Sex Geschichten wie diese? :
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Succubus I T10.2

© Hunterxxl

Viel Spaß beim Lesen

Diesen Teil widme ich Habo48, Julian, Elchuck und Ringlord.

Succubus
Tara die “Dämonische Hure“

Episode I
Das Leben nach dem Leben

Kapitel 10
Die Scheinheiligen Teil 2 von 10 – Im hellen Schein der Flammen

Taras zweites Ausbildungsjahr verlief, wie nicht anders zu erwarten, sehr turbulent. Dank ihrer dämonischen Natur lernte sie schneller als es jemals ein gewöhnlicher Mensch geschafft hätte. Neben der Malerei, die von Johanna besonders gefördert wurde, bereiteten der Succubus das Lesen und die Mathematik besonderen Spaß. Für Geschichte, Astronomie und Geographie jedoch war sie überhaupt nicht zu begeistern. Da es Tara peinlich war, anfangs rein gar nichts zu wissen und Sophies Mutter es für auffällig erachtete, wenn jemand mitbekam mit was für einem rasanten Tempo das Mädchen lernte, denn hatte sie sich erst einmal die Grundprinzipien verinnerlicht, fügte sich alles wie in Zeitraffer zusammen, bekam sie anfänglich noch Einzelunterricht von Bruder David.

Aus diesem wurde Tara einfach nicht schlau. Scheinbar war er Immun gegenüber ihren weiblichen Reizen. Was sie auch anstellte, dieser Mann, der ganz offensichtlich kein Dämon war, ließ sich von ihr einfach nicht bezirzen.

Für die Unterrichtsstunden bei ihm legte sich Tara immer die verführerischsten Outfits zurecht und gewährte ihm teilweise sehr tiefe Einblicke in ihr Dekolleté. Die Succubus versuchte hierbei immer sehr jugendlich zu wirken. Sie band ihre Haare jeden Morgen zu zwei Zöpfen, die keck rechts und links ihres Kopfes herunter hingen. In einer Truhe hatte sie ein Dirndl gefunden und sich sofort in das Kleidungsstück verliebt. Das Oberteil gefiel ihr sehr, nur die Länge des Kleides fand sie viel zu brav und kürzte es erheblich. Hätte sie so jemals eine Kirchgängerin gesehen, die arme Frau wäre sofort in Ohnmacht gefallen. Diese Schuluniform trug Tara steht’s unter ihrem Nonnengewand. Von welchem sie sich erst kurz vor dem Eintreten zu Bruder David entledigte und es ziemlich sorglos in ihre Schultasche stopfte.

Dieses Kleid, so glaubte Tara, musste einen Mann doch in Versuchung bringen. Sie ließ zig Male ihre Schreibfeder zu Boden fallen, nur um sich dann nach ihr auf höchst vulgäre Art zu bücken. Doch außer einem „Ist das nicht etwas zugig dort unten rum“, oder „schickes Branding“ kamen von Bruder David keine weiteren Reaktionen. Letztere Bemerkung zielte auf das Brandmal an ihrem Po, welches jede Succubus nach der Geburt während einer feierlichen Zeremonie eingebrannt bekam.

Tara empfand dieses Ritual als barbarisch. Doch da sie sich, als man ihr das heiße Eisen auf den Po drückte, nicht mehr erinnern konnte, machte sie sich sonst keine Gedanken darüber. Komisch fand sie es nur, dass fast niemand, mit dem sie bisher Intim gewesen war, sie darauf angesprochen hatte. Und da sie sich selbst nie von hinten sah, vergaß sie es bald völlig. Wahrscheinlich blieb deswegen die Äußerung von Bruder David auch in ihrem Gedächtnis hängen.

Im zweiten Jahr ihrer Ausbildung und nach allen vergeblichen Mühen des Anbaggerns, wechselte Tara in die Abschlussklasse der Mädchenschule. Hier musste sie sich jedoch anständig benehmen. Denn Bruder David hatte Tara bei Johanna verpetzt und diese fand das laszive Auftreten der Succubus überhaupt nicht lustig. Als Tara an ihrem ersten regulären Schultag vor ihrem neuen Klassenraum wie üblich das triste Nonnengewand auszog und mit offenen Haar und ihrem gekürzten Dirndl die Klasse betreten wollte, tauchte plötzlich und wie aus dem Nichts David auf, packte sie am Handgelenkt und schleifte sie kurzerhand zur Urdämonin. Neben einer gehörigen Standpauke, wurde Tara dazu verdonnert, bis zur Beendigung ihrer Ausbildung steht’s die Beichtstühle sauber zu halten. Anfangs fand Tara diese Bestrafung ziemlich bescheuert, doch im Laufe der Jahre verdankte sie dieser Tätigkeit viele erotische Abenteuer.

Zweimal die Woche schlichen sich Sophie und Tara des Nachts hinaus aus dem Kloster und streiften durch Augsburg. Das Ganze wurde von Sophies Mutter nicht nur gebilligt, sondern von ihr selbst angeordnet. Dies war unabdinglich, da die zwei Succubus in ihrem natürlichen Sextrieb sonst zu oft auf die Ordensbrüder zurückgreifen müssten. Immerhin ist Sex für eine Succubus lebensnotwendig.

Was die zwei Dämoninnen nicht ahnten, sie wurden bei jedem ihrer Ausflüge von David und Paul beobachtet. Der Zombie liebte die Ausflüge; so kam er wenigstens an die frische Luft. Wenn man mal davon absieht, dass er meistens in irgendeinem von Urin getränkten Rinnstein hockte und die Umgebung sondierte.

Eine Patrouille der Augsburger Nachtwache bestand in der Regel aus fünf Soldaten.

Der Ranghöchste, ein Hauptfeldwebel, schritt als Truppführer in der Mitte. An seinem Gürtel hing in einer massiven Scheide, ein kurzes, nur unterarmlanges Breitschwert. Während seine rechte Hand ständig den Schwertgriff festhielt und seine Augen wachsam die Umgebung absuchten, schwang er mit der freien Hand eine kleine Glocke ‘‘Bimmel, Bimmel‘‘ und teilte allen, bis zu diesem Zeitpunkt schlummernden Stadtbewohnern mit dröhnend lauter Stimme mit: „ES IST ZWÖLF UHR UND ALLES IST GUT.“

Nicht wenige Bewohner vertraten die Ansicht, es wär erst alles gut, wenn der Blödmann endlich seine Klappe halten würde. Und die meisten wünschten sich, jemand möge diesem Spinner seine Glocke da rein schieben wo die Sonne nie scheint.

Vor dem Glockenschwinger marschierten zwei Soldaten die schwere, nach vorn ausgerichtete Hellebarden trugen. Diese Waffe, auf den ersten Blick sehr unhandlich, hatte sich in vielen Straßenkämpfen bewährt und die anfänglich getragenen Langschwerter schon bald verdrängt. Denn einen Gegner, der bestimmt noch mehr als zwei Meter von einem selbst entfernt war, aufspießen oder gar enthaupten zu können hatte durchaus seine Vorteile. Den Schluss der Gruppe bildeten zwei Soldaten mit ihren geschulterten Radschlossmusketen. Diese 18 mm Kaliber Schusswaffen konnten sofort abgefeuert werden, hatten eine Länge von 155 cm und mit den aufgepflanzten Bajonetten erreichten sie eine Gesamtlänge von fast zwei Metern. Da die Schützen im Nahkampf, das Gewehr als Stich- oder Stoßwaffe einsetzen konnten, verfügten sie nicht nur über eine schnelle Angriffswaffe sondern besaßen gleichzeitig auch eine recht wirkungsvolle Verteidigung.

Die sonst üblichen Luntenschloßmusketen wurden bei der Augsburger Nachtwache nicht mehr eingesetzt. Denn sie hatten, trotz ihrer Zuverlässigkeit und dem günstigen Preis, gravierende Nachteile. Sie benötigten eine glimmende Lunte und eine mit Schwarzpulver gefüllte Zündpfanne, welche die Handhabung kompliziert machte und in überraschend auftretenden Gefechtssituationen zu erheblichen Verzögerungen führte. Darüber hinaus waren die Gewehre bei schlechtem Wetter so gut wie unbrauchbar. Denn wenn der Wind einem das Pulver aus der Zündpfanne blies, schaute man ziemlich blöd aus der Wäsche.

Anmerkung vom Autor:
Bei meiner recht gründlichen Recherche fand ich nirgends eine Gefechtsaufzeichnung, in der Angreifer abgewartet hätten, bis Schütze “Heinblöd“ endlich mit dem Laden oder Anzünden seines Gewehrs fertig war. Ich kann mir auch beim besten Willen keine Situation vorstellen in der ein Dieb meint: „ Hey, wenn’s nicht klappt… dort in der Ecke ist es nicht ganz so zugig.“

Aufgrund von kleineren, Arbeitsunfällen, die sich dahingehend äußerten, dass in dem Rücken des ein oder anderen toten Hellebardenträger ein Einschussloch erkennbar war, wurden den Trupps steht’s hervorragende Schützen zugeteilt.

Nur lebensmüde Draufgänger wagten es, sich mit einer Patrouille anzulegen.

Jeder Schritt der Soldaten glich mehr einem Stampfen und jedes Auftreten ihrer Stiefel auf das unebene Kopfsteinpflaster verursachte ein rollendes Donnern, welches von den Häuserwänden wiederhalte und erst am Ende der spärlich beleuchteten Straßen verklang. Dem Donnern folgte stehst ein leises, hölzernes Klappern. Dieses nicht zu vermeidende Geräusch wurde durch die “Zwölf Apostel“ verursacht!

Die bei einem Gewehr pro Schuss benötigten fünfzehn Gramm Schwarzpulver trugen die Schützen in zwölf eigens dafür abgefüllten kleinen “Pulvermaße“. Diese, nur fingerlangen Holzgefäße, baumelten an Lederriemchen befestigt, an ihrem Brustgurt. Und trotz einer Lederummantelung ließ sich ihr bescheuertes, verräterisches Klappern nicht vollkommen unterdrücken.

***

Augsburg hatte einst 45000 Einwohner. Nach dem Dreißigjährigen Krieg, im Jahre 1635 Anno Domini Nostri Iesu Christi “im Jahre unseres Herrn Jesus Christus“ war die Zahl auf nur noch knapp 16500 geschrumpft. Die Menschen wurden vom Krieg, durch Hungersnöte und der Pest förmlich ausgemerzt. Vor allem die Bewohner der armen Stadtviertel waren hiervon betroffen. Um diese ärmlichen Stadtteile machte jeder normale Bürger am Tage einen großen Bogen. Doch wenn in den wohlhabenden Vierteln das Leben zur Ruhe kam, blühte es in den Armenvierteln auf.

Hier, im aufkeimenden Rotlichtmilieu, galten jedoch andere Regeln. Gesetz und Ordnung wurden mit der untergehenden Sonne in die Kloake gespült und blieben dort bis zum nächsten Sonnenaufgang. Die wackeren Burschen der Nachtwache eilten hier viel hastiger durch die kleinen verwinkelten Gassen. Hier gab es einfach zu viele Schatten. Was nutz einem die Muskete, wenn man kein Ziel fand. Und was brachte einem die lange Hellebarde, wenn die Schatten kurze, schnelle und tödliche Dolche besaßen. Schnelligkeit war in diesen Bezirken oberstes Gebot.

Das Läuten der Nachtglocke wurde immer leiser und verstummte bald völlig. Auch die noch eben donnernden Schritte glichen nun einem leisen Trippeln. Die Soldaten bewegten sich auf Zehenspitzen fast geräuschlos durch diese Schatten und ein jeder von ihnen wünschte sich, er wäre überall… nur nicht hier.

Wenn die “Zwölf Apostel“ gut in Leder eingewickelt waren verursachten sie bei vorsichtigen Bewegungen nicht das geringste Geräusch. Ein Schütze, der jedoch versäumt hatte, seine hölzernen “Pulvermaße“ zu ummanteln und durch das laute Klappern seine Kameraden in Gefahr brachte, vergaß dies kein weiteres Mal. Seine Gefährten sorgten schon dafür.

Bis ein, mit Gewalt in den Schlund eingefügtes Gemisch, bestehend aus einem Becher Waffen Öl und einer Handvoll Schwarzpulver, die Gedärme endlich wieder verließ, dafür sind einige Stunden auf dem Apport von Nöten. Das ist eine Zeitspanne, in der Schütze “Heinblöd“ über vieles nachdenken konnte. Wie zum Beispiel: „Die fünf Jahre Dienst auf der Straße sitze ich doch auf einer Arschbacke ab. Apropos Arschbacke, werde ich je meine brennende Rosette wieder richtig schließen können?“

Die patrouillierende Nachtwache war in diesen Stadtvierteln nicht gern gesehen doch nur wenige Schatten riskierten es mit ihr in Konfrontation zu geraten. Der Überraschungseffekt lag zwar auf der Seite der Diebe, doch die Soldaten waren keine Dummköpfe. Und eine Hellebarde einfach auf gut Glück in die Dunkelheit hinein zu schwingen oder eine vorsorglich abgeschossene Kugel konnte durchaus treffen.

Dirnen, die zur damaligen Zeit “Meretrix“ genannt wurden, verrichteten ihren Dienst üblicher Weise in einem Frauenhaus und waren in der Regel verpflichtet, jeden Kunden „ohne Unterschied“ zu bedienen. Es waren zumeist unverheiratete Frauen, die Sex mit mehreren Männern hatten. Die Tatsache, dass sie hierfür Geld nahmen, hielten die wenigsten Zeitgenossen als unmoralisch. Viel eher war die Armut der Frauen eine Art schuldmindernder Umstand. Eine Meretrix war zum Teil rechtlos. Der Frauenwirt, also der Pächter des öffentlichen Bordells und Vorstand der Prostituierten, hingegen war ein “freier Mann“, wenn auch in der Regel kein Bürger. Der Frauenwirt, oft zugleich auch der Scharfrichter, war häufig vermögend, galt jedoch als ehrlos.

Natürlich waren die Ziele von Taras und Sophies nächtlichen Ausflügen genau diese Stadtbereiche und anfänglich gab es mit den Frauenwirten auch ernsthafte Probleme. Denn wo immer die zwei Succubus auftauchten, sanken die Einnahmen der anderen käuflichen Liebesanbieterinnen auf null. Zwei Mal kehrten die beiden Succubus nach einer problembehafteten Nacht ziemlich zerschunden zurück. Beim ersten Mal hatte Tara ein blaues Auge und Sophie einen gebrochenen Arm. Beim zweiten Mal wurden die beiden Dämoninnen halb Tod geschlagen und sie erreichten das Kloster nur noch kriechend.

Daraufhin mussten David und Paul bei Johanna Franziska de Mon zum Apell antreten um sich bei ihr zu rechtfertigen. Doch bevor die Urdämonin losdonnern konnte, holte David unter seinem Umhang drei noch blutige Köpfe hervor und warf sie zu Boden. Dann sank er auf seine Knie und sagte: „Verzeiht oh Herrin doch ich handelte auf Taras Befehl hin, nicht einzugreifen.“ „Sie hat dich gesehen und gesagt du sollst ihr NICHT HELFEN?“, fragte Johanna wütend. „Nein Herrin, die Tara aus der Zukunft gab mir vor meiner Zeitreise einige sehr genaue Anweisungen was ich in gewissen Situationen zu tun habe. Unter anderem gehörte dieser Befehl dazu. Da ich wusste, dass sie diesen Angriff überleben würde gehorchte ich ihrem Wunsch. Ich versichere ihnen, es gibt auch Befehle die ich nicht ausführen werde.“

Johanna schnaufte verdrossen. Der Droid tat nur das was ihm aufgetragen wurde, also traf David keine Schuld. Eigentlich hätte die dumme Succubus Göre eine Strafe verdient. Jedoch konnte Johanna die Tara aus dem “Hier und Jetzt“ nicht für ihre schwachsinnigen Befehle aus der Zukunft bestrafen. Die Urdämonin grübelte kurz, wobei das zentrale Thema davon handelte, ob ein versohlter Mädchenhintern in der Zukunft ein Zeitparadox auslösen würde.

Johanna warf einen Blick auf die drei vor ihren Füßen liegenden Köpfe. Sie stieß einen mit dem Fuß an, worauf sich dieser auf dem Hinterkopf liegend langsam um die eigene Achse drehte. Der Schädel blickte aus leeren Augenhöhlen gegen die Decke. „Wo sind seine Augäpfel?“, fragte die Urdämonin. Daraufhin antwortete Paul: „Fie fmecken ein wenig nach Fülfe.“

Johanna fand großen Gefallen daran, sich von dem Zombie das eine oder andere Mal besteigen zu lassen. Und lecken konnte der Wicht wie kein zweiter. Sie schloß die Augen und sagte tonlos: „Wenn ich das nächste Mal nach dir Rufe putzt du dir vorher ausgiebig die Zähne.“

Dann wandte sie sich wieder an den vor ihr knienden David und fragte: „Wie gedenkst du solche beinah Katastrophen in Zukunft zu vermeiden?“ David griff in eine Tasche seines Umhangs und holte aus ihr vierzehn abgetrennte Daumen hervor. Auch diese auf seinem Handteller liegenden Körperteile ließ er zu Boden fallen und sagte: „Letzte Nacht besuchten Paul und ich sämtliche Frauenwirte der Stadt und machten ihnen einiges klar.“ &#034Was genau habt ihr mit ihnen gemacht?“, fragte Johanna.

David antwortete: „Ich habe sie an die Gurgel gebackt und hochgehoben. Paul hat ihnen dann die Gliedmaße abgebissen.“ Der Zombie fiel ihm ins Wort und ergänzte: „Ich fagte fu ihnen… möchteft du noch etwaf fagen, bevor mein Freund dir den Kehlkopf eindrückt? Laff die beiden Frauen in Ruhe oder du liegft morgen in einem Leichenfack.“

Nach diesem Vorfall waren die Frauenwirte den Succubus gegenüber äußerst freundlich, ja beinahe großherzig. Die zwei Mädchen fanden das klasse, auch wenn sie nicht wussten, was diesen eigenartigen Sinneswandel herbeigerufen hatte. Sie bemerkten jedoch die Verbände an den Händen der Männer, konnten sich aber auch darauf keinen Reim machen. Im Grunde genommen war es ihnen auch vollkommen egal. Hauptsache sie konnten nun ungestört ihre sexuellen Triebe ausleben.

Von den anderen Meretrix hatten die Dämoninnen nichts zu befürchten. Es sprach sich unter den Dirnen sehr schnell herum, dass ab und an zwei äußerst hübsche, junge Dinger auftauchten, die ihren gesamten Verdienst an die anderen Liebesdienerinnen verteilten. Dies geschah natürlich hinter den Rücken der Frauenwirte und verbesserte so das Einkommen der Frauen in diesen Nächten erheblich.

Doch das eigentliche Erfolgsrezept der zwei Succubus bestand darin, dass sie ihrer Zeit bestimmt dreihundert Jahre voraus waren. Sie bedienten ihre Kunden nicht wie die anderen Meretrix in ein Frauenhaus, sondern gingen auf offener Straße und fast nackt anschaffen. Sie wollten sich eigentlich vollkommen ohne Kleidung den Männern präsentieren, doch Johanna riet ihnen wenigstens den obligatorischen Schleier zu Tragen.

Es existierte für die Meretrix eine Kleiderordnung. Die Stadt Augsburg bestand darauf, dass jede Hure durch einen Schleier mit einem dicken grünen Strich in der Mitte als Liebesdienerin zu erkennen war. Tara bewies hierbei einen erstaunlichen Einfallsreichtum. Sie bat Johanna um ausreichend Stoff um nicht nur Schleier sondern zwei komplett durchsichtige Togen bei einem Schneider anfertigen zu lassen. Natürlich war das Anschaffen auf offener Straße strikt verboten, doch die beiden Succubus zeigten sich auf ihre Weise den Nachtwächtern erkenntlich und so blieben sie unbehelligt.

Die Patrouille bog um die Ecke in eine kleine Sackgasse wo Tara und Sophie die Männer in ihrem durchsichtigen Hauch von nichts bereits erwarteten. Die Wächter hatten diesen Ort ausgewählt weil sie sich bei ihrem Treiben mit den Mädchen nur zu einer Seite hin absichern mussten. Den Anfang machte natürlich der Hauptmann. Während er sich daran machte sich die Hose herunter zu ziehen, bezogen die anderen Soldaten ihre Verteidigungsstellung.

Die zwei Frauen hatten sich schon den ganzen Abend lang mit fremden Männern amüsiert und die Soldaten sollten die letzten Kunden für diese Nacht sein. Denn irgendwann ist auch mal für eine Succubus genug. Zwar wurde durch den Sex ihre Energie gestärkt, doch wenn das Hirn erst einmal auf „Nö, heute geht nichts mehr“ geschaltet hatte, fühlte sich auch der Rest ihrer Anatomie dazu berufen, auf den sonst so Leben spendenden Sex zu pfeifen.

Sophie begrüßte den Hauptman mit einer recht netten Lüge: „Da seid ihr ja endlich, meine Freundin und ich sind schon ganz feucht.“ Wie um es den Hauptman zu beweisen steckte die blonde Dämonin ihre Hand durch einen Beinschlitz unter die Toga ihrer Freundin und zog ihren Finger durch Taras Pussy. Aufgrund des durchsichtigen Stoffs konnte der Hauptmann ganz deutlich sehen wie Sophies Finger erst über Taras Venushügel strich und sich dann durch die Schamlippen schob. Sophie steckte ihren Finger jedoch nicht in Taras Möschen, sondern glitt nur zwischen ihren Scheidenlippen hin und her.

Tara machte mit dem linken Fuß einen Seitwärtsschritt und offenbarte dem Mann dadurch einen bessern Blick auf ihr feucht glänzendes Döschen. Ihm tief in die Augen schauend öffnete sie ihren Mund und flüsterte: „ich bin so geil auf eure Schwänze.“ Und Tara meinte dies, zu ihrer eigenen Überraschung, wirklich.

Der Mann trat einen Schritt vor und hielt ihr sein erigiertes Glied entgegen. Die Brünette Dämonin ergriff sogleich den Schaft des Mannes und drückte ganz sacht mit einem Mittelfinger gegen die Öffnung seiner Harnröhre. Der Soldat grunzte laut, denn schon diese leichte Berührung ließ seinen Hodensack pochen. Sophie steckte ihm zum endgültigen Beweis von Taras Nässe den mit ihren Säften benetzten Finger in den Mund, welchen er genüsslich abschleckte.

Als nächstes drehte sich Tara um, beugte sich etwas nach vorne und streckte dem Mann einladend ihren Hintern entgegen. Wie hypnotisiert starrte er auf diese herrlich geilen Pobacken. Sophie stellte sich Seitlich neben ihre Freundin und hob wie in Zeitlupe deren Toga an. Zentimeter für Zentimeter legte sie Taras Hintern frei und deutete den Hauptmann an, sich an ihre brünette Freundin zu vergehen.

Als der Mann mit seiner Eichel gegen Taras Hintern stieß, fasste Sophie ihrer Freundin an die Pobacken und zog sie auseinander. Danach ließ sie ein wenig ihrer Spucke auf Taras Hintereingang tropfen und wies dem Mann mit ein Kopfnicken den Weg, in welches Löchlein er seinen Degen versengen sollte.

Tara spürte wie der Kerl die Spitze seines Schwanzes an ihre Rosette ansetzte und dachte sich: „Sophie du blöde Gans, ich bin nicht so wie du, ich hätte mir für den Anfang das andere Loch gewünscht.“ Um sich besser auf den Pofick vorzubereiten griff sich die brünette Dämonin selbst zwischen die Beine und massierte sich den Kitzler. Zum Glück für Tara war der Hauptmann kein brutaler Stecher sondern ein sehr ruhiger Genießer. Ganz sacht, beinahe zärtlich drückte er sein Glied gegen Taras Schließmuskel. Durch die eigene Stimulation ihres Unterleibs war Tara auch schon bald gierig darauf den Schwanz in ihrem Darm aufzunehmen. Um den Mann zu unterstützen drückte sie ihn genauso sacht ihren Hintern entgegen. Als sich ihre Öffnung immer mehr dehnte glitt die Eichel wie von selbst in den warmen Frauenarsch. Und nachdem der Hauptman bis zum Anschlag mit seinen Fleischdegen in Tara steckte begann das Mädchen ihren Hintern vor und zurück zu bewegen.

Der Hauptmann knetete Sophies pralle Möpse durch den dünnen, durchsichtigen Stoff ihrer Toga. Ihre Nippel verhärteten sich und drückten gegen den zarten Stoff als wollten sie ihn zerreißen. „Ihr zwei seid einfach unglaublich stöhnte der Mann als Tara auf Höhe der Eichel in ihren Bewegungen inne hielt und einige Male gekonnt den Schließmuskel zusammendrückte. Der nun lastende Druck an seiner Eichelspitze reichte aus und der Hauptmann ergoss sich in Taras Darm. Nachdem er seinen kompletten Saft in Tara gespritzt hatte und sein Glied auf Normalgröße zusammenschrumpfte, wollte er sich schon eiligst die Hose wieder hochziehen, doch Sophie hielt in zurück. Mit einem Klaps auf Taras Hintern sagte sie: „Nun bedank dich aber auch brav bei dem Herrn für seine Gabe.“ Tara drehte sich lachend um, ging in die Hocke und nahm den klein gewordenen Penis in den Mund und lutschte in sauber. Nach dieser Zugabe bedankte sich der Hauptmann bei Tara, zog sich die Hose hoch und ging mit zittrigen Knien zu seinen Kameraden um sie abzulösen.

Als nächstes kamen ein Hellebardenträger und ein Schütze an die Reihe. Als Begrüßung hauchten ihnen die zwei Succubus einen Kuss auf ihre Lippen und Tara fragte: „ So und was möchtet ihr zwei Süßen mit uns anstellen?“ Der Schütze deutet auf die Ladefläche eines in der Ecke stehenden alten und fast zerfallenden Karrens und stotterte: „Ich… ich… würde sie gern lecken mein Fräulein.“ Ich auch, wenn’s genehm ist?“, meinte der andere. Sophie wie auch Tara nickten zustimmen den wohl etwas schüchternen Soldaten zu. Dann drehten sie sich um und gingen mit wiegenden Hüften zu dem Karren. Die Soldaten gafften gierig auf die Pendelbewegungen ihrer runden Pobacken und eilten den Damen hinterher. Beim Karren angekommen zogen sich die jungen Frauen ihre Togen bis zu den Hüften hinauf, legten sich mit dem Rücken auf die Ladefläche und streckten ihre Beine den dunklen Nachthimmel entgegen.

Danach spreizten sie fast gleichzeitig ihre Schenkel und gewährten den zwei Männern einen Anblick, den diese wohl ihr Leben lang nie vergessen würden. Taras linkes Bein und Sophies rechtes Bein bildeten ein malerisches X. Zum Abstützen ihrer Beine streckten die Mädchen ihre Arme empor und ließen ihre Beine nach hinten in Richtung ihrer Köpfe sinken, bis ihre Kniescheiben in ihren Handflächen ruhten.

Vollkommen unüblich zur damaligen Zeit war die fehlende Intimbehaarung der zwei Succubus. Die Soldaten staunten nicht schlecht, als sie auf die blitzblank rasierten Muschies starrten. Auch unter den Achseln dieser zwei Schönheiten befand sich kein einziges Härchen. Das konnte man aufgrund ihrer emporgestreckten Arme deutlich sehen. Dies war für die Männer etwas vollkommen Neues, doch sie fanden es aufregend und konnten sich an den Frauenleibern kaum sattsehen.

Durch das zurücksenken ihrer Beine hoben sich die nunmehr kugelrunden Pobacken der Mädchen leicht vom Karren ab und die Soldaten stierten auf die beiden Haarlosen Löchlein der Schönheiten. Ein jeder kniete sich vor einem Mädchen und strich mit seiner Zunge durch ihre aufklaffenden Schamlippen. Da aus Taras Po immer noch etwas Sperma tropfte, vermied es ihr Lecker dieses Loch mit seinem Mund zu berühren. Sophies Schlecker jedoch leckte ihr begierig beide Löchlein, was sie stöhnend registrierte. Doch auch Tara kam auf ihre Kosten. Der vor ihr kniende Soldat war zwar ungestüm, doch nicht ungeübt. Gekonnt reizte er ihren Kitzler mit seiner Zunge und versengte sie das ein oder andere Mal so tief es nur ging in ihr Fötzchen.

Schon bald konnten sich die beiden Succubus nicht mehr beherrschen und stöhnten ihre Geilheit in den Nachthimmel hinaus. Und als wäre dies ein Starsignal sprangen die zwei Soldaten auf und nestelten aufgeregt an ihrem Hosenbund herum. Als die Beinkleider bis zu ihren Knöcheln herabsanken, legten sie ihre Bajonette auf die Möseneingänge der Dirnen und stießen ihre harten Prügel in die willigen Frauenleiber.

Tara genoss diesen Fick, drehte ihren Kopf zur Seite und flüsterte Sophie zu: „Bitte küss mich.“ Ihre blonde Freundin drehte nun ebenfalls den Kopf auf die Seite und näherte sich bereits Taras Lippen, als diese etwas zurück wich und mahnend sagte: „Aber nicht wieder beißen!“ In Sophies Augen spiegelte sich dieselbe Geilheit wie in Taras Blick und sie meinte mit einem verträumten Lächeln: „Keine Sorge mein Schatz ich bin diesmal lieb zu dir.“

Durch die starken Hände der Männer wurden die Oberschenkel der Frauen derart nach unten gedrückt das es beinahe wehtat. Und nun hämmerten die Soldaten wie wild ihre Schwänze in die beiden Dämoninnen hinein. Durch die wuchtigen Stöße wurden die zwei regelrecht über den Karren geschoben. Doch mit einem Ruck zogen die Männer sie immer wieder bis zum Rand der Ladefläche zurück. Die zwei Soldaten vögelten sich in einem wahren Rausch hinein und an ihren nackten Oberschenkeln bildete sich bereits ein feucht glänzender Schweißfilm.

Sophie wurde von der Euphorie der Männer angesteckt und bettelte förmlich darum erbarmungslos durchgezogen zu werden. Auch Tara vergaß die Welt um sich herum und knetete mit den Händen ihre Brüste. Auch auf dem Körper der zwei jungen Frauen hatte sich ein Schweißfilm gelegt und den Hauchzarten Stoff ihrer Togen völlig durchnässt. Wie ein nasses Tuch lag der Stoff über ihre Leiber und schien immer enger zu werden. Dann als es schien nie mehr aufzuhören, sackte Taras Ficker über ihr zusammen und schoss ihr seinen Samen in die Gebärmutter.

Sophies Stecher hielt erheblich länger durch. Längst nachdem sich der eine Soldat höflichst von Tara verabschiedet hatte und wie betrunken auf seine Kameraden zu torkelte vögelte sein Kamerad noch immer ohne Unterlass die blonde Dämonin. Längst hatten seine Stöße an Kraft verloren doch er bewies eine erstaunliche Standfähigkeit. Taras Freundin glitt wie auf eine Welle von einem Orgasmus zum anderen und warf dabei ihren Kopf hin und her. Doch letztendlich konnte auch der zweite Soldat seinen angestauten Samen nicht mehr halten und jagte ihn in die Succubus. Wäre Tara nicht sofort zur Stelle um den Mann zu stützen, er wäre sicherlich gestürzt.

Als die zwei noch nicht bedienten Soldaten mit offenen Hosen vor die Frauen traten, schnappte Tara hörbar nach Luft. Sie machte sich daran auf den Wagen zu klettern, um von dort kniend den Männern ihren Hintern entgegen zu strecken, doch Sophie hielt sie zurück. Zwar fix und fertig doch noch immer voller Lust meinte sie zu ihrer brünetten Freundin: „Die zwei gehör..en mir.“ Da Sophies Worte ziemlich abgehackt klangen, meinte Tara sich verhört zu haben. „Du willst was?“, fragte sie geschockt. „Ficken“, war das einzige wozu Sophie noch fähig war zu sagen. Bist du irre, du kannst kaum noch stehen? Sophie schüttelte stumm mit dem Kopf zeigte aber mit einem Finger auf ihr Fötzchen „Nun gut“, meinte Tara Achsel zuckend, „wenn du es so haben willst, mir tut eh alles weh.“

Sophie deutete auf einen Soldaten, dann auf die Ladefläche des Karren auf dem sie saß und sagte: „Du, da…hin un i ch hetz mi uf dich“ dann deute sie auf seinen Kameraden und schnaufte: un hu hickt mi ho hinnen.“ Die zwei Soldaten verstanden nicht ein einziges Wort, darum musste Tara Sophies angedeuteten Worte übersetzen. Mit einem Kichern sagte sie zum Ersten: „Du sollst dich auf den Karren legen, damit sie sich auf dich setzen kann.“ Sophie nickte. Danach zeigte Tara mit dem Finger auf den zweiten und sagte: „Dich bat meine geistesgestörte Freundin, sie von hinten zu ficken.“ Sophie schaute Tara zwar verärgert an, nickte aber erneut.

Der Schütze war der erste, der sein Glied endlich aus der Hose befreite. Dieser war schön geformt und stand steil empor. Als sein Kamerad den wohlgeformten Schwengel des anderen sah, machte auch er sich daran seinen Riemen endlich aus dem warmen Nest herauszuholen. Tara war überrascht was für eine Größe da aus seiner Hose herausragte. Sofort griff sie nach dem noch gar nicht voll ausgefahrenem Rohr. Sein Besitzer jauchzte freudig auf. Sophie bekam gar nicht mit was ihr da bevorstand, denn sie war schon dabei sich auf den Schwengel des ersten niederzulassen. Wie eine schlaffe Fleischwurst lag der riesige Riemen in Taras Hand und sie begann ihn langsam zu massieren. Nach kurzer Zeit merkte sie wie dem Mann die Behandlung gefiel und sein Schwanz steif wurde. „Uff“ entfuhr es ihr, „das Teil ist bestimmt 25cm lang.“

Sophie war zwar kaum noch bei Kräften doch taub war sie keineswegs. Als sie hörte wie groß das Glied ihres zweiten Stechers war, legte sie sich mit ihren Brüsten auf den Oberkörper des unter ihr liegenden Soldaten und streckte ihren Hintern in die Höhe. Sogleich entledigte sich der Soldat mit dem abnormen Teil komplett seiner Hose und kletterte zu dem vögelden Paar auf die Ladefläche des Karrens. Dort positionierte er sich breitbeinig über Sophies nach oben gestreckten Hintern und während sein Kumpane von unten die Pussy mit seinem Schwanz durchpflügte, dirigierte er seinen Riesenschwanz in Richtung Sophies Hintereingang. Mit ein wenig Speichel an den Fingern, betastete er das Loch von ihrem Arsch. Um ja nichts zu verpassen legte Tara ihren Kopf mit einer Wange auf Sophies Pobacke und stöhnte: „So etwas geiles habe ich noch nie vom nahen gesehen.“ Nur wenige Zentimeter vor ihrer Nase begann der Riesenschwanz damit Sophies Po zu spalten. Diese schrie lustvoll auf und grub ihre Fingernägel in den Oberarm des unter ihr liegenden Soldaten. Diesem schossen sogleich die Tränen in die Augen doch er ertrug es tapfer.

Langsam schob sich das riesen Ding durch Sophies Darm. Wie um das Monsterteil zu schmieren leckte Tara das ein und andere Mal genüsslich am Stamm des immer weiter abwärts fahrenden Gliedes. Als der Hodensack ihres Arschfickers Sophies Pobacken berührten begann er vorsichtig sich wieder aus ihr herauszuziehen. Sophie spürte wie sich die Beiden Schwänze in ihr um die Plätze stritten. Jedes Mal wenn der eine zustieß versuchte er den anderen zu verdrängen. Doch der andere war steht’s wehrhaft und gab nicht nach. Dieses Toben in ihrem Unterleib war für Sophie eines der geilsten Gefühle überhaupt. Auch wenn sie glaubte, von solch einem Teil wie er augenblicklich in ihrem Hintern steckte, irgendwann einmal zerrissen zu werden.

„Ist das Geil“, sagte Tara und dankte in Gedanken dem Herrn der Finsternis dafür, dass sie heute nicht mehr mit so einem Ding Bekanntschaft machen musste. Kaum hatte sie den Satz zu Ende gedacht, stieß Sophies Poficker seinen Schwanz mit einem Ruck bis zum Anschlag wieder in sie hinein. Die Blonde Succubus schrie auf, sowohl vor Schmerz als auch vor Lust. Mit schnellen Stößen fickte er sie immer wieder bis zum Anschlag.

Sophie spürte, wie die Hände des unter ihr liegenden ihre Titten durchwalkten und auch er stieß sein Glied nun immer wieder tief in ihre Gedärme. Die Hände des Arschfickers legten sich wie Stahlklammern auf ihre Pobacken und drückten diese fest zusammen. Tara musste um weiterhin alles hautnah verfolgen zu können die Position wechseln. Sie robbte ein wenig um Sophie herum und legte ihren Kopf auf deren Steiß.

Als Sophie einen erneuten Orgasmus in sich aufsteigen spürte, fing sie an Gurgellaute von sich zu geben, denn mittlerweile verfügte sie nicht einmal mehr über die Kraft um zu stöhnen. In dem Moment, in dem sie ihren Orgasmus hatte, spürte sie noch wie sich Taras Finger daran machten ihren Kitzler zu massieren. Das gab ihr den Rest. Das Ganze war so überwältigend, dass sie Besinnungslos zusammenbrach…

Als die blonde Dämonin wieder zu sich kam lag sie zwar immer noch auf den Karren, doch hatte jemand sie mit einer recht kratzigen Decke zugedeckt. „Tara?“, flüsterte sie ängstlich. „Ich bin bei dir mein Schatz“ flüsterte ihre Freundin zurück und Sophie atmete erleichtert auf. „Wie lange war ich weg?“, fragte sie leise und Tara antwortete: „Fast zwei Stunden.“ Und wer hat mich mit diesem grausigen Ding zugedeckt? Das müffelt ja wie ein totes Frettchen.“ Tara lachte leise bevor sie antwortete: „Das warnen die Jungs von der Patrouille. Sie haben sich schreckliche Sorgen um dich gemacht und dachten schon du hättest den Löffel abgegeben.“ „Ja ist klar,“ kicherte daraufhin Sophie, denn wenn ich hinüber wäre, hätten sie keine Schlampe mehr die sie nächste Woche wieder besteigen könnten.“ „Hey, ich bin ja auch noch da“, erwiderte Tara.

Nicht unweit der zwei Dämoninnen flüsterte Paul David zu: „Follten wir die fei nicht langfam nach Haufe bringen?“ David schüttelte mit den Kopf und zeigte stattdessen auf einer Häuserwand ca. 150 Schritt von ihnen entfernt. „Dort ist der Schatten dunkler als die anderen Schatten“ raunte er leise. „Ja und?“, fragte Paul. David antwortete mit einer Gegenfrage: „Warum ist der Schatten dort dunkler als andere?“ „Ift daf wichtig?“, meinte Paul verwirrt. Und der Android erklärte es ihm!

Die drei im Schatten lauernden Männer warteten geduldig. Sie warteten schon eine ganze Zeit lang, denn in dieser Gegend fanden sie trotz aller Warnungen immer dankbare Opfer. Die Männer mussten nur ausharren. Irgendwann tauchte schon jemand auf. Meist waren es Betrunkene auf ihrem Weg zur nächsten Kneipe, Freier auf der Suche nach einem Freudenmädchen oder die ein oder andere abgehalfterte Hure, auf dem Weg nach Hause.

Doch an diesem Abend war alles anders.

Nur aus purer Neugier hatten sich die Männer noch nicht auf die zwei jungen Frauen gestürzt welche sich hier allem Anschein nach nicht auskannten. Die jungen Dinger schlenderten seelenruhig in Zwiegespräch vertieft durch die dunkle Gasse. Die Blonde schien irgendwie angetrunken zu sein, denn sie musste von der Brünetten gestützt werden. Beide klangen jedoch so, als amüsierten sie sich köstlich.

Die Nacht war für Sophie recht einträglich gewesen. Nachdem sie ihre Barschaft gezählt hatte, hielt sie diese Tara mit offener Hand vor die Nase.

Sophie neugierig: „Wie viel hast du eingenommen?“
Schweigepause:
Tara stumm: „—-.“
Sophie drängend: „Nun sag schon.“
Tara errötend: „Ich —-.“
Sophie argwöhnisch: „Du was?“
Tara stotternd: „Öhm… ich … ich habe kein Geld verlangt“,
Sophie von den Socken: „UND WARUM NICHT?“
Tara achselzuckend: „?!!!?.“
Sophie irritiert: „Hähh?“
Tara kleinlaut: „Ich hab’s vergessen.“
Sophie belustigt: „Du bist das Dümmste, was sich jemals auf einer Matratze auf und ab bewegte.“
Schweigepause:
Schweigepause:
Tara nachdenklich: „Wie viel Kunden hattest du heute Nacht?“
Schweigepause:
Schweigepause:
Schweigepause:
Sophie: „Wieso fragst du? Es waren 17!“
Schweigepause:
Tara besinnlich: „Aha!“
Sophie nachäffend: „Was meinst du mit deinem Aha?“
Sophie leise vor sich hin grummelnd: „—-.“
Sophie grimmig: „Wieviel hattest du denn?“
Schweigepause:
Tara trocken: „28.“
Schweigepause:
Schweigepause:
Schweigepause:
Schweigepause:
Schweigepause:
Sophie mit gespielter Entrüstung: „Schlampe.“
Tara grinsend: „Fickfrosch.“

Die Männer im Schatten sahen das Geld in Sophies Hand. Allen drei war nun klar, dass sie die zwei jungen Frauen nicht nur durchvögeln würden, sondern den Männern obendrein auch noch ein Batzen Geld zuwinkte.

Wie zwei ahnungslose Schafe die einem Wolfsrudel geradewegs in den Bau liefen, schlenderten die beiden Mädchen um eine Ecke, welche jedoch in einer Sackgasse endete. Die Diebe hörten die Brünette sagen: „Ich dachte du kennst dich hier aus?“ Dann antwortete die Blonde: „Tue ich ja auch doch diese Sackgasse gab es gestern noch nicht.“ „Ahhh, ist klar“, erwiderte die Brünette.“ Etwas ärgerlich sagte daraufhin die Blonde: „Hör auf so blöd zu grinsen.“

Was dann geschah passierte schnell und absolut geräuschlos. Noch bevor die Männer den Frauen folgen konnten standen vor ihnen plötzlich zwei Fremde.

Der eine trug eine Robe wie ein Mönch und sein Gesicht verbarg er unter einer Kapuze. Der Mann war gut ein Meter achtzig groß und in seiner rechten Hand trug er einen langen Holzstab, der ihn bestimmt um einen weiteren Meter überragte. Seine Füße steckten in schweren, schwarzen, geschnürten Stiefeln. Dort wo eigentlich die Augen hätten seien sollen leuchteten zwei blaue punkte grell auf.

Der zweite war sehr klein, fast ein Zwerg, so schien es. Dieser Zwerg, dessen Gesicht einer Kröte ähnelte reichte dem Kaputzenmann gerade mal bis zum Bauchnabel.

Die drei Diebe waren ein eingespieltes Team. Es bedurfte keiner Absprache, denn ihr Handeln war einstudiert. Drei Dolche rasten durch die Nachtluft und einer traf den Zwerg mitten in die Brust. Der zweite Dolch, auf den Kaputzenmann geschleudert, wurde von ihm mit einer lässigen Bewegung seines Stabes abgelenkt, und den dritten fing er mit der freien Hand auf und schleuderte ihn sofort zurück.

Sofort sackte einer der Diebe Tod zusammen. Der Dolch hatte ihn mitten ins Herz getroffen.

Eigentlich hätte auch der Wicht umfallen müssen. Doch dieser lächelte nur und zog sich das Messer aus dem Körper. Die zwei noch lebenden Diebe drehten sich auf der Stelle um und wollten flüchten, doch der von Paul geworfene Dolch und Davids Stab waren schneller. Pauls Dolch traf den zweiten Dieb in den Hinterkopf und bohrte sich tief in sein Hirn. Er war schon Tod noch bevor er mit dem Gesicht auf das Kopfsteinpflaster aufschlug. Der dritte Dieb schaute noch einige Sekunden auf die lange Spitze des Stabes, welche aus seiner Brust herausragte, dann wurde sein Blick leer, glasig und er sackte in sich zusammen.

„Ef ift ja nicht fo, daff ef nicht weh tut“, flüsterte Paul. „Hab dich nicht so“, antworte David, „das ist doch nur ein Kratzer.“

„Hast du überhaupt eine Ahnung wie wir hier wieder rausfinden?“, erklang Taras Stimme. „JAA“ antwortete Sophie barsch. Taras Kichern war nicht zu überhören als sie sagte: Na dann beeilen wir uns lieber, bevor hier noch weitere Sackgassen um uns herum gebaut werden.“ Bevor die zwei Succubus wieder aus der Sackgasse traten, rollten David und Paul die drei Diebe schleunigst zurück ins Dunkel und pressten sich selbst an eine Hauswand.

Die übrigen Nächte verbrachte Tara viel Zeit mit Lesen, doch das Tagebuch ihrer Mutter hatte sie bisher noch nicht zur Hand genommen. Sie glaubte, die Zeit war noch nicht reif dazu. Die Succubus hatte in der Klosterbibliothek jedoch ein erstaunliches Buch gefunden. Dieser Einband bestand aus vielen, vielen kleinen Zeichnungen und hieß Kamasutra. Tara hütete dieses Buch wie einen kleinen Schatz und lernte daraus die irrwitzigsten Positionen. Oft lag sie nackt in ihrem Bett, das Buch vor sich und besorgte es sich selbst. Jedes Mal dachte sie dabei an Christoph.

In dem langen Flur zu den Gemächern herrschte absolute Ruhe um diese Zeit. Der Gang selbst war gute einhundert Schritte lang und in einem Abstand von jeweils etwa zehn Schritten befanden sich auf seiner rechten Seite im Mauerwerk schmale Torbögen. In diesen Bögen waren sehr massive Holztüren eingelassen hinter denen, die Nonnenschülerinnen ihre kleinen Quartiere hatten. Gegenüber jeder Tür befand sich ein schmales jedoch sehr hohes, rechteckiges Fenster, das vom Boden des Ganges bis fast an seine drei Meter hohe Decke ragte und oben, so wie die Tür gegenüber, in einem halbrunden Torbogen eingelassen war. Umrahmt wurden diese Fenster von schweren, vollkommen blickdichten, dunkelroten Vorhängen.

In dieser Nacht war der Himmel wolkenbedeckt und von Draußen fiel absolut kein Licht in den Gang. Vereinzelt erhellte zwar der schwache Schein einer vereinsamten Fackel, die in einem eisernen Halter an das Mauerwerk hing, kleine Bereiche des Flurs, doch gab es zwischen diesen Lichtkegeln auch Bereiche, die vollkommen im Dunkeln lagen.

Taras Zimmertür befand sich in einem der Lichtkegel. Der sanfte Schein einer Fackel legte sich beinahe wie bei einer Liebkosung um ihren gesamten Eingangsbereich.

Aus Sicherheitsgründen, die Bruder David eingeführt hatte, patrouillierte einer der Mönche zu jeder Tag und Nachtzeit durch das gesamte Kloster. Diese Anordnung wurde unterstützt von Ordensschwester Johanna Franziska de Mon. Sie zählte zwar nicht unbedingt zu den Oberhäuptern des Klosters, doch war sie insgeheim die wirkliche Herrin hinter diesen Mauern und jede ihrer Bitte wurde Folge geleistet.

Als Bruder Klaus, der Mönch, der für diese Nacht eingeteilt war, den Gang entlangschritt, herrschte wie sonst auch die übliche Stille. Umso deutlicher vernahm er die Geräusche aus einem der Gemächer. Abrupt verharrte der Geistliche, in dem langen Klosterflur. Klagende Laute drangen zu ihm aus dem Zimmer einer Nonnenschülerin heraus. Er horchte genauer hin. Nein das war kein Klagen, es hörte sich viel mehr wie ein Wimmern und Stöhnen an! „Es wird ihr doch nichts fehlen?“ Dachte der Mönch und legte sein Ohr an die robuste, mit Eisen beschlagene Holztür. Die Laute aus dem Zimmer klangen nicht nach Leid oder Schmerzen, sondern … irgendwie … lustvoll. Allmählich begriff der Geistliche, was da drinnen geschah! Oh ja, Tara schien sehr wohl etwas zu fehlen! Etwas für ihr kleines juckendes Fötzchen…

Der geile wollüstige Klang des Stöhnens war umso eindeutiger, je länger der Mönch an der Tür horchte. Dies tat der geistliche Mann voll lüsterner und rasch steigender Gier. Diese Art von Frauen kannte er nur zu gut. Sein menschliches Zepter zuckte heftig, obwohl er es schon vor kurzer Zeit erst, in der unersättlichen Spalte einer anderen Ordensschwester heftig ausgespritzt hatte… und sich die letzten Tropfen von ihr noch hatte absaugen lassen.

Aber das schamlose Gewinsel da drinnen erregte ihn sehr. Das Mädchen schien wohl viel Genuss beim Wichsen zu haben. Das war nicht zu überhören. Der Mönch konnte sich nicht länger beherrschen. Er bückte sich, damit er durch das Schlüsselloch einen Blick auf das Innere der Kammer erhaschen konnte.

Ein Glück, dass dieser Gang in einem sehr abgelegenen Bereich des Klosters lag und es schon so spät war . Wenn ihn jemand hier vor dem Nonnenzimmer beim Spannen entdeckte und das Gesehene auch noch ausplauderte, so würde die Kirche bei ihm bestimmt hart durchgreifen müssen.

Es war allgemein bekannt, dass es den ach so christlichen Würdenträgern nicht an weltlichen Erfahrungen mangelte und alles wurde seit Jahrhunderten von der Kirche geduldet… solange die Ordensbrüder und -Schwestern sich bei ihrer Unzucht nicht erwischen ließen.

Gerade dieses Kloster war ein Sündenpfuhl sondergleichen. Hier vögelte quasi jeder mit jedem und selbst die Klosteroberhäupter hielten sich gleich mehre Mätressen. Doch es gab auch hier immer noch einige selbsternannte Sittenwächter die wirklich noch an die Unschuld der Kirche glaubten und jede Untat gleich bei der Ordensleitung meldeten. Nach solch einer offiziellen Meldung wurde es selbst für die Oberhäupter verdammt schwer, solch ein Vergehen unter den Teppich zu kehren. Manchmal schafften sie es und ein anderes Mal musste, um den Schein zu wahren, das eine oder andere Bauernopfer gebracht werden.

Die Öffnung des Türschlosses war groß genug um den knienden Mönch ungehindert Einblick in das Zimmer und genau auf das Bett zu gewähren. Und der Blick durchs Türschloss hatte sich gelohnt, oh ja, sehr sogar.

Die Nonnenschülerin mit den langen brünetten Harr, den runden Hüften und den, für so ein zierliches Wesen, großen Brüsten lag vollkommen nackt auf ihrer Liege. Die Nichtsahnende streckte ihrem Spanner die aufregend, wohlgeformten Beine einladend entgegen. Ihre Schenkel waren weit gespreizt und dort in ihrer Mitte schimmerte einladend das rasierte, vor Erregung feuchtglänzende Fötzchen. Dieser Anblick fuhr dem Mönch tief in die Glocken. Er leckte sich die Lippen und griff ganz automatisch nach seinem schon wieder steifen Zepter.

Das Schlagen der Turmuhr die, die erste Stunde nach Mitternacht einläutete, ließ den Mann vor Schreck kurz zusammenfahren und nur allmählich erholte er sich von seinem kleinen Schock. Er lauschte zur Sicherheit noch mal in den Gang, bevor er wieder gierig durch das Schlüsselloch schielte. Das Fötzchen zwischen Taras muskulösen Oberschenkeln zog ihn sofort wieder in ihren Bann. Weit klafften die rosigen Lippen ihrer Pussy auf, als würden sie auf jemanden wie ihn nur warten… damit er tief in das Mädchen seinen Lustpfahl versenkte und sie durchficken würde.

Taras Bewegungen, wie sie jedes Mal sacht ihren Po anhob, sich selbst dabei zwei Finger in das Loch bohrte und sie tief in ihre Möse stieß, bewies, dass sie sich nach wollüstiger Reizung und Befriedigung ihrer Triebe sehnte. Das Mädchen fingerte sich mit sichtlicher und hörbarer Lust an ihrer feuchten Spalte herum, dass es dem Mönch heiß und kalt erschaudern ließ. Anscheinend betete das Mädchen dabei zum heiligen Christophorus. Denn Ständig sagte sie: „Christoph, wenn du doch nu bei mir wärst.“ Das Zepter des Ordensbruders lag nun steinhart in seiner Hand, als er seinerseits mit dem Wichsen anfing, während er das Mädchen weiterhin lüstern beobachtete.

Tara sehnte sich nach ihm, so lange schon, war ihr Stiefbruder nun fort und kam sobald auch nicht wieder. Wie wild fickte sich das Mädchen. Sie merkte gar nicht, wie sie laut ächzte, stöhnte und sogar schrie, dass man es gewiss draußen im Gang hören konnte. Nein, sie dachte auch nicht daran, dass sie hier im Kloster nicht alleine war. Sie genoss es, als sie es endlich schaffte, ihre ganze Hand in ihre Pussi zu versenken.

Um sich Befriedigung zu verschaffen reichte eine Hand in ihre Möse aber allein nicht aus. So versuchte sie auch noch die zweite Hand in ihre Dose zu zwängen. Sie schaffte es aber nicht vollkommen. Der Lustschleim ihrer Pussi durchnässte ihr Bettlaken, doch das stimulierte Tara nur, um ihre Hände so tief es nur ging in ihr Loch zu versenken. Ihre Schenkel zitterten unkontrolliert, als sie mit Macht kam.

Schwer atmend lag sie schließlich auf dem Bett und hielt die Augen geschlossen, während sie sich gierig das Fotzenwasser von ihrer Hand abschleckte. Sie war zufrieden, wenigstens für den Augenblick. Sie ahnte nicht, dass kaum ein paar Meter entfernt von ihr, ein Mann mit eisenhartem Pimmel auf dem Klosterflur hockte und sich genauso nach einem Fick sehnte, wie sie selbst.

Es fiel dem Mönch schwer sich von der nackten Tara loszureißen, wie sie da auf ihrem durchnässten Lacken lag und sich die Finger abschleckte. Er wusste nicht, was ihn zurückhielt, hineinzugehen um der Nonnenschülerin das zu geben wonach sie sich offenkundig so sehr sehnte. Nur zu gerne würde er sie besteigen und mit seinem göttlichen Saft salben. Der Mönch eilte schnell durch den Flur, doch er lenkte seine Schritte nicht auf seinen eigentlichen Weg durch das Kloster, sondern zurück zur Ordensschwester, die er erst vor wenigen Augenblicken wild gevögelt hatte.

Er freute sich schon auf seine nächste Patrouille.

Die Schule erledigte unsere Succubus so nebenbei. Etwas schwieriger wurde dafür die Dämonenausbildung. Diese fand nachmittags statt; eine Stunde nachdem die anderen Mädchen das Kloster längst verlassen hatten. Als Tarnung war das Kloster wie geschaffen für Dämonen. morgens spielte Tara wie auch Sophie die braven Nonnenschülerinnen, doch am frühen Abend hinter verschlossenen Türen offenbarte Johanna ihnen die ältesten dämonischen Geheimnisse.

Als erstes brachte Johanna Tara wie auch Sophie ihre Succubus – Talente bei. Als Ausbildungsort wählte die Urdämonin dafür ein Zimmer im Turm des Westflügels. In der Vergangenheit diente der gesamte Turm als Bibliothek. Doch aus irgendeinem Grund hatte Johanna Franziska de Mon schon kurz nach Taras Eintreffen auf Schloss Marienburg damit begonnen, eiligst alle Bücher in einem anderen Teil des Klosters zu verlegen.

Nachdem der Westflügel von allen Büchern geräumt war, hingen an seinen Wänden nur noch vereinzelte Bilder. In einigen Räumen des Turms standen noch einige leere Regale und in einem ganz speziellen Raum eine übergroße Sanduhr. Letztere war zu groß um sie schnell demontieren zu können. Johanna führte ihre Tochter und Tara durch die leeren Räume und verkündete ihnen, dies wäre in diesem Jahr ihr Ausbildungsort. Dabei strich sie das ein oder andere Mal mit ihrer Hand zärtlich über die kunstvoll verzierten Fresken an den Wänden und meinte wie in einem Selbstgespräch: „Schade, euch kann ich leider nicht retten.“ Als auch Tara mit ihrer Hand über die Fresken streichen wollte, erntete sie dafür aus einem unerklärlichen Grund von Sophies Mutter einen sehr, sehr bösen Blick. Abrupt drehte sich die Urdämonin um und eilte in ein anderes Zimmer. Was sie dabei murmelte verstand Tara nur zum Teil. Es klang aber so als hätte sie, „Du blöder Feuerteufel, ich beschwöre dich…“, genuschelt und Tara dachte, „Boha krass, wir lernen einen Feuerdämonen zu beschwören.“ Jetzt verstand Tara auch die Angst der Urdämonin, denn die Wandverzierungen würden dabei bestimmt etwas in Mitleidenschaft geraten.

Als Tara hinter Johanna her trottete, blieb sie noch einmal stehen und schaute sich um. So allein in diesem Zimmer mit all seinen so kunstvoll verzierten Wänden, nahm sie sich vor bei der Beschwörung eines Feuerdämons bloß nichts kaputt zu machen“. Sie dachte, „Was soll schon passieren? Ich werde den Turm schon nicht niederbrennen.“

Noch nie in ihrem Leben lag Tara mit einer Annahme so falsch!

Voller Vorfreude hüpfte sie aufgeregt hinter Johanna her und fragte: „Wieso ist die Ausbildung eigentlich nur dieses Jahr im Westturm?“ Nach dieser Frage jaulte die Urdämonin kurz aber laut auf.

Bei der ersten Dämonologie Stunde zugegen waren Tara, Sophie, Johanna und Paul. Letzterer wurde Tara als ihren Diener vorgestellt. Die Succubus fand es zwar klasse nun einen eigenen Diener zu haben doch warum es ausgerechnet … dieses … dieses… Krötengesicht sein musste verstand sie nicht.

Sophies Mutter trug eine aus Seide bestehende, schwarze durchsichtige Robe mit Kapuze. Die bis zum Boden reichende Robe schmiegte sich sanft über ihren sonst nackten Körper und betonte jede Rundung ihres perfekten Leibes. Im Moment hatte sie die Gestalt einer etwa vierzig jährigen Frau angenommen. Tara bewunderte die Wandlungsfähigkeit von Sophies Mutter und konnte es kaum erwarten diese Fähigkeit zu lernen.

Blickfang dieses Raumes war die riesige Sanduhr. Jede Glaskugel hatte wohl den Durchmesser von mehr als einen Meter. Feiner Sand, der mehr einem hellen Pulver ähnelte rieselte gemächlich von unten nach oben. Tara musste zweimal hinschauen um zu kapieren das bei dieser Sanduhr die Naturgesetzte an ein absurdum gerieten. Natürlich wollte sie nach dem Zweck der Uhr fragen, doch ein Blick von Sophies Mutter ließ sie schweigen.

Die Urdämonin stand vor einem Tisch auf dem unzählige kleine, wie auch größere Folterinstrumente lagen, mit denen man einem Menschen bestimmt große Schmerzen zufügen konnte. Tara bekam bei diesem Anblick eine Gänsehaut und dachte bei sich: „Oh Hölle, all diese Gegenstände würden einen Folterer wahrhaft begeistern und ihn in Ekstase versetzen.“ Unserer Succubus hingegen flößten sie nur Angst ein.

Die beiden Mädchen hockten auf den Boden und beide trugen wie Sophies Mutter, auch solch ein Seidengewand. Aber der Stoff ihre Roben war nicht schwarz sondern dunkelrot. Doch auch sie waren vollkommen transparent.

Paul war der einzige, der nichts am Leib trug. Johanna hatte einen Narren an dem Zombie gefressen und mochte ihn gern in ihrer Nähe. Nur gestattete sie ihm dann nicht irgendeine Art von Kleidung zu tragen.

Der Zombie stand etwas abseits und betrachtete die drei Frauen auf das Genaueste. Alle drei waren wunderschön anzusehen. Doch neben Tara verblassten die zwei anderen ein wenig. Es schien so, als gäbe es da etwas, was diese Succubus von anderen Dämonen unterschied. Paul hatte keine Ahnung von Taras göttlicher Abstammung und auch sie selbst schenkte diesem Umstand nicht viel Bedeutung bei. Nur Johanna wusste um die Kraft die in Tara schlummerte, doch das Mädchen war noch nicht bereit dies zu erfahren. Erst in den kommenden Jahren… Doch hierzu benötigte Johanna unbedingt den Schädel von Klaus Störtebecker.

Die beiden Succubus lauschten Johannas Worte, als diese verkündete: „Das Ritual ist die erste und wohl bedeutendste Succubus Fähigkeit“. Sie bat Tara mit einem Nicken zu sich. Das Mädchen erhob sich und stellte sich vor die Urdämonin. Gespannt wartete sie, was nun folgen würde. „Gib mir deine Hand“, forderte Johanna Tara auf und diese streckte ihr am ausgestreckten Arm die rechte Hand entgegen. Sophies Mutter nahm einen Dolch vom Tisch und meinte: „Nun wird es vielleicht ein wenig weh tun“. Dann stach sie den Dolch mit voller Wucht durch Taras Handfläche. Das Mädchen schrie wie am Spieß und riss die Hand zurück. Ungläubig schaute sie auf den Dolch, der bis zum Anschlag in ihrer Hand steckte. Blut quoll hervor und ergoss sich vor ihr auf den Boden. Tara drehte immer noch schreiend und mit schmerzverzerrtem Gesicht ihre Hand und sah wie die Klinge aus dem Handrücken herausragte. Die Succubus sah alles etwas vernebelt und war einer Ohnmacht nahe, doch die Stimme von Johanna riss sie in die Wirklichkeit zurück. „KONZENTRIERE DICH NICHT AUF DEN SCHMERZ“, verlangte die Urdämonin scharf. „Das tut aber scheiße noch mal sau weh“, schrie Tara und begann zu heulen. „Gib mir deine Hand“, forderte Johanna die junge Dämonin noch Mals auf. Als die Succubus erneut zitternd den Arm ausstreckte, und Johanna den Dolchgriff mit ihrer Hand umschloss, dachte das Mädchen, Sophies Mutter würde das verflixte Ding nun wieder herausziehen. Doch stattdessen drehte Johanna die Klinge mehrmals in der Wunde hin und her.

Als der Schmerz erneut aufflammte brach das Mädchen ohnmächtig zusammen. Sophie wollte ihrer Freundin zu Hilfe eilen, doch Johanna befahl ihrer Tochter in gebieterischen Ton: „Dein Arsch bleibt da hocken wo er ist.“ Dann kniete sie sich vor die Bewusstlose, legte ihr eine Hand auf die Stirn und nahm Kontakt zu ihr auf.

Während Tara in ihrer Ohnmacht lag und sie weder etwas fühlte noch spürte, hörte sie wie aus weiter Ferne Johannas warme Stimme: „Es tut mir leid dich dieses durchstehen lassen zu müssen, doch anders geht es leider nicht mein Mädchen.“ Tara wollte antworten doch sie konnte es nicht. „Dein Körper hat ganz unbewusst das Richtige getan und sich abgeschaltet. Doch alleine wird er es nicht so leicht schaffen, sich aus diesem Dämmerzustand wieder zu erheben. Du musst die Kontrolle über deinen Geist erlangen und deinen Körper befehlen sich schnell wieder selbst zu heilen. Dazu jedoch muss dein Geist dem Körper befehlen sich abzuschalten bevor er es selber tut. Erst dann kann die Heilung beginnen. Versagt dein Geist, schafft dein Körper es nur mit viel Zeit wieder ins Licht zu treten. Ich werde dich nun erwecken mein Kind und alles wird gut.“

Als Tara erwachte lag sie in ihrer Kammer in ihrem Bett und war allein. Die verwundete Hand lag unter ihrer Bettdecke. Langsam zog die brünette Dämonin ihre Hand hervor und schielte ängstlich auf ihren Handrücken. Dort war keine Wunde mehr. Sie hatte nicht einmal mehr einen Kratzer. Tara richtete sich abrupt in ihrem Bett auf und sagte laut zu sich selbst: „Ist das cool!“ Dann nahm sie eine Bewegung wahr und bekam einen Schreck. Vor ihr stand Paul, sie war also doch nicht allein.

Der Untote stand mit einem Tablett vor ihrem Bett und verneigte sich tief. „Daf Fräulein ift erwacht, daf ift gut.“ Tara bemerkte erst jetzt, da die Decke von ihren Oberkörper gerutscht war, dass sie vollkommen nackt in ihrem Bett gelegen hatte. Obwohl Paul ihren Körper durch die transparente Robe hatte sehen können, fühlte Tara ohne das Gewand die Scham in sich aufsteigen. Eiligst zog sie die Decke wieder hoch und stammelte: „W… was machst du hier?“ Paul verneigte sich ein weiteres Mal bevor er antwortete: „Ich habe über die fei Fräuleinf gewacht während fie fffliefen.“ Tara musste sich seine Worte im Geiste wiederholen bevor sie diese verstand. Dann fragte sie verblüfft: &#034Wieso über uns zwei?“ Paul verneigte sich ein drittes Mal, was Tara langsam nervös machte, dann antwortete ihr Diener: „Daf andere Fräulein mit den langen, blonden Haaren muffte auch verforgt werden.“ „Sophie?“, fragte Tara und Paul nickte, wobei er sich ein viertes Mal tief verneigte.

„Lass das bitte mit dem dauernden Verneigen“. „Wie ihr befiehlt Fräulein“, antwortete Paul und hatte dabei Mühe sich nicht wieder nach vorne zu beugen. Dann reichte er Tara das Tablett und meinte: „Ihr hattet Glück mein Fräulein, eurer Freundin erging ef etwaf ffflechter alf euch.“ Tara biss in das Brot und fragte kauend: „Warum?“ „Die Herrin diefef Haufef ftach dem anderen Fräulein daf Meffer in die Bruft.“ Tara fiel der Brocken Brot wieder aus dem Mund.

Drei schmerzhafte Wochen, in denen sie jeden Abend von Johanna entweder erstochen, erdrosselt, ertränkt, erschlagen, erhängt oder gepfählt wurden bekamen Sophie und Tara den Dreh langsam heraus. Als sie letztendlich mit gebrochenem Genick nur zwei Stunden in Ohnmacht verbrachten und dann wieder quicklebendig umhersprangen, erklärte Johanna diese Lektion für abgeschlossen.

Hier nach gönnte die Urdämonin den zwei Succubus mehrere Monate Pause. Diese Zeit nutzte Tara um so viel Zeit wie nur möglich, abends mit Michaela abzuhängen und rumzublödeln.

Eines Abends stand Tara hinter ihrer Staffelei und lächelte. „Schämst du dich?“ fragte sie und Michaela piepste: „Ja, etwas.“ Tara schüttelte den Kopf musst du nicht, du bist wunderschön. Es wäre eine Schande dich nicht zu malen. Michaela kniete aufrecht auf Taras Pritsche und trug außer ihrer Schamesröte nichts weiter am Leib. Mit ihren Händen versuchte sie krampfhaft ihren Intimbereich zu verdecken. Doch ihre großen Brüste und ihr Bauch waren dazu etwas im Weg. Sie schaffte es lediglich ihre Handflächen auf ihren Venushügel zu legen. „Ich bin nicht schön, ich bin dick“, sagte Michaela kleinlaut. Daraufhin schaute Tara über ihre Staffelei hinweg auf ihre dicke Freundin und ein ehrliches Erstaunen nahm von Taras Augen besitz.

Sie legte den Kopf etwas schief und überlegte eine Zeitlang, doch die brünette Dämonin schien zu keinem Ergebnis zu kommen. Schließlich fragte sie: „Ja und? In den Wörtern DICK und SCHÖN kann ich keinen Widerspruch erkennen.“ Michaela erwiderte: „Alle sagen ich sei dick.“ Daraufhin bildeten sich auf Taras Stirn tiefe Denkfalten und sie versuchte es ein zweites Mal. Dann hellte sich ihr Gesicht auf und sie sagte: „Du bist also der Meinung, dass dick gleichbedeutend wie hässlich ist?“ „Ja“, piepste Michaela leise hervor. Tara ging zu einem kleinen Spiegel an der Wand, nahm ihn ab und setzte sich in ihrem weißen Nachthemd zu Michaela aufs Bett. Sie legte den Spiegel vorerst verkehrt herum auf ihre Oberschenkel und fragte: „Darf ich dich Paul nennen?“ Michaela sank aus ihrer gestreckten Haltung zurück und ließ sich auf ihren Po fallen. Die Pritsche quietschte dabei ein wenig. Dann schaute sie Tara ins Gesicht:. „Wieso willst du mich Paul nennen?“

Tara tippte auf den Spiegel in ihrem Schoß während sie sagte: „Nun ich glaube Paul ist das hässlichste Wesen, das auf Erden umherwandelt. Und… er ist nicht dick.“ Michaela nickte zustimmend und Tara fuhr fort: „Ich bin der Meinung bei Paul hatte die Evolution kurzzeitig einen kleinen Schluckauf. Bei ihm kam das Leben zwar auch aus dem Wasser, schaffte es aber nicht bis zu den Bäumen.“ Michaela schaute verdutzt und Tara ergänzte: Unsere Vorfahren kamen als Affen irgendwann von den Baumwipfeln wieder herunter und lernten ziemlich fix das aufrechte Gehen. Bei ihm jedoch lief es folgendermaßen ab. Urschlamm, Kröte, Paul. Sie kicherte leise und fügte ein langgezogenes, „Quaaack“, ein.

Dann hob Tara den Spiegel hoch und hielt ihn Michaela vor das Gesicht. „Sag mir was du dort siehst“, forderte sie ihre Freundin auf. Michaela schaute in den Spiegel und antwortete: „Ich sehe mich.“ Tara riss den Spiegel zurück und fragte: „Ehrlich?“ Dann schaute sie selber in den Spiegel. „Stimmt ja gar nicht, da bin nur ich drin zu sehen.“ Michaela lachte, boxte Tara leicht auf den Oberarm und meinte: „Du bist blöd.“ Tara erwiderte das Lachen und legte den Spiegel beiseite, dann fragte sie: „Möchtest du wissen was ich sehen würde wenn ich der Spiegel wäre?“ „Ja klar.“

Tara kniete sich Michaela gegenüber auf die Pritsche und schaute ihr ins Gesicht. Dann nickte sie Michaela zu und meinte: „Na los, frag mich.“ „Was soll ich fragen?“ Tara stöhnte leicht belustigt und sagte: „Kennst du denn das Märchen nicht? Ich bin der Zauberspiegel und du musst mich fragen wer die Schönste …. und so weiter.“ Michaela räusperte sich, schaute der grinsenden Tara ins Gesicht und fragte: „ Spieglein, Spieglein auf der Pritsche, wer ist die Schönste im ganzen Land?“ Tara wiegte den Kopf leicht hin und her und tat so als würde sie angestrengt nachdenken. Dann meinte sie: „Hmmm… ich weiß nicht so recht… vielleicht Paul?“ Eine Sekunde Später landete ein Kopfkissen in Taras Gesicht. Dann stürzte sich Michaela mit einem Lachen auf Tara und drückte sie nach hinten auf das Bett.

Eine Zeitlang rangen die jungen Frauen scherzhaft miteinander wobei Christophs Stiefschwester es jedoch nicht schaffte sich unter Michaelas Gewicht zu befreien. Als beide etwas außer Atem waren und sich ihre Gesichter so nah kamen, dass sich ihre Nasenspitzen berührten. Geschah es eigentlich wie von selbst. Michaela beugte ihren Kopf noch weiter hinunter und hauchte Tara einen Kuss auf die Lippen. Dann riss sie erschrocken die Augen weit auf, stammelte ein: „Oh mein Gott, was habe ich getan?“ und wollte sich schnell erheben. Doch Taras Hände fassten sie an den Schultern und zogen sie wieder sacht zurück, dann flüsterte die Dämonin: „Komm zu mir mein liebes Dummerchen.“ Michaela ließ sich von Tara hinunter ziehen und ein weiteres Mal berührten sich ihre Lippen.

Einige Minuten später öffnete sich leise die Tür von Taras Kammer und die zwei Frauen lugten kichernd hinaus in den dunklen Gang. „Du bist verrückt“, flüsterte Michaela und Tara erwiderte ebenso leise: „Ja natürlich.“ Dann huschten sie in ihren weißen Nachtgewändern hinaus auf den Gang und liefen schnell fünf Türen weiter zu Michaelas Kammer. Nachdem die dicke Nonnenschülerin die Tür aufschloss und beide kurzzeitig in die Kammer eilten, erklang daraus ein leises Quietschen und man hörte Michaelas Stimme:„Psssst, nicht so laut, uns kann man bestimmt im ganzen Gebäude hören.“ Es rumpelte im Inneren der Kammer und kurz darauf schielten beide wieder hinaus in den Gang. Er war nach wie vor leer und verlassen. Die Succubus huschte als erste wieder aus dem Zimmer und schleifte Michaelas Matratze hinter sich her. Michaela selbst trug ihr Kopfkissen und ihre Bettdecke unter den Armen. Nachdem sie es endlich schaffte die Kammer abzusperren und ihrer Freundin folgte, war diese schon längst wieder in ihr eigenes Zimmer verschwunden.

Nach einer kleinen Umbauaktion, Taras Pritsche stand nun senkrecht an der Innenseite ihrer Tür gelehnt, lagen die zwei auf ihren Matratzen eng nebeneinander und Tara strich Michaela behutsam über die Wange. „Möchtest du das auch wirklich tun?“ fragte die Dämonin ihre Freundin. Michaela schluckte bevor sie antwortete: „Oh ja sehr sogar, doch ich frage mich immer warum du dich mit mir abgibst?“ Tara strich ihr erneut über die Wange und meinte: „Ich dein Zauberspiegel möchte dir gerne erzählen was ich sehe, darf ich?“ Michaelas Hals wurde trocken aber sie nickte.

Die Succubus strich ihr durchs Haar und sagte leise: &#034Ich sehe dunkles, leicht welliges Haar das sich sanft auf deine Schultern legt und dein ovales Gesicht wie bei einem Gemälde umrahmt. Dieses Gesicht ist sehr mädchenhaft, mit einer kleinen Stubsnase und großen Kulleraugen. Tara strich ihrer Freundin mit einem Finger über die Wange und meinte: „Ich erkenne hohe Wangenknochen unter deiner weichen Haut und auf ihr einige wenige, kleine, neckische Sommersprossen.“ Dann tippte Tara mit dem Finger auf Michaelas Mund und sagte: „Ich sehe einen süßen Schmollmund mit vollen Lippen. Neben denen, wenn du lächelst, sich rechts und links zwei klitzekleine Grübchen bilden. Dann küsste die Succubus Michaela auf die Augenlieder und ergänzte: „Ich sehe zwei schmale Augenbraue und unglaublich schöne Wimpern. Das tolle an diesem Gesicht ist, wenn ich in diese Augen schaue und sie blicken zurück, dann kommt mir alles irgendwie nicht normal vor. Ich bin dann voller Freude. In Wahrheit weiß ich nicht was ich fühle, ich weiß nur was ich für dich gerne sein würde. Es ist so als könnte ich das Unerreichbare fassen und für immer in mir tragen.

Michaelas Augen glänzten etwas feucht. Sie schniefte leise und wischte eilig eine klitzekleine, aufmüpfige Träne fort. Dann meinte sie: „Das ist doch nicht dein Ernst.“ Tara entgegnete entrüstet: „Hey, Zauberspiegel lügen nicht. Du musst wissen, Zauberwesen sagen immer die Wahrheit.“ Dann kicherte sie und meinte: „Aber du darfst einen Zauberspiegel nicht unterbrechen.“ Michaela gluckste: „Tschuldigung“

Tara fuhr mit ihrem Finger über Michaelas Kinn hinunter, über ihren Hals, bis zum Ausschnitt ihres Nachthemdes. „Ich erkenne da unter deinem Hemd zwei wunderschöne große Brüste mit großen Warzenhof und…“, Tara kicherte zog die Augenbrauen nach oben und sagte: „…wie ich sehe zwei recht harten Nippel. Michaela schoss daraufhin wieder die Schamesröte ins Gesicht und sie legte einen Arm über ihre Brüste. „Das kommt daher“, stammelte sie, „weil es hier ein bisschen kühl im Zimmer ist.“ „Ja klar“ sagte Tara scherzhaft, „und darum bilden sich auf deiner Stirn ja auch winzige Schweißperlen. Nein, nein, mein Schatz, das kommt davon, weil du gerade etwas erregt bist.

Tara strich mit einem Finger am Hals ihrer dicken Freundin herunter bis sie den Rand von Michaelas Nachthemd Dekolleté erreichte. Die zwei Frauen schauten sich in die Augen, doch keine sagte ein Wort. Taras Finger verharrte kurz in der Mitte des Dekolleté fuhr dann jedoch in der Falte zwischen Michaelas Brüsten hinein in ihr Nachtgewand. Tara krümmte leicht ihren Finger und zog an dem Nachthemd. Dann als sich der Stoff etwas vom Körper der dicken Nonnenschülerin abhob, lugte sie hinein.

Michaela sog unbewusst tief die Luft in sich ein, ihr Brustkorb hob sich dabei als wolle er sich Tara in seiner vollen Schönheit zeigen. Als die Succubus mit der Hand in den Ausschnitt fuhr und sich auf Michaelas Brust legte, rutschten beide Frauen ganz eng aneinander und küssten sich leidenschaftlich. Ein wohliger Schauer lief Michaela den Rücken herunter und ihr wurde heiß und kalt zugleich. Ein angenehmes Kribbeln ließ ihren gesamten Körper erzittern. Sie schloss die Augen und stellte sich die Frage, was sie für Tara empfand. War es wirklich nur Freundschaft, wenn ja dann musste Michaela für sich den Begriff neu definieren. Nein dies war mehr als nur Freundschaft. Michaela wollte es sich aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht eingestehen.

Ein energisches Zupfen an ihrem Dekolleté ließ sie die Augen wieder öffnen. Tara lag nicht mehr neben ihr sondern kniete nun an ihrer Seite. Michaela war so in Gedanken vertieft gewesen, dass sie gar nicht bemerkte wie sich die brünette junge Frau erhoben hatte. Tara fragte: „Sagt mal, träumst du?“ Die Nonnenschülerin blinzelte ein bis zwei Mal, dann erst konnte sie antworten: „Öhm ich glaube ja. Ich habe von dir geträumt und der Traum war wunderschön.

Tara flüsterte ein liebevolles: „Danke“ und meinte dann, „komm Schatz knie dich auch hin und zieh bitte das Ding aus.“ Sofort schoss der dicken Nonnenschülerin wieder die Schamesröte ins Gesicht und sie wollte widersprechen, doch dann sah sie das auch Tara bereits nackt war. Zuerst war es Michaela gar nicht aufgefallen da das lange brünette Haar ihrer Freundin zu beiden Seiten ihrer Schultern lag und Taras Brüste vollkommen bedeckten. In Taras kniender Haltung berührten die Spitzen ihrer Haare sogar noch ihre Oberschenkel.

Tara schien Michaelas Gedanken lesen zu können denn sie fragte wissend: „Zierst du dich? Eben als ich dich malte warst du doch auch nackt. Das Bild ist doch erst in der Anfangsphase und du musst mir bis zu seiner Fertigstellung noch sehr oft Modell stehen.“

Michaela kniete sich nun ebenfalls hin. Saß aber nun mit dem Hintern auf ihr eigenes Nachthemd. Um es auszuziehen musste sie sich etwas aufrichten. Erst als ihr dralles Hinterteil nicht mehr auf dem Stoff saß konnte sie sich das Nachthemd nach oben über den Kopf ziehen. Behutsam und wie um Zeit zu schinden, hielt sie sich das Nachthemd beim Zusammenfalten über die Brust. Tara wartete geduldig bis Michaela das Hemd sorgfältig neben sich auf den Boden legte.

Michaelas dunkle Haare waren bei weitem nicht so lang wie die von Tara. Die Haarspitzen reichten ihr gerade mal bis zu ihrem Brustansatz. Einige Sekunden hockten beide nur da und bestaunten den Körper der anderen. Michaela blickte vor sich auf einen Traumkörper. Taras sportlicher Leib mit den perfekt proportionierten Rundungen und den üppigen Brüsten, dazu das lange brünette Haar, welches das Gesicht umschloss, raubten der Nonnenschülerin schier den Atem. Was Michaela jedoch nie begreifen würde, Tara erging es ebenso.

Natürlich hatte sie beim Malen ihre Freundin nackt gesehen, doch dies war eine andere Situation. Die Succubus wurde von dem vor ihr hockenden Rubenskörper so sehr erregt, dass sie sogar ein wenig feucht wurde. Sie selbst verfügte schon über eine recht große Oberweite, doch mit der von Michaela konnte sie sich nicht messen. Riesig und schwer lagen Michaelas Brüste auf ihren runden Kugelbauch. Und dann erst die breite Hüfte der Nonnenschülerin. Tara freute sich jetzt schon darauf Michaelas riesige Pobacken liebkosen zu dürfen.

Tara schwitzte. Sie war erregt …. sehr erregt.

Auch Michaela spürte das Verlangen in ihr. Bisher waren es nur Phantasien, die sie bisher mit niemand teilen konnte. Aber als Tara ihre Arme ausstreckte um nach Michaelas Brüsten zu greifen, wurde der Nonnenschülerin Bewusst, dass ihre intimen und schlüpfrigen Vorstellungen real wurden.

Michaela erwiderte Taras Berührungen. Die Succubus beugte sich etwas hinunter und Küsste eine von Michaelas Brustwarzen. Dann flüsterte die Dämonin: „Bitte, spreize ein wenig deine Beine.“ Michaela folgte dieser Bitte und sogleich vergrub Tara eine Hand in ihrem Schritt. Die dicke, junge Frau spürte wie Taras Finger ihre Schamlippen teilten und die Spalte hinauffuhren um ihren Kitzler zu finden.

Als die Finger ihn erreichten, streichelten sie ihn zart aber sehr energisch. Es dauerte nicht lange und Michaela keuchte. So angetörnt stieß sie ihr Becken rhythmisch nach oben. Die Nonnenschülerin durchfuhr es nochmals heiß und kalt. Taras Fingerspiel war mehr als nur perfekt. Um Tara mehr von sich zu zeigen, lehnte Michaela ihren Oberkörper etwas zurück und stützte sich dabei mit einer Hand hinter ihrem Rücken auf den Boden ab. Dabei hob sich ihr Bauch von den Oberschenkeln ab und gewährte Tara einen geilen Blick auf Michaelas Spalte.

„Ohh ist das schön“, stöhnte Michaela, „küss mich … Ohhhhh ist das schön, … bitte küss mich.“ Tara erhob sich und beugte sich über Michaelas Gesicht, immer noch ihren Kitzler mit zwei Fingern fest massierend legte sie ihren Mund auf Michaelas bebenden Lippen und schob ihr die Zunge in den stöhnenden Mund. „Ohhh, mmmm, ohhhhhh, ist das schön“, Speichel rann ihrem Kinn herunter und es schmatzte laut, als die dicke Nonnenschülerin diese Worte in Taras Mundhöhle sprach. Dieser Kuss war kein freundschaftlicher Kuss, nein es war viel mehr. Dieser Gedanke raste durch ihren Kopf. Michaelas geheimes Verlangen, wurde endlich gestillt.

Tara stand auf und stellte einen Fuß zwischen Michaelas dicken Schenkeln wobei sie nur ihre Ferse auf die Matratze aufsetzte. Mit ihrem großen Zeh suchte sie die feuchte Spalte ihrer Freundin. Als sie diese fand fuhr sie mit dem Zeh in der Spalte vor und zurück.

Die Succubus beugte sich nach vorne, so dass ihre Brüste über Michaelas Gesicht hingen. Dann fasste sie die Nonnenschülerin mit einer Hand an den Hinterkopf und führte Michaelas Mund so zu einer ihrer Brustwarzen. Michaela begann sofort an ihr zu saugen als würde sie daraus Muttermilch empfangen. Mit ihrer freien Hand tastete sie nun ebenfalls nach der Vagina ihrer Freundin.

Auch Tara stöhnte nun leise als sie spürte wie sich zwei Finger von Michaela in ihre feuchte Feige bohrten. Während die Nonnenschülerin weiterhin an einer Zitze von Tara saugte knetete sie die andere mit einer Hand. Michaela hatte damit begonnen ihr Becken auf Taras Zeh zu drücken. Und er flutschte nun in ihrem Nüsschen raus und rein. Plötzlich stöhnte Michaela „OHHHHH GOTTTTT mir kommt’s gleich.“

Sofort riss sich Tara von ihr los und ging einen Schritt zurück. Michaela ließ sich erschrocken auf ihren Hintern plumpsen. „Habe ich etwas falsch gemacht?“, fragte sie ängstlich und ihre Augen wurden ein wenig feucht. Tara schaute ihr lieb in die Augen und erwiderte: „Nein mein kleines Lamm, du hast nun genug an Muttis Zitzen gespielt, wenn du kommst möchte ich gerne unter dir liegen.“

„Ok“, sagte Michaela erleichtert, „und was genau erwartet Mutti nun von ihrem Lämmchen?“ „Also“, begann Tara zu erzählen, „ du stellst dich zuerst einmal hier etwas breitbeinig auf die Matratze, danach gehst du gaaaaaaaanz tief in die Hock und ich lege mich auf den Rücken und robbe mich unter deinem Möschen, dann kann ich dich schön bis zum Abgang schlecken. Michaela rollte mit den Augen bevor sie skeptisch erwiderte: Dir ist aber schon klar, dass dies für ne Dicke wie mich ein echt sportliches Vorhaben ist. Wir Übergewichtige geraten beim Hocken leicht in Atemnot.“ Tara grinste: „Muttis Lämmchen schafft das schon. Du kannst dich ja hier am Nachtschränkchen abstützen.“ „Und warum“ überlegte Michaela laut, „legst du dich nicht zuerst hin und ich gehe dann in die Hocke.“

Tara trat ganz nah an Michaela heran und in den Augen der Succubus begann es zu blitzen. „Weil ich unglaublich auf dich stehe und mich an dir nicht sattsehen kann. Ich möchte deinen herrlichen geilen Arsch in seiner vollen Pracht sehen.“ Michaela sah die Gier in Taras Augen und sagte: Du meinst das wirklich, ich dachte bisher du bis nur nett zu mir aber du stehst auf dicke Weiber.“ Tara schüttelte energisch mit den Kopf und sagte: „Nein, ich stehe auf dich. Du machst mich einfach nur geil. Ich habe schon viele dicke Frauen gesehen, doch für sie habe ich nichts empfunden.“ Diese Worte trafen wie Amors Pfeil Michaelas Herz. Sie konnte nicht anders, sie musste es Tara jetzt sagen, denn sie hatte Angst, diesen magischen Augenblick ungenutzt verstreichen zu lassen. „Tara?“ „Ja.“ „Ich liebe dich.“ Die Succubus nahm Michaela in den Arm und küsste sie.

Michaela hockte nun schon fast fünf Minuten in dieser Haltung und stöhnte immer lauter: „Du machst mich wahnsinnig, ohhhhh, ist das schön, ohhhhh ist das schön.“ Tara kniete hinter ihrer Freundin und fuhr mit einer Hand immer wieder über Michaelas herrlichen Backen. Um sie jedoch auf Touren zu bringen fingerte sie ausgiebig ihr saftiges Döschen. „Boahhh bist du ein Prachtweib“, sagte Tara, „wenn ich ein Mann wäre würde ich dir gern auf den Hintern spritzen.“ Michaela nickte hastig: „JA, JA und wenn du nicht bald fertig bist meinen Dicken Arsch anzugaffen plumpse ich hier gleich auf die Dielenbretter. Das ist echt anstrengend für mich“

Tara grinste von Ohr zu Ohr, was Michaela aber nicht mitbekam. „Gefällt meinem kleinen Lämmchen denn nicht was Mutti mit ihr anstellt?“, fragte Tara und steigerte das Tempo ihrer fickenden Finger das es nur so schmatzte. „AAAAAAAA, und wiiiiiiiiie es mir gefällt. GOOOOOT IST DAS SCHÖÖÖÖN.“ Um ihre Freundin möglichst bald von ihrem süßen Leid zu befreien, riss sich Tara von dem geilen Anblick los, legte sich wie angekündigt auf den Rücken und robbte sich unter den Unterleib ihrer hockenden Freundin. Als sie unter ihr lag und mit ihrem Zungenspiel begann, legte sie ihre Hand auf Michaelas Pobacken und strich sanft über die Rundungen. Michaela genoss das Streicheln zwar, doch sie wurde zu sehr von Taras Zungenliebkosungen abgelenkt. Noch nie hatte sie solche Gefühle durchlebt, es war der reine Wahnsinn.

Michaelas Herz Pochte immer wilder. Sie ergab sich ganz der stimulierenden Schlange die um ihren Kitzler züngelte. „Ooooooh, ist das schön.“ Tara fühlte sich so gut an. Die hockende Haltung, ihre Erregung und Taras flinke Zunge ließen Michaelas Puls in Schwindel erregende Höhen treiben. „Ooooooh, ist das schön.“ Mit der freien Hand fasste sie sich an die Brust und knetete sie zart. Sie spürte schon wie der Orgasmus sich ankündigte: lange würde sie nicht mehr brauchen. „Ooooooh, ist das schön.“ Immer wieder stieß sie einen lauten Lustseufzer heraus. „Ooooooh, ist das schön.“

Tara saugte, und schleckte, jeden Tropfen von Michaela Möschen. Sie wollte alles in sich aufnehmen. Nichts durfte von dem köstlichen Saft verloren gehen, dafür war er viel zu kostbar. &#034AAAAAAAAh!&#034 stieß Michaela hervor. Ihre Erregung gipfelte in dem kommenden Orgasmus.

Tara verstärkte ihr Zungenspiel.

Michaela legte ihren Kopf weit nach hinten in den Nacken und bäumte sich auf. Die Hand an ihrer Brust krampfte sich zusammen. Ein letztes kraftvolles und wildes Aufbäumen, dann versagten Bei Michaela die Kräfte und sie ließ sich zur Seite fallen…

Der kalte Glanz des Mondes schaffte es nicht durch das dichte Blätterwerk der Bäume. Nur der Schein von vier Fackeln huschte mit atemberaubender Geschwindigkeit zwischen den Bäumen umher. „Wo ist er?“ rief eine hasserfüllte, männliche Stimme und eine andere antwortete: Der feige Lump versteckt sich hier irgendwo.“ „Macht die Fackeln aus, wenn wir ihn nicht sehen können, braucht der Feigling uns auch nicht zu sehen.“ Die Fackeln wurden zu Boden geworfen und ausgetreten.

Blut rann über Christophs Gesicht, doch es war nicht sein eigenes. „Verdammt“, schoss es ihm durch den Kopf, „ich habe es doch schon fast geschafft!“

Er und Goliath lagen versteckt im dichten Unterholz. Ganz genau genommen lag nur der Hund auf dem feuchten Laubboden. Taras Bruder hielt sich auf den Rücken des Tieres fest und versuchte verzweifelt Goliath davon abzuhalten ihre Verfolger anzugreifen. Dies würde den gesamten Plan zunichtemachen. Der Hund knurrte leise und blanke Wut blitzte in seinen Augen. Ein Schwerthieb hatte den Hund nur ganz knapp verfehlt, doch ihm dabei das halbe Ohr abgeschnitten. Die Wunde ähnelte einem kleinen Vulkan, denn mit jedem Herzschlag schoss aus ihr eine Blutfontäne und lief Goliath über das Gesicht. Aufgrund des brennenden Schmerzes fletschte er hasserfüllt mit den Zähnen und sein eigenes Blut lief ihm ins Maul. Es sammelte sich dort, sickerte wieder durch die Zwischenräume seiner dolchartigen Hauer hindurch und tropfte zu Boden.

Er hätte sich trotz Christophs Gewicht spielend leicht erheben können, doch unbewusst und aus purem Glück tat der Inkubus genau das Richtige um Goliaths Zorn zu bändigen. Eigentlich sprach Christoph mehr zu sich selbst als zu dem Tier, doch seine Worte trafen bei dem Hund genau den richtigen Punkt: „Tara wird mir den Kopf abreißen, wenn sie sieht wie du aussiehst!“ Viel interessierte sich der Hund nicht für das Gequassel seines Alphatieres, doch das Wort TARA beruhigte Goliath etwas. Aber nach wie vor wartete er sprungbereit mit zuckenden Muskeln auf die richtige Gelegenheit um sich auf den nächst bestem Verfolger zu stürzen. „Ich kann doch nichts dafür“, flüsterte Chris keuchend weiter in sein Ohr, „Johanna wollte uns nicht in der Nähe von ihr haben, damit Tara selbstständiger wird. Auch ich hatte keine Lust sie zu verlassen. Oder glaubst du ich sehne mich nicht auch nach ihr?“

Chris wagte etwas den Kopf zu heben um sich umzuschauen, doch weder seine vier Jäger noch seine zwei Helfer konnte er in der Schwärze ausmachen. Nur die Lichtung erkannte er. Bis dahin waren es bestimmt nur noch 500 Schritte. Der Dämon riss Goliath am Hals und deutete in die Richtung wo die Bäume aufhörten „Wenn wir es nicht bis dahin schaffen, rühren die beiden Elben keinen Finger um uns zu helfen“, flüsterte er…

Anmerkung vom Autor:
Wir müssen im Buch der Zeit ein wenig zurückblättern.

Auf seiner Suche nach Störtebeckers Kopf tingelte Christoph bereits seit über einem Jahr durch die deutschen Gefilde. Zumeist hielt er sich hierbei in Niedersachsen oder im alten Land nahe bei Hamburg auf. Wenn er in der Nähe war besuchte er jeden Tag die Hansestadt, denn er liebte das geschäftige Treiben der Händler. Oft lauschte er den Gesprächen der Seeleute und Fuhrmännern. Ihre Berichte versorgten den Dämon mit recht nützlichen Neuigkeiten. Viele davon betrafen regionale Ereignisse, doch auch aus entfernten Gebieten gab es einige interessante Berichte. So erfuhr er auch von dem Bau eines russischen Sechsmasters.

Allein der Bau eines solchen Schiffes war zur damaligen Zeit ein ganz besonderes Ereignis, doch was Christoph so in Aufregung versetzte war der Name des Schiffes . Es hieß надаристокра́т. Chris kannte sowohl den momentanen Aufenthaltsort von Taras Vater in Russland, sowie auch dessen Hang zur Dramatik. Ins Englische übersetzt hieß das Schiff OVERLORD. Das war der Titel unter dem der Urdämon Ukol im 15. Jahrhundert Britannien tyrannisierte, bevor er sich Taras Nachnamen aneignete und sich fortan Lord Ukol anu Tohron nannte.

Christoph ging bei seiner Recherche, mehr über dieses Schiff zu erfahren, wohl etwas zu forsch vor. Schon bald bekam er immense Probleme. Die anfängliche Redseligkeit der Matrosen ebbte zunehmend ab und stattdessen wurde Christophs offensichtliche Neugier argwöhnisch hinterfragt.

Da Taras Hund zu viel Aufsehen erregte, ging der Inkubus meist ohne ihn in die Stadt, was ein fataler Fehler war. Als er wieder einmal versuchte einen Seemann nach dem Sechsmaster auszufragen, wurde er von mehreren Männern angegriffen und auf offener Straße niedergestochen. Nachdem seine Angreifer unzählige Male ihre Messer in seinen Körper stießen und dachten sie hätten ihn erledigt, warfen sie seinen scheinbar leblosen Körper einfach ins Hafenbecken. Im schmutzigen Wasser trieb sein Körper unter einem Steg und blieb dort unbeachtet. Als der Inkubus wieder erwachte, waren die Wunden zwar bereits geschlossen, doch er brauchte mehrere Tage um sich wieder komplett zu erholen.

Der Dämon mied nun auch am Tage die Hansestadt und konzentrierte sich wieder auf seine eigentliche Aufgabe. Doch er hätte eigentlich wissen müssen, dass Berichte über sein Vorgehen hier, auch irgendwann einmal ins weit entfernte Russland durchsickerten. Es kam also wie es kommen musste. Am 14. März 1641 Anno Domini Nostri Iesu Christi “im Jahre unseres Herrn Jesus Christus“ ankerte ein russisches Passagierschiff im Hafen von Hamburg und vier Inkubus betraten die Hansestadt. Allesamt die leiblichen Söhne Ukols und somit Christophs verhasste Stiefbrüder.

Chris, von Geburt her ein Barad und von Taras Mutter nach Ermordung seiner Familie adoptiert, sollte von seinen Stiefbrüdern nicht zu einem netten Familienplausch eingeladen werden. Die Aufgabe der vier Dämonen bestand darin Christoph den Kopf abzuschlagen um somit die Blutlinie der Barads endgültig auszulöschen.

Nur durch Zufall bekam Taras Bruder Wind von dem Eintreffen der vier Tohronen und sofort suchte er Hilfe bei einem alten Freund. Freund war zwar die unpassendste Bezeichnung für Raciel. Doch man konnte sich wenigstens auf ihn verlassen. Den Elben zu finden war nicht sonderlich schwer. Er war immer dort anzutreffen wo gerade ein Krieg stattfand. Christoph machte sich auf den Weg nach Bremervörde.

Im Laufe des Dreißigjährigen Kriegs wurde Bremervörde mehrmals von Kaiserlichen Deutschen, Dänen und Schweden belagert, Als der Inkubus im April 1641 eintraf war die Stadt größtenteils zerstört. Da die Burg Vörde im Mittelpunkt des geistlichen Fürstentums lag, war sie im Augenblick Hauptburg des Erzbistums Bremen. Taras Stiefbruder fand den Elben ziemlich schnell.

„Und warum sollte ich dir helfen?“ fragte der Elb. „Weil du mir noch etwas schuldest“, antwortete Christoph. „Und was bitte soll das sein?“, Christoph wusste selber nicht so genau was Raciel ihm schulden sollte, darum versuchte er es mit einer sehr fragwürdigen Strategie. „Nun jaaaaa“, druckste er herum, „Immerhin hast du mit Tara gevögelt und ich denke darum bist du mir verpflichtet.“ Der Elb zog eine Augenbraue nach oben und fragte: „Sag mal, weiß deine Schwester eigentlich, dass du dich hier als ihren Zuhälter aufspielst?“ „Öhm, Stiefschwester“, korrigierte Christoph kleinlaut. „Macht das einen Unterschied?“ fragte Raciel leicht verdutzt. „Natürlich nicht, aber… aber… ach Scheisse, lass mich doch nicht lange betteln, ich biete dir an vier Inkubus zu töten. Dies allein müsste dich doch reizen.“ Der Elb lachte boshaft und meinte in einem sarkastischen Ton: „Ja klar aber eins vergisst du dabei zu erwähnen. Denn so ganz nebenbei rette ich dir auch noch deinen verdammten, kleinen Dämonenarsch.“ „Hilfst du mir nun oder nicht?“ fragte Chris energisch. Raciel überlegte kurz bevor er antwortete: „Unter einer Bedingung!“ Taras Bruder wusste nicht was es dabei für eine Bedingung geben sollte, er machte den Mund auf um zu fragen, doch der Elb kam ihm zuvor. „Das schaffen wir zwei nicht allein, dazu benötigen wir die Hilfe einer Expertin.“ Chris Mund klappte wieder zu. Er wusste genau wen Raciel damit meinte. Der Dämon schüttelte energisch den Kopf und meinte ängstlich: „Nicht Roberta!“ Raciels Augen strahlten als er das energische Kopfschütteln mit einem heftigen Kopfnicken erwiderte.

Burgdorf bei Hannover Anfang Mai 1641 Anno Domini Nostri Iesu Christi “im Jahre unseres Herrn Jesus Christus“ „Ich halte das immer noch für Bockmist“, beschwerte sich Christoph! Als er, Goliath und Raciel Burgdorf einen Besuch abstatteten, lag es mal wieder in Schutt und Asche. Vom Krieg halbwegs verschont, gab es 1637 jedoch eine Schlacht bei der große Brände in der Stadt wüteten. und hiervon erholten sich die Bürger nur sehr, sehr langsam. Östlich der Altstadt stand die katholische St.-Nikolaus-Kirche. Raciel überhörte das Gemecker des Inkubus und zeigte Richtung Kirche. Der Pastor dieser Gemeinde weiß bestimmt wo Robin sich aufhält.“ „Das kann ich dir sagen ohne zuvor mit dem Pfaffen zu reden. Lass uns einfach zum größten Haus des Dorfes gehen. Dort angekommen wirst du bemerken, dass es nicht einen einzigen Brandfleck hat.“ Raciel erwiderte und in seiner Stimme lag ein gewisser Hauch der Vorfreude: „Ja, deine Verflossene ist wirklich ein Phänomen.“

Anmerkung vom Autor.

Eine Elbin verfügt über eine recht erstaunliche Fähigkeit. Die Elben nennen sie “DIE STIMME“. Selbst Dämonen der unteren Kategorie fürchten sich vor dieser Fähigkeit und nennen sie “GOTTES WORT“ und dies trifft es wohl eher.

Gott gab seinen elbischen Dienerinnen die Fähigkeit “SEINE BEFEHLE“ weiterzugeben. Eine Elbin ist in der Lage mit ihrer Stimme Anweisungen zu erteilen, die JEDER befolgen muss. Roberta hatte einmal einem Mann befohlen: „Leck dich selbst am Arsch.“ Der arme Tropf hörte sogar noch das Knacken in seinem Genick, bevor er mit gebrochenen Halswirbel und runtergelassener Hose starb.

Roberta nutzte diese Gabe meist um sich ein recht komfortables Leben zu leisten. Wenn sie etwas haben wollte, so sagte sie es seinem Besitzer und bekam es.

Niedrige Dämonen achteten im Kampf steht’s darauf eine Elbin nicht in Rufweite kommen zu lassen. Es ist deswegen auch nicht verwunderlich, dass Ohropax von einem Dämon erfunden wurde.

Christoph stöhnte auf: „Sie ist nicht meine Verflossene. Wir verbrachten nur eine einzige stürmische Nacht miteinander.“ Raciel grinste: Ja, und wie ich hörte warst du am nächsten Morgen verschwunden.“ „So war es nicht“, verteidigte sich Taras Bruder, „erstens wusste ich doch gar nicht dass sie eine Elbin ist und zweitens … ICH BIN EIN INKUBUS, DAS MACHEN WIR IMMER SO!“ Raciel amüsierte sich köstlich als er entgegnete: „Du Volltrottel knallst eine ganze Nacht lang die skrupelloseste Kopfgeldjägerin Europas und hast keine Ahnung! Ob sie nach 300 Jahren noch nachtragend ist? Immerhin bist du auch noch Ukols Stiefsohn. Allein deswegen denke ich wird sie dir vielleicht ein klein wenig böse sein.“…

Tara legte den Kopf in den Nacken, schirmte mit einer Hand ihre Augen vor der strahlenden Mittagssonne ab und blickte zur Turmspitze hinauf. „Das Ding ist aber verdammt hoch“, meinte sie skeptisch. Sophie schaute ebenfalls zur Spitze des runden Steingebäudes empor und sagte: „Ich schätze, das sind bestimmt über 50 Meter.“ Johanna lächelte breit während sie die Schätzung ihrer Tochter korrigierte: „Es sind genau 77 und ein halber Meter.

Die Urdämonin stand zusammen mit ihren Azubis auf einer mit Blumen übersäten Wiese außerhalb der Klostermauern, nahe dem Westturm und hatte den beiden Mädchen gerade ihre nächstes Aufgabe mittgeteilt. Es ist leider nicht überliefert, welche Bezeichnung Johanna damals für diese Aufgabe verwendete. aber ein paar hundert Jahre später setzte sich hierfür, der Begriff Free Climing durch.

Sophie runzelte die Stirn und fragte: „Mamaaaa?“ „Jahaaa?“, erwiderte ihre Mutter. Die blonde Dämonin deutete den Turm hinauf und sagte: „Das Rumkrackelsn an irgendwelchen Wänden ist doch nicht wirklich eine Succubus Fähigkeit oder?“ „Nein, natürlich nicht“, gab Johanna zu, „ich möchte einfach nur sehen wie einfallsreich ihr seid.“ Johanna sah ganz genau wie ihre Tochter über den Sinn dieser Aufgabe nachdachte. Und ein Blick auf Tara zeigte der Urdmmonin das auch die andere Göre ihre Anweisungen in Frage stellen wollte. Johanna sah ihre Autorität untergraben und sagte: „Dies dient nur dazu, um euch auf die nächste Lektion vorzubereiten.“ Hierauf fanden beide Azubis keine weitere blöde Frage.

Um den Turm zu erobern durften die Mädchen vorerst noch auf Hilfsmittel zurückgreifen. Hierzu gewährte Johanna ihnen eine Stunde um sich im Kloster nach etwas Brauchbarem umzusehen.

Schon zwanzig Minuten später standen die Mädchen mit vor Stolz gewölbter Brust wieder vor ihrer Ausbilderin und präsentierten dieser ein langes Seil und eine Art von Enterhaken. „Woher habt ihr denn den her?“, fragte Johanna sichtlich erstaunt. „Von Paul“, antworteten beide Mädchen gleichzeitig wie aus einem Mund. Sophies Mutter schüttelte nur einmal verwundert mit dem Kopf und beließ es dabei.

„Na dann zeigt mir doch mal wie ihr euch so anstellt“, meinte sie und setzte sich nicht unweit des Turms im Schatten eines kleinen Apfelbaumes, von wo aus sie die beiden Mädchen immer im Auge behalten konnte. Mit dem Rücken lehnte sich die Frau an den warmen Stamm, pflückte sich einen Apfel und biss hinein.

Tara verknotete ein Ende des Seil an einer Öse des Enterhackens und fragte: „Willst du oder soll ich es zuerst versuchen?“ „Du zuerst“ antwortete Sophie. Die brünette Dämonin schaute zur Spitze des Turms hinauf und biss sich auf die Unterlippe, während sie Maß nahm. Sie wollte unbedingt gleich beim ersten Versuch einen richtig guten Wurf hinlegen. Tara verlagerte ihr Gewicht probeweise von einem Bein auf das andere und schüttelte den Kopf. Irgendetwas schien die Dämonin zu stören. Nachdem sie ihren rechten Fuß wie in Zeitlupe einen halben Schritt zurückgesetzt hatte, hellte sich ihr Gesicht auf und sie nickte stumm. Tara sog die Luft tief in sich ein und hielt zur Konzentration für einige Sekunden den Atem an.

Währenddessen lächelte Sophie als könne sie kein Wässerchen trüben und trat einen Schritt vor.

Als Tara durch die Nase hörbar ausschnaufte, begann sie das Seil, welches sie fest in der Hand hielt und den daran gebundenen Hacken leicht hin und her zu pendeln. Wieder biss sie sich auf die Lippe während sie für ihren Wurf sämtliche Kraft sammelte. Vor und zurück schwang die Succubus den Enterhaken, fixierte mit ihrem Blick den Turm, als würde sie ihn hypnotisieren. Das Mädchen fühlte die Pendelbewegung des Seils und wie um den Effekt zu unterstützen begann sie mit ihrem Körper ebenfalls im selben Takt vor und zurück zu wiegen.

Sophie stand neben der in sich gekehrten und voll konzentrierten Tara und schaute dieser belustigt zu. Für Sophie sah Tara mit ihrem starren Blick, dem angehaltenem Atem, und ihren nunmehr immer röter werdenden Bäckchen aus als…. ! Sophie grinste schelmisch von Ohr zu Ohr und sie wartete nur auf eine passende Gelegenheit um etwas zu sagen.

Vor…….. und…….. zurück!

Vor…….. und…….. zurück!

Tara sprach sich im Stillen selbst Mut zu: „Sei eins mit dem Haken.“

Vor…….. und…….. zurück!

„Lass dich gehen und fühle die Bewegung des Seils.“

Vor…….. und…….. zurück!

Immer kraftvoller wurden ihre Bewegungen; immer wuchtiger durchschnitt der Hacken rauschend bei jeder seiner Pendelbewegung die Luft.

Vor…….. WUSCH …….. und…….. zurück…….. WUSCH!

Taras Augen verengten sich zu Schlitzen und allein ihr Blick würde den Haken bis zur Turmspitze tragen.

Vor…….. WUSCH …….. und…….. zurück…….. WUSCH!

Beim letzten Zurückschwingen das Hakens … WUSCH… schloss die Succubus kurz die Augen um zu fühlen wann es so weit war. Ihr rechtes Bein spannte sich wie eine mechanische Feder und ihr Fuß grub sich dabei etwas in den mit duftendem Gras bewachsenen Erdboden.

Dann, als der Hacken am Seil den Zenit seiner Rückwärtsbewegung erreichte, pressten Taras Lungen die angehaltene Luft wieder aus ihrem Körper hinaus. Der Luftstrom erreichte ihre Kehle und sie würde den Haken mit ihrer Stimme nach oben schreien…

„Sag mal“, platzte es aus Sophie heraus, „du siehst aus, als müsstest du kacken“…

Noch ehe der Hacken wieder nach vorne schwingen konnte ließ Tara erschrocken das Seil los und das stählerne Geschoß mit seinen Wiederhaken rauschte in das Blätterwerk des Apfelbaums unter dem Johanna saß. Tara riss erschrocken die Augen auf und auf die Urdämonin prasselten zirka vier Pfund Äpfel nieder….

„NEIN!“, brüllte sie und schlug Christoph die Tür vor der Nase zu.

Der Inkubus schaute resigniert zu Raciel und der amüsierte sich königlich. Er hob beide Daumen in die Luft und meinte: „Man alter, du verstehst es aber die Frauen um den Finger zu wickeln.“ „Ach halt die Klappe“ sagte Chris verärgert und klopfte erneut gegen die Tür. „Roberta ich bitte dich.“ Das drinnen erklingende Klicken war zu leise um durch die Tür nach außen zu dringen. Er klopfte ein drittes Mal und von drinnen erklang ein Schuss. Die Kugel durchschlug die Holztür und traf Chris in die Brust. Sofort sackte er Tod zu Boden.

Goliath brüllte auf, sprang und durchbrach mit einem Satz die Tür. Sie flog förmlich aus ihrer Halterung. Als der Hund auf den Boden aufsetzte, duckte er sich kurz und suchte seine Gegnerin. Die Elbin mit den feuerroten, gelockten Haaren stand fünf Schritte von ihm entfernt und schaute ihn aus kalten Augen an. Der Hund sprang erneut und hätte der Frau wahrscheinlich den Kopf abgebissen. Doch die ließ nur seelenruhig das Gewehr zu Boden fallen und hob stattdessen ihre Fäuste, wobei sie jeweils den Zeige- und Ringfinger aneinanderlegte. So als wolle sie mit ihren Fingern den Hund erschießen. Als das Tier sie erreichte, trat sie lässig einen Schritt zu Seite und stieß vier Mal zu. Die Finger sausten auf zentrale Nervenbahnen. Wie bei einem gigantischen Stromstoß, jagte der Schmerz durch jede einzelne Nervenzelle und das Tier plumpste, unfähig sich zu bewegen, auf den Holzboden. Ein Tritt gegen seinen Schädel schickte Goliath ins Reich der Träume.

Raciels Kopf erschien im Türrahmen und er sagte: „Hi Robin, also das mit den Fingern ist mir neu.“ Die Frau ließ ihre Fäuste sinken und kratzte sich am Kopf. „Ehrlich gesagt, habe ich nicht geglaubt dass es auch bei einem Hund klappt. Wenn nicht, hätte der Köter mich wahrscheinlich zerfleischt.“ Raciel nickte, „jup, davon kannst du ausgehen.“ Die Frau lächelte matt und winkte Raciel zu sich herein, schaute dabei aber fragend auf das Tier herab: „Was ist das denn für ein Urviech?“ „Sein Name ist Goliath und er gehört eigentlich seiner Stiefschwester.“ „Der Dreckskerl hat eine Schwester?“ „Ne, Stiefschwester.“ Die Frau machte eine Bewegung als würde sie etwas wegwischen, „ist mir so was von Egal.“

„Warum schaukelte die Welt dauernd auf und ab?“, fragte sich Chris. Als der Inkubus wieder zu sich kam hörte er zuerst nur das Geräusch von Pferdehufen und als er die Augen öffnete, stellte er fest, dass er auf einem Pferd saß. Seine Brust tat höllisch weh aber als er nach seiner Wunde tasten wollte, bemerkte er, dass seine Hände am Sattel festgebunden waren. Er schaute nach links und sah Raciel neben sich reiten. Der Elb bemerkte den Blick und fragte grinsend.“ Na, wieder zurück von den Toten?“ Dann klopfte er Chris auf die Schulter und fügte hinzu, „hattest du auch eine schöne Reise?“

Der Inkubus wollte etwas erwidern, bemerkte aber dass er zusätzlich auch noch geknebelt war. Ärgerlich schaute er zu dem Elben und meinte: „ Humpf mipf fn dn Nebl lopf!“ Eine weibliche Stimme rechts von ihm sagte: Der Knebel bleibt vorerst da wo er ist, im Moment habe ich keinen Bock mir dein Gequatsche anzuhören.“ Christoph schaute nach rechts und sah die Elbin neben sich her reiten.

Um sich zu orientieren wohin die Reise eigentlich hinführte drehte der Inkubus seinen Kopf in alle Richtungen und stellte fest, dass sie auf den Weg nach Hamburg waren. Also würde Roberta ihm doch helfen, seine Stiefbrüder zur Strecke zu bringen. Alles im Allen war es einfacher als er es sich vorgestellt hatte. Dann fiel sein Blick auf dem vor ihm trabenden Goliath. Erneut versuchte er etwas zu sagen: „fi ho humpf mn Hunpf.“ Robin gab ihm einen Klaps auf den Hinterkopf. „Möchtest du noch eine Kugel von mir abbekommen oder hältst du endlich mal deine Klappe?“ Sie deutete auf den Hund und fügte hinzu, „das mit dem Humpeln wird schon wieder.“

Mitten in der Stadt, aber durch eine Mauer von anderen Häusern vollkommen isoliert wohnten sie in einem auf den ersten Blick kleinen jedoch feudalen Haus dessen Standort nur sechs Personen kannten. Eine von ihnen war Roberta. Die anderen Personen waren eine Handvoll wohlhabender Aristokraten, die ein Domizil benötigten, um ihre teilweise sehr skurrilen Sexualpraktiken durchzuführen. Da das Gebäude eine sehr große Unterkellerung besaß war es eigentlich riesig. Der geheime Eingang zum Kellergewölbe befand sich versteckt hinter einem Bücherregal.

Hätten Außenstehende von der Existenz dieses Haus auch nur etwas geahnt, so hätten sie es sofort niedergebrannt. Und hätten sie jemals in Erfahrung gebracht, wer dieses Anwesen unterhielt, nicht einmal ein König hätte die Aristokraten vor dem Henker bewahren können. Ein Kellerbereich war wie eine Folterkammer eingerichtet, in einem anderen fanden Raciel und Christoph sogar drei sehr saubere Pferdeboxen. Tiere standen hier wohl nur zu ganz besonderen Anlässen in ihren Stallungen. Die übrigen Zimmer glichen einem Edelbordell. Roberta führte sie durch die Keller und es war wie auf einer Sexsafari.

Auf die Frage woher sie das Haus kenne, wenn es doch so geheim sei, meinte Robin, das Anwesen gehöre unter anderem einem ihrer Geschäftspartner. Auf die Frage was dies denn für Geschäfte seien, antwortete sie jedoch nicht. Beim Anblick der Pferdeboxen drehten der Elbe wie auch Inkubus sich zu Robin um und Raciel sprach das aus, was auch Christoph dachte: „Du scheinst ja einen sehr absonderlichen Bekanntenkreis zu haben.“ Robin versuchte einen desinteressierten Eindruck zu erwecken, als sie erwiderte: „Hey, es sind nur Geschäftspartner, und nicht Bekannte, mit dem was hier alles getrieben wird, habe ich nichts zu tun. Danach drehte sie sich um und ging wieder nach oben. Nachdem sie nicht mehr zu sehen war, nickte Christoph dem Elben wissend zu und auch Raciel nickte als er meinte:, „Ja, ja… ist klar, sie weiß von nichts.“

Schnell hatte unser Trio herausgefunden in welcher Pension sich die Stiefbrüder von Christoph eingemietet hatten. Um die Inkubus besser observieren zu können hatte Robin den dreien aufgrund ihrer hervorragenden Kontakte zur Hamburger Oberschicht eine geschlossene Kutsche beschaffen können. Dieser Einspänner war klein, unauffällig und recht wendig. Die nächsten Tage verbrachten sie abwechselnd in dem Einspänner und studierten die Gepflogenheiten der vier Thoronen.

Damit diese Chris nicht so schnell erkannten, ließ er sich von Raciel eine Glatze rasieren. Nachdem der Elb seine Arbeit beendet hatte, ohne Christoph auch nur ein einziges Mal zu verletzen, stürzte Taras Stiefbruder zum Spiegel. Robin die vor dem Spiegel stand und ihre Haare Bürstete wurde von ihm ziemlich unsanft aus dem Weg geschubst. Als er in den Spiegel blickte meinte er anerkennend: „Ja Baby genau so muss es sein“, er grinste und ging zwei Schritte zurück. Plötzlich sprang er wieder vor und machte: „BUUUHHH“ zu seinem Spiegelbild. Danach, strich er sich lässig mit einem Finger über die Augenbraue… zwinkerte sich zu… und sagte vielleicht eine Spur zu überheblich: „Es ist ein Fremder in der Stadt und er sieht verdammt cool aus.“ Robin, die er beinahe umgeschmissen hätte, zeigte auf nicht gerade damenhafte Weise, was sie davon hielt. Sie steckte sich einen Finger in den Hals, bog sich etwas nach vorne und machte einige Würgelaute. Obwohl sie es nie zugegeben hätte, dachte sie insgeheim: „Dieser Dreckskerl sieht aber wirklich verdammt gut aus. Und der Arsch weiß es auch noch.“

Chris saß zusammen mit Robin in dem kleinen Einspänner. Die Elbin hockte mit dem Rücken zum Inkubus und beobachtete durch ein kleines, rundes Fenster das Hotel. Taras Bruder nutzte diese Gelegenheit um sich die Frau etwas genauer anzuschauen. Viel hatte sich bei ihr in den letzten dreihundert Jahren jedoch nicht verändert.

Die Frau hatte lockenprächtige feuerrote Haare, welche ihr bis zu den Schulterblättern reichten. Diese vielen, vielen, kleine Löckchen schmiegten sich eng und wild aneinander. Feine, hellblonde Strähnen durchzogen diese Lockenmähe bis in die Spitzen. Die roten Haare im Zusammenspiel mit den blonden Strähnen, vermittelten den Eindruck, als würde ihr Kopf in Flammen stehen.

Roberta oder wie sie sich selbst nannte, Robin trug steht’s eine sehr enge, dunkelgrüne, fast schwarze Lederhose. Ihre Kleiderwahl beschränkte sich jedoch nur auf diese Hose und einem bauchnabelfreien seidigen Bustier. Christoph wusste aus der Vergangenheit, dass die Elbin darunter sonst nichts am Leibe trug. Anders wie die Lederhose war ihr Bustier jedoch sehr luftig geschnitten und schmiegte sich sanft um ihre apfelgroßen Brüste. Robins Oberteil hatte zwar Ärmel, jedoch reichten diese ihr nur bis zu den Elenbogen. Der Ausschnitt des Bustiers war weit, sogar sehr weit ausgeschnitten und umschloss nicht ihre Schultern. Von den Brüsten ausgehend schmiegte sich der Ausschnitt um ihre Oberarme. Chris verstand nicht, was den Stoff davon abhielt von Robins Armen einfach abzurutschen. Doch dieses Mysterium war ihm eigentlich auch völlig egal.

Robertas frauliche Rundungen konnten durchaus den. Vergleich mit dem Körperbau einer Succubus standhalten. Da die Elbin ihre Nase an das Fenster drückte, hatte Chris von seiner Position aus einen herrlichen Blick auf Robins Pobacken.

Doch diese atemberaubende Frau hatte einen kleinen Schönheitsfehler. Als Robin sich in das Polster der Kutsche zurücksinken ließ und Taras Stiefbruder anschaute blickte dieser in ein Gesicht das nur ein Auge besaß. Ihr linkes Augenlicht hatte die Elbin im Kampf gegen den Urdämonen Ukol verloren. Taras Vater hatte viele Feinde und Roberta gehörte ohne weitere Erklärungen, ganz eindeutig zu ihnen. Dies war Robins eigentliche Triebfeder, Chris bei dem Attentat auf seine Stiefbrüder zu unterstützen.

Oftmals trug sie eine Augenklappe, doch meistens verzichtete sie auf diese und steckte sich stattdessen einen blutroten Rubin in die leere Augenhöhle. Wenn sie nur den Rubin trug, sah man wie eine Narbe, ihre Augenbraue teilte und bis auf den Wangenknochen reichte.

„Ist was?“, fragte die Elbin, als sie bemerkte wie Christoph sie betrachtete. „Ich…“, versuchte Chris zu sagen doch der Rest blieb ihm im Hals stecken. Robin versuchte einen genervten Eindruck zu machen, doch insgeheim freute sie sich wie der Inkubus sie anschaute. „Ich weiß“, sagte sie nur und späte erneut aus dem Fenster. Chris saß da wie ein begossener Pudel und wusste nicht, ob sie damit nun seine recht magere Entschuldigung angenommen hatte.

Nachdem das Trio sich einen Schlachtplan zurechtgelegt hatte, schritt Taras Stiefbruder im Kegel der Waldlichtung auf und ab und wirkte nun nicht mehr so cool wie noch einst vor seinem Spiegelbild. „Der Plan ist Scheiße“, sagte er abermals. „Du wiederholst dich“, erwiderte Raciel und Robin fügte hinzu: „Der Plan ist genial…. ist ja auch meiner!“ Nun war Christoph klar, dass die Elbin ihm wohl nicht ganz verziehen hatte. Doch ihretwegen würde er diesen voll bekloppten Plan in Erwägung ziehen. Wenn er es wirklich schaffen sollte hätte er seine Schuld beglichen. Jedenfalls redete er sich das ein…

Die Sache mit dem Apfelbaum bescherte Sophie ein gehörige Tracht Prügel. Die Succubus konnte sich nicht daran erinnern ihre Mutter jemals so wütend gesehen zu haben. Und von einer Urdämonin den Hintern versohlt zu bekommen ist wahrlich etwas das Sophie niemals wieder erleben wollte. Zu guter Letzt wurde sie von ihrer Mutter dazu verdonnert einige Kellerräume zu entrümpeln. Tara die sich selbst für unschuldig hielt, musste Sophie dabei helfen. Sie hielt dies für ungerecht aber da sie keine Lust hatte ebenfalls übers Knie gelegt zu werden. Begrenzte sich ihre Entrüstung auf ein beharrliches Schmollen.

Acht Tage verbrachten sie damit in staubigen Kisten herumzuwühlen, sperrige alte Möbel auf den Hof zu schleppen oder alte Kleidungsstücke zu verbrennen.

„Was ist das?“, fragte Tara und deutete auf eine große Anzahl in einer Ecke stehenden Fässer. Sophie beugte sich herunter und lass die sehr unleserlich eingeritzte Schrift „Ich glaube da steht Schwarzpulver drauf“, antwortete sie. „Und was ist das?“, hakte die brünette Succubus nach. Sophie glaubte es zu wissen und meinte: „Ich denke das ist das, was dein Stiefbruder mal erwähnte. Erinnerst du dich? Chris meinte wir sollen da hingehen wo der Pfeffer wächst“ Tara entfernte den hölzernen Stöpsel von einem Fass und steckte ihren Finger in das schwarze Pulver. Danach leckte sie ihren Finger ab und spuckte das Zeug schnell wieder aus: „Bähhh das schmeckt ja grausig.“ Angewidert drückte sie den Stöpsel zurück ins Loch. Christophs Schwester zählte die Fässer und meinte erstaunt: „Wer braucht 27 Fässer Pfeffer?“ Sophie zuckte mit den Schultern….

Die Vorbereitungen um Christophs Stiefbrüder zu eliminieren liefen auf Hochtouren. Raciel und Christoph buddelten Tagelang rings um die Waldlichtung eine kleine Rinne in der später das “Griechische Feuer“ brennen sollte. Dies war ein Gemisch aus vielen Rohstoffen, die zur damaligen Zeit zwar verfügbar waren. Deren Beschaffung normalerweise allerdings fast unmöglich war. Die Aufgabe diese Materialien zu besorgen erledigte Robin. Nach einigen Tagen Abwesenheit fuhr sie, mit einem recht großen Karren auf die Lichtung und ging zusammen mit ihren beiden Gefährten die Liste durch.

Christoph: „Zehn Fässer Öl?“
Robin: „Ja, hab ich.“
Christoph: „Zehn Fässer Baumharz?“
Robin: „Jup.“
Raciel: „Fünf Fässer Schwefel?“
Robin: „Warte kurz, 1… 2… 3… 4… und … ah da… 5, jup.“
Christoph: „ Fünf Fässer gebrannter Kalk?“
Raciel: „Sieben Fässer Salpeter?“
Robin: „MOMENT NICHT SO SCHNELL… jup …. und ähhhh… jup.“
Christoph: „Darf ich fragen von wo all das Zeug herkommt?“
Robin: „Natürlich darfst du fragen.“
Christoph: „Und?“
Robin: „Aber ich werde dir nicht antworten.“
Christoph: „Oh.“
Raciel: „Lass gut sein Alter. Hauptsache sie hat es rann gebracht.“
Christoph: „Ohm …. Ok…. Die Waffen?“
Robin: „Habe ich bereits in die Mitte der Lichtung unter einem Laubhaufen versteckt.“

Einen Tag später waren ihre Vorbereitungen abgeschlossen. Robin und Raciel kletterten auf zwei Bäume nahe der Lichtung und positionierten ihre Waffen. Währenddessen verfolgte Taras Bruder zusammen mit Goliath seine Stiefbrüder und wartete auf eine passende Gelegenheit.

Ukols Söhne verbrachten nun schon zweieinhalb Monate damit ihren Stiefbruder auswindig zu machen. Aber dieser war wie vom Erdboden verschwunden. Zurück nach Russland durften sie sich ohne Christophs Kopf nicht wagen. Ihr Vater tolerierte keine Fehlschläge. Die vier Inkubus waren unterwegs als einem von ihnen ein Stein am Hinterkopf traf und er stöhnend zusammenbrach. Die andern drei drehten sich um und da stand, kaum 50 Schritt von ihnen entfernt, Christoph.

Es dämmerte bereits!

Und Taras Bruder rannte um sein Leben. Anders als geplant hatten seine Stiefbrüder es am Waldrand doch tatsächlich geschafft ihm das Pferd unterm Arsch wegzuschießen. Goliat war es zu verdanken, dass Chris überhaupt noch lebte. Nur verlor der Hund hierbei sein halbes Ohr.

Anmerkung vom Autor:
Jetzt ist wohl die passende Gelegenheit um die Seiten im Buch der Zeit wieder etwas nach vorne zu blättern.

Nur noch 400 Schritte waren es bis zur Lichtung. Er hatte einen beachtlichen Teil bereits zurückgelegt ohne entdeckt zu werden, doch die die Vegetation wurde immer spärlicher und die Büsche würden ihm nicht mehr lange Verstecken können. Erneut riss der Dämon Goliath am Hals und deutete in die Richtung wo die Bäume aufhörten. „Wenn ich dir Befehle zu laufen dann mach das verdammt noch mal auch.“ Der Hund schaute ihn nur missmutig an…

Es dämmerte bereits!

Und obendrein sah es verdammt nach Regen aus. Sophie sagte: „Heute schaffen wir es aber nicht mehr die Fässer in den Kellerraum unterzubringen. Darin ist noch viel zu viel Unrat das wie noch beiseite räumen müssen.“ Tara nickte und deutete zum Westturm: „Lass sie uns dort verstauen, da können sie über Nacht stehen bleiben und morgen bringen wir sie dann wieder zurück in den Keller. Sie rollten jedes einzelne Fass zum Turm und stellten es unter der Treppe ab. Hierbei bemerkten die zwei jedoch nicht, wie der von Tara nur wieder unachtsam reingesteckte Stöpsel vom Fass abfiel. Beim Rollen rieselte stetig etwas Pulver aus dem Fass und es bildete sich vom Hof bis hin zu den restlichen Fässern eine richtig schöne Bahn des hochexplosiven Stoffes.

Johanna stand am Fenster neben David und sah wie sich das Unglück anbahnte. „Diese bescheuerte Zeitkausalität“, meinte die Urdämonin zähneknirschend, &#034ich sehe doch wie diese zwei Schwachköpfe dabei sind meinen Turm in die Luft zu jagen und darf es nicht unterbinden.“ „So ist es Herrin“, stimmte ihr der Androide zu. Johanna versuchte es trotzdem und sagte: „Was für einen Unterschied macht es denn, wenn in der Zukunft der Turm noch stehen würde?“ Obwohl David nichts aus der Zukunft preisgeben durfte tat er es dennoch: „In zweihundert Jahren, nach Fertigstellung des neuen Turms, wird Tara aufgrund eines falsch gesicherten Geländers vom Turm stürzen und damit eine Kettenreaktion auslösen, die sehr weitreichend ist. Herrin, ihr dürft also jetzt auf keinen Fall einschreiten.“ Johanna überlegte lange bevor sie erwiderte: Wenn’s Hilft, schmeiße ich sie zur passenden Gelegenheit höchstpersönlich vom Turm.“ David schaute sie nur an und schüttelte mitleidig den Kopf. Johanna räusperte sich und fragte: „Wird sie sich schwer verletzten?“ „Ja Herrin, fünf Tage lang kann niemand garantieren ob Tara es überleben wird.“ Johanna verkniff die Augen zu Schlitzen und murmelte: „Geschieht ihr recht.“…

Nur noch 300 Schritte bis zur Lichtung. Chris rannte so schnell er nur konnte. Schweiß lief über sein Gesicht, aber er zwang sich immer weiter zu rennen. Es war stock dunkel und seine Füße zertraten einige Wildpilze. Der Geruch der zertretenen Pflanzen stieg auf und legte sich wie feiner Nebel um Goliaths Kopf. Zusammen kamen sie der Lichtung immer näher. Chris musste auf die aus dem Boden herausragenden Baumwurzeln achten um nicht über sie zu stolpern. Doch sein Tempo verlangsamte er deswegen nicht.

„Beinahe geschafft“, sagte Tara und wischte sich den Schweiß von der Stirn. Zusammen mit Sophie hatte sie es geschafft, das restliche Gerümpel und die dreckigen Kleidungsstücke aus dem Keller im dem Hof zu stapeln. Auf das bisher Geleistete waren die zwei Succubus mächtig stolz…

Nur noch 200 Schritte bis zur Lichtung. Das Mondlicht erleuchtete die nahende Lichtung und stand im scharfen Kontrast zu der Christoph umgebenden Dunkelheit. Beinahe hätte er ihn gar nicht gesehen, doch noch im letzten Moment bevor er gegen ihn prallte, sprang der Inkubus über einen umgefallenen, mit Moos bedeckten Baumstamm…

„Beeil dich, es fängt bestimmt gleich an zu regnen“, sagte Sophie. Tara eilte ins Kloster und erschien kurze Zeit später mit einer brennenden Fackel, mit der sie den Berg von Gerümpel in Brand setzte…

Nur noch 100 Schritte waren es bis zur Lichtung. Äste peitschten ihm ins Gesicht und er duckte sich unter ihnen hinweg. Seine Lungen brannten und seine Beine flehten ihn an aufzuhören, aber er biss die Zähne zusammen und ignorierte die Bitten seines Körpers. Er war ein Barad und kein Thoron würde ihn aufhalten…

Zuerst brannten die Kleidungsstücke. Dann erfasste das Feuer die gepolsterten Möbel und kurz darauf brannte der ganze Berg aus Gerümpel. Das prasselnde Feuer erhellte bald den gesamten Innenhof. Die Mädchen lachten und klatschten aufgeregt in die Hände. Tara fing sogar an um das Feuer herum zu tanzen. Das Holz knisterte und Funken flogen zu allen Seiten…

Christoph spürte einen stechenden Schmerz in seiner Wade aufflammen, als der Pfeil ihm das Bein durchbohrte. Er stürzte. Dabei hechtete er sich jedoch nach vorne auf die Lichtung und rollte sich über seine Schulter ab. Doch bevor er sich erheben konnte waren auch die vier Verfolger da. Goliath stand wie ein letzter Verteidigungswall mit fletschenden Zähnen zwischen Christoph und seinen Stiefbrüdern. Taras Bruder erhob sich mit schmerz verzerrten Gesicht und wich rückwärtsgehend langsam Schritt für Schritt auf die Mitte der Lichtung zu. Der Hund tat es seinen Herren gleich, doch behielt er dabei knurrend ihre Verfolger steht’s im Auge. Keiner sagte ein Wort. Es gab nichts was sie sich zu sagen hätten. Christophs Stiefbrüder und ihn verband nur eine Einzigkeit miteinander und das war purer Hass…

„Boha ich hasse es wenn du dich immer wie ein kleines Mädchen benimmst“ rief Sophie der immer wilder tanzenden Tara zu. Diese ließ sich jedoch nicht davon abhalten im Funkenregen wie eine Hexe um das Feuer herum zu feiern. „Du bist ein Miesepeter“ rief sie lachend zurück. „Mach doch mit, das macht Spaß.

Die ersten brennenden Pfeile von Robin und Raciel entfachten das “Griechische Feuer“. Von einer Sekunde zur andern bestand der Rand der Lichtung aus einer heißen Feuerwand. Einen von Ukols Söhnen, der zu nah am Rand der Lichtung stand erfasste das Feuer an den Füssen und während dieser noch versuchte es zu löschen, traf ihn ein Pfeil an der Schulter. Der kleine Beutel Schweinedarms an der Pfeilspitze zerplatzte und übergoss den Inkubus mit der leicht entflammbaren Flüssigkeit. Weitere Pfeile surrten herbei und trafen die übrigen vollkommen überrumpelten Dämonen. Bevor sie ihre eigenen Waffen auf Christoph anlegen konnten, regnete plötzlich ein brennender Pfeilregen auf sie herab und setzte ihre Leiber in Brand…

„Ich schau mir das Ganze mal von oben an. Kommst du mit?“, fragte Tara und deutete dabei auf die Tür zum Westturm. Sophie schüttelte den Kopf und meinte: „Och nö, hab keine Lust.“ Tara ließ sich ihre gute Laune von ihrer Freundin nicht verderben und sauste vollkommen euphorisch die Treppen des Turms hinauf. Noch während sie die Treppen hinaufstürmte, begann es im Hof plötzlich eigenartig an zu zischen…

„BASTARD, DAS WIRST DU UNS BÜSSEN“, schrie einer der brennenden Inkubus und es war wie ein Startsignal. Ihrer Schmerzen unbeachtet stürzten sich die Vier auf Christoph. „Ach du Scheisse“, stöhnte dieser, drehte sich um und versuchte humpelnd im Zickzak die Mitte der Lichtung zu erreichen. Goliath hatte nun endlich genug und sprang den in der Mitte nach vorne stürmenden Inkubus an. Als sich ihre Körper trafen riss die Kraft des Hundes den Dämon förmlich von den Beinen und er wurde wieder nach hinten geschleudert. Aus dem Baumwipfel sah Robin was mit ihr geschehen wäre, hätte sie bei dem Hund nicht den Trick mit ihren Fingern angewendet. Mit einem einzigen Biss riss der Hund das Gesicht vom Schädel des Inkubus.

Seine Brüder bekamen den Tod ihres Bruders gar nicht mit, so sehr hatten sie sich auf Christoph fixiert. Doch noch bevor sie über ihn waren, hatte Chris die Mitte der Lichtung erreicht. Er hörte in seinem Rücken ihre immer näherkommenden Schritte. Er fasste in das mit Laub bedeckte Versteck und ergriff den Stiel einer Lanze. Noch in der Drehung holte er aus und warf sie auf seine Angreifer. Sie traf den vordersten heranstürmenden Dämon und jagte durch seinen Hals hindurch…

Oben angekommen sah Tara auf den brennenden Stapel und sie hob johlend die Arme in die Luft. Unten sah sie Sophie die auch ganz wild mit den Armen ruderte und ihr irgendetwas zurief, doch sie hörte nur das Prasseln des Feuers.

Sophie wusste genau was passieren würde und versuchte verzweifelt das in Brand geratene Schwarzpulver zu löschen. „Verdammt“, fluchte sie, „das ist bestimmt kein Pfeffer.“ Noch während sie mit einem Fuß die Spur des Schwarzpulvers unterbrach indem sie es mit dem Fuß wegtrat, spuckte das Feuer weitere Funken aus und setzte die Spur an anderer Stelle wieder in Brand. Als Tara auf der Turmspitze erschien winkte Sophie ihr zu und schrie: „Komm da wieder runter, gleich fliegt das ganze Ding in die Luft“, doch die brünette Dämonin winkte ihr nur zurück und hüpfte dabei freudig von einem Bein auf das andere.

Dann explodierten die Fässer. Sophie wurde von der Wucht durch die Luft gewirbelt, knallte hart gegen eine Wand und bei ihr gingen wieder einmal die Lichter aus.

Die zwei verbleibenden Inkubus erreichten Chris, doch ihr Tod war schon vorprogrammiert. Raciel jagte einem gleich zwei Pfeile auf Höhe des Herzens in den Brustkorb. Der andere wurde von Chris im vollen Lauf mit einem Schwerthieb geköpft. Christoph packte den am Boden liegenden Kopf, riss ihn in die Höhe und schrie aus vollen Leib: „UKOOOOOOL!“ Dann fiel er auf die Knie und stieß ein freudloses Lachen aus.

Es war heiß, unglaublich heiß und Tara hatte Angst. Bis In jedem Raum hatte sich das Feuer schon ausgebreitet und fraß sich durch sämtliches Holz. Der Rauch raubte ihr bei jedem Atemzug den Sauerstoff und breitete sich beißend in ihre Lungen aus. Zusätzlich reizte er auch noch ihre Augen und sie musste sich mit wässrigem Blick den Weg ins Freie suchen. Ihre Tränen verzerrten die Ausmaße der Räume so sehr, dass Tara bald nicht mehr wusste aus welcher Richtung sie gekommen war und in welcher sie laufen musste.

Unter mühsamer Anstrengung erreichte sie eine Treppe. Die Stufen, führten plötzlich aber wieder auf- statt abwärts. Das Mädchen geriet in Panik, drehte sich verwirrt mehrmals um die eigene Achse und versuchte sich die Tränen aus den Augen zu wischen. Als sie wieder auf die Treppe schaute, führten deren Stufen nach unten. Die Succubus hatte sich beinahe von einer Sinnestäuschung verleiten lassen zurück zu laufen. Sie setzte vorsichtig einen Fuß auf die erste Stufe, als wenige Meter hinter ihr die Decke einstürzte.

Natürlich blieb der Brand nicht unentdeckt und schon bald bildeten die herbeigeeilten Ordensbrüder eine lange Löschkette. Mit Wasser gefüllte Holzeimer wurden von Hand zu Hand gereicht und in das Feuer gegossen. Der Westturm des Klosters stand im Rauch und außer den dichten rußigen Wolken war nichts von ihm zu sehen.

Tara kam in den Ausbildungsraum. die große Sanduhr lag in Scherben und der Staub, der sie einst füllte, stand wie dichter Nebel im Raum und vermischte sich mit dem Rauch.

Tara gelangte in einen Kreuzgang und durchschritt ihn zügig. „War der Turm schon immer so groß gewesen?“ fragte sie sich. Alle Dielenbretter waren durch die sengende Hitze verformt, die ausgebrannten Bilderrahmen an den Wänden waren zu Türen und Pforten geworden, die geradewegs ins Nichts führten. Erschöpft fand sie zur ehemaligen Bibliothek. Die leeren Regale stürzten ein und drohten sie zu überschütten. Sie hastete durch den Raum in den nächsten Gang, als ihre Haare Feuer fingen.

Das Mädchen schrie, als das Feuer ihre Kopfhaut erreichte, doch trotz der Schmerzen musste sie durchhalten. Die Flammen hatten Taras brünettes, hüftlanges Haar aufgefressen und gierten nun nach ihrem Fleisch. Hier das Ritual zu vollziehen, dies war der Succubus klar, käme einem Selbstmord gleich. Doch etwas musste sie unternehmen um nicht vor Schmerz Ohnmächtig zu werden. Es dauerte nur eine Sekunde und es war der Succubus überhaupt nicht bewusst was sie da gerade machte. Doch in dieser einen Sekunde offenbarte sich ein klein wenig von dem was Tara von allen anderen Dämonen unterschied. Tara kappte im Geist alle synaptischen Kontakte ihres Körpers. Ob wohl das Feuer von ihrem Fleisch immer mehr Besitz ergriff und an ihrem Körper die ersten Hautblasen aufplatzten, spürte sie nur noch ihren Herzschlag.

Selbst die mächtigsten Dämonen auf Erden wären hierzu nicht in der Lage. Doch diese hatten auch keine Götter als Vorfahren. Es gab nur noch eine einzige Seele in der das Erbe des toten Gottes Thoron weiterlebte und diese Seele gehörte Tara. So erreichte die Dämonin die Wendeltreppe, lief sie mehr fallend als gehend hinab und stand schließlich am Eingang des Westturms.

Der Ordensbruder stieß vor Schreck ein: „OHHH Allmächtiger“, aus, als das Mädchen aus dem Rauch trat und wie ein Feuerengel vor ihm Stand. Dieser Engel stand in Flammen. Nicht nur Taras Kopfhaut brannte, nein ihr gesamter Rücken schien ein Hort des Feuers zu sein. Noch während das Mädchen in die Arme des verschreckten Ordensbruders fiel, schloss sie die Augen und trennte ihren Geist vollends vom Körper. Hinter ihr stürzte die Wendeltreppe ein.

Fortsetzung folgt…

Nachtrag Episode I Kapitel 10.2

Natürlich hätte ich den Kampf auf der Lichtung wesentlich ausführlicher schreiben können, doch irgendwann muss auch einmal Schluss sein. Ich hoffe dieses Mal die Sexszenen nicht ganz so vulgär klingen zu lassen. Ob es mir gelang, diese des Öfteren aufkommende Bitte umzusetzen müsst ihr endscheiden. Ich bin nach wie vor für jegliche Kritik offen.

Da ich ein Amateur bin, verzeiht mir bitte all die Rechtschreibteufelchen.

Zum Schluss noch etwas Copyright – Geschwafel.

Mit Nennung meines Namens als Autor, gestatte ich jedem meine Geschichte zu vervielfältigen und sie zu verbreiten. Jedoch untersage ich finanzielle Geschäfte jeglicher Art (auch auszugsweise) mit meinem geistigen Eigentum.

Auf Bald
Hunterxxl

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