Kein zweites Mal

Interessant wie man sich fühlt, wenn es vorbei ist. Wenn alles weg ist. Wenn man alleine ist, seinen Atem hört. Hört wie die Luft sich in deinen Lungen füllt. Dieses knistern, wenn man an der Zigarette zieht. Du hörst es, denn was du hörst ist das Geschehene woran du dich erinnerst. Der Rauch weicht aus dir heraus, tief drückte er sich in deinen Körper. Nun ist es Zeit, Zeit zu verstehen was geschah. Zieh noch einmal,schau in deinen Kaffee und betrachte, wer du bist.

Du fuhrst mit dem Motorrad durch die Nacht und fühltest die Kälte, das einzige was jemand wie du fühlt. Tragend leuchtete der Mond auf dich herab und wärmte dich beinahe in deinem Gedanken über dieses Mädchen. Ein Mädchen so klug, spielerisch, verlogen wie auch liebevoll. Leuchtende Augen, lockiges Haar, wunderschöne Brüste und ein Lachen welches dich gefangen hielt. Wohl nicht fest genug hielt, denn du fuhrst alleine.

Leitend von dem Motor und der eigentlichen Stille um dich herum. Du hättest ein Ziel gehabt, wenn es nicht wieder dein Zuhause wäre.

Ihr Name war Chloe und du lerntest sie in einem Café kennen. Schnell verzauberte sie dich. Ihr wart verknallt von Anfang an. Erinnerst du dich? Du ludst sie ein auf einen zweiten Kaffee bei dir, in der Hoffnung, dass sie noch einen am Abend trinken würde, wohlbedacht, du hattest Hoffnung. Und was dann geschah, erzählst du nun weiter..

Ich zahlte für sie mit, denn ich dachte es gehöre sich so. Sie sah mich von der Seite an, ich konnte genau sehen wie sie versuchte herauszufinden, wer ich war. Wir sprachen nicht viel miteinander, lächelten uns nur immer wieder an und liefen in die Richtung meiner Wohnung. „Nur ein Kaffee“, sprach sie. „Nur einen Kaffee“, antwortete ich.

Wir liefen die Treppen rauf, ich vor raus. Der Schlüssel glitt perfekt in das Schloss hinein, etwas was ich bis dahin noch nicht erlebt hatte. Sie lief mir hinterher, in die Wohnung hinein. Doch sie war es, die die Türe schloss. Ich sah sie an, atmete sanft vor mich hin und sie blicke zielgerichtet zurück. Ich näherte mich ihr, fing ihren Duft am Hals mit meiner Nase ein und spürte wie meine Lust mich wärmte. Sie umschloss mich mit ihren Armen an meinem Nacken und lies sich leicht nach hinten fallen. Meine rechte Hand hielt sie an ihrem Rücken und mit der linken neigte ich ihren Kopf zur Seite. Die Lippen öffneten sich und ich spürte ihre Haut an meinem Munde, leicht saugen küsste ich sie, während sie lustvoll die untergehende Sonne an ihrem Gesicht spüren ließ, die ihre Augen zum leuchten brachten.

Sie nahm mich an der Hand und fragte wo mein Schlafzimmer sei? „Links“ brachte ich nur aus mir heraus. Ich wollte nicht reden, ich wollte sie nur spüren, ich wollte mit diesem Menschen schlafen, ganz gleich ob es das letzte mal wäre.

Sie zog mich hinterher. Der Schlüssel steckte noch außen an der Tür.

Sie schmiss sich aufs Bett, das Wasser im Glas wellte sich perfekt im Abendrot.
Ich ließ mich über sie fallen und küsste sie. Ihre Hände fingen an die Knöpfe meines Hemdes zu öffnen. Einer nach dem anderen. Ich fühlte keine Zeit mehr, keinen Raum mehr, ich hatte das Gefühl, ich würde nur sie spüren, denn ich fühlte mich selbst nicht mehr.
Meine Lippen küssten sie am Nacken, während sie ein leichtes Stöhnen von ihr gab. Ich grinste verschmilzt in ihren Nacken und biss leicht zu. Sie schreckte auf und zog leicht aus Reflex von mir weg, doch korrigierte dies schnell und gab diesmal sogar mehr als du am Anfang hattest. Sie wusste genau was ich wollte und ich wusste was sie wollte.

Ich schmiss mein Hemd in den Raum und spürte wie ihre Nägel sich in meinen Rücken fest griffen. Ich zog ihren roten Pullover von unten nach oben aus und sah immer mehr von ihr. Meine Augen weiteten sich und sie lächelte.
Wir küssten uns erneut und ließen unsere Zungen entscheiden, ob es ein Vorspiel gäbe oder nicht.
Chloe hatte entschieden, ich nicht. Sie drehte mich und drückte mich an die Matratze. Verschmilzt lächelte sie mich an, während sie auf ihren Daumen biss.

Da stand sie nun. Die letzten Sonnenstrahlen ließen sie aussehen wie ein Engel, während die ihre Hose fallen ließ und ihren BH öffnete. Ihre Büste hielten perfekt, ihre Hüfte passte perfekt, ihr Gesicht war perfekt.
Langsam kam Chloe mir immer näher. Ich wollte mich mit meinen Armen aufstützen, um ihr näher zu kommen, doch das sollte ich nicht. Denn es war ihre Hand, welche mich zurück auf das Bett brachte. Sie zog meinen Gürtel auf und nahm mir die Hose langsam von mir ab. Ihre Beine waren über mir, denn sie saß auf mir. Finger für Finger lief sie von beiden Seiten auf meinen Schritt zu. Ihre Nägel drückten sich fest bei jedem Fingerschritt in meine Beine.
Bis sie an meiner Boxershort angelangt war. Von dort an strich sie mit ihrer Handfläche über meinen Penis und sah sich genau an was sie dort tat. Langsam von der Seite griffen ihre Hände an der Short und zogen sie mir aus.

So betrachteten wir uns gegenseitig wie es von der Natur gewollt war. Ich konnte unter ihr genau betrachten wie feucht sie geworden war. Ihre Schamlippen glitzerten schon beinahe im leichten Licht. Ich fasste sie an ihren Oberschenkeln und fühlte was auf mir saß. Ihre glatte, weiche Haut , ihren wunderschönen Bauch, wie auch ihre Brüste. Sie bewegte sich nicht, denn sie ließ mich betrachten. Sie zeigte sich mir und wollte, dass ich sehe wie feucht sie ist. Ich verstand es nicht. Wo kam sie her und wer ist sie eigentlich genau? Während mir in diesem Moment tausende Gedanken durch den Kopf schossen, spürte ich wie sie meinen Penis ertastete, leicht meine Hoden streifte und meinen Schaft ergriff. Sie war so unglaublich feucht. Ihre Lust lief mir meinen Penis entlang.

„Sieh mich an“, sprach sie.
Ich blickte hoch und sie glitt ihn in sich hinein.

Ihr Körper bewegte sich rhythmisch auf und ab, vor und zurück. Ihre Vagina drückte sich zusammen und ich spürte jede Stelle in ihr. Mein Penis spannte und wurde immer breiter. Meine Lust schoss mir zwischen die Beine und folgte dem Weg zu meinem Schaft an die Spitze. Ihr konnte nicht mehr und ließ mich fallen. Unsere Münder öffneten sich und wir ließen unsere Stimmbänder schwingen. Sie stöhnte unglaublich auf, als sie mich stöhnen erhörte.

Meine Hände fassten kraftvoll ihre Hüften und ließen meine Adern erscheinen. Ihre Hand auf meiner Brust, stützend. Ihre Lust wurde immer größer, ihr Stöhnen wurde immer lauter und ihre Bewegungen immer schneller. Es war zu viel für mich, ich strich mit meinem Daumen über ihren Kitzler und brachte sie zum Zittern.
Sie umschloss mich in ihr fest, presste ihren Muttermund gegen meine Eichel, riss ihre Augen auf und sah mich an.
Ich war wie gefangen. Meine Hoden zogen sich an, fingen an zu kribbeln und bauten einen unglaublichen Druck auf.
Mein Penis breitete sich in ihr aus und ich spürte wie es plötzlich anfing nass zwischen ihr zu werden.

Sie spritze ab und ihre Lust floss meinen Schaft herab. Sie steigerte sich, bewegte sich schneller und wollte das ich es nun auch tue. Mir wurde schwarz vor Augen und ich kam. Heftig spritze ich in ihr ab. Jeden Spermaschub spürte ich, wie er aus meinen Hoden hochgepumpt wurde. Sie krampfte, packte mich am Hals und bewegte sich vor und zurück. Ihre Augen drehten sich aufwärts. Jedes Zucken von mir erschütterte sie. Ihr Stöhnen wurde immer leiser, kaum konnte sie sich noch an mir halten. Sie fiel auf mich herab und lag auf mir.

Ich konnte spüren wie ihre Lust aus ihr hinauslief. Sich an meinen Hoden entlang streifte und die Matratze diese auffing. Total heiß und leer fühlte ich mich. Meine Hände auf ihrem Rücken. Mit den Fingerkuppen fuhr ich ihren Rücken entlang. Auf und ab. Ich beruhigte sie. So wie sie auf mir lag, so schliefen wir beide ein. Mein Penis immer noch in ihr, spürte ich wenig später wie er aus ihr glitt. Viel zu feucht um ihn mit der Hand noch fassen zu können. Das warme Sperma tropfte ebenfalls auf mich herab, doch es störte mich nicht. Nichts konnte mich dazu bringen, mich jetzt noch zu bewegen.

Die Sonne weckte uns. Früh am Morgen war es. Sie lag neben mir, sah total verschlafen aus, sah wunderschön aus.
„Guten Morgen“ flüsterte sie mir zu.
„Guten Morgen Chloe“ sprach ich.

Wir sahen uns noch eine Weile an und standen dann beide auf. Die Maschine mahlte und der Espresso fiel in seine Tasse herab. Ich brachte ihn zu ihr und setzte mich auf die Bettkante. Betrachtete den riesigen Fleck auf meinem Lacken und sah zu ihr zurück.

„Danke“, lächelte sie mich an.
„Genieße es“, sagte ich.
„Und, an was denkst du gerade?“, fragte sie mich.
„Weiß ich nicht, denke nichts“, antwortete ich „außer an den Termin, welchen ich in zwei Stunden habe“
„Okay“, sagte sie kalt.

Ich war etwas verwirrt, doch dachte mir nichts großes dabei. „Du kannst mir deine Nummer zurücklassen, dann melde ich mich wieder bei dir, wenn du willst“, schlug ich ihr vor. „Klar“, sagte sie. Doch sie sprach anders, irgendwie nicht wie ich es in Erinnerung hatte.

Sie hinterließ mir die Nummer auf einem Zettel und verließ die Wohnung. Der Espresso halb voll.
Die Gardinen wanden sich durch den Raum, als die kühle Morgenluft durch das Schlafzimmer zog.
Ich zog mich an und wandte meine Aufmerksamkeit dem Banktermin, welchen ich am Mittag hatte.

Abends angekommen, sah ich die Nummer auf dem Tisch liegen und dachte mir nichts dabei. Ich wollte sie nicht sofort anrufen. Am nächsten Tag wollte ich es auch nicht um am Tag darauf auch nicht.

Es war Samstag geworden und ich entschied mich sie anzurufen. Doch die Nummer klappte nicht. Vermutlich nur verwählt. Doch ich gab es genau so ein, wie es auf dem Zettel stand. Die Nummer war Falsch.
Hass erfüllte mich, benutzt fühlte ich mich, beleidigt.
Ich nahm meine Schlüssel und lief in die Garage. Stieg auf mein Motorrad und fuhr los. Ich wollte einfach vergessen was geschah. Doch je länger ich fuhr, desto weniger fühlte ich. Stundenlang war ich unterwegs bis ich auf einer Landstraße anhielt und realisierte, dass ich es war, der sie benutzte. Ich betrachtete den Mond und fiel innerlich zugrunde. Der Motor lief und so stieg ich auf. Die Räder drehten sich. Der Mond betrachtete mich, ließ mich seine Kälte spüren und zeigte mir wer ich war.

Ich stieg ab in meiner Garage und lief die Treppen hinauf. Den Aufzug wollte ich nicht benutzen. Ich fand meinen Schlüssel auf der Matte liegen. Ich wünschte er würde dort nicht liegen. Denn würde er dort nicht liegen, hätte ich ihn da niemals an der Tür hängen lassen. Ich nahm mir eine Tasse, denn schlafen wollte ich nicht. Ich nahm eine Zigarette, zündete sie mir an und betrachtete den Kaffee wie er mich ihn in sich spiegeln ließ.

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