Gesicht?‘

Dann entdeckte sie Helge. Ohne rot zu werden oder sonst wie verlegen, wiederholte sie das Schauspiel. Nur für ihn. Ihren Blick fest in seine ungläubigen Augen geheftet. Inzwischen hatten einige andere der schwankenden Horde Helge drei verschiedene Flaschen hingehalten: Weißwein, Sekt und Korn. Helge bediente sich am Korn und spülte den schlechten Geschmack mit Wein runter. Schön, auch mal Urlaub zu haben.

Irgendein Weibsbild drückte ihm einen feuchten Kuss auf die Wange. Für Helge das Zeichen die Flucht zu ergreifen und sich einen ruhigeren Waggon zu suchen, was ihm Richtung Zugspitze nicht gelang. Achselzuckend machte er sich auf den Rückweg, erneut an Blondchen vorbei, deren funkelnde Augen ihn aufmerksam musterten. Oder bildete er sich das nur ein, weil er glaubte, sie schon einmal gesehen zu haben?

Helge kam am einer Toilettentür vorbei, die ausnahmsweise mal ein funktionierendes Abort signalisierte. Aufgrund einer Menge schlechter Erfahrungen beschloss er die Gelegenheit wahrzunehmen. Die Kapazität seiner Blase war nicht besonders groß und eine Möglichkeit, sein Wasser abzuschlagen auszulassen, konnte sich als schwerer Fehler erweisen. Er wollte gerade die Klotür schließen, als er einen kräftigen Stoß erhielt und beinahe in die Toilette gepurzelt wäre.

„Scheiße!“, schnauzte er erbost, „was soll das?“

„Halt die Klappe, ich muss auch mal“, erwiderte eine weibliche Stimme, deren Besitzerin hinter sich abschloss.

„Sie?“

Helges ungläubiger Blick fiel auf die blonde Schönheit.

„Wen hast du denn erwartet? Den Weihnachtsmann?“, grinste sie, raffte ihr Kleid hoch und zog sich den Slip runter. Sie setzte sich so geschickt, dass Helge nicht das geringste von ihrer Weiblichkeit gesehen hatte, obwohl er es bald darauf plätschern hörte.

„Guckst du immer so blöde?“, drang an sein Ohr.

„Sie …“

Helge fiel keine Antwort ein. Wieso duzte die ihn? Und was machte sie genau da, wo er doch strullern wollte? Warum schaute sie tief in seine Augen, während sie nach dem Papier griff, um sich abzuwischen?

„Ich …“, machte er einen neuen Versuch, seine Sprache wieder zu finden.

Normalerweise war er bekannt für seine Schlagfertigkeit, aber im Augenblick versagten seine Fähigkeiten. Blondchen zog sich weiterhin grinsend ihren Slip wieder an und erneut konnte Helge nicht das geringste erkennen. Sie drückte die Spülung und mit einem freundlichen „Bitte“ schloss sie die Tür wieder auf und verschwand. Helge starrte immer noch wie versteinert die Tür an und versuchte zu ergründen, was passiert war, da schwang sie erneut nach innen auf und schlug vor seinen Kopf.

„Du musst abschließen“, wurde er erinnert, bevor sie endgültig die Tür von außen schloss.

Ach so, ja. Kopfschüttelnd schloss er ab und suchte an seinem Reißverschluss die Knöpfe. Bis er merkte, welchen Unsinn er da fabrizierte, war es fast schon zu spät. Wütend auf sich selbst erledigte er sein Geschäft. Am nächsten Bahnhof leerte sich der IC soweit, dass er endlich seinen Platz bekam. Eine Stunde später stellte Helge fest, dass seine Börse fehlte. Dafür fand er eine Geschäftskarte mit Namen und Adresse.

Auf der Rückseite stand die Notiz: „Bring sie mir zurück und du kriegst dein Geld wieder.“

Dann fiel es ihm ein. Das Fahndungsfoto! Extrahiert aus einem Überwachungsvideo. Auf der Wache klebte es am Bildschirm eines Kollegen.

Verdammt, ausgerechnet ihm musste das passieren! Kriminalhauptkommissar Helge lässt sich von einer Taschendiebin beklauen!

Helge sprintete los, stieß alle Fahrgäste rücksichtslos aus dem Weg, nur um festzustellen, dass Blondchen nicht mehr im Zug war. Was auch sonst? Also Geduld und auf zur Wache. Das Gelächter konnte er sich vorstellen.

„Kurt, wer ist das?“, fragte er den Kollegen, bei dem das Foto klebte.

„Hallo Helge, was machst du denn hier? Ich denke, du hast Urlaub?“

„Hab ich, also frag nicht so blöd. Ich suche die Frau da. Was Persönliches.“

„Du meinst Brigitte? Brigitte Meister, die Adresse hab ich noch nicht. Der Name ist auf jeden Fall nicht echt.“

Wortlos hielt Helge Kurt die Visitenkarte hin. ‚Brigitte Adalbert, Hauptstraße 23‘.

„Und?“, fragte Kurt stirnrunzelnd. „Welcher Ort?“

„Finde es raus und ruf mich an, ja? Ich habe die Vermutung, dass Name und Anschrift diesmal richtig sind.“

„Okay, weil du es bist. Willst du übrigens nicht wissen, warum ich hinter ihr her bin?“

„Rauschgift, nehme ich an. Schließlich sind wir hier im Rauschgiftdezernat.“

„Hat sie dir was angeboten, ja?“

Ein breites Grinsen erhellte Kurts Gesicht. Als er Helges finstere Miene sah, wurde er schnell wieder ernst.

„Nein, kein Rauschgift. Eher Geldwäsche oder Trickdiebstahl. So genau weiß ich es auch noch nicht.“

„Gib mir ihre Adresse und ich frage sie für dich. Jetzt mal im Ernst. Das ist zwar mein Fall, aber wenn du meinst, in deinem Urlaub was für meine Entspannung tun zu müssen, hab ich nichts dagegen.“

Kurt kam gegen sein dreckiges Grinsen nicht an. Ihm war klar, dass er bei Helge mit ziemlicher Sicherheit keine Pluspunkte gesammelt hatte.

Trotzdem erwiderte Helge: „Mein Angebot steht. Wie gesagt, was Persönliches. Ich liefere sie dir auf dem Silbertablett.“

Eine halbe Stunde später hatte Helge die Adresse. Eine Großstadt im Ruhrgebiet, nicht sein Revier. So entschloss er sich, sie erst einmal heimlich zu observieren. Irgendetwas war an der ganzen Geschichte oberfaul. Warum sollte eine Taschendiebin, die in Geldwäsche verwickelt war, ausgerechnet einem vom Rauschgiftdezernat ihre Adresse geben?

Zu seiner perfekten Überraschung entpuppte sich die Adresse als eine Villa in weitläufigem Garten mit Bäumen und Büschen und allem, was dazu gehört. Wie er bei einer Umrundung feststellte, war sie schlecht bis gar nicht gesichert. Außer völlig überalterter Alarmanlagen hatte er nichts entdeckt. Er versteckte sich dem Eingang gegenüber und wartete. Die halbe Nacht. Nichts tat sich.

Gegen zwei Uhr in der Früh brach Helge die Observation ab. Hier würde eh nichts mehr passieren. Er suchte sich ein Hotel, dessen Rezeption noch aufhatte, nahm sich ein Zimmer und stellte sich den Wecker für acht Uhr. Er schlief mehr schlecht als recht und immer noch müde ging er frühstücken und danach wieder ins Bett. Um die Mittagszeit wachte er erneut auf, erledigte seine Morgentoilette und hatte das untrügliche Gefühl, dass sein Sack gemolken werden wollte. Seine Eier waren eine tägliche Entleerung gewohnt, also rauf aufs Bett und die Saftpresse angelegt.

Er hätte besser an das „Bitte nicht stören“-Sc***d denken sollen.

Lii rechnete jedenfalls nicht damit, um die Mittagszeit noch einen Gast anzutreffen. Schon mal gar nicht einen, der auf der Bettdecke lag und sich mit geschlossenen Augen der Selbstbefriedigung hingab. Das chinesische Zimmermädchen lehnte sich grinsend an die Wand und beschloss seiner Technik eine Zwei zu geben. Gut, er variierte das Auf und Ab seiner Hand, reizte sich mal weiter oben, dann zog er die Vorhaut runter und drückte mit dem Zeigefinger auf seine Harnröhre. Aber warum spielte er sich nicht am Sack? Oder reizte die nackte Eichel mit zwei-drei Fingern? Alles Sachen, die einem Mann, wie sie wusste, größte Freude bringen kann.

Lii ließ eine Hand unter ihrer Bluse verschwinden und streichelte ihre Brust, ihn dabei weiter beobachtend, wie er sich einen Lusttropfen vorsichtig mit der Fingerspitze abwischte und dann den Finger genüsslich ableckte. Irgendein Geräusch von ihr muss ihn gestört haben, jedenfalls öffnete er die Augen und sah sie erschreckt an. Der Nackte auf dem Bett versuchte sich schnell mit dem Bettzeug zu bedecken, aber dummerweise lag er da gerade drauf. Mit den Händen versteckte er mühsam seine Männlichkeit, aber Lii schüttelte nur den Kopf.

„Lii“, sagte sie und zeigte auf sich.

Da sie keine Anstalten machte loszuschreien, sondern weiter ihre Brüste streichelte, entspannte sich Helge ebenfalls.

„Helge“, antwortete er und begann zögernd, seine Würgeschlange erneut zu füttern, dabei das Zimmermädchen beobachtend.

Doch von ihr kam keinerlei Reaktion, außer dass sie weiterhin ihre Hand in der Bluse hatte. Mit immer schnelleren Bewegungen holte er sich einen runter, sich die Männermilch in hohem Bogen auf den Bauch spritzend. Ohne Kommentar holte Lii ein paar Kleenex aus dem Bad und reichte sie ihm. Als wäre nichts geschehen, nahm sie ihre Arbeit auf und fing an das Zimmer zu saugen.

Als Polizist war Helge bewusst, wie nahe er an einer Anzeige gestanden hatte. Selbst wenn er das Ganze als Unfall hätte hinstellen können, so wäre das doch verdammt unangenehm gewesen. Aber die coole Reaktion der Asiatin ließ ihn in dieser Richtung kein Ungemach erwarten. Er stand auf und zog sich an. Da das Bad besetzt war, verzichtete er vorläufig darauf zu duschen. Übertreiben wollte er jetzt auch nicht. Trotz ihrer Coolness machte ihm die Zimmerfee nicht den Eindruck, als sei sie auf Sex aus. Es ergab keinen Sinn das Schicksal weiter herauszufordern und ihr an die Wäsche zu gehen. (Zumal der größte Druck abgebaut war und Helge sich nicht sicher war, ob er überhaupt schon wieder in der Lage war, die Chinesin zu vernaschen. Die Blamage wollte er sich dann doch ersparen, auch wenn er es sich selbst gegenüber nur schwerlich zugab.)

Den Nachmittag nutzte er zu weiteren Observationen. Er notierte einen regen Besuch verschiedener Männer, alle piekfein im Anzug in allen Altersklassen. Der Typ Mann, den Helge unter ‚BWL-Student und nichts dazugelernt‘, in seine Vorurteilsschublade ablegte. Der typische Kokainkonsument ohne Sozialkompetenz. Der, der alte Omas um ihr Erspartes brachte, um sich davon dicke Autos und dünne Weiber zu kaufen. Nicht, dass Helge seine Vorurteile pflegte, nein, jedenfalls nicht nur, sein Laptop war voll mit Fahndungsfotos von diesen Rotzlöffeln und Steuerbetrügern.

Sein Blondchen war nicht darunter. Also was nun? Seine Beobachtungen konnten zwar auf einen Umschlagplatz für Rauschgift hindeuten, aber häufigen Besuch zu empfangen, war schließlich nicht verboten. Zu einer Personenkontrolle oder gar Hausdurchsuchung hatte er keinen Anlass. Helge schoss ein paar Porträts mit seinem Smartphone, um sie mit seiner Sammlung abzugleichen, aber viel Hoffnung hatte er nicht. Seine Pappenheimer kannte er, die hier waren mit Sicherheit nicht aus seinem Revier.

Seine fehlende Börse zusammen mit seinem Bauchgefühl gaben schließlich den Ausschlag. Er hatte noch vier Tage Urlaub, da konnte er mindestens noch die nächste Nacht dranhängen.

Diesmal kletterte er über die Mauer in den Garten und sah sich um. Einige Bäume, ein Weg, der von Büschen umsäumt wurde, mehrere Skulpturen. Hier schien ein Kunstkenner zu leben. Dafür vermisste er den Swimmingpool. Seiner Meinung nach gehörte zu einem solchen Anwesen unbedingt ein Pool. Helge platzierte er sich hinter den Büschen im Garten und starrte gebannt durch ein bis zum Boden reichendes Fenster. Neidgefühle kannte er nicht, sonst wäre er jetzt geplatzt. Ein riesiges hell erleuchtetes Wohnzimmer mit Bartheke, den größten Fernseher, den er je gesehen hatte, eine Couchlandschaft und vermutlich echte Bilder an den Wänden. Der Hammer des ganzen Ensembles bückte sich gerade über einen der Barhocker und ließ sich von hinten vögeln. Die Dame (’sofern man von Dame sprechen konnte‘, dachte Helge sarkastisch) war braun gebrannt und bis auf weiße Netzstrümpfe und Pumps mit 12cm-Absatz nackt.

Hinter ihr stand ein korpulenter Zweimetermann mit herunter gelassener Hose. Jetzt hätte Helge gerne seine Spiegelreflex dabei gehabt, aber der Einfachheit halber lief er in letzter Zeit nur noch mit Smartphone herum. Er schaute eine Weile zu, wie der Typ Marke Türsteher seinen Kolben zwischen die Strümpfe hämmerte, dann wurde es ihm zu langweilig. Der Arsch des Dicken war ungefähr so interessant wie Sackratten. Helge hatte schon häufiger fremden Paaren beim Sex zugesehen, das blieb bei seinem Job nicht aus. Abgehärtet stellte er fest, dass von der Frau kaum was zu sehen war, weil der Koloss alle strategisch wichtigen Partien verdeckte. Einzig ihre großen Titten schaukelten ab und zu seitlich hervor. Das machte die 130 kg des Kerls allerdings auch nicht schöner.

Helge wollte gerade seine Zuschauerrolle beenden, als Blondchen die Tür öffnete und die Szene betrat. Ohne das fickende Paar zu beachten, ging sie zur Theke und mixte sich einen Drink.

Damit prostete sie Helge zu.

Dachte er.

Verdammt, die kann mich unmöglich gesehen haben! Das muss ein Zufall gewesen sein!

Erstarrt und aufs Äußerste gespannt beobachtete Helge weiter, wie sie einen zweiten Drink mixte und ihn dem Kerl gab, der ihn in auf Ex leerte. Seine Aktionen unterhalb der Gürtellinie würdigte sie mit keinem Blick. Nach einem tiefen Schluck aus ihrem Glas schlenderte sie zum Fenster und begann sich auszuziehen.

‚Striptease nur für mich‘, dachte Helge fröstelnd. ‚Jetzt wird es interessant!‘

Während sie gekonnt hinter sich griff, den Reißverschluss öffnete und ihren Rock heruntergleiten ließ, öffnete Helge sich den Hosenstall. Ihr schneeweißer Slip folgte, sein Schwanz erblickte die kalte Nachtluft. Mit trockenem Mund erkannte Helge, dass sie rasiert war. Ärgerlicherweise konnte er auf die Entfernung ihre Schamlippen nicht erkennen, eine Partie, die für ihn bei einer Frau fast noch wichtiger war, als ihre Brust. Vorsichtig schlich er sich von Busch zu Busch näher heran, sein starr nach vorne gerichteter Schweif zeigte ihm den Weg.

Knopf für Knopf öffnete sie ihre Bluse und präsentierte einen ebenfalls schneeweißen BH. Bevor sie ihn auszog, drehte sie sich herum, sodass er nun ihre nackte Rückfront sehen konnte.

‚Verdammtes Luder!‘

Die nächste Szene ließ Helge fasst die Hose platzen. Blondchen stöckelte auf ihren Pumps zu den anderen beiden und griff dem Türsteher an die Eier. Sie kraulte ihn, während er sich umdrehte und sie küsste. Dann gab er seiner Fickpartnerin einen herben Schlag auf den Hintern, die Aufforderung Platz zu machen für ihre Nachfolgerin. Helge hatte nicht den Eindruck, dass auch nur ein Wort gesprochen wurde.

Dafür sah er mit offenem Mund zu, wie Brigitte sich bückte, um den Platz der anderen einzunehmen. Sie wackelte ein wenig mit ihrer Rückfront, griff nach hinten und führte sich den harten Phallus ein, der gerade noch die Dunkelhaarige beglückt hatte. Kraftvoll wurde sie durchgefickt, selbst ihre kleinen Brüste rotierten im Takt seiner Stöße. Helge begann seine Möhre zu wichsen, sah gebannt, wie sich jetzt die braungebrannte Schönheit einen Drink mixte, sich breitbeinig vor das Fenster stellte und sich ebenfalls in den Schritt griff. In einer Hand ihr Glas, aus dem sie immer wieder nippte, stimulierte sie mit der anderen Hand ihre Muschi. Helge registrierte sehr dunkle, vermutlich schwarze Haare. Die großen Brüste hingen etwas, was der Schwere des Milchgeschäftes kein Wunder war. Im Gegenteil, für die Größe war sie verdammt gut in Schuss. Er schätzte sie auf knapp 1m70, das ovale Gesicht mit den stark geschminkten Lippen ließ sie wie Anfang dreißig aussehen. Ein Rasseweib, ganz nach Helges Geschmack.

Während ihr ehemaliger Partner seinen Kolben in Brigitte hämmerte, kreisten ihre Finger mit schnellen Bewegungen über ihre Klit. Zwei Finger verschwanden kurz zwischen den dicken Schamlippen in ihrer unrasierten Fotze, wurden abgeleckt, nahmen ihre reizvolle Tätigkeit wieder auf. Ihre Blicke waren starr auf den Busch gerichtet, hinter dem er sich verbarg.

Helge wurde es heiß und kalt. Fest überzeugt, dass sie ihn unmöglich sehen konnte, nahm er ihren Takt auf und wichste seinen Hammer. Dass sie genau in seine Richtung blickte, machte ihn unheimlich geil. Sie strich sich mit dem kühlen Glas über den Bauch, über ihre Brustwarzen, die sich steil aufrichteten, trank wieder einen kleinen Schluck. Ihr Hintern kreiste in einem Takt, den Helge auf seinen Kolben übertrug.

Sein Blick wanderte zu dem anderen Paar, dass sich gerade voneinander löste. Brigitte kam zum Fenster, griff der Dunkelhaarigen von hinten an die Titten und flüsterte ihr ins Ohr. Die nickte kurz, stellte ihr Glas ab und schmiegte sich an Brigitte. Die beiden Frauen küssten und streichelten sich, während ihr Stecher ihnen zuschaute und seinen Hammer auf Betriebstemperatur hielt. Langsam glitt die Dunkle an Brigitte herab, leckte deren Brustwarzen, den Bauch und die Scham. Ein kurzer heftiger Fingerfick folgte, bevor sie sich auf den dicken Teppich legte und begann, sich selbst zu streicheln. Helga sah, wie sich seine Taschendiebin vorsichtig auf das Gesicht der Freundin setzte und sich die Muschi ausschlecken ließ. Gleichzeitig stellte sich der Kerl vor Brigitte und ließ sich seinen Dödel blasen. Seine heftigen Stöße milderte sie durch eine Faust, die ihn umschloss, etwas ab. Als dann noch die Schwarzhaarige in ihren Schritt griff und sich mit flinkem Fingerspiel selbst befriedigte, war es um Helge geschehen. In hohem Bogen spritzte er seine Nachkommen ins Gras.

Helge verstaute gerade seinen Schwanz wieder in der Hose, als er beobachtete, wie ihr Stecher seinen Hammer aus Brigittes Mund zog und ihr seine Soße ins Gesicht spritzte. So wie sie sich gebärdeten, schienen gleichzeitig auch die beiden Frauen gekommen zu sein.

Helge fragte sich, ob sie wirklich einen Orgasmus gehabt hatten, oder ob das Alles nur Show gewesen war.

‚Egal‘, zuckte er schließlich seine Schultern und machte sich auf den Heimweg.

Frustriert konnte Helge nicht einschlafen und ließ sich das Geschehene noch einmal durch den Kopf gehen. Offensichtlich sollte er sehen, was er gesehen hatte. Der Striptease war nur für ihn, die anschließende Show ebenfalls. Andernfalls hätte Blondchen auch die Rollläden schließen können. Doch warum? Damit er am Ball blieb? Welcher Ball überhaupt? Ganz zum Schluss fiel ihm auf, dass er kein Foto von dem Kerl hatte. Sein Gesicht hatte er noch nie gesehen und ein Bild von seinem Hintern brachte ja wohl kaum was.

Helge stellte erneut den Wecker auf acht Uhr, duschte endlich und gestaltete ansonsten sein Morgenprogramm wie am Vortag. Diesmal lag er nackt auf dem Bett, als Lii hereinkam und fragend auf seinen schlapp zur Seite hängenden Dödel sah. Helge regte sich nicht, beobachtete sie nur. Plötzlich fing Lii an zu grinsen. Offensichtlich hatte sie eine Idee. Dann griff sie hinter sich, löste den Staubsaugerschlauch von dem langen Stahlrohr und steckte den Schlauch auf Helges halbsteifen Dödel, ohne ihn dabei zu berühren.
„Da“, sagte sie nur und bedeutete Helge sich mit dem Teil einen runter zu holen.

Neugierig schaute sie Helge an, wie der reagieren würde. Doch schnell wurde klar, dass sein Anhängsel für diese Prozedur viel zu dick war. Das mochte zwar bei einem kleinen Chinesen funktionieren, für einen ausgewachsenen Mitteleuropäer waren Staubsaugerschläuche dagegen sehr beengend. Achselzuckend widmete sich Helge unter Liis interessierten Blicken wieder seinem Handbetrieb.

Zuerst griff er sich an die Eier, streichelte seinen Sack, bevor sein Zeigefinger die Harnröhre hinaufglitt. Sein Schweif spielte mit und richtete sich von selbst auf. Irgendwie stolz darauf präsentierte Helge der fremden Schönheit sein Schwert. Doch im Gegensatz zu gestern stoppte sie ihn nach wenigen Augenblicken und schüttelte ihren Kopf. Helge hoffte schon auf ihr aktives Eingreifen, doch statt dessen stand Lii auf und ging zur Minibar.

‚Sie wird es sich doch wohl nicht gemütlich machen?‘, dachte er, als Lii sich ihm gegenüber ans Bettende setzte. Doch sie schob ihren Rock hoch und den Slip zur Seite. Zum Vorschein kam eine unbehaarte verblüffend nasse Spalte. Die Chinesin musste ein ausgesprochen geiles Stück sein, dachte Helge fasst bewundernd, dass sie ohne jegliche Stimulation schon so heftig reagierte. Mit zwei Fingern schob sie ihre Schamlippen zur Seite, schaute ihm tief in die Augen und versenkte die eiskalte Coladose in ihrer Lusthöhle. Ihre Zungenspitze benetzte dabei ihre Oberlippe, dann fing sie an, ihren Kitzler mit kreisenden Bewegungen zu bearbeiten, während die andere Hand die vorwitzige Coladose, die immer wieder versuchte das Licht der Welt zu erblicken, zurück in Position schob.

Helge konnte sich nicht vorstellen, welche Gefühle dieses eiskalte Teil in ihrer Möse auslösen würde. Das jammernde Stöhnen passte jedenfalls nicht so recht zu ihrem lustverzerrten Gesicht. Er bewunderte ihre kurzen, dünnen inneren Schamlippen und die wenig ausgeprägten Äußeren. Im Grunde genau so, wie er es mochte. Grinsend fiel ihm auf, dass dies die einzige Partie war, die er bisher von ihr nackt gesehen hatte. Konzentration auf das Wesentliche halt.

Gemeinsam wichsten sie sich zum Höhepunkt, Helge den Blick zwischen ihren Augen und ihrer Möse wechselnd, während Lii stur auf seinen Lümmel schaute. Schließlich kam es ihr zuerst. Ein lautes „Iiiiih“ entrang sich ihrer Kehle, dann purzelte die Dose aufs Bett, gefolgt von einem erleichterten Seufzer Liis. Im gleichen Moment spritzte sich Helge wieder seine ungeborenen Kinder auf den Bauch. Grinsend stand Lii auf, richtete ihre Kleidung, öffnete seelenruhig die Dose, trank einen Schluck und reichte Helge den Rest. Dann machte sie einen Strich auf seiner Getränkeliste und verschwand wieder im Bad, um ihrer Arbeit nachzugehen.

Über ihre Coolness konnte Helge nur erneut staunen.

Helge mailte seinem Freund vom Rauschgiftdezernat die Beschreibung des Türstehers, erfuhr aber nichts Neues. Der Typ schien zu seiner Überraschung ein unbeschriebenes Blatt zu sein. Frustriert sammelte Helge die Fakten und notierte sie auf einem Blatt Papier:

– Blondchen hatte ihm die Börse geklaut. Gut, kann passieren. – sie nannte sich Brigitte, verwendete mindestens zwei unterschiedliche Nachnamen. – sie steckte ihm ihre unvollständige Adresse zu. Schon außergewöhnlich. – die Wohnung entpuppt sich als Villa, in der ein reges Treiben herrscht. Vermutlich ein Umschlagplatz. – das Anwesen ist ungesichert und er kann die Bewohner beim Vögeln beobachten. Wie auf dem Präsentierteller.

Was soll das alles? Will sie ihn bei der Stange halten? Bei diesem Gedanken muss Helge über die Zweideutigkeit schmunzeln. Eines war offensichtlich: Er war hierhergelockt worden. Nur warum? Er beschloss einen weiteren Abend auf seinem Beobachtungsposten zu verbringen.

Nach Einbruch der Dunkelheit machte er sich auf den Weg. Er brauchte nicht lange zu warten bis das Licht im riesigen Wohnzimmer anging. Blondchen kam herein und machte es sich vor den Fernseher gemütlich. Helge dachte zuerst, sie würde irgendeinen Tatort schauen, dann fiel ihm auf, das er einen der Darsteller schon einmal gesehen hatte. Es war der Kerl von gestern, der gerade irgendein Zeug in kleine Tütchen abfüllte.

Plötzlich ging die Tür auf und eine Person im Kapuzenbademantel kam herein. Brigitte schaltete blitzschnell das Video aus und breitete die Arme aus. Lachend legte sich die Gestalt auf Brigitte und begann sie zu küssen. Helge konnte nicht erkennen, ob es sich um eine Frau oder einen Mann handelte, vermutete aber aufgrund der Gestik eine weibliche Person.

Seine Vermutung wurde alsbald bestätigt, als Brigitte die Schlaufe des Bademantels öffnete und die sich bietenden Brüste zwischen ihre Lippen zog. Seine Hose wurde ihm zu eng und wie am Vortag zeigte er seinem Kleinen den Garten, der neugierig aus seinem Versteck Richtung Fenster lugte.

Helge hatte keine Ahnung, wer da im Bademantel steckte und begann die Person in Gedanken der Einfachheit halber Beate zu nennen. Beate begann, weiter auf Brigittes Schoß sitzend, deren Bluse zu öffnen. Sie ließ sich Zeit, viel zu viel Zeit für Helges Geschmack, Knopf für Knopf wurde umständlich geöffnet, immer wieder von Streicheleinheiten über die prallen Erhebungen unterbrochen. Spitze Nippel drückten alsbald durch den Stoff und bezeugten Brigittes Reaktion auf das Liebesspiel.

Sie strich mit ihren Händen außen an den Oberschenkeln von Beate entlang, verirrte sich ab und zu an deren Seiten, ließ bis auf wenige Ausnahmen aber die Hände von den dargebotenen Titten.

‚Die lässt sich ganz schön verwöhnen‘, dachte Helge, sanft seinen Liebesknochen streichelnd. Seine Vorhaut verteilte den ersten Liebestropfen gleichmäßig auf der Eichel.

Beate hatte endlich den Oberkörper Brigittes freigelegt, küsste sich den Busen herunter zu ihrem Bauchnabel. Helge konnte erkennen, wie Luft in Brigittes Nabel gepustet wurde, was die laut auflachen ließ. Beates Hand glitt über Brigittes Scham, doch zu Helges Enttäuschung ließ sie die Finger von den Schamlippen. Im Gegenteil, Beate robbte langsam wieder nach oben, schleckte wiederholt über Brigittes Brustwarzen, die inzwischen ihre Augen geschlossen hatte und nur noch zu genießen schien.

Sie blieb auch passiv, als Beate ihre Scham auf Brigittes Unterleib presste und die beiden Mösen aneinander rieb. Beide Hände walkten Brigittes Brüste durch, ihr Kitzler wurde von Beates Unterleib umkreist. Helge sah, wie Brigitte plötzlich die Augen aufriss, Beate an den Hintern fasste und sich fest an sie presste. Ihr weit geöffneter Mund schrie offensichtlich ihren Orgasmus heraus, dann sackte sie erschöpft auf ihr Kissen zurück und lächelte glücklich.

Helge hatte versucht, mit ihr zusammen zu kommen, wurde aber von der Schnelligkeit, mit der Brigitte ihren Höhepunkt erreicht hatte, überrascht.

‚Okay‘, dachte er sich, ‚da wird ja wohl noch mehr kommen‘, und verringerte Geschwindigkeit und Druck mit der er seinen Schwanz bearbeitete. Doch erst einmal musste er mehrere Minuten warten, in denen sich bis auf Geknutsche gar nichts tat. Doch endlich setzte sich Beate auf die Sofalehne, dummerweise so, dass ihr Gesicht jetzt absolut im Dunkeln lag. Helge hätte zu gerne gewusst, wie die Frau aussah, an deren Oberschenkeln sich jetzt Brigitte ins Zielgebiet heranarbeitete.

Helge bedauerte sehr, jetzt nicht einfach hineingehen und zusehen zu können, denn so wie die beiden jetzt agierten, sah er nicht viel mehr als Brigittes Hinterkopf zwischen Beates Schenkeln. Frustriert wichste er sich zu einem halbwegs akzeptablen Orgasmus, nur um festzustellen, dass sich unmittelbar nach seinem Abspritzen die Szenerie doch noch einmal änderte.

‚Na Klasse‘, fluchte er, als er sah, dass Brigitte nach einer Bierflasche gegriffen hatte, die sie vorsichtig an Beates Spalte ansetzte. Sie war etwas zur Seite gerückt und wie ein Spot fiel plötzlich das Licht auf Beates Möse.

‚So’n lecker Pilsken könnte ich jetzt auch vertragen‘, brummte Helge sarkastisch, als er beobachtete wie die zweckentfremdete Flasche sanft in Beate hinein- und herausglitt, die begann sich den Kitzler zu streicheln. Ganz langsam erhöhte Brigitte den Takt, stieß mal mehr, mal weniger tief in die feuchte Pussy. Helge hatte längst sein geschrumpeltes Anhängsel wieder in der Hose verstaut, als er sah, wie Beate sich aufbäumte und in ihrem Orgasmus von der Lehne rutschte. Aufstöhnend verschob Beate die Kapuze, wie um sich Luft zu verschaffen und im Spotlicht, dass gerade ihre Möse ausgeleuchtet hatte erkannte Helge …

… Lii, das Zimmermädchen aus seinem Hotel.

Zurück im Hotel hielt er es kaum vor Neugier aus. Sein angestachelter Spürsinn ließ ihn sich ruhelos auf seinen Laken wälzen. Immer wieder ging ihm die vertrackte Geschichte durch den Kopf.

Wieso führte ihn Brigitte zu diesem Koksbunker? Wollte sie aussteigen? Warum hatte sie dann nicht einfach angerufen? Oder anonym eine Mail geschickt? Wieso diese vermutlich arrangierte Begegnung im Zug? Wer steckte dahinter? Mafia? Cosa Nostra? Chinesen? Rockerbanden?

Endlich graute der Morgen und er konnte den Frühportier befragen. Gerädert und noch ungewaschen fuhr er mit dem Lift nach unten an die Rezeption.

„Kann ich mal dieses chinesische Zimmermädchen sprechen?“, fragte er.

„Hier arbeitet kein chinesisches Zimmermädchen.“

„Aber …“

„Kein Aber. Wir haben noch nie Asiatinnen hier gehabt. Türkinnen, ja, auch mal eine Marokkanerin, an eine Schwedin kann ich mich noch gut erinnern, ein ganz geiles Luder. Aber keine Chinesin, oder irgendein anderes Schlitzauge.“

Helge überhörte den rassistischen Unterton und zog geschlagen ab. Was zum Teufel war hier los? Noch immer tief in Gedanken legte er gerade auf seinem Zimmer seine Klamotten ab, um zu duschen, als er einen kleinen Speicherchip auf seinem Kopfkissen fand. In Unterhose legte er ihn in sein Smartphone, startete die Videoapp und sah sich selbst. Im Garten, vor besagtem Haus, auf seinem Beobachtungsposten. Die zweite Einstellung, eine in jeder Hinsicht scharfe, zeigte ihn mit seinem Schwanz in der Hand, versonnen vor sich hin wichsend Richtung Haus starrend.

Ach Du Scheiße!

Helge ließ sich benommen aufs Bett fallen.

Die Hütte war also doch gesichert. Und er Blödmann hatte es nicht gemerkt. Das Video war nicht lang, nur ein paar Minuten. Man hatte ihm noch die Szene zukommen lassen, in der er gerade seine Möhre wieder in der Hose versenkte.

‚Wie aufmerksam‘, dachte er sarkastisch, als es klopfte.

„Herein“, rief er automatisch, verstaute schnell sein Smartphone und zog sich einen Zipfel der Bettdecke über die Beine.

Zu seiner Verblüffung tauchte seine asiatische Zimmerfee auf. Statt ihrer üblichen Putzbewaffnung hatte sie eine bunt bedruckte Kühltasche aus dem Supermarkt dabei.

„Heut‘ nix …?“, fragte sie grinsend und machte mit der Hand eine weltbekannte Wichsbewegung.

Unwirsch schüttelte er den Kopf. Erstmal sollte ihm das Luder erklären, wo der Speicherchip herkam.

„Wie kommt der Chip in mein Zimmer?“

Verständnislos schaute ihn die Asiatin an.

„Der Chip, du dumme Kuh! Auf meinem Kopfkissen.“

Schlitzauge schüttelte mit leicht geöffnetem Mund den Kopf. Mit der Zungenspitze fuhr sie sich über die Oberlippe.

„Verdammtes geiles Luder“, fuhr Helge sie an und sprang auf. Seine Absicht war, sie an den Schultern zu packen und durchzuschütteln. Doch zu seiner Verblüffung gingen die Lichter aus.

***

Als er wieder aufwachte, lag er wieder auf dem Bett. Allerdings anders als erwartet. Irgendwie gefesselt. Mit den Händen nach oben und die Beine weit gespreizt. Unbekleidet.

„Was …?“, wollte er fragen.

„Halt die Klappe“, fuhr ihn die Chinesin in akzentfreiem Deutsch an.

Verblüfft kam Helge ihrem Wunsch nach. Zumal sie begann, ihm die Nüsse zu kraulen.

‚Vielleicht steht sie ja auf Fesselspiele‘, dachte er und begann dreckig zu grinsen. Das konnte sie haben. Solange er dabei nicht zu kurz kam. Etwas mulmig wurde ihm erst, als sie ihn losließ und einen schwarzen Dildo hervorkramte.

„Eh, ich …“, fing er erneut an.

„Schnauze, Arschloch! Muss ich dir auch noch das Maul stopfen?“

Helge begriff, dass die Frage nicht nur rein rhetorisch gemeint war, als sie ihm seine Unterhose in den Mund zu steckten versuchte. Er presste seine Zunge nach vorne, hinderte sie so an ihrem Vorhaben.

„Also gut“, gab sie schließlich auf, „aber wenn du nicht brav bist, kleb ich dir deine Fresse mit Ducktape zu, kapiert?“

Helge nickte vorsichtshalber. Mit reißfestem Klebeband war nicht zu spaßen. Das Zeug konnte einem schon mal leicht die Luft knapp werden lassen. Und für die Nase frei zu popeln war es effektiv zu spät.

„Schön“, seufzte seine Zimmerfee zufrieden und griff eine Tube Gleitcreme.

‚Wo zum Teufel hat sie die schon wieder her?‘, staunte Helge, als er einen fettigen Finger an seinem Arschloch fühlte. Langsam begann ihm zu dämmern, was sie vorhatte. Helge schüttelte wild den Kopf und zerrte an den Fesseln. Nichts. Der Finger bohrte sich langsam in seinen Hintern.

„Rrmmmh“, brummte er.

„Wie meinen?“, fragte sie mit unschuldigem Augenaufschlag. „Nicht genug? Ich soll zwei Finger nehmen?“

Helge sah sie ungläubig an und rührte sich nicht.

„Aas“, murmelte er ganz leise, doch Lii tat so, als hätte sie es nicht gehört.

„Ich weiß etwas besseres“, erläuterte sie statt dessen und setzte den Dildo an seine Rosette.

„Ich werde dir eine Geschichte erzählen. Du möchtest doch eine Geschichte hören, oder?“, fragte sie, ihn immer noch mit kleinen Mädchenaugen anblickend und dabei den ersten Zentimeter Gummi in seinen Hintern versenkend.

Helge rührte sich immer noch nicht. Der Druck auf seinem Schließmuskel war verflucht unangenehm, aber das würde er ihr gegenüber nie zugeben.

„Sagt dir der Name Brigitte Meister was? Ja? Brigitte Adalbert auch, nicht wahr? Du musst wissen, die beiden gibt es nicht. In Wirklichkeit heiße ich Christine. Christine Bronskajawa.“

Mit diesem Geständnis griff sie sich an Hals und zog sich die Gummimaske über den Kopf. Helge fielen fast die Augen aus dem Kopf, als er Blondchen erkannte.

„Duuu?“

„Ja, ich! Ein uralter Trick aus Edgar Wallace Filmen“, lachte sie. „Funktioniert immer noch. Aber zurück zu uns beiden. Christine Bronskajawa stand auf der Bewerbung für dein verficktes Dezernat. Und was macht der saubere Dezernatschef, der allwissende oberarrogante Klugscheißer? ‚Ich stell doch keine Aussiedlerschlampe ein!‘ schreit er so laut, dass mein Bruder es hört. Der hat natürlich nichts Besseres zu tun, als mir die Story zu erzählen“, grinste sie.

Sanft führte sie den Dildo weiter in Helges Hintern ein. Versonnen blickte sie auf das restliche Ende. Ungefähr ein Drittel steckte in Helges Arsch, dessen Schwanz sich ohne sein Zutun langsam aufrichtete. Mit dem Mittelfinger schnippte sie an seine Eichel, wie man eine Papierkugel wegschnippen würde. Helge zuckte kurz zusammen, sagte aber nichts dazu.

„Das gefällt dir, was? Du wolltest mich doch schon die ganze Zeit ficken, schon im Zug, was? Jetzt werd‘ ich dich ficken, Blödmann, aber nach meinen Spielregeln.“

„Schlampe!“, fluchte Helge unbedacht, aber Christine lachte nur.

„Möchtest du nicht wissen, wer mein Bruder ist? Er verlässt nächsten Monat deine Abteilung. Hat genug von dir. Er ist dein Kollege mit meinem Foto am Monitor. Dämmert es jetzt? Natürlich heißt Kurt nicht Bronskaja, er hat den Namen seiner Frau angenommen. Zu deinem Unglück halten wir zusammen wie Pech und Schwefel.“

Inzwischen führte Christine vorsichtige Fickbewegungen mit dem schwarzen Gummipenis aus. Die Gleitcreme zierte inzwischen gut die Hälfte des Teils. Aufmerksam beobachtete sie Helges Möhre, die sich stocksteif aufgerichtet hatte. Christina unterbricht kurz ihre Ausführungen um Helges Eichel ein wenig zu wichsen. Als sie glaubt, ihm fürs Erste genug Vergnügen bereitet zu haben, lässt sie ihn fallen, wie eine heiße Kartoffel.

„Wir haben beschlossen, dir eins auszuwischen“, fährt sie versonnen fort. „Dir zu zeigen, was für ein arrogantes Arschloch du bist. Wie leicht man dich hinters Licht führen kann. Was für ein mieser Cop du in Wahrheit bist. Ich hab dir die Brieftasche geklaut und dich zur Hauptstraße 23 gelockt. Das Haus, das du für ’ne Rauschgifthöhle gehalten hast, ist ein harmloser Swingerclub, in dem ich angefangen hab, um ein wenig Geld zu verdienen. Das Fenster, das du observiert hast, gehört zu einem unserer besonderen Räume. Die Gäste dort wissen, dass sie von außen beobachtet werden. Es macht sie an, es gibt ihnen den besonderen Kick. Nur diese Woche hattest du den Garten exklusiv für dich alleine.“

Strahlend sah sie Helge an und fickte seinen Hintern dabei weiter. Helge kam es vor, als würde er einen Besenstiel reiten.

„Aber ich habe dich doch diese Chinesin ficken sehen?“, wirft er ungläubig ein.

„Du tust nicht nur so, du bist wirklich so blöd, ja? Hast du schon mal daran gedacht, dass auch jemand anderes diese Maske aufziehen kann? Dieses Ding ist aus dem Fundus des Clubs, falls mal eine Besucherin inkognito bleiben will. So einfach ist das.“

Helge verzog das Gesicht vor Schmerzen. Nicht nur die in seinem Hintern, auch die Vorstellung selten dämlich agiert zu haben, tat einfach nur weh.

„Klasse Idee von mir, was meinst du?“, fuhr Christine fort. „Aber das war mir nicht genug. Dafür hast du mich zu sehr blamiert und mir meine Karriere versaut. Meine beste Idee war das asiatische Zimmermädchen, dass ich Lii nannte. Zugegeben, bei unserem ersten Treffen hatte ich nicht mit dir gerechnet. Ich dachte, in der Verkleidung könnte ich ungestört dein Zimmer durchsuchen, aber du musstest ja auf dem Bett liegen und dir einen runterholen. Jetzt hattest du mich gesehen und ich musste die Rolle improvisieren.“

„Aber wieso kamst du dann täglich?“, wollte Helge wissen.

„Ganz einfach. Wenn du einmal selbst nachdenken und dich nicht immer auf deine Kollegen verlassen würdest, müsstest du eigentlich von selbst darauf kommen.“

Als könnte es seinen Denkapparat unterstützen, wichste Christine ihm wieder kurz den Schwanz, bis Helge durch ein Aufstöhnen verriet, dass er kurz vor dem Orgasmus stand. Sofort ließ sie ihn los und fuhr fort:

„Zimmermädchen kommen doch jeden Tag zur gleichen Zeit. So hatte ich dich fest im Griff, konnte unbemerkt deine Notizen lesen und wusste so immer, was du dachtest und wie weit du warst. Obwohl, besonders klug hast du dich ja nicht angestellt.“

Bevor Helge protestieren konnte, schnippte Christine erneut an seine Eichel und zog ihm die Vorhaut straff herunter. Ein kleiner Lusttropfen zeigte sich, den sie mit einem Finger an seiner Glanz verschmierte. Irritierend sah er ihren verträumten Gesichtsausdruck dabei, als überlegte sie, was man sonst noch so mit seinen Geschlechtsteilen anstellen könnte. Zum Glück fiel ihr nichts ein. Aber das konnte sich ändern.

„Und warum bist du dann jedes Mal, wenn du hier warst, mit mir ins Bett gegangen?“, hakte Helge nach.

„Bin ich das? Ich kann mich nicht erinnern, dich auch nur einmal angefasst zu haben. Ich hab dir eine Show geboten, dich in Sicherheit gewiegt, mehr nicht. Selbst den Trick mit der Coladose hast du nicht durchschaut.“

„Welche Coladose?“, fragte Helge nach.

Er wusste genau, was gemeint war, aber die kleine Gemeinheit musste einfach sein.

„Schon vergessen? Das hätte ich bei der Nummer jetzt nicht erwartet. Die, bei der du dachtest, ich würde die eiskalte Dose ficken. Für wie bescheuert hältst du mich eigentlich? Glaubst du wirklich, ich hätte mir einen Eiszapfen in die Muschi geschoben? Weißt du, wie sich das anfühlt?“

Mit diesen Worten zog sie den Gummipenis aus seinem Hintern und holte mit breitem schadenfrohen Grinsen einen Umschnalldildo aus ihrer Kühltasche. Dann zog sie sich ihren Rock aus, behielt Slip und Strumpfhose an und legte sich den Gummipenis um.

„Uiiih, ganz schön kalt das Ding, das kann ich dir sagen.“

Helge wusste nicht, ob er lachen oder weinen sollte. Die Aussicht ihren Umschnalldildo verpasst zu bekommen war nicht gerade das, was er sich unter einem ordentlichen Fick vorgestellt hatte. Andererseits hatte er jetzt schon zweimal kurz vor dem Orgasmus gestanden und seine Eier verlangten nach Erlösung.
Nachdem sie das Teil mit weiterer Gleitcreme schön glitschig gemacht hatte, wendete sie sich wieder Helge zu.

„Ich wollte schon immer mal einen Kerl ficken“, sagte sie in entschuldigendem Tonfall und schon fühlte Helge einen Eiszapfen in sich eindringen.

Laut zischend saugte er die Luft ein.

„Kalt, ja?“, blickte sie ihn fragend an.

„Bekloppte Fotze!“, schrie Helge unbeherrscht zurück.

„Findest du? Aber du hast Recht. Mir ist das Ding auch zu kalt am Bauch.“

Nach wenigen weiteren Fickstößen löste sie die Schnalle und ließ Helge mit dem eiskalten Teil im Hintern liegen.

„Das macht einfach keinen Spaß mit dir Helge“, resümierte sie enttäuscht. „Ich dachte, ich könnte es mir noch mal schnell selbst besorgen, aber du bist so erotisch wie ein Fahnenmast. Irgendwie siehst du albern aus mit dem Ding im Hintern. Schade, aber mir macht die ganze Sache keinen Spaß mehr. Ich werde dich dann mal alleine lassen.“

Mit diesen Worten zog sie sich wieder an, packte ihre anderen Sachen ein und ging zur Tür.

„Hey, du kannst mich doch hier nicht so liegen lassen!“, beschwerte sich Helge.

„Wieso nicht? Die richtige Zimmerfee wird dich schon befreien. Gut, sie wird sich wundern, wenn sie dich hier so findet, aber das macht dir ja nichts aus, oder plötzlich doch?“

Christine kam noch einmal kurz zurück.

„Ach so. Bald hätte ich es vergessen. Lass die Rachegedanken. Wir sind gerade so schön pari. Wenn du also auf dumme Gedanken kommen solltest …“, ließ sie Helge Zeit zum Nachdenken, bevor sie fortfuhr „… wirst du ein paar Clips von dir bei youporn im Internet finden.“

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