Die Burg Teil 9 von 9

[Gesamt:0    Durchschnitt: 0/5]

Teil 9

Ich blieb wie angewurzelt stehen und Conlin fragte schon, ob noch irgendetwas wäre. Langsam schüttelte ich meinen Kopf, konnte mich aber von diesen Buchstaben nicht abwenden. Hatte ich doch immer bei den Grabsteinen das Gleiche gemacht. Hier stand ebenfalls ein Name mit einem Datum. Mein Name.

Es konnte einfach nur so gewesen sein, dass einer meiner Vorfahren den gleichen Einfall gehabt haben musste, anders ließ es sich nicht erklären. Doch wieso waren die Buchstaben in der Form eingemeißelt, wie man es heute tat. Auf den Grabplatten war das anders.

Nur langsam löste ich mich von dem Anblick und kletterte hinaus zu Conlin dem man ansehen konnte, dass er sich hier nicht wohlfühlte. Wer außer solch seltsamen Menschen wie mir tat das schon. Ich kannte es ja nur zu gut.

Wir gingen zurück. Ich nachdenklich, Conlin froh den Ort verlassen zu haben.

Wieder in der Burg angekommen versuchte ich meine Gedanken abzuschütteln. Ich schnappte mir meine Materialien und schaffte sie auf den Bergfried. Endlich konnte ich die Zinnen hier oben reparieren und diese Arbeit hielt mich vom Denken ab. Ich wollte nicht denken, ich wollte einfach nur arbeiten.

Leider funktionierte das nicht wirklich. Nur Minutenweise lenkte es ab, aber immer mehr Gedanken schossen mir durch den Kopf. Doch nicht nur der Name unter der Grabplatte machte mir Kopfzerbrechen. Es schon sich etwas in mein Gehirn, woran ich zuvor noch gar nicht gedacht hatte.

Dorlein war vergangen, nachdem sie ihrem Fluch entkommen war. Was würde mit der Gräfin geschehen, wenn sie ihren Teil vollkommen erfüllt hatte. Ich musste sie danach fragen, sie war mir diese Antwort schuldig.

Es wurde langsam dunkel und ich konnte inzwischen auf dem Bergfried nicht mehr genug sehen. Also stellte ich meine Arbeit ein und stieg den Turm herunter. Unten angekommen sah ich im ersten Stock Licht. Da ich genau wusste, dass mich meine unbeantworteten Fragen die Nacht lang nicht schlafen lassen würden, ging ich in Richtung Haupthaus.

Wenig später stand ich im ersten Stock und vor der Tür zu dessen das Zimmer gehören musste, in dessen Fenster ich Licht gesehen hatte. Ich klopfte an und trat wenige Sekunden später ein.

Das Licht war inzwischen gelöscht worden und ein feiner Geruch von Kerzenwachs lag in der Luft. Am Fenster zum Hof konnte ich die Umrisse der Gräfin stehen sehen.

Sodass man mich hören konnte, trat ich ein und ging auf sie zu. Sie bewegte sich kein Stück sondern stand weiterhin bewegungslos dort. Erst als ich neben ihr stand, drehte sie ihren Kopf in meine Richtung.

„Was führt euch zu mir?“, fragte sie, wobei keine Überraschung in der Stimme zu hören war.

„Dorlein ist erlöst und zu ihren Ahnen gegangen. Was wird aus Genefe von Hochfeldz, wenn der sie bindende Fluch erlischt?“

Während ich die Frage aussprach, drehte ich mich so in ihre Richtung, dass sie genau vor mir stand.

Sie drehte sich ebenfalls frontal zu mir und wir standen keinen halben Meter auseinander.

„Dann werde auch ich die Welt der Lebenden verlassen und endlich wieder mit meiner Familie vereint sein!“

Ich sah sie durch die Dunkelheit an und konnte es irgendwie nicht glauben. Sie sagte diese mit einer Selbstverständlichkeit, die mich erschauern ließ.

„Aber lieben sie das Leben denn nicht?“, fragte ich sie fast ungläubig.

„Leben!“, sagte sie mit einer gehauchten Stimme. „Ist es Leben, wenn man nicht mehr schlafen kann, obwohl man müde ist? Ist es lebenswert, wenn man nicht Essen und Trinken kann? Nennt ihr es wirklich Leben, wenn ihr den Ort nicht verlassen könnt, der euch umgibt? Ich kann mich nur im Dorf und der Burg aufhalten, komme bis zum Friedhof. Doch was ich von hier oben, in der Ferne erblicken kann, bleibt für mich unerreichbar.“

Langsam verstand ich, was sie meinte und wieder spürte ich ein weiteres Mal einen Klos in meinem Hals. Ich versuchte ihn herunter zu schlucken, aber er blieb, wo er war.

„Ihr seid der Erste seit Jahrhunderten, der mir Wärme bringen konnte, dem sich mein Herz öffnete. Ich spüre dieses wunderbare Gefühl, seitdem ihr hier seid, und bin entzweit in dem Gedanken, den letzten Schritt zu tun. Einen Schritt, der uns noch einmal näher bringt, aber zugleich auch trennen wird.“

Ihre Stimme war dabei immer leiser geworden, und obwohl es um uns herum dunkel war, konnte ich an dem feinen vibrieren in ihrer Stimme genau hören, wie es ihr gerade ging. Sie zitterte und dies übertrug sich auf ihren ganzen Körper.

Ich konnte nicht anders, steckte meine Arme aus und sie flog mir geradezu entgegen. Sofort umschlangen wir uns so fest es nur ging und ich spürte ihren Körper ein weiteres Mal an mir. Er war aufgewühlt und das zuvor nur gehörte Zittern ging jetzt von ihr auf mich über.

Minutenlang standen wir so da und konnten uns nicht mehr voneinander lösen. Ich kann nicht sagen, warum, aber ich hatte, es wohl zuvor immer verdrängt. Die Gräfin war für mich inzwischen auch mehr geworden. Ich genoss ihre Nähe, fühlte mich in ihrer Gegenwart wohl. Musste ich mich dann von ihr trennen, kam es mir so vor, als wenn mir etwas fehlte.

„Kommt!“, sagte sie auf einmal und löste sich von mir. „Ich werde euch etwas zeigen!“

Sie nahm mich wieder bei der Hand und zog mich mit. Schnell waren wir auf dem Flur angekommen und wandten uns der Treppe zu. Wenig später kamen wir im Rittersaal an und traten vor den Spiegel, der jetzt eben nur ein Spiegel war. Er warf unsere Bilder zurück, genauso wie er es auch sollte.

Während wir uns nun gegenseitig betrachteten, hob die Gräfin ihre Hand und legte sie gegen die Glasscheibe. Ich tat es ihr gleich, obwohl ich nicht wusste, warum.

„Es ist nicht nur ein Spiegel wie Ihr wisst. Es ist zugleich ein einseitiges Portal, welches mir aber verschlossen ist. Ich kann nur hineinsehen, mir ist der Weg versperrt, aber Ihr könnt auf die andere Seite gelangen. Doch bedenkt, habt ihr den Weg genommen, könnt ihr nicht mehr zurück.

Immer zum Vollmond kann jemand hinüberkommen, wenn dieses von dieser Seite und der anderen gewünscht wird. Nur dann ist es möglich.“

Ich fühlte das kalte Glas unter meiner Handfläche und konnte es eigentlich nicht glauben. Aber seitdem ich hier war, hatte ich so viel gesehen und erlebt, was nicht in ein Raster passte, dass ich es ebenfalls für möglich hielt.

Dann drehte sich die Gräfin wieder zu mir und ich zu ihr. Beide sahen wir uns tief in die Augen und tragen wieder aufeinander zu. Unsere Lippen vereinten sich ein weiteres Mal. Es war mir klar geworden, dass ich diese Frau wollte. Sie war das Gegenstück zu mir und ich wollte sie nicht mehr verlieren.

Doch je länger ich darüber nachdachte, umso deutlicher trat hervor, dass ich sie nicht festhalten durfte. Hatte ich mir zuvor noch gedacht, einfach den letzten Weg nicht zu gehen, würde dieses fatale Folgen haben. Wir hätten zusammenleben können, aber ich würde älter werden und sie nicht. Ich als Letzter meiner Familie war aber ihre einzige Möglichkeit für sie, Frieden zu finden.

Ich hatte also nicht das Recht, sie festzuhalten, durfte nicht egoistisch sein und nur an mich denken.

„Wann?“, fragte ich leise in den Raum und dieses Mal lag in meiner Stimme ein Zittern. „Wann werden wir den letzten Schritt gehen?“

Die Gräfin löste sich soweit von mir, dass wir uns gegenseitig ansehen konnten.

„Es gibt keine Zeit. Ob jetzt, heute oder in zwanzig Jahren spielt keine Rolle. Wir müssen es nur wollen. Seid ihr dazu bereit? Ich bin es seit einer sehr langen Zeit!“

Ich wusste genau, wenn ich es jetzt nicht tun würde, dann niemals. Ich würde versuchen einen Weg zu finden, mit ihr zu leben, ohne diesen Schritt zu gehen, aber es würde nicht gehen. Es würde sie nicht glücklich machen, und wenn sie es nicht war, konnte ich es ebenfalls nicht sein.

Darauf vorbereitet war ich nicht, aber ich fragte mich gleichzeitig, ob ich das jemals sein konnte. Also hieß die Devise eigentlich, Augen zu und durch. So einfach war es.

Ich sah sie an und mir wurde etwas nebelig oder besser gesagt, schwindelig. Die Entscheidung wollte ich trotzdem nicht mehr aufschieben. Also nickte ich nur, ohne mir darüber wirklich im Klaren zu sein. Vielleicht war es einfach besser so.

„Kommt in einer Stunde auf den Friedhof. Ihr werdet mich dort finden.“

Dann ließ sie mich auf einmal los und verschwand mit schnellen Schritten aus dem Saal.

Ich habe in meinem Leben niemals darüber nachgedacht, was eine Stunde ist. Sechzig Minuten aufgeteilt in ebenfalls sechzig Sekunden. Warum diese Anzahl konnte, ich nicht sagen, aber dass das Empfinden von Zeit variierte, das wurde mir jetzt mehr als bewusst.

Die Zeit schlich nur dahin und ich meinte, sie würde nicht vergehen. Aber ich hielt es solang aus, wie mir gesagt worden war. Nicht eine Minute früher ging ich los.

Es war mehr als dunkel, und da mich die Gräfin dieses Mal nicht führte, stolperte ich mehrmals, fiel aber zum Glück nicht hin. Nur undeutlich erkannte ich den Weg, dafür aber das Ziel umso mehr, denn das eigenartige Leuchten, was ich schon kannte, lag wieder vor mir. Allerdings glaubte ich, dass es heller war als zuvor. Es war so ausgeprägt, dass sich eine Lichtkuppel über den Friedhof wölbte.

Erst als ich um die Biegung kam, konnte ich erkennen, warum es so war.

Die einzelnen Gräber leuchteten unheimlich hell, als wenn sie von innen angestrahlt wurden und die Steine durchlässig waren. Als ich dann bei den ersten Steinen ankam, nahm ich auf einmal Bewegungen wahr. Ich blieb stehen und meinte Gestalten durch die Steine hindurch kommen zu sehen, die sich vor den Gräbern verdichteten. Nur wenig später standen vor den Gräbern aufgereiht leuchtende Wesen, die ihr Licht zu dem allgemeinen dazusteuerten. Es wurde noch heller als zuvor.

Diese Wesen standen förmlich in einer Art Spalier und drehten ihre Köpfe in meine Richtung. Sie sahen mich an, ohne sich weiter zu bewegen. Dann sah ich mir die erste Gestalt an meiner rechten Seite an und wusste sofort, wen ich dort vor mir hatte. Es war Dorlein, die ihren Kopf leicht vor mir verbeugte, als sie bemerkte, dass ich sie ansah. Demzufolge war der Mann neben ihr, der mich mit einer herrischen Mine ansah, Endres von Maiden sein.

Wenn dies also stimmte, dann mussten hier meine Vorfahren und die der Gräfin stehen. Je weiter man nach hinten kam, umso älter werdend.

Während ich das Gesamtbild noch auf mich wirken ließ, hörte ich auf einmal ein leise schabendes Geräusch. Ich sah nach vorne und konnte erkennen, wie sich die beiden Tore am Ende des Weges öffneten. Sie schwangen langsam auf und ich konnte dahinter eine einzelne Gestalt erblicken, die im Eingang zu einer Art Höhle stand.

Langsam setzte ich einen wackeligen Fuß vor den anderen, wobei ich versuchte, nicht zur Seite zu sehen. Somit bekam ich auch nicht mit, wie die Gestalten die ich passiert hatte, hinter mir auf den Weg gingen und hinter mir her schritten.

Schritt für Schritt kam ich der Gräfin näher, denn niemand anderes konnte es sein, der vor mir im Tor stand. Dies bestätigte sich, als ich auf wenige Schritte an sie herangetreten war.

Sie streckte mir eine Hand entgegen und ich nahm sie in die meine. Erst dann drehte ich mich um und sah in die vielen Gesichter, die sich in einem Halbkreis um uns herum aufgebaut hatten.

Es war vollkommen Still und ich hatte zuvor nur das Gestein unter meinen Schuhen gehört, daher erschrak ich geradezu, als ich auf einmal die schneidende Stimme der Gräfin hörte.

„Seht her!“, rief sie in die Richtung der Wesen. „Hier stehe ich, Genefe von Hochfeldz, Gräfin von Hochfeldz. Ich bin gekommen um den Fluch zu lösen, der meiner Familie auferlegt wurde.

Jens von Maiden, Graf von Maiden ist aus freien Stücken zu mir gekommen, um diesen letzten Schritt mit mir zu kommen.

Graf Endres von Maiden, tretet vor und bezeugt, dass euer eigen Blut neben mir steht.“

Die Gestalt, die ich schon als den Grafen identifiziert hatte, trat aus der ersten Reihe und kam langsam auf mich zu und ich wäre vor ihm zurückgewichen, wenn mich die Gräfin nicht festgehalten hätte. So blieb ich einfach stehen und der Graf ging einfach in mich hinein. Seine Lichtgestalt verband sich mit mir und ich meinte ,ihn in mir zu spüren. Doch das Gefühl verschwand schon wenig später, als er wieder aus mir heraus trat. Er ging zwei Schritte von uns weg, drehte sich dann um und neigte seinen Kopf einmal vor uns.

Daraufhin lösten sich mehrere Gestalten aus den vielen, die vor uns standen, und kamen näher. Gleichzeitig drehte sich die Gräfin um und ich tat es ihr gleich. Wir standen jetzt so, dass wir in die Höhle gehen konnten und das taten wir dann auch.

War der Eingang noch sehr breit gewesen, wurde es jetzt schneller enger, so eng, dass wir beide noch gerade nebeneinander hindurchgehen konnten. Zur Beleuchtung waren in größeren Abständen Fackeln an den Wänden angebracht worden.

Tiefer und tiefer ging es in den Berg hinein, bis wir an eine Biegung kamen, hinter die ich nicht sehen konnte. Es war aber heller dahinter, denn der Schein von hellerem Licht war zu erkennen.

Als wir dann um die Biegung kamen, konnte ich auch erkennen, warum dies so war.

Vor uns tat sich eine kreisrunde Höhle auf, in der jeweils im Abstand von einem Meter eine Fackel in Augenhöhe angebracht worden war. Dazwischen waren jeweils Stühle aus Stein angebracht worden, auf denen bis auf zweien jeweils ein Mensch saß. So sah es jedenfalls aus. Doch bei näherem Hinsehen war zu erkennen, dass es keine Menschen waren, jedenfalls keine lebenden. Skelettierte Schädel schauten uns aus den jeweiligen Bekleidungen entgegen, die leeren Augenhöhlen in unsere Richtung gerichtet. Bei dem leichten Flackern der Facklen wirkten sie fast lebendig.

Es erschreckte mich zuerst ein wenig und ich hielt einen Moment meine Schritte an, um alles genauer zu betrachten.

Doch dann zog mich die Gräfin weiter hinein, weiter auf einen in der Mitte liegenden, kreisrunden Stein, der sorgfältig poliert worden war. Er glänzte im Schein der Fackeln und es war eine Meisterleistung gewesen, diesen so zu formen. Vor diesem Stein blieben wie stehen und ich sah mich um, als die Lichtgestalten jeweils zu einem der Stühle gingen. Dann, wie auf einen unsichtbaren Befehl verschmolzen sie mit den darauf sitzenden Skeletten.

Nur der Graf konnte dies nicht, sondern setzte sich einfach auf seinen leeren Stuhl. Nur einer blieb noch übrig, der nicht besetzt war.

Die Gräfin betrat den großen runden Stein vor uns und stellte sich in die Mitte. Dort drehte sie sich zu mir um und lächelte mich an. Dann begann sie, sich zu entkleiden. Es dauerte nicht lange, dann stand sie vollkommen unbekleidet, nur noch mit ihren langen Haaren bekleidet vor mir. Dann legte sie sich vor mir auf den Stein, zog die Beine an und öffnete sie langsam.

Noch während ich diesem Anblick frönte, zog ich mich ebenfalls aus. In dem Moment, als sie fertig war, war ich es auch. Mit leicht zitternden Beinen betrat ich jetzt ebenfalls den Stein und kniete mich wenig später zwischen ihre Beine. Dann beugte ich mich vor und küsste sie auf ihren Bauch.

Sie zuckte leicht zusammen, war aber anscheinend nicht unangenehm überrascht. Doch ich küsste sie nicht nur dort, sondern küsste mich weiter nach unten vor. Mir war inzwischen egal, dass jede Menge Augen auf uns gerichtet waren. Wenn es schon das letzte Mal sein sollte, dann wolle ich mehr.

Langsam kam ich ihren Schritt näher und der Unterleib der Gräfin zuckte immer stärker, je näher ich dem Ort meines Verlangens kam. Nur noch wenige Zentimeter trennten mich davon und ich nahm ihren fraulichen Geruch in mich auf.

Die erste Berührung meiner Lippen und ihrer Scham ließ sie aufstöhnen. Ihre Beine schnellten etwas hoch und zeigten mir an, wie sehr sie darauf reagierte. Doch ihre Beine entspannten sich langsam wieder, da ich meine Lippen einfach nur auf ihrem Geschlecht liegen ließ. Ich gönnte uns diese kleine Ruhe, wollte es langsam angehen.

Während ihre Beine langsam wieder entspannten, schob ich jetzt meine Hände unter ihr Gesäß um ihren Unterleib weiter hochzuheben. So konnte ich sie jetzt besser erkunden. Höher liegend öffnete ich jetzt meine Lippen und ließ meine Zunge einmal vorsichtig durch ihren Spalt gleiten.

Wieder zuckte sie auf, aber nicht mehr so heftig wie zuvor. Also machte ich weiter, schleckte mich langsam durch diesen überaus sinnlichen Teil ihres Körpers und nahm dabei ihr Aroma wahr. Sie roch und schmeckte leicht herb, aber zugleich auch sehr anregend und das macht mich an. Mein Schwanz, zuvor von der ungewöhnlichen Situation irritiert, wurde langsam größer und war wenig später steif geworden. Doch so schnell wollte ich es nicht. Ich wollte sie genießen, wollte ihren Körper besitzen. Er sollte meiner werden, gerade weil es das letzte Mal sein würde. Ich wollte es so schön für uns machen, wie es nur ging.

Weiter leckte ich zart ihre Spalte, fand ihren Eingang und saugte mich daran fest. Hier nahm ich ihren stärksten Geschmack entgegen, besonders als mir ihr Saft entgegen kam und sich auf meine Zunge legte. Sie versuchte sich in dieses kleine Löchlein zu bohren und ihr Liebeswasser benetzte sie dabei.

Doch dann geriet ich wieder weiter hoch, fand den kleinen steifen Knopf, der sich mir schon gierig entgegen streckte. Er lud mich dazu ein ihn zu streicheln und ich kam der Aufforderung nach. Zuerst nur leicht, dann immer stärker werdend strich ich darüber.

Die Gräfin reagierte mit großer Spannung auf mein tun. Sie wälzte sich inzwischen auf dem Stein hin und her, hatte nach meinem Kopf gegriffen und hielt ihn in dieser Position fest. Sie zeigte mir an, dass sie mehr wollte und ich war gewillt es ihr zu geben.

Mit großer Ausdauer bearbeitete ich jetzt die Lusterbse, die noch gewachsen war und sich mir darbot. Ich rieb sie mit der Ober- und Unterseite meiner Zunge, wischte Mal darüber Mal nur die an den Seiten entlang. Je nachdem was ich machte, konnte ich ihre Erregung steuern.

Dabei merkte ich, dass sie am stärksten reagierte, wenn ich den Kleinen ein wenig einsaugte und dann mit der Zungenspitze von oben zurück drückte. Dann stöhnte sie auf und ihr Oberkörper hob vom Stein ab.

Dies intensivierte ich jetzt immer stärker und ich wusste, dass sie den in ihr wühlenden Gefühlen nicht mehr lange widerstehen konnte. So trieb ich sie immer weiter hoch und verfolgte es mit großer Freude. Einer Freude, die ich ihr schenken wollte.

Auf einmal begann sie zu hecheln, was immer stärker und abgehackter klang. Jetzt wusste ich, dass ich sie soweit hatte. Als ihr Körper anfing zu versteifen und ich die Muskeln in ihren Backen arbeiten spürte, sog ich mich auf einmal fest an sie und bohrte meine Zungenspitze so fest hinein, wie sich nur konnte.

Die Gräfin explodierte. Ihr Oberkörper schoss nach oben und sie stützte sich hinten auf ihren Händen ab. Dann schrie sie ihren Lustschrei in die Höhle, die diesen hallend zurückwarf. Daraufhin sank sie langsam zurück auf den Stein und erschlaffte vor meinen Augen. Vollkommen kraftlos lag sie vor mir und bot sich mir offen an. Ich noch kniete ich, wo ich zuvor gewesen war, beugte mich jedoch wieder herunter und küsste sie erneut auf den Bauch, der noch in den letzten Zuckungen lag. Doch dieses Mal verfolgte ich meinen Weg nach oben und nicht nach unten.

Schon wenig später kam ich zwischen ihren Brüsten. Hier nahm ich Mal die eine, Mal die andere Brustwarze in dem Mund und nuckelte daran so lange herum, bis sie hart geworden waren.

Dann arbeitete ich mich weiter hoch vor, überschwemmte ihren Hals mit Küssen und begab mich erst dann zu ihren glänzenden Lippen.

Zart vereinten sie sich und kosteten den Moment der Ruhe aus, doch war ich inzwischen mit meinem Körper über ihren geraten und ließ jetzt meine Beine nach hinten wegrutschen.

Näher und immer näher kam mein Körper dem Ihren und es dauerte nicht lange, da spürten wir gegenseitig die Wärme des anderen. Die zuvor geschlossenen Augen der Gräfin öffneten sich und ich hob meinen Kopf an, um sie anzusehen. In diesem Moment berührte meine Eichel ihren Bauch und wenig später lag ich auf ihr, wobei ich mich noch mit den Armen abstützte.

Es war herrlich ihren warmen Körper unter mir zu spüren und ich schwelgte in diesem Gefühl der Verbundenheit. Doch wir wollten noch mehr miteinander verbunden sein. Dies war das Ziel, was wir hatten. Also hob ich langsam meinen Unterleib und spürte, wie meine Schwanzspitze über ihren Bauch rutschte. Sie geriert tiefer und tiefer, besonders als ich meinen ganzen Körper weiter herunter schob. So konnte ich recht schnell spüren, wie ich über den Schamhügel rutschte und es wenig später nass und heiß an mir fühlte.

Ich war am richtigen Punkt angekommen und drückte nun leicht dagegen.

Beide hielten wir die Luft an und es zuckte in ihrem Gesicht, als sie spürte, dass ich in sie rutschte.

Jetzt mit ihr mehr als zuvor verbunden, schob ich mich langsam weiter hinein und es dauerte nicht lange und unsere Leiber verschmolzen ein weiteres Mal vollkommen miteinander.

Die Gräfin zitterte unter mir und mir ging es ebenfalls nicht viel anders. Als ich mich in ihr zu bewegen begann, war es so schlimm, dass mir die Zähne aufeinander klapperten, aber sie nahm meinen Kopf in die Hände und zog diesen herunter. Unsere Lippen trafen wieder aufeinander und verbanden sich zu einem mir fast endlos vorkommenden Kuss. Diesen mussten wir allerdings bald aufgeben, denn unser Atem ging schneller und tiefer, verlange nach mehr Sauerstoff, als wir durch unsere Nasen bekommen konnten.

Stöhnend und hechelnd lagen wir aufeinander und meine Stöße in sie wurden stärker und fordernder. Wir bereiteten uns auf das Ende vor. Ein wirkliches Ende.

Genau das kam mir in dem Moment in den Sinn, als die Gräfin unter mir ein weiteres Mal versteifte. Sie zuckte und wurde enger als zuvor. Doch auch wenn die Reibung jetzt höher war als zuvor und ich ebenfalls kurz vor dem Ende stand, konnte ich diesen letzten Schritt nicht gehen. Etwas in mir weigerte sich.

Langsam verebbte der Ausbruch unter mir und die Gräfin wurde wieder weich. Sie öffnete ihre Augen und sah mich unverständlich an.

„Bitte!“, flüsterte sie. „Es muss sein. Es gibt keinen Weg daran vorbei für uns. Wir haben keine Zukunft in dieser Welt!“

Ich sah sie an und begann erneut damit, mich in ihr zu reiben. Dabei waren meine Augen und ihre weit geöffnet und wir starrten uns gegenseitig an. Dann hob sie auf einmal ihre Beine und kreuzte sie über meinem Rücken. Jetzt kam ich tief in sie hinein und in einem vollkommen anderen Winkel. Dies half mir, meine Erregung wieder zu steigern.

Schneller und fester stieß ich herab, vergrub mich in ihr und war schon wenig später wieder soweit, wie zuvor.

Sie fühlte es ebenfalls, war sich sicher, dass es dieses Mal funktionieren würde. Ihre Augen füllten sich mit Tränen, die meinen ebenfalls, aber ich hörte nicht auf.

Mit letzter Kraft schob ich mich immer wieder hinein, spürte es in mir aufsteigen und war nur noch wenige Sekunden davon entfernt, als sie auf einmal flüsterte: „Danke!“

Dann öffneten sich alle Tore bei mir. Mein Same überschwemmte ihren Bauch und verteilte sich dort in jedem Winkel. Zuckend entlud sich, was sie sich von mir gewünscht hatte, während meine Tränen auf sie hernieder tropften. Sie schrie noch einmal auf, zog mich mit ihren Beinen so fest an sich heran, wie es nur ging und entlockte mir jeden Tropfen, den ich in mir hatte. Dann brach ich über ihr zusammen.

Doch nicht lange lag ich dort, wusste ich doch, was gerade passiert war. Also stützte ich mich wieder auf meine Hände auf und sah herunter. Sie lächelte mich an und sagte nur leise: „Nicht traurig sein. Es gab keinen anderen Weg. Du wirst immer in meinem Herzen wohnen.“

Mit diesen Worten drückte sie mich leicht hoch. Nur widerwillig stieg ich von ihr, obwohl ich wusste, dass es sein musste. Ich hatte sie in dem Moment verloren, als ich mich in ihren Bauch ergoss. Das war mir vollkommen klar.

Während ich noch auf dem Stein saß, stand sie auf und drehte sich so, dass die dem Grafen von Maiden in die Augen sehen konnte.

„Es ist genüge getan!“, sagt sie jetzt mit zitternder Stimme. „Seht her, euer und unser Geschlecht hat sich freiwillig miteinander verbunden, nun haltet euer Versprechen und entlasst uns aus eurem Fluch!“

Endres von Maiden erhob sich von seinem Stuhl und verbeugte sich tief vor Genefe. Dann setzte er sich wieder auf den Stuhl. Die Gräfin trat vor und setzte sich jetzt neben ihn auf den letzten, freien Stuhl. Dann sah sie mich an und nickte noch einmal mit dem Kopf in meine Richtung, der von Sekunde zu Sekunde schneller alterte. Es war wie bei Dorlein, nur noch schneller.

Während mir jetzt immer mehr Tränen über die Wangen liefen, verging ihr Körper in Windeseile und schon wenig später saß ein weiteres Skelett vor mir.

Auch die Gesichter der Gestalten, die sich über die Schädel der anderen gelegt hatten, wurden immer blasser und nur wenig später waren auch sie verschwunden. Nur noch die brennenden Fackeln erhellten den Raum.

Weinend zog ich mich wieder an und verließ mit gesenktem Kopf die Höhle. Draußen kam mir ein kalter Wind, entgegen der mich etwas klarer machte.

Auch hier draußen war es dunkler als zuvor, denn das geheimnisvolle Glühen hatte aufgehört. So stolperte ich langsam den Berg zur Burg herunter und saß wenig später in der Kemenate. Hier machte ich das Feuer an und saß die ganze verbleibende Nacht in dem Sessel, in dem die Gräfin gesessen hatte. Dabei meinte ich sie riechen zu können, wenn ich meine Nase in die Rücklehne drückte.

Ich fühlt mich alleine, konnte den Verlust nicht verschmerzen und sehnte mich danach, sie doch wiederzusehen.

Morgen war Vollmond, soweit ich es weiß. Ich habe mich entschlossen. Diese Aufzeichnungen werde ich so hinlegen, dass Conlin sie finden wird. Vielleicht wird sie ja irgendwann Mal jemand lesen. Ich hoffe nur, dass es Morgen klappen wird.

Wenn es so ist, wird dieser der letzte Satz sein, den ich schreiben werde.

Kleine Anmerkung des Autors:

Als ich meinen Account eröffnet hatte, habe ich mich gefragt, wie viel „Lohn“ ich dafür bekommen würde, meine Geschichten hier einzustellen. Wenn ich es genau betrachte, empfinde ich mich als unterbezahlt, denn wie sich jeder vorstellen kann, ist der Lohn der Arbeit als Autor, wenn er im Netz für „umsonst“ veröffentlicht, jede Art von Aufmerksamkeit die er bekommt. Dabei erwartet ein Autor wirklich nicht viel.

Seit einigen Monaten, habe ich die Seiten genau beobachtet auf denen ich veröffentliche, unter anderem diese, und mir einmal überlegt, ob es sich für mich in irgendeiner Form lohnt.

Mein Ergebnis ist ernüchternd.

Daher habe ich beschlossen, zumindest hier keine weiteren Geschichten einzustellen. Dabei tut es mir um die wenigen Leid, die es verstanden haben, was ein Autor braucht. Bei denen möchte ich mich hiermit noch einmal herzlich bedanken.

Viel Spaß noch mit den Geschichten anderer Autoren.

Aldebaran66

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published. Required fields are marked *