Der whirlpool

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Es war zu jener Zeit, als ihre Beziehung noch ganz am Anfang stand. Sie hatten sich erst vor 6 Wochen sehr spontan ineinander verliebt und schwebten auf der berühmten Wolke 7.

Nun galt es, sich näher kennenzulernen.

Sie war eine äußerst attraktive Frau mit brillantem Verstand, eloquent und für den als eher dröge verschrienen Berufsstand, dem sie beide angehörten, ungewöhnlich humorvoll, offen und aufge-schlossen.

Umso mehr hatte ihn ihre beiläufige Aussage, sie sei mit Ausnahme von hoteleigenen Dampfkabinen noch niemals in einer öffentlichen Sauna gewesen, verwundert. Da er den Aufenthalt in solchen Einrichtungen sehr schätzte, weil sie ihm das Gefühl gaben, für einen kurzen Moment dem Alltag entflohen zu sein, hatte er dies zwar mit Bedauern zur Kenntnis genommen, jedoch zunächst nicht weiter darüber nachgedacht.

Nach einer kurzen, wenngleich äußerst anregenden Nacht, in der sie vor schier unstillbarer Leidenschaft erst im Morgengrauen zur Ruhe gekommen waren, hatten sie sich entschlossen, den Sonntag zu einem Spaziergang zu nutzen.

Es war der letzte Tag des Jahres gewesen, an dem sich eine dichte Schneedecke hatte halten können, der Wald war wie mit einer dicken Schicht aus Zuckerwatte überzogen und es war für die Jahreszeit ungewöhnlich kalt gewesen.

Nachdem sie nach einem langen Waldspaziergang durchgefroren und müde nach Hause zurückgekommen waren, hatte er ihr vorgeschlagen, sich in seiner favorisierten Saunaanlage aufzuwärmen und den Tag dort ausklingen zu lassen, ohne sich ernsthaft Hoffnung auf Ihre Zustimmung gemacht zu haben.

Nach kurzem Zögern und wenigen, halbherzig vorgetragenen Bedenken erklärte sie sich zu seiner großen Freude schließlich einverstanden, einen Versuch zu wagen.

Schnell waren die notwendigen Handtücher und Bademäntel gepackt und nur kurze Zeit später war die idyllisch gelegene Saunaanlage erreicht, die sich an ein altes, nicht mehr genutztes Freibad anschloss.

Schon der erste Rundgang schien einen tiefen Eindruck auf sie gemacht zu haben, insbesondere die liebevoll gestalte Außenanlage mit dem leise plätschernden Bach und dem, mit Einbruch der Dämmerung romantisch ausgeleuchteten Hang gefiel ihr. Der immer noch sanft fallende Schnee, der das ganze Außengelände in einen weissen Wintertraum verwandelte, hatte den guten ersten Eindruck noch verstärkt.

Nachdem sie die weniger heißen Saunakabinen ausprobiert und einige Bahnen in dem großen, angenehm angewärmten Innenbecken gedreht hatten, ließen sie sich in einem besucherfreien Whirlpool nieder und genossen die Wärme des wild tosenden Wassers.

Bald schon kuschelte sie sich an ihn und genoss das belebende Sprudeln mit geschlossenen Augen.

Ihr offensichtliches Wohlbefinden wurde auch durch den recht gut aussehenden, schlanken und vermutlich etwas jüngeren Badegast nicht beeinträchtigt, der sich kurze Zeit später zu ihnen gesellte. Er nahm auf der anderen Seite des Whirlpools Platz und schien sie nicht weiter zu beachten.

Der wundervolle, schlanke Körper der Geliebten, den er in den Armen hielt, ließ ihn nicht kalt.

Angesichts der unübersehbaren Öffentlichkeit und des Wissens, daß die Hausordnung Intimitäten der Besucher nicht zuließ, begann er zunächst noch verstohlen, sie hinter den Ohren zu küssen, was sie sich gerne gefallen ließ.

Nach einigen innigen Zungenküssen, die sein Blut in Wallung brachten, wurde er verwegener; er küsste sie zärtlich auf Hals und Schultern, Stellen, von denen er nach dem erotischen Reigen der vergangenen Nacht wußte, daß sie dort besonders empfindlich und empfänglich für sexuelle Reize war.

Erfreut nahm er wahr, daß seine Zärtlichkeiten ihr nicht unangenehm oder gar peinlich zu sein schienen, obwohl sie doch nicht allein waren. Im Gegenteil, sie reagierte so heftig fordernd, daß er seine freie Hand unter der Wasseroberfläche an ihrem Körper entlang gleiten ließ, bis er ihr wunderbar weiches, volles Schamhaar fand, das sie entgegen dem aktuellen Trend naturbelassen wachsen ließ.

Seine Finger fanden wie von selbst den Eingang zu ihrer Lustgrotte, fuhren an ihren vollen, schön geformten Schamlippen entlang, öffneten sie und ließ die Luftblasen an ihrer empfindlichsten Stelle vorbei aufsteigen. Als er fühlte, daß sie ihre Scham seiner Hand entgegen drängte, ein untrügliches Zeichen, daß sie mehr wollte, strich er entschlossener über ihre Klitoris und drang schließlich mit seinem Zeigefinger in sie ein. Ihre Lustgrotte war vor Erregung triefend naß und dieser ebenso höchst erfreuliche wie erregende Zustand war nicht dem sie umgebenden Wasser geschuldet. Als sein Finger die geriffelte Fläche an der Vorderseite ihres Liebestempels berührte, reckte sie sich wohlig, wodurch ihre zarten, wohlgeformten Brüste mit den vor Erregung prall hervorgetretenen Brustwarzen aus dem Wasser auftauchten. Sie genoss unübersehbar die eindeutig sexuelle gefärbte Stimulation. Ihre Lustgrotte drängte sich seiner Hand entgegen und verlangte nach tieferem Eindringen.

Während er sie weiter aufgeilte, ihre aus dem Wasser ragenden Nippel mit seiner freien Hand kniff und drehte, nahm er aus den Augenwinkeln wahr, daß der Badegast, der mit ihnen zusammen im Whirlpool saß, sehr angestrengt zur Seite sah. Beim genaueren Hinsehen bemerkte er, daß sich seine ihnen zugewandte Schulter in schnellem Rhythmus auf und ab bewegte, was auf eine entsprechende Bewegung seiner Hand unter der Wasseroberfläche schließen ließ. Offensichtlich war ihm das Treiben der beiden Verliebten nicht verborgen geblieben und er ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen, sich ebenfalls daran aufzuheizen.

Mit einer kurzen, unauffälligen Geste machte er sie auf ihr Gegenüber aufmerksam, was sie mit einem koketten kleinen Lächeln quittierte, sich aber sofort wieder ganz ihrer wachsenden Lust widmete.

Sie genoss die Intimität, die das tosende Wasser den Dreien vor den Augen der anderen Badegäste bescherte, offenbar sehr und kam schnell zum Höhepunkt. Ihr Körper versteifte sich, der Atem flog und ihre Lustgrotte pulsierte. Nach einer gefühlten Ewigkeit kam sie wieder zur Ruhe und ließ sich erschöpft in das wirbelnde Wasser zurückfallen. Sie legte den Kopf auf den Rand des Beckens, ihre Wangen wurden von einer erschreckenden Blässe überzogen.

Offenbar hatte der im heißen Wasser des Whirlpools erklommener Lustgipfel den Kreislauf so sehr belastet, daß es ihr übel geworden war. Fast fluchtartig verließen sie den Pool.

Ob der Pool-Mitbewohner auch zum Absch(l)uss gekommen ist, haben sie nicht mehr erfahren. Selbst als sie den Pool verließen, hielt er seinen Blick abgewandt und ließ sich in keiner Weise anmerken, daß er das sich ihm bietende Schauspiel genauso genossen zu haben schien wie die beiden.

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