Weihnachten 2020

Silvester bei meiner Tante? Na, Prost Herbert!

Da kann ich ja auch gleich zum Feiern in den Keller gehen.

„Mensch Papa, ich bin 18 und kann auf mich alleine aufpassen. Zumal Judith und ich an Silvester…“

„Engelchen, uns schmeckt es auch nicht das deine Mutter und ich für 2 Wochen nach Zürich müssen und Tante Margot mag dich wirklich sehr.

Zudem hatte ich heute auf der Arbeit ein Gespräch mit Judiths Vater und er fand auch nicht, dass es so eine tolle Idee ist, euch zwei alleine zu lassen.

Vergiss bitte nicht, das sie erst 14 ist.“

Ja gut, sie war erst 14, aber trotzdem meine beste Freundin. Als wir jünger waren, war ich scheinbar gut genug, Mal auf sie aufzupassen, was uns beide nicht störte und jetzt wo ich 18 und somit „erwachsen“ war, ging das plötzlich nicht mehr.

„Glaubt ihr etwa, ich würde sie in Diskos, oder sonst wohin schleppen?

Wir wollten hier zu Hause Spaß haben. NUR wir beide. Keine Jungs, kein Alkohol.

`Nen richtig schönen Mädelsabend. Warum macht ihr uns das kaputt?“ schrie ich meinen Vater an.

„Das reicht jetzt aber…“ fuhr mein Vater mich an. „Ende der Diskussion junges Fräulein.

Ab auf dein Zimmer, Tasche packen! In einer halben Stunde kommt Margot dich abholen!“

Wütend und mit Tränen im Gesicht sprang ich vom Küchenstuhl und rannte in mein Zimmer.

Voller Wut warf ich mich auf mein Bett und schlug auf meine Kissen ein.

Irgendwie beruhigte mich das ein wenig. Zu mindestens so, dass ich mich erstmal vorstellen kann.

Ich bin Sarah, doch aus irgendeinem Grund nennen mich die meisten Leute Ari.

Kein Plan wieso, aber irgendwie doch niedlich.

Ich bin jetzt seit drei Monaten 18 Jahre alt. 1,72m groß.

Habe (natur-)rote, schulterlange Locken, die ich von meiner Mutter geerbt habe.

Ich war nie wirklich schlank, hatte immer schon das ein oder andere Pölsterchen, was mich persönlich aber nicht störte, denn richtig dick bin ich nicht, nur etwas mollig.

Ändern konnte ich es eh nicht, da ich mit einem Defekt meiner Hirnanhangdrüse geboren wurde.

Mit 80 B waren meine Brüste zwar nicht groß geraten und manchmal im Pool oder in der Sauna, schaute ich doch schon etwas neidisch auf meine Mutter, mit ihren D-Cup Brüsten, aber ich mochte meine wie sie waren und wenn ich Glück habe wachsen sie ja noch etwas.

Warum ich so wütend war? Ihr kennt meine Tante nicht.

Margot war die 2 Jahre ältere Schwester meines Vaters. 40 war sie, benahm sich aber immer wie eine alte graue Schachtel.

Altmodisch bis in die Haarspitzen.

Ich kannte sie meistens in irgendwelchen formellen und total tristen Kleidern, oder knöchellangen Röcken.

Ihre Straßenköter-Blonden Haare trug sie immer in einem strengen Dutt.

Für Karneval wäre es das perfekte Kostüm als Fräulein Rottenmeier gewesen, aber im Alltag?!

Viel schlimmer war aber ihre Art.

Meine Güte, selbst meine Oma mit ihren 65 wirkte jugendlicher als diese Frau.

Richtig Lachen, oder überhaupt mal aus sich rauskommen, war für sie mehr als ein Fremdwort.

Sie war genau so groß wie ich, doch was ihren Körperbau angeht, da müsste ich raten, weil ihre Kleiderwahl alles verschleierte.

Der einzige Lichtblick an der Sache war ihre Tochter, die wie ich 18 war, aber zu ihr komme ich später.

Als mein Handy klingelte, verrauchte meine Wut etwas mehr, denn Judith rief mich an.

„Hey Ari, nix zu machen wie?“ fragte sie traurig.

„Nee, kennst ja meinen Vater wenn der sich was in den Kopf gesetzt hat, könnten selbst die Wikinger hier einfallen und es würde nichts ändern.“

„Väter halt, aber lass den Kopf nicht hängen, wir holen alles nach. Die haben doch nur Angst. Scheiße das ich noch so jung bin!“

„Sag das doch nicht immer, für 14 bist du echt schon erwachsen. Nur die Alten kapieren das einfach nicht, die sehen immer noch das kleine Mädchen in dir, was immer noch mit Puppen spielt.“ Lachte ich jetzt.

„Stimmt, dann will ich mal wieder zu meinem Puppenhaus zurück.“ Lachte jetzt auch sie schallend.

Ich schaute auf die Uhr. „Mist ich muss auflegen und meine Tasche packen, wenn meine Tante da ist und ich bin nicht fertig, gibt das nur wieder Stress.

Mach’s gut Kleines, ich versuche dich morgen um Mitternacht anzurufen.“

Nach der Verabschiedung legten wir auf und ich packte meine Reisetasche mit dem Notwendigsten für die nächsten zwei Wochen.

Passend als ich fertig mit allem war, klingelte es auch schon und nach ein paar, für mich belanglosen Worten, saßen wir auch schon in ihrem uralten BMW und fuhren los.

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„Alles okay mit dir?“ fragte Tante Margot.

„Ja, ja, Tante alles okay.“ Sagte ich noch immer zerknirscht.

„Sarah, lass mal die Tante weg, ich bin Margot und das möchte ich auch hören.“

Was war das denn?

Laut meinem Vater wollte sie immer Tante genannt werde, altmodisch wie ich ja schon sagte und jetzt das?

Eine Bewegung von links veranlasste mich sie anzuschauen.

Zu meiner Überraschung löste sie ihre Haare uns dem Dutt.

„Hey, gleich `ne ganz andere Frau!“ rutschte es mir raus.

Es war mir peinlich, doch Margot lächelte mich an.

„Echt? Na, dann sollte ich die Haare vielleicht wieder zusammen stecken.“ Sagte sie, doch das mit einem breiten Grinsen.

„Bloß nicht…“ sagte ich nur.

Sie lachte. Tatsächlich, sie konnte lachen.

Sollte ich mich etwa in dieser Frau getäuscht haben? War sie in Wirklichkeit ganz anders?

Aber, wieso dann immer diese Maskerade, wenn sie uns besuchte?

Der Rest der Fahrt verlief allerdings ganz typisch. Fragen wie es in der Schule lief, wie Weihnachten war. Das übliche halt.

Margot lebte mit ihrer Tochter in einem Mehrfamilienhaus, hatte eine 3 ½ Zimmer Wohnung auf 80qm² zur Miete. Mehr war für sie als Sekretärin einfach nicht drein.

Meine Eltern und ich hatten ein schönes großes Haus.

Klar, denn die beiden leiteten eine große Firma für Gebäudereinigung.

Fast jedes dritte offizielle Gebäude in Norddeutschland wurde, durch ihre Firma direkt, oder durch ein Subunternehmen betreut.

Judiths Vater war dort Leiter der Personalabteilung.

Unser Haus hatte eine großzügige Einliegerwohnung (4 ½ Zimmer, 120qm²) nebendran, mit separatem Eingang und mein Vater hatte Margot schon oft angeboten, diese für eine winzige Miete zu beziehen.

Ich hatte keine Ahnung, warum sie dies stets ablehnte. Schon seit drei Jahren stand die Wohnung leer.

Bei ihr angekommen, fiel mir gleich meine Cousine um den Hals.

Anja, grade mal 1,65m groß, war gertenschlank aber kein Magermodel, dafür das sportlichste Mädchen das ich kenne.

Leichtathletik war ihr Leben. Wir gehen regelmäßig zusammen Laufen, auch wenn ich im Gegensatz zu ihr, trotzdem leicht füllig bleibe.

Sie übersieht das aber, wir mögen uns so wie wir sind. Ihre Brüste sind etwas kleiner als meine, typisch Sportlerin halt. Ihre braunen Kinnlangen Haare, hat sie wohl eher von ihrem Vater, der schon während der Schwangerschaft abgehauen ist, wie ich hörte.

Ihre Beine, Menschenskind hatte das Mädel Beine. Lang und Stramm, gut trainiert.

Ich verstand nie wieso Anja keine Freund hatte.

In der Schule ständen die Jungs sofort vor ihr Schlange, wenn sie nur pfeifen würde.

Bei mir? Naja, für die einen war ich zu dick, und die, die mich wollten würde ich mit der Kneifzange nicht anfassen. Daher lief auch noch nie etwas mit einem Jungen bei mir.

Jungfrau war ich aber auch keine mehr, was ich einem „Unfall“ mit meiner Haarbürste zu verdanken habe.

„Schön, dass du da bist Ari, komm wir bringen deine Tasche auf mein Zimmer.“ Sagte sie und zog mich auch schon hinter sich her.

Ich war das erste Mal hier und es war so anders als ich es mir durch den Anblick meiner Tante vorgestellt hatte.

Farbig und lebensfroh war alles eingerichtet, gar nicht der Stil einer grauen Maus, als die ich Margot mein Leben lang kannte.

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„Schön hast du’s hier.“ Sagte ich als wir ihr Zimmer betraten. Ich sah mich um.

Schön groß war ihr Zimmer, fast wie meins zu Hause.

Ihr Bett maß 1,40x2m und stand mitten im Raum und darauf lag… Mir blieb die Luft weg, ich wurde bleich.

„Anja…“ sagte ich langsam, „was ist das da?“

Auf Anjas Bett lag ein ca. 20cm langer, blauer Vibrator. Sie verfolgte meinen Blick wurde rot, packte ihn blitzschnell und verfrachtete ihn in ihrem Nachttisch.

„’Tschuldigung, ich dachte, den hätte ich schon weggeräumt.“ Sagte sie peinlich berührt.

Doch schnell war ihr Lachen zurück. „Naja egal, so einen kleine Freund haben ja alle Frauen, oder?“

Nun wurde ich rot. „Mhhh, ich nicht.“

„Waaaas, wie hältst du das nur aus?“

„Also.. Wenn du so direkt fragst. So oft brauch ich es nicht und für die paar Male hab ich ja meine Hände. Obwohl ich es auch mal mit dem Stiel meiner Haarbürste probiert habe, aber nur einmal. Das blöde Ding hat mir das Häutchen zerrissen, tat sau weh.“

„Autschen! Aber, naja wenn du meinst, doch du solltest es echt mal ausprobieren, ist ein total geiles Gefühl.“

Eigentlich sprachen wir nie über sowas und auch jetzt war ich sehr dankbar, dass das Gespräch schnell beendet war.

„Mal was anderes.“ begann Anja. „Wäre es okay für dich, wenn wir zusammen hier im Bett schlafen? Mit der Gästematratze hier drin ist es immer so verflucht eng.“

„Klar, kein Problem für mich.“

„Kinder, Abendessen!“ hörten wir meine Tante, worauf hin wir in die Küche gingen.

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Als wir in die Küche kamen, blieb mir mein Herz stehen.

Da stand Margot, oder etwa doch nicht?

Barfuß, Jeans und ein hellblaues T-Shirt, das ihre Figur betonte.

Sie war zwar nicht so schlank wie ihre Tochter, aber dennoch schlanker als ich.

Jetzt konnte ich das erste Mal in meinem Leben sehen, dass meine Tante einen doch recht ansehnlichen Körper hatte und Brüste in denen sich jeder wohl gerne einkuscheln würde.

„Margot, was ist… ich meine, du… du siehst…“ stotterte ich.

Wieder lächelte sie mich an und sagte beruhigend: „Setz dich Kind, dann erklär ich’s dir“

Ich setzte mich, konnte aber die Augen nicht von ihr lassen.

„Ari…“ zum ersten Mal in meinem Leben nannte sie mich so. „Ari… du darfst mir nicht böse sein.

Du musst wissen, es war damals vor 18 Jahren nicht einfach so, dass Klaus, also Anjas Erzeuger, mich nur sitzen gelassen hatte.

Er wollte mich damals zwingen abzutreiben, weil er kein Kind wollte.

Als ich mich vehement weigerte, schlug er mich, trat mir sogar in den Bauch.

Wollte mit mir gegen meinen Willen schlafen, ja mich regelrecht vergewaltigen.

Ich konnte damals zu einer Nachbarin fliehen, diese hatte gleich die Polizei gerufen.

Man führte ihn ab und ich zeigte ihn an. Seit dem habe ich nie wieder was von ihm gehört und Anja, wie du ja weißt, alleine groß gezogen.

Ab dem Punkt hatte ich mich verwandelt.

Ich dachte wenn ich unnahbar auf die Welt wirke und niemanden mehr an mich ranlasse, kann mir nie wieder jemand wehtun.

Seit zwei Jahren schaffe ich es mit Anjas Hilfe, dieses Verhalten wenigstens hier zu Hause abzulegen. Ich würde ja auch gerne meiner Familie und dem Rest der Welt wieder zeigen können wie ich wirklich bin, aber ich schaffe es einfach nicht.

Anja redete die letzten Tage immer auf mich ein, dass ich mich endlich wenigstens vor dir, hier zu Hause öffnen soll.

Naja, das tue ich jetzt, aber du weißt gar nicht wie schwer mir das fällt.“

Tränen liefen ihr über die Wangen.

Ich stand auf und nahm sie das erste Mal in meinem Leben, richtig in den Arm.

„Margot, ich hatte keine Ahnung… Danke für dein Vertrauen.

Du bist eine wunderschöne Frau die sich nicht verstecken darf.

Ist das vielleicht auch der Grund wieso du die Wohnung bei uns im Haus immer ablehnst?

Immerhin wäre es für euch ja vom Vorteil.“

„Ja, das ist der Grund. Ich würde ja gerne und Anja liegt mir schon lange in den Ohren, dass wir es ja dann viel einfacher zur Schule und Arbeit hätten. Doch ich habe Angst, große Angst sogar.“

Ich konnte sie plötzlich voll und ganz verstehen.

Aus einem Kokon auszubrechen, den man sich all die Jahre aufgezwungen hatte, ist bestimmt alles andere als leicht. Margot tat mir leid. Ich wollte ihr helfen. Aber wie?

„Aber jetzt lasst uns erstmal essen, nicht das es noch kalt wird.“ Wechselte Margot schnell das Thema.

Es gab Spaghetti Bolognese und es schmeckte richtig gut.

Wir unterhielten uns, lachten zusammen, Margot war wie ausgewechselt. Immer mehr schien sie aufzutauen, es war schön sie so zu sehen.

Jetzt empfand ich es schon weniger schlimm, die nächsten zwei Wochen hier zu verbringen.

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Kapitel 2 — Die Nacht vor Silvester

Nach dem Essen und dem gemeinsamen Aufräumen, setzten wir uns ins Wohnzimmer und redeten bei einem Glas Wein noch bis um 1 Uhr.

Doch so langsam kam bei uns allen die Müdigkeit auf, so dass wir beschlossen ins Bett zu gehen.

In meinem Kuschelpyjama lag ich neben Anja, die mit einem Bigshirt und einer kurzen Shorts bekleidet war.

Das Licht auf ihrem Nachttisch brannte noch.

Ich weiß nicht warum mir grade in diesem Moment diese Frage kam, aber:

„Sag mal Anja, wie kommt es eigentlich das du keinen Freund hast?

So hübsch wie du bist, müsstest du doch zehn an jedem Finger haben.

Den Jungs in der Schule fallen ja schon immer die Augen aus, wenn sie dich sehen.“

Anja lachte leise. „Sollen sie ruhig schauen. Nur anfassen werden die mich nie!“

Ich verstand nur Bahnhof. „Wieso? Stehst du etwa auf Ältere?“

„Ältere Männer? Oh je, das wäre ja noch schlimmer.

Ari bitte jetzt nicht geschockt sein. Ich habe keinen Freund, weil ich mit Jungs nichts anfangen kann. Ich… Ich bin… Ich bin lesbisch. Ja, ich steh auf Frauen. Männer sind mir viel zu grob. Nur ein Mädchen weiß, was ein Mädchen wirklich braucht.“

Das musste ich jetzt erstmal schlucken. Meine Cousine steht auf Frauen.

Momentmal, ich lag mit einer Lesbe im Bett! Mir wurde schwindelig.

„Du… du… bist lesbisch?“

„Red‘ ich rückwärts? Ja ich bin lesbisch. Aber keine Hardcore-Lesbe die gleich losschreit, dass alle Männer Schweine sind.

Aber ich brauche keinen Mann um im Leben und vor allem sexuell Spaß zu haben.“

„Puh, das muss ich erstmal verdauen. Hattest du denn mal was mit einem Jungen, ich meine bevor du es gemerkt hast?“

„Nein niemals, ich habe es schon in der Pubertät gespürt. Die einzigen Schwänze die ich an mich ran lasse sind aus Gummi!“ sagte sie lachend.

„Bist du jetzt geschockt, bereust es vielleicht mit mir in einem Bett zu liegen?“ fragte Anja, jetzt wieder ernst.

Bereute ich es? Eigentlich nicht. Erstens machte sie nicht den Eindruck, mir an die Wäsche zu wollen. Zweitens fand ich sie ja auch schon immer sehr süß.

Süß? Wenn ich recht überlege, machte mich unsere gemeinsame Zeit schon immer etwas kribbelig, doch ich hatte sie nie in dem Sinne als anziehend empfunden, zu mindestens nicht bewusst.

Ich dachte an das Bild ihres Vibrators auf dem Bett und an das eben Gesagte.

Keine Ahnung wieso, aber plötzlich tauchten Bilder vor meinem geistigen Auge auf, wie Anja sich mit dem blauen Gummiprügel vergnügte und…. Ich spürte wie es mich erregte.

Wie ich langsam… Das konnte doch nicht sein… Ich merkte wie ich langsam wieder kribbelig und sogar etwas feucht wurde.

„Du Anja…? Darf ich dich was fragen?“ kam es nur leise aus mir heraus.

„Klar, alles was du willst.“

Ich atmete tief durch. Woher kamen plötzlich meine Gedanken? Woher diese Neugierde?

„Findest du mich hübsch? Ich meine so richtig.“

„So richtig, richtig? Ja Ari. Du bist sogar wunderschön. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich schon mal davon geträumt habe mit dir richtig zu kuscheln.“

„Hör zu, ich habe keine Ahnung was grade in mir los ist. Aber würdest du mich vielleicht ein bisschen in den Arm nehmen?“

„Natürlich, komm her.“

Langsam rutsche ich näher zu ihr und legte mich seitlich zu ihr gedreht in ihren Arm. Auch Anja lag auf der Seite, wir sahen uns an, lächelten.

Ich war super Nervös, doch ich spürte, dass Anja es auch war.

Oh Mann, was wird das hier?

„Hast du schon mal ein Mädchen geküsst?“ fragte sie mich.

Ich schüttelte den Kopf „Judith zwar, aber unter Freundinnen auf die Wange. Doch niemals richtig.“

„Lust es zu probieren? Wenn du es nicht magst, muss nichts passieren.“

Wollte ich das? Was wollte ich eigentlich? Mein Kopf war plötzlich leer, doch ich nickte.

Wir kamen uns näher, unsere Lippen gingen aufeinander zu. Ich schloss die Augen als sich unsere Münder zu einem kurzen, aber knisternden Kuss trafen, der nur wenige Sekunden dauerte.

Als wir uns trennten, sahen wir uns an und lächelten wieder.

„War das alles?“ fragte ich leise.

„Nö, willst du etwa mehr? Dann komm her Süße!“

Ich wollte mehr und kam wieder näher.

Wieder küssten wir uns, doch diesmal wurde der Kuss anders.

Länger, fordernder und das von beiden. Ich spürte wie ihre Zungenspitze an meine Lippen anklopfte.

Ich zögerte kurz, öffnete dann doch meine Lippen etwas, um sie einzulassen.

Sie suchte, fand meine Zunge und schon begann ein kleiner Zungenkampf in meinem Mund, der darin endete, dass ich ihre Zunge aus meinem Mund schob und mit der meinen in ihren Mund stieß, wo der Kampf weiterging.

Nach einer gefühlten Ewigkeit endete unser Kuss.

„Wow…“sagte ich schwer atmend, „das war ja echt Klasse. Danach kann man ja süchtig werden.“

„Na wenn’s dir so gefällt, davon kannst du so viel bekommen wie du möchtest, Cousinchen.

Natürlich wollte ich mehr, daher begann ich wieder sie zu küssen. Ihre wundervollen Lippen schmeckten wie Fruchtsaft, der mir von einem Engel gereicht wurde.

Ich spürte, wie ihre Hände begannen sich zu bewegen, mir den Rücken und die linke Seite streichelten und dabei immer wieder kurz meinen Brustansatz berührten.

Mir wurde heiß und ich begann schneller zu atmen. Mein Herz schlug immer schneller.

Alles was sie tat, fühlte sich herrlich an und so wollte ich ihr dasselbe zurückgeben.

Auch ich begann Anja zu streicheln, jedoch zaghafter als sie. Noch hatte ich etwas Angst.

Irgendwann fühlte ich ihre Hände unter meinem Oberteil, direkt auf meiner Haut, was mich zusammenzucken ließ.

„Möchtest du das nicht?“ fragte Anja vorsichtig.

„Doch, bitte mach weiter.“ Antwortete ich leise und sie machte weiter.

Küssen, streicheln, zum ersten Mal wurde ich von anderen Händen als den meinen an meinen Brüsten berührt.

Anja streichelte sie, nahm meine Nippel zwischen Daumen und Zeigefinger, was diese sofort hart werden ließ.

Ich glaubte es kaum, doch sie machte mich geil.

Nun wurde auch ich mutiger. Ich stoppte sie, setzte mich vor sie.

Doch noch eher Anja fragen konnte was los sei, zog ich mein Oberteil aus und präsentierte ihr meinen nackten Oberkörper.

„Wow, Süße…“ Anja schluckte. „Deine Titten sind ja noch schöner, als ich sie mir vorgestellt habe.

Daraufhin entledigte auch sie sich ihres Schlafshirts und setzte sich nur in ihrer Shorts mir gegenüber.

So saßen wir da und betrachteten uns gegenseitig mit einem Lächeln.

Zaghaft ließ ich meine Hände zu ihr rüber gleiten, wollte nun auch ihre Brüste… ihre Titten berühren.

Im Sitzen streichelten und küssten wir uns wieder.

Nach einer gefühlten Ewigkeit sagte ich: „Anja, bitte hör nicht auf, ich bin total kribbelig. Bitte zeig mir, wie Frauen Liebe machen.“

„Gerne meine Süße, aber nur unter einer Bedingung. Gewöhn dir eine andere Sprache an.

Tz, Liebe machen. Wir sind doch nicht mehr im Kindergarten. Soll ich dir zeigen wie es ist mit einer Frau zu ficken? Dann sag es auch?“

Konnte ich das einfach so sagen? Eigentlich war das nicht meine Art. Aber ich wollte das Gefühl kennen lernen, also…

„Jaaa, Anja, bitte mach’s mit mir. Zeig mir wie es ist mit einer Frau zu ficken. Bitte sei der erste Mensch in meinem Leben mit dem ich echten Sex habe.“ Sagte ich, schon fast stöhnend.

„Na siehste, geht doch.“ Sagte sie mit einem breiten Lächeln. „Leg dich auf den Rücken, schließ die Augen und entspann dich. Ich werde nichts tun was du nicht möchtest, aber du musst mir sagen wenn dir etwas nicht gefällt, okay?“

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